Quo Vadis Dax 2009

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DAX 8.470,5 +0,06% Perf. seit Threadbeginn:   +70,09%
 
flatfee: @milbe
2
08.09.09 22:30
keine angst der dax weiss das ich noch 160.000 shorts halte der wird sich hüten mich reich zumachen - so wichtig bin ich nicht ;-)
qchart: @ P650
 
08.09.09 22:32
Nochmal was zum Thema:
Weswegen ich die Frage nach dem Degree stelle, ist die, dass man ja durchaus auch erst im Jahr 2008 anfangen kann, die C zu zählen (im Downer 2007 hatten wir kein intime down), also die Welle Y erst mit dem dabbltop zu Ende ging.
P650: @qchart hmmm das gelingt aber nur schwerlich
 
08.09.09 22:39
es würde allerdings einen Wellengrad einsparen. ;-)
"einfach handeln"
Kalimero77: glaub nicht
 
08.09.09 22:41

das bis oktober weltbewegendes noch passiert.

seitwaertsrange zwischen 5170-5570 hoch wahrscheinlich.

die rallys haben doch immer in der earningseason stattgefunden.

 

alles dazwischen mehr oder weniger seitwaerts. so wirds

auch diesmal kommen. anfang oktober werden wir dann sehen

obs tatsaechlich noch mal in den bereich 4xxx runtertaucht oder die 6000 angestrebt werden.

qchart: @ P650
 
08.09.09 22:44
Naja, schwerlich is was anderes :)
Im Gegenteil, die III wäre im Vergleich zur I sonst seeeehr lange..

Außerdem sollten wirs positiv sehen, die Krise (what crisis?) wäre so schneller vorbei.
swizzy: flat
3
08.09.09 22:49
wenn wirs uns derzeit in einem symmetrischen markt (hinsichtlich der zeitnahen verfügbarkeit von informationen) befinden, dann müsste der kurs die reale lage des unternehmens widerspiegeln. insofern wären steigende kurse tatsächlich dazu geeiget, allein aus sich heraus günstige refi konditionen zu gewährleisten. die kurse haben sich jedoch m.E. völlig von der wirklichkeit abgekoppelt. weiterhin durchwachsene nachrichten führen zu kursaufschlägen, die sich so aus der nachrichtenlage heraus nicht rechtfertigen. diejenigen akteure, welche die kurse beeinflussen und auf diesem hohen niveau halten, wissen das im im idealfall auch. ich glaube nur nicht, dass die banken, welche die refinanzierung unmittelbar gewährleisten, so blauäugig sind, die kurse als aussage über die gesundheit des unternehmens zu werten. man kann lediglich durch stabile oder steigende notierungen versuchen, den eindruck gesunder unternehmen zu erhärten. mit anderen worten: diejenigen akteure, welche die kurse antreiben, beteiligen sich sicherlich nicht unmittelbar an der finanzierung.

sie profitieren aber mittelbar davon. das zeigt sich bereits an der großen anzahl von anleiheemissionen. goldman sacks als einer der mutmaßlichen kurstreiber verdient sicher gut daran, anleihen zu platzieren, die nur deshalb platziert werden können, weil die kurse der emmitierenden unternehmen gestiegen sind. goldmann und konsorten schaffen sich so die voraussetzungen für ihr eigenes geschäft: steigende kurse = anleiheemissionen (durchgeführt natürlich von goldmann sacks). das hat man ja auch schön in den ergebnissen von goldman gesehen: ein großer teil der gewinne war auf die betreuung von anleiheemissionen zurückzuführen (ebenso bei jp morgan etc.)

diejenigen, die nun die anleihen zeichnen unterliegen dabei aber einem trugschluss. sie sehen in den steigenden kursen eine gesundung des unternehmens und daraus folgend eine höhere kreditwürdigkeit. und da wären wir wieder bei der informationsasymmetrie. die zeichner der anleihen scheinen keine ahnung zu haben, wie es dem unternehmen wirklich geht. nur diejenigen, die den kurs bestimmen, wissen das, bzw. machen sich darüber keine gedanken, weil es ihnen egal ist (bei diesen marktteilnehmern liegt also informationssymmetrie vor). sobald der glaube an den kursanstieg (gefestigt durch eine stabilisierung auf hohem niveau) besteht, können sie ihre aktien auch wieder abstoßen. so gewinnen sie doppelt. einmal durch die kursgewinne und zum anderen durch die platzierung der anleihen.

aber vllt. sehe ich das auch zu einfach. informationsassymetrien bestehen m.E. immer (auch gerade jetzt). daher gibt es ja auch z.B. dinge wie meldeschwellen, die solche informationsasymmetrien zumindest abfedern sollen. da wird dann zwar nicht die informationsasymtrie durch offenlegung der information beseitigt, aber zumindest publik gemacht, dass jemand offenbar ein gesteigertes interesse an aktien eines unternehmens hat (dazu erscheint demnächst übrigens ein schöner aufsatz von grigoleit/rachlitz, einem ehemaligen studienkollegen von mir)

ich glaube ich liege mit meiner "kritik" gar nicht so weit entfernt von dem was du sagst. m.E. ist es nur so, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass sich institutionelle investoren und kreditgeber so blauäugig auf aktienkurse verlassen. AIG hätte allein anhand des kurses vor ca. einem jahr hochgradig kreditwürdig sein müssen (wo der kurs jetzt ist, wissen wir ja). insofern kann der kurs immer nur eine komponente der kreditwürdigkeit eines unternehmens sein.
Sagt der Zentralbanker zum Medienfürsten, du hälst sie dumm, ich mach sie arm.
nightfly: der rotgrüne Kanal
 
08.09.09 22:54
sollte morgen zurückerobert werden, sonst bärisch.
Wo die Linien herkommen?
siehe #53671
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dax0908skmin5.gif
Bernanke can create money but cannot make it flow uphill...
It doesn't matter, Goldman Sachs can!
nightfly: ansonsten
6
08.09.09 22:57
man kann mit oder ohne Wellen baden gehen
;-))
Gute Nacht.
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
welle1.jpg
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thostar: Habe nochmal online-Finanzportale durchgesehen,
3
08.09.09 23:27
man findet nur schwerlich eine schlechte Nachricht, lediglich die hohen Insiderverkäufe auf ftd waren da ein Thema.
Nichts, gar nichts zu den heutigen schlechten Produktionszahlen vom Juli. Kann mir da jemand bei glz. mickrigen Auftragseingang (-0.5% ohne die Bundeswehraufträge) erklären, warum dann der Euro so ansteigt?
Ich denke, dass ein Grossteil der Markstimulanzien der GRossbanken über Währungsgeschäfte finanziert werden, aber ich finde darin keine direkte Erklärung für die heutige Euro-Rally.

Also kurz und knapp: Trotzdem von der Nachrichtenlage her eher Short; soviel Euphorie ist selbst mir zuviel.
Felicio: DAX
2
08.09.09 23:31
Die Short-Quote der institutionellen Anleger schoss in der vergangenen Woche nach oben Offensichtlich wird hier auf einen – saisonal üblichen -schwachen September spekuliert. Geht dieser Schuss nach hinten los, so „steht uns einegewaltige Eindeckungswelle ins Haus“  Man sollte sich als Investordieser Gefahr bewusst sein
tacko39: Kontraindikator Analysten
4
08.09.09 23:34

Zunächst beglückwünsche ich an dieser Stelle alle Anleger, die in den letzten Monaten entgegen der Analystenkommentare günstig Aktien erworben haben und sich damit einen beachtlichen Gewinn erwirtschaftet haben.

Schaut man sich nun aber heute die Analystenkommentare über die weitere Entwicklung der Kurse der Aktien an, so stellt man doch fest, dass wie bereits im Herbst 2007 fast allle Analysten neue höhere Kursziele für fast alle Aktien aussprechen. 

Ich überlasse es hier jedem selbst, sich ein Bild darüber zu machen, aber die Kursentwicklung ab Herbst 2007 bis zum Frühjahr 2009 spricht für sich selbst.

Es ist doch immer dasselbe mit den Analysten. Bis vor einigen Monaten noch Weltuntergangsstimmung erzeugt und nun wo die Weltmärkte in ICE-Geschwindigkeit nach oben laufen, genauso schnell die Kursziele anpassen bzw. gar zu verdoppeln. Das Ziel der Analysten ist doch nun mal eindeutig, nämlich die Gunst der Stunde zu nutzen, um den Privatanleger in den Aktienmarkt zu ziehen.

Warum wurde z.B. im Januar z.B. für ProSieben VZ noch ein Kursziel von 1€ ausgerufen und heute plötzlich über das 9-fache (9,50€)? Bei fast allen Aktien das gleiche Szenario. Infinion vorher als Pleitekandidat gehandelt und in den nächsten Monaten 3,70€ Wert???

Was hat sich denn in den letzten Monaten gravierend geändert, um diesen plötzlichen Stimmungsumschwung zu rechtfertigen? 

Ebenso bedenklich ist, dass die so genannten Pennystocks gnadenlos nach oben gekauft werden. Auch das war in der Vergangenheit kein gutes Zeichen.

Das Kursziel für den S&P schnell mal für die nächsten 12 Monate auf 1200 Punkte angehoben. Sind ja immerhin noch ca. 175 Punkte!! Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass der S&P bereits seit März 2009 fast 400 Punkte nach oben geschossen ist. 

Die Commerzbank führt die nächsten Jahre brav ihre Gewinne als Zinsen für den vom Staat zur Verfügung gestellten Kredit ab und hat somit ganz klar die Möglichkeit ordentlich zu wachsen und ihre Risikovorsorge zu erhöhen. 

Die Arbeitslosenqoute von 10% in den USA spielt ja auch zukünftig keine Rolle, weil meines Erachtens auch die nächsten Jahre reichlich Geld vom Staat in die Märkte gepumpt wird. Inflation in ein paar Jahren in zweistelligem Bereich stellt für die Märkte auch kein Problem dar. Ebenso das China allein zwei Drittel zum Wachstum der Weltwirtschaft beiträgt. 

Also auch in den nächsten Jahren werden somit die Märkte problemlos nach oben laufen, bis ja wohin? Natürlich im Dax die 8000 Punkte erreicht werden. Dort ist der Dax ja bereits zwei Mal abgeprallt. 

Nun, ich finde, dass es weiterhin angezeigt ist Aktien zu kaufen, damit die Bankmanager sich wieder nach Handelsschluß ein paar ordentliche Parties genehmigen können. So hat jeder etwas davon, der Anleger und die Analysten.

Ein kleine Bemerkung am Rande noch: Die namhaften Hedge-Fonds haben natürlich schon kräftig seit Beginn des Bullenmarktes (März 2009) ihre Positionen kräftig aufgestockt und was soll ich sagen, da stimuliert man doch in der Gunst der Stunde im Zusammenwirken mit den Analysten den Markt und rät weiterhin um Kauf von Derivaten. Wo das hinführen kann, hat uns die Geschichte bereits gelehrt.

Sichert Eure Gewinne mit SL ab und lehnt Euch genüsslich zurück, wenn es mal ein paar Tage zu Kursrücksetzern kommen sollte. 

Wünsche allen hier noch viele Gewinne, um den Konsum voranzutreiben. Bei demnächst 20% Mehrwertsteuer kann man die gut gebrauchen.

Tacko

 

nightfly: jajaja
 
08.09.09 23:40
ich glaub gar nichts mehr, woanders wurde geschrieben,
das P/C-Ratio ist auf Tief
was denn nun

5501 ist die Hürde, die nachhaltig zu knacken ist,
was sich daraus nach oben ergibt, wird sich finden
dagegen sehe ich unten keine bestimmten Grenzen,
wenns ins Rutschen kommt, dann richtig,
ein Damm steht noch bei 5300/19

short SB bei 5440?
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flatfee: @swizzy
2
08.09.09 23:58
"...diejenigen, die nun die anleihen zeichnen unterliegen dabei aber einem trugschluss" - da kann ich dir adhoc ein gegenbeispiel nennen - escada-anleihe - wenn auch blanke zockerei - wurde bei fallenden kursen - da insolvenz des anleihegebers - zum superschnäppchen - näheres dazu in unten genanntem artikel.

ich habe die anleihe gekauft, weil sich mir logisch eine analyse seitens "der aktionär" erschloss - ergebnis bis heute 30% plus:

http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/...upe_id_43__dId_10633289_.htm

aber zu deiner eigentlichen begründung :-)

1.) "...dann müsste der kurs die reale lage des unternehmens widerspiegeln" - dies soll uns verkauft werden - deshalb ja weil so gewollt - es wird ja von bankenseite gekauft durch billige liquidität um es irgendwann mal bei anderen abzuladen - ein beispiel: die banken selber - übertrieben dargestellt kurz vor bankrott erhalten sie subventionen kaufen damit ihre eigenen aktien um sie durch die news "das schlimmste ist abgewendet" mit hohem gewinn wieder abzugeben - dies hat gleichzeitig wieder auswirkungen auf bilanzen da im rahmen des eigenhandels unerwartete gewinne eingefahren wurden - was wiederum zu steigenden kursen führte oder umgekehrt - also erst news und dann steigender kurs - diskussion von henne und ei ! wer war zuerst da ?

2.) "...und da wären wir wieder bei der informationsasymmetrie. die zeichner der anleihen scheinen keine ahnung zu haben, wie es dem unternehmen wirklich geht. nur diejenigen, die den kurs bestimmen, wissen das, bzw. machen sich darüber keine gedanken, weil es ihnen egal ist (bei diesen marktteilnehmern liegt also informationssymmetrie vor)....." - nein eben nicht sondern sie machen sich merkmale des symmetrischen marktes zu nutze obwohl sie eigentlich an den asym. markt glauben.

Wenn ich unterstelle dass ein markt durch ungleichmässige verteilung von informationen funktioniert und der reaktion darauf, dann aber feststelle dass wenige marktteilnehmer den kurs bestimmen, werde ich mich (obwohl mir diese info nicht beweisbar vorliegt) obwohl assym. handelnd (da info-defizit) symmetrisch verhalten, denn ich leite eine info aufgrund der immer wiederkehrenden marktbewegung ab. Soll heissen wenn wenige den kurs manipulieren - sehen viele steigende kurse und unterstellen eine gesundung des unternehmens - das meintest du wohl als du sagtest wir liegen nicht weit auseinander :-)

Insofern hast du recht - es liegt eine asymmetrie vor - diese wird aber symmetrisch umgesetzt - da sie als zeichen des sich selbst heilenden marktes verstanden wird - in der absoluten erkenntnis, dass eigentlich wenige den markt (s geringe volumen) lenken ;-)

aber das hat fast einen touch philosophie in sich :-))))

ein ganz einfaches beispiel - das hochgezocke von indices - wir wissen das es passiert - wir wissen ab und zu auch wann es passiert - trotzdem wissen wir es nicht genau - wenn wir an diesem spiel mitmachen wollen handeln wir asymmetrisch obwohl wir eigentlich symmetrisch denken - denn das der markt nach oben manipuliert wurde ist ja eine symmetrische info ;-)

jetzt aber genug, sonst glüht mein kopf gleich vor lauter theorie :-)))))

mach den dax nicht kaputt wenn ich weg bin ;-)
flatfee: weiterer nachsatz
 
09.09.09 00:10
ich hatte ja behauptet - steigende kurse = billigere refi und dies auch durch anleihen, aber eben nicht nur sondern in einigen fällen auch durch konsortial-banken.

du schreibst: "...diejenigen akteure, welche die kurse antreiben, beteiligen sich sicherlich nicht unmittelbar an der finanzierung " - eben doch denn die refi findet ja wie oben beschrieben auf verschiedenen wegen statt - wenn ich aber ein ziel hohe kurse habe um anleihen zu plazieren - kaufe ich aktien vermeintlich billig hoch und mache dann doppelten reibach - ich streiche die kosten der anleihe ein und verkaufe die von mir selbst hochgezoclten aktien - die die beste werbung für die anleihe waren - dann oben auch noch mit gewinn

perpetuum mobile ? :-))
tacko39: Noch Fragen
 
09.09.09 00:11

Prosiebensat1 Media

 

London - Die Citigroup hat die Aktie von Pro Sieben Sat Eins von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel deutlich von 1,30 auf 10,00 (Kurs: 8,02) Euro angehoben. Der deutsche Markt zähle zu den "stabilen Fernsehlandschaften", die durch eine hohe Programmtiefe und beständige Zuschauerzahlen und Werbeanteile gekennzeichnet seien, schrieb Analyst Thomas Singlehurst in einer Studie vom Dienstag. Die Umsätze der Mediengruppe sähen daher recht stabil aus, während die Kosteneinsparungen dazu beitrügen, die Rentabilität zu erhalten. Zudem werde die Aktie immer noch mit einem Abschlag zum Sektor gehandelt.

 

Komisch.....vor einem halben Jahr war die Fernsehlandschaft in Deutschland demnach nicht stabil!!

Helmut666: Deutschland: Zahl der Unternehmensinsolvenzen
4
09.09.09 08:20
09.09.2009 08:16
Deutschland: Zahl der Unternehmensinsolvenzen klettert weiter
Der heftige Konjunktureinbruch treibt die Zahl der Firmen-Insolvenzen in Deutschland weiter in die Höhe. Im Juni erhöhte sich die Zahl der Firmenpleiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,9 Prozent auf 2.788, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Bei den Verbrauchern ergab sich ein etwas geringerer Anstieg um 4,1 Prozent auf 8.434. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Insolvenzen auf 13.655 (+7,0%).

Für das erste Halbjahr insgesamt ergibt sich ein ähnliches Bild: In diesem Zeitraum wurden 16.142 Insolvenzen von Unternehmen (+14,8%) sowie 48.284 Insolvenzen von Verbrauchern (-2,6%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 78.846 Insolvenzen (+0,9%). Die offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte auf 24,4 (Vorjahreszeitraum 14,7) Milliarden Euro. Für den Vergleich wurden die Daten aus 15 Bundesländern ausgewertet, da es in Nordrhein-Westfalen 2008 Probleme mit der Datenerhebung gab./jha/wiz

AXC0017 2009-09-09/08:16




© 2009 dpa-AFX
DIE GANZE WELT IST EINE BÜHNE
ferkulus: dax
 
09.09.09 08:20
heute ist wieder so ein Tag,wo keine Richtung erkennbar ist
longinus: termine
 
09.09.09 08:27
steht auch heute nicht viel an , oder?

morgen 10.09. dagegen

     14:30       USD Handelsbilanz -26.80B -27.00B
          
14:30 USD Anträge auf Erwerbslosigkeitsunterstützung 555.00K 570.00K
Das Glück führt man herbei - das Unglück steht man durch
[Fred Delmare]
ferkulus: doch
 
09.09.09 08:34
aber erst um 20:00: US; Beige Book
WaBu: Was haltet ihr von einer SKS?
2
09.09.09 08:39
Schulter am 07.08. bei ca. 5480,
1. Nacken am 19.08. bei ca. 5160,
Kopf am 25.08. bei ca. 5575,
2. Nacken am 02.09. bei ca. 5265
gestern 2 Schulter bei 5507 (Hoch) SK ca. 5480
Baslerbebbi: Baslerbebbi Morgenanalyse
 
09.09.09 08:43

Trendrichtung:
kurzfristig: abwärts
mittelfristig: aufwärts
langfristig: aufwärts

heute gehe ich LONG wenn 5515 erreicht. Stop 5432.

 

 

Baslerbebbi: Chart für den heute
 
09.09.09 08:45
orient expre.: moin moin
4
09.09.09 08:45
sieht weiter bullisch aus der dax sollte gleich zur eröffnung die 5500 knacken,denke die us futures werden dementsprechend anziehen ab 9 .Weiter ist die stimmung super an den börsen weltweit,man muss eben verstehen das die börse einfach ein topf voller geld ist und die firmen eine untergeordnete rolle spielen.
Die investoren brauchen die börsen und sie werden doch nicht  ihren  kunden aktien bei kgv von 150 im S&P die  schlecht zu reden im gegenteil der börse wegen sind aktien billig heisst es.
TGTGT: Börse in Tokio "Konjunktur macht Sorgen"
5
09.09.09 08:49
Die Börsen in asien notierten heute deutlich tiefer, im Schnitt um gut 0,7 Prozent - damit unter den Futures von gestern. Ein Grund dafür sind, seitens Händler, Konjunktursorgen bzw. der Yen - es ist allerdings nicht wirklich auf den Dax übergeschlagen - in Relation zum Nikkei dürften wir jetzt noch bei 5420 stehen.
Könte ein Fake sein - das weiss man nie, es lohnt sich trotzdem darauf hinzuweisen, für die Eröffnung sehe ich für meinen Teil noch nicht gleich den Bereich um 5500 - aber ist nur meine Meinung. Der Dax ist bereits 2 Mal am unteren Kanalrand abgeprallt - Vorsicht ist vdh. gerade nicht schlecht und nur das Traden der wichtigen Marken (siehe Chart).
Hinweis nach 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Der Autor dieses Textes kann unter Umständen Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n)/Indizes halten.
Marlboromann: Angestellte sollen Firmen für 0% Zins retten
4
09.09.09 08:51
Das ist kein Scherz, dass ist ein Programmpunkt der SPD.

Deutsche Unternehmen sollen angeblich marode sein und eine zu niedrige Eigenkapitalausstattung haben. Letzteres stimmt. Aber wie sieht das ganze denn nun aus, was sich die SPD da an Rettungsanker für die Unternehmen auf Kosten der Angestellten vorstellt, weil sie ja keine Kredite von den Banken bekommen.

1. Angestellte sollen ihrer zugehörigen Firma zustehenden Lohn in eine Beteiligung umwandeln, bis zu einem Betrag von 12.000 im Jahr zunächst steuerlich freigestellt. Dieser Prozess befreit erstmal den Angestellten von seinen ,,Sozialversicherungsbeiträgen".
--- Sozialversicherungsbeiträge bestehen aus gesetzliche Rentenversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung und der Arbeitslosenversicherung ----------------------------
2. Die Beteiligung könnte in einem „gesicherten Sondervermögen“ verwaltet werden.
3. Die „Rückumwandlung“ der Beteiligung in Barlohn, etwa nach Rückzahlung an den Arbeitnehmer einschließlich der daraus erzielten Erträge, würde eine Steuer- und Beitragspflicht wieder begründen.

Was bedeutet dies im Klartext?

1. Die Mitarbeiter sollen jährlich bis zu 12.000 Euro steuerlich frei, ob freiwillig oder nicht wird nicht gesagt, ihrem Arbeitgeber Unternehmen Zinsfrei über eine Zweckgesellschaft zur Verfügung geben. Das bedeutet nur das 12.000 Euro einbehaltet werden vom Jahreslohn.

2. Steuern müssen die Angestellten darauf zahlen, nur die oben genannten ,,Sozialversicherungsbeiträge" werden erst nach Kapitalabzug aus der Zweckgesellschaft mit den ,,Sozialversicherungsbeiträgen" belastet. Hier drauf zahlt Allgemeinheit die in die gesetzliche Rentenversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung und der Arbeitslosenversicherung einzahlt die Zinskosten, für die Jahre in dem das Geld der Arbeitnehmer in der Zweckgesellschaft sich befindet.

Da kann man dann auch gerne mal von der ,,Neuen Sozialen Marktwirtschaft" sprechen. Was sagten noch immer unsere Politiker zu gerne: ,,Gerecht ist was Arbeit schafft." Ja, dann Mahlzeit.

Gruß Marlboromann



Im Originaltext schrieb die FAZ im Artikel http://www.faz.net/s/...62A4FAD11AFD8F1CAC~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Barlohn wird umgewandelt und nicht besteuert

Nach den Vorstellungen von Steinbrück und Scholz soll die Umwandlung von Barlohn in eine Form der Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmen zunächst steuerlich freigestellt werden, beispielsweise bis zur Höhe von 12.000 Euro im Jahr. „Die Umwandlung sollte so ausgestaltet werden, dass es zu keiner Belastung in der Bilanz des Unternehmens kommt und die Fremdfinanzierungsmöglichkeiten des sanierungsbedürftigen Unternehmens verbessert werden“, heißt es in dem SPD-Papier. Die Sozialversicherungsbeiträge sollten bis zur „Rückumwandlung“ gestundet werden. Die Beteiligung könnte in einem „gesicherten Sondervermögen“ verwaltet werden. Die Mitarbeiterbeteiligung dürfe nur im Sanierungsfall garantiert werden, um Mitnahmeeffekte auszuschließen. Die Neuregelung soll zum 1. Januar 2010 in Kraft treten, eventuell befristet bis 2013. Steuer- und Beitragsausfälle entstünden nach dem Modell nur vorübergehend. Die „Rückumwandlung“ der Beteiligung in Barlohn, etwa nach Rückzahlung an den Arbeitnehmer einschließlich der daraus erzielten Erträge, würde eine Steuer- und Beitragspflicht wieder begründen.

Die in dieser Wahlperiode schon verbesserte steuerliche Förderung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung reicht nach Einschätzung der SPD in der Krise nicht aus, weil die steuerliche Förderung voraussetzt, dass es sich um eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers handelt, die zusätzlich zum Arbeitslohn erbracht wird. Darüber hinaus würden die Förderhöchstbeträge von 360 Euro den Sanierungsbeiträgen nicht gerecht.

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