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grundsätzlich kann ich deiner argumentation folgen, und sie auch so stehen lassen. der vorteil an gehebelten scheinen ist halt einfach, dass man mit dem gleichen kapitaleinsatz wesentlich höhere renditechancen hat, als mit ungehebelten invests. zugleich lässt sich das verlustrisiko in beiden fällen durch konsequentes setzen von SL minimieren. deshalb denke ich, dass gerade für anleger, die nicht sooo viel kohle zum investierern haben, sich aber trotzdem eine scheibe von dem "kuchen" abschneiden wollen, gehebelte scheine durchaus sinnvoll sind. alleine die tatsache, dass sie rege gehandelt werden zeugt doch schon von einer daseins-berechtigung.
aber eines möchte ich durchaus noch einmal betonen - und das musste ich auch erst lernen bzw. lerne es derzeit gerade - um ein im vornherein festgelegtes ausstiegsszenario (durch setzen von SL) kommt man auf die dauer nicht herum. ich bin auch mittlerweile davon überzeugt, dass jemand, der das gegenteil behauptet, bisher nur glück hatte. es lässt einen auf jeden fall entspannter bleiben.
im übrigen hatte sich mir bisher noch nie der sinn von stopp buy-orders erschlossen. ich dachte bisher immer, wieso soll ich warten, bis ein invest teurer ist als jetzt, um ihn zu kaufen - lieber kauf ich gleich ein, ist doch billiger jetzt... mittlerweile denke ich anders. man kommt so wesentlich schöner in trends (egal ob kurz/mittel/langfirstig) und ist bei einem weglaufen des marktes in die andere richtung noch nicht auf der "looser-seite". stattdessen kann man dem schein noch beim fallen zusehen, ohne investiert zu sein, zieht seine stopp-buy-order mit runter, und trifft so hoffentlich nahe am tiefpunkt den einstieg...
so, nun ist aber genug gelaabert für heute. wünsch euch allen noch ein schlönes wochende. ich bleib short bis montag, und dann schaun wir weiter...
Grüße vom Casperl...
P.S.: checker, ich finde deine beiträge immer durchaus interessant und fühle mich ein stück weit geehrt, dass du auf meine beiträge (als neuling) eingehst...
Wien (Bloomberg/höll). Die Deutsche Bank hat in der Vorwoche gewarnt, dass die europäischen Leitindizes bis Jahresende um bis zu 20Prozent zurückgehen werden. Der bekannte Fondsmanager Mark Mobius geht davon aus, das es noch schlimmer wird. In einem am Montag veröffentlichten Kommentar prognostiziert der Direktor der US-Fondsgesellschaft Templeton Asset Management eine Talfahrt der wichtigsten Börsen weltweit von 30Prozent. „Wenn es an den Börsen einen derart schnellen Aufschwung gibt, dann werden wir an einem gewissen Punkt definitiv eine Korrektur haben“, so Mobius. Seit Mitte März sei der MSCI World Index um 54Prozent gestiegen. Die Korrektur könne laut Mobius jederzeit eintreten, vermutlich noch in diesem Jahr. Sie werde in mehreren Wellen erfolgen, dazwischen könne es immer wieder kleinere Aufschwungsphasen geben.
Laut einer von der Nachrichtenagentur Bloomberg durchgeführten Umfrage erwarten Optionshändler zunehmende Kursschwankungen, die ein Ende der jüngsten Rallye einläuten. An der Wall Street gehen die Broker davon aus, dass der sogenannte „Volatilitätsindex“ (VIX) in den nächsten fünf Wochen um 13Prozent steigt. „Das ist ein Warnsignal“, sagt Ronald Egalka, Optionsexperte von Rampart Investment Management. Denn immer mehr Börsenteilnehmer versuchen, sich mit Optionen gegen sinkende Kurse abzusichern.
Einen so starken Anstieg wie derzeit gab es bei den Terminkontrakten zuletzt im August 2008. Anschließend erlitt das US-Börsenbarometer Standard & Poor's 500, das die 500 wichtigsten US-Aktiengesellschaften umfasst, den stärksten Zweimonatsrutsch seit 21 Jahren.
„Die VIX-Futures zeigen, dass die Anleger gewillt sind, einen Aufschlag für Absicherungsmaßnahmen zu zahlen“, so David Palmer, Direktor beim Hedgefondsanbieter Hudson Bay Capital Management.
Privatanleger bleiben optimistisch
In China, wo die Börsen seit Jahresbeginn um 80Prozent gestiegen sind, werden die Machthaber langsam nervös. Die chinesische Regierung kündigte an, im Interesse der Stabilität des Aktienmarktes die Rallye der vergangenen Monate zu untersuchen. Der stellvertretende Finanzminister Ding Xuedong meinte, Chinas Politik stehe vor der Aufgabe, die Finanzmärkte abzukühlen. Wie dieses Ziel erreicht werden soll, sei noch unklar. Im Vorjahr hatte die Regierung ein vorübergehendes Verbot von Neuemissionen ausgesprochen.
In Deutschland sind Privatanleger jedoch von einem weiteren Börsenaufschwung überzeugt. Erstmals seit August 2008 gibt es wieder weniger Börsenskeptiker als -optimisten, so eine Erhebung von J.P. Morgan. Jeder dritte Privatinvestor blickt optimistisch in die Zukunft. Der Anteil derjenigen, die im nächsten halben Jahr Geld in Aktien anlegen wollen, erhöhte sich um 9,3Prozentpunkte und erreicht mit 38,8Prozent den höchsten Wert seit zwei Jahren.
Quelle: http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/...schaft/boerse/index.do
ich bin durchaus kritikfähig und möchte auch noch was dazulernen. bin ja sozusagen noch grün hinter den ohren, was derivate angeht.
was anderes noch: des öfteren wird hier von irgendwelchen bewertungen gesprochen. was hat es damit auf sich? kann das sein, dass das was mit dem zugang über finanzen.net zu tun hat, und ich nicht den vollen "durchblick" habe, was das forum anbelangt??
wie es aussieht, macht die cobra aber grad nen kopfstand... ;-)
konnt ich mir grade nicht verkneifen - nicht bös gemeint
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