auch nicht von schlechten Eltern...

auch nicht von schlechten Eltern...

Obwohl den meisten hier davon überzeugt sind, dass die Märkte weiterhin - aktuell und in naher Zukunft - sehr volatil sind/bleiben und teilweise auch klare Vorstellungen der Schwankungsbreiten (hier: im Dax) zwischen 5.500 und 6.500 Punkten haben, verzetteln sich doch die meisten in mMn viel zu engen K.O. Scheinen. Da hier nicht nur abgeräumt werden kann weils eben hin und ergeht, ist der Frust und der Ärger bei Verlusten um so größer. Aus diesem Grund möchte ich meine guten Erfahrungen mit meinen K.O. Produkten auch in dieser Woche wieder mitteilen. Ich bin (fast) ständig mit mehreren K.O.-Scheinen in beiden Richtungen unterwegs. Die K.O. Abstände betragen mindestens 1000 Punkte, eher sogar Richtung 2000 Punkte. Und bei dieser Gemengelage kann sich jeder selbst ausrechnen, dass in den letzten Monaten mindestens einer häufig sogar mehrere Scheine täglich im Plus lagen und mit Gewinn verkauft werden konnten. Ich realisiere sehr oft einen Gewinn schon bei 2-3 % und kaufe dementsprechend auch sehr häufig wieder nach - je nachdem, in welche Richtung es gerade läuft. Ich kann den Haken, der bei dieser Strategie möglicherweise trotzdem vorhanden sein könnte, derzeit noch nicht wirklich erkennen....
Wenn ich - sagen wir z.B. zwischen 5500 + 6500 Dax-Punkten (wobei die Grenzen natürlich darüber hinaus fließend sein müssen, falls es doch mal ausbricht...) - mehr oder weniger ständig alle 50 oder 100 Punkte in beiden Richtungen investiert bin - also zahlreiche unterschiedliche K.O.-Scheine - komme ich immer mit einem und mehr Scheinen in der Gewinnzone vorbei und kann entsprechend - zusätzlich - mit SL´s und/oder Nachkäufen agieren.
Ich brauche zunächst mal keinen einzigen Schein mit Verlust verkaufen, weil zur Zeit die Abstände noch zu gross sind. Meine Überlegung ist, dass ich - sollte es über die angenommenen Grenzen hinausgehen, sofort die im Gewinn liegenden Scheine so lange aufstocke und halte, bis ein möglicher Verlust (der anderen Scheine) ausgeglichen wird... So würde ich Verluste vermeiden, bzw. In Grenzen halten. Die bislang angefallenen Gewinne, würden aber diesen Fall - aus heutiger Sicht - diese möglichen Verluste kompensieren.
Ich trage mich mit dem Gedanken, dieses beschriebene Szenario sukzessive aufzubauen. Derzeit habe ich nur Scheine im Bereich zwischen 6100 und 5700. Und da dieses Gemengelage bislang äußerst erfolgreich war, würde ich es versuchen auszubauen - hängt natürlich vom Zufallsprodukt Dax ab... Kann jemand dieses Gedanken nachvollziehen und hat selbst schon mit dieser Strategie ? über einen längeren Zeitraum Erfolge verbucht ?
das finde ich jetzt aber wirklich doof.... es ist doch nicht verkehrt, was Sie schreiben. Und der, der Ihre 7000 - Ansage für die nächsten Monate nicht verstanden hat, ist doch selbst schuld. Warum soll´s kurzfristig nicht an die 6500 oder so gehen ? das ist doch eh alles nur Glücksspiel; vielleicht hat der andere mit seinen Argumenten für 5.500 in nächster Zeit eher recht. Wie gesagt, alls reines Glücksspiel, das keiner! voraussagen und geschweige denn auch verstehen kann. Wir sind von soviel Unwegbarkeiten im Dax (und auch anderweitig) abhängig und können nur versuchen, unsere Fahnen rechtzeitig mit dem (in den) Wind zu hängen.... Der eine hat mehr Glück, der andere eher weniger. Meinungen sind an dieser Stelle sicherlich interessant und was man selbst daraus macht, eh wurscht.
Ich z.B. finde mich schon öfters in der kurzfristigen Meinung von z.B. sqouty wieder...
Übrigens trotzdem Zweifel von mir angesagt: Wer kann von sich behaupten, er könne die Richtung mittelfristig ansagen ? Tendenzen erkennen ja, aber der Markt macht trotzdem was er will....
Vielleicht kann das uns eventuell das Ungeziefer hier sagen. Er scheint ja nicht gerade den Bullen bzw. den Optimisten gegenüber freundlich eingestellt zu sein.
Aber nun zur Sache:
Aus rein psychologischen Gesichtspunkten befinden wir uns zur Zeit stimmungsmäßig zwischen Hoffen und Bangen. Das zeigt u.a. auch die hohe Vola.
Jedoch scheint sich die Mehrheit darauf eingestellt zu haben, dass der wirtschaftliche Aufschwung nicht so stark ist, wie erhofft, bzw. durch die beschlossenen Sparmaßnahmen und das Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme gebremst wird. Demnach stellt sich die Vielzahl der Investoren darauf ein, dass die nächsten Wirtschaftsdaten nicht mehr so gut ausfallen werden. Optimistische Prognosen in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung werden sukzessive nach unten angepasst. Bedeutet im Umkehrschluß, dass der Raum für negative Überraschungen bedeutend kleiner wird. Die Arbeitsmarktdaten vom Freitag sind für die zu hohen Erwartungen demnach ein Warnschschuß gewesen. Zudem gab es neben der Meldung, dass Ungarn ein ähnliches Schicksal wie Griechenland drohen könnte und dass die Bank "Societe General" Probleme mit Derivaten haben soll, weiteres Störfeuer für die Märkte.
Die Gemengelage ist daher m.E. eher bärisch als bullisch eingestellt.
Die nächsten Wochen werden es nun aufzeigen, inwieweit die genannten Krisen und Ängste auf die Unternehmen durchschlagen werden.
Der Dow befindet sich knapp 500 Punkte höher, als zum Amtsantritt von Obama.
Demnach wird es für Obama die oberste Priorität sein, den Arbeitsmarkt zu stabilisieren bzw. neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Für die nächsten Arbeitsmarktzahlen dürften die Volkswirte wesentlich niedrigere Prognosen für die Schaffung neuer Arbeitsplätze ansetzen. Somit dürfte hieraus keine neuerliche böse Überraschung drohen. Man sollte sich damit zufrieden geben, dass es vorerst gelungen ist, den Trend der Arbeitslosenzahlen zu stabilisieren bzw. nach unten abgefangen zu haben. Es wird daher darauf ankommen, ob es nachhaltig sein wird.
Persönlich würde ich es begrüßen, wenn die Märkte wieder ein Stück weit zur Normalität übergehen würden.
Die Übertreibungen der letzten Wochen in beide Richtungen scheinen nicht nur Politiker, Volkswirte und Medien Nerven zu kosten, sondern auch einigen Usern hier.
So.....jetzt das schöne Wetter genießen und sich mal nicht um die Börse das Hirn zermattern.
Tacko
Der MACD ist schon seit mehreren Tagen negativ, aber eine wirkliche Schwäche scheint das nicht zu sein. Es sieht nach einer Korrektur aus. MFI war auch nicht rapide unter 50 gefallen. Momentum zeigt auch wieder Stärke. Für mich eine Korrektur bis jetzt. Alleine der Ausbruch der Volumen vorher der wieder auf ein normales Maß schrumpfte.
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