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IVU - sachlich und konstruktiv

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IVU - sachlich und konstruktiv AngelaF.
AngelaF.:

IVU - sachlich und konstruktiv

23
08.01.15 20:16
#1
Hier also der neue IVU-Thread.

Es ist erlaubt und erwünscht, positives als auch negatives zur IVU-Aktie zu schreiben.

Es ist nicht erlaubt aus der Luft gegriffene Anschuldigungen zu äußern und User persönlich anzugreifen.
435 Beiträge ausgeblendet.
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IVU - sachlich und konstruktiv Versucher1
Versucher1:

nach Lesen des HV-Berichts von USER drysler

5
25.05.16 20:02
(danke Dir, drysler!) und meiner persönlichen Software-Haus- und EDV-Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich 2016 absolut als ein Übergangsjahr für IVU einschätze. Und ob das in Richtung 'erfolgreiche Folgejahre' zeigt, halte ich für offen. Bis bspw. die Personal-Neueinstellungen (Software-Ingenieure) soweit eingearbeitet sind dass sie ihr Geld im IVU-Umfeld verdienen, das dauert seine Zeit. Obwohl hier die Neu-Aufträge ungewiss sind scheint mir dieser Personal-Aufbau doch erheblich zu sein. Natürlich muss man investieren, jedoch kann man das zunächst auch in die Optimierung inneren Angelegenheiten tun, zB der steuerlichen Angelegenheiten, da ist der RoI im nä Jahr gewiss. Desweiteren kommt mir diese Investitionsoffensive in X Ländern fast zufällig und wie gewürfelt vor, also ohne inneren Zusammenhang und tragende Idee, mehr so wie 'lass uns mal hier was machen und da auch, und dort ginge es auch'.
Also generell, was die inneren Abläufe und Strukturen von IVU angeht ... ich habe da nicht den Eindruck eines geordneten und schlagkräftigen Teams, das sich auf eine durchdachte und funktionierende Organisation stützen kann, sorry.        
IVU - sachlich und konstruktiv dielenritze
dielenritze:

@Versucher1

2
25.05.16 20:12
Na, nun machst Du sie aber ein bisschen laecherlich. Ganz so unprofessionell sind sie nun auch wieder nicht. Organische Umsatz- und Gewinnsteigerungen der letzten Jahre sprechen eine andere Sprache. IVU hat in den letzten 8 Jahren sehr gut gewirtschaftet und sie haben sich international eine gute Marktposition erarbeitet. Da gibt es ganz andere Firmen an der Boerse ...
IVU - sachlich und konstruktiv Thebat-Fan
Thebat-Fan:

@versucher

 
25.05.16 20:16
So in etwa sind auch meine Gedanken.
IVU - sachlich und konstruktiv GegenAnlegerBetrug
GegenAnleger.:

Versucher

 
25.05.16 20:55
Klingt realistisch
IVU - sachlich und konstruktiv plusminusnull
plusminusnull:

Danke an drysler und hellshefe

 
25.05.16 21:04
Danke, dass ihr bei der HV wart und eure Erkenntnisse mit uns teilt! Hat der Vorstand eigentlich explizit das böse Wort "Übergangsjahr" verwendet.

Ansonsten stimmen mich die Berichte positiv, da die Äußerungen auf der HV sich ja weitesgehend mit den Meinungen und Erwartungen hier im Forum decken...
IVU - sachlich und konstruktiv hellshefe
hellshefe:

@ #435

 
25.05.16 21:04
Nach der Einführung des HV Leiters hat der Vorstand kurz die Geschichte der IVU umrissen (was macht IVU eigentlich) sowie eine kurze (und schnelle) Beschreibung der Begriffe wie Umsatz, Rohergebnis, EBT ... anhand einer Folie des Konzernabschlusses gegeben. Mir erschien das wie eine Einführung in die Begriffe der Bilanzierung für Teilnehmer, die sich nicht wirklich mit den Kennzahlen beschäftigen (insgesamt ca. 5-10 min).

Die gezeigten Folien werden nicht, wie bei anderen Firmen-HV ins Netz gestellt (habe nachgefragt). Ist auch nicht nötig, denn sämtliche Infos sind im GB nachlesbar.

Eine Zahl sollte ich korrigieren: Die Präsenz wurde kurz nach 12:00 vom AR Vorsitzenden auf 26,23% beziffert. Bei der Abstimmung um 14:00 waren es 26,54%.

Die Teilnehmerzahl schätze ich auf ca. 80.
Bis zum Schluß gab es kaum Abgänge, ich habe jedoch einige beobachtet, die vor Verlassen der Veranstaltung Ihren Abstimmungsbogen oder die Vollmacht ausgefüllt haben. Dies zeigt sich auch in der erhöhten Präsenzzahl bei der Abstimmung.

Die Abstimmungsergebnisse:
TOP 2     98,806%
TOP 3     96,4566%
TOP 4     92,8959%
TOP 5     92,5829%
TOP 6     99,3575%
TOP 7     96,3704%
TOP 8     98,4759%

Dies nur, weil die Ergebnisse erst in einigen Tagen online gestellt werden.

Die Firmenwertabschreibung nach HGB wird erst 2017 abgeschlossen sein (so habe ich es gehört).

Bei der Segmentberichterstattung, latenten Steuern etc. bin ich jetzt auch nicht so fit.
Herausgestellt wurde jedoch,
- daß seit mehreren Jahren Q4 das stärkste Quartal ist,

- sowie, daß die Überträge aus Q4 ins Q1 des Folgejahres schwer im Voraus zu berechnen ist. (Katjuscha hat diese Themen schon zum wiederholten Mal angesprochen)

Die Vorstände erwähnten auch folgende Tatsachen:

(stichpunktartig)
- Qualifiziertes Personal zu bekommen, ist nicht einfach; IVU ist darin gut
- Ausblick: 2016 wird versucht, 55Mio oder mehr Umsatz zu erreichen
- Im Ausland ist IVU als Komplettpaket sehr beliebt
- IVU bewegt sich in einem Wachstumsmarkt durch die steigende Urbanisierung
- Bei der Deutschen Bahn AG kommt IVU kaum zum Einsatz, die vielen kleinen Eisenbahnen in
 Deutschland sind jedoch dankbare Kunden

Die 5 Wortmeldungen dauerten ca. 1 Std.
IVU - sachlich und konstruktiv hellshefe
hellshefe:

@ Plusminus

 
25.05.16 21:22
Ich denke, wenn ich das schlimme Wort gehört hätte, wäre mein Kugelschreiber sofort übers Papier gerast.

;-)
IVU - sachlich und konstruktiv Katjuscha
Katjuscha:

@Versucher1

4
25.05.16 21:37
also nix für ungut, aber wieso hast du das nicht vorgestern und davor schon alles gepostet?

Vorgestern musste ich dich noch in deinem Optimismus bremsen, und nun ist alles anders?

Ich hatte dir bereits vorgestern geschrieben, dass die Personalkosten wohl steigen dürften und du beim Rohertrag nicht zu viel erwarten sollst. Da kam inhaltlich nichts mehr von dir. Du warst aber grundsätzlich sehr optimistisch zu IVU und erwartetest einen "ordentlichen Kurssprung". Jetzt wo die Personalkosten ein bißchen höher ausfielen als angenommen, redest du von "die würfeln wohl nur" oder "zufällig" oder "keine tragende Idee", "keine Ordnung" oder "kein organisiertes Team".

Also echt, ich hab nichts gegen Kritik an IVU, aber das kommt mir spanisch vor, wie schnell du deine Meinung derartig um 180 Grad drehst. Im Übrigen ist das ziemlich weit hergeholt was du da zum Team schreibst. Hast du etwa mehr Einblick als wir in die Teamarbeit bei IVU und wie sie Projekte organisieren?
IVU - sachlich und konstruktiv Mitsch
Mitsch:

Hauptversammlung

17
25.05.16 21:44
Sitze gerade wieder im Bus in die Heimat und möchte auch noch mal meinen Senf dazu geben und ein paar Punkte ergänzen.


- Vorstände haben klar gemacht, dass neben dem Rohertrag das EBT die für IVU relevante Größe ist und dass das Ziel weiter 5 Mio bleibt. Allerdings hat es sich nicht so angehört, dass man schon in diesem Jahr die 5 Mio erwartet. Was ich allerdings wenig überzeugend fand: "Zielkorridor ist 5 Mio, vielleicht auch mal 6 Mio und dann wieder 5 Mio". Es soll sich also bei 5 Mio einpendeln.

- Bei Umsatz und Rohertrag hat man heute von MINDESTENS 55 Mio bzw. MINDESTENS 42 Mio gesprochen. Das EBT soll dabei nicht unter Vorjahr liegen.

-Verlustvortrag beläuft sich aktuell auf über 30 Mio und wird noch sehr lange reichen.

-Der Rückgang beim Konzernergebnis in 2015 ggü. 2014 wurde vom kaufm. Leiter dadurch erklärt, dass es 2014 einen außerordentlichen Ertrag bei der Neubewertung latenter Steuern gegeben hat. 2015 ist vom Steueraufwand "das normale Fahrwasser". 2015 wurden trotz Verlustvortrag 419T€ Ertragssteuern gezahlt, die aber hauptsächlich Auslandssteuern und Quellensteuern im Ausland sind und somit nicht mit dem Verlustvortrag verrechnet werden können. Die latenten Steuern in 2015 betrugen  624T€ und lassen sich durch die fiktive Besteuerung des IFRS-Ergebnis erklären. Ist also rein buchhalterisch und nicht liquiditätswirksam.

-Der Unterschied zwischen IFRS Konzernabschluss und HGB Einzelanschluss wurde auch ganz gut erklärt. Maßgeblich dafür war, wie hier im Forum schon diskutiert wurde, dass bei der Bilanzierung nach IFRS unfertige Projekte nach dem Grad der Fertigstellung bilanziert werden und sich nach HGB erst nach Fertigstellung des Projektes voll in GuV und Bilanz niederschlagen. Daraus resultiert eine PoC-Bewertung von unfertigen Leistungen i.H.v. 3.359 T€, die in der HGB-GuV fehlen. Das kehrt sich dann aber zwangsläufig um, wenn die Projekte dann fertiggestellt sind. Außerdem wurde Goodwill (Derivater Firmenwert) nach HGB (nach IFRS nicht abschreibungspflichtig) i.H.v. 446 T€ abgeschrieben. Diese Abschreibung fällt in diesem Jahr letztmalig an und belastet danach nicht mehr den AG-Abschluss. Dazu kamen dann noch 2.241 T€, die nach HGB schon in den Vorjahren vereinnahmt wurden, nach IFRS aber erst in diesem Jahr in die GuV eingegangen sind. Diese drei Punkte erklären denke ich ganz gut, woher die gravierenden Unterschiede im Konzern- und Einzelanschluss stammen. In 2016 wird das definitiv nicht mehr so stark unterschiedlich sein und der HGB-Abschluss wird wieder positiv sein und eine Dividende zulassen.

-Für 2016 soll wieder eine Dividende gezahlt werden. Die letzte Dividende soll keine Eintagsfliege gewesen sein. Die Dividendenfrage wird aber jedes Jahr neu bewertet. Es gibt keine vorgesehene Ausschüttungsquote oder Mindestdividende. Dafür, dass man für 2015 keine Dividende zahlen konnte, musste man sich Kritik anhören, vor allem, weil IVU schlecht kalkuliert hat.

-Rückgang der Liquidität wurde vom kaufm. Leiter ebenfalls ausführlich erklärt. Begründet wurde der Rückgang durch ein starkes Q4 und der damit verbundenen Erhöhung der FaLuL. Das hat sich aber in Q1 schon weitestgehend wieder umgekehrt. Dazu kamen noch Investitionen in Form von Vorlaufleistungen für Projekte und ein Rückgang der VaLuL. Optimierung des Working Capital ist bei IVU aber immer ein Thema und wird so gut es geht versucht.

-Auf die Frage, wo man das Minimum an notwendiger Liquidität sieht, wurde geantwortet, dass man sich aktuell mit der Liquidität wohl fühlt, ein Rückgang der Liquidität aber "Unwohlsein" auslösen würde. Ich schätze also, dass wir von IVU keine großen Investitionen, Sonderdividenden oder ARPs erwarten dürfen.

-Damit kommen wir zum nächsten Thema: Aktienrückkauf. IVU wurde ermächtigt 10% der Aktien zu kaufen und diese auch einziehen zu können. Allerdings soll das wohl nur zum Zweck von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen geschehen. Daraufhin äußerte sich Herr Kunert von der Sdk kritisch zum Thema ARP, da diese doch nur ein Strohfeuer und nicht nachhaltig wertschaffend wären und Kapitalvernichtung gleich kämen. Da musste ich ein wenig schmunzeln, weil er m.E. Blödsinn erzählt hat. Trotzdem hat Herr Kunert einige interessante Fragen gestellt und zur Diskussion angeregt.

-Auf die Frage, ob es Interessenten gibt, die IVU übernehmen wollen, wurde mit "Nein" geantwortet. IVU selbst hat bezüglich Übernahmen Ideen, aber nichts wirklich konkretes.

-Bei den Materialverkäufen, die zwar letztes Jahr außerplanmäßig starke Umsätze brachten, aber sehr magenschwach sind, handelt es sich größtenteils um Boardrechner und Ticketingsysteme.

-Wird es zukünftig wieder einen CFO geben? Das würde erst mal verneint, da man aktuell auch so gut zurecht kommt und das Geld lieber sparen will. Sollte hier was passieren, wird der Kapitalmarkt aber rechtzeitig informiert.

-Eine entscheidende Kennzahl für IVU ist das Verhältnis EBT/Rohertrag und soll von aktuell 11,1% auf 12,5-14% gesteigert werden. Bei späteren Ausführungen hat der Vorstand aber nur noch 12,5% gesagt. Hatte das Gefühl, dass die 14% rausgerutscht waren und der Vorstand dann doch wieder etwas zurück gerudert ist.

-Auf viele Fragen wurde leider nicht bzw. nur wenig eingegangen. Z.B.: "Ist die Zielgröße beim Personal schon erreicht oder soll weiter aufgestockt werden?"
"Wo sieht der Vorstand IVU in zwei Jahren bezüglich Rohertrag, Personalaufwand, EBT...?" "Wie groß ist der Anteil der Materialverkäufe am Umsatz?"


Alles in allem wurden zwar wichtige Sachen klargestellt und eine Verbesserung der Kapitalmarktkommunition in Aussicht gestellt, es bleibt aber fraglich, ob sich IVU auch daran hält. Der Vorstand hat betont, dass die IR-Arbeit zwar wichtig sei, dass man die Ressourcen aber doch lieber im operativen Geschäft bindet. IR-Arbeit ist also eher zweitrangig. Es wurde wieder einmal verdeutlicht, dass die beiden IVU-Vorstände nicht viel von Kapitalmarktkommunikation halten und verstehen. Auf viele betriebswirtschaftliche Fragen konnten die Vorstände nur teilweise oder gar nicht antworten und mussten extra den kaufmännischen Leiter nach vorne schicken. Ich muss jetzt erst mal alles in Ruhe sacken lassen und dann entscheiden, ob IVU weiter als Investment in Frage kommt, oder ob ich das Geld alternativ in anderen Werten parke. 9% Gewichtung, wie ich sie aktuell habe, sind für mich aber definitiv aktuell nicht mehr tragbar. Überzeugt hat mich die heutige Veranstaltung jedenfalls nicht.

Gruß Mitsch



IVU - sachlich und konstruktiv JoePInvest
JoePInvest:

@mitch

 
25.05.16 22:37
Ich war heute ebenfalls dabei und kann deine Einschätzung, die du in deinem letzten Absatz anklingen lässt nur voll unterstreichen. Ich habe die Aussagen des Vorstandes zu sehr fundierten Fragen zu Bilanzierung und Cashflow Planung zumindest teilweise als erstaunlich schlicht und wenig substantiell empfunden. Vor allem hat mich aber gestört, dass die Aussagen zu Zielen und Zukunftsperspektiven des Unternehmens völlig unkonkret blieben. Wenn sich der amtierende Finanzvorstand mit dem aktuellen Cash Bestand lediglich deswegen wohl fühlt, weil er dadurch in den kommenden Monaten die Gehälter zahlen kann ( mehr oder weniger wörtliches Zitat), komme ich schon ins Grübeln.
Ich glaube nach wie vor, dass IVU ein gutes Unternehmen in einem extrem spannenden Markt ist. Allerdings ist die Kommunikation in den Kapitalmarkt völlig unprofessionell. Es fehlt dringend ein ordentlicher CFO!
IVU - sachlich und konstruktiv hellshefe
hellshefe:

@ Kat

 
25.05.16 22:41
Hab' mal bei w:o reingelesen. Da schreibst du: "Die Latenten Steuern werte ich weiterhin als Sonderfaktor"

Dieser Sonderfaktor zu trägt aber einem guten Teil des "schlechten" Q1 bei, wonach viele Investierte kalte Füsse gekriegt haben.

Auf der HV ging es bei den Podiumsrednern unter anderem auch um diese latenten Steuern.
IVU - sachlich und konstruktiv Scansoft
Scansoft:

Die konservative

2
25.05.16 23:00
Grundhaltung war bei IVU ja schon immer da. Man hat trotzdem in der Vergangenheit Umsatz und Erträge kontinuierlich gesteigert und wird dies auch in Zukunft tun. Insofern fühle ich mich mit meiner 9% Depotposition sehr wohl. Wobei IVU natürlich eher defensiven Charakter hat, auch wenn der heutige Tag ein anderes Bild zeigt:-)
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
IVU - sachlich und konstruktiv Versucher1
Versucher1:

@Katjuscha ... Dein #444

 
25.05.16 23:18

Bei IVU bin ich überwiegend follower  von dem Sirtaki-Hans und Dir, obwohl ich in meiner kufri Orientierung (Kurs-Gewinn innerhalb 4-6 Monaten) andere Prios hab als Du; mir ist das EPS wichtiger, weil es kufri den Kurs macht, eben kursrelevant ist! Du hebst gerne den CF hervor, ich vermute weil lafri entscheidend (den Kurs macht er nicht, sonst hätte der zulegen müssen nach Q1).

Vorgestern ging es mir um einem kurzen Zock auf eine positive Q1-EPS-Überraschung bei IVU. War vieleicht ne naive Hoffnung. Ich spekulierte darauf, dass IVU das ein oder andere Projekt, für das Vorleistungen in GJ/15  erbracht worden waren in Q1/16 abgerechnet worden sein könnten und Ertrag gebracht haben. Dem war nicht so, schlimmer noch, das Q1-EPS fiel auf -0,14 EUR nach -0,05 im Vorjahr. Richtig, Du hast mich in meiner Speku gebremst, sie war allerdings auch von meiner Seite sehr vorsichtig angelegt und kam nicht zur Ausführung.

Nein, nichts ist anders für mich jetzt nach Q1, im Gegenteil, meine vorher vorhandene Skepsis bezügl. IVU (ich war zunächst follower, dann nicht mehr investiert nach den GJ/15-Zahlen) hat sich bestätigt. Und ein Kurssprung von 6% oder 7% auf den ich mit dem Zock spekulierte und den ich dann innerhalb von 2 oder 3 Tagen realisiere ... so 'was ist mir 'ne nette Sache. Du unterstellst mir dass ich IVU vorher für toll fand, das ist nicht so, ich war skeptisch; andererseits ist Deine Einschätzung und die von Sirtaki-Hans idR beachtenswert, auch wenn ihr beide immer sehr stark rein durch die Zahlen 'drauf blickt'  ... 

Nein, ich habe nicht mehr Einblick in die Teamarbeit-/Struktur bzw. Projektorganisation bei IVU als andere hier, im Gegenteil, was andere hier und auf WO schreiben ist die Grundlage meiner o.g. Einschätzung. Wie zB der HV-Bericht von USER drysler. Und es ist auch nur meine Einschätzung, jeder kann seine haben. Ich verstehe ein wenig von Software-Organisation, den Schwierigkeiten und Komplexitäten, die Personalproblematik und Einarbeitungsphasen, und xxx ... .  Und die

@Dielenritze ... ich will niemanden lächerlich machen. Richtig, IVU hat sich etabliert und verdient Geld. Und hat ja auch eine schöne Kursentwicklung gehabt. 

Und ich will niemandem sein Invest madig machen.

Und Katjuscha, wie soll ichs denn sagen?

Und sonst, ich finde Du übertreibst etwas in Deinem vorletzten Absatz ... und was Du wie 5 Zitate aus meinem posting aussehen lässt, bis auf das 2. (und das ist nur ein Wort)  ist kein einziges genau so von mir geschrieben.   

   


IVU - sachlich und konstruktiv drysler
drysler:

Schneidt

2
25.05.16 23:46
Mit Schneidt meinte ich natürlich die Firma Scheid+Bachmann, welche mit IVU eine Vertriebspartnerschaft hat. Ansonsten kann ich die Erläuterungen von helshefe und Mitch voll zustimmen. Die Frage nach einem CFO wurde dahingehend vom Aufsichtsratsvorsitzenden beantwortet, dass es ja einen CFO derzeit gibt :)
Alles in allem scheint IVU auf dem grundsätzlichen Wachstumspfad zu bleiben, zumal der Vorstand auch erklärt hat, dass bei jedem Projektauftrag circa 25% wiederkehrender Umsatz durch Wartung und Service kommt. Was jetzt kurzfristig helfen würde, ist ein Großauftrag, am Besten in den USA. Aber so richtig überzeugend waren die Jungs heute nicht.  
IVU - sachlich und konstruktiv Scansoft
Scansoft:

Ein Großauftrag

6
26.05.16 00:02
wäre natürlich ein Game Changer, aber der entscheidende Punkt ist, dass IVU auf einen solchen nicht angewiesen ist, weil schon mit dem Basis Geschäft seit Jahren solide wächst und vernünftige Ergebnisse erwirtschaftet. Der kurz-mittelfristige Kicker fehlt natürlich gegenwärtig, ist aber auch nicht notwendig, weil man bezüglich der Perspektiven und des Ist-Geschäfts auf dem gegenwärtigen Niveau glasklar unterbewertet ist.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
IVU - sachlich und konstruktiv derQuerdenker
derQuerdenker:

0 Gegenbewegung

 
26.05.16 09:38
nach dem Abverkauf. Dann gehts wohl noch runter auf 2.80 - 3.00 Euro.
Wenn Sie wollen, daß Ihre Aktien steigen, brauchen Sie sie nur zu verkaufen.
IVU - sachlich und konstruktiv Thebat-Fan
Thebat-Fan:

Glaube ich nicht

 
26.05.16 10:38

IVU ist dem Markt mittlerweile sowas von egal. Wer raus wollte ist raus, der Rest hofft auf den großen Deal und sitzt es aus.
IVU - sachlich und konstruktiv 2141andreas
2141andreas:

also

 
26.05.16 13:14
entweder hab ich Tomaten auf den Augen oder sehe ich etwas nicht.

Die entscheidenden Kennzahlen werden im vgl. zu 2015 in diesen Jahr gleich bleiben /Umsatz + Ertrag

2016 wird ein Übergangsjahr und mit Übergangsjahren kennt man sich als Softingaktionär ja gut aus xD

Wurde da vlt. auf der HV was gesagt ob ein Großauftrag im Raum steht oder irgendwie erwähnt? .. Wenn nicht ist es aber ja auch egal.
IVU - sachlich und konstruktiv 2141andreas
2141andreas:

das mit der Div. hat mir zwar dieses

 
26.05.16 13:22
jahr überhaupt nicht gepaßt .. ich hab mich aber damit abgefunden und wenn ich es richtig verstehe soll es ja nächstes jahr wieder eine geben ...
IVU - sachlich und konstruktiv Carter
Carter:

@454 andreas, lies Dir mal den HV-Bericht

 
26.05.16 14:15
in #432 durch. Dort wird kurz auf mögliche größere Projekte eingegangen.
IVU - sachlich und konstruktiv Katjuscha
Katjuscha:

schade, die Umsätze ab 16.30 Uhr, die zu

3
26.05.16 19:10
dem SK bei 3,3 € führten, gingen komplett aufs Konto von zwei wikifolioTradern. Waren rund 11-12k an Verkäufen, denen rund 2-3k an Käufen gegenüberstanden. Damit musste Lang&Schwarz halt die etwa 9k verkaufen.
IVU - sachlich und konstruktiv hellshefe
hellshefe:

#455 Dividende

 
26.05.16 21:58
Daß der Vorstand bei der Beantwortung der Kritiken etwas "herumgedruckst" hat, empand ich als einen der wenigen negativen Punkte auf der HV. Für mich machten die Vorstände den Eindruck, als müssten sie jeden Einwand in ein oder zwei Sätzen beantworten, um dann schnell zum übernächsten zu springen, und dann wieder zum vorletzten. Dabei hätten sie bei dem ein oder anderen Thema doch weiter ausholen müssen.

Bei der Div. war für mich jedoch die klare Aussage:
Man hat nicht vor mal eine Div. zu zahlen und mal nicht. Daß die gesetzliche Lage es nicht erlaubt, für 2015 auszuschütten, sei nun einmal so.

Wenn die Bilanzierung es erlaubt, Div. zu zahlen würde geprüft werden, ob das tendenziell so bleiben wird. Wenn ja, wird es wieder Dividende geben.
IVU - sachlich und konstruktiv Investor-X
Investor-X:

HV-Bericht

2
02:04
Wie bereits angekündigt möchte ich auch noch meine Eindrücke aus der Hauptversammlung der IVU AG widergeben. Leider konnte ich selbst keine Fragen stellen, da ich zu spät meine Eintrittskarte bestellt hatte und somit nur noch eine Gästekarte erhielt. Alle Angaben natürlich ohne Gewähr.

Nach der Begrüßung und der Einführung durch den AR-Vorsitzenden begann der interessante Teil der HV, der Bericht des Vorstands. Zuerst berichtete Herr Müller-Elschner. Er begann mit einem klaren Bekenntnis zur Profitabilität. Bei der mehrjährigen Darstellung der Unternehmenszahlen ging er auf die Kennzahlen Umsatz, Rohertrag und EBT ein, wobei er hinzufügte, das wichtigste sei was unter dem Strich herauskommt. Er nannte erneut die 5 Mio. € EBT, welche mittelfristig erreicht werden sollen.

Mein Eindruck zu diesem Teil: Ich begrüße es ausdrücklich und war in der Tat erleichtert, dass der Vorstand sich so eindeutig zu profitablem Wachstum bekennt.

Als nächstes folgte die kurze Vorstellung des neuen kaufmännischen Leiters der IVU AG, Herrn Voith, welche zuvor u.a. für airberlin im Controlling zuständig war sowie als CFO für ein mir unbekanntes Unternehmen. Er ging dann näher auf die Entwicklung der Unternehmenszahlen für das vergangene Geschäftsjahr ein. Viel Zeit wurde u.a. damit verbracht, die hohen latenten Steuern, sowie den Grund für den Verlust im HGB-Abschluss der Einzelgesellschaft zu erklären. Außerdem wurde erklärt, dass der entstandene Verlust im HGB-Abschluss mit der Kapitalrücklage verrechnet wurde, sodass bei einem HGB-Gewinn in diesem Geschäftsjahr (2016) wieder eine Dividende gezahlt werden könnte.

Mein Eindruck: Herr Voith machte, wie im übrigen der komplette Vorstand, auf mich einen sehr sympathischen Eindruck. Durch die Erläuterung der beiden Kritikpunkte des letzten Geschäftsjahres die ebenfalls hier im Forum genannt wurden, den Ausfall der Dividende, sowie die hohen latenten Steuern, entstand bei mir der Eindruck, dass wohl mittlerweile sogar im Unternehmen bekannt ist, dass diese beiden Effekte die Investoren verunsicherten. Auch wenn ich nicht unbedingt zu den Verfechtern von Dividenden gehöre, zeigt die Verrechnung des HGB-Verlustes mit der Kapitalrücklage, dass man im Unternehmen selbst daran interessiert ist, künftig wieder eine Dividende zu zahlen. Bezüglich der Entstehung der latenten Steuern konnte ich, wie wohl viele andere, leider nicht ganz folgen. Herr Votih erklärte aber, dass u.a. die unterschiedliche Bewertung von Aufträgen im HGB und im IFRS-Abschluss einen Einfluss haben (wurde hier oder auf w:o ja bereits vermutet bzw. erklärt). Bezüglich der Aktivierung latenter Steuern auf Verlustvorträge habe ich das folgendermaßen verstanden: Um latente Steuern zu aktivieren, welche dann zu einem Steuerertrag führen können, wie es ihn die letzten Jahre bereits häufig gab, werden die Gewinne der nächsten Jahre geschätzt. Daher ist womöglich aufgrund des Verlustes nach HGB für das vergangene GJ2015 kein Steuerertrag angefallen. Da dieses Jahr wohl wieder ein Gewinn nach HGB wahrscheinlich erscheint, könnte dies ggf. wieder zu einem Steuerertrag führen. Bin mir da aber unsicher und möchte dies selbst beim Unternehmen nochmal nachfragen. Vielleicht kann ja auch jemand der anderen HV-Besucher hier aus dem Forum zu diesem Punkt nochmal äußern, ob er das auch so verstanden hat.

Danach war Herr Bergstein mit seinem Vortrag an der Reihe. Er äußerte sich zu den Projekten der IVU und wies daraufhin, dass man mittlerweile über einige gute Referenzen verfüge. So sei die Referenz in Vietnam besonders für Schwellenländer hilfreich, da für dortigen Markt deutlich andere Kompetenzen notwendig seien als bspw. in Nordamerika, wo man mit der kanadischen Staatsbahn mittlerweile ebenfalls über eine gute Referenz verfüge. In Vietnam müsse man die Bahnmitarbeiter, so Herr Bergstein, erst an die neue Technik ranführen, da diese dort in diesem Bereich noch komplett unerfahren seien, was natürlich in Nordamerika anders sei. Die IVU kommt jedenfalls wohl auf beiden Märkten (Schwellenland oder Industrieland) gut klar.

Danach ging Herr Bergstein noch auf die neuen Produkte bzw. Geschäftsmodelle ein. Er stellte u.a. die IVU-Cloud vor und meinte, dass dieses Produkt die Angebotspalette des Unternehmens erweitern würde und rein theoretisch wohl bei allen oder den meisten Kunden implementierbar sei und damit für die IVU neue, konstante Umsätze generieren würde. Noch seien die Kunden wohl sehr zurückhaltend, allerdings ist sich Herr Bergstein „sehr sicher“ dass sich immer mehr Kunden dafür entscheiden werden. Mit Trenitalia gibt es bereits einen ersten Kunden, der diese Cloud nutzt, außerdem wurde ja erst neulich der Cloud-Auftrag für den Großraum Paris vermeldet. Für die Cloud bietet die IVU einen 24/7-Support an. Danach ging Herr Bergstein noch auf die Veranstaltungen ein, an denen die IVU teilnimmt. Dabei hob es besonders die IT-Trans sowie die Innotrans hervor. Letztere findet alle 2 Jahre statt u.a. auch dieses Jahr (20. Bis 23. September). Die Innotrans eignet sich dabei laut Herrn Bergstein weniger zur Neukundengewinnung als vielmehr zum Crossselling.

Mein Eindruck: Besonders interessant fand ich die Ausführungen zur IVU Cloud. Da sich Herr Bergstein ziemlich sicher zu sein scheint, dass man dafür noch einige seiner Kunden für gewinnen wird scheint dort in diesem Bereits noch ziemliches Umsatzpotential zu bestehen. Da sich die dieses Jahr stattfindende Innotrans laut Aussage gut für Crossselling eignet, wäre dies ja die Gelegenheit einige Bestandskunden dafür zu gewinnen. Auch der Vorstand gibt sich ja im aktuellen Q1-Bericht sehr optimistisch, dass neue Aufträge an Land gezogen werden können.

Danach übernahm wieder Herr Müller-Elschner. Er ging erneut auf zukünftige Produkte ein und stellte dabei neben der bereits vorgestellten IVU-Cloud das IVU-Pad vor. Als nächstes ging er auf den nordamerikanischen Markt ein. Auch hier lieferte er ein klares Bekenntnis für diesen Markt ab und zeigte sich überzeugt, dass man dort zukünftig mehr Geschäft machen wird. Die eigene Software für Züge, IVU-Train, bezeichnete er als weltweit führende Lösung für Bahnkunden. Danach ging er noch genauer auf den Ausblick des Konzerns für 2016 ein. Dieser ist ja bereits bekannt. Er meinte, dass diese angegebenen Werte als Mindestwerte zu verstehen seien. Außerdem habe ich ihn so verstanden, dass das EBT mindestens auf Vorjahresniveau bleiben soll, man allerdings das Ziel von 5 Mio. € EBT nicht aus den Augen verlieren möchte.

Mein Eindruck: Zum einen scheint man sich wohl sehr sicher zu sein, dass man auf dem nordamerikanischen Markt gute Aufträge an Land wird ziehen können. Außerdem stimmte mich die Aussage zuversichtlich, dass die Werte für Umsatz und Rohertrag Mindestwerte sind und außerdem ein EBT mindestens auf Vorjahrsniveau erwartet wird. Wobei er das EBT auf Vorjahresniveau nur am Rand erwähnt hatte. Allerdings hatte Mitsch das wohl ebenfalls so verstanden (siehe Beitrag #445).

Danach folgte die Generaldebatte. Dazu möchte ich nicht allzu viele Worte verlieren, da ich denke das Wichtigste wurde bereits hier im Forum genannt. Interessant fand ich die Aussagen zum nordamerikanischen Markt. Auf Nachfrage meinte Herr Müller-Elschner sinngemäß, dass die neuen Mitarbeiter in den USA sehr, sehr teuer seien, man von diesen aber auch viel erwarte. Sollten diese nicht liefern könne man sich auch wieder von diesen trennen. Auf Nachfrage eines Aktionärs, ob man den Standort auch wieder dichtmachen würde, wenn mittelfristig kein Erfolg eintreten wird, wollte Herr Müller-Elschner dies nicht direkt bestätigen, sondern zeigte sich erneut sehr zuversichtlich, dass man Erfolg in Nordamerika haben wird und meinte, dass dies klappen müsse. Es scheint als sei ein Scheitern für ihn fast undenkbar, so kam es zumindest bei mir an. Angesprochen auf eine Verbesserung und Intensivierung der Investor-Relations meinte der Vorstand, dass man erkennt habe, dass hier Verbesserungsbedarf bestehe.

Einige wenige Kritikpunkte meinerseits noch: Bei der Beantwortung der Fragen ist mir erneut aufgefallen, wie bereits letztes Jahr, dass der Vorstand nie wirklich konkret auf die Fragen antwortet. Vor allem bei Fragen zu den Zahlen wird vermieden diese konkret, d.h. mit Zahlen zu beantworten. Bei der Generaldebatte wurden außerdem die Fragen, betreffend zu den Zahlen (Steuern etc.), häufig nicht direkt von Herrn Bergstein, sondern vom neuen kaufmännischen Leitern beantwortet. Meiner Meinung nach ein Armutszeugnis, vor allem, wenn man bedenkt, dass Herr Bergstein offiziell als CFO bezeichnet wurde.

Soviel zu meinem Eindruck von der Hauptversammlung.

Alle Angaben natürlich ohne Gewähr.
IVU - sachlich und konstruktiv Investor-X
Investor-X:

IVU: Q1-Zahlen

3
02:14
Nach der HV wollte ich mich ja noch zu den Zahlen des Q1 äußern. Wie ich bereits in meinem Beitrag oben dargestellt habe, zeigte sich der Vorstand sehr zuversichtlich was die neue Auftragsgewinnung angeht. Nochmal kurz zusammenfassend:

-Deutliches Crossselling-Potential durch die neue IVU-Cloud, welche zukünftig praktisch jedem Kunden zusätzlich verkauft werden kann, womit neue, konstante Umsätze generiert werden.

-Innotrans-Messe welche alle 2-Jahre, so auch dieses Jahr, stattfindet und wohl, laut Herrn Bergstein, eine der oder die bedeutendste Messe für IVU ist. Auch hier deutliches Potential für Crosselling.

-Neue Aufträge im nordamerikanischen Markt, für den Herr Müller-Elschner sehr zuversichtlich gestimmt war. Auch unter der Beachtung, dass dort für IVU-Verhältnisse schon wirklich viel investiert wurde und der Vorstand doch sonst eher zurückhaltend und kostensparend ist.

-Aussage im Q1-Bericht: „In den kommenden Monaten erwarten wir weitere bedeutende Auftragseingänge aus laufenden Ausschreibungen insbesondere im Bahnbereich.“  

Es scheint also tatsächlich so, wie ich es bereits seit einiger Zeit vermute, dass bei IVU das Wachstum zukünftig an Fahrt aufnehmen könnte. Daher halte ich es durchaus für realistisch, dass die mindestens 42 Mio. € Rohertrag am Ende erneut überschritten werden können. Aber selbst bei nur 42 Mio. € Rohertrag und trotz des Anstiegs der Personalkapazität ist ein EBT-Niveau auf Vorjahresniveau in meinen Augen noch erreichbar, u.a. da es ja in Q4-2015 wohl erneut zu einem außerplanmäßigen Aufwand gekommen ist (siehe auch Syrtakihans auf w:o). Dafür bekommt erhält man allerdings die Phantasie, dass das Wachstum zukünftig beschleunigt werden kann (siehe u.a. wie sich INIT entwickelte, als man auf den nordamerikanischen Markt Fuß gefasst hatte).

Ein Problem, welches sich meiner Meinung nach, wahrscheinlich nicht deutlich verbessern wird ist die schlechte Kapitalmarktkommunikation. Wie bereits im HV-Bericht dargestellt wird der Vorstand nur wirklich ungern konkret und ich schätze dies wird sich auch zukünftig nicht wirklich ändern. Daher fußt mein gesamter Investmentcase auch nur auf der Deutung von Vorstands- und Unternehmensaussagen und meinen Eindrücken daraus. Wenigstens kostenbewusst scheint man im Unternehmen allerdings zu sein, wie von Herrn Prof. Dr. Herbert Sonntag (AR-Vorsitzender) mit Verweis auf seine Herkunft aus Baden-Würtemberg gegen Ende der HV nochmal festgestellt wurde.

Alle Angaben natürlich ohne Gewähr.
IVU - sachlich und konstruktiv dielenritze

Danke an @Investor-X

 
Vielen Dank fuer die Darstellung Deines Eindrucks von der Hauptversammlung und der Q1-Zahlen. Es ist schoen, weil doch relativ selten, wenn jemand mal ausgewogen und intelligent berichtet und nicht emotional gefiltert. All zu oft wird da gleich das ganze Schiff versenkt, nur weil man gerade mal in einer Passage auf die Karten gucken muss. Durch Deinen Bericht erkenne ich die Personen gut wieder ... danke.

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