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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.807,06 -0,33% Perf. seit Threadbeginn:   +366,56%
 
Bafo:

Oil

 
07.02.15 18:16
unter 47 $ wird es echt brutal für die Ölkonzerne. Und Fracking wird erstmal auf Eis gelegt - war ja die Ursache für den Preissturz.
Wir Autofahrer können uns allerdings freuen (im Gegensatz zu den Aktionären von ExxonMobil)

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Der USA Bären-Thread 796968
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Berix:

#5026 Die deutschen Aktionäre von EXXON ????

2
07.02.15 19:58
Ausser das der Kurs gerade an der oberen Trendkanalbegrenzug angekommen ist ist da überhaupt nichts passiert.
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Der USA Bären-Thread 796990
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Bafo:

Berix

 
07.02.15 20:06
ich glaube, die meisten Exxon Aktionäre sitzen in den USA.
Aber zu den Deutschen: an oberen Trendkanälen passiert ja meist das, was an unteren auch passiert - der Kurs stößt sich in die Gegenrichtung ab.
Am unteren wird gekauft und am oberen verkauft.
 
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Berix:

Bafo

 
07.02.15 21:21
mit den Aktionären in den USA hast Du wohl recht. Und genau darauf wollte ich hinaus. Der gesamte Aktienmarkt dürfte eher ein internationales Geschäft sein, und was dabei am meisten zur Verfügung steht ist dank einer bekannten amerikanischen Oligarchen-Interessenvertretung namens FED eben der Dollar. Die europäischen Aktienpreise und damit auch der DAX werden nominal im Augenblick getrieben von der Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar, mit Anlegerinteresse oder gar irgendeiner Wirtschaftsentwicklung hat das überhaupt nichts zu tun. Aber ein Währungsverhältnis ist eben nicht inflationsabhängig und hat deswegen keinen impliziten langfristigen Trend aufwärts. Wenn USD/EUR mal wieder dreht könnte es einen entscheidenden Abwärtsimpuls im DAX geben - der dann natürlich erstmal als Gewinnmitnahme oder "gesunde Korrektur" kommentiert werden wird. Die Stopkurse, zumindest die in Form von KOs, stehen aber fest was wohl zur Trendbeschleunigung nach unten führen wird. Klar ist das mal wieder bärisch zum völlig falschen Zeitpunkt - wichtiger ist aber der richtigen nicht zu verpassen.
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Eidgenosse:

Das wird ein grosser Schock.

4
08.02.15 00:08
Der USA Bären-Thread 19352566
Der Handel mit US-Treasuries wird immer schwieriger, weil der Markt seine Liquidität allmählich verliert. Die Entwicklung weckt bei Marktteilnehmern grosse Sorgen.
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Kicky:

Neues Griechenland-Programm auf alter Basis?

 
08.02.15 11:16
(Reuters) .....
Da die neue Regierung Rechnungen begleichen und Kredite - insgesamt gut vier Milliarden Euro bis Ende März - zurückzahlen muss, steckt sie in der Bredouille. Schäuble sagte, rein formal stehe Griechenland noch unter einem dem Programm. Und mit Blick auf die schmerzhaften Auflagen forderte er, was auch viele andere in Europa fordern: dass Zusagen eingehalten werden. Dann erhalte die Regierung in Athen auch Geld. Schon früher hatte er gewarnt, einseitig könne man Absprachen in Europa nicht aufkündigen.

"Keiner weiss, ob wir uns einigen können"

Wenn Griechenland das laufende Programm, das Varoufakis für völlig falsch hält, nicht völlig aufgibt und zugleich etwas Neues will, müssen sich alle Beteiligten bewegen: Die Regierung, die Euro-Partner, der Internationale Währungsfonds und auch die Europäische Zentralbank. Denn als Ausweg bleibt nur, das alte Programm als Basis zu nehmen und gemeinsam so zu verändern, dass sich darin die neue Regierung ebenso wie die Euro-Partner wiederfinden.

Der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der ebenfalls mit Varoufakis sprach, machte das nach seinem Treffen mit dem Finanzminister deutlich. Varoufakis wurde ihm gegenüber offenbar klarer als in öffentlichen Äußerungen. Varoufakis habe erklärt, dass es natürlich nicht darum gehe, überhaupt kein Programm mehr zu haben. Stattdessen müsse man ein neues vereinbaren. "Ob das dann kurz- oder mittelfristig ist, wird man sehen", sagte Gabriel. "Keiner weiß, ob wir uns einigen können". Aber eines stehe fest: "Ein Programm muss es geben."

Varoufakis gab schon – bewusst oder unbewusst – in Berlin einen Hinweis gegeben, wo eine Kompromisslinie liegen könnte. Zwei Drittel der Reformen aus dem alten Programm könne seine Regierung akzeptieren, sagte er eher nebenbei. Im Umkehrschluss könnte das bedeuten, wenn für das restliche Drittel Ersatzmassnahmen gefunden werden, die die Euro-Partner als zielführend betrachten, könnte eine Einigung möglich werden. Dabei könnten dann beide Seiten das Gesicht wahren: Viele alte Reformen würden erfüllt und der Rest durch gleichwertige neue ersetzt.

www.fuw.ch/article/ein-klein-wenig-zeit-fur-griechenland/

auch die FAz inzwischen:
....Dijsselbloem sei sich darüber im Klaren, dass mögliche Verhandlungen mit Griechenland Zeit benötigten.

„Es wird keine Vereinbarung ohne Bedingungen geben“, sagte die Sprecherin des Eurogruppenchefs. „Und eine Vereinbarung wird Zeit brauchen.“ Die Finanzminister der 18 Partnerländer Griechenlands im Euro-Verbund hofften, bereits bei einer Sondersitzung am kommenden Mittwoch mehr über das von der neuen Regierung in Athen geplante Vorgehen zu erfahren. Sofern die griechische Regierung eine Verlängerung der Hilfen mit einer Veränderung der Rahmenbedingungen verbinde, müsse darüber verhandelt werden. Dies benötige Zeit.

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis stellt unterdessen seinen EU-Kollegen einen weitreichenden Reform- und Finanzplan in Aussicht. „Wir werden einen umfassenden Vorschlag vorlegen“, sagte Varoufakis am Samstag mit Blick auf das Treffen der Eurogruppe am Mittwoch. ........
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/...land-13415242.html

es ist ja wohl mehr als naiv anzunehmen ,dass nun endlich die Eurozone auseinander fliegt ,wie es AL so gerne in seinen Wirtschaftsnachrichten verkünden möchte.Natürlich gibt es einen Kompromiss,da sind sich inzwischen fast alle einig
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Kicky:

Juncker als Vermittler

 
08.02.15 11:44
....
Nachdem der griechische Finanzminister Janis Varoufakis den Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem als Vertreter der Gläubiger vor den Kopf gestossen hatte, statt mit ihm zu verhandeln, bemühte sich Athen sogleich um Gespräche mit Brüssel. Nach dem Treffen mit Juncker am Mittwoch gab sich Tsipras zuversichtlich und sagte, man sei auf gutem Weg, eine praktikable Einigung zu finden.

Juncker ist ein erfahrener Verhandler und hat schon manchen Kompromiss geschmiedet. Es wird ihm in Brüssel auch Verständnis nachgesagt für die sozialen Folgen der Austeritätspolitik. Mit dem Investitionsplan und der Definition gewisser Spielräume des Stabilitätspakts hat seine Kommission wirtschaftspolitisch Akzente verschoben. Auch Junckers Ansage bei seiner Wahl, die Troika dereinst durch eine «Struktur mit stärkerer demokratischer Legitimation» zu ersetzen, wird von Beobachtern als Hinweis darauf interpretiert, dass er nicht nach der Pfeife Merkels tanzt.....www.nzz.ch/international/europa/...ucht-seine-rolle-1.18477801
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Anti Lemming:

Die Griechen

5
08.02.15 13:19
wollen am liebsten weitermachen wie bisher. Ein ewiger Reigen aus Neuverschuldung und Erlass von Altschulden. Unter Tsipras nun auch wieder mit dem alten, aufgeblähten Beamtenapparat, der im Zuge der Troika-Reformen zusammengestrichen worden war.

Die Zeche soll wie bislang die europäische Staatengemeinschaft zahlen. Diese Politik ist amoralisch und im übelsten Wortsinn nationalsozialistisch (= nationale Vorteile für Griechenland auf Kosten der Restwelt). Es ist auch keinesfalls linke Politik, denn die griech. Milliardäre und Reeder werden vom "Salon-Kommunisten" Tspiras verschont. Dass er mit der Nazi-Partei "Goldene Morgenröte" (die enge Beziehungen zur NPD unterhält) paktiert, spricht Bände.

Wenn die Griechen damit durchkämen (was ich bezweifle), dann würden Italien, Spanien, Portugal über kurz oder lang diesem Negativbeispiel folgen. Das wäre das Ende der europäischen Wirtschaftsunion. Klar, dass Schäuble das nicht will.
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Sufdl:

@kicky

 
08.02.15 17:26
UNINTERESSANT!!!!   X (
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Berix:

Bärisches zum Gold ...

4
08.02.15 17:32
Seit dem Top beim Gold bei ca. 1900$ gab es genau 4 Short-Signale vom CCI auf Wochenbasis. Die große Abwärtsbewegung begann damit, die Fälle 2. und 3. leiteten entscheidende Fortsetzungen des Abwärtstrends ein wie im Bild unten zu sehen ist. Ende letzter Woche gab es Signal Nr. 4. Schlussfolgerung: Wenn es noch eine signifikate Abwärtsbewegung mit der Möglichkeit eines tieferen Tiefs beim Gold gibt, dann kommt sie jetzt.
(Verkleinert auf 69%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 797210
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Sufdl:

Juncker

 
08.02.15 17:33
ist zuerst mal Lobbyist von Beschissbeihilfe & co. wie z.B. PWC, DEOITTE...

Und die EU Parlamentarier haben der UA gegen dieses Schwein torpediert. Wir werden von crooks regiert, dank Lilabrillendeppen wie Du eine bist.
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Sufdl:

5036

 
08.02.15 17:35
bezieht sich auf 5032
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Sufdl:

Juncker

4
08.02.15 17:56
dieses Dreckschw..n gehört eingesperrt!


LuxLeaks im EU-Parlament
Entscheidung über U-Ausschuss zu Luxleaks vertagt
Der Untersuchungsausschuss könnte Juncker in Bedrängnis bringen.

Fraktionsvorsitzende im EU-Parlament verzögern den Einsatz eines Untersuchungsausschusses zur LuxLeaks-Affäre. Eine Entscheidung soll im Februar fallen. Kommt der Ausschuss, könnte er für Juncker Unannehmlichkeiten mit sich bringen. Mehr

Fazit: Der grösste, korrupteste Depp regiert in Brüssel und alle schauen zu....
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Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#115039

Sufdl:

DSK

 
08.02.15 18:04
wird hoffentlich laaaange einsitzen und Juncker wird ihm eines schönen Tages folgen.  
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Anti Lemming:

Operative Ergebnisse der US-Firmen: -2 % yoy

3
09.02.15 08:32
Im Zeitraum vom 4. Quartal 2013 bis zum 4. Quartal 2014 sind die operativen Ergebnisse der US-Firmen um 2 % gefallen. Ohne Apple wäre der Rückgang sogar noch stärker ausgefallen. Höchste Zeit also für die Spin-Doktoren, diesen  Negativ-Trend hedonistisch "wegzuextrapolieren".

www.zerohedge.com/news/2015-02-08/...e-miracles-2015-earnings-edition

Quarterly earnings fell (yes fell) 2% from Q4 2013 to Q4 2014 on an operating EPS basis, and as Goldman Sachs notes, was only saved from a much more disastrous fate by Apple. However, don't worry about the mother's milk of markets... From now on, everything looks awesome as the hockey-stick extrapolators project EPS growth to resume in its escape velocity gung-ho, higher interest rates are good way by year-end...

Doch wenn es sein muss, können Gewinntrend-Extrapolationen auch von der normalerweise bevorzugten Trendgeraden abweichen.

Der Kurvenchart unten deckt sich mit der dubiosen Fed-Erwartung (besser sollte man von Hoffnung sprechen), dass die US-Wirtschaft kurz von einem "take off" stehe. Dies ist auch Basis der US-Zinserhöhungserwartungen und des deswegen relativ starken US-Dollars.

Wie kommt es zu diesen Erholungs-Erwartungen?

Ich vermute, dass der Zinserhöhungswunsch der Fed als Anfangspostulat im Raum stand (= Wunsch bzw. Illusion, zu einer Form von Normalität zurückzukehren, kombiniert mit Blasenängsten), und dass dieses Postulat die Grundlage dafür war und ist, von einer abhebenden US-Wirtschaft zu fabulieren. Wobei die Gewinntrend-GeradenKurven (unten grün) von Goldman garnierend zu dieser Spin-Story hingebogen wurde (unten).

Man sollte abschließend ergänzen, dass die Fed bereits seit 2010 davon ausgeht, dass der Durchbruch zu selbsttragendem Wachstum unmittelbar bevorstehe. Auch wenn die Fed selber diese Esel-Möhren-Story offenbar nicht recht glaubt, taugt sich doch, die Marktemotionen in Richtung "höhere Kurse" zu stimulieren. Zerrbild dieser "Erholung ohne Erholung" ist der SP-500-Chart seit den 2009-Tiefs.
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Der USA Bären-Thread 797305
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Anti Lemming:

"Erholung ohne Erholung"

 
09.02.15 08:39
...wobei nüchtern-rationale bärische Zweifel am Emotions-Hokuspokus der Fed via Short-Squeeze den Treibstoff dafür liefern, dass der Erholungs-Unfug zu einer sich zumindest charttechnisch selbst erfüllenden Prophezeiung wird...
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ivan73:

Zinswendepunkt in USA unmittelbar voraus ?

3
09.02.15 14:11
www.godmode-trader.de/artikel/...nde-der-niedrigzinsen,4103000

Fazit: Der Zeitraum Januar/Februar 2015 hat eine gute Chance, als wichtiger Zinswendepunkt in die Historie einzugehen. Analog zu anderen QE-Phasen könnte eine scharfe Bewegung einen Anstieg von einem bis zwei Prozentpunkten (100 bis 200 Basispunkte) in den USA mit sich bringen. Davon sind 30 Basispunkte bereits „im Kasten“. Der Anstieg könnte zwischen sechs und neun Monaten andauern. Die Renditen deutscher Staatsanleihen sollten mitziehen, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Das japanische Muster suggeriert kein Ende der Niedrigzinsphase, sondern lediglich eine Unterbrechung.

Antworten
Anti Lemming:

Globale Zentralbanken beginnen zu "monetarisieren"

8
09.02.15 17:32
Die weltweiten Aufkäufe der Notenbanker werden in 2015 erstmals das Volumen der globalen Neuemissionen übersteigen. Damit sind die Notenbanker definitiv in die Phase der "Monetarisierung von Staatsschuld" eingetreten.

Kein Wunder, dass Treasuries am Markt knapp werden (siehe gestrige Postings). Der Irrsinn führt dazu, dass die Kurse von US-Staatsanleihen wegen deren Knappheit noch weiter steigen (man erinnere sich an die 1000-Euro-Fahnenstange der VW-Aktie, die Merkle in den Tod trieb) und deren Renditen noch weiter in den Keller gehen.

16 % der global ausstehenden Staatsanleihen hat bereits eine negative Realrendite. Das bedeutet: "Investoren" zahlen Pleitestaaten in spe dafür, dass sie deren Schrottanleihen aufkaufen dürfen. Das ist pervers.

www.zerohedge.com/news/2015-02-09/...ign-debt-issuance-will-be-negati

Over the past two years we explained how in a time of ubiquitous central bank debt monetization, the amount of global sovereign bonds available for purchase - when taking into account CB purchases - has been declining at an ever faster pace, leading to a collapse in liquidity (something the TBAC warned about in the summer of 2013, leading to the Fed's taper and subsequent temporary halt of QE3), and - naturally - to soaring bond prices (and plunging yields). The latter has reached epic proportions recently, and resulted in $3.6 trillion in global government debt, 16% of total, that is now trading at negative yields.

But not even we had any idea just how bad it really would get.

Recall that many had touted 2015 as the year when the global "recovery", originally scheduled for the first half of 2013, would finally kick in. In fact it was said that this would be the year of central bank "renormalization."

They lied.

And one look at the Morgan Stanley chart below showing the net issuance of government debt in 2015, which will not only be the lowest in history, but - for the first time ever - be negative, explains all one needs to know.

Said otherwise, for the first time ever, "developed" central banks are now monetizing more than 100% of global sovereign debt issuance!

* * *

Some "renormalization."

We show this chart just in case there is still any confusion who is buying all the government debt and forcing bond yields ever lower, why $3.6 trillion in global debt is trading at negative yields, and why much more sovereign debt will very soon also reside in the terminal twilight zone of interest-bearing securities.
(Verkleinert auf 56%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 797473
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Stöffen:

Das Kind beim Namen genannt

9
10.02.15 10:33
David Stockman hat das Kind beim Namen genannt und unmissverständlich klargestellt, dass das Quantitative Easing nie dazu gedacht war, Arbeitsplätze zu schaffen oder Wirtschaftswachstum zu generieren, sondern dass es der eher verzweifelte Versuch der Zentralbanken ist, den Anleihenmarkt derart zu stützen, dass die Zinsen nicht steigen.

"QE was never meant to create jobs or generate economic growth… it was a desperate ploy by Central Banks to put a floor under the bond market so rates wouldn’t rise."

Exakt aus diesem Grunde verfolgen die westlichen Zentralbanken eine ZIRP bzw. NIRP, sprich Nullzins bzw. mittlerweile sogar Negativzinspolitik, da sie es sich in keinster Weise leisten können, die Zinsen steigen zu lassen.

Stockman weist z.B. explizit darauf hin, dass bereits jeder Zins-Anstieg von 1% den Schuldendienst der USA erheblich ausufern lässt, da das zwischen 150–175 Milliarden US-Dollar mehr an Zinszahlungen pro Jahr auf die US-Schulden bedeuten würde.

"In the US, every 1% increase in interest rates means between $150-$175 billion more in interest payments on our debt per year."

Daher, so Stockman, ist es nicht unbedingt relevant, was sich am Aktienmarkt abspielt bzw. wie die aktuelle Bewertungsmetrik gerade ausschaut. Die eigentlich wichtige und entscheidende Frage ist die, was passiert, wenn die Bondblase platzt. Wenn das passiert, werden keine einzelnen Banken Pleite gehen, es werden ganze Nationen sein.

"Forget stocks, forget your concerns about this or that valuation metric, the REAL issue is what happens when the Bond Bubble pops. When that happens it won’t be individual banks going bust, it will be ENTIRE NATIONS."

Komplett hier

"The $100 Trillion Global Debt Ponzi Scheme"

davidstockmanscontracorner.com/...ebt-ponzi-scheme-zero-hedge/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Kicky:

Ölfirmenbankrotte in der Nordsee +65%

6
10.02.15 10:54
da zeigt sich doch wirklich auf welch wackligen Füssen unser ganzes Ökonomiekonzept errichtet ist.Man produziert auf Deubel komm raus Öl,via Fracking,via Ölsande,via Ölpipeline aus Alaska,ohne jegliche Rücksicht auf die gesamte Umwelt....bis sich der Markt von alleine eines besseren besinnt. Was hat man nicht alles in den letzten 20 Jahren schon ruiniert!
Und weil man ja immer mehr Rohstoffe braucht,schiesst man jetzt die Raketen schon auf irgendwelche Planeten!

und jetzt schreien die britischen Ölförderer nach Subventionen !

The number of British oil and gas related companies at risk of going bankrupt has increased by almost three quarters amid a steep decline in the fortunes of the North Sea following a plunge in the price of crude.

Data from insolvency specialists Begbies Traynor released exclusively to The Telegraph shows that the number of UK oil and gas businesses experiencing “significant” financial distress increased by 69pc to 486 in the fourth quarter, compared with 288 companies a year earlier.

“We expect there to be a major wave of consolidation in the industry as businesses race against time to deliver cost synergies or face falling into greater distress,” said Julie Palmer, partner at Begbies Traynor. “In the absence of successful consolidation, we expect that as many as 50 companies in the sector face administration in the next eighteen months.”

The oil industry is lobbying Chancellor George Osborne hard for tax breaks and financial incentives to boost the North Sea amid fears of cut backs by operators and falling production

.....

Around 16bn barrels of oil are thought to remain in the region, which started being exploited in the early 1970s. But rates of decline have increased in recent years as the cost of production has increased. More than 450,000 jobs in the UK are thought to depend on the industry, which is estimated to be worth £35bn to the British economy.

Industry veteran Sir Ian Wood has warned that 6bn barrels of reserves in the North Sea may go untapped unless the Government addresses the failings of the current tax regime. ......www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/...-for-tax-cuts.html
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Stöffen:

Ölpreise nach "Hausmacher Art"

5
10.02.15 15:50
In den einschlägigen "Öl-Foren" fragt man sich, ob der gefallene Ölpreis sich als dauerhafte Belastung für die in der Branche tätigen Firmen erweisen könnte. Interessanterweise scheint der zusammengefallene Ölpreis jedoch von der Branche in quasi hausgemachter Natur auch selbst mit herbeigeführt worden zu sein.

Der FAZ-Wirtschaftsblog hat zum Niedergang des Ölpreises eine Analyse des BIZ herangezogen, welche die übermäßig hohe Verschuldung der Unternehmen aus der Ölbranche für den Ölpreisverfall mitverantwortlich macht. Wie auch schon so oft in der Vergangenheit (ver)führen äußerst niedrige Zinsen sowie eine überbordende Liquidität zu Fehlallokationen und zu einer hohen Verschuldung, welche dementsprechend starke finanzielle "Unannehmlichkeiten" bei Änderung von bestimmten Variablen mit sich bringt, wie hier in diesem Fall z.B. der Anstieg des Dollarkurses, ein sinkender Ölpreis und eine erheblich verminderte Bewertung der Ölreserven. Aufgrund einer attestierbaren Lernresistenz, was eine ausufernde Verschuldung anbelangt, scheinen auch in diesem Sektor weitere Deja Vu-Ereignisse analog zu den bekannten Vorgängen aus 2008 durchaus vorstellbar.

Aus dem Artikel "Hohe Schulden drücken den Ölpreis"

In einem neuen Bericht werfen die Ökonomen der BIZ einen Blick auf die überdurchschnittlich starke Zunahme der Verschuldung von Unternehmen aus der Ölbranche in den vergangenen Jahren. So ist das Volumen der von diesen Unternehmen begebenen Anleihen von rund 200 Milliarden Dollar im Jahre 2007 auf mehr als 800 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr gestiegen. Viele Unternehmen auch außerhalb der Vereinigten Staaten haben die niedrigen Zinsen und die großzügige Liquidität genutzt, um sich in Dollar zu verschulden. Dieses Phänomen lässt sich nicht nur in der Energiebranche beobachten: Der Chefökonom der BIZ, Hyun Song Shin, bezeichnet die wachsende Verschuldung von Unternehmen aus Schwellenländern durch die Ausgabe von Anleihen in Dollar und Euro als “zweite globale Phase der Liquidität” nach der starken Verschuldung bei Banken vor rund zehn Jahren.

Die Aufwertung des Dollar und der Fall des Ölpreises setzt hoch verschuldete Unternehmen aus der Ölbranche unter Druck, da der Wert ihrer Ölreserven, die als Deckung für ihre Schulden dienen, abnimmt. Die Risikoprämien für Anleihen mit schwacher Bonität sind bereits deutlich gestiegen. Um liquide zu bleiben und ihre Schulden bedienen zu können, sehen sich diese Unternehmen daher veranlasst, ihre Produktion nach Kräften zu steigern und ihr Öl auf den Markt zu werfen, unter anderem auf dem Terminmarkt. Wegen ihrer finanziellen Zwänge tragen diese Unternehmen mit ihren Verkäufen zu einem fallenden Ölpreis bei, obgleich sie eigentlich an einem höheren Ölpreis interessiert sein müssten. Dieses Verhalten erinnert an die massiven Verkäufe von Wertpapieren durch Banken und Hedgefonds nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im Herbst 2008. Um liquide zu bleiben und Schulden schnell zu tilgen verkauften Finanzunternehmen damals in großem Stil Wertpapiere, die sie als Deckung für Kredite gehalten hatten....

Komplett hier

blogs.faz.net/fazit/2015/02/09/...-druecken-den-oelpreis-5362/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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NikeJoe:

@Stöffen: Immer wieder der selbe Schweinezyklus

5
10.02.15 17:01
Doch dieser wird jetzt im Unterschied zu den früheren Schweinezyklen massiv durch die Null-Zins-Politik der Zentralbanken berfeuert.

Zuerst lief das im Rohstoffsektor, jetzt im Ölsektor, und auch im Kupfer- Sektor.

Und die gierigen Manager fallen garantiert JEDES Mal darauf herein und bringen die gemanagten Unternehmen stark ins Schleudern bis nahe an die Pleite. Doch die Boni sind abkassiert, das ist das Wichtigste...
In einem freien Markt würden sie schon viel früher in hohem Bogen aus dem Unternehmen segeln. Deshalb weiß man natürlich für wen die Zentralbanken diese Politik fahren.

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Stöffen:

Der Krug geht solange zum Brunnen...

3
10.02.15 17:25
Die kürzlich erfolgte Entscheidung der schweizerischen Nationalbank, die Mindestkursbindung des Franken zum Euro aufzugeben und somit vielen Anlegern und Spekulanten damit auch den Boden unter den Füßen wegzuziehen, das sollte schon ein gewichtiger Fingerzeig dahingehend sein, dass auch Zentralbanken unberechenbar sein können.

Von daher ist eben Vorsicht geboten, sollte man in dem grenzenlosen Vertrauen auf die Politik der Zentralbanken seine finanziellen Entscheidungen treffen. Und dass noch so manche Überraschungen zukünftig kommen werden, darunter einige der recht unangenehmen Art, das dürfte als gesichert gelten.

David Stockman beispielsweise "blames the Federal Reserve for helping fuel the expansion of stock valuations by printing mountains of money to try to fuel growth", was lt. Stockman in Konsequenz dazu geführt hat, dass die Bewertungen des US-Aktienmarkts um den Faktor 5 schneller angestiegen sind als die Company Profits.

Aber auch an den massiv überteuerten Staatsanleihen sieht man recht deutlich, dass das ganze Preisgefüge durch die Notenbanken massiv verzerrt wird.

"Fundamentals don't matter until they do", heißt es ja eben so treffend.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Kicky:

nur 6% der Ukrainer ,die eingezogen werden,kommen

3
10.02.15 18:44
schöner Artikel wie es wirklich aussieht in diesem Krieg in der Ukraine :ganze Dörfer sind abgehauen nach Russland,die Hotels und Hostels überfüllt an Russlands Grenze

....With protests erupting all over western Ukraine, Germany’s Angela Merkel is openly opposing escalation of the war. She made that clear at a recent conference in Munich, where Merkel spoke after returning from talks with Russia’s Vladimir Putin and French President Francois Hollande. Meanwhile, on the sidelines, McCain was telling reporters: "If we had provided Ukraine with weapons they wouldn’t have had to use cluster bombs."They don’t call him "Mad John" for nothing.

The United States is providing the Kiev regime with military training, and we already have American boots on the ground there, ostensibly to "strengthen the rule of law." What that means in practice is that we are bolstering a government that has declared war on its own people, and is rapidly closing off all legal means of dissent – charging political opponents with "treason," banning political parties, and unleashing ultra-nationalist mobs on anyone who dares dissent. .....
www.zerohedge.com/news/2015-02-10/...itary-draft-were-sick-war
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