Anzeige
Meldung des Tages: USA erklären Kupfer zur Chefsache – dieser Nevada-Explorer bohrt bereits
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 4466  4467  4469  4470  ...

Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.459
Zugriffe: 26.582.380 / Heute: 966
S&P 500 6.808,35 -0,31% Perf. seit Threadbeginn:   +366,65%
 
Kicky:

EZB-Geldpolitik noch nicht festgelegt

3
01.06.14 10:46
www.wiwo.de/politik/konjunktur/...icht-festgelegt/9930358.html
Ist eine weitere Zinssenkung der EZB im Juni ausgemachte Sache? Nein, sagt das Ratsmitglied Jens Weidmann: „Noch ist unklar, ob wir überhaupt handeln müssen.“ Doch offenbar erwägt die EZB einen negativen Einlagesatz. „Noch ist unklar, ob wir überhaupt handeln müssen“, sagte Weidmann der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) mit Blick auf die nächste geldpolitische Sitzung Anfang Juni.....

Weidmann sprach sich grundsätzlich dafür aus, Geldpolitik vor allem über die Zinspolitik anstatt mit sogenannten unkonventionellen Maßnahmen zu betreiben. So könne ein Strafzins für Banken-Einlagen „unter anderem den Geldmarkt zwischen den Banken beleben und damit auch die Kreditvergabe an Unternehmen anregen“, erklärte Weidmann.

Unter Berufung auf EZB-Kreise berichtete die Zeitung, die Notenbank erwäge die Einführung eines negativen Einlagensatzes von 0,1 Prozent. Gleichzeitig sprach sich der Bundesbank-Chef gegen ein Wechselkurs-Ziel aus. Dies würde eine unabhängige Geldpolitik untergraben.

aber keine Angst,die Spekulationen auf den Euro laufen schon

www.zerohedge.com/contributed/2014-05-31/...-it-be-bought-fact

....In anticipation of this, the euro has been sold.  It declined by about 1.8% on the month.   The net speculative position in the futures market swung to favor shorts.   We suspect the market is particularly vulnerable to "sell the rumor and buy the fact" activity.  This is what has happened when the Fed has announced its quantitative easing programs:  the dollar would sell off in anticipation and then rally on the announcement. ......


Draghi soll endlich liefern,aber kann er das überhaupt?
www.wiwo.de/politik/europa/...uss-endlich-liefern/9920702.html
 Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, und seine Kollegen haben in den vergangenen Tagen mehr als deutlich gemacht, dass ihnen der Euro zu stark ist. Die Botschaft ist an den Märkten angekommen. Inzwischen zweifelt kaum noch jemand daran, dass die Notenbank den Wechselkurs drücken wird.

Doch darin liegt genau das Problem: Draghi wird seine Versprechen nicht einlösen können. Die Instrumente, die dazu in Frage kommen, werden wenig bewirken. Und seine schärfste Waffe darf Draghi nicht nutzen. Umso größer könnte die Enttäuschung sein.

Auf der Pressekonferenz nach der jüngsten EZB-Ratssitzung wurde Draghi sehr deutlich: Der starke Euro sei verantwortlich für die „bedrückend niedrige“ Inflation. Das Problem: Ein starker Euro gepaart mit sinkenden Preisen gefährdet die Erholung der Euro-Krisenländer. Im schlimmsten Fall führt der Weg zurück in die Rezession.

Als wären Draghis Aussagen noch nicht klar genug gewesen, meldeten sich in den nächsten Tagen weitere führende Köpfe der EZB zu Wort. So erklärte etwa der Luxemburger Yves Mersch, man arbeite an einer breiten Palette von Instrumenten, „die sogar die blühende Fantasie von Journalisten und Analysten übertreffen könnten“......
Antworten
Kicky:

Europa hat grössere Probleme als den Brexit

2
01.06.14 11:58
Ambrose Evans -Pritchard plädiert für eine Zwischenlösung für GB ohne die ganzen 170000 -Seiten-Vorschriften der EU ähnlich wie die Türkei oder Tunesien.Er meint die Glaubwürdigkeit der EU wäre in Gefahr wenn Brtannien mitsamt seiner militärischen Stärke die EU verlässt und Deutschland in führender Rolle und mit Frankreich in einer "menage a deux"....und Madame le Pen beabsichtigt als erstes den Euro abzuschaffen und zum Franc zurückzukehren,nachdem die Front National 73 der Wahlkreise gewonnen hat und Hollandes Partei nur 2 !
www.telegraph.co.uk/finance/comment/...han-a-British-exit.html

It is a fair bet that EU leaders would search for an amicable formula, letting Britain go its own way while remaining a semi-detached or merely titular member of the EU. Let us call it the Holy Roman Empire solution.

Yet Britain is the least of their problems. The much greater shock is the "Séisme" in France, as Le Figaro calls it, where Marine Le Pen's Front National swept 73 electoral departments, while President Francois Hollande's socialists were reduced to two.
....when I asked Mrs Le Pen what she would do on her first day in office if she ever reached the Elysee Palace, her reply was trenchant. She would instruct the French Treasury to draft plans for the immediate restoration of the franc, that great symbol of emancipation from the English occupation (franc des Anglais).

She vowed to confront Europe's leaders with a stark choice at their first meeting: either to work with France for a "sortie concertee" or coordinated EMU break-up, or resist and let "financial Armageddon" run its course. "The euro ceases to exist the moment that France leaves, and that is our incredible strength. What are they going to do, send in tanks?" she said. ...

The two dominant parties of the post-Franco order in Spain saw their share of the vote drop to 49pc from 80pc last time, with the Podemos radicals coming from nowhere four months ago to win 8pc with a campaign to "stop Spain being a colony of Germany and the Troika".

The austerity coalition that has pushed the Netherlands into debt deflation crashed to 21pc. The ruling enforcers of EU-IMF Troika policies fell to 31pc in Greece and 28pc in Portugal.

Italy's new leader, Matteo Renzi, bucked the trend with a record vote of 41pc for the centre-Left, but his triumph is no less a threat to the EMU policy regime....

-auch in Irland haben die Linken mit Sinn Fein erheblich zugelegt,die Leute haben genug von den Austerity Measures www.telegraph.co.uk/finance/...s-voters-tire-of-austerity.html  

Italy, Holland and Portugal fell back into contraction in the first quarter, and France stalled again. The latest data show that the M3 money supply shrank again in April. It is the new normal of perpetual stagnation.

Europe's "Fiscal Compact" has set in motion a doomsday machine, requiring states to retrench for year after year by law until their debts are ground down to 60pc, and we are all dead. The best that can be hoped for is 1pc growth in southern Europe through the decade, too little to prevent a lost youth or to halt the rise in combined public and private debt ratios.

Claims that all is well are belied by strong hints that the ECB will venture into the unknown next week by cutting the discount rate below zero and launching asset purchases. Central banks do not embark on such policies unless something is badly wrong. The stimulus will not be enough, of course. The ECB's structure makes it incapable of acting with the overwhelming force of the Fed or the Bank of Japan,....
Antworten
Kicky:

Solarenergie wird billiger als Kohle

2
01.06.14 12:02
erstaunlicher Artikel von Ambrose Evans-Pritchard zur Energieform der Zukunft,die grossen Einfluss haben wird auf andere Energieformen ,bereits 2016 wird die Energiegewinnung in China durch Sonne billiger sein als die durch Kohle

blogs.telegraph.co.uk/finance/...threatening-fossil-dominance/
Antworten
Kicky:

Geheimabkommen TiSA

3
01.06.14 12:30
Zeit darüber zu informieren !

Mit dem Abkommen wird eine Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung „durch die Hintertür“ möglich, wie ein Sprecher der Initiative den Deutschen Wirtschafts Nachrichten sagte.

Der Europäische Gewerkschaftsbund „European Public Services Union“ (EPSU) war eine der federführenden Organisationen hinter der Kampagne „right2water“. Die EPSU setzte sich entschieden gegen die Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung ein und sammelte dafür in einer Petition rund zwei Millionen Stimmen. Die EU-Kommission ignorierte jedoch den Willen der Bürger und ließ den Protest ins Leere laufen (mehr hier).

Zu diesem Zeitpunkt befand sich die EU-Kommission jedoch schon in geheimen Verhandlungen zur weitreichenden Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen. Das „Trade in Services Agreement“ (zu Deutsch: „Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen“) wird seit 2012 zwischen der EU, den USA sowie 21 weiteren Staaten verhandelt und strebt eine Deregulierung des öffentlichen Dienstleistungssektors an. TiSA umfasst dabei sowohl die Wasserversorgung, als auch die Energieversorgung, das Bildungs- und das Gesundheitswesen (hier).

In Genf wurde vor kurzem die nächste Verhandlungsrunde zu TiSA begonnen, wie EPSU berichtet. Die internationale Gewerkschaftsbund Public Services International (PSI) überreichte den Regierungsvertretern dabei ein Protestschreiben, dass von 350 Organisationen aus über 115 Ländern unterzeichnet wurde.

„Das Ziel von öffentlichen Dienstleistungen sollte nicht der Profit für große Konzerne sein. Die Umkehrung von gescheiterten Privatisierungen zu verbieten, ist die fehlgeleitete Ideologie des freien Marktes“TiSA enthält nämlich sogenannte „ratchet clauses“ (zu Deutsch: Stillhalte-Klauseln), welche einmal durchgeführte Privatisierungen öffentlichen Eigentums auf Dauer zementieren sollen. Diese Klauseln würden „jeden weiteren Liberalisierungsschritt zu einer vollendeten Tatsache machen, die auch in Zukunft nicht mehr rückgängig gemacht werden kann

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...m-geheim-abkommen/

auch hier:
www.ska-keller.de/de/themen/...lateralismus,-keine-transparenz

TiSA, das „Trade in Services Agreement” oder auch „Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen“, ist eines der wichtigsten derzeit verhandelten Abkommen. Vergleichbar in seinem Ausmaß ist das Abkommen zur „Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft“ (kurz: TTIP) zwischen der EU und den USA. Am 8. Juli beginnt die zweite Verhandlungsrunde zwischen der EU und 21 anderen Ländern (darunter die USA, Türkei, Kanada, Mexiko, Australien und Japan), um den Handel mit Dienstleistungen zu liberalisieren. Damit werden nationale Märkte für ausländische InvestorInnen geöffnet, die teilweise sogar ihren eigenen ArbeiterInnen mitbringen können

Nicht nur die Gefahr der Liberalisierung öffentlicher Güter wie Abfallentsorgung, Bildung und Gesundheit oder anderer Dienstleistungen wie Datenschutz ist problematisch. Das Abkommen wird deshalb so große Auswirkungen haben, weil es außerhalb der Welthandelsorganisation (WHO) verhandelt wird und somit den Weg ebnet für zukünftige plurilaterale statt multilaterale Abkommen.Diese 21 WTO Mitgliedsstaaten, die sich selbst „Really Good Friends of Services” (Deutsch: „Sehr gute DienstleistungsfreundInnen“; kurz: RGF) nennen, wollen sich auf weitere Standards im Handel mit Dienstleistungen einigen. Bislang ist dieser im „General Agreement on Trade in Services” (Deutsch: „Generelles Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen“; kurz: GATS) geregelt, ein Grundlagendokument der WHO.

Anfang 2012, haben die RGF inoffizielle und geheime Verhandlungen begonnen. Zu dem Zeitpunkt hatte die Europäische Kommission noch nicht mal ein Mandat der Mitgliedsstaaten! Ohne irgendwelche Änderungen akzeptierten die 27 HandelsministerInnen später das von der Kommission vorgelegte Mandat. Obwohl die Kommission dazu verpflichtet ist, eine Folgenabschätzung zu machen, bevor sie Verhandlungen aufnimmt, hat sie bislang keine vorgelegt. In seine Plenarsitzung im Juli einigte sich das Europäische Parlament ohne die Stimmen der Grünen auf eine gemeinsame Stellungnahme; der Grüne Entschließungsantrag wurde abgelehnt. Wie immer bei Handelsverhandlungen werden die Dokumente nicht zugänglich sein und die Zivilgesellschaft wird keine Möglichkeit haben, Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen.

TiSA kann zum Beispiel die Bemühungen, Dienstleistungen zu rekommunalisieren, erschweren. Lokale oder nationale Regulation der Märkte wird immer begrenzter möglich sein. Meistens haben diese Art von Abkommen zudem viele Schlupflöcher in Bezug auf öffentliche Güter. So gefährdet TiSA beispielsweise Dienstleistungen, die in öffentlich-privater Hand sind.....
Antworten
Stöffen:

Das Umfeld ist günstig

6
01.06.14 12:30
und mittlerweile zahlen die Investoren (mit nahezu kostenlos erhältlichem Geld) wieder Mondscheinpreise für alles, was auf den Markt geworfen wird. Der moderne Anleger kauft heutzutage Aktien in dem unerschütterlichen Bewusstsein, dass diese sich bei stetig verbilligendem Geld eben nur noch verteuern können, Stichworte hier die mittlerweile mehr als überstrapazierten Begriffe "Liquiditätsschwemme und fehlende Anlagealternativen". Scheinbar haben die Notenbanken durch ihre Geldflut neue Spielregeln am Aktienmarkt geschaffen, welche die Möglichkeit, durch einen Kursrutsch deutliche Verluste zu erleiden, wohl ausschließt.

Egal ob Alibaba, NN Group oder das Startup "Rocket" der Samwer-Brüder (Zalando), so viele Ankündigungen von Börsengängen wie in diesem Jahr ist rekordverdächtig, das zeigen Bloomberg-Daten. Allein Exits über Börsengänge (IPOs) haben im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 350% (!!) zugelegt, wie eine aktuelle Studie der internationalen Anwaltssozietät White & Case in Zusammenarbeit mit Mergermarket zeigt – damit setzt sich die starke Entwicklung von 2013 fort.

Allerdings: Die Aktien europäischer Unternehmen, die in diesem Jahr in Europa an die Börse gekommen sind, weisen bislang eine unterdurchschnittliche Kursentwicklung auf. Der Bloomberg European IPO Index ist seit Jahresbeginn um 0,5 Prozent gestiegen, während der STOXX Europe 600 Price Index fünf Prozent zulegte.

Die beigefügte Graphik ist dem Blog von Mebane Faber entnommen
mebfaber.com/2014/05/28/...-quant-backtester-down-on-the-farm/
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 728382
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Kicky:

Troika beschleunigt Abbau der spanischen Ökonomie

3
01.06.14 12:40
....In Spain, three years of brutal internal devaluation and fiscal tightening have done little to rectify the country’s bloated public deficit, which continues to hover around 7 percent of GDP. Meanwhile, public debt — even with all the government’s financial trickery and off-balance sheet accounting — has almost doubled in the last five years, having recently surpassed the one trillion euros mark........
Even more worrisome, the country’s exports registered a 0.4 percent decline in the first quarter of this year, while imports rose 1.5 percent, putting a serious dent in government claims that the recent labour market reforms – including measures that make it easier for companies to hire and fire staff – had boosted the international competitiveness of Spanish companies.

Put simply, there is no austerity, just pain for most and immense riches for a few. Many companies – especially large national and multinational ones – are systematically reducing unit labour costs and pocketing the difference. Thanks to the government’s labour reforms, they can now lay off huge numbers of workers at a much lower cost; they can reduce salaries and benefits across the board (with the exception, of course, of senior management); and they can and are offering “eternal internship” programs (no pay, no benefits, no hope of being offered future gainful employment) to Spain’s youngest generation of wannabe workers.

The most tragic thing of all is that such socially destructive policies were not even needed, since there are a host of more effective measures the Troika could have used to bolster Spain’s fiscal and economic health — and without ripping apart the country’s economic fabric.

Here are a couple of examples:

1. Combat Tax Fraud.

If it wanted to, the IMF could pressure the Spanish government to tackle the obscene levels of tax fraud and evasion by the country’s largest corporations and wealthiest individuals. According to a 2012 report by Spain’s Tax Office, the country’s richest people and organizations evaded over 40 billion euros worth of tax payments in 2010 alone, accounting for well over 70 percent of total tax fraud and enough to cover one year’s total public health-care costs.

2. Trim the Political Fat.

According to El Economista, Spain has the largest political class in Europe. In fact, so large is it that there are currently no official figures for its total size, though recent estimates put in somewhere between 400,000-500,000 people – roughly one political “representative” (Ha!) for every 115 people. If this figure is true, it means that the country has more politicians than doctors, police officers and fire fighters combined, and four or five times more politicians than Germany, a country with a population twice the size, and with its 16 lander, even less centralized.

ragingbullshit.com/2014/05/31/...ition-of-the-spanish-economy/
Antworten
Kicky:

Die ganz geheime Bilderberg Group traf sich

5
01.06.14 13:13

aufmerksam geworden über einen Artikel bei  ragingbullshit.com habe ich ausgerechnet bei mmnews mehr Details gefunden
http://www.mmnews.de/index.php/politik/18544-bilderberg-konferenz-2014


Am 29.5. fand unter strengster Geheimhaltung das 62. Bilderberger-Treffen in Kopenhagen statt. Die Presse berichtet selbstverständlich nicht darüber. Mit dabei u.a.: Ex-Deutsche Bank Chef Ackermann, Springer-Chef Döpfner und Jörg Asmussen - ebenso erstmals Ex-Google Chef Erick Schmidt und Internetinvestor Peter Thiel. Sonstige:

Liste der deutschen Teilnehmer Bilderberg Konferenz 2014:

DEU Achleitner, Paul M. Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG

DEU Ackermann, Josef Former CEO, Deutsche Bank AG

DEU Asmussen, Jörg State Secretary of Labour and Social Affairs

DEU Enders, Thomas CEO, Airbus Group

DEU Röttgen, Norbert Chairman, Foreign Affairs Committee, German Bundestag

INT Rasmussen, Anders Fogh Secretary General, NATO

USA Kleinfeld, Klaus Chairman and CEO, Alcoa

USA Berggruen, Nicolas Chairman, Berggruen Institute on Governance

INT Lagarde, Christine Managing Director, International Monetary Fund

ITA Monti, Mario Senator-for-life; President, Bocconi University

USA Schmidt, Eric E. Executive Chairman, Google Inc.

USA Mundie, Craig J. Senior Advisor to the CEO, Microsoft Corporation

USA Thiel, Peter A. President, Thiel Capital

USA Zoellick, Robert B. Chairman, Board of International Advisors, The Goldman Sachs Group

Zur vollständigen Liste aller Teilnehmer HIER

Das Bilderberg-Treffen 2014 findet inmitten eines Klimas der Panik unter vielen der 120 Globalisten statt, die an dem geheimen Treffen in Kopenhagen teilnehmen werden. Die Unnachgiebigkeit Russlands in der Ukraine-Krise und die über Europa hereinbrechende Anti-EU-Revolution stellen eine ernsthafte Gefahr für die unipolare Weltordnung dar, an deren Aufbau die Bilderberger-Gruppe seit über 60 Jahre arbeitet.

Insider bestätigen gegenüber Infowars, dass die ab Donnerstag im 5-Sterne-Hotel Marriott stattfindende Elite-Konferenz sich im Kern darum drehen wird, wie man das weltweite politische Erwachen verhindern kann, das von den Bilderbergern als Bedrohung ihrer langjährigen Agenda zur Macht-Zentralisierung in einem politischen Eine-Welt-Bund gesehen wird. Ein Ziel das mit dem TTIP (Transatlantische Handels- und Investment-Partnerschaft) vorangetrieben werden soll, das ohne Zweifel ein zentraler Diskussionspunkt beim diesjährigen Treffen sein wird.Das TTIP-Freihandelsabkommen stellt einen integralen Bestandteil des Versuchs der Bilderberger dar, die unipolare Welt durch das Kreieren eines „Welt-Unternehmens“ zu retten – zunächst im Rahmen einer Freihandelszone, die die Vereinigten Staaten mit Europa verbinden würde.Vergleichbar mit der Gründung der Europäischen Union als reine Freihandelszone, die letztlich in eine politische Föderation transformiert wurde, die unter vollkommener Missachtung von nationaler Souveränität und Demokratie mehr als 50 % der Gesetze und Bestimmungen in den Mitgliedsländern kontrolliert, ist das TTIP zur Erreichung des gleichen Ziels entworfen worden – nur eine Nummer größer.

Federführend bei dem Deal ist Obamas US-Handelsbeauftragter Michael Froman, ein Wallstreet-Insider und Mitglied der Bilderberg-Schwesterorganisation Council on Foreign Relations (CFR). Froman unterstützt zeitgleich den Aufbau eines weiteren Elements dieser globalen Staatsführung, die TPP (Trans-Pacific Partnership = transpazifische Partnerschaft), ein vergleichbares Projekt unter Einbeziehung asiatischer Staaten.

Davon ausgehend, dass die Bilderberg-Gruppe bereits im Jahr 1955 den Euro als Gemeinschaftswährung ausgeheckt hat (so prahlte Étienne Davignon in einem Interview in 2009 damit, wie sehr der Euro der Bilderberger ‚Geistes Kind‘ war), haben dieWahlergebnisse der Europawahl unter den Bilderbergern mit Sicherheit den höchstmöglichen Alarmzustand ausgelöst, als sie fassungslos mit ansehen mussten, wie der von ihnen geplante EU-Superstaat als Ergebnis des Widerstandes von Populisten erodiert, der sich im Kern hauptsächlich auf die Ablehnung der Politik der unkontrollierten Zuwanderung stützt.

Neben dem TTIP und dem Desaster bei der Europawahl werden sich die Bilderberger einer Anzahl anderer Schlüsselprobleme annehmen, von denen die meisten sich um die fortgeführten Bemühungen um die Zentralisierung der wirtschaftlichen Macht in unterschiedlichen Erscheinungsformen drehen werden. Eins davon wird eine direkt an die Vereinten Nationen zu entrichtende CO2-Steuer sein, die hauptsächlich den kleinen Mann treffen wird, da den großen Unternehmen spezielle „Verzichtserklärungen“ gewährt werden, die es ihnen auch weiterhin ermöglichen, die Umwelt zu verschmutzen.

Die weiter schwelende Ukraine-Krise und die Beziehungen zwischen Russland und der NATO werden ein weiterer Schwerpunkt von Bilderberg 2014 sein. Wladimir Putin wird von den Globalisten nun als derjenige angesehen, der Russland aus der Neuen Weltordnung verbannt hat, da er es – so US-Außenminister John Kerry – gewagt hat „das internationale System herauszufordern“.

Die Bilderberger werden auch über ihre Befürchtungen sprechen, dass Putin den Aufbau einer alternativen Weltordnung um die BRICS-Staaten herum plant – ein „multipolares“ System, das den US-Dollar als Weltreservewährung vernichten und die derzeitige US-EU-NATO-Machtachse erheblich verwässern würde.

http://www.prisonplanet.com/...esperate-to-rescue-unipolar-world.html

infowars traf den holländischen Dutch Labour Party leader Diederik Samsom auf der Strasse ,der lediglich erwähnte er habe eine Presentation über erneuerbare Energie gegeben ,die nicht auf dem offiziellen Programm stand
http://www.infowars.com/...g-member-quizzed-on-streets-of-copenhagen/

Mainstream Media Ignores Bilderberg Meetings http://www.youtube.com/watch?v=7Z4u3OUllA4     Veröffentlicht am 30.05.2014
Alex talks with Paul Joseph Watson live from Bilderberg 2014 with updates on protests, agendas and the "social policies" that are being discussed for the world at large.
Antworten
Kicky:

Bull Market Continues,Will Cash Be Summertime King

 
01.06.14 13:35
seekingalpha.com/article/...will-cash-be-summertime-king?ifp=0

passend zu Stöffens Beitrag oben

Is it that enough positive economic reports are shining through the preponderance of dismal reports to keep the market's spirits up? Or is it that irrational exuberance has reached the stage where the market has stopped looking at reality and believes only what it wants to believe?

I ask because there have been significant surprises in both directions over recent months, and the market has had almost no reaction to any of them. It began with the positive surprise of the employment report showing 288,000 new jobs created in April. The market had almost no reaction.

There was the negative surprise of the initial report that GDP growth slowed to only 0.1% in the 1st quarter. Again no reaction by the market.

The lack of interest continued through reports since, from the housing industry, retail sales, durable goods orders, and so on, some positive, some negative.

This week the market completely ignored the shocking downward revision of 1st quarter GDP to negative -1.0%, as well as the report that pending home sales were up only 0.4% in April, and that consumer spending and consumer sentiment both fell in May......
Antworten
Anti Lemming:

TISA - na super

 
01.06.14 16:24
Bald werden sie die deutschen Rohre für Wasser Zu- und Ableitung bündeln und verbrieft an US-Investoren verkaufen, wobei die Rohre mit ihrem Kupfer- bzw. Blei-Gehalt "besichert" sind.

Wieder ein Schritt weiter zur Finanzialisierung und Privatisierung des gesamten Weltgeschehens. Irgendwann werden sie auch noch die Atemluft privatisieren, und man muss eine Strafe an die EU zahlen, wenn man zu lange die Luft anhält.
Antworten
Anti Lemming:

Gaucks Sonntagsreden

4
01.06.14 16:42
Es gehe den Deutschen zu gut, meint Kalk-Prediger Gauck, der 20.000 Euro pro Monat bezieht und gratis Schloss Bellevue bewohnt, Fuhrpark inbegriffen.

Ein schönes Beispiel, wie weltfremd die große Politik geworden ist.

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...elt-wissen-sollte/
Antworten
Anti Lemming:

Portugal: Sparmaßnahmen sind verfassungswidrig

2
01.06.14 16:48
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...men-der-regierung/

Man fragt sich, wie bei derart hochentwickeltem Rechtsbewusstsein der Euro in Portugal überhaupt eingeführt werden konnte.  
Antworten
Anti Lemming:

Konflikt zwischen China und Japan/USA eskaliert

3
01.06.14 17:01

Den Amis passt nicht, dass China amerikanische IT-Technik wegen der NSA-Schnüffelei boykottiert....

www.zerohedge.com/news/2014-06-01/top-chinese-general-accuses-us-and-japan-provocative-actions-russia-wonders-why-us-h


...On Friday, US Defense Secretary Chuck Hagel said China has taken "destabilizing, unilateral actions asserting its claims in the South China Sea" (which incidentally is not called the South American Sea). Hagel added that the U.S. will continue to raise cyber issues with China, and by raising he likely meant accusing PLA members of hacking, resulting in China dropping more US tech firms as critical suppliers. Following the US Defense Secretary, it was the turn of Japan's PM, Abe who said Japan would give more support to southeast Asian nations that are facing Chinese pressure.

He concluded that the U.S. takes no position on competing territorial claims, however the damage was already done: according the FT, a top Chinese general on Sunday accused the US and Japan of teaming up to stage “provocative actions” against China, as escalating maritime tensions spilled into an Asian regional defense forum.

Because if the US thought its latest pivot away from Russia and Syria into China (even if supported by Japan) would happen seamlessly, it is about to get an unpleasant surprise:

Speaking at the Shangri-La Dialogue, Wang Guanzhong, deputy chief of the Chinese general staff, lambasted Japanese Prime Minister Shinzo Abe and Chuck Hagel, US defence secretary, for telling the forum of Asian defence ministers that China was using intimidation to assert its territorial claims.


"The speeches by Mr Abe and Mr Hagel gave me the impression that they co-ordinated with each other, they supported each other, they encouraged each other and they took the advantage of speaking first . . . and staged provocative actions and challenges against China,” said Gen Wang.


Mr Hagel on Saturday said China was undermining? its claims that the South China Sea was a “sea of peace, friendship and co-operation” by using coercive tactics, adding that the US would “not look the other way when fundamental principles of the international order are being challenged”.


On Friday, Mr Abe said Japan would give more support to southeast Asian nations that are facing Chinese pressure.

As for Japan, China had one word: "fascist."...




A.L.: Die wirtschaftliche Stagnation (ex Gelddrucken) seit 2008 führt dazu, dass immer mehr Länder aggressiv außenpolitisch tätig werden - siehe US-Einmischung in der Ukraine (neue Kalter Krieg mit Russland) und Zuspitzung der Konfrontation zwischen Japan und China.

Und dort, wo noch nicht aktiv militärisch geballert wird, läuft der Abwertungsweltkrieg - den die Amis mit ihren Algo-"Kanonen" dominieren.
Antworten
Kicky:

passend zu Bilderberg und US-Ambitionen

 
01.06.14 19:52
Der USA Bären-Thread 728478
Antworten
Kicky:

Portugal Regierungsparteien nur 27%

 
01.06.14 20:00
Erneut hat das höchste Gericht Portugals den Sparplänen der konservativen Regierung einen Strich durch die Rechnung gemacht und drei von vier geplanten Sparmaßnahmen gekippt. Als verfassungswidrig wurde zum Beispiel die Kürzung der Gehälter im öffentlichen Dienst bezeichnet, die 675 Euro monatlich übersteigen, ebenso die Besteuerung von Arbeitslosen- und Krankengeld sowie Einschränkungen bei der Hinterbliebenenrenten.

Immer wieder fährt das Gericht der konservativen Regierung in die Parade und kippt unausgewogene Maßnahmen, die mit Blick auf die Troika verabschiedet wurden........

besonders gut ist die Lage nicht, denn nach etwas Wachstum ist das Land wieder auf dem Weg in Rezession. Die Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal 2014 um 0,7%. Die Regierung Coelho hat zwar am Freitag erneut einen neuen Misstrauensantrag abgewehrt, doch sitzt sie seit geraumer Zeit auf dem Schleudersitz. Den neuen Antrag hatten die Kommunisten gestellt, die deutlich gestärkt aus den Europaparlamentswahlen hervorgingen. Unterstützt wurde er von allen Oppositionsparteien, aber die Regierungskoalition konnte ihn mit 132 von 230 Stimmen abschmettern.

Wie schon bei den Kommunalwahlen zuvor hat sie von den Wählern am vergangenen Sonntag aber erneut eine heftige Abfuhr erhalten. Es zeigte sich erneut deutlich, dass sie längst weit entfernt davon ist, eine Mehrheit der Landsleute hinter sich zu haben. Die beiden Regierungsparteien kamen gemeinsam mit 27,7% nicht einmal an die Sozialisten heran, die mit 31,4% die Wahlen gewannen.

Die Kommunisten erreichten mit 12,5% eines der besten Ergebnisse ihrer Geschichte.
Der Linksblock kam auf 5%, musste aber Verluste hinnehmen. Auf 7% aus dem Stehgreif kam die neue "Partei der Erde" von Marinho e Pinto. Der Journalist will eine linke Alternative für das Land, wo die Linke nun gemeinsam leicht eine absolute Mehrheit stellen könnte. Allerdings war die Wahlbeteiligung bei den Wahlen mit 35% sehr gering.
www.heise.de/tp/news/...kreuzt-Troika-Sparpolitik-2213700.html
Antworten
Berix:

Rockefeller & Co

 
01.06.14 21:00
Da gibt es wohl eine ziemlich kleine Gruppe von Menschen die sind furchtbar reich. Ausgestattet sind sie im Mittel wahrscheinlich mit demselben durchschnittlichen Verstand und den begrenzten analytischen Fähigkeiten wie der Rest der Menschheit. Und sie sehen das sie immer reicher werden und der Rest eher ärmer. Und sie sind nicht in der Lage zu erkennen das allein die Geldsysteme mit dem Zins und Zinsessins als eines derer Merkmale reicht um diese Umverteilung zu bewirken. Aber sie glauben wohl das es ihre eigene besondere Leistung ist reich zu sein und reicher zu werden. Und sie sehen das sie Macht ausüben können durch den Einsatz ihres Vermögens und bestimmen können was auf dieser Welt geschieht und wem es nützt. Und diese Macht wird ausgeübt, jeden Tag, für den Aufmerksamen sichtbar, rücksichtslos und erfolgreich. Die Politiker sind vor allem an einem interessiert: Machterhalt. Dafür braucht man Geld. Das kommt steuerlich absetztbar von denen die es reichlichst haben in die Parteikasse, mehr Abhängigkeit geht nicht.  Den "einfachen" Menschen bleibt das alles verborgen. Die entsprechenden Einschätzungen gibt es schon, im Internet steht alles, dieser Beitrag gehört dazu. Aber es wird zugenebelt durch ein Vielfaches von gesteuerter Desinformation durch gleichgeschaltete Massenmedien mit Reportern und Journalisten die sich wie jeder Arbeitnehmer in starker Abhängigkeit von seinem "Arbeitgeber" befindet - und, wenn er an entsprechender Stelle sitzt, durch die Teilnahme an einer Bilderbergkonferenz auch mal persönlich geehrt (eingenordet) wird. Was liegt eigentlich näher bei so viel Einfluss auf die Dinge zu glauben man könne alles besser als die anderen? Und man müsse diese Wirkungsmechanismen und das eigene segensreiche Tun halt ausdehnen auch auf die Teile der Welt wo diese Regeln noch nicht so etabliert sind? Es müssen ja nicht alle Superreichen sein die ihren Einfluss auf diese Weise ausdehnen wollen. Ein paar schlauere davon ziehen sich sicher vornehm zurück. Aber die Wahnvorstellungen des Rests dieser Truppe darf man nicht unterschätzen - ich erinnere mal an Durchsetzungskraft eines einzelnen mittellosen österreichischen Gefreiten hierzulande. Und auch wenn man schon alles (geerbt) hat - das Streben eines Menschen zu Besserem für sich und Andere (Deren Bedürfnisse sollte man narürlich erkennen können) ist eigentlich eine normale zu akzeptierende Eigenschaft.
Antworten
Dreiklang:

#111651,#111666 Im Irrenhaus...

5
01.06.14 21:08
Wenn Zentralbänker die "zu niedrige Inflation" beklagen, dann brauchen sie nur die tatsächlichen Inflationsraten in ihren CPI einrechnen - und die Behauptung von der "zu niedrigen Inflation"  löst sich in Luft auf. Entscheidend ist doch die Frage, welchen Kaufkraftverlust die (Zentral-)Banken durch ihre Maßnahmen hervorrufen. Und der ist so erheblich - erkennbar an der Nachfrageschwäche - dass er zugleich den weiteren Preisanstieg hemmt.

Anders gesagt: Die Zentralbanken klagen genau darüber, dass es ihnen gelungen ist, die Real-Inflation wegzurechnen. Dass nun trotz Inflation die Wirtschaft regrediert (Real-Umsatz-bezogen) und die Asset-Preise weitersteigen, zeigt nur, wie degeneriert das monetäre System inzwischen ist.

Mit der  "Weltleitwährung" kann man wunderbar alles hochkaufen, was weltweit gehandelt wird - aber wozu, wenn der Energieimport der USA aus Nahost ständig sinkt - - eine solche weltweit gehandhabte Verknappung von Gütern würde vor allem in Ländern aufschlagen, die von Importen abhängig sind - wie z.B. in Europa. Da auch in Europa die (schöngerechnete) Inflation "too low" ist, denkt man über "unkonventionelle" Maßnahmen nach; etwa, US-Anleihen zu kaufen. Siehe auch

SPON-Artikel www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...ine-ezb-a-972716.html

Eine wahnwitzige Idee. Ganz neu ist sie nicht - auch der "Wirtschaftweise" Bofinger hatte das schon gefordert. Das wird aber nicht funktionieren - wenn die EZB mit ihrem Zentralbankgeld  auf dem amerikanischen (Bond-)Markt auftritt , würde das erhebliche politische Verwerfungen hervorrufen. Man darf über das kommende Theater gespannt sein.
Antworten
Dreiklang:

Na endlich - Marine Le Pen dreht bei

6
01.06.14 21:50
Wie wir im aktuellen SPON-Artikel lesen können

www.spiegel.de/politik/ausland/...plosion-der-eu-a-972726.html

ist das Hauptproblem der französischen Probleme identifiziert: Es ist Mme Merkel und ihr (vermutetes) Eintreten für einen "starken Euro" - einen Euro,der für Frankreich zu stark ist.

Das sehen französische Konsumenten vermutlich anders. Davon abgesehen wollte Mitterand ja gerade "die starke Währung", um nicht mehr die - als demütigend empfundenen - Abwertungen gegenüber der D-Mark hinnehmen zu müssen. Der Vorteil niedriger Zinsen ist von allen Club-Med-Staaten in den Jahren vor der "Finanzkriese" fleißig genutzt worden - leider nicht im Sinn eines substanziellen Wachstums.

Mit ihrer Kritik steht Le Pen aber nicht allein: So ähnlich haben es auch schon die Staatschefs von Italien und Frankreich formuliert. Um auf diese Linie zu kommen, hätten die FN-Wähler ebensogut zuhause bleiben können.

Was will Le Pen also in Europa durchsetzen: Wachstumshilfe für die franz.  Wirtschaft? Eine Art Marshal-Plan, finanziert von Schäuble? Der erhebliche Kapitaltransfer von Deutschland in die Süd-EU ist Teil des Problems, nicht der Lösung. Erst wenn sich diese Erkenntnis durchgesetzt hat, besteht überhaupt Aussicht auf eine Besserung der Lage. Diese Einsicht scheint aber beim Front National ebenso wenig vorhanden zu sein wie bei Hollande oder den Anhängern der griechischen "Syriza" - für die die Beibehaltung des Euro sehr wichtig ist, da Garant des Transfers.

Wenn die Aufgabe des € für ein Land (außer D.) von Vorteil wäre - es hätte den Euro-Raum schon längst verlassen. Ist es aber nicht, da jedes dieser Länder in eine brutale Krise gestürzt werden würde. Sollte eine Regierung LePen mit dem €-Austritt Ernst machen - es wären sofort heftigste Verteilungskämpfe die Folge, lange bevor überhaupt eine abwertende Währung wirtschaftliche Ergebnisse zeigen würde.
Antworten
hamburger59:

das dürfte enttäuschen am Donnerstag

 
01.06.14 22:35
wenn das alleine kommt

Sind diese Voraussetzung nicht erfüllt, dann darf sie die EZB-Millionen unter den vermuteten Konditionen gar nicht erst annehmen. Insofern verwundert es nicht, dass die FAS unter Berufung auf "informierte Kreise" meldet, dass die genannten 40 Milliarden das Höchstvolumen eines möglichen Kreditprogramms darstellen und dass die EZB zunächst mit kleineren Summen starten will.
Antworten
Anti Lemming:

Neues von der Overnight-Hebebühne

4
02.06.14 13:31
Wallstreets Algo-Maschinen nutzten den um 0,1 Punkte verbesserten Chinesischen Industrie-PMI (Anstieg auf 50,8 = gerade mal "keine Rezession"), um u. a. Japans Nikkei um 2,1 % zu heben - in völligem Widerspruch zu den desolaten Zahlen, die letzte Woche aus Japan gemeldet wurden.

Trotz diesem "Heavy Lifting" weigert sich der DAX, die 10.000 zu knacken. Heute morgen näherte er sich der viel-behypten Marke aber immerhin bis auf 11 Punkte. Dass der DAX weiterhin mit ATHs kokettiert, ist angesichts der miesen Makro-Daten aus der Eurozone fundamental nicht nachzuvollziehen.

"Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert im Mai bei 52,2. Damit wurde die erste Veröffentlichung von 52,5 nach unten revidiert. Im Vormonat hatte der Index bei 52,5 notiert."  (derivatecheck.de)

-------------------

www.zerohedge.com/news/2014-06-02/...-equity-futures-new-record-highs

It took a precisely 0.1 beat in the Chinese Manufacturing PMI over the weekend (50.8 vs Exp. 50.7) for the USDJPY and the Nikkei to forget all about last week's abysmal Japanese economic data and to send the Nikkei soaring by 2.1% to its highest print in 5 months. Subsequent overnight weakness from Europe, where the Eurozone Final May Manufacturing PMI dropped again from 52.5 to 52.2, below the 52.5 expected, served simply to push bunds higher back over 147.00, if not do much to US equities which as usual continue their low volume "the music is still playing" melt-up completely dislocated from all newsflow and fundamentals (because just like over the past 5 years, "there is hope").

...Moving on to Thursday’s ECB meeting, expectations appear to have been raised to very elevated levels. ...In terms of the wider market’s expectations, of the 50 economists surveyed by Bloomberg, 44 expect the ECB to become the first major central bank to  take interest rates into negative territory by cutting its deposit rate. All but 2 of 58 respondents said the benchmark rate would also be reduced. Germany’s Spiegel suggested that the ECB is considering new longer-term LTROs although the type of rate and a number of variables are still being debated internally. The FT reported late on Friday that the Bundesbank’s Weidmann is planning to support the ECB’s proposals to ease lending constraints on smaller businesses but his vote for rate cuts is thought to be more finely balanced.

Since today's market volumes are lower than usual with China and Hong Kong closed, expect the equity levitation to proceed according to the central plan, even with the US Mfg ISM and construction spending on the table, which will serve to boost stocks whether it beats or misses. ...
Antworten
Kicky:

BNP Fine Stirs French Anger

 
02.06.14 15:15
...“If this results in a guilty plea, it is likely to increase debate in France and the rest of Europe about the essential fairness of U.S. criminal procedures,” said Frederick T. Davis, a lawyer at Debevoise & Plimpton LLP in Paris and a former U.S. prosecutor. ...

The right-wing National Front, which beat France’s two mainstream political parties in the May 25 European parliamentary elections, on May 30 called on the government to “defend the national interest” in the case.

In a statement on its website, the National Front accused the U.S. of “racketeering,” in an effort to weaken BNP and aid its American rivals. “We demand that the French government not stay idle,” the statement said.
France’s central bank has said the transactions did not violate French or European laws. The U.S. is claiming jurisdiction because the transactions were processed in dollars.

“This affair is part of Washington’s hegemonic ambition in law and commerce,” said Jacques Myard, a lawmaker from Former President Nicolas Sarkozy’s UMP Party. “Washington has the annoying habit of trying to apply its laws outside its jurisdiction and use its strength for commercial ends.”

French officials are acting behind the scenes to help the bank, Jean-Marie Le Guen, minister in charge of relations with parliament, said yesterday.

“Megaphone diplomacy is not what’s called for here,” Le Guen said on BFM television. “The United States can’t treat its allies like this.”

Bank of France Governor Christian Noyer said last month that all of BNP Paribas’s transactions “conformed with European and French laws and rules.” ...

www.bloomberg.com/news/2014-06-01/...e-on-hollande-to-act.html
Antworten
Anti Lemming:

Zwei Drittel aller PMI-Werte (global) fallen

2
02.06.14 15:30
www.zerohedge.com/news/2014-06-02/two-thirds-global-pmis-decline-may

Der USA Bären-Thread 728684
Antworten
Kicky:

Sintra -das Jackson Hole der EZB:höhere Inflation

 
02.06.14 16:02
Jeden August seit 1982 pilgern Notenbanker, Theoretiker der Geldpolitik und Ökonomen der Finanzindustrie auf Einladung der Federal Reserve Bank von Kansas City nach Jackson Hole, einem Bergtal im US-Gliedstaat Wyoming, für einen geldpolitischen Gedankenaustausch – umrahmt von Barbecue und Fliegenfischen. Nun hat die Europäische Zentralbank (EZB) mit einem dreitägigen Forum in der durch ihre Hügellandschaft und ihre exzentrischen Paläste bekannten portugiesischen Stadt Sintra den Startschuss für jährliche Treffen auf europäischem Boden gegeben. Die Konferenz hatte zusätzliche Bedeutung, weil die Finanzmärkte erwarten, dass der EZB-Chef Mario Draghi eine weitere Lockerung der Geldpolitik wie eine Senkung von Zinssätzen oder Massnahmen zur Ausweitung von Bankkrediten bekanntgeben werde.

Dieses Treffen scheint vor allem den geringen Fortschritt deutlich gemacht zu haben, den Notenbanken beim Anpassen ihres geldpolitischen Denkens an die durch die Finanz-, Schulden- und Bankenkrisen veränderte Finanzstruktur erzielt haben. Dies jedenfalls ist die Ansicht des präzis beobachtenden Londoner Marktkommentators Stephen Lewis. Aus seiner Sicht diskutieren Notenbanker zu viel über die Effizienz monetärer Massnahmen, die – wären sie schon vor 2007 angewendet worden – die Krisen verhindert hätten. Sie wären aber besser beraten gewesen, mehr Zeit für die Analyse von Änderungen ihres geldpolitischen Ansatzes einzusetzen, die durch den eingetretenen Strukturwandel notwendig geworden seien.

Heftige Kritik an der gängigen Geldpolitik kam vom Nobelpreisträger und Zeitungskommentator Paul Krugman. Er warf der EZB vor – wie zuvor schon der schwedischen Reichsbank –, dass sie eine zu niedrige Inflation toleriere und Fehler der japanischen Notenbank wiederhole. Er empfahl deshalb eindringlich eine deutliche Erhöhung des Inflationsziels über das Niveau von nahe, aber weniger als unter 2%. Der Vorschlag, höhere Inflation anzustreben, ist nicht neu. So hatte 2010 der Chefökonom des Währungsfonds, Olivier Blanchard, eine Erhöhung auf 4% vorgeschlagen. Krugman warnte vor «säkularer Stagnation». Er befürchtet, schwache Konjunktur und sehr niedrige Inflation könnten sich ohne eine Erhöhung der Inflationsziele in Zukunft dauerhaft gegenseitig stützen, auch wenn jetzt eine Deflationsspirale nicht drohe.

Der Vorschlag zu höherer Inflation stiess nicht nur bei europäischen Notenbankern gehörig auf Widerstand. Man habe sich lange bemüht, das Ziel von 2% glaubwürdig zu machen. Ausserdem verursache höhere Inflation der Gesellschaft Kosten, und es sei keineswegs klar, dass Notenbanken wie mit mechanischen Hebeln nach Belieben Inflationserwartungen umschalten könnten. Draghi verwies auch auf politische Widerstände, die gegen ein Inflationsziel von 5% mit Sicherheit aufkämen.

In der Tat gibt es Einwände gegen das gängige Ziel, da es unter den ökonomischen Bedingungen vor der globalen Finanzkrise formuliert worden ist. Seitdem habe sich viel verändert, betont Lewis. Doch die Berücksichtigung etwa des Konsumentennutzens bei der Ermittlung der Inflationsrate oder die veränderte globale Angebot-Nachfrage-Situation, die Industrieländer vermehrt von Preissetzern zu Preisnehmern gemacht habe, deuteten nicht auf eine Erhöhung, sondern auf eine Senkung der Inflationsziele. Das Hauptargument gegen Krugmans Vorschlag sei, dass dieser nicht auf dem bereits eingetretenen und weiter fortschreitenden Strukturwandel der globalen Wirtschaft basiere. Sinkende Preise seien, wie das Beispiel Japans zeige, nicht der Grund wirtschaftlicher Schwäche, sondern eine Reflexion unbeachteter Strukturmängel.

.....Den Kauf ausländischer Staatsanleihen hält die Investmentbank Morgan Stanley für legal, sofern das Ziel sei, die Inflation durch einen tieferen Euro-Kurs zu erhöhen.
www.nzz.ch/finanzen/uebersicht/...it-nach-der-krise-1.18313736
na klar USA will schliesslich auch weiter Geld drucken
Antworten
Kicky:

French economist Piketty bei CNBC

 
02.06.14 16:16
Jump-starting economic growth has relied too much on the Federal Reserve and not enough on fiscal policy, said French economist Thomas Piketty, author of the book on wealth inequality "Capital in the Twenty-First Century."  "Those who are gaining from all this printing of money are not the people that you'd like to gain," Piketty said Monday on CNBC. "You certainly need to ask more of these top income groups who got between two-thirds and three-quarters of aggregate income growth over the past 30 years in this country."

In the interview on CNBC's " Squawk Box ,"...."If you have a progressive tax on income and wealth, you have a better sense of who's paying," Piketty continued. "And you have a better sense of where the money is going, and whether you have an equitable distribution of the burden." ....Piketty said his research shows that the gap between "the haves and have-nots" is going to back to levels not seen in 100 years.

finance.yahoo.com/news/...duced-wealth-raw-deal-133100716.html
Antworten
Anti Lemming:

ISM-Industrie sinkt im Mai auf 53,2 (erw. 55,8)

 
02.06.14 16:21
U.S. ISM manufacturing index softens in May

WASHINGTON (MarketWatch) - U.S. manufacturing companies grew at a somewhat slacker pace in May, mainly because new orders and employment expanded more slowly, a survey of executives found. The Institute for Supply Management said its manufacturing index fell to 53.2% last month from 54.9% in April. That fell short of the 55.8% forecast of economists surveyed by MarketWatch. Readings over 50% indicate more companies are expanding instead of shrinking, however. The ISM's new-orders index dropped 1.8 points to 53.3%, and production edged down to 55.2% from 55.7%. The employment gauge fell 2.8 points to 51.9%, the second lowest reading since last summer. Seventeen of the 18 industries tracked by ISM reported growth last month.  
Antworten
wawidu:

Wie gewonnen, so zerronnen

 
02.06.14 17:06
oder: Bäume wachsen nicht in den Himmel.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 728720
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 4466  4467  4469  4470  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.812 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 03.03.26 11:06
469 156.458 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 02.03.26 18:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--