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Der USA Bären-Thread


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Berix:

#124 AL, so rein langfristig strichmäßig ..

 
28.02.14 21:00
ist der NASDAQ der reinste Bärenhorror-Chart, mustergültig Ausbrüche mit Retest der Trendlinien:
(Verkleinert auf 68%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 700140
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zaphod42:

Wenn das so weitergeht

3
28.02.14 21:12
sind wir in einer Stunde auf Null.

SCHLUSSGLOCKE! JETZT!
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Anti Lemming:

Berix

2
28.02.14 21:40
So sah der Nasdaq Anfang März 2000 ebenfalls aus. Vielleicht sehen Nasdaq-Tops immer so aus?

Wenn shorten, dann mit OS mit längerer Laufzeit.
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Berix:

AL

 
28.02.14 21:46
ich sehe da auch eher eine Fahnenstange als eine wie auch immer begründbare Kursbewegung.
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Berix:

Jedenfalls habe ich einen Put auf meine

2
28.02.14 21:59
Lieblingsfahnenstange Conti gekauft, immer nur mit Charts und Kurs-/Buchwert drohen nützt ja auch nichts.
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Berix:

Der Kurs könnte natürlich noch nach oben

5
28.02.14 22:05
ausbrechen und auf der Zeitachse rückwärts weiter steigen ...

Schussglocke!
(Verkleinert auf 94%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 700185
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NikeJoe:

@Berix: Leider erkennt man diese Erfolgsaktien

4
01.03.14 12:41
immer erst im Nachhinein.

Das Aufspringen in solche parabolische Anstieg ist stets sehr gefährlich und nur für geübte Trader sinnvoll.

Worauf kommt es an?
Man muss versuchen so lange wie möglich mit der Masse "unrecht" zu haben (überteuerte Werte zu halten). Kurz vor der Wende sollte man gegen die Masse dann "recht" behalten (die Überteuerung wird wahrgenommen).
Das versuchen aber ALLE! Nur wenigen wird das wieder gelingen, wenn die Blase platzt. So funktionieren die Finanzmärkte in diesem monetären Umfeld...

Das gilt jetzt nicht so direkt für Conti- Aktien, weil die ja anscheinend noch gar nicht so extrem hoch bewertet sind. Für Conti gilt, dass es hier, sobald der Trend wendet, sehr viele geben wird, die Gewinne mitnehmen, egal wie die Aktie dann bewertet sein wird. Das wird den Kurs dann, zusammen mit einer möglichen Konjunkturabschwächung, weit nach unten treiben.

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Kicky:

Richard WFisher:Das Kamel ist bereits zu fett

3
01.03.14 12:50
ie Politik der quantitativen Lockerung verführe die Anleger, während das Fed grosse Probleme haben werde, diese Politik wieder rückgängig zu machen. Dies sagte der Präsident und CEO der Federal Reserve Bank of Dallas in einem Referat, das er auf Einladung der Schweizerischen Nationalbank am Freitag in Zürich hielt. In seinen Ausführungen machte Richard W. Fisher deutlich, dass er die äusserst expansive US-Geldpolitik für kontraproduktiv hält.

.....Das andere Bild, das Fisher bemühte, entstammt dem Gleichnis vom Kamel und vom Nadelöhr. Die Geldpolitik zu normalisieren, ohne Schaden anzurichten, komme nämlich dem Versuch gleich, ein Kamel durch ein Nadelöhr zu pressen. Das Kamel – die Bilanz des Fed – sei durch die Wertpapierkäufe schlicht zu fett geworden. Die Fed-Bilanz habe inzwischen einen Umfang von 4 Bio. $ erreicht.......

www.nzz.ch/wirtschaft/...-kamel-ist-bereits-zu-fett-1.18253679
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Kicky:

Deutsch-finnische Kritik an EU-Kommission

3
01.03.14 12:54
Ht. Brüssel ⋅ Deutschland und Finnland kritisieren in einem Non-Paper die Art und Weise, wie die EU-Kommission die Kontrolle der Haushaltspolitik von «Defizitsündern» wahrnimmt.
.....
www.nzz.ch/wirtschaft/...-milde-mit-defizitsuendern-1.18253868
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Berix:

#132 @NikeJoe

 
01.03.14 20:38
Wo dran erkennst Du denn das Conti noch nicht hoch bewertet ist? Und gibt es im DAX irgendeinen Wert der nach diesem Kriterium wirklich hoch bewertet ist? Dieser Vergleich würde mich mal interessieren.
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Kicky:

Shorting

2
01.03.14 22:40
....In our recent updates on short interest, we have highlighted the fact that short-sellers just haven't been able to win whether the market was up or down. When the market was rallying, the most heavily shorted stocks rallied more, and when the market pulled back in late January, the most heavily shorted stocks held up better than the overall market. Based on the performance of the most heavily shorted stocks, February proved to be just as tough for the short-sellers.....

seekingalpha.com/article/...l_macro_view_mar_out_1_1&ifp=0
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Kicky:

Amerikas Ohnmacht

 
02.03.14 09:31
Die Vereinigten Staaten verurteilen den völkerrechtswidrigen Einmarsch russischer Truppen in die Krim-Halbinsel, initiieren eine internationale Vermittlermission und ziehen sich aus Vorbereitungstreffen für den G-8-Gipfel im Juni in Sotschi zurück.....

Neunzig Minuten währte (mit Übersetzungen) das offenbar gereizte Telefongespräch zwischen Barack Obama und Wladimir Putin am Samstag. Man einigte sich nur auf Eines: Sich nicht einigen zu können....

In der Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats klang das alles etwas farbiger. "Taten sprechen lauter als Worte", wies US-Botschafterin Samantha Powers ihren russischen Kollegen Witali Tschurkin streng zurecht. Das Eingreifen müsse enden, die russischen Truppen müssten sich zurückziehen. Beobachter der UN und der OECD sollten in der Ukraine die Situation prüfen.....

...unter politischen Kommentatoren von Rang herrscht eine wahrnehmbare Ratlosigkeit, wie die USA auf das schwierige Schicksal von 45 Millionen Menschen in einem Staat, der etwas kleiner als Texas ist und der Europäischen Union so nahe liegt, reagieren sollte.

David Gergen, ein kluger Berater von vier US-Präsidenten, hieß Putin einen "Schlägertypen" und erklärte angewidert, dass sich der Mann "nehme, was er kriegen könne". Nur die Krim, vielleicht auch noch die Osthälfte der Ukraine. Das Schlimme für die US-Regierung sei, so Gergen, wie sehr sie auf Moskaus Kooperation angewiesen sei: vor allem im Syrien-Krieg und bei den Verhandlungen mit dem Iran über dessen Atomprogramm....
www.welt.de/politik/deutschland/...r-einem-Schlaegertypen.html
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Anti Lemming:

Ukraine beruft alle Reservisten ein

2
02.03.14 12:13
www.spiegel.de/politik/ausland/...krise-am-2-maerz-2014-a-956418.html

Die neue Regierung der Ukraine reagiert auf die faktische Besetzung der Krim durch Russland: Alle Reservisten werden einberufen, die Armee soll möglichst schnell kampfbereit sein. Der Westen verschärft den Druck auf Kreml-Chef Putin. Die Ereignisse im Live-Ticker.


----------------

Handelsblatt:

www.handelsblatt.com/politik/international/...visten-ein/9557706.html

Russische Medien: Ukrainische Soldaten laufen über

Nach einem von Russland Präsident Wladimir Putin angedrohten Militäreinsatz auf der Halbinsel Krim sind ukrainische Soldaten Moskauer Medien zufolge massenhaft übergelaufen. Die Militärangehörigen hätten sich den neuen prorussischen Machthabern auf der Krim angeschlossen, meldeten Korrespondenten Moskauer Staatsmedien am Sonntag von der zur Ukraine gehörenden Halbinsel. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur dpa in der Hauptstadt Simferopol beschrieb die Lage am Sonntag als ruhig. Selbst ernannte Selbstverteidigungskräfte hatten die Autonome Republik unter ihre Kontrolle genommen. Der moskautreue Krim-Regierungschef Sergej Aksjonow hatte sich zudem mit der russischen Schwarzmeerflotte verbündet.


--------------

ZEIT:

www.zeit.de/politik/ausland/2014-03/...land-krim-krieg-gruende-luegen

Tatsächlich war es das russische Militär selbst, das die Lage destabilisierte. Seit einigen Tagen hatten Soldaten ohne Erkennungsabzeichen, die nach Ansicht vieler Beobachter aber aus Russland kamen, die Übernahme der Krim vorbereitet. Sie besetzten das Parlament, den Ministerrat, Flughäfen, Telekommunikationseinrichtungen. Russische Militärflugzeuge und -Helikopter stiegen in die Luft, Schützenpanzer fuhren auf den Straßen. Sergej Aksjonow, Chef der Partei Russische Einheit, erklärte sich sogleich am Donnerstag zum neuen Ministerpräsidenten der Krim. "Ich bin mir sicher, dass uns die Russische Föderation in dieser schwierigen Zeit die Hand reicht", sagte er. Und er täuschte sich nicht. Samstagmittag begann das russische Konsulat auf der Krim, russische Pässe auszugeben, die Sondereinsatzpolizisten Berkut bekamen zuerst welche.

Zu gewalttätigen Auseinandersetzungen oder gefährlichen Schusswechseln soll es währenddessen nicht gekommen sein. Bis Samstagabend war es in Simferopol, der Hauptstadt der autonomen Region Krim, ruhig. Die Bewohner gingen einkaufen oder in eine der Bars. Auch ein Gesetzesentwurf, wonach Russisch als Amtssprache in der Ukraine wieder abgeschafft werden sollte, wurde vom Übergangspräsidenten zurückgewiesen, um die Russen in der Ostukraine nicht zu provozieren.

...Tatsächlich war auf dem Maidan der gesamte Querschnitt der ukrainischen Gesellschaft vertreten, Männer und Frauen unterschiedlichen Alters, verschiedener politischer Einstellung. Die deutliche Mehrheit der Demonstranten war nicht rechtsextrem.

Vertreter des Rechten Sektors, eine Gruppe von jungen gewaltbereiten Kämpfern, die in den letzten Tagen der Revolutionsbewegung gegen die Sondereinsatzpolizisten vorgingen, trafen sich am vergangenen Mittwoch in Kiew mit dem Botschafter Israels. Jarosch, der Anführer der Gruppierung, erklärte danach: "Unsere Bewegung wird weiterhin von einer toleranten nationalen Politik geprägt sein. Chauvinismus und Fremdenhass haben dabei keinen Platz."
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Anti Lemming:

Obama und Putin streiten sich 90 Min. per Telefon

3
02.03.14 12:21
www.nzz.ch/aktuell/international/...den-druck-auf-russland-1.18254344

In der schärfsten Konfrontation zwischen Russland und dem Westen seit Ende des kalten Krieges hat Präsident Obama seinem Kollegen Putin in einem 90-minütigen Telefonat die Verletzung der ukrainischen Souveränität und des Völkerrechts vorgeworfen.

Im Konflikt um die Krim haben die USA noch einmal den Ton gegenüber Russland verschärft. Präsident Obama rief Kremlchef Putin auf, seine Truppen auf der ukrainischen Halbinsel in die Stützpunkte zurückzuziehen. Um die angespannte Atmosphäre auf der Krim zu entspannen, müsse Moskau jedwede Intervention in der früheren Sowjet-Republik unterlassen, verlautete nach Obamas anderthalb Stunden langen Telefonat mit Putin am Samstag aus dem Weissen Haus. Putin kündigte an, Russland werde seine Interessen im Osten der Ukraine und auf der Krim verteidigen.

Derweil will das westliche Verteidigungsbündnis Nato wegen der Krise in und um die Ukraine noch am Sonntag zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Frankreich fordert wegen der Krise auf der Krim die Einstellung der Vorbereitungen für das G-8-Treffen in Sotschi. Diese könnten erst weitergehen, wenn Russland zu Prinzipien zurückkehre, die mit den G-8 und G-7 im Einklang stehen, erklärt Aussenminister Laurent Fabius in einem Radiointerview.

Die Ukraine fürchtet angesichts der faktischen Besetzung der Halbinsel Krim durch russische Kräfte einen Krieg mit seinem übermächtigen Nachbarland und hat deshalb die Nato um militärischen Beistand gebeten. Auf der russisch geprägten Halbinsel gab es am Sonntagmorgen keinerlei Anzeichen für eine Entspannung. Russische Kräfte entwaffneten nach Angaben der Agentur Interfax einen Radar- und Trainingsstützpunkt der Marine und forderten die dort stationierten Soldaten dazu auf, sich auf die Seite der «rechtmässigen» Führung der Krim zu schlagen.

::::Nach ukrainischen Angaben hat Russland zuletzt 6000 Soldaten auf die Krim verlegt. Die Regierung in Kiew versetzte ihrerseits die Streitkräfte in volle Kampfbereitschaft und forderte Russland auf, Bewegungen des Militärs sofort einzustellen. Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk warnte Russland, dass eine militärische Intervention zwangsläufig zu einem Krieg führe.
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Kicky:

Berggruen und CFR Shaping Events in Europe

 
02.03.14 15:43
...In recent years Berggruen has carved out an influential role in European politics, principally through his creation of the Council for the Future of Europe (CFR), a think tank whose membership list reads like a veritable Who’s Who of transatlantic politics, business and finance.

Members include Tony Blair (for whom obviously no introduction is needed); Jacques Delors, a former president of the European Commission; Mohamed Al Erian, the former CEO of global investment management firm PIMCO; Pascal Lamy, a one-time director general of the World Trade Organization; Romani Prodi, former Italian prime minister and 10th president of the European Commission; Gerard Schroeder, a former chancellor of Germany and current global manager for Rothschild investment bank; Peter Sutherland, a former attorney general of Ireland and long-standing chairman of Goldman Sachs International; and Axel Weber, a former president of the Deutsche Bundesbank and now chairman of the board of Swiss megabank UBS.

A more impressive group of luminaries you’d be hard pressed to find anywhere in the world, with the obvious exception of the CFR itself. To lead them in their noble cause, Berggruen appointed none other than Mario “Three Card” Monti, Goldman Sachs’ former representative in Europe who all but admitted in a recent television interview that his nomination to replace Berlusconi as Italian prime-minister in 2011 amounted to a presidentially-blessed government coup — one whose execution, as Zero Hedge reports, stretched far beyond any constitutional powers awarded to the president and which involved numerous foreign and financial interests and conflicts thereof.

So, now that a clear picture is forming of the caliber of personnel behind the Council for the Future of Europe, what about its agenda? To that end, we must turn to an article Berggruen recently co-wrote with Nathan Gardels for the CFR’s flagship publication Foreign Affairs:

   The key to creating a federal Europe with legitimate governing institutions is appropriate implementation of the principle that Europeans already know as “subsidiarity,” with higher levels of government taking on only those functions and responsibilities that cannot be fulfilled at a lower level. The Berggruen Institute on Governance’s Council for the Future of Europe has sought to address these issues by gathering a small group of Europe’s most eminent and experienced political figures to debate and design the institutions that would govern a federal Europe and then plot a path forward, step by step.

Granted, Berggruen and Gardels make a number of interesting proposals for enhancing the democratic legitimacy of Europe’s institutions — something that is clearly much needed. These include the direct election of the president of the European Commission by European citizens at large; the holding of parliamentary elections based on Europe-wide lists instead of national party lists; the transformation of the current European Council into the upper house of the union’s legislature; and the strengthening of the competencies of the European parliament by allowing it to initiate legislation — a power currently enjoyed only by the unelected Commission.

However, they ignore one niggling little detail: namely, that democracy does not work by designing new structures neither demanded nor accepted by the public. And there is nothing to indicate that most EU publics support the idea of being integrated into a fully federal EU political entity.On the contrary, as a recent poll by Pew Global has shown, support for and trust in the EU is declining precipitously across both core and peripheral EU Member States. In austerity-hit Spain and Greece, support is now well below 50 percent. In Britain, only 43 percent of the population view the EU favourably, while in France it’s even lower, at 41 percent — down from 60 percent in 2012..........

www.testosteronepit.com/home/2014/3/2/...nd-for-the-elite.html
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Kicky:

This is not the Time to Buy

 
02.03.14 15:48
seekingalpha.com/article/...l_macro_view_mar_out_1_1&ifp=0
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wawidu:

NDX-Schlüsselchart

4
02.03.14 15:53
Der NDX-Chart über 1 Std. lässt sehr schön die Momentumschwäche seit Mitte Februar erkennen (Plateaubildung). Es könnte sich zwar um ein Zwischenplateau auf dem Weg in noch höhere Gefilde handeln, doch genau so gut besteht die Möglichkeit einer finalen Plateaubildung. Warten wir die weitere Entwicklung einfach ab.  
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 700521
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mercuryfx:

Was ist bitte bei SPON los?

3
02.03.14 20:20
Sonst muss man bei geldpolitischen Themen häufig den Münchau ertragen, aber jetzt passiert dieses Wunder hier:

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...-euro-raum-a-956461.html
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Anti Lemming:

mercuryfx - SPON-Artikel

4
02.03.14 21:13
Das liest sich heute bei SPON in der Tat weniger "programmatisch" als bei Münchau. Und es deckt sich teils sogar mit BT-Thesen.

Einwände haben ich dennoch: So wird am Anfang des SPON-Artikels betont, dass Draghi keine Deflation sieht und DAHER keine Anleihenaufkäufe nötig seien. So weit, so gut.

Diese Argumentation impliziert aber im Umkehrschluss, dass - sobald Draghi Deflation attestiert - Anleihenaufkäufe eben DOCH nötig seien. Und das ist eben, vor allem in D.,  höchst umstritten. Weiterhin ist grundsätzlich strittig, ob Draghi überhaupt zu solchen Marktmanipulationen legitimiert ist, oder ob er sich diese Macht nicht vielmehr ohne demokratische Legitimierung (aber "von Goldmans Gnaden") ANMASST.

Die Kritik im BT in grundlegender. Hier lautet die These, dass Zentralbanken grundsätzlich nicht die Aufgabe haben, eine "Sollinflation" zu erzeugen. Ihre einzige Aufgabe ist, den Geldwert stabil zu halten. In einer Deflation gewinnt Geld per def. an Wert, weil Waren immer billiger werden. Damit ist dem Hauptziel der Inflationsvermeidung bereits genüge getan.

Die fixe Angelsachsen-Schnapsidee, dass Notenbanken zudem als Konjunkturbeschleuniger, Bankenbrand-Feuerlöscher und Staatsfinanzierer herhalten sollen, teile ich nicht. Diese Schnapsidee wird auch nicht besser, wenn Japan sie (im übrigen erfolglos) nachäfft.

Dass der Artikel postuliert, dass keine Deflationsgefahr besteht, ist aber schon mal Meilen viel besser als Münchaus Dauer-Dröhnung, die Deflation stehte bereits als Schreckgespenst am Horizont und müsse proaktiv durch Gelddrucken "bekämpft" werden.

---------

Im heutigen SPON-Artikel heißt es an einer Stelle : "Sie [die PIIGS] exportieren wieder mehr, ihre Defizite gegenüber dem Ausland sind verschwunden." Das stimmt so nicht. Wahr ist, dass die Handelsbilanzdefizite der PIIGS gesunken sind. Aber eben nicht, weil mehr EXportiert wurde, sondern weil wegen Dauerkrise-, Rekord-AL, Geld- und Kreditmangel weniger IMportiert wurde.

Wieso ist dieser Unterscheidung wichtig? Exportstärke klingt, als würden sich die PIIGS wirtschaftlich nennenswert erholen. Diese Formulierung ist aber Augenwischerei, weil die meisten schon immer Nettoimporteure waren. Früher konnten sie die chronischen Handelsdefizite durch Währungsabwertungen ausgleichen. Heute müssen sie durch krisenbedingten Konsumverzicht ihre Importe bremsen. D.h. die Betonung liegt hierbei auf KRISE.

In vielen Gazetten steht, dass Europa Peripherie sich erhole. Das ist genauso kurzsichtig wie Behauptungen, steigende Aktienmärkte in USA seien Zeichen einer realen Erholung. Die PIIGS-Anleihenrenditen sinken, weil große Fonds im Zuge der seit Jahresbeginn grassierenden Emerging-Markets-Krise aus EM-Währungen rausgehen und das Geld spekulativ in Euro-Bonds schwacher Bonität parken. Motor der Zuflüsse ist also nicht eine PIIGS-Erholung, sondern Umschichtungen infolge der EM-Währungskrisen. Wohl dem, der auch dies zu unterscheiden weiß.

Aber vielleicht wird der BT ja noch eines Tages das Erlösungswunder vollbringen, alle verschatteten Anlegerseelen zu illuminieren - eben weil die christliche Nächstenliebe gebietet, jeder verirrten Seele zum Licht zu verhelfen.

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wawidu:

Starke Teuerung bei US Schlachtvieh

2
02.03.14 21:57
Ob sich dies wohl in den Preisen für Hamburger niederschlägt?
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 700592
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Anti Lemming:

# 145 - mein Kommentar dazu:

 
03.03.14 09:02
"Der Rinderwahn frisst sich selbst."
Antworten
Anti Lemming:

Die Volksbank wartet auch den charttechn. Impuls

 
03.03.14 09:06
Es wäre erheiternd, wenn es nicht so tragisch-verstiegen wäre.


DAX: Warten auf den charttechnischen Impuls

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-03/...ischen-impuls-271.htm

(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 700700
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Bafo:

jetzt platzen die Blasen

 
03.03.14 09:37
das war aber schon vor dem Konflikt in der Ukraine klar.
Man muss sich nur anschauen, wie Leute wie Buffet und Soros in den letzten Wochen und Monaten agiert haben.
Antworten
lehna:

#48 witzig, Bafo....

2
03.03.14 10:21
"Obwohl wir auch jenseits der Grenzen investieren, bestehen die meisten Möglichkeiten weiterhin in Amerika", schreibt Buffett aktuell in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre seiner Holding Berkshire Hathaway.
Die Dynamik, die den Märkten innewohne, werde ihren Zauber weiter entfalten.
"Die besten Tage liegen noch vor Amerika."
Sorry, AL--- bin schon wieder weg...
Antworten
Bafo:

hmm Lehna

 
03.03.14 10:31
de.finance.yahoo.com/nachrichten/...enpakete-ab-134144464.html

mag ja sein, dass er bald wieder einsteigt, doch dann aber sicherlich deutlich tiefer ;-)
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