basiert auf einer geradezu irrsinnigen Aufblasung der Bank-Bilanzen. Chinas Total Bank Assets sind (in Dollar gerechnet) in den letzten vier Jahren um den Faktor sieben stärker
angeschwollen als in USA (Chart unten).
D. h.: Während die Fed 2,5 Billionen Dollar in das US-Bankensystem pumpte, pumpte die chin. Volksbank (PBoC) sagenhafte 15,4 Billionen Dollar in Chinas - staatseigenes - Bankenssystem.
Das Problem dabei ist, dass die chinesischen Banken dieses Geld massenhaft in wenig bis unproduktive Assets/Anlagen gesteckt haben - z. B. in Kredite für hoch spekulierte Immobilien oder für Einkaufszentren in Geisterstädten. Da bei Staatsbanken die Gemeinschaft haftet, müssen sie sich bei der Asset-Allokation keinen Kopf hinsichtlich Pleitegefahren machen.
So entstand zwar die viel bestaunte, von der PBoC gepumpte Wirtschaftswunderblase samt achtspurigen Straßen und "Skylines" wie in USA, die den Eindruck erweckt, China würde sich vom Schwellenland zur führenden Industrienation entwickeln.
Doch bei Investments kommt es nicht nur auf die aufgewandten Summen an, sondern auch um die damit erwirtschafteten Erträge. (Diese Erfahrung steht auch in den PIIGS noch aus, siehe "beschlossene Exportwirtschaft" in # 746).
Zweifelhaft wird es immer dann, wenn große, vermeintlich Weg bereitende Investitionen nicht aus privater Hand kommen (dann würde die Risiken/Renditen realistisch abgeschätzt), sondern wenn stattdessen von einer Zentralbank (bzw. in den PIIGS: von lokalen Regierungen mit frisch gedrucktem EZB-Geld) ein "Wirtschaftswunder" bzw. "Exportwunder" beschlossen wird, das schon deshalb wenig Chance auf Gelingen hat, weil den jeweiligen Planwirtschaftlern das nötige Know-How fehlt.
FAZIT-1: China ist ein "accident waiting to happen". Es besteht mMn eine große Gefahr, dass Chinas Wirtschaft demnächst genauso heftig "abstürzt" wie die japanische nach 1990 - und ebenfalls wegen zügelloser Immobilienspekulation samt daraus resultierenden faulen Bank-Krediten/Assets.
FAZIT-2: Wenn die PIIGS jetzt Chinas "Pump-Weg" der letzten vier Jahre kopieren (mit EZB-Hilfe, # 746), dann wird die Lage dort am Ende nur noch verheerender werden. Spanien hat mit Geisterstädten und unbenutzten Provinzflughäfen, die "wider Erwarten" keine privaten Folgeinvestitionen anlockten, ja bereits hinreichend schlechte Erfahrungen gemacht.
Weitere Infos:
www.zerohedge.com/news/2013-11-25/...dity-blew-bernankes-qe-out-water
(Verkleinert auf 55%)

