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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Syrien: Kriegsverbrechen auf beiden Seiten

 
11.09.13 11:54

www.spiegel.de/politik/ausland/...n-syrien-massaker-vor-a-921613.html

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen geht davon aus, dass im syrischen Bürgerkrieg beide Seiten Massaker begehen. Rebellen wie Regierungstruppen verüben laut der unabhängigen Experten schwerste Verbrechen an Zivilisten.

Die meisten Angriffe erfolgten zwar mit konventionellen Waffen, jedoch sei die Beendigung des Krieges seit dem wahrscheinlichen Einsatz chemischer Kampfstoffe Mitte August dringender denn je...

Die von vier Juristen geleitete Untersuchungskommission erklärte, die Regierungstruppen hätten ihre großangelegten Angriffe gegen die Zivilbevölkerung fortgesetzt und sich dabei des Mordes, der Folter, der Vergewaltigung und der Entführung schuldig gemacht, die als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" eingestuft würden. Jedoch hätten auch die Rebellen "Kriegsverbrechen" wie Morde, außergerichtliche Hinrichtungen, Folter und Geiselnahmen begangen, erklärte die Kommission....

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Anti Lemming:

Wahrheit oder Opportunitäts-Gutachten?

 
11.09.13 12:04
War klar, dass "der Westen" nichts unterlassen würde, um Putin seinen diplomatischen Sieg in Syrien madig zu machen. "Experten-Gutachten" bestätigen nun die "prinzipielle Unmöglichkeit" der Chemiewaffenkontrolle (unten). Mit dem Ziel, dass Obama schlussendlich doch noch bomben darf?

------------

Syrien-Krise: Experten halten C-Waffen-Überwachung für unrealistisch

Was taugt das neue Vermittlungsangebot in der Syrien-Krise? Das Assad-Regime bietet an, seine Chemiewaffen offenzulegen und sogar teils zu zerstören. Doch Experten haben Bedenken: Zu riskant wäre die Mission für Beobachter, zu gut versteckt sind die Arsenale, zu komplex wäre deren Vernichtung.

www.spiegel.de/politik/ausland/...-syriens-chemiewaffen-a-921615.html

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Anti Lemming:

Handelsblatt: Widersinniges zum Euro-Kurs

 
11.09.13 13:02

www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/...-euro/8768014.html

HB:

"Der Euro gewinnt an Beliebtheit. Die 90-Tage-Korrelation zwischen Veränderungen bei der Währung und einem Index für Bond- und Swaps-Risiken der Citigroup ist erstmals seit November 2008 positiv geworden. Übersetzt heißt das: Investoren setzen verstärkt auf den Euro, während sie eine Zunahme der Turbulenzen an den Finanzmärkten sehen."

A.L.:

Wenn die "Turbulenzen an den Finanzmärkten" zunehmen, wie im letzten Satz steht, dann geht das normalerweise mit einer Flucht in den Dollar (safe haven) einher, die EUR/USD nach UNTEN bringt. Die "Investoren", die sich nach obger Weisheit (kursiv) richten bzw. diese verkünden, werden wie üblich ins Klo greifen.

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Anti Lemming:

EUR/USD sieht mMn mittelfristig

 
11.09.13 13:10
eher nach aussichtsreichem Short mit Kursziel 1,25 aus. Die ohnehin widersprüchliche Info in # 428 kann daher als Kontraindikator gelesen werden.

Hab den EUR/USD-Chart unten in orange "verlängert".

(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 643090
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Ischariot MD:

#25 die Kardinal-Lüge zu Griechenland

5
11.09.13 13:25
war die Behauptung der Finanzmafia, ein Euro-Land dürfe nicht bankrott gehen, weil sonst der Euro crashen würde, und mit dieser spin-story die sträflich ahnungslosen Parlamentarier zum ersten Griechen-bailout am 10.5.2010 genötigt haben.
Lächerlich.
Jede Firma kann pleitegehen, auch wenn sie in EUR fakturiert, weil jeder weiß, daß jede Firma ein gewisses Ausfall-Risiko hat. Und nur weil die EZB für Repo-Geschäfte mit EUR-Staatsanleihen keinen Sicherheitsabschlag berechnet hat, meinte die Finanzindustrie, da bekäme man 'umsonst' ein paar Basispünktchen mehr Rendite für Greece- als für Dtld-Bonds. Falsch gedacht, Pech gehabt.

Ich bleibe dabei: Wenn man Griechenland beizeiten hätte pleite gehen lassen, hätte man ein paar Banken stützen bzw. recap. müssen, ein paar Banker hätten sich aus  dem Fenster gestürzt (wenn überhaupt) und ein paar korrupte Pensionsfonds-Manager wären von ihren Kapitalgebern gegrillt worden.
So what.

Die gesellschaftlichen Kosten wären vielfach geringer gewesen (Vergleichsfall AIG) als mit den ganzen nachfolgenden bailouts, und man hätte mit der gnadenlosen Kastration der Banken-Infrastruktur noch ein überaus gutes gesellschaftliches Werk vollbracht.
Schade, Gelegenheit verpaßt, sehr schade.

Aber, Schäuble hör zu, wir vergessen NIE !!!
Steuerzahler, wollt Ihr zur Schlachtbank geführt werden ?
Dann wählt Merkel ...
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Anti Lemming:

Apple vorbörslich -3 % bei 480 Dollar

2
11.09.13 13:37
Sind die neuen Billig-iPhones aus buntem Plastik für 99 Dollar Vorboten für ein Absinken Apples in die Nokia-Niederungen (= Niedergang durch Billigartikel für den Massenmarkt)?

Das Schicksal Blackberry zeigt, dass ehemalige Erfolge in Hitech-Land keine Garantie für zukünftige Erfolge sind.

Zwar gibt es bei Apple immer noch die sündhaft teuren regulären iPhones, doch mit den Billigheimern könnte sich Apple selber Konkurrenz machen - zumindest bei Leuten, für die ein Smartphone ein Gebrauchs- und kein Prestige-Artikel ist.

www.wsj.de/article/SB10001424127887323595004579067243634573578.html

P.S. Die Apple-Schwäche dürfte wegen Apples hoher MK auch auf den Nasdaq drücken, der dadurch - nach gestrigem 12-Jahreshoch (# 420) - in eine Umkehrformation gelangen könnte, die evtl. einen interessanten Short-Entry liefert.
(Verkleinert auf 94%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 643106
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Anti Lemming:

Nasdaq vor Trendwende nach unten?

2
11.09.13 13:51
(Begründung: "P.S."-Satz im letzten Posting)
(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 643118
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Anti Lemming:

Schlechte Nachricht für Bären

 
11.09.13 15:54
De Blasio Gets Most Votes in New York Democratic Mayoral Primary

www.bloomberg.com/news/2013-09-11/...-democratic-mayoral-primary.html



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Hudi the Pfupf:

#428: EUR /USD

 
11.09.13 16:12
.... wer deiner Weisheit folgt, wird nicht  ins Klo greifen, sondern hat seit Juli seinen Kopf reingestreckt inkl Spülen. Ich kann keine Substanz erkennen in diesem Posting.

Trotz Tapering Gefasel,  trotz des so bestimmt eintretenden Syrienkrieges, trotz EM Risikokapitalabfluss, der Eur stieg und das bei einer FX Retailer Positionierung von bis zu 75% long USD in den letzten zwei Monaten...... Da lohnt es sich schon darüber nachzudenken, wie und warum sich diese Korrelation verändert hat.

1.33 wurden soeben geknackt..... Retail Bashing lohnt sich nicht immer, aber sicher mehr als 50%, sonst würden ja nicht 90% der FX Retailkunden ihr Tradingkonto innert kurzer Zeit verdampfen.

Da muss ich einfach den USD / EUR Intraday Chart posten....der sieht richtig schön bärisch aus. ;-)  
Der USA Bären-Thread 643197
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Hudi the Pfupf:

Ergänzung...

 
11.09.13 16:37
Wow Anti, dein Chart um 13.06 war ein perfekter Kontraindikator.....ab dann gings nur noch runter mit dem USD. Möglicherweise nutzt irgend ein News Algo Programm von Goldman deine Postings als Trigger für einen Gegentrade....? ;-)

Das nenne ich Market Impact..... Respekt!
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Anti Lemming:

Hudi

 
11.09.13 16:39
Du versuchst, mit einer 0,24 % Veränderung in Deinem Intraday-Chart meine -10 % Ansage im "Daily" (# 429) zu "widerlegen". Mein Chart ist nicht intraday, sondern erstreckt sich über mehr als sechs Monate. Das war auch nicht als Devisentrading-Empfehlung gedacht (schon gar nicht mit Riesenhebel), sondern eher eine generelle Richtungsansage, die dem Konsens zuwiderläuft (# 428).

Ich selber bin long in Dollar (cash), und zwar ungehebelt, weil ich den Euro in den nächsten Monaten eher schwächer sehe. Sollte ich falsch liegen und EUR/USD auf 1,45 steigen, dann sind das halt -10 % Verlust, mehr nicht (wegen Hebel = 1).
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Anti Lemming:

# 435

 
11.09.13 16:42
Für einen Floh sieht eine Bodenwelle wie der Mount Everest aus ;-)
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Anti Lemming:

Djisselbloem

 
11.09.13 16:44
quatscht was zu Zypern ("war alles halb so schlimm") und ein paar Algos heben EUR/USD um einen halben Cent, was dann am Abend, weil eine Fed-Schranze was von Tapering faselt, wieder abverkauft wird. So what?
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Hudi the Pfupf:

Du sagts es, so läuft deren Spiel....

6
11.09.13 20:42
Mit dem "So what?" bin ich aber nicht einverstanden....

Devisenhandel ist das ideale Werkzeug für Politiker, Notenbanker und Statistikinsider, ihr Insiderwissen relativ unauffällig in Gewinn umzumünzen....und weil es funktioniert, sind auch die grossen Banken und Hedgefonds mit von der Partie. Es gibt eine richtige Informationshirarchie....wer welche Info zu welchem Preis wann kriegt....sogar Reuters und Bloomberg und Co profitieren noch ordentlich, in dem sie Newsfeed für Algos  Sekunden bis Minunten vorher verkaufen......

Ein gutes Beispiel von heute sind die UK Arbeitslosenzahlen und deren Wirkung auf GBP / USD heute morgen. Um 10.10 beginnen Insider den Kurs hochzukaufen, weil sie die Zahlen bereits kennen. So eine Statistik wird ja bestimmt von diversen Leuten zusammengestellt, besprochen, dann intern der Leitung vorgelegt und erst dann publiziert. Um 10.30, dem Zeitpunkt der offiziellen Publikation gibt es einen deutlichen Gap nach oben, einige Stopp Loss Aufträge werden eingesammelt und unmittelbar darauf beginnen die Jungs bereits ihre Gewinne mitzunehmen...... Innert Sekunden lassen sich gehebelt in einem Markt mit bis zu 3000Mrd USD Tagesvolumen auch mit einer Bodenwelle von 0.1% seeeeehr viel Geld verdienen. Dieses Spiel hat sich sich auf alle Hauptwährungspaare ausgewirkt, also ging es nicht einfach um ein paar Milliönchen, sondern wohl eher um Beträge mit mindestens 2-4 Nullen mehr dahinter.....

Ein Nachweis für Insiderhandel dürfte extrem schwierig zu führen sein....man kan ja auch Dritte für sich traden lassen und nach der Pensionierung ein tolles Berater- oder Aufsichtsratspöstchen zugeschoben kriegen, wo einem das Geld dann legal zurückfliesst. Beispielsweise ein Nationalbankdirektor, der danach für einen der grössten amerikanischen Hedgefonds tätig wird. Es ist möglich, daher wird es auch sicher gemacht. Bei Aktien ist eine Manipulation noch viel einfacher möglich, das Entdeckungsrisiko bei grossen Beträgen jedoch höher.

Schlussendlich sind es diese 5% der Anleger, die langfristig mit spekulativem Handel bedeutende Gewinne erzielen können.....zu Lasten der Realwirtschaft und Anleger ohne Insider Wissen. Mir ist das nicht egal. Aufsichtsbehörden unternehmen hier eindeutig zu wenig.


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Berix:

S&P antizyklische Shortsituation, Gapclose, BBoben

3
11.09.13 20:48
(Verkleinert auf 68%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 643320
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Berix:

S&P vs. Gold, nur als ergänzende Betrachtung.

 
11.09.13 21:02
Gold scheint vor Korrekturende zustehen, siehe TL, CCI und BB unten.
(Verkleinert auf 69%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 643324
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Anti Lemming:

Hugo Scott-Gall (GS) zur wahren US-Verschuldung

 
11.09.13 21:36
Goldman's Hugo Scott-Gall .... dares to call it like it is.

The highlights:

   I estimate the US fiscal gap at US$200 tn, 17 times the reported US$12 tn in official debt in the hands of the public. And this incorporates this year’s tax increases and spending sequestration. What would it take to come up with US$200 tn in present value? The answer is tax hikes or spending cuts, or a combination of the two, amounting to 10 percent of GDP, starting immediately and continuing indefinitely. To do so via spending cuts, alone, would require an immediate and permanent 36% cut in all non-interest spending. To do so via tax hikes, alone, would need an immediate and permanent 55% increase in all federal taxes. Hence, a description of the fiscal adjustments made over the last year could be “too little too late.” In terms of generational accounting, were we to leave our kids and future descendants to cover the entire fiscal gap, they’d face tax rates over their lifetimes around twice as high as those we face....

www.zerohedge.com/news/2013-09-11/...p-200-trillion-our-country-broke
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wawidu:

Anti # 424

 
11.09.13 21:59
Nach monatelangen zähen Verhandlungen, bei denen ursprünglich neun Bieter beteiligt waren, konnte der griechischische Staat im August d.J. mit dem Verkauf seines 33 %- Anteils an dem Wettanbieter OPAP an ein griechisch-tschechisches Konsortium einen ersten Erfolg verbuchen. Der Erlös betrug jedoch gerade mal rund 620 Mio. EUR - ein Tropfen auf einen heißen Stein. Ein Verkauf der wirklich "dicken Brocken", z.B. der griechischen Staatsbahn, liegt nach wie vor im Ungewissen.

www.focus.de/finanzen/news/...rfolg-vermelden_aid_1069352.html  
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Ischariot MD:

next is ... Slovenia

3
11.09.13 23:46
Steuerzahler, wollt Ihr zur Schlachtbank geführt werden ?
Dann wählt Merkel ...
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Joe Pesci:

Mal was zu Bill Gates

4
12.09.13 03:08
Dieser Junge war in seiner Jugend ein gnadenloser "Klauer". Wer sich mit seinem Werdegang mal intensiver auseinandergesetzt bzw. diesen durchleuchtet hat, wird auf "relativ ernüchternde" Fakten treffen.

Kein Wunder daher, dass er sich gegenwärtig in der Philanthropie wohler fühlt als in der Technologie.

Ist aber immer dasselbe Muster: Die Jungs machen Geld (und hinterlassen dabei unzählige Leichen im Keller) und später, wenn sie aus dem Gröbsten heraus sind, generieren sie sich als "Wohltäter".

Nicht mein Ding. Schade nur, dass 99,9% der Bevölkerung darauf hereinfallen.

Ebenso, wie sie auf derlei Aktivitäten von Obama, Warren Buffet etc. pp. hereinfallen.

Aber ist eben der heutigen Zeit geschuldet: Wer macht sich heute noch die Mühe, aufwendige Recherchen anzustellen, um den Dingen auf den Grund zu gehen?

Oder anders formuliert: Wer honoriert derartige (= brillante) Recherchen heute noch, indem er ein Zeitungsabbo (sei es auch nur online) kauft, um persönlich im Bilde zu sein ?

Kaum noch jemand.

Nee, da schnappt man sich lieber in Fokus-Manier irgendeine App, die diverse (= leicht verdauliche) Häppchen in Header-Manier aufbereitet und zimmert sich daraus sein Weltbild.

Tja, wer hätte damals schon gedacht, dass Informationsvielfalt (= ein Overkill an kostenlosen Infos) letzten Endes nur zu einer (weiteren) Art von Verblödung auch bisher unverdächtiger Bevölkerungsschichten führen würde?

Nochmal: Für Top-Leute mit aufwendigen und brillanten Recherchen muss man bereit sein, Geld zu zahlen, vorausgesetzt, man legt Wert auf eine Erweiterung seines persönlichen Horizonts.




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Anti Lemming:

Putin schreibt Kolumne in der New York Times

 
12.09.13 07:51

www.nytimes.com/2013/09/12/opinion/...ution-from-russia-on-syria.html

September 11, 2013

A Plea for Caution From Russia

By VLADIMIR V. PUTIN

MOSCOW — RECENT events surrounding Syria have prompted me to speak directly to the American people and their political leaders. It is important to do so at a time of insufficient communication between our societies.

Relations between us have passed through different stages. We stood against each other during the cold war. But we were also allies once, and defeated the Nazis together. The universal international organization — the United Nations — was then established to prevent such devastation from ever happening again.

The United Nations’ founders understood that decisions affecting war and peace should happen only by consensus, and with America’s consent the veto by Security Council permanent members was enshrined in the United Nations Charter. The profound wisdom of this has underpinned the stability of international relations for decades.

No one wants the United Nations to suffer the fate of the League of Nations, which collapsed because it lacked real leverage. This is possible if influential countries bypass the United Nations and take military action without Security Council authorization.

The potential strike by the United States against Syria, despite strong opposition from many countries and major political and religious leaders, including the pope, will result in more innocent victims and escalation, potentially spreading the conflict far beyond Syria’s borders. A strike would increase violence and unleash a new wave of terrorism. It could undermine multilateral efforts to resolve the Iranian nuclear problem and the Israeli-Palestinian conflict and further destabilize the Middle East and North Africa. It could throw the entire system of international law and order out of balance.

Syria is not witnessing a battle for democracy, but an armed conflict between government and opposition in a multireligious country. There are few champions of democracy in Syria. But there are more than enough Qaeda fighters and extremists of all stripes battling the government. The United States State Department has designated Al Nusra Front and the Islamic State of Iraq and the Levant, fighting with the opposition, as terrorist organizations. This internal conflict, fueled by foreign weapons supplied to the opposition, is one of the bloodiest in the world.

Mercenaries from Arab countries fighting there, and hundreds of militants from Western countries and even Russia, are an issue of our deep concern. Might they not return to our countries with experience acquired in Syria? After all, after fighting in Libya, extremists moved on to Mali. This threatens us all.

From the outset, Russia has advocated peaceful dialogue enabling Syrians to develop a compromise plan for their own future. We are not protecting the Syrian government, but international law. We need to use the United Nations Security Council and believe that preserving law and order in today’s complex and turbulent world is one of the few ways to keep international relations from sliding into chaos. The law is still the law, and we must follow it whether we like it or not. Under current international law, force is permitted only in self-defense or by the decision of the Security Council. Anything else is unacceptable under the United Nations Charter and would constitute an act of aggression.

No one doubts that poison gas was used in Syria. But there is every reason to believe it was used not by the Syrian Army, but by opposition forces, to provoke intervention by their powerful foreign patrons, who would be siding with the fundamentalists. Reports that militants are preparing another attack — this time against Israel — cannot be ignored.

It is alarming that military intervention in internal conflicts in foreign countries has become commonplace for the United States. Is it in America’s long-term interest? I doubt it. Millions around the world increasingly see America not as a model of democracy but as relying solely on brute force, cobbling coalitions together under the slogan “you’re either with us or against us.”

But force has proved ineffective and pointless. Afghanistan is reeling, and no one can say what will happen after international forces withdraw. Libya is divided into tribes and clans. In Iraq the civil war continues, with dozens killed each day. In the United States, many draw an analogy between Iraq and Syria, and ask why their government would want to repeat recent mistakes.

No matter how targeted the strikes or how sophisticated the weapons, civilian casualties are inevitable, including the elderly and children, whom the strikes are meant to protect.

The world reacts by asking: if you cannot count on international law, then you must find other ways to ensure your security. Thus a growing number of countries seek to acquire weapons of mass destruction. This is logical: if you have the bomb, no one will touch you. We are left with talk of the need to strengthen nonproliferation, when in reality this is being eroded.

We must stop using the language of force and return to the path of civilized diplomatic and political settlement.

A new opportunity to avoid military action has emerged in the past few days. The United States, Russia and all members of the international community must take advantage of the Syrian government’s willingness to place its chemical arsenal under international control for subsequent destruction. Judging by the statements of President Obama, the United States sees this as an alternative to military action.

I welcome the president’s interest in continuing the dialogue with Russia on Syria. We must work together to keep this hope alive, as we agreed to at the Group of 8 meeting in Lough Erne in Northern Ireland in June, and steer the discussion back toward negotiations.

If we can avoid force against Syria, this will improve the atmosphere in international affairs and strengthen mutual trust. It will be our shared success and open the door to cooperation on other critical issues.

My working and personal relationship with President Obama is marked by growing trust. I appreciate this. I carefully studied his address to the nation on Tuesday. And I would rather disagree with a case he made on American exceptionalism, stating that the United States’ policy is “what makes America different. It’s what makes us exceptional.”It is extremely dangerous to encourage people to see themselves as exceptional, whatever the motivation.[A.L.: In der Tat hatte sich auch Hitler zur Rechtfertigung seiner Angriffskriege stets auf die "Auserlesenheit" des "Deutschen Volkes" berufen...]There are big countries and small countries, rich and poor, those with long democratic traditions and those still finding their way to democracy. Their policies differ, too. We are all different, but when we ask for the Lord’s blessings, we must not forget that God created us equal.

Vladimir V. Putin is the president of Russia.

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Anti Lemming:

Beängstigend

4
12.09.13 08:20

finde auch ich die Tatsache, dass Amerikaner - bis hinauf zum Präsidenten - immer wieder betonen: "America ist the greatest country in the world."

Das mag metaphorisch gemeint sein. Dennoch klingt es in meinen Ohren wie "am amerikanischen Wesen die Welt genesen".

In Nazi-Deutschland war "am deutschen Wesen die Welt genesen" das Leitmotiv für die Angriffskriege. Hitler hatte zur Rechtfertigung dieser Angriffskriege - die ihm laut Münchener Abkommen von 1938 verboten waren - "kreativ" Gründe geschaffen (Überfall auf Gleiwitzer Radiosender durch "polnische Soldaten", die in Wahrheit deutsche KZ-Insassen in selbst genähten polnischen Uniformen waren).

Obama ist sicherlich nicht einmal entfernt mit Hitler zu vergleichen. Parallelen gibt es dennoch in der Ideologie des "auserwählten Volkes" (gilt auch für Israel), die im Kern nationalsozialistische Wurzeln hat. USA versteht sich als "etwas Besseres" und leitet daraus das "Recht" ab, anderen Nationen - notfalls mit Waffengewalt - den eigenen Willen aufzuzwingen. 

Wenn sich eine Nation bzw. ein Volk wegen vermeintlicher "Auserwähltheit" (Obama: "exceptional") aggressiv Sonderrechte rausnimmt, die gegen internationale Konventionen (UNO-Billigung von Kriegen) verstoßen, dann ist das auch heute noch sehr bedenklich. Wer kontrolliert eigentlich den Kontrolleur? (gilt auch für die NSA...).

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Anti Lemming:

Ein echter Demokrat

3
12.09.13 09:01
bekennt sich zu den bereits in der französischen Revolution formulierten Grundwerten von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit".

Ein echter Demokrat hält das eigene Volk nicht für "wertvoller" ("exceptional") als andere Völker, weil dies gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt.

Ein echter Demokrat gewährt allen Menschen, auch Ausländern, Freiheit und insbesondere Religionsfreiheit.

Amerika hat daher - unter der Prämisse, ein demokratisches Land sein zu wollen - ethisch auch nicht das Recht, die Menschheit bzw. die Welt in einen "guten christlichen" und einen "bösen islamischen" Teil aufzuspalten.

Wer wie George W. Bush - der sich daheim als bibelfrommer Christ und Patriot geriert -  große Teile des islamischen Auslands als "Achse des Bösen" bezeichnet und militant dagegen zu Felde zieht, der hat demokratische Grundprinzipien nicht verstanden (oder praktiziert sie zumindest nicht), zu denen auch das religiöse Selbstbestimmungsrecht der Völker zählt.

Er ist letztlich "nur" ein Depot - historisch zurückgeworfen in die Zeit selbstherrlicher Könige, "auserwählter Völker" und blutiger Kreuzzüge.

Man kann Obama, so er denn einen wirklich Neuanfang (change) will, daher nur dringend empfehlen, von der potenziell aggressiven Rhetorik des "auserwählten Volkes" ("exceptional") abzurücken - und sich in diesem Sinne demokratisch zu mäßigen.
Antworten
Contrade 121:

Dow Jones mit willkürlicher Änderung

2
12.09.13 09:18
In Dow Jones werden aktien mit niedrigem Kurs rausgeschmissen und es kommen Aktien rein, die natürlich, höhere Kurse haben. Ziel: Index-Stabilisierung.
Werte die rausgehen: Alcoa, HewlettPackard, Bank of America
Einsteiger: Goldman Sachs, Visa und Nike.

www.cbc.ca/news/business/story/2013/09/10/...ndex-changes.html

Dow Jones ist ein Index der eben nicht wie die meisten Indizes der Welt indexgewichtet ist - nein, da zählt die Höhe des Aktienkurses. Das finde ich dann schon ziemlich geil - die Amis denken sich vermutlich, die drei Werte haben lange genug die Performance des Leitindex gestört, also raus damit. Willkürliche Veränderung, die nocheinmal zeigen, wie dieses Land durch statistische Manipulation und permanente Neugeldschaffung die ganze Welt bescheisst. Aber die Europäer haben schnell dazu gelernt - dennoch sind wir noch lange nicht so verdorben... Immerhin ist das Steigerungspotenzial bei uns ausreichend groß.  
Antworten
Anti Lemming:

Den DOW JONES hat zum Glück

3
12.09.13 09:36

ohnehin kein ernst zu nehmender Investor mehr auf der Rechnung, nur die News-Fritzen (inkl. n-tv), die sich "traditionell" am DOW orientieren.

Nicht mal charttechnisch ist der DOW noch relevant (schönen Gruß an Quo Vadis xxxxx, wo "Strategen" von DOW-Bewegungen auf solche des DAX schließen...)

Wie gering die Bedeutung des DOW geworden ist, zeigt das Ende Deines Artikels in # 449:

1338 Fonds bilden den SP-500 ab, in ihnen stecken 3087 Milliarden Dollar.
6 Fonds bilden den DOW ab, in ihnen stecken 0,195 Milliarden Dollar.

In SP-500-Fonds steckt daher 15.000-Mal so viel Geld wie in DOW-Fonds.

Very few investors or even index funds actually structure their portfolios around the Dow. Most prefer to use the S&P 500, which is a far broader representation of the market.

About 1,338 funds, worth $3.087 trillion, track the S&P, according to data from the financial research firm Morningstar. The Dow, by contrast, has six funds worth $195.5 million.
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