daiphong hatte im Nachbarthread
http://www.ariva.de/forum/...ilungsfrage-472111?page=446#jumppos11155
über das Vorhaben der BRICs, eine Konkurrenzveranstaltung zum IWF aufzuziehen.
Das wird, so oder so, in Eurokraten-Land noch für Ärger sorgen. Die Schwellenländer waren bisher schon unzufrieden über die enorme Exposition des IWF in Greece und anderen europäischen "Zwergstaaten", haben aber angesichts ihres eigenen Booms nicht offen opponiert. Jetzt, wo Boom und Währungen in den EMs in sich zusammenfallen (u.a. Brasilien) werden die BRICS noch viel weniger als bisher bereit dazu sein, hohe Risiken für Europa-PIIGS-Staaten zu übernehmen, so daß das ganze Troika-Konstrukt bald Geschichte sein dürfte. Mit dem IWF ginge dann die letzte halbwegs verläßliche Institution, die die Sparzügel in den mediterranen Schuldorgien-Staaten straff halten wollte, von Bord.
Schlechte Nachrichten für die Steuerzahler in NordEuro-Land ...
Und zum Thema PIIGS noch ein Kommentar des Mü-Merkur:
MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Münchner Merkur" zu Spanien/Real Madrid:
"Es stimmt was nicht im Staate Spanien: 6 Millionen Menschen sind in der Krise arbeitslos, 40 Milliarden haben die Europäer für die Rettung der iberischen Banken bezahlt, 700 Millionen Euro Steuern schuldet die spanische Fußball-Liga dem Staat. Aber der Vorzeigeclub Real Madrid kauft für 91 Millionen den teuersten Spieler der Welt. Zugegeben: Längst sind im Fußball-Geschäft alle Maßstäbe gesprengt. Und natürlich kann Real darauf verweisen, (noch) nicht überschuldet zu sein. Aber der gerade von den "Königlichen" angeheizte Wettlauf um die teuersten Kicker hat die Liga unter einem Schuldenberg von 3,6 Milliarden begraben, für den der spanische Staat und, wegen dessen Geldnot, indirekt die Steuerzahler in der EU bürgen. Deshalb sollte der Bale-Transfer alle in einer Haftungsunion vereinten Europäer empören."
http://www.ariva.de/forum/...ilungsfrage-472111?page=446#jumppos11155
über das Vorhaben der BRICs, eine Konkurrenzveranstaltung zum IWF aufzuziehen.
Das wird, so oder so, in Eurokraten-Land noch für Ärger sorgen. Die Schwellenländer waren bisher schon unzufrieden über die enorme Exposition des IWF in Greece und anderen europäischen "Zwergstaaten", haben aber angesichts ihres eigenen Booms nicht offen opponiert. Jetzt, wo Boom und Währungen in den EMs in sich zusammenfallen (u.a. Brasilien) werden die BRICS noch viel weniger als bisher bereit dazu sein, hohe Risiken für Europa-PIIGS-Staaten zu übernehmen, so daß das ganze Troika-Konstrukt bald Geschichte sein dürfte. Mit dem IWF ginge dann die letzte halbwegs verläßliche Institution, die die Sparzügel in den mediterranen Schuldorgien-Staaten straff halten wollte, von Bord.
Schlechte Nachrichten für die Steuerzahler in NordEuro-Land ...
Und zum Thema PIIGS noch ein Kommentar des Mü-Merkur:
MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Münchner Merkur" zu Spanien/Real Madrid:
"Es stimmt was nicht im Staate Spanien: 6 Millionen Menschen sind in der Krise arbeitslos, 40 Milliarden haben die Europäer für die Rettung der iberischen Banken bezahlt, 700 Millionen Euro Steuern schuldet die spanische Fußball-Liga dem Staat. Aber der Vorzeigeclub Real Madrid kauft für 91 Millionen den teuersten Spieler der Welt. Zugegeben: Längst sind im Fußball-Geschäft alle Maßstäbe gesprengt. Und natürlich kann Real darauf verweisen, (noch) nicht überschuldet zu sein. Aber der gerade von den "Königlichen" angeheizte Wettlauf um die teuersten Kicker hat die Liga unter einem Schuldenberg von 3,6 Milliarden begraben, für den der spanische Staat und, wegen dessen Geldnot, indirekt die Steuerzahler in der EU bürgen. Deshalb sollte der Bale-Transfer alle in einer Haftungsunion vereinten Europäer empören."
Steuerzahler, wollt Ihr zur Schlachtbank geführt werden ?
Dann wählt Merkel ...
Dann wählt Merkel ...
