Der Artikel ist zugegeben erschienen im "verschwörungstheoretischen" Kopp-Verlag, Aber was Autor Michel Chossudovsky schrieb, passt aktuell wie die Faust aufs Auge.... Jedenfalls lohnt es sich, bei der "Wahrheitsfindung" auch mal ein Blick auf die andere Seite zu werfen.
info.kopp-verlag.de/hintergruende/...nd-der-nato-inszenie.html
(erschienen im Dezember 2012)
Wird eine humanitäre Katastrophe inszeniert?
Der Teilaspekt Ausbildung ist in dem geplanten Vorgehen der USA und der NATO von entscheidender Bedeutung. Aber wie hängt er mit dem Problem der syrischen »Chemiewaffen« zusammen?
Das westliche Militärbündnis plant derzeit als Reaktion auf den syrischen Besitz von Chemiewaffen keinen offenen Krieg. Stattdessen sollen die Rebellen im Umgang mit Chemiewaffen ausgebildet werden. Wie bestätigt wurde, läuft dieses besondere Ausbildungsprogramm bereits und wird mithilfe spezialisierter Söldner- und Sicherheitsunternehmen umgesetzt, die entsprechende Verträge mit dem Pentagon abgeschlossen haben:
»Die Vereinigten Staaten und einige europäische Verbündete setzen Militärdienstleister dazu ein, syrische Rebellen darin zu unterweisen, wie sie Chemiewaffenlager in Syrien sichern können, erklärten ein hochrangiger amerikanischer Regierungsvertreter und verschiedene hochrangige Diplomaten gegenüber CNN Sunday.« (Siehe dazu: CNN Report, 9. Dezember 2012.)
Hier zeichnet sich ein diabolisches Szenario ab, das integraler Bestandteil der militärischen Planungen ist: eine Situation, in der Terroristen aus den Reihen der Opposition mithilfe der Ausbildung durch vom Westen bezahlte Militärdienstleister tatsächlich in den Besitz von Chemiewaffen gelangen. Hier geht es nicht darum, Rebellen in der Nichtweiterverbreitung bestimmter Waffenarten auszubilden.
An die Adresse der Regierung in Syrien gerichtet, erklärte Präsident Obama zwar, man werde sie zur Verantwortung ziehen, wenn sie Chemiewaffen einsetze, aber als Teil dieser verdeckten Operationen wird erwogen, Chemiewaffen in die Hand von Terroristen geraten zu lassen, die von den USA und der NATO unterstützt werden. Dies gilt insbesondere für »unsere« mit al-Qaida verbundenen Kämpfer wie etwa die »Unterstützungsfront für das syrische Volk« (Schabhat an-Nusra), bei der es sich um die derzeit militärisch erfolgreichste vom Westen finanzierte und ausgebildete Rebellengruppe handelt, zu der viele ausländische Kämpfer gehören.
....Der Westen behauptet gerne, er wolle der syrischen Bevölkerung zu Hilfe eilen, deren Leben durch das Regime Baschar al-Assads bedroht sei. In Wirklichkeit unterstützt der Westen nicht nur Terroristen wie etwa die Schabhat al-Nusra, sondern will den »oppositionellen« Rebellenkräften, die stellvertretend für sie den Krieg ausfechten, Chemiewaffen zur Verfügung stellen. (siehe dazu den aktuellen ZH-Artikel in # 141, wonach Saudis die Chemiewaffen lieferten.)
In einer weiteren Phase dieses diabolischen Planspiels könnten dann diese Chemiewaffen von den im Dienste der USA und der NATO stehenden »oppositionellen« Terroristen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt werden, was potenziell die ganze Nation in eine humanitäre Katastrophe stürzen könnte.
Im Kern geht es um folgende Frage: Wer stellt wirklich eine Bedrohung für das syrische Volk dar? Die syrische Regierung unter Baschar al-Assad oder das Militärbündnis aus USA, NATO und Israel, das »oppositionelle« Terroristen rekrutiert und ausbildet?