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Meldung des Tages: J.P. Morgan sieht 5.000–6.000 US-Dollar Gold!!!
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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.881,17 -0,28% Perf. seit Threadbeginn:   +371,64%
 
hamburger59:

was passiert nach der BTW??

 
27.07.13 13:28
wenn Merkelchen auf einmal ja zu Eurobonds sagt??
Antworten
zaphod42:

Tut sie nicht

2
27.07.13 13:51
Antworten
zaphod42:

Grundnahrungsmittel in D steigen 5-8%

2
27.07.13 13:55
Der USA Bären-Thread 16244255
Mehrere Großbrauereien wollen steigende Rohstoff- und Energiekosten an die Kunden weitergeben. Ein Verbandsvertreter spricht von der umfassendsten Preiserhöhung im deutschen Biermarkt seit Jahren. Der sommerliche Durst kann aber noch zu den alten Preisen gestillt werden.
Antworten
hamburger59:

@zaphod

 
27.07.13 14:19
wetten doch!!  :))  halt alternativlos


da GR Schuldenschnitt droht und die Fransmänner ganz derbe in die Bedrängnis
kommen....

ist doch kein Zufall das im Moment eine Zwergenrally startet....guck mal ATX, IBEX,CAC+Portugal an  alles Länder die immer schlechter dastehen....
Antworten
Dreiklang:

hamburger 59

 
27.07.13 14:32
wenn Merkelchen auf einmal ja zu Eurobonds sagt??

Wenn das Merkel Eurobonds zustimmt, ist der BundFuture nicht mehr bei 140-145 etc... sondern höchstens bei 130.

Wenn Merkel nicht zustimmt : na dann bleibt die Range bei 140 - 145.

Kleiner BuFu Short vor der Wahl kann also eine gute Wahl sein. "Es ist mehr Potenzial nach unten als nach oben"  :)

Risiko: Bekommt aber die AFD bei der Wahl mehr als 10% (und dann wäre sie als Koalitionspartner al-da-nadiv-los)  wäre Bund Future Short vor der Wahl keine gute Idee.

Gegenhedge: Short auf (F)OAT -  zieht die AFD 2stellig ein, geht der unter 120 *g* und kompensiert locker evtl. BuFu-Short-Verluste.  
Antworten
hamburger59:

@Dreiklang----sorry

 
27.07.13 14:45
Short auf (F) OAT ??
Antworten
Dreiklang:

FOAT bei der Eurex

5
27.07.13 15:02
FOAT sind Futures auf franz. Staatsanleihen. Als diese 2012 angeführt wurden, wetterte man in Frankreich gegen einen "Angriff auf Frankreich".

Guckst du hier:

www.eurexchange.com/exchange-de/produkte/int/fix/154592/

Ab September kann man bei der Eurex auch Optionen auf den FOAT handeln.

Antworten
Stöffen:

Der 2008-Crash wird sich vorerst nicht wiederholen

5
27.07.13 15:05
Hört die Fed auf mit der Gelddruckerei auf und schränkt das umlaufende Giralgeld ein, dann würden wir sicherlich als unmittelbare Folge davon eine durch Deflation verursachte Wirtschaftskrise sehen, also ähnlich einem Junkie auf Cold Turkey sprich Drogenentzug. Dieser Fakt offenbart das ganze Dilemma der Fed, also wird munter weitergepumpt. Wie bereits hier von mir angerissen, konnte man im Juni recht gut beobachten, was passiert, wenn Hr. Bernanke die "falsche Wortwahl" trifft. Die Fed kann aber unmöglich eine zweigleisige Strategien fahren, sprich, man betreibt nämlich einerseits Tapering, und andererseits läuft die Druckerpresse weiter auf Hochtouren, damit eben die Märkte nicht wegbrechen. Die Fed, die BoJ, die BoE und auch die EZB werden in konzertierter Aktion künftig weiterdrucken, in der trügerischen Hoffnung, dass sich mit der hier erkauften Zeit wirtschaftliche Verbesserungen ergeben.

Mitte Juni hatte der Dow nach der Bernanke-Ankündigung, die Geld-Injektionen zurückzufahren, die mit Abstand schlechtesten Handelstage seit 2011. Der Dow rauschte in der Spitze um ca. 600 Punkte in die Tiefe. Die Renditen für 10-jährige US-Staatsanleihen stiegen in der Spitze auf bis zu 2,47%, die Rendite für US-Staatsanleihen mit 30-jähriger Laufzeit kletterte auf über 3,5%. Auch der Goldpreis wurde massiv nach unten gehämmert. Selbstredend, dass diese Auswirkungen sich auch weltweit auf die Märkte übertrugen.

Der btitische Telegraph titelte seinerzeit "If Bernanke really shakes the tree, half the world may fall out". Von daher aher ist es kaum vorstellbar, dass Bernanke derartig "marktunfreundliche" Comments nochmals in seiner Amtszeit abgeben wird.

Das Freak-Out der Märkte hat ihm gezeigt, wo es dann langgeht.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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hamburger59:

@stöffen

2
27.07.13 16:00
ja und wo stehen die

30 jährigen heute 3,62

10J. waren von 2,3 auf 2,35 gesteigen. da hiessen es Hilfe die Renditen steigen trotz drucken!!

heute sind die bei 2,56 neulich über 2,60 als eher eine weitere Verschlechterung.

steigende Zinsen trotz drucken!!!!! man zeigt sich bei der FED überrascht und die Zinsen werden weiter steigen
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Stöffen:

Zur Erinnerung

 
27.07.13 16:49
Es gab in den vergangenen Jahren wiederholt heftigere Zinsspikes, aber die Tendenz war und ist jedoch bis heute eindeutig down. Wer nun meint, aus dem aktuellen Zinshüpfer eine langfristige Trendwende heraus erkennen zu können, der verfügt über eine entsprechende Glaskugel, welche mir persönlich nicht zur Verfügung steht.

Alles was ich z.Z. sehe ist, dass sämtliche relevanten Notenbanken aktuell deutlich gemacht haben, dass mit Zinserhöhungen vorerst nicht zu rechnen ist. Die Volatilität an den Anleihemärkten zog ja Mitte Juni ebenfalls auch sprunghaft an, nachdem eine Menge Akteure nach den Bernankschen Äußerungen ein Ende des billigen Zentralbankgeldes befürchteteten und dementsprechend erhebliche Summen aus den US-Anleihemärkten gezogen hatten. Der deutliche Rückgang der Marktvolatilität lässt darauf schließen, dass dieser Prozess mittlerweile weitgehend abgeschlossen sein dürfte.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Die Fed-Politik erhält nur dadurch "Wichtigkeit"

6
27.07.13 17:05
dass die vereinigten Zockerbanker und Hedgefonds passend zu den Worten oder auch nur zum Raunen des Großen Vorsitzenden Bernanke ihre Algo-Maschinen anwerfen, d.h. gemäß den Fed-Vorgaben traden bzw. daytraden. Das ist aber per se nicht damit gleichbedeutend, dass die Geldpolitik der Fed tatsächlich eminiment wichtig wäre. Sie wird dadurch nur wichtig gemacht.

Erinnert Ihr Euch noch? In der Frühzeit des Bärenthreads war lange das beherrschende Thema, ob der Euro zum Dollar steigt oder fällt. Viele Leute (auch Trader bei QV) blickten nur noch auf den Euro, um entsprechend long/short Aktien und/oder Rohstoffe zu gehen. Das war zu einer Zeit, als die Fed- und EZB-Zinsen sowie die Politik der Notenbanken noch halbwegs "normal" waren (Leitzins ca. 4 %).

Zum damaligen Generalthema gehörte auch die vor allem von Gold-Bugs mit dem Brustton der Überzeugung und teils mit Endzeit-Dramatik vorgetragene Behauptung, dass "der Dollar wertlos" werde. Für Markt-Akteure aller Couleur war die alles beherrschende Frage, ob der Euro steigt oder fällt - was wiederum nach damaliger Spinstory einzig und allein von der Rohstoff- und Öl-Nachfrage Chinas und Asiens abhängen sollte, die damals als Ersatz-Lokomotiven für den lahmenden Westen bezeichnet/gewertet wurden.

Heute wissen wir, dass das eine gigantische Spinstory war, die allein dazu diente, damit Goldman und Co. erfolgreich den Dollar-Carrytrade in Rohstoffen "spielen" konnten. Die scheinbar "endlose Geldquelle" war damals nicht das Dollardrucken der Fed, sondern die private Geldschöpfung über Dollar-Kredite, die dann in Rohstoffe, Aktien usw. flossen.

Die These vom wertlos werdenden Dollar wurde damals so lange wiederholt und mit begleitenden Algo-Trades "verifiziert", bis fast ausnahmslos alle an diese Story glaubten.
Um so überraschender war, dass der Dollar im 2008-Crash wider Erwarten - und entgegen der zuvor propagierten Generalthese - erstarkte, EUR/USD fiel bis unter 1,20 - und dies, obwohl USA Auslöser der Bankenkrise war.

Heute spielen Goldman und Co. stattdessen das QE-Spiel, und vom Euro ist kaum mehr die Rede. Ob der Euro steigt oder fällt, hat inzwischen kaum noch Einfluss auf US-Aktienkurse. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass die Big-Five sowie die Hedgefonds in deren Fahrwasser den Parameter "Euro" in ihren Algo-Maschinen nun untergewichtet oder eliminiert haben. Das Thema ist durch.

Der Markt brauchte was Neues. Da nahmen die Zockerbanker - was sich in der 2008-Krise auch anbot - halt QE. Das war auch insofern praktisch (und scheinbar "überzeugend"), als QE zugleich das Geld lieferte, mit dem sie zocken konnten. QE wirkt sich zwar teils auch realwirtschaftlich aus, weil damit die enorme US-Neuverschuldung "refinanziert" wird - aber keinesfalls in dem Ausmaß, wie Goldmans Maschinen das heute "einschenken".

Kein Börsenmensch denkt heute noch in den obsoleten "Steigt/Fällt der Euro?"-Kategorien. Goldman und Co. haben inzwischen sämtliche Trader und Fonds "umdressiert". Das neue "Generalthema" lautet (fast ausschließlich): "Geht QE weiter oder nicht"?

Auch hier im Thread singen einige umgefallene Altbären und Neubullen neuerdings fast ausschließlich das Fed-Lied, wonach "Aktien nie mehr fallen können", weil "QE immer weiter laufen wird" und angeblich auch "nie mehr gestoppt" werden kann. Dabei kommen sie keine Sekunde auch nur auf die Idee, dass die vereinigten Goldman bzw. die Fed ihnen damit erneut einen Bären (oder präziser: einen Bullen) aufgebunden hat. Oder (akademischer): dass sie einer Ideologie aufsitzen, die Amerika nützt.

Ich bin überzeugt, dass das QE-Spiel in einigen Jahren im Rückblick genauso absurd erscheinen wird wie heute die damalige Euro/Dollar/Rohstoff-Story - die ich übrigens bereits damals als "Dogma" in Zweifel gezogen hatte, siehe hier:
www.ariva.de/forum/Lemmings-Anti-Rohstoff-Thread-340852

An der Börsen gelten alle Regel exakt so lange, bis sie nicht mehr gelten. Dieser Zeitpunkt ist meist gekommen, wenn alle Marktteilnehmer eine Regel als "ehern" und unumstößlich betrachten - und Leute, die daran zweifeln, aggressiv "zur Besinnung" gerufen werden (man erinnere sich an meine damaligen "Hahnenkämpfe" mit Biomüll...)

Die Sollbruchstelle könnte mMn kommen, wenn sich die US-Wirtschaft eintrübt, die Fed QE noch weiter hochschraubt und die Aktienmärkte TROTZDEM abverkaufen. Und die Regelbrecher werden dabei vermutlich sogar dieselben sein, die die "QE-Regel" vorher so mühsam in die Traderköpfe gehämmert hatten.

Und warum? Weil man mit "Baffle with Bullshit" das meiste Geld verdienen kann. Man braucht dazu nur eine riesige Schafsherde, die - nach langem Training - in die gewünschte (falsche) Richtung läuft, und das Kapital bzw. die Marktmacht (Algomaschinen), um die ganze Herde anschließend mit einem Überraschungs-Coup brutal zu "scheren". Das wird mMn noch 2013 passieren.
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Anti Lemming:

zu # 308, 308 - Zinsen 30-jähr. US-Staatsanleihen

4
27.07.13 17:25
Wie man im Chart unten sieht, sind die US-Zinsen am langen Ende der Zinskurve seit Bernankes "Tapering"-Ankündigungen im Mai kontinuierlich gestiegen.

Daran änderte sich auch nichts, als die Fed-Laffen aus der zweiten Reihe "zurückruderten", um Bernankes Ankündigung zu entschärfen. Das brachte NUR den Aktienmarkt wieder hoch, nicht aber den US-Bondmarkt.

Wenn US-Langläufer im Keller sind, hat das deutliche fundamentale Auswirkungen. Die Festzins-Hypotheken schossen in die Höhe - mit der Folge, dass die US-Hausverkäufe im Juni drastisch (-10 %) einbrachen und auch die HELOCs-Welle ("Haus als Geldautomat") abebbt.  Der US-Konsum ist zwar in den letzen Monaten weiter gestiegen, aber er erfolgte fast ausschließlich durch neue Kreditaufnahme (teils Subprime-Kredite bei Autos). Wenn für den normalen Konsum nur noch die Kreditkarte (mit bis zu 18 % Überziehungszinsen) übrig bleibt, dürfte dies den Amis schon bald die Kauflaune versauen, zumal der Arbeitmarkt (fast nur Halbtagsstellen) lahmt und ansonsten Reallohnabbau herrscht.

Wir sehen an den Zinsen der US-30jährigen, dass ein wirklich relevanter Markt - nämlich der US-Bondmarkt - durch Sprüche von Fedlaffen aus der zweiten Reihe nicht so einfach wieder "auf Soll-Kurs" gebracht werden kann. Algotrader stürzen sich überwiegend auf Aktien und Währungen.

Wall Street versucht, dass Ganze nun als "Big Rotation" zu verkaufen. Angeblich verkaufen "Anleger" ihre Bonds in Scharen, um die am ATH ach so billigen US-Aktien zu kaufen. Zu dieser Story, gegen die ich in den letzten Wochen in mehreren Postings Bedenken erhoben habe, passt u. a. nicht, dass große Fonds (Instis) zurzeit wie blöd Aktien VERkaufen - ähnlich stark wir kurz vor dem Lehman-Crash (siehe Punkt 1 in der Liste in # 295).
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 627756
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Stöffen:

Goldman Forecast bis 2015

4
27.07.13 17:45
In seinem Artikel "Evaluating 3 Bullish Arguments" beschreibt Lance Roberts die Gefahren, welche Privatanleger in derartigen Märkten ausgesetzt sind. Während die Major Player im Spiel "Reise nach Jerusalem" bei Stoppen der Musik bereits alle Stühle besetzt haben, werden die Kleinanleger wie üblich im dann einsetzenden Abwärtstrend die Buying-on-Dips-Gilde bilden. Schließlich hat Goldman ja strichverlängernd einen S&P500 von 2100 Punkten für 2015 prognostiziert.

"As stated above, this is a dangerous market as the current extension is only seen at major market peaks, however, such extensions can go further, and for longer, than you can imagine.  The problem with markets, such as these, are that they resemble a game of "musical chairs" – unfortunately, the major market players will already be seated before the music stops leaving the average investor out of the game."
(Verkleinert auf 81%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 627761
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

L. Roberts - interessantes Zitat aus # 313

2
27.07.13 18:01
"The current rise in the stock market has gone uninterrupted for more than 190 trading days which is the longest period in the history of the stock market."

Der Link des Artikel ist übrigens:
www.streettalklive.com/daily-x-change/...ing-3-bullish-arguments.html
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hamburger59:

Allianz--Manager Magazin

 
27.07.13 18:12
passt gut Abfluss von Geldern

Mit Pimco gehört einer der weltgrößten Vermögensverwalter zum Allianz-Konzern. Die Investmentgesellschaft, die im Kern die Assetmanagementsparte der Allianz repräsentiert, steuert mittlerweile nahezu ein Drittel zum Konzerngewinn bei und war im ersten Quartal fast allein für den Anstieg des Konzernergebnisses verantwortlich. Massive Kapitalabflüsse von 14,5 Miliarden Dollar im Juni ließen zuletzt Zweifel aufkommen, ob der bisherige Erfolgsgarant seinen Mutterkonzern weiter so gut bedienen wird.
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Stöffen:

Thorsten Polleit zur Zinswende

5
27.07.13 18:17
"Die Zinsen werden wohl kaum mehr auf ein „normales“ Niveau zurückkehren. Das verhindern die Zentralbanken. Denn sie haben de facto die volle Zinskontrolle übernommen: Sie kontrollieren nicht nur die Kurzfristzinsen, sondern mittlerweile durch Anleihekäufe auch die längerfristigen Zinsen – und zwar bis auf die Nachkommastelle, wenn sie es denn wollen. Der Zinsmarkt ist kein freier Markt mehr, sondern ein durch und durch manipulierter Markt.

Eine Zentralbank kann den von ihr politisch gewünschten Marktzins jederzeit am Markt durchsetzen. Und das geht so......"

Komplett hier

www.rottmeyer.de/zur-zinswende/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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wawidu:

NYSE New Highs - New Lows

2
27.07.13 18:21
In diesem Chart fällt auf, dass die Differenz zwischen New Highs und New Lows im Juli die Spitzen der Jahre 2012 und 2013 nicht mehr erreicht hat und nunmehr fällt. Dies ist ein Zeichen innnerer Schwäche der aktuellen Kursbewegung des $NYA.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 627777
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Anti Lemming:

Irrationaler Überschwang - in Standardabweichungen

3
27.07.13 18:30
Standardabweichungen (engl. "standard deviations") sind ein statistisches Maß für Abweichungen vom Nomalniveau.

An den Aktienmarkt-Tops in 2000 und 2007 lag das Top jeweils nur um zwei Standardabweichungen über der Norm. Aktuell sind wir bei DREI Standardabweichungen über der Norm angelangt. Das lässt viel "Luft nach unten" ;-)


Umgekehrt sieht man bei zwei oder mehr Standardabweichungen nach unten (rote Kästen unten im Chart) Kaufgelegenheiten. Solche Kaufchancen waren Ende 2002/Anfang 2003 sowie Anfang 2009.

Quelle: Roberts-Artikel, Link in # 314

"At the peaks of the 'Internet Bubble' and the 'Credit/Housing Bubble' the market never got significantly above 2-standard deviations.  Today, we are encroaching well into 3-standard deviation territory. Standard deviation analysis tells us that roughly 99% of the potential movement in prices, from the bottom of the correction in 2011, has been achieved.  Furthermore, the extension of the market above the long term moving average is also at levels that have previously been associated with major market tops."
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 627778
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wawidu:

US Corporate Bonds

4
27.07.13 18:38
Der Chart des DJ Corporate Bonds Price Index lässt ein klares Gefahrensignal erkennen. Sinkende Kurse bedeuten einen Anstieg der Zinssätze.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 627782
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pfeifenlümmel:

zu #318

 
27.07.13 18:57
3 Sigma Bereich: Um den Mittelwert liegen im 3 Sigmabereich ( Standardabweichung ) 98% aller Zahlenwerte bei einem Zufallsversuch. Ob man nun die Aktienkurse als Zufallsereignis ansieht, ist "Geschmackssache", immerhin treibt Bernie die Kurse an. Aber die Chancen wachsen, dass Bernie "ausgeschissen" hat.
Antworten
wawidu:

Anti # 312

3
27.07.13 21:44
zur Ergänzung:

Im Oktober 2012 hatten die Amis 440 Mrd. $ auf ihren Sparkonten. Im November und Dezember 2012 kam ein "warmer Regen" seitens "Papa Staat" in Form von Einkommensteuerrückzahlungen in Höhe von insgesamt rund 600 Mrd. $ auf die Sparkonten der Bürger, so dass deren Saldo in der Spitze bis auf 1050 Mrd. $ hochschoss. Im Januar waren davon noch 257 Mrd. $ übrig, per Mai (letzte Angabe) waren es immerhin wieder 387 Mrd. $.  
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 627809
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Anti Lemming:

M. Whitney: Detroit-Pleite bringt "Aftershocks"

2
27.07.13 21:57
finance.yahoo.com/blogs/daily-ticker/...ey-says-121753612.html

(Dort ist auch ein TV-Interview mit ihr)

....Regardless of how the legal proceedings unfold, Meredith Whitney thinks she knows what will happen as a result of Detroit’s bankruptcy filing: “staggering aftershocks” for the muni bond market and “important precedents” for other state and local governments.

“We know [Detroit’s bankruptcy] is a game-changing event for certain,” says Whitney, author of Fate of the States and founder of Meredith Whitney Advisory Group LLC. “It will galvanize other municipalities to either get their act together or follow Detroit’s lead.”

Asked what other municipalities might follow Detroit’s lead into bankruptcy, Whitney cited the five other Michigan cities currently under emergency management: Flint, Pontiac, Ecorse, Allen Park and Benton Harbor. She also reiterated her concerns about the states of New Jersey and Illinois....
Antworten
Anti Lemming:

China droht Kollaps wie Japan 1990

7
27.07.13 22:00
blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/...zauberung-chinas/

Drei Gründe sprechen dafür, dass sich Chinas Wachstum in den kommenden Jahren deutlich stärker abkühlen wird, als es die meisten Beobachter heute für möglich halten. Erstens: der bisherige Wachstumsmix. Zweitens: das Finanzsystem. Drittens: die Demografie.

Gehen wir die drei Faktoren der Reihe nach durch...
Antworten
Anti Lemming:

US-Verschuldung relativ zum BIP (Chart)

7
28.07.13 08:13
It is nearly impossible to convince people that an economic collapse is likely, perhaps inevitable. It is beyond anything they have seen or can imagine. I attribute that to a normalcy bias, an inherent weakness of experiential learners. For many, accepting something that has not occurred during their time on the planet is not possible. The laws of economics and mathematics may shape history but they are not controlled by history.

The form of cataclysm and its timing is indeterminable. Political decisions continue to shape both. The madmen who are responsible for the coming disaster continue to behave as if they can manage to avoid it.  Violating Einstein"s definition of insanity, they continue to apply the same poison that caused the problem. These fools believe they can manage complexities they do not understand. We are bigger fools for providing them the authority to indulge their hubris and wreak such damage.

James Quinn provided the following graph (Chart unten, A.L.). If a picture is worth a thousand words, this graph is worth millions. The route to economic demise is depicted below:

The relationships in this graph are terrifying! Debt is shown relative to GDP. GDP growth has been one-third the growth in debt for the period. That is, the economy required $3 of debt to produce $1 more in real GDP. In recent years diminishing returns to debt required $6 of debt to increase GDP a $1. Whatever the benefits of debt, they have clearly diminished, almost to zero. Debt expansion has gone exponential in order to salvage the weak growth in GDP.

To put this into a perspective the average reader can understand, think of GDP as a household"s spending. The "family" depicted above has to borrow each year in order to maintain its spending level. Imagine the condition of your family if you borrow ed 6 times the amount of incremental spending each year. Then imagine the condition of your family after forty years of continuously increasing your debt levels substantially in excess of your income....

www.economicnoise.com/2013/07/26/...me-fear-is-a-reasonable-reaction/

CHART:

rot = BIP
blau = gesamte Schulden
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 627853
Antworten
Anti Lemming:

Bernanke-Nachfolge: Schnarchnase oder HF-Tycoon?

4
28.07.13 13:35
Die aussichtsreichsten Kandidaten für die Bernanke-Nachfolge sind Janet Yellen und Lawrence Summers. Was ist von beiden zu erwarten?

Das WSJ.de weist darauf hin, dass Summers seit 2011 für die Citigroup tätig ist und Hedgefonds sowie die Nasdaq OMX Group berät. Citi und die Fed lagen im letzten Jahrzehnt mehrmals im Clinch (einmal 70 Mio. Geldbuße). Daher droht ein Interessenkonflikt. Alan Greenspan war allerdings vor seiner Fed-Ernennung auch Direktor bei JPM.

www.wsj.de/article/SB10001424127887324354704578633323932573496.html

Bei Ex-Finanzminister Hank Paulson, der zuvor Goldman-Boss war, hatte die Vergangenheit ebenfalls nicht gestört, obwohl er sie in seiner Amtszeit in äußerst fragwürdiger Weise für Klientelpolitik missbrauchte:

www.ariva.de/forum/Der-USA-Baeren-Thread-283343?page=1689#jumppos42226

Deutlicher als das WSJ wird Zerohedge:
www.zerohedge.com/news/2013-07-26/...e-choosing-between-yawn-and-hiss

Durden bezeichnet Janet Yellen als Schnarchnase und willfährige, akademisch verbrämte Bürokratin, die wichtige Entscheidungen anhand von "wissenschaftlichen Studien voller zweifelhafter Hypothesen" trifft. Seine Kurzbeschreibung Yellens

Soft-spoken, even-tempered, 100% mainstream academic economist who boils the world down to simplistic concepts such as aggregate demand shortfalls and wealth effects, justifies decisions with research papers that are steeped in dubious assumptions and enjoys strong support from liberal Democrats.

...ist eine wortwörtliche Wiederholung des Textes, mit dem er Bernanke bei Amtsantritt beschrieben hatte. Sprich: Yellen wäre ein "zweiter Bernanke".

Ganz anders hingegen Summers, der (pro-)aktiv-aggressiv agiert und in der Clinton-Ära eine der treibenden Kräfte für die Deregulierung der Finanzmärkte war: Summers war flammender Befürworter der Aufhebung des Glass-Steagall-Acts, der zuvor Geschäfts- und Investmentbanken getrennt hatte, und arbeitete mit an der Aufhebung der Handlungsbeschränkungen für Banken an Rohstoff-Börsen. Kritiker hat er damals und auch später kaltschnäuzig mundtot gemacht. Beide obige Aufhebungen in Kombination schoben ab 1999 die Rohstoff-Blase an (Öl stieg von 10 auf 147 Dollar). Summers wird daher zur Last gelegt, 1999 die Grundlagen für den 2008-Crash gelegt zu haben.

In letzter Zeit hat sich Summers zwar, wie das WSJ.de berichtet, für die Umsetzung des Dodd-Frank-Acts stark gemacht, allerdings will er der die Regulierung auch nicht zu weit treiben. Möglicherweise ist das nur ein taktischer Zug, um von seiner Deregulierer-Vergangenheit abzulenken.

In seiner Zeit als Präsident der Harvard-Universität (2001 bis 2006) hat sich Summers mit frauenfeindlichen Bemerkungen und Vetternwirtschaft unbeliebt gemacht. Außerdem hat er der Havard-Uni eine Milliarde Dollar Schaden mit missglückten Derivate-Zocks ("interest rate swaps") beschert, die das Stiftungskapital dezimierten und 2006 zu seinem Rücktritt führten:

http://blogs.reuters.com/felix-salmon/2009/07/24/...r-harvard-gamble/

Kurzum: Yellen ist ein "Gähner", und Summers ist ein "Zocker".

Der mit dem renommierten Pulitzer Preis ausgezeichnete Autor Ron Suskind kennt Summers persönlich und beschreibt ihn in seinem Buch "Confidence Men" als gereizt, launisch, kindisch, nachtragend und egoman. So verlangte Summers in seiner Zeit im Weißen Haus einen Dienstwagen mit Fahrer (wie Geithner ihn hatte), obwohl ihm dies aufgrund seiner geringeren Position nicht zustand (= "Wulff-Syndrom").

Seit 2011 verlangt (und erhält) Summers für seine Fachvorträge in Finanzkreisen teils Honorare von über 100.000 Dollar (= "Steinbrück-Syndrom").



FAZIT:

Unter Yellen ist eine bruchlose Fortsetzung der Bernanke-Politik zu erwarten. Sie ist eine profillose Abnickerin ("Merkel-Syndrom") und wird umsetzen, was ihr die Großbanken- und Hedgefonds-Berrater zuflüstern.

Unter Summers dürfte deutlich mehr Vola aufkommen, was für Trader vorteilhaft ist. Er ist unberechenbarer, was Wall Street nicht unbedingt schmecken dürfte (die wollen an der Fed-Spitze lieber einen "Vasallen"). Da er aber nachweislich eine ziemlich offene Hand für Gelder aus Finanzkreisen hat, wird er letztlich ebenfalls tun, was die Goldmänner ihm flüstern, dafür aber mehr persönliche Vorteile erwarten ("Hank-Paulson-Syndrom").

Da Summers bereits 1999 an der Deregulierung beteiligt war, ist er eher den "gewissenlosen Blähern" zuzurechnen. D.h. noch mehr Fed-Schulden, QE ohne Ende usw., wobei er beides im Gegensatz zu Aussitzerinin Yellen auch aktiv vorantreiben dürfte. Damit wird er die US-Wirtschaft - nach kurzer Scheinblüte - noch schneller als Yellen an die Wand fahren, was für Halter langlaufender Put-Optionen vorteilhaft ist, weil dann bis zum finalen Zusammenbruch weniger Zeitwert verfällt ;-)
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