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Meldung des Tages: Analyst sieht bei dieser Food-Tech-Aktie jetzt rund 100 % Kurspotenzial
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Der USA Bären-Thread


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Die Schulden steigen weiter

8
22.04.13 16:40
Die Rettungsmaßnahmen in Griechenland haben den Schuldenstand des Landes 2012 zunächst einmal nicht gesenkt, sondern erhöht. Und auch in den anderen Ländern im Süden Europas wächst die Überschuldung weiter an.

Das rezessionsgeplagte Griechenland hat im vergangenen Jahr seinen Schuldenstand weiter erhöht. Die Neuverschuldung stieg 2012 um 0,5 Punkte auf 10,0 Prozent. Das teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg mit.

Das ist zwar erheblich mehr als die EU-Kommission vorhergesagt hatte. Sie war von 6,6 Prozent Defizit ausgegangen. Allerdings ist der Schuldensprung eine direkte - und einmalige - Folge der Rettungsmaßnahmen, mit denen die Euro-Zone und der IWF das Land vor dem Kollaps bewahrt hatte. Griechenlands Banken hatten eine Kapitalspritze erhalten, was einen Einmal-Effekt in den Jahren 2012 und 2013 ausgelöst hat.

Rechnet man diese Banken-Rekapitalisierung heraus, wäre Griechenlands Haushaltsdefizit für 2012 sogar besser als geplant, argumentiert das Finanzministerium in Athen. Ohne die Sonderbelastung lag das Defizit nach diesen Angaben des Finanzministeriums 2012 bei sechs Prozent des BIP, gegenüber einer Zielvorgabe von 6,6 Prozent. 2011 hatte der Fehlbetrag noch 9,8 Prozent betragen. Griechenland hat in seinem Defizitverfahren noch bis 2016 Zeit, mit der Neuverschuldung die Maastrichter Marke von 3,0 Prozent einzuhalten.

Auch Frankreich und Spanien haben 2012 mehr neue Schulden angehäuft als geplant. Das Defizit belaufe sich in Frankreich auf 4,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, teilte Eurostat weiter mit. Angestrebt war ein Minus von 4,5 Prozent. Spanien kam auf ein Defizit von 10,6 Prozent, während die EU-Kommission mit 10,2 Prozent gerechnet hatte.

Die EU-Kommission erwägt nun, beiden Ländern mehr Zeit einzuräumen, um ihre Neuverschuldung wieder in die Nähe der Obergrenze von drei Prozent zu bringen. Andernfalls müssten sie neue Sparprogramm auflegen, die die Konjunktur jedoch weiter abwürgen dürften.

Schlechter als erwartet schnitt auch Portugal ab, dessen Defizit um 2 Punkte auf 6,4 Prozent stieg. Die Kommission hatte mit 5,0 Prozent gerechnet.

Belgien sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr die Defizitgrenze von 3 Prozent einhalten - der tatsächliche Wert betrug nun 3,9 Prozent.

Trotz der negativen Entwicklung in einzelnen Ländern kommt die Euro-Zone insgesamt beim Defizitabbau allmählich voran. In der 17 Mitglieder umfassenden Eurozone erhöhte sich die Staatsverschuldung 2012 auf 90,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Neuverschuldung lag bei 3,7 Prozent, während es 2009 noch 6,4 Prozent waren.

Maßgeblichen Anteil daran hat Deutschland: Die größte Wirtschaftsmacht der Euro-Zone schaffte einen Überschuss von 0,2 Prozent. Im Vorjahr hatte das deutsche Defizit noch bei 0,8 Prozent gelegen
www.handelsblatt.com/politik/international/...ter/8102738.html
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Anti Lemming:

Der Halbleiterindex SOX hat die Zwischenerholung

6
22.04.13 16:41
im Nasdaq Ende letzter Woche (könnte man auch als "dead cat bounce" bezeichnen) nicht mitgemacht.

Eine alte Börsenregel besagt:

Ohne Halbleiter (Chips) kein Nasdaq-Anstieg.

Eine zweite alte Regel lautet:

Ohne Nasdaq-Anstieg kein SP-500 Anstieg.


Früher, als Computeraktien die Haupttreiber im Nasdaq waren, waren Halbleiteraktien zwar wichtiger als heute. Dennoch ist die Entwicklung des SOX noch immer ein Maß für die "Gesundheit" der US-Technologiewelt. Der SOX ist auch deshalb relativ schwach, weil Microsoft mit Windows 8 mal wieder eine Gurke geliefert hat, was - neben dem Trend zu Smartphones - dazu beitrug, dass die Computerbranche im März den stärksten annualen Umsatzrückgang der Geschichte (über -13 %) erlebte.

Besonders deutlich bekommen die Aktien der Chip-Ausrüster (Hersteller von Geräten für die Wafer-Fertigung in den Fabs) die Halbleiter-Baisse zu spüren. Das Capex-Spending der konjunktursensitiven Chip-Branche sank um annual -16 %.

www.marketwatch.com/story/...ool-spending-drops-16-in-2012-2013-04-22

Semiconductor tool spending drops 16% in 2012
By Saabira Chaudhuri

Worldwide semiconductor capital equipment spending dropped 16% last year to $37.8 billion, according to new research from Gartner Inc. IT -0.21% .

Gartner noted wafer-level manufacturing underperformed the market in 2012, pulled down by weakness in lithography and deposition. Among the major sectors, those more strongly driven by logic manufacturing, 28/20-nanometer processing and yield ramps-ups did better.

"Continued oversupply in DRAM [Computer-Arbeitsspeicher] and the shift to NAND [= Solid State Festplatten] into oversupply led to a reduced need for capacity," said Klaus-Dieter Rinnen, managing vice president at Gartner. He added memory manufacturing-related purchases declined "significantly," while logic-related spending provided only a weak counterforce, affected by slowing overall semiconductor device demand in the second half of the year and bulging inventories. As a result, manufacturing equipment sales declined on a quarterly basis starting in the second quarter....
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Der USA Bären-Thread 599721
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Anti Lemming:

Droht dem Yen ein Gold-"Haircut"

9
22.04.13 17:27
Gold ist in den letzten Wochen wie ein Stein gefallen. Das Gleiche könnte dem vom japanischen Gelddruck-Hype getriebenen Yen blühen. USD/JPY steht zurzeit kurz vor 100 (siehe Chart in # 767). Der zähe Widerstand bei 100 kann aber offenbar wegen Optionsbarrieren, Momentumverlust u. a. Gründen nicht überwunden werden. Da Hedgefonds und Zocker zudem extrem long in USD/JPY und EUR/JPY (= short Yen) positioniert sind, droht zumindest ein mittlerer korrektiver Rücksetzer in USD/JPY (d.h. zumindest kurzfristig Yen-Stärke).

Bei Yen-Stärke, die viele Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt, müssten auch viele der in den letzten Monaten eingegangen "neuen Yen-Carrytrade" wieder aufgelöst werden. Das hätte Assetschwäche in Europa und USA zurfolge. Beim Drücken des Yen durch die BoJ hatten sich japanische Anleger/Fonds und ausländische Trittbrettfahrer massiv in Yen verschuldet, das Geld in Dollar oder Euro getauscht und in hiesige "Hard Assets" angelegt. Sogar die neuerdings wieder besser gelaufenen PIIGS-Staatsanleihenauktionen gehen teils auf die Yen-Schwemme zurück. Wer Yen im Spätherbst 20 % höher als heute in Dollar oder Euro getauscht hat, hat sich ein goldenes Näschen verdient. Und wer die Euros oder Dollars dann auch noch in hochrentierliche PIIGS-Anleihen (z. B. spanische oder italienische Bonds) gesteckt hatte, erhielt oben drauf noch ein nettes Zinszubrot. Warum z. B. nicht spanische Anleihen mit 4,5 % Rendite kaufen, wenn der Yen eh "in den Abgrund" gedruckt wird? Für spanische Anleihen garantiert immerhin die EZB mit dem "Draghi-Versprechen".

So zwingend diese Logik auch ist bzw. erscheinen mag, gilt auch hier: Wenn zu viele Leute in dasselbe Boot steigen, geht es wegen Überlast unter. Daraus könnte demnächst eine neue "überraschende" Yen-Stärke resultieren - mit Kursrückgängen in USD/JPY ähnlich wie kürzlich beim Gold-Crash. Denn bei allem Wohlwollen für globale "Mitfluter" wollen Ami-Zockerbanken lieber einen Dollar-Carrytrade lostreten, der die Abwertungsgewinne dann nach USA statt nach Japan schaufelt...

Und der erstarkende Yen würde zugleich den mit im Yen-CT aufgeblasenen US- und Europa-Börsen einen herben Rücksetzer bescheren.



www.zerohedge.com/news/2013-04-22/jpy-about-get-gold-treatment

Overnight a number of media types discussed the inevitability of the 100JPY Maginot Line being crossed (the same way they predicted the inevitable breach of USDJPY 100 two weeks ago). It appears a combination of over-size positioning, options barriers, and economic reality has reduced demand for the JPY cross as a carry trade this morning and after testing 99.98 overnight, JPY is crashing higher since the open of the US equity market. It seems while the G-20 closed its eyes and held its nose, the 'market' is not quite so willing...
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Der USA Bären-Thread 599734
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Anti Lemming:

Doppel-Top in USD/JPY bei 100?

8
22.04.13 17:43
Ergänzend zu # 778:

Zumindest kurzfristig könnte der vom Japan-QE stark gedrückte Yen bei USD/JPY = 100 ein Doppeltop hinlegen.

Überraschende Yen-Stärke (trotz weiter laufendem Japan-QE) würde viele Hedgefonds und Trader, die zurzeit extrem short Yen sind, auf dem falschen Fuß erwischen. Margin-getriebene (Zwangs-)Auflösungen im "neuen Yen-Carrytrade" würden dann zugleich Assetverkäufe in USA und Europa (Aktien- UND Bondverkäufe, nix "Umschichtung") nach sich ziehen.
(Verkleinert auf 71%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 599739
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Stöffen:

Aktuelle Sektor-Analyse des S&P500

4
22.04.13 18:29
Ergänzend hier auch zu ALs Post #104777 bzgl. des SOX Halbleiterindex.

Bespoke Invest hat aktuell die Titel im S&P500 dahingehend gecheckt, welche aktuell noch über der 50 Tage-Linie notieren. Am vergangenen Freitag waren dies noch gerade 47%.

Es ist mehr als auffällig, dass momentan die defensiven Sektoren wie Konsumwerte, Versorger, Telekomwerte hier mit Stärke aufwarten.

Energiewerte, Techtitel und Rohstoffe-Aktien werden z.Z. nicht sonderlich bevorzugt, hier liegen die Titel nur noch im niedrigen zweistelligen Prozentbereich oberhalb der 50er Linie.

Die Computer-, Software- und Chip-Aktien machen jedoch 18% vom Gewicht des S&P500 aus. Sollte die momentane Schwäche dieses Sektors sowie der Zykliker allgemein in diesem Index anhalten, so gilt ein neuerlicher Angriff auf das erst vor einigen Tagen erreichte ATH als wenig wahrscheinlich anzunehmen.

Bespokes Sektor-Analyse "Breadth Drops" komplett hier

www.bespokeinvest.com/thinkbig/2013/4/18/breadth-drops.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Palaimon:

Wir brauchen bald ne Spucktüte,

7
22.04.13 19:45
mein Shah Gilani. Der nächsten Bankenzusammenbruch wird kommen.
.

Der USA Bären-Thread 15718938
Do you want the truth about what shape banks are in right now? Sure you can handle it? Shah Gilani explains why nothing has really changed. Money Morning - Only The News You Can Profit From.
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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Gegenpol:

EZB

12
23.04.13 09:54
Ich bin weiterhin bullisch. Der Einkaufsmanagerindex ist für Deutschland heute stark unter den Erwartungen geblieben. So lange wir keine organische wirtschaftliche Erholungen erleben werden, werden die Zentralbanken an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten. Des Weiteren erlauben die Staatsfinanzen keinen Spielraum für Zinserhöhungen, selbst bei einem moderaten Wirtschaftswachstum. Die Liquidität wird weiterhin in die Anleihe- und Aktienmärkte strömen und beide Assetklassen aufblasen.
Die koordinierte ultra expansive Geldpolitik der westlichen Industrieländer wird den Zusammenbruch der Börsenmärkte verhindern. In der Vergangenheit war schön zu beobachten, wie stark die Börsen von QE abhängig sind. Sobald die FED ein Anleihekaufprogramm gestoppt hat, brachen die Kurse ein. Daher sind wir jetzt auch mit einem endlosen Anleihekaufprogramm seitens der Amerikaner konfrontiert.
Alle Assetklassen müssen inflationiert werden, damit sich die Staaten und Banken an den Sparern gesund stoßen können. Meiner Meinung nach wird die EZB spätestens 2014 mit einem Anleihekaufprogramm in Erscheinung treten. Mein langrfristiges Ziel der europäischen Leitzinsen bleibt bei 0,25% fest verankert.


Japan To "Carry" Europe's Rescue

Between an 87-year-old Italian, a bearded American, two Japanese sociopaths, and a world in desperate search of 'yield', the yields on Spanish 10Y debt have collapsed in recent days to 4.50% - its lowest since November 2010 (and Italy at around 3.54% also close to 29 month lows

www.zerohedge.com/news/2013-04-22/japan-carry-europes-rescue
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Gegenpol:

Geldmarkt

6
23.04.13 10:05
Der Geldmarkt hat Leitzinssenkungen bereits eingepreist.
Der USA Bären-Thread 599985
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Gegenpol:

Bundfuture

7
23.04.13 10:18
Der Euro-Bund Future wird aus seiner Konsolidierungsphase nach oben ausbrechen. Erstes Kursziel liegt hier bei 150. Der deutsche Staat wird bald für 10-jährige deutsche Staatsanleihen weniger als 1% zahlen müssen.
Der USA Bären-Thread 599988
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Anti Lemming:

Gegenpol - # 782

9
23.04.13 11:01
Gegenpol, Dein Statement - sinngemäß: "Es sieht schlecht in der Wirtschaft aus, also werden die Zentralbanken weiter drucken, was die Börsen weiter hoch bringt" - hat zwar eine gewisse - wenn auch schräge - Logik.

Unvorhersagbar bleibt jedoch, ob "der Markt" weiterhin bereit ist, dieses reichlich schizophrene Spiel mitzumachen. Langfristig wird der Markt von den Fundamentals (Firmengewinne, Verschuldungslage, Arbeitslosenquote usw.) bestimmt - EGAL ob die Zentralbanken Geld drucken oder nicht.

Bereits jetzt ist eine deutliche Abschwächung der Weltwirtschaft erkennbar, sogar im angeblichen Musterland USA (siehe CFNAI in # 773, rückläufige Gebrauchthausverkäufe in # 775). Dies spiegelt sich in den Firmenergebnisse (z. B. IBM) wider. Und wir sahen bei IBM (vorgestern -6 %), dass "der Markt" die individuellen Gewinnlagen bei den Firmen TROTZ QE auch weiter im Auge behält. Auch Caterpillar meldete gestern eine ins eingetrübte Makro-Bild passende Gewinnhalbierung [# 771, 772).

Die Schizophrenie "je schlechter die Makro-Zahlen, desto höher die Börsen" dürfte sich daher mMn demnächst "krachend" nach unten auflösen - im Platzen der Stimulus-Blase.

Den halbtoten Bullen weiter zu reiten ist gefährlich. Es kann jeder Zeit über Nacht den auch von Faber prognostizierten -20 % Einbruch geben (ähnlich wie im Okt. 1987).
Lohnt es wirklich, für die paar Prozent, die nach oben vielleicht noch zu holen sind, diese überproportional hohe Risiko einzugehen? Aber dies muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.
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Anti Lemming:

Chinas SSE fällt nach schwachen Daten um -2,6 %

4
23.04.13 11:14
der schärfste Einbruch des SSE seit einem Monat.

www.marketwatch.com/story/...s-lead-asia-before-china-data-2013-04-22

HONG KONG (MarketWatch) — Most Asian markets fell Tuesday after data showing Chinese manufacturing activity expanded at a slower rate in April, with Shanghai-listed stocks hit particularly hard, although Australian shares climbed on the back of banks and energy producers.

"Investor outlook on the Chinese economy appears delicately balanced," said CMC Markets chief market analyst Ric Spooner. Spooner said there were worries that the Chinese economy may be underperforming the official numbers, in addition to "concerns that the economy has the potential to weaken further as authorities wrestle with the contradictory imperatives of maintaining growth."

The Shanghai Composite Index (SSE) was the region"s worst performing stock benchmark, dropping 2.6% for its worst daily loss in nearly a month. The decline came after a preliminary version of HSBC"s manufacturing Purchasing Managers" Index slipped to a two-month low of 50.5 in April, compared with a final reading of 51.6 in March.



Hier der Chart des SSE mit Stand von gestern (Stockcharts aktualisiert den SK erst zur US-Börseneröffnung heute Nachmittag). Der aktuelle SK von 2184 ist nur noch knapp über der 200-Tage-Linie, die bei 2170 liegt.

Ingesamt dümpelt der SSE in Regionen, die nicht weit vom Krisentief 2008/2009 entfernt sind (damals lag das Tief bei ca. 1850). Im Dezember notierte der SSE mit 1950 nur 100 Punkte darüber.

Falls jemand den Grund sucht: China macht kein QE, und der Markt ist nicht offen genug, dass QE-Geld aus dem Ausland für Pseudo-Haussen anschieben kann. Interessanterweise hat die chin. Regierung künftig angekündigt, mehr ausländisches Kapital ins Land lassen zu wollen. Ein Schelm, der Blasiges dabei denkt...
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 600004
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Anti Lemming:

Deutsche und europäische PMIs brechen ein

2
23.04.13 11:29
1. Deutschland

Erste Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Dienstleistungsindex für April 2013

Der deutsche Dienstleistungsindex für April notiert in der ersten Veröffentlichung bei 48,8. Erwartet wurde der Index bei 51,0 nach 50,9 im Vormonat.

----------

Erste Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes für April 2013

Der deutsche Einkaufsmanagerindex notiert in der ersten Veröffentlichung für April im verarbeitenden Gewerbe bei 47,9. Im Vorfeld war hingegen mit einem Stand von 49,0 gerechnet worden.



2. Europa

Erste Veröffentlichung der Zahlen zum Einkaufsmanagerindex des nicht-verarbeitenden Gewerbes der Eurozone für April 2013

Der Einkaufsmanagerindex im Bereich der Dienstleistungen für die Eurozone liegt nach der ersten offiziellen Schätzung bei 46,6, nach zuletzt noch 46,4.

----------

Erste Veröffentlichung der Zahlen zum Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes der Eurozone für April 2013

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert in der ersten Veröffentlichung für April im verarbeitenden Gewerbe bei 46,5. Im Vorfeld war hingegen mit einem Stand von 46,8 gerechnet worden.

Quelle: www.derivatecheck.de
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Anti Lemming:

Dazu passt übrigens, dass der Bundfuture

3
23.04.13 11:31
weiter steigt (# 784) - jedenfalls solange Deutschland noch als Einäugiger unter Blinden in Europa wahrgenommen wird.
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Gegenpol:

AL #785

8
23.04.13 11:33
In gewisser Hinsicht ist das eine Glaubensfrage. Ich glaube an die Allmacht der Geschäfts- und Zentralbanken. Sicherlich ist der Satz: "This time is different" einer der teuersten Sätze der Menschheitsgeschichte. Allerdings sind Zentralbanken eine Anomalie. Jedes Wirtschaftssubjekt der Welt verfügt über einen begrenzten Vorrat an finanziellen und materiellen Ressourcen.
Die Zentralbanken verfügen aufgrund unseres Fiat-Geldes über einen unbegrenzten Vorrat an finanziellen Ressourcen. Theoretisch könnten die Zentralbanken dafür sorgen, dass kein Wirtschaftssubjekt dieser Welt Insolvenz anmelden muss.
In der Vergangenheit wurden Blasen von Instanzen initiiert, die über ein begrenztes Volumina an liquiden Mittel verfügten. Irgendwann war das Ende der Fahnenstange erreicht, weil ein Großteil des Geldes bereits investiert worden ist. Demzufolge blieb kein Geld für Anschlusskäufe übrig. Die Zentralbanken hingegen können ihre Anleihekaufprogramme nach belieben aufstocken und verlängern.
Über die langfristige zerstörerische Wirkung dieser Notenbankpolitik bin ich mir durchaus bewusst, ist im hier und jetzt aber sekundär.
Schließlich müsste dann jedes Land, welches über eine eigene Notenpresse verfügt im Wohlstand baden ;)
Antworten
Anti Lemming:

Sicherlich, Gegenpol. Nur:

7
23.04.13 12:51
Die deutlichen Korrekturen bei Aktien, die in den letzten Tagen/Wochen ihre Gewinnziele verfehlt haben, "beweisen":

1. Der Markt sich - trotz QE - noch nicht gänzlich von den Fundamentaldaten abgekoppelt, und

2. Aktien gehen nicht zwingend fortlaufend auf breiter Front nach oben, wenn Geld gedruckt wird. Dies gilt selbst dann, wenn Fed-QE in vollem Schwung läuft und die Japaner neuerdings mitziehen.

Ein nicht zu unterschätzender Grund für die Aktienanstiege seit 2009 ist, dass die (US-)Firmen m Höhepunkt der Lehman-Krise massenhaft Leute entlassen hatten und infolgedessen sehr "schlank" in die Erholung reingingen, die kam, als sich die Bankenpanik legte. Hoher Nachholbedarf bei niedrigen Lohnkosten war nahezu eine Garantie für hohe Gewinne.

Hinzu kommt, dass die Firmen sich über Junkbond-Emissionen billig neu verschulden bzw. günstig umschulden konnten. Es ist bei hohem Fremdkapitaleinsatz schon ein Unterschied, ob man 10 % Zinsen für Bankkredite zahlt (Banken achten auf die Bonität) oder nur ei der Bank an Kredit zahlt oder 3 % an neue Junkbond-Halter (die ZIRP-gebeutelt nur auf Zinseinnahmen achten). Die Junkbond-Blase wurde durch QE und ZIRP ausgelöst; finanzielle Repression trieb renditehungrige Anleger ins Risiko.

Diese Effekte sind allerdings inzwischen mehr als eingepreist. Die Firmen haben bereits wesentlich mehr Kredite über Junkbonds aufgenommen, als sie Geld gebrauchen können. Einige kaufen mit dem Geld eigene Aktien zurück, was bei Höchstkursen fragwürdig ist. Freilich geschieht dies oft zur Kurspflege, da die CEOs ihre Mitarbeiteroptionen (= Gehaltsanteil) möglichst teuer loswerden wollen.

Die simple Formel, die man allenthalben in den (Finanz-)Medien liest - "die Notenbanken drucken, ALSO MUSS es weiter steigen" - übersieht, dass ein Großteil der Aktienanstiege durch fundamentale Sekundäreffekte von QE und ZIRP entstanden ist. Dieses Feuer brennt inzwischen aber mit deutlich niedriger Flamme (siehe Gewinnwarnungen und -verfehlunge).

Die Analysten hatten sich in der Hausse ab 2009 den Luxus geleistet, die Firmengewinne "bottom up" zu betrachten und die ausufernde Staatsverschuldung in allen Ländern unter den Teppich zu kehren. Ob sie künftig die Staatsverschuldung als Makro-Risiko mit berücksichtigen - wer weiß.... Sicher hingegen ist, dass sie - wenn sie beim "bottom up"-Ansatz bleiben - bei den derzeit sinkenden Firmengewinnen ihre Prognosen und Kursziele zurücknehmen müssen.

Weitere KGV-Aufblasung (d.h. Seitwärtstrend trotz sinkender Gewinne) ist zwar möglich, aber mMn nicht sehr wahrscheinlich. Wenn die Dynamik der Anstiege erstmal "raus" ist, rücken oft plötzlich wieder negative Parameter ins Blickfeld (Staatsverschuldung) die zuvor hedonistisch-charttechnisch ignoriert wurden.
Antworten
Stöffen:

Wenn

11
23.04.13 12:51
aufgeblähte Wertpapier-Preise, dezimierte Sparerträge, eskalierende Vermögens-Verteilung, steigende Schuldenberge und die heißlaufenden Drucker-Pressen der Zentralbanken den Weg zur Prosperität darstellen sollten, so könnte man dem geneigten Publikum auch gleichsam mitteilen, es wäre hiermit das Perpetuum Mobile entdeckt.

Es wird wie üblich in Tränen enden.

Weil this time eben nicht different.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
musicus1:

AL, die hohe shortquote im mai 2013

 
23.04.13 12:59
veranlasst  mich  vorsicht  mit short zu sein ,  mr. draghi  spricht  am 2. 5.2013  und u.u.  fallen sie zinsen weiter,   ...drückt den euro  und aktien  indizies    steigen..... ich bin  stark  in japan, mexico  und ein paar  amer. aktien GE,  engagiert,  abgesichert natürlich über  VIX etc. ,  wenig  volumen, immer  noch......Bundfuture  short ....
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Anti Lemming:

USA: Markit-Flash-PMI fällt = Verlangsamung

3
23.04.13 16:10
U.S. flash PMI signals slowdown
By Greg Robb

WASHINGTON (MarketWatch) -- The U.S. flash manufacturing purchasing managers index fell to a 52.0 reading in April from 54.6 in March, Markit said Tuesday. This is the lowest reading in six months. New orders slowed sharply in April, employment also expanded at a slower rate. While the index is still above 50, the level that indicates an expansion in activity, Chris Williamson, chief economist at Markit, noted that the drop in the U.S. PMI was the sharpest since June 2010. The decline "raises concerns that the U.S. manufacturing expansion is losing momentum rapidly as businesses and households worry about the impact of tax hikes and government spending cuts," Williamson said. Earlier, Markit's euro-zone composite purchasing-managers' index signaled a weak start to the second quarter. April euro-zone composite PMI was unchanged at 46.5. A separate preliminary version of HSBC's manufacturing purchasing managers index for China fell to a two-month low of 50.5 in April.

www.marketwatch.com/story/us-flash-pmi-signals-slowdown-2013-04-23



Die positive News (zumindest aus Wallstreet-Sicht): Verkäufe neuer US-Häuser stiegen gegenüber dem Vormonat um 1,5 %  auf 417.000. Im Feb. waren sie allerdings stark auf 411.000 eingebrochen. Außerdem lag die aktuelle Zahl unter der Erwartung von 421.000. Weniger bullisch ist weiterhin, dass der durchschnittliche Verkaufspreis gegenüber Feb. um 6,8 % gefallen ist.

Sales of new U.S. homes rise 1.5% in March
By Ruth Mantell

WASHINGTON (MarketWatch) -- Sales of new single-family homes rose 1.5% in March following a substantial drop in the prior month, signaling that the housing market continued to gain strength, the U.S. Department of Commerce reported Tuesday. The seasonally adjusted annual rate of new-home sales rose to 417,000 in March from 411,000 in February. Economists polled by MarketWatch had expected the rate to rise to 421,000 in March, with near-record-low interest rates continuing to support affordability. Sales are 18.5% higher than during the same period in the prior year, and economists expect the housing market to continue to gain momentum this year. Regionally, results were mixed in March, with sales up 21% in the Northeast and 19% in the South. Meanwhile, sales fell 21% in the West and 12% in the Midwest. The median sales price fell 6.8% in March from February -- the largest drop since February 2011 -- but was up 3% from the same period in the prior year. There was a 4.4-month supply of new homes available for purchase at March's sale pace, matching February's supply ratio.

www.marketwatch.com/story/...new-us-homes-rise-15-in-march-2013-04-23
Antworten
Anti Lemming:

Europas Wirtschaft schrumpft im April ungebremst

 
23.04.13 16:15
Europas Privatwirtschaft schrumpft im April ungebremst
VON HANS BENTZIEN

Europas Privatwirtschaft hat wie erwartet einen schlechten Start ins zweite Quartal hingelegt, wobei sich besonders die Industrie schwach zeigte und auch Deutschland nicht mehr als Wachstumsmotor wirkte. Der von Markit erhobene Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft verharrte auf dem Vormonatsstand von 46,5 Punkten. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Stand von 46,4 prognostiziert. Die Daten dürften Spekulationen über einen Zinssenkung der Europäischen Zentralbank in der nächsten Woche neue Nahrung geben.

Besonders schwach zeigte sich der verarbeitende Sektor, dessen Index von 46,8 auf.... [...46,5 fiel].
(gekürzt, da Pay-Content).


www.wallstreetjournal.de/article/...7324235304578440093537333044.html

Die genauen Zahlen für D. und Europa hatte ich bereits in # 787 gebracht.
Antworten
Gegenpol:

AL #90

10
23.04.13 16:40
Was ist die Alternative?
Zunächst muss einem klar werden, dass wir uns in keiner "normalen" Rezession befinden. Die ökonomischen, wie auch gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben das Potential die Depression von ´29 wie einen Kindergartengeburtstag aussehen zu lassen. Eine fast 30 - jährige Schuldensause hat im Jahr 2007 ihr abruptes Ende mit dem Platzen der Immobilienblase gefunden.
Immobilienkredite in Billionenhöhe hätten theoretisch abgeschrieben werden müssen. Jedoch wurden diese Abschreibungen einerseits durch neue Bilanzierungsregeln unterlaufen und andereseits wurden die Schrottpapiere von den Schattenbanken, sowie Notenbanken absorbiert. Demzufolge wurden die Risiken nur verschoben und nicht behoben. Damit hat sich die amerikanische Notenbank in eine gefährliche Abhängigkeit zum amerikanischen Immobilienmarkt begeben. Um die zwangsläufigen Abschreibungen unterlaufen zu können, muss der Immobilienmarkt auf das Niveau von 2006 zurückkehren. Der primäre Treiber des Immobilienmarktes sind die Hypothekenzinsen. Daher muss die FED weiterhin MBS kaufen, um das Finanzierungsniveau der privaten Haushalte, wie auch insitutionellen Investoren künstlich zu drücken. Je stärker sich der Preisauftrieb bei den Immobilien darstellt, desto geringer werden die Abschreibungen der MBS aus dem Jahr <2006 ausfallen.


Würden jetzt die Aktien,Immobilien sowie Rohstoffmärkte einbrechen, gäbe es keine Instanz mehr, die eine erneute Aufschwunghase einläuten könnte. Schließlich sind die Notenbanken zum aktuellen Zeitpunkt fast alle "All-in". Daraus lässt sich ableiten, dass die Notenbanken alles unternehmen werden, um eine Trendwende bei den Assetklassen zu verhindern. Sobald es zu größeren Kursrücksätzern kommen wird, werden die Notenbanken aktiv.
Auf diesem Niveau können die Zentralbanken noch erfolgreich intervenieren. Sollte der DOW allerdings durch eine restriktivere Geldpolitik bspw. unter 6000 Punkte fallen,  ist es viel schwerer für die Notenbanken einen erneuten Kursaufschwung zu initiieren. Daher wird man alles tun, damit dieser Fall nicht eintritt.

Zurzeit haben wir eine optimale Konstellation. Steigende Aktienmärkte mit gleichzeitig stagnierenden Rohstooffmärkten. Das reduziert den Druck der auf den Notenbanken lastet, eine restriktivere Geldpolitik zu praktizieren.


Diese Musik spielt (noch) :)! JUST DANCE!
Antworten
Palaimon:

Fortsetzung von #781 (Shah Gilani)

5
23.04.13 19:54
You want the truth about where banks are now and how they're lying? I'll give it to you in my next article and you will need an airsick bag... trust me.

You see, the truth is, it doesn't matter what the ratios are. Banks were given the right to manipulate their books when they got the right to use internal risk-modeling math (hocus pocus) to tell the regulators what their capital ratios are.
.
Shah Gilani pulls back the curtain on dangerous big bank shenanigans. The bottom line: The 2008 financial crisis could happen all over again. Money Morning - Only The News You Can Profit From.
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Anti Lemming:

Fake-News bei AP sorgt für Mini-Flashcrash

9
23.04.13 21:42
Der Twitter-Account von AP wurde gehackt. Anschließend lancierten die Hacker die Fake-Meldung, dass es zwei Explosionen beim Weißen Haus gegeben hätte und dass Obama verletzt wäre.

Der SP-500 verlor auf der Stelle über 10 Punkte, die er dann in Minuten wieder gut machte. Der Event zeigt, wie sehr die Märkte von Social Media und sonstigem Hype/Fake abhängen.

blogs.marketwatch.com/thetell/2013/04/23/...-of-fake-ap-tweet/
Der USA Bären-Thread 600240
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Anti Lemming:

Mini-Flashcrash nach der Fake-Meldung...

4
23.04.13 21:43
SP-500
(Verkleinert auf 67%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 600242
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Anti Lemming:

Apple WAR eine coole Firma

3
24.04.13 06:33
Die gesenkten Gewinnerwartungen von 9,97 $ pro Aktie wurden geringfügig überboten (10,09 $). Das reichte nachbörslich für einen kleinen Short-Squeeze (+ 25 Dollar), der jedoch nach einer Stunde verpuffte. Das stark ausgeweitete Aktienrückkaufprogramm, für das 50 Mrd Dollar - mehr als ein Drittel von Apples Cash-Reserveen - eingesetzt werden soll, nützt vor allem hochrangigen Apple-Mitarbeitern, die auf diese Weise zu gewohnt hohen Kursen ihre Aktien aus Mitarbeiteroptionen (Basispreis: 0) los werden. Der Ausblick für das nächste Quartal wurde derweil gesenkt.

Apple verliert den Coolheitsfaktor
VON ROLF WINKLER

Jetzt ist klar, dass Apple sich mit immer größeren Aktienrückkäufen nicht die Gunst der Anleger kaufen kann. Diese interessieren sich nach wie vor mehr dafür, dass der Tech-Gigant seinen Vorsprung bei den Gewinnen hält. Und damit das klappt, muss Apple seinen technologischen Vorsprung halten.

Die Finanzzahlen für das zweite Geschäftsquartal, das im März endete, wurden von der Ankündigung überschattet, dass das Unternehmen sein Aktienrückkaufprogramm erheblich ausweiten wird: von 10 Milliarden auf 60 Milliarden Dollar. Außerdem sollen die Dividenden in bescheidenem Umfang steigen. Trotzdem gaben die Apple-Aktien im späten Handel am Dienstag ihre anfänglichen Gewinne ab...

www.wallstreetjournal.de/article/...7324874204578441474137341066.html

April 23, 2013, 7:53 p.m. EDT
Apple earnings drop; dividend, buyback raised
Analysts remain focused on gross margin decline; shares slip back
By Dan Gallagher, MarketWatch

SAN FRANCISCO (MarketWatch) — Apple Inc. reported a drop in earnings on Tuesday afternoon, along with a substantially higher cash-return program for shareholders that may buy the company some relief from worried investors who have driven the stock down more than 40% in recent months.

Apple CEO Tim Cook said company remains focused on building "innovative products" but admitted that the collapse of the stock price has been "very frustrating to all of us."

After the closing bell, Apple said it was raising its dividend by 15% and adding $50 billion to its share buyback program [A.L.: das ist mehr als ein Drittel der gesamten Cashbestände...]

But the move seemed to have only a temporary effect on the stock, which jumped more than 5% initially in after-hours trades, only to lose those gains by the end of the company"s conference call with analysts. Most of the discussion on the call focused on the company"s lower gross margins for the March quarter and a disappointing forecast for the June period....

www.marketwatch.com/story/...-drop-dividend-buyback-raised-2013-04-23
www.marketwatch.com/story/...ll-narrowly-beat-street-views-2013-04-23
(Verkleinert auf 99%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 600322
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Anti Lemming:

1000 japan. Offiziere üben "Insel-Rückeroberung"

4
24.04.13 07:42
in Kalifornien. Scheint auch höchste Zeit, denn es sind gerade acht chinesische Schiffe in - aus japanischer Sicht - "japanisches" Hoheitsgebiet vor der umstrittenen Senkaku-Inselgruppe eingedrungen. Abe droht bereits mit militärischer Vertreibung, falls Chinesen auf den Inseln landen sollten.



JAPAN TIMES
Expulsion an option, Abe warns
Eight Chinese vessels enter Senkaku area
Apr 24, 2013

NAHA, OKINAWA PREF. – Eight Chinese maritime surveillance vessels entered Japanese territorial waters Tuesday around the Senkaku Islands in the East China Sea, the Japan Coast Guard said.

China"s State Oceanic Administration said the vessels were there to monitor the activity of a flotilla of boats reportedly carrying members of a Japanese nationalist group. China regards the area as its territorial waters.

This is the most Chinese ships to enter Japanese waters near the Senkakus since the central government purchased three of them from their Saitama owner last September and effectively nationalized the chain, according to the 11th Regional Coast Guard Headquarters in Naha, Okinawa Prefecture.

The Foreign Ministry said it summoned the Chinese ambassador and lodged a protest over the maritime activity.

"It is extremely regrettable and unacceptable that Chinese state ships continue to engage in intrusion," Chief Cabinet Secretary Yoshihide Suga told a news conference. "We are protesting strictly through our diplomatic channels."

The intrusion came after around 10 fishing boats carrying members of a conservative political group called Ganbare Nippon left Ishigaki Island in Okinawa and headed toward the Senkakus on Monday night.

China"s State Oceanic Administration said that after three of its marine surveillance ships — the Haijian 51, 23 and 46 — spotted the Japanese boats in the area of Uotsuri, the largest islet in the Senkakus, five other ships — the Haijian 50, 15, 49, 66 and 137 — were ordered to alter course and converge on the area.

Running in four formations, the eight Chinese ships monitored the Japanese ships from different angles, it said in a statement.

Prime Minister Shinzo Abe vowed to "expel by force" any Chinese landing on the islets. [A.L. Tja, wer aggressiv flutet, ist auch anderweitig - territorial - aggressiv, zumal das wunderbar von landesinternen Problemen ablenkt...]

"We would take decisive action against any attempt to enter territorial waters and to land," Abe told the Diet in response to questions from lawmakers. "We would never allow" a landing." - "It would be natural for us to expel by force (the Chinese) if they were to make a landing," he said.

According to the 11th Regional Coast Guard Headquarters, Japan"s surveillance vessels instructed the Chinese ships to leave after they entered the area in succession between 7:20 a.m. and 8:25 a.m.

Two Chinese fishery surveillance vessels were also spotted sailing in the contiguous zone outside the territorial waters around the islets, the coast guard said...

www.japantimes.co.jp/news/2013/04/24/national/...u-area/#.UXdts8q0d8G



Bei allem Ernst der Situation fühle ich mich an den Loriot-Streit zwischen zwei Geschäftsmännern um den Verbleib einer Ente in der gemeinsamen Badewanne erinnert [Karikatur unten]. Die Situation scheint zu eskalieren, weil BEIDE Seiten ein Interesse haben, von ihren innenpolitischen Problemen abzulenken.

1,000 Japanese Officers To Participate In "Island Recapture" Drill In California
Submitted by Tyler Durden on 04/23/2013 - 23:11

More than six months since the Japanese nationalistic escalation over the disputed island chain (that shall not be named) in the East China Sea sent Sino-Japanese foreign relations to a level not seen since a particular territorial dispute over Manchuria, tensions just hit a fever pitch overnight, when an armada of eight Chinese ships entered what Japan claimed were its territorial waters. China's version of the story is that the vessels were there to monitor the activity of a flotilla of boats reportedly carrying members of a Japanese nationalist group (in what it too, naturally, views as its territorial waters). This was the most Chinese ships to enter Japanese waters near the Senkakus since the Japanese government purchased three of them from what it considers their owner last September and effectively nationalized the chain, a move China has quite vocally disputed and which has led to violent anti-Japanese demonstrations in China, as well as a wide-ranging boycott of numerous Japanese exports. Moments ago Kyodo reported that Japan's Defense Ministry said on Tuesday that "about 1,000 officers of the nation's Self-Defense Forces will participate in a U.S. drill to be held in California in June involving recapturing control of an isolated island."

www.zerohedge.com/news/2013-04-23/...rticipate-island-recapture-drill

www.superillu.de/leute/images/11239687_865a5de9b6.jpg
Der USA Bären-Thread 600339
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