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Der USA Bären-Thread


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wawidu:

US Indizes auf der Kippe (2)

2
19.04.13 15:13
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Der USA Bären-Thread 599053
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wawidu:

US Indizes auf der Kippe (3)

 
19.04.13 15:15
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Der USA Bären-Thread 599055
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Anti Lemming:

IBM vorbörslich -5 %

 
19.04.13 15:17
Auch McDonalds kämpfte mit Umsatzschwund und notiert vorbörslich bei -1,6 %.
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Der USA Bären-Thread 599057
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Anti Lemming:

Schießerei mit Bombenattentätern in Boston

 
19.04.13 15:19
In Boston gab es am Morgen eine Schießerei, bei der einer der beiden mutmaßlichen Bombenleger und ein Polizist starb. Der Nahverkehr (U-Bahn) in Boston steht still. Der zweite Tatverdächtige flieht in einem Honda Richtung New York.

www.marketwatch.com/story/...e-officer-dead-after-shooting-2013-04-19
www.zerohedge.com/news/2013-04-19/...-bombing-suspect-manhunt-another
www.zerohedge.com/news/2013-04-19/...-who-may-be-wearing-suicide-vest
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Anti Lemming:

Hausdurchsuchung bei IWF-Chefin Largarde

3
19.04.13 15:49
wegen Verdacht auf Unterschlagung/Veruntreuung.

www.wiwo.de/politik/europa/...ung-bei-iwf-chefin-lagarde/7960730.html

...Ermittler haben die Pariser Privatwohnung der IWF-Chefin Christine Lagarde durchsucht. Anlass war nach Angaben ihres Anwalts ein im August 2011 eingeleitetes Ermittlungsverfahren der französischen Justiz im Fall Adidas/Tapie. Der 57-Jährigen wird Beihilfe zur Veruntreuung öffentlicher Mittel vorgeworfen.

Lagarde hatte in ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin (2007-2011) eine gigantische Entschädigungszahlung von Hunderten Millionen Euro aus der Staatskasse an den schillernden Geschäftsmann Bernard Tapie ermöglicht, der zeitweise Adidas-Haupteigner gewesen war. Sie bestreitet allerdings jegliches Fehlverhalten und trat im Sommer 2011 die Nachfolge ihres Landsmannes Dominique Strauss-Kahn als Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) an.

„Frau Lagarde hat nichts zu verstecken“, sagte ihr Anwalt Yves Repiquet am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP zu der Durchsuchungsaktion. Sie sei in dem Ermittlungsverfahren bislang noch nicht einmal vernommen worden....
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Anti Lemming:

IBM -6,6 % nach schwachen Zahlen

3
19.04.13 15:57
www.marketwatch.com/story/...s-hardware-service-sales-slip-2013-04-18

Und natürlich gibt es als Reaktion sofort eine Entlassungsankündigung. Die Entlassungen sollen dazu dienen, den Gewinn pro Aktie auf den Sollwert von 16,70 Dollar zu bringen. Erinnert fast schon an Japan, wo Geld gedruckt wird, um einen Soll-Inflation zu erzeugen.


NEW YORK (MarketWatch) — International Business Machines Corp. signaled plans to trim its work force after some software and mainframe computer sales fell short of expectations, causing its core earnings growth to slow.

The Armonk, N.Y., company said it will reduce its work force in some areas to meet its per-share earnings target for this year of $16.70. Chief Financial Officer Mark Loughridge said the company hadn"t yet acted on those plans but expects to report accounting charges related to those reductions this quarter.

IBM shares fell -6,6 % as earnings and revenue missed analysts" expectations, a rare event for a company that usually grows its core profit even when sales lag.

"The stressors are finally starting to appear on the model," ISI Group analyst Brian Marshall said. "Investors have been pretty used to the fact that they deliver double-digit earnings growth. Well, for the first time in a long time, they didn"t do that." IBM said its earnings, excluding certain costs, rose a relatively slow 3.4%....
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Der USA Bären-Thread 599074
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Anti Lemming:

Briefbombe an Gauck

 
19.04.13 18:35
www.wallstreetjournal.de/article/...7324493704578432541695369834.html
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Anti Lemming:

Fitch stuft Großbritannien von AAA runter auf AA+

3
19.04.13 18:43
UK loses top debt rating in Fitch downgrade to AA+
By Benjamin Eisen

NEW YORK (MarketWatch) - Fitch Ratings downgraded the United Kingdom's long-term issuer default rating to AA+ from AAA Friday, citing slowing prospects for economic growth. One key consideration in the downgrade was the rating agency's projections that Great Britain's general government gross debt would hit 101% of GDP before it begins to fall (by contrast nations with the top AAA rating are at about 50%). Further, the nation still struggles from higher-than-projected budget deficits, the agency said. The British pound is down against the U.S. dollar on the news, slipping to $1.522 from a daily high of $1.537.
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Sufdl:

Danger

2
19.04.13 18:52

DAX crossing straight ahead

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Der USA Bären-Thread 599114
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Sufdl:

sollte

2
19.04.13 19:20

dann etwa so aussehen forum-media.finanzen.net/forum/smiley/smiley-money-mouth.gif" style="max-width:560px" alt="" />

(Verkleinert auf 81%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 599124
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Anti Lemming:

War nix los heute

2
20.04.13 20:48
Im BT immer die Top-News knackig auf den Punkt gebracht ;-)
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#104762

Anti Lemming:

In Boston waren fünf private Militärorganisationen

3
20.04.13 21:25
- darunter "The Craft" - an der Attentäter-Jagd beteiligt. In den Mainstream-Medien sah und hörte man von diesen Gruppen nichts, es wurden nur die üblichen Polizisten und FBI-Leute gezeigt. Offenbar hat da jemand aufwendig das Bildmaterial zensiert bwz. selektiert.

Die Fighter von "The Craft" tragen an Mützen, Jacken und auf Rucksäcken Totenkopf-Symbole, die an das Schädelemblem der deutschen Waffen-SS im 2. WK erinnern.

www.naturalnews.com/...ton_marathon_private_military_contractors.html
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Der USA Bären-Thread 599371
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Eidgenosse:

Sorry, #762 gehört nicht hierher.

 
20.04.13 21:27
#762 gehört nicht hierher.">
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Anti Lemming:

Sticker von "The Craft"

2
20.04.13 21:32
Unten steht: "Gewalt löst Probleme" ("Violence does solve problems").

(Quelle: Link aus letztem Posting)
Der USA Bären-Thread 599373
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Palaimon:

"Nichts ist passiert" - Oder doch?

5
20.04.13 21:56
Aus dem Heibel-Ticker vom 19.4.13

Doch, eines ist in den vergangenen Tagen passiert: In den USA haben die Notenbanker begonnen darüber zu diskutieren, wann die Liquiditätsflutung zurückgefahren werden könnte. Für paranoide Spekulanten ist das eine dramatische Wendung: Bislang wurden immer mehr und mehr Liquiditätsmaßnahmen notwendig, um das Land vor dem Untergang zu bewahren. Das Zinsniveau ist bei 0%, das Spekulieren auf den Untergang mit geliehenem Geld war in den vergangenen drei Jahren nahezu kostenfrei. Eine nahezu kostenlose Versicherung gegen Chaos mit Geld, das man nicht hat, während man mit dem Vermögen der Kunden Aktien kaufen konnte.

Doch nun droht diese Versicherung bald Geld zu kosten, denn nichts anderes bedeutet eine sukzessive Rückführung der Liquiditätdsflutung. Es dauert zwar noch eine Weile, bis die außergewöhnlichen Maßnahmen zurückgefahren sind und bevor dann irgendwann eine erste Zinserhöhung erfolgen könnte. Doch die Richtung der Notenbankpolitik hat sich verändert, und das ist für viele Spekulanten und Hedgefonds Alarmsignal genug.

Der Verkauf zypriotischen Goldes mag der Auslöser gewesen sein. Der Grund ist die Stabilisierung der Situation in den USA, in Euroland und in China.

Weiter hier:
.

Der USA Bären-Thread 15712144
Der internationale Börsenbrief von Stephan Heibel mit Analysen zum Goldpreis, Ölpreis, zu Aktien und allem, was Anleger wissen müssen.
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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Anti Lemming:

Japans Inflationspropaganda und warum sie

3
21.04.13 15:50
besser nicht aufgeht.

www.zerohedge.com/news/2013-04-20/...j-better-hope-its-not-successful

...The existing (and ongoing) massive expansion of base money into the banking systems of the US, England, and Japan is without precedent. As Nomura's Richard Koo notes, at 16x statutory reserves, the liquidity 'should' have led to unprecedented inflation rates of 1,600% in the US, 970% in the UK, and 480% in Japan.

However, it has not, yet. In short, Koo continues, businesses and households in these economies have stopped borrowing money even though interest rates have fallen to zero. And with no one borrowing money and many actually paying down debt, the money multiplier has turned negative at the margin - because of the severe damage caused to balance sheets when the bubble collapse drove asset prices lower while leaving debts intact (so-called balance-sheet-recession).

This suggests that there is little physical or mechanical reason for the BOJ"s easing program to work. But the program could also have a psychological impact - and Japanese media is on an 'inflation' full-court press currently. The risk here is that not only borrowers but also lenders will start to believe the lies. No financial institutions anticipating inflation could ever lend money at current interest rates. No actual damage will be done as long as the easing program remains ineffective. But once it starts to affect psychology, the BOJ needs to quickly reverse the policy and bring the monetary base back to 'normal'. If the policy reversal is delayed, the Japanese economy (and inflation) could spiral out of control.



Dazu eine Analyse von Richard Koo (Nomura):
de.scribd.com/doc/137092515/...d-Qualitative-Easing-2013-04-16

Koo sieht Japan und die Restwelt nach wie vor in einer Bilanzrezession.



USD/JPY langfristig: "Intitalzündung" durch Abe im Spätherbst 2012.
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 599470
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Ischariot MD:

Deutschland bei G20 isoliert

3
21.04.13 22:53
Deutschland als einsamer Verteidiger der Sparpolitik

Von Hans Bentzien

  Deutschland ist bei den Beratungen der Finanzminister und Notenbankgouverneure der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer als einsamer Verteidiger einer sparsamen Haushaltspolitik aufgetreten. Während das am Samstag in Washington verabschiedete G-20-Statement die Notwendigkeit weitere wachstumsfördernder Maßnahmen ganz nach vorne stellte, traten die Vertreter Deutschlands auf die Bremse.

  Die G-20 loben in ihrem Statement die von Japan ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Deflation (hört, hört) und erwähnen auch das in Korea beschlossene Konjunkturpaket. "Trotzdem muss noch mehr getan werden, um der anhaltenden Schwäche der Weltwirtschaft wie vereinbart zu begegnen", heißt es in der Erklärung weiter.

  Der Beitrag der Eurozone muss laut G-20 darin bestehen, die Grundlagen der Wirtschafts- und Währungsunion zu stärken, das Projekt einer Bankenunion zu beschleunigen, die finanzielle Fragmentierung zu bekämpfen und die Bankbilanzen zu stärken. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, ging noch weiter und attestierte Europa den weltweit größten Nachholbedarf an wachstumsunterstützenden Maßnahmen (hört, hört, hört !!!).

  Dem trat jedoch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble entgegen (...)

  Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnte vor dem Versuch, die vor der Krise erreichten Wachstumsraten über eine Erhöhung der Haushaltsdefizite erreichen zu wollen (...)

  Der Chef der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, und Frankreichs Finanzminister Pierre Moscivici plädierten dagegen für eine langsamere Reduzierung der Haushaltsdefizite (...)

www.finanzen.net/nachricht/aktien/...r-der-Sparpolitik-2382000
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Anti Lemming:

Neue BIP-Luftnummer von den US-Statistikern

11
22.04.13 09:16
USA hat das Problem, dass die Wirtschaft um nur 1,5 % pro Jahr wächst, während gleichzeitig die Staatsverschuldung (die dieses Wachstum im Wesentlichen "generiert") um jährlich 7,5 % steigt. Da dies nun schon "seit Lehman" so läuft, ist es kein Wunder, dass die US-Schuldenquote auf inzwischen 107 % gestiegen ist. Das ist bereits höher als in manchen PIIGS.

Was also können die Amis dagegen tun? Sie könnten "sparen" (d.h. die Neuverschuldung reduzieren). Doch dann würde das eh schon anämische BIP-Wachstum erst recht zurückgehen, und die Wirtschaft womöglich sogar "deflationär schrumpfen".

Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass BIP-Wachstum bzw. das BIP höher zu veranschlagen, als es tatsächlich ist. Genau dieses Taschenspielertricks will sich jetzt das US-Statistikamt bedienen. Dem US-BIP werden ab Juli "intangible assets" zugeschlagen, die es schlagartig um 3 % erhöhen.

Das BIP-Wachstum würde dann im 3. Quartal geradezu "explodieren": Allein schon wegen Zurechnung der "intangible assets" steigt es um 3 %. Hinzu kommen die 1,5 % tatsächliches BIP-Wachstum. D.h. die Amis könnten dann im 3. Quartal 4,5 %-Wachstum "vermelden" - was bei der üblichen "annualen" Angabe einem BIP-Wachstum von "sensationellen" 18 % entspricht.

Na, und wenn die Wirtschaft derart extrem "wächst", dann ist das mit der Staatsverschuldung (QE-Gelddrucken) doch gar nicht mehr so schlimm, oder? 18 % annuales BIP-Wachstum (Statistikamt-erzeugt) bringt bei 8 % Neuverschuldung rund 10 % inflationsbereinigtes Wachstum - wie einst in der "guten alten Zeit"....

Die News-Fritzen bei CBS, CNBC und Co. dürften sich geradezu "überschlagen" wegen dieser Erfolgsmeldung. Sofort würden auch Goldman und Co. das DOW-Kursziel auf 25.000 heben und vorrechnen, dass der DOW dann "angesichts des neuen Wachstumsschub", gepaart mit der "Energierevolution" durch Fracking, "immer noch sehr billig" wäre.

Die Lehmankrise würde als "komplett überwunden" dargestellt, die US-Banken wieder als "kerngesund" und die Restwirtschaft als strotzendes Bollwerk in einer ansonsten darbenden Welt. Amerika stünde, wie die Spindoktoren zu verkünden sich nicht nehmen ließen, vor einem ebenso ungeahnten wie ungeheuren Durchbruch. "Endlich greifen die QE-"Maßnahmen", würden sie herausposaunen.

Na, und zeigt das nicht, dass auch Japan jetzt genau das Richtige tut? Wenn es in Amiland klappt, dann werden es doch wohl auch diese schusseligen Japse irgendwie hinbekommen. Der Nikkei steigt ja bereits wie an der Schnur gezogen. Und haben die Börsen nicht "immer Recht"? Im Nachhinein können selbst finsterste Pessimisten nicht mehr leugnen, dass der ganze Anstieg der Weltbörsen seit 2009 eine einzige "große Vorwegnahme" der nun laufenden Entwicklung war! Inzwischen sollte auch den letzten konservativen Spaßbremsen dämmern, dass Gelddrucken TATSÄCHLICH die Lösung aller Probleme und der Heilige Gral der "neuen Wachstumswirtschaft" ist. Die Börsen haben es wieder mal - wie üblich - als Erste erkannt.

Höchste Zeit also, dass auch in Europa die kleinkarierten Vorurteile pfennigfuchserisch-doktrinärer Notenbanker, Politiker und sonstiger Bedenkenträger beiseite gewischt werden, damit die EZB endlich mit einer hauseigenen grandiosen Geldflut das Tor zum erlösenden "ewigen Wachstum" aufstoßen kann. Genau wie es IWF-Chefin Lagarde - mal warnend, mal frohlockend - unablässig fordert (# 768). Immerhin war Lagarde Europameisterin im Schwimmen. Daher hat sie mit Fluten, durch die sie Arm rudernd vorprescht, bereits seit frühester Kindheit animierenden Hautkontakt.

Nach diesem Bläh-doyer zurück zu den Amis. Was genau sind denn nun diese "intangible assets", die die Statistiker ab Juli dem BIP zuschlagen wollen? Ganz einfach: Es sind Hollywood-Filme, Videos, Magazine, iTune-Songs - all diese von "den kreativsten Köpfen der Welt" (aka Disney) hervorgebrachten Text-, Ton- und Bild-Werke, die weit mehr sind als schnöde Unterhaltung - nämlich BIP-wirksame Assets. Außerdem sollen dazu ab Juli die potenziell bahnbrechenden Ergebnisse der US-Industrie- und Grundlagenforschung (R&D) zählen. Bislang flossen die mit R&D verbundenen Kosten negativ ins US-BIP ein. Ab Juli wird R&D von den US-Statistikern als "Investment" bzw. "intangible Assets" (= BIP-positiv) bewertet. Allein dies "schindet" 2 % Extrawachstum für's BIP.

Fehlt eigentlich nur noch, dass in USA demnächst der "Erholungswert" der tollen Naturparks, Landschaften und schönen Seen dem BIP zugeschlagen werden, weil dieser potenziell Gewinn steigernd für die Freizeit-Industrie genutzt werden könnte. Nicht zu vergessen die frische Brise an Atlantik und Pazifik, die fast so belebend wirkt wie die (dünne) Luft, aus der die Fed tagtäglich ihr frisches Geld schöpft...




www.zerohedge.com/news/2013-04-21/...ing-addition-intangibles-economy

...What exactly will constitute GDP growth going forward? In a word, intangibles: films, books, magazines and iTunes songs.

   “We’re capitalising research and development and also this category referred to as entertainment, literary and artistic originals, which would be things like motion picture originals, long-lasting television programmes, books and sound recordings,” said Mr Moulton.

(he he he. "Long lasting tv programs" - war auch höchste Zeit diese den "langlebigen Wirtschaftsgütern" zuzuschreiben... A.L.)

   At present, R&D counts as a cost of doing business, so the final output of Apple iPads is included in GDP but the research done to create them is not. R&D will now count as an investment, adding a bit more than 2 per cent to the measured size of the economy.

...the only reason for this artificial "boost" to the US economy which apparently can be any old arbitrary number agreed upon by a few accountants, and which always goes up post revision, never down, is to make US debt/GDP under 100% once again, if only very briefly. Surely a few months later something else can be "added" to GDP making the US economy appear better than it is once more....
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Stöffen:

Die Notenbanken werden den Krieg gewinnen

10
22.04.13 12:06
verkündet der Vermögensverwalter Pimco aktuell und geht davon aus, dass die Notenbanken Japans und der USA es schaffen werden, die Vermögenspreise und gleichzeitig die Inflationsraten zu erhöhen.  

Wenn man mal bedenkt, dass z.B. die Geldmenge in Japan den letzten Jahren schon recht massiv erhöht wurde, ohne dass es stärkere Auswirkungen auf die Inflation gehabt hat und die expansive Geldpolitik auch in den USA und Grossbritannien nur wenig geholfen hat, so mutet Pimcos These befremdlich an. Das Wachstum in den vorgenannten Ländern dümpelt vor sich hin, die Arbeitslosigkeit verbleibt widerspenstig im hohen Bereich.

Gemäß der These von Richard Koo, dass in einer Balance Sheet Recession eine lockere Geldpolitik eher nutzlos ist, weil sich die Wirtschaftssubjekte immer weiter entschulden wollen oder müssen, scheinen die Ankündigung stärkerer inflationärer Tendenzen mMn doch da eher auf einen psychologischen Effekt hinzuzielen. Die Menschen sollen nun anfangen, sich vor der Inflation zu fürchten und diese Furcht soll womöglich etwas realwirtschaftlich bewirken. Aber wie soll das funktionieren, wenn vielfach schon bereits überschuldete Haushalte und Firmen eben keine neuen Kredite aufnehmen bzw. sich nicht noch weiter verschulden wollen.

Ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Fakt ist der Umstand, dass bei stärker anziehender Inflation die Kurse der jeweiligen Staatsanleihen wohl stärker unter Druck geraten dürften. Die Kapitalverluste bei den Bond-Haltern wären da sicherlich nicht unerheblich.

Aber da die Fed ja nun mittlerweile 80% der neu ausgegebenen Treasuries aufnimmt und die Bank of Japan bekundet hat, jährlich japanische Staatsanleihen in Höhe von umgerechnet 410 Milliarden Euro kaufen zu wollen, kann man sicher davon ausgehen, dass in unvermindert hohem Tempo bei rekordniedrigen Zinsen weiterhin fleißig die Schuldenberge auftürmt werden.

Aus dem besagten WSJ-Artikel " Pimco glaubt an die Macht der Notenbanken"

"Die Zentralbanken in den USA und Japan werden langfristig ihr Ziel erreichen, die Vermögenspreise und gleichzeitig die Inflationsraten zu erhöhen. Dies erwartet Mark Kiesel, einflussreicher Fondsmanager beim US-Investor Pimco. "Die Notenbanken werden den Krieg gewinnen", sagte er dem Handelsblatt.

Sie würden mit der lockeren Geldpolitik und dem Ankauf von Staatsanleihen weitermachen, solange sie keine "signifikanten Preisblasen bei Aktien, Immobilien, Rohstoffen und Unternehmensanleihen kreieren". Noch sehe er diese Blasen nicht, halte indes die Aktienmärkte für "in Teilen sehr hoch bewertet".

www.wallstreetjournal.de/article/...204578436710017052752.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Caterpillar - Gewinn halbiert, Ausblick gesenkt

4
22.04.13 14:11
CAT ist ein "Proxy" für die US-Wirtschaft...

Caterpillar cuts full-year 2013 outlook

NEW YORK (MarketWatch) -- Caterpillar Inc. CAT +0.67% said Monday its first-quarter profit dropped to $880 million or $1.31 a share, from $1.59 billion or $2.37 a share, in the year-ago quarter. The equipment maker's revenue dropped to $13.21 billion from $15.98 billion. Wall Street analysts expected the company to earn $1.36 a share on sales of $13.8 billion. Looking ahead, the company cut its 2013 outlook for EPS to $7 at the middle of the sales and revenues outlook range, from $7-$9 a share, and sales revenues to $57 billion - $61 billion from $60 billion - $68 billion. "In China, first quarter economic growth was slightly less than many expected, but in our view, remains consistent with slow growth in the world economy," said Caterpillar Chairman and Chief Executive Officer Doug Oberhelman. Caterpiller shares were down 0.5% in premarket.

www.marketwatch.com/story/...r-cuts-full-year-2013-outlook-2013-04-22
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Stöffen:

zu Caterpillar, #104771

7
22.04.13 15:04
Caterpillar gerät hier ebenfalls zunehmend in das Mahlwerk der gedrosselten wirtschaftlichen Expansion Chinas, dem damit einhergehenden Nachfragerückgang bei vielen Rohstoffen und der folglich absackenden Investitionsbereitschaft der großen Minengesellschaften.

Dieses Problem könnte sich durchaus als ein längerfristiges darstellen.

Michael Pettis, Ökonom und Professor an der Pekinger Guanghua School of Management, hat sich zuletzt dahingehend geäußert, dass Chinas Wirtschaft aufgrund von Restrukturierungsbemühungen in Zukunft erheblich langsamer expandieren wird. Wie dieser Reformprozess sich konkret gestalten wird, das ist letztendlich nicht völlig präzise zu prognostizieren (ein wichtiges Kriterium wird hier die Rückführung der übermäßigen Kreditvergabe und des Schattenbankensystems sein), aber Chinas Restrukturierung, welche die übermächtige Exportorientiertheit auflösen wird, ist laut Michael Pettis nicht aufzuhalten. In den letzten zwanzig Jahren ist China zum weltgrössten Exporteur von Fertigerzeugnissen aufgestiegen, auch bei kapitalintensiven Produkten wie Stahl und Schiffen. Das von China betriebene Rebalancing könnte somit durchaus erhebliche Auswirkungen für den Rohstoffsektor mit sich bringen.

Zu den Ausführungen Pettis gibt es eine quasi semi-offizielle Note durch Zhou Xiaochuan von der PBoC. Die kurzfristigen Wachstumsaspekte werden aufgrund der Notwendigkeit struktureller Reformen zurückgedrängt werden, so die Äußerung von Zhou.

PBOC’s Zhou Says Slower Growth Needed for Restructuring

China’s slower expansion in the first quarter is “normal” as the world’s second-largest economy sacrifices growth to make structural reforms, People’s Bank of China Governor Zhou Xiaochuan said.

“China’s undergoing economic restructuring, which sometimes is not in lockstep with growth,” he said. “We need to sacrifice short-term growth for the purposes of reforms and structural adjustments…..”

www.bloomberg.com/news/2013-04-20/...ed-for-restructuring.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

US-Wirtschaft gemäß CFNAI "below trend"

 
22.04.13 16:09
U.S. economy below trend in March, index shows
By Steve Goldstein

WASHINGTON (MarketWatch) -- The U.S. economy ran below trend potential in March, according to the Chicago Fed national activity index released Monday. In March, the index swung to -0.23 from an upwardly revised +0.76 in February, and the three-month moving average fell to -0.01 from +0.12. The index weights 85 different economic indicators and is designed so that readings above zero indicate the economy is growing above average historical trends, and readings below zero indicate the economy is running below-average trend growth. When the three-month moving average moves below -0.70, there's an increasing likelihood a recession has begun.

www.marketwatch.com/story/...ow-trend-in-march-index-shows-2013-04-22
Antworten
Sufdl:

Die caterpillar

 
22.04.13 16:13

hat mir mal schoen mein Depot gefuellt (siehe CAT thread). Jetzt sollte es wieder so weit sein. Das gute Teil wird ein Steinchen im Getriebe sein, das den alternden Bullenmarkt drehen wird.

Antworten
Anti Lemming:

Verkäufe von US-Gebrauchthäusern: -0,6 %

3
22.04.13 16:14
Existing-home sales decline 0.6%
By Ruth Mantell

WASHINGTON (MarketWatch) -- Existing-home sales declined 0.6% in March to a seasonally adjusted annual rate of 4.92 million... Economists polled by MarketWatch had expected a pace of 5.03 million existing-home sales for March, compared with an original estimate of a 4.98 million rate in February. On Monday, NAR revised February's rate to 4.95 million. Inventories rose 1.6% in March to 1.93 million existing homes for sale. The months' supply rose to 4.7 in March from 4.6 in February.

www.marketwatch.com/story/existing-home-sales-decline-06-2013-04-22

Bei allem Erholungsgetöse scheint den Private-Equity-Aufkäufern gebrauchter US-Häuser angesichts steigender Preise und fallender Mieten die (Geld-)Puste auszugehen.
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