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Der USA Bären-Thread


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Sternzeichen:

Deutsche sind die Ärmsten im Euroraum

10
09.04.13 18:02
Das Nettovermögen der Masse der deutschen Haushalte ist nach Daten der Europäischen Zentralbank niedriger als in jedem anderen Euroland. Das Medianvermögen beträgt hierzulande 51.400 Euro – in Zypern 266.900 Euro.

Das ist eines der Ergebnisse einer mit Spannung erwarteten Umfragen der Euro-Notenbanken zu Armut und Reichtum in ihren Ländern. Das Median-Vermögen - eine Hälfte der Haushalte hat mehr, die andere weniger - beträgt im Euroraum rund 109.000 Euro, wobei die Daten für Irland und Estland noch nicht vorliegen. Hierzulande hat die Masse der Haushalte jedoch nicht einmal halb so viel. Das Median-Vermögen beträgt in Deutschland 51.400 Euro.

Angesichts der vielen Milliarden Euro an Stabilisierungshilfen für Länder wie Griechenland, Portugal und Zypern bergen solche Zahlen einigen politischen Sprengstoff. Das sei auch ein Grund, warum die EZB die Veröffentlichung der Daten so lange hinausgezögert habe, bis das Stabilisierungsprogramm für Zypern beschlossen wurde, heißt es in Notenbankkreisen. Zumal die Zyprer mit einem Netto-Median-Vermögen - also unter Einbeziehung von Gütern wie Schmuck und Autos und nach Abzug von Schulden - von 266900 Euro je Haushalt zu den reichsten Europäern zählen.
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Der USA Bären-Thread 595770
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Kicky:

Soros fordert Eurobonds

 
09.04.13 21:57
Die US-Investorenlegende fordert von Deutschland, Eurobonds zu akzeptieren oder den Euro aufzugeben.

wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/...acklink=/home/index.do
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Contrade 121:

sternzeichen...

4
09.04.13 22:50
guter Beitrag, keine Frage. Ich glaube an diese Statistik. Die Leute hierzulande, insbesondere im mittleren Neckarraum sind derart beschäftigt, dass sie es gar nicht blicken was da eigentlich geschieht. Es bestätigt sich wiedermal die Regel, dass der Deutsche genügend Arbeit und getreten werden braucht damit er produktiv wirkt. Was die Politiker derzeit aber treiben und welche Privilegien sie sich einräumen, das hat es mMn bisher nicht gegeben. Kann das so ewig weitergehen?
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saschapepper:

#104501 Deutsche sind die Ärmsten im Euroraum

4
10.04.13 00:24
Diese Statistik der EZB ist doch völlig für die Katz...

Auf den ersten Blick sind die Zahlen verlüffend.

Auf den zweiten merkt man, das man beim Interpretieren einer Statistik gewaltig aufpassen muss.Denn wie "reich" eine Person ist, sagt sie nicht aus.

In Deutschland gibt es viele Singlehaushalte - das ist in ost- und südeuropäischen Länder recht anders. Ohne diesen Faktor herauszurechnen zu können ist die Statistik fast wertlos.

Außerdem wir nicht gesagt, was zum Vermögen gehört - z.B. dürfte die deutsche gesetzliche Rentenanwartschaft, so vernachlässigt sie sein mag, deutlich über der zyprischen liegen. Da kommen schnell einige 100.000 Euro zusammen.

Warum wird Geld für solch eine Studie ausgegeben? Mit Zahlen aus 2008 bis 2013 mit unterschiedlichen Methoden aus einzelnen Ländern ermittelt können mit dieser "Studie" keine wirklich aussagekräftige Schlüsse gezogen werden. Erkenntniswert gleich Null.

Und warum veroeffentlich SPON und FAZ solch eine Studie, wenn sie so verwirrend und unwissenschaftlich ist? Die ganze Statistik beruht nur auf Befragungen.  Wer da genau befragt wurde und ob überhaupt die Wahrheit gesagt wurde, dass hat die EZB überhaupt nicht weiter nachgeprüft.
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mercuryfx:

#504

3
10.04.13 00:44
Ja, es stimmt, es wäre interessanter das Vermögen pro-Kopf auszurechnen. Außerdem ist noch ein demographischer Faktor verhanden, weil man als junger Mensch über weniger Vermögen verfügt/verfügen muss als jemand kurz vor Renteneintritt.

Wieviel eine umlagefinanzierte Rente bei der demographischen Entwicklung wert sein soll, ist mir unklar. Wenn das der Vorteil Deutschlands gegenüber den südlichen Ländern sein soll, dann Gute Nacht :-)

Ich mache darauf aufmerksam, dass Deutschland das krasseste Missverhältnis aus Median und Durchschnittsvermögen hat, was auf eine größere Vermögensungleichheit hinweist als in anderen Ländern. Eigentlich ist das keine Überraschung, da alle Steuerzahler den Exportstandort über verdeckte Subventionen wie Hartz-4-Aufstockung, EEG-Umlage für energieintensive Betriebe, etc. finanzieren, die Gewinne jedoch in die Hände weniger fließen.
Antworten
Jing:

Na also, Deutsche was sorgt Ihr Euch,

 
10.04.13 02:14
nur EU 51.400,--, voll abgesichert ueber den Einlagensicherungsfond. AlterSpruch: "Haste Geld, sorgste dich, haste keines, hast auch keine Sorgen".
Und das Bisschen kannst auch noch an den Staat ueberweisen, dann bist alle Sorgen
los.
Antworten
Jing:

Fremdwaehrungen u. Einlagensicherung

 
10.04.13 02:26
Nur fuer die, die es vielleicht nicht wissen!
Wir Spekulanten unterhalten oftmals Fremdwaehrungskonten. Die Einlagensicherung (sofern sie denn je bezahlen wird), schreibt nur    von EURO 100.000,--  !!    nicht
auch von einem Gegenwert von Eu 100 T.
Fremdwaehrungen fallen nicht darunter und sind im Falle eines Falles weg! Ich koennte
mir vorstellen, dass es einige gibt, denen das nicht so klar ist.
Freilich, keiner weiss ob es 1/4 vor 12:00, 5 Min. vor 12 oder 2 Min. vor 12 ist.
Aber wo Rauch ist, ist auch Feuer - und es  raucht schon gewaltig.
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#104508

Sufdl:

@507

3
10.04.13 07:19

das ist richtig (Euro oder Waehrung eines EU Mitgliedstaates). Was die meissten auch nicht wissen: Bei der Anmeldung zur Depoteroeffnung wird man/frau automatisch als Retailkunde/Privatkunde klassifiziert. Aber ab bereits 20 Trades per anno gilt man Bankintern als Geschaeftskunde. Das kann auch Auswirkung auf die Einlagensicherung haben.

Bei Abschluss eines Tagesgeldkontos klammern sich viele Sparer an den  so wichtigen Satz im Vertrag, das eingelegte Geld sei bis zu einer  bestimmten Höhe abgesichert. Das gibt ihm die Sicherheit, seine  Unterschrift unter den Vertrag zu setzen. Was viele nicht wissen ist,  dass jeder Sicherungsfonds nur das auszahlen kann, was drin ist. Wer  dann glaubt, er könne sich an den Staat wenden, weil dieser Spareinlagen  garantiert, der irrt sich. Das hat jetzt ein europäisches Gericht bestätigt.

Der Einlagensicherungsfonds sichert die Einlagen der Sparer in der  Regel bis zu einem Betrag von 100.000 Euro ab. Der Topf wird jedoch von  den Banken selbst gefüllt und ist viel zu klein, um eine größere  Bankenpleite auszugleichen. Es ist mehr eine Simulation von  "Sicherheit", damit der Anleger endlich seine Unterschrift leistet. Wer  sich mit diesem Thema beschäftigt, wird wissen, dass wenige Milliarden  in dem Einlagensicherungsfonds nur ein Tropfen auf dem heißen Stein  sind, wenn es wirklich zu einer größeren oder mehreren Bankenpleiten  kommen sollte.

In dem aktuellen Fall hat sich Folgendes ereignet. Englische und niederländische Sparer hatten Geld bei isländischen Banken angelegt.  Als dann die isländischen Banken vom Staat gerettet werden mussten,  waren die Sicherungstöpfe schnell leer. Die ausländischen Sparer gingen  leer aus. In der Folge haben die Staaten Großbritannien und die  Niederlande selbst ihre Anleger entschädigt und forderten nun die  Zahlung der Summe durch den Staat Island zurück. Auch Deutschland hatte  damals Island das Geld überwiesen, damit das kleine Land die  Spareinlagen der deutschen Sparer zahlt. Man wollte den Schein wahren.  Geklagt hat Deutschland jedoch nicht.

Nach dem Urteil des Gerichtshofs der europäischen Freihandelszone EFTA ist aber kein Staat zur Zahlung verpflichtet. Das sitzt! Die wesentliche Aussage lautet: "Ein Staat muss nicht einspringen, wenn das nationale Einlagensicherungssystem an seine Grenzen stößt". Island muss nicht zahlen. Die Presseerklärung zu dieser Entscheidung finden Sie hier (EFTA Court).

Was bedeutet das Urteil? Eigentlich nichts Neues für  den gesunden Menschenverstand. Es gibt keine Sicherheit, wenn man sein  Geld einer Bank anvertraut. Das will der Mensch aber nicht glauben.  Sicherheit ist für ihn besonders wichtig, auch wenn es nur eine  vorgegaukelte ist.

Wenn sich nun ein Leser vielleicht an den Fernsehauftritt von  Kanzlerin Merkel und dem damaligen Finanzminister Steinbrück erinnert  und meint, der Staat "garantiere" doch die Einlagen seiner Sparer, dann  muss hier klärend aufgezeigt werden, dass dies nichts weiter als eine  Willenserklärung war. Schon wieder eine Täuschung, um  den Schein zu wahren. In der Not wird der Staat die Schultern zucken und  sich auf die außergewöhnlichen Umstände berufen. Der Sparer wird seine  Forderung nicht einklagen können.

Die meisten Leser unseres Blogs wissen, dass eine echte Einlagensicherung nicht existiert.  Wer bisher noch nicht überzeugt war, dem wird dieses wichtige Urteil  der EFTA vielleicht in seiner Entscheidungsfindung behilflich sein. Noch  ein kleiner Zusatz: Auffällig ist, dass die großen Medien dieses  Gerichtsurteil allesamt unter den Teppich gekehrt haben.

Quelle: start-trading.de

Antworten
Sufdl:

kein bankrun mehr

10
10.04.13 07:36

Quelle: start-trading.de

Die schwedischen Bürger murren nicht, dass ihnen das Bargeld  weggenommen wird. Sie sind es auch nicht gewöhnt. Seit vielen Jahren ist  es in Schweden üblich, sogar Kleinkram mit Plastikgeld zu bezahlen. Die  junge Generation wird das Bargeld daher nicht vermissen. Das ist jedoch gefährlich, da die Menschen die Tragweite solch einer Entscheidung nicht abschätzen können. Die Schweden werden nichts mehr ohne das wachsame Auge des Staates machen können. Der Bürger verliert seine Unabhängigkeit.

Bisher war es so, dass jeder mit seinem Geld machen und tun konnte,  was er wollte. Wer das Geld hat, bestimmt die Musik, heißt es  umgangssprachlich. Vor allem konnte der Mensch seine Entscheidung  unabhängig treffen und seine Einkäufe anonym tätigen. Das wird in der  Zukunft in Schweden nicht mehr möglich sein. Ohne Bargeld ist der Mensch  nicht mehr Herr über sein Geld, da er es ja nicht unter seine Matratze  legen kann. Das Geld muss dann auf der Bank liegen und damit fangen die  Probleme an.

Wie will der schwedische Bürger zum Beispiel anonym Gold und Silber kaufen?  Das geht dann gar nicht mehr. Wer sein Geld in Sicherheit bringen will,  wird vom Staat (aufgrund der nötigen Banküberweisung) beobachtet  werden. Damit ist man dem Staat ausgeliefert. Warum die Schweden sich  nicht wehren, ist unbegreiflich. Es passt jedoch zu unserer Zeit, dass  z. B. die Bankkunden nicht die Bankschalter gestürmt haben, trotz der  Geschehnisse in Zypern. Die Menschen erfassen nicht die Tragweite der  Entscheidungen, die um sie herum passieren.

Während in den südlichen Staaten ein Bargeldverbot für Transaktionen  in bestimmte Höhe eingeführt wurde (z. B. 1500 Euro), soll in Schweden  das Bargeld vollends von der Bildfläche verschwinden. Natürlich alles zum Wohle der Nation und zur Unterbindung von Kriminalität. Diese Veränderung wird positiv formuliert und die ängstlichen Schweden fühlen sich bei solchen Worten sicherer.

Gleichzeitig geben sie sich jedoch auf. Sie werden nie wieder etwas  entscheiden können, das nicht von irgendeiner Instanz kontrolliert wird.  Jemand anders wird im Notfall eine Transaktion verbieten bzw. auch das  Konto sperren können. Wie gesagt, die Hoheit über das eigene Geld wird  mit einem kompletten Bargeldverbot abgegeben. Das ist eine gefährliche  Entwicklung.

Noch ein Punkt mahnt zur Vorsicht. Wenn jeder Schwede sein Geld auf der Bank hat, dann kann er nicht mehr loslaufen und im Rahmen eines Bankenruns seine Ersparnisse von der Bank nehmen.  Erstens gibt es ja dann kein Bargeld mehr und zweitens würde man mit  einer Teilabhebung das eigene Vermögen in Gefahr bringen, da der Rest ja  genau auf dieser Bank liegt. Man schneidet sich ins eigene Fleisch oder  sägt den Ast ab, auf dem man sitzt.

Solch eine Abhängigkeit zwischen den Banken und den Bürgern ist  gewollt. So kann der Bürger nicht mehr gegen die Banken sein und wenn,  dann muss er dafür bluten.

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Antworten
Sufdl:

Ist die drohende Enteignung

2
10.04.13 07:47

der Sparer der Grund fuer ein S&P mit ATHs bei Sequeter & Co? Soo ne schoene Kurs/RSI Divergenz bei Dow&SPX, aber jetzt shorten?

Eins ist sicher: die Mutti und ihr griesgraemiger Schaeuble koennen so schnell keinem Aktionaer von US Firmen die Haare schneiden.

Antworten
Sufdl:

Sequester

 
10.04.13 07:56

sollte es heissen. Fuer 80% der ammis: "a town somewhere in Utah n' staff".

Antworten
relaxed:

#104504 Die Studie belegt das, was jeder, der

13
10.04.13 08:12
sich die letzten 15 Jahre mit offenen Augen durch den Euroraum bewegt hat, weiß:

Der Deutsche verarmt im Vergleich zu den anderen Eurobürgern. Die Ursache hierfür sind der Immobilienbesitz, die Immobilienpreise und die Nettolöhne in den anderen Euroländern.
Gerade bei den Nettolöhnen sind die deutschen Singles benachteiligt, so dass hier die kleinere deutsche Haushaltsgröße beim Vermögensaufbau besonders durchschlägt.

... und wer glaubt, die Ansprüche an das deutsche Renten- und Sozialsystem wären so viel besser als in anderen Ländern, der ist blind oder ein Opfer der deutschen Medienpropaganda.
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
Antworten
Jing:

soisses und nicht anders,

2
10.04.13 08:49
besten Dank, Sufdl, Du hast die Problematik und die daraus folgenden Konsequenzen
noch wesentlich detailierter aufgezeigt als ich, denn ich nahm an, dass den meisten
die "Einlagenaugenwischerei" bewusst ist, zu mindest den Forumsteilnehmern.
Contrade in # 503 hat auch beschrieben warum dies alles so reibungslos geht.
Wir befinden uns in einer Vorstufe der "Sonnenkoenigzeit", diesmal sind es nicht
die Adeligen, diesmal sind es die Politiker, Baenker u.a.m.  die schmarotzen und sonnen.
Das Revoluzzer-Gen hat man dem Deutschen offensichtlich voellig entnommen.
Antworten
Jing:

# 511, auch schon darueber nach gedacht,

 
10.04.13 08:59
gibt doch eigentlich wenig Gruende fuer ATH's.
Wenns eng wird lieber den Rest in USA-Stocks als auf dt. Banken. Korrektur ist mir
immer noch lieber als Enteignung.
Antworten
ivan73:

Marc Faber : Totaler Kollpas ist möglich

4
10.04.13 10:11
www.godmode-trader.de/nachricht/...laps-moeglich,a3065572.html
Antworten
ivan73:

5 jährie Japan-Bonds

3
10.04.13 12:01
heute wieder 31 % rauf!

www.bloomberg.com/quote/GJGB5:IND
Antworten
saschapepper:

EZB-Studie wegen Zypernrettung zurück gehalten

6
10.04.13 12:27
Der USA Bären-Thread 596035
Eine neue Studie der Europäischen Zentralbank zeigt, dass viele Bürger auf Zypern trotz der Schuldenkrise sehr vermögend sind.
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 596035
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Anti Lemming:

# 517 - Japan-Bond-Renditen seit 2008

5
10.04.13 13:17
In den letzten fünf Jahren sind die Renditen der Japanbonds ständig gesunken. Scheint bei hoffnungslos überschuldeten Ländern eine Art "Muss" zu sein ;-) (vgl. USA).

Der Rendite-Anstieg von 31,47 % allein heute ist zwar gewaltig, erfolgt aber von sehr niedrigem Niveau aus.

Spannend bleibt, ob sich der Anstieg linear oder exponentiell fortsetzt.

- Linear würde bedeuten: Weiterhin in Schritten von ca. + 0,06 pro Tag.

- Exponentiell würde bedeuten das die Steigerungsrate um 30 % pro Tag erhalten bleibt, wobei jedoch die Basis von Tag zu Tag rapide wächst. Bei expontenziellem Anstieg bekäme man einen Fahnenstangen-Chart, wovor ja auch Soros in # 516 [2. Unterkapitel] warnt. Das wäre dann wohl auch der Anfang vom Ende Nippons.

Soros in # 516:

"Was Japan tut, ist ziemlich gefährlich. Denn die Japaner tun es, nachdem sie 25 Jahre lang Defizite aufgetürmt haben, ohne die Wirtschaft in Gang zu bringen. Das was sie jetzt in Gang gesetzt haben, können sie möglicherweise nicht mehr stoppen. Wenn der Yen fällt und Leute in Japan davon ausgehen, dass das weitergeht und sie ihr Geld ins Ausland bringen sollten, könnte die Abwertung des Yen zu einer Lawine werden. Man kann eine Lawine auslösen, aber man kann sie dann nicht mehr aufhalten."

"Die geldpolitische Lockerung in Japan ist so umfangreich wie das, was die Fed in den USA tut. Aber die Größe der japanischen Wirtschaft beträgt nur ein Drittel der US-Wirtschaft. Es ist also drei Mal so stark wie das, was in den USA passiert."
(Verkleinert auf 68%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 596056
Antworten
saschapepper:

#104513 relaxed

8
10.04.13 13:30
Wenn mehrere Personen in einem Haushalt wohnen wird der einzelne Mensch dadurch aber trotzdem nicht reicher.

Genau das wird aber durch Überschriften wie "Vermögen in Griechenland größer als in Deutschland" Zitat vom SPON suggeriert. Und das wollte ich auch kritisieren.

Die von dir genannten Fakten bezweifel ich ja auch garnicht.

Der größte Skandal der Studie wird leider wie immer verschleiert bzw. in den Medien kaum erwähnt: Der Skandal besteht darin, das zehn Prozent der reichsten Haushalte die Hälfte des gesamten Vermögens in der Euro-Zone besitzen.

Die Schere zwischen Arm und Reich geht also immer weiter auseinander. Und zwar überall in der Eurozone egal ob in Deutschland, Österreich oder Griechenland. Die Mittelschwicht bricht weg. Bald gibt es nur noch Arm und Reich. Und ich finde darüber sollte mehr diskutiert werden.
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Kicky:

EZB verfolgt damit ein Ziel laut WSJ

2
10.04.13 13:58
online.wsj.com/article/...844.html?mod=WSJ_hps_LEFTTopStories#

The ECB's findings could encourage efforts to further involve the private sector in any future government rescues by imposing wealth taxes or losses on large bank deposits, which would reduce the price tag for Germany and others, analysts said.

The figures "clearly give more weight for bail-ins" of the private sector in countries that need assistance, said Carsten Brzeski, an economist at ING Bank in Brussels.The report, compiled through a survey of over 60,000 households across the euro zone, shows a dichotomy between cash-strapped governments and a rich citizenry, as high private-sector wealth didn't prevent governments in Southern Europe from racking up large debts......
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Kicky:

Europe's Poorest?

5
10.04.13 14:05
.....Figures released by the European Statistics Agency last month, for example, showed gross domestic product per person—a measure of income—in Germany was €29,000, or 119% of the EU average during 2010.

That compared with 87% in Greece, 101% in Italy and 99% in Spain. Of the 41 regions with a GDP per capita above 125% of the average, eight were in Germany.

Not surprisingly, households in Luxembourg topped the ECB study, with average net wealth of over €700,000 in 2010, the last year for which data are available.

But those in Cyprus were second, with average net wealth of around €670,000. Last month, the government there got a €10 billion ($13 billion) rescue from the European Union and International Monetary Fund. As part of that bailout, large depositors in the biggest Cypriot banks face significant losses.

German households had on average just under €200,000 in net wealth. The figure was slightly lower in Finland and the Netherlands, where public opposition to bailouts of Southern Europe also runs high.The median, or midpoint, of German households had just over €50,000 in wealth, the lowest in the euro zone. The median in Greece, was twice that, at €102,000, and five times as high as in Cyprus at nearly €270,000.

Median figures strip out the extremes of wealth and poverty, and are a better reflection of a typical, middle-class household. In Germany, mortgage interest isn't treated as favorably for taxes as it is in other parts of Europe. In addition, German banks typically require large down payments, depressing home-buying in favor of renting.....

online.wsj.com/article/...6844.html?mod=WSJ_hps_LEFTTopStories
Der USA Bären-Thread 596081
Antworten
Kicky:

Euro Rally Continues On BOJ Plans

 
10.04.13 14:09
...Market-watchers are braced for funds to flow out of Japan as official buying compresses the country's government bond yields.

"Whilst the flows haven't yet been seen, the market is positioning for increased outflows from Japan and the euro is the main benefactor," said Michael Sneyd, a foreign-exchange strategist at BNP Paribas...

online.wsj.com/article/...961368.html?mod=wsj_streaming_stream
Antworten
Kicky:

EU Weighs Spreading Costs of Rescues

 
10.04.13 14:12
BRUSSELS—European government policy makers are considering rules that would include short-term loans from other banks among the liabilities that could suffer losses when authorities close down failing banks, according to a document seen by The Wall Street Journal.

The document is the basis for discussions among technical experts from European Union member states that are still at a very early stage, several officials stressed. It spells out potential amendments to a proposed EU-wide law seeking to limit expensive taxpayer-funded bailouts of troubled banks......
online.wsj.com/article/...0866.html?mod=WSJ_hp_us_mostpop_read
Antworten
Kicky:

Zweifel an überraschenden Exportzahlen Chinas

3
10.04.13 14:19
obwohl die Zahlen:  "Growth in exports, meanwhile, fell to 10% in March from 21.8% in February" die US-Märkte zu beflügeln scheinen: Futures im Plus

....Today’s trade data release has not instilled any more confidence in either the quality of data or the strength of the recovery. Whilst total export growth of 10% year-on-year in March is far more reasonable a number than in January and February, the breakdown of exports by destination veers towards the absurd. China’s exports to Hong Kong grew by an astounding 93% year-on-year – the highest since March 1995 – whilst exports to the EU contracted by 14% year-on-year and those to the U.S. sunk by 7%. Given a lot of exports to Hong Kong are actually re-exported to the EU and U.S. as final destinations, this seems a little incongruous, to say the least.....

blogs.wsj.com/chinarealtime/2013/04/10/...prise-trade-deficit/
Antworten
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