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Meldung des Tages: Kupfer vor dem Engpass: Warum Kupfer gerade zur „Nvidia“ unter den Rohstoffen wird
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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.914,75 +0,04% Perf. seit Threadbeginn:   +373,94%
 
wawidu:

Pharmacyclics

2
11.03.13 16:57
Dieser Wert ist seit 2011 einer der Lieblinge der Momentum-Reiter mit "Fahnenstangensyndrom".

Nachfolgend die Kenndaten des Unternehmens:

finance.yahoo.com/q/pr?s=PCYC+Profile

finance.yahoo.com/q/ks?s=PCYC+Key+Statistics

finance.yahoo.com/q/mh?s=PCYC+Major+Holders

Und zum Schluss ein Blick in den "Selbstbedienungsladen" des Managements:

finance.yahoo.com/q/it?s=PCYC+Insider+Transactions
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 586601
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Anti Lemming:

Millionen Europäer leben vom Roten Kreuz

3
11.03.13 17:40
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...ebensmittel-hilfe-a-888114.html

Die Schuldenkrise verschärft die Armut in Europa dramatisch. Noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs hat das Rote Kreuz in so vielen Ländern des Kontinents Lebensmittel verteilt. Allein in Spanien versorgt die Hilfsorganisation drei Millionen Bürger mit dem Nötigsten.

....In Spanien verteilte die nationale Hilfsorganisation demnach allein im vergangenen Jahr 33 Millionen Kilogramm an Lebensmitteln. Weitere 21.500 Bürger in Spanien unterstützte das Rote Kreuz, ihre Grundversorgung mit Wasser und Strom sicherzustellen oder mit Mietzuschüssen.

------------

passend dazu:
Jakob Augstein: Armutszeugnis für Deutschland
www.spiegel.de/politik/deutschland/...ein-armutszeugnis-a-888000.html

Die Bundesregierung hat versucht, den Armutsbericht zu schönen - dennoch zeugt er von der sozialen Misere im Land. Zehn Jahre nach Verkündung der Agenda 2010 ist die Ära der sozialen Marktwirtschaft am Ende.
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wawidu:

Ergänzung zu 875

 
11.03.13 17:45

Hier muss es heißen: Auf diesen Index wurde auch ein ETF "iShares Russell 2000" mit dem Kürzel IWM eingerichtet.

Antworten
Anti Lemming:

Zu IWM

 
11.03.13 20:14
gibt es als Gegenstück noch das Doppel-Short-ETF TWM - ein reverses Index-Zertifkat mit Hebel 2.

IWM bzw. der Russell 2000 ist zurzeit der mMn aussichtsreichste Short-Kandidat unter den US-Indizes. Der Russell zeigt heute bereits relative Underperformance zu den "großen" US-Indizes wie DOW, SPX, NDX.

Auch der MDAX performte heute schlechter als der DAX.

Grund: Nebenwerte toppen meist vor Aktien mit hoher MK aus. Der DOW kippt in der Regel als letzter.
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Der USA Bären-Thread 586698
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Anti Lemming:

Chart von TWM

 
11.03.13 20:16
entwickelt sich dementsprechend komplementär zu IWM:
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Der USA Bären-Thread 586699
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Anti Lemming:

Seltsamkeiten des US-Steuerrecht

7
11.03.13 20:58
Wer ein Ami seine Kreditkarte um beispielsweise 15.000 Dollar überzogen hat und nicht mehr zahlungsfähig ist, kann er das Glück haben, dass das Kreditkartenunternehmen ihm irgendwann die faulen Kreditkartenschulden erlässt und diese selber als Verlust abschreibt. (Das ist 2011 in großem Umfang geschehen.)

Der Karteninhaber hat dann praktisch für 15.000 Dollar "gratis" geshoppt. Doch halt, da ist noch Vater Staat vor: Die US-Steuerbehörde verlangt in solchen Fällen, dass der Kreditkarteninhaber die 15.000 erlassenen Dollar als Einkommen versteuert, weil er ja die Güter dafür in Empfang genommen hat...

www.marketwatch.com/story/...debts-can-raise-your-tax-bill-2013-03-11

Unterm Strich ist das aber immer noch lukrativ, denn dann fallen - bei z. B. 20 % Steuersatz - auf die 15.000-Dollar für das "free shopping" nachträglich nur 3000 Dollar an "Gebühren" an.

Man, that's like 80 per cent off every single item! Sounds like a great deal. So why don't you shop till you drop...

Um wenn dann auch noch irgendein Goldman die Kreditkartenschulden zuvor - verbrieft und mit AAA versehen - an eine deutsche Landesbank verkauft hat, und die Landesbank den Mist, nachdem er faul geworden ist, im Leichenkeller des Soffin endlagert (die Soffin-Schulden begleicht dann in 30 J. der dt. Steuerzahler), dann trifft es eh nur "greedy foreigners, fuck them all, god bless America!".
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Anti Lemming:

VIX nahe Allzeittief

 
11.03.13 21:41
Kurz nach Bärenthreaderöffnung im Feb. 2007 fiel der VIX bis knapp 10:

www.ariva.de/forum/Der-USA-Baeren-Thread-283343?page=0#jumppos8

Eine Woche später begann ein -8 % Korrektur.



Unter der aktuelle Chart des VIX, der heute bei 11,5 schloss.

Wer meint, ein niedriger VIX sei bullisch, der möge sich die Charts ab 20.2.07 (obiges Posting) bis Mitte März 2007 ansehen.



Zum Schluss noch zwei nette "rants" von Zerohedge zum

VIX - www.zerohedge.com/news/2013-03-11/behold-vix-splattergram

und zur unablässigen

Marktmanipulation - www.zerohedge.com/news/2013-03-11/no-volume-ramp-back-schedule

Interessant ist, dass die Rallye in den US-Indizes mal wieder bei verschwindend niedrigem Volumen (= bärisches Signal) läuft. Siehe dazu auch das Volumen in IWM in # 879. Zockerbanken scheinen da im Wesentlichen unter sich.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 586723
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Anti Lemming:

Bärische Divergenz im Russell 2000

 
11.03.13 21:50
Mit steigenden Kursen nahm das Volumen immer stärker ab. Das spricht für baldige Trendumkehr, typischerweise beginnend mit einem dunkelroten -4 % Tag.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 586724
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Berix:

#882 Den Zusammenhang mit dem Handelsvolumen

 
11.03.13 23:23
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Anti Lemming:

Berix

 
12.03.13 08:09
Dow = big caps, aber auch im Dow fiel das Volumen leicht mit den Anstiegen (deine Grafik)

Russelll = small caps, da ist der Volumensrückgang im Anstieg deutlicher (# 883).

Small caps toppen als erste aus, big caps als letzte.
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Anti Lemming:

Low Volume Bounce

 
12.03.13 08:21
steht auch hier:

Also raising suspicions about the current rally is that it’s being  supported by fairly low-to-average volume levels. On Monday, NYSE-listed shares topped a composite volume of 3 billion, with Nasdaq-listed shares at 1.6 billion. March volumes are about 8% below year-ago levels...

blogs.marketwatch.com/thetell/2013/03/11/...sp-500-triple-dip/
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Stöffen:

Cui bono?

5
12.03.13 08:39
Markus Gaertner aktuell zu der Thematik, ob und inwieweit in den USA ein breiterer gesamtvolkswirtschaftlicher "Wealth Effect" durch steigende Aktienkurse zu verzeichnen ist.

Der Rohrkrepierer der Fed: Die Gleichung “höhere Kurse, mehr Einkommen, mehr Konsum” funktioniert einfach nicht

Während der DOW zu Wochenbeginn zögerlich aber stetig weiter nach oben marschiert, stellt Brad Plumer im Wonk-Blog eine ganz und gar ketzerische Frage: “Wer profitiert eigentlich von dem Aktienboom?”

In gewohnt prägnanter Manier gibt er gleich die Antwort dazu: Das mittlere Einkommens-Fünftel der Amerikaner hielt 2010 jeweils rund 9.000 Dollar in Aktien. Bei den Top 10% waren das 500.000. Die 1% mit dem größten Vermögen hielten im Schnitt für 3,5 Mio. Dollar Aktien.

Ich will aus diesen Zahlen keine Sozialneid-Betrachtung machen. Der Vergleich belegt etwas viel Interessanteres als die ungleiche Verteilung in den USA. Er zeigt, dass die Strategie der Fed – höhere Wertpapierkurse, mehr Konsum, kräftigere Erholung – nicht funktionieren kann, weil der Vermögenseffekt steigender Kurse nicht stark genug in die Breite geht.

Die Top 1%, die die Kurse bewegen und einen massiven Teil des Anlage-Vermögens halten, können nicht so viel mehr konsumieren, dass sie damit die ganze Volkswirtschaft anschieben. Das ist das Problem.

Dass hier ein schwacher Link besteht, zeigen jüngere Untersuchungen. Auf eine davon verweist Brad Plumer in seinem Blog-Eintrag:

“Now, a booming stock market might be beneficial in other ways. If at least some people feel wealthier, they might spend more, which in turn could boost the economy. Yet there’s not much evidence that this actually happens. One recent study by Karl Case, John Quigley and Robert Shiller found “at best weak evidence of a link between stock market wealth and consumption.” (By contrast, when housing prices go up, people really do seem to spend more — so a housing recovery is worth cheering.”

blog.markusgaertner.com/2013/03/11/...ktioniert-einfach-nicht/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Stöffen:

Können bzw. dürfen Zinsen eigentlich steigen?

4
12.03.13 09:07
So dachte ich unwillkürlich, als ich den aktuellen Comment am  heutigen Morgen im WSJ las, nachdem sich wohl die ersten Protagonisten bereits in Richtung Startlöcher begeben, um bei einem bevorstehenden Zinserhöhungsbeginn bereits in der Pole zu sein. Zeitgleich dazu hat Carl Swenlin bei Decisionpoint ein interessantes charttechnisches Piece veröffentlicht, in welchem er davon ausgeht, dass bei den Zinsen z.Z. ein "Long-Term-Bottom" eingezogen wird.

"Wette nicht gegen die Fed" war das Mantra der Märkte in den vergangenen vier Jahren. Aber so manche Rentenfondsmanager lockern die Handschuhe, bereit zum Beginn der Fehde.

Große Vermögensverwalter wie Blackrock, TCW Group und Pacific Investment Management, kurz Pimco, gehen davon aus, dass die US-Notenbank nicht für ewig den Deckel auf den Zinsen halten kann. Sie bereiten sich auf den Tag vor, wenn die Fed die erste Runde der Zinserhöhungen einläuten wird.

Noch wird dieser Tag nicht so bald kommen, sagen diese Investoren. Doch wenn er kommt, dürften die Zinsen zügig steigen. Und steil, befürchten sie.

www.wallstreetjournal.de/article/...704578353810706323212.html

"Yes, we think that interest rates are making a long-term turn to the upside. The long-term double bottom in yield, plus the monthly PMO bottom and upside crossover are very significant events, indicating that a long-term bottom is in place. If rates do continue to rise, that will have an extremely negative effect on just about everything."

blogs.decisionpoint.com/chart_spotlight/2013/03/20130308cs.html
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 586813
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Stöffen - Bernankes "Psychologie"

5
12.03.13 09:43
Höchstwahrscheinlich schwant Bernanke selber, dass Aktienmarktanstiege den Massenkonsum nicht recht beflügeln können, eben weil "der Vermögenseffekt nicht stark genug in die Breite geht" (Gärtner).

Es könnte aber sein, dass Bernanke ein Art Überschwapp-Effekt vom Aktienmarkt auf den US-Hausmarkt für möglich hält - im Sinne einer neuen "generellen Assetblase". Dafür spricht, dass US-Finanzmedien jeden noch so lächerlichen Anstieg der Hauspreise geradezu tosend bejubeln und mit Prozentrechnungs-Tricks eine starke Erholung ab den Preistiefs vorzugaukeln versuchen, die real nicht nennenswert zu beobachten ist (hatte ich in diversen Postings im BT bereits dargelegt).

Hauspreisanstiege sind pychologisch wichtig, weil sie Hausbesitzer von der Last des negativen Eigenkapitals befreien. Dabei ist es egal, ob dieses "negative equity" durch Hauskauf am Blasenhoch (mit nachfolgendem Preisverfall) oder durch zu hohe hypothekare Beleihung (HELOC) in dieser Zeit entstanden ist. Nach starken und nachhaltigen Hauspreisanstiegen würden sich die US-Hausbesitzer wieder "fiktiv schuldenfrei" fühlen. Ich schreibe "fiktiv", weil der gestiegene Hauswert dann zwar wieder den Kredit deckt, der Kredit selbst aber dadurch nicht geringer geworden ist. D..h. gesunken ist dann lediglich die "psychologische Last" aus dem Kredit. Dennoch würde dies weiteren Konsum anschieben - wegen Wegfall dieser psychologischen Last.

---------
EXKURS:

Hier gibt es interessante Parallelen zur (US-)Staatsverschuldung. Diese wird ja auch als umso weniger belastend betrachtet, je stärker das BIP wächst, OBWOHL die absolute Summe der Staatschuld wegen fortlaufender Neuverschuldung immer weiter steigt. US-Hausbesitzer hatten dieses Modell gleichsam auf ihr Privatleben übertragen (wozu sie Bernanke auch explizit "animierte"), indem sie das Haus als Geldautomaten zweckentfremdeten. In beiden Fällen liegt ein Schneeball-System vor, das von der Erwartung "ewigen Wachstums" bzw. "ewiger Preisanstiege" getrieben wird. Bernanke hatte zur Rechtfertigung der Hausblase 2005 sogar verkündet, dass die Hauspreise seit der Großen Depression nicht mehr gesunken seien und dass nichts für eine Preisumkehr spreche. Das war ein fataler Irrtum, der zum Bankencrash in 2008 führte.

Die gleiche Erwartung hegt Bernanke heute bezüglich "ewigen BIP-Wachstums". Da sich dieses organisch nicht einstellen will (eine Folge der Überschuldung), druckt Bernanke das erforderliche Geld zum Füllen der Lücken kontinuierlich nach (QE-Eternity). Hier beginnt bereits der Selbstbetrug. Die nächste "böse Überraschung" steht für Bernanke in Haus, wenn er eingestehen muss, dass die QE-Wirkung mit der Zeit verpufft, dass QE nur die Risiken erhöht hat, und dass QE inflationsbereinigt und realwirtschaftlich folgenlos geblieben ist; d.h. dass die US-Wirtschaft TROTZ fortlaufendem QE nicht mehr weiter wächst oder gar schrumpft (Tendenz zeigte sich bereits in IV/2012). Dann dürfte es mit dem Washington/Wallstreet-Hedonismus und dessen Wahn, mit Schulden alle Probleme lösen zu können, vorbei sein. Die Fed hätte sämtliches Pulver ergebnislos verschossen. Dem Platzen der Haus/Kredit-Bubble in 2008 würde dann das - von Bernanke ebenfalls für "unmöglich" gehaltene - Platzen der Stimulus-Bubble folgen.


------

Dies bestätigt auch das Ergebnis der Studie von Karl Case (zitiert im Gärnter-Blog): Die Studie fand "at best weak evidence of a link between stock market wealth and consumption." [But] "when housing prices go up, people really do seem to spend more — so a housing recovery is worth cheering".

Bernankes PROBLEM ist jedoch, dass der US-Hausmarkt von der durch ZIRP und QE angeschobenen "generellen Assetblase" nur stark unterproportional profitiert. Der o. g. Überschwapp-Effekt findet nicht in erhofftem (bzw. er-spekuliertem) Umfang statt. Es gibt halt keine Haus-Futures, die die Fed pumpen könnte (ersatzweise kauft sie MBS). Außerdem ist der 5 Billionen Dollar schwere US-Immobilienmarkt schlicht "zu schwer" zum Aufpumpen. Man sollte dem Kürzel TBTF (too big to fail) noch ein zweites, weit wichtigeres zufügen:

THTL = too heavy to lift

Daher rührt auch der unbeschreibliche Hype für jede paar Dollar Hauspreisanstieg in den US-Finanzmedien. Diese sind offenbar darauf "gebrieft", zumindest psychologisch das herbeizubeten, was die Realität partout nicht liefern will: Die Illusion der Rückkehr zu ewigem (Preis-)Wachstum.



REALITÄT NR. 1
Neubauverkäufe in USA nach 1990:
(Erholung = wo?)
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Der USA Bären-Thread 586823
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Anti Lemming:

Chart 2 dazu

 
12.03.13 09:45
REALITÄT Nr. 2
Verkäufe von US-Gebrauchthäusern ab 1990
(beide Charts von markt-daten.de)
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 586836
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Anti Lemming:

Stöffen # 888

3
12.03.13 09:49
Wenn die Zinsen in USA zu steigen beginnen, wird dies - vor allem am langen Ende - mMn lawinenartig erfolgen wie der Anstieg von USD/JPY (= Wertverfall des Yen zum Dollar) nach Ankündigung des 2%-Inflationsziels in Japan.

D.h. die mittels QE hochgehypten US-Staatsanleihen-Kurse kommen dann auf den Boden der Tatsachen zurück, vor allem bei den Langläufern.
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Anti Lemming:

Chart aus # 888 (2. Link)

8
12.03.13 12:56
Ich hab den mMn sehr interessanten Chart aus # 888, der die Zinsrendite 30-jähriger US-Staatsanleihen seit 1948 zeigt, erweitert und in vier Phasen unterteilt. Jede Phase erhielt von mir eine Trendlinie (grün, rot, orange, violett*) sowie einen die jeweilige Marktphase beschreibenden Begleit-Kommentar.

*hypothetisch bzw. "spekulativ"

Ich habe die Entwicklung exemplarisch am Chart der US-30-jährigen dargestellt. Sie dürfte aber in ähnlicher Form auch Langlauf-Anleihen anderer Länder betreffen, da die (Staats-)Finanzkrise - deren Höhepunkt noch bevorsteht - global ablaufen wird.

Ein short auf US-Langläufer wäre demnach einer der interessantes Trades überhaupt, WENN nicht dessen Ausgang völlig ungewiss wäre, da der US-Dollar vermutlich im Gleichschritt mit den US-Treasuries "abkacken" wird. Alternative Währungen für diesen Trade gibt es nicht, der Dollar bleibt nach wie vor der "Einäugige unter den Blinden". Geldwerterhalt versprechen nur Sachwerte.

Vorher dürfte allerdings Japan kollabieren, so dass ein Short aus Japan-Bonds kurzfristig am Erfolgversprechendsten ist. Allerdings haben sich schon etliche Hedgefonds mit Shorts auf Japan-Bonds blutige Nasen geholt. Das Timing ist aktuell besser, weil Japan mMn in den letzten Zügen liegt. US-Kommentator Swenlin** schrieb bereits 2011, dass Japan ein "Insekt" sei, das "darauf warte, an der Windschutzscheibe zu zerplatzen". Die aktuelle gezielte Yen-Schwächung via 2 % Inflationsziel ist mMn ein Verzweiflungsakt der Japaner und ihr letzter noch zu ziehender Joker - nachdem QE die 20 Jahres-Baisse seit 1990 nicht "weginflationieren" konnte. (Diese Erfahrung steht auch Bernanke und dessen Nachfolgern noch bevor.)

**Link zu Swinlins 2011-Kommentar:
blogs.decisionpoint.com/.a/...0a65d6eb8970b017ee91271e9970d-pi



Unverändertes Original dieses Charts:
blogs.decisionpoint.com/.a/...0a65d6eb8970b017ee91271e9970d-pi
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 586915
Antworten
Anti Lemming:

Fazit:

3
12.03.13 13:27
Hyperinflation entsteht aus dem Scheitern von QE.

Dieses Scheitern dürfte sich äußern im "Platzen der Stimulus-Blase". Dabei kommte es zu einem Abverkauf von US-Staatsanleihen (= Hochschießen der Zinsrendite von US-Langläufern, violett in # 892). Diesem Abverkauf kann sich die Fed auch nicht mehr mit weiterem QE entgegenstämmen,  weil der Markt ihren "Ponzi-Heilungen" nicht mehr vertraut. Sie hat dann ihr Pulver komplett verschossen.
Antworten
ivan73:

#893

 
12.03.13 13:40
So wird es kommen - die Frage ist nur wann...
Antworten
Anti Lemming:

Zensur/Überwachung kritischer Beiträge in Blogs

6
12.03.13 13:54
Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat ihre Liste „Feinde des Internets“, die bisher nur Staaten enthielt, um Unternehmen erweitert. Auf der diesjährigen Liste stehen nun auch die IT-Sicherheitsfirmen Gamma International aus Großbritannien und Deutschland, Trovicor aus Deutschland, Hacking Team (Italien), Amesys (Frankreich) und Blue Coat (USA).

Mit Produkten dieser Firmen „spüren autoritäre Regime kritische Journalisten auf, nehmen sie fest und blockieren ihre Webseiten“, heißt es im Jahresbericht der Reporter ohne Grenzen. Die Anbieter verkaufen ihre Software entweder selbst an solche Regierungen und nehmen "Übergriffe damit in Kauf, oder sie haben es versäumt, den Export ihrer Software so zu kontrollieren, dass Missbrauch ausgeschlossen ist"...

...Der ROG-Bericht nennt fünf staatliche Feinde des Internets: Syrien, China, Iran, Bahrain und Vietnam. Die Regierungen dieser Länder überwachen mit Hilfe von Späh- und Zensurtechnologie gezielt Journalisten und Medien. Damit seien sie verantwortlich für schwere Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit und gegen andere Menschenrechte.

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/...e-regierungen-aus/
Antworten
Anti Lemming:

Gezielte "Schnüffelei" in Facebook-Konten

2
12.03.13 13:56
http: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/12/studie-facebook-da­ten-verraten-politische-haltung-der-nutzer/

Computerprogramme können mithilfe von Facebook viel über Menschen erfahren. Eine Studie führt nun vor, dass die Programme etwa die sexuelle oder politische Orientierung selbst dann mit hoher Genauigkeit ermitteln können, wenn die Nutzer diese gar nicht angegeben haben.
Antworten
Stöffen:

Starker Dollar, schwaches Gold

4
12.03.13 17:57
Starker Dollar, schwaches Gold

Aktuelle und interessante Studie der Société Générale zum Goldpreis in Relation zum handelsgewichteten Wert des US-Dollars.

www.fuw.ch/article/starker-dollar-schwaches-gold/
(Verkleinert auf 47%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 587015
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Eidgenosse:

Heute gabs zumindest schonmal so

7
12.03.13 18:16
etwas wie ne Abwärtsdynamik, welche dann von Dünnhaut-Bären die in der Nähe von 8000 Short gegangen sind (so wie ich) durch Eindeckungen wieder gebrochen wurde (so wie auch ich).
Die Kleinbullen fühlen sich nun sicher das es weiter steigt und steigen auch weiterhin ein weil sie das Spiel nicht checken. Für mich heisst das beim nächsten markanten Hoch wieder neu Shorten. Danach wieder Gewinne mitnehmen usw.
Irgendwann dreht der Markt, die entsprechenden Nachrichten werden nachgereicht und eine grössere Korrektur wird eingeleitet.
Als Bär ist man mit obengenannter Taktik dann dabei und nicht erst wenn die Prozykliker Shortsignale erkennen, was i.d.R. erst einige hundert Punkte vom Top entfernt der Fall ist.
Antworten
Stöffen:

Margin Debt

7
12.03.13 18:20
Recht interessante Graphik aus Lance Roberts Streettalklive-Blog "There Is No Asset Bubble?"

"With both margin debt and negative net credit balances reaching levels not seen since the peak of the last cyclical bull market cycle it should raise some concerns about sustainability currently.  It is the unwinding of this leverage that is critically dangerous in the market as the acceleration of "margin calls" lead to a vicious downward spiral.  While this chart does not mean that a massive market correction is imminent - it does suggest that leverage, and speculative risk taking, are likely much further along than currently recognized."

www.streettalklive.com/daily-x-change/...-no-asset-bubble.html
(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 587019
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Stöffen:

Stay long

 
12.03.13 20:02
Zumindest vorerst, so Pete Stolcers in seinem Daily.

Seine Conclusion dazu hier, für den kompletten Comment der Link weiter unten anbei.

"The market has little downside momentum this morning and Asset Managers are pulling their bids. The volume is very light and I would not read too much into this move. Investors are anxious to get in and declines will be brief and shallow. View this pullback as an opportunity, not a threat.

Retailers have been reporting good revenues in recent weeks. That bodes well for tomorrow"s retail sales release.

Gradually add to call positions over the next two weeks. May options will have less time decay and the implied volatility hold up since they span earnings release dates."

www.1option.com/index.php?/global/comments/...ild_call_positi/
Der USA Bären-Thread 587054
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