Diese Frage stellt aktuell das WSJ und man spürt hier schon fast förmlich doch den insgeheimen Wunsch heraus, möglichst rasch wieder zurück zu den wonnigen Zeiten zu gelangen, in denen die Aktienmärkte in langer Folge den Anlegern fast 20%ige Renditen pro Jahr bescherten.
Denn dass wir uns noch immer in einem Secular Bear Market befinden, welcher nach Meinung vieler Partizipanten im Jahre 2000 begann und der seit 13 Jahren die Renditen drückt, das dürfte außer Frage stehen und gilt weitgehend als unumstritten. Trotz der nun bereits seit vier Jahren anhaltenden Rally seit dem Tief im März 2009 liegt jedoch beispielsweise der S&P-500 nicht so viel höher als im Jahr 2000. Auch können in säkularen Bärenmärkten die Aktienkurse zweifelsfrei durchaus neue Rekordhöhen markieren und anschließend erneut abstürzen.
Der beigefügte Chart zeigt in den hier eingekreisten Zeiträumen auf, dass es säkulare Bärenmärkte zuvor überhaupt erst drei Mal gab. Diese Zeiträume haben viele Dinge gemeinsam: Sie dauerten mindestens zehn Jahre, die Aktienrenditen waren unterdurchschnittlich und inflationsbereinigt negativ, und die Bewertungen gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis gingen zurück. Letzteres bedeutet, dass Anleger immer weniger für erzielte Unternehmensgewinne zu zahlen bereit sind.
Während des Bärenmarktes von 1968 bis 1982 sank das Kurs-Gewinn-Verhältnis des S&P-500 Anfang 1977 unter zehn und blieb auch die nächsten fünf Jahre im einstelligen Bereich. Der langfristige Durchschnitt liegt in diesem Index dagegen bei 15.
Während man logischerweise erst im Rückblick betrachtend derartige Bärenmärkte vollumfänglich und völlig offensichtlich erkennt, so kann man vom heutigen Standpunkt aus trefflich darüber streiten, ob der Secular Bear Market nun momentan bereits ausläuft und in einen Secular Bull Market übergeht, so wie dieser Herr meint:
"Jurrien Timmer, Manager des 235 Millionen Dollar schweren Fidelity Global Strategies Fonds, ist überzeugt, dass ein säkularer Bullenmarkt begonnen hat."
www.wallstreetjournal.de/article/...504578297983427669100.html
oder ob wir uns, so wie Barry Ritholtz seinen Standpunkt aktuell darlegt, "in the 7th inning" des säkularen Bärenmarkts befinden. Was bedeutet, dass wir uns zwar näher dem Ende als dem Anfang des Bärenmarktes befinden sollten, wobei allerdings ungeachtet der Fed-Interventionen gemäß Ritholtz der Markt nochmals einen 20-30%igen "Washout" erfahren könnte, um, so wie er meint, "to set the stage for the end of the Secular Bear". Die Befürchtung, dass japanische Verhältnisse der deflationären Art in den USA eintreten, das hält Ritholtz aufgrund der Verschiedenartigkeit systemischer Faktoren für recht unwahrscheinlich.
I hate seeing myself misquoted, misinterpreted, or just misunderstood. Nuance apparently gets lost on some people, so let me make this as clear as possible:
1. A Secular Bear Market began in March 2000.
2. I DO NOT KNOW IF ITS OVER. It could be, but I suspect it is not. I do think that it is in the process of coming to an end, and that"s why I used the baseball metaphor of in the 7th inning.
Note: "Coming to an end" does not mean over. I erroneously assumed most people would understand what "in the 7th inning" meant — to those folks overseas, an American game of baseball has 9 innings, means its late in the game, but there are still a few innings left to be played.
3. If it has not already ended, then the bear market is entering its 14th year.
4. We don"t have a lot of examples of Secular Bear Markets — see the chart below — but it is a decidedly small sample set of only 4 over the past century.
5. These secular bears have all lasted between 12-22 years.
6. Based upon this small history, even if this bear runs 22 years, we are closer to the end than the beginning.
7. The FOMC policies of QE/ZIRP are the wild cards. I believe we would have had at least one 20-30% correction but for the last 2 QEs. That washout would have been our 1979-81, and it could have helped set the stage for the end of the Secular Bear.
8. Normally, we should be seeing lower P/Es and even lower interest in Equities. However, we once again look at the actions of the Fed as a complicating factor. This makes interpreting where we are in the cycle, a challenge under normal circumstances, that much more difficult.
9. I don"t know how to interpret the secular bear metrics in light of the Fed"s active intervention in the markets. It is a case of first impression.
10. I do not believe the US has followed Japan into a 30 year deflationary period. They are just too dissimilar to the USA — their Keiretsu system is different than our corporate sector, their demographics, their unified, non-diverse culture, their export driven economy, even their risk averse approach to entrepreneurship.
I hope this clarifies things for anyone who may have misinterpreted what I said.
www.ritholtz.com/blog/2013/02/...Picture+%28The+Big+Picture%29
(Verkleinert auf 41%)


Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!