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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Mercedes-Benz Group AG

Strategie Hebel
Steigender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 4,00
Fallender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 4,99 7,23 15,11
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VX8A4R0 , DE000VU26WC4 , DE000VU115T6 , DE000VJ2C4K8 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.451
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S&P 500 6.914,75 +0,04% Perf. seit Threadbeginn:   +373,94%
 
Anti Lemming:

Wenn ich extrem bin,

 
07.02.13 22:27
bin ich dann "nicht dumb"? ;-)
Antworten
Fillorkill:

# 26 Nein,

5
07.02.13 22:47

denn 'dumb' wechselt jederzeit charakterlos die Fronten. Deine Job  ist ethisch anspruchsvoller:

 

 

Der USA Bären-Thread 576651
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
Antworten
zaphod42:

Wie kannst du als Bär

5
07.02.13 23:00
dumb sein? Bären sind die Elite, zumindest gefühlt.

Zur weiteren Erhellung der (eigenen?) Denkstrukturen empfehle ich das Buch "Nörgeln! - Des Deutschen größte Lust" des in Dt. lebenden  Amerikaners Eric T. Hansen. Köstlich!
Antworten
Anti Lemming:

Heimlicher Bailout bei Monte dei Pa(t)schi

5
08.02.13 00:25
WSJ.de:

Der Skandal um die italienische Bank Monte dei Paschi di Siena weitet sich aus. Die Bank brauchte Ende 2011 so dringend frisches Geld, dass sie heimlich einen Kredit über zwei Milliarden Euro mit der italienischen Zentralbank annahm – während die Führung die finanzielle Lage der Bank zugleich öffentlich als gut bezeichnete. Das berichten nun die Zentralbank und mit dem Deal vertraute Personen.

Die italienische Zentralbank veranlasste den Kredit im Oktober 2011, weil Monte dei Paschi, der drittgrößte Kreditgeber des Landes, Liquiditätsprobleme hatte – und kein Geld mehr von der Europäischen Zentralbank bekam. Zu der Zeit stand die Bank vor einem Berg von Problemen: Der teure Kauf einer Regionalbank macht ihr zu schaffen. Und die italienischen Staatsanleihen, die die Bank dazu genutzt hatte, komplizierte Refinanzierungsgeschäfte abzusichern, verloren zunehmend an Wert.

Wegen dieser Geschäfte ermitteln bereits die Behörden gegen das 541 Jahre alte Bankhaus. Weder die....

www.wallstreetjournal.de/article/...7324590904578289453947471548.html
Antworten
Anti Lemming:

Dumb ist

6
08.02.13 08:22
dass sich hier jetzt der Elite der ehemaligen Bärenthread-Feinde tummelt und sich dabei wechselseitig lobhudelt ;-)
Antworten
Anti Lemming:

Japan meldet größtes Handelsdefizit seit 1985

7
08.02.13 09:20
Es liegt bei rund 5 Mrd. Euro.

www.marketwatch.com/story/...t-account-deficit-in-december-2013-02-08

Das ist der Nachteil, wenn man als Exportnation planmäßig den Yen schwächt. Nahrungs- und Energieimporte werden dadurch (in Yen) deutlich teurer. Ausländische Gewinne von Toyota (fertigt in USA) steigen zwar in Yen gerechnet. In Dollar jedoch bleiben sie unverändert. Außerdem werden die ausländischen Gewinne nicht zwingend repatriiert. Das Geld für Lebensmittel- und Rohstoffimporte hingegen muss in Cash aufgewendet (bzw. gedruckt) werden, was das Defizit vergrößert.

Für USA hingegen - das weltgrößte Importland - ist eine schwache Heimatwährung unterm Strich vorteilhafter. Ein schwacher Dollar SENKT in USA das Handelsdefizit. Der schwache Dollar macht zwar auch in USA Importe (Öl usw.) - wie in Japan - teurer. Da der Dollar jedoch die Weltleitwährung ist - und USA der weltgrößte Binnenmarkt - , können ausländische Exporteure in USA nicht einfach die Preise erhöhen, wenn der Dollar schwächer wird. Eine Sony Playstation, ein VW Golf oder ein Airbus-Jet kostet in USA immer das Gleiche (in Dollar), egal wo USD/JPY und EUR/USD steht. Wird der Dollar durch QE vermehrt, ohne dass die inländischen Preise steigen, so ist das für die Amis ein Reibach, der die Mehrausgaben für Rohstoffimporte überkompensiert. Den schwarzen Peter haben in dem Fall die ausländischen Hersteller, die trotz Dollarschwäche nicht die US-Preise erhöhen können.
Antworten
Anti Lemming:

P.S.

 
08.02.13 09:22
Es macht daher im Währungs(abwertungs)krieg schon einen großen Unterschied, ob man die Weltleitwährung hat oder nicht.
Antworten
Stöffen:

Der aktuelle Investoren-Brief von Jeremy Grantham

4
08.02.13 09:23
welchen er mit "Investing in a Low-Growth World" übertitelt hat, ist frisch veröffentlicht. Hab' den Granthamschen Comment gerade mal beim Frühstücks-Kaffee kurz überflogen, einige Aussagen hieraus:

"The Fed’s negative real rates regime" treibt die Investoren, welche auf halbwegs erträgliche Renditen ausgerichtet sind, zunehmend  in riskantere Assetklassen. Doch hier droht in Konsequenz weiteres Ungemach, denn in diesen Assets werden als Folge somit auch künftig zweifelsfrei starke Überbewertungen aufgebaut. Um diese Ungleichgewichte dann wieder ins Lot zu bringen, passiert das im Zweifelsfall erneut mit Hilfe eines gesunden Markt-Crashs.  Man betreibe also stets die gleichen Verrücktheiten, hofft jedoch zunehmend auf bessere Ergebnisse.

Grantham: "All global assets are once again becoming overpriced. This reminds me of the idea sometimes attributed to Einstein that a workable definition of madness is constantly repeating the same actions but expecting a different outcome!"

Laut Grantham überschätzt die Fed die Wachstumsperspektiven der US-Wirtschaft maßlos und hat dazu auch gleich einen recht treffenden Vergleich zur Hand dazu

"I like the analogy of the Fed beating a donkey (the 1% growing economy) for not being a horse (his 3% growing economy). I assume he keeps beating it until it either turns into a horse or drops dead from too much beating!"

Zu festverzinslichen Wertpapieren bzw. Bonds  fällt ihm nur ein: " As for fixed income – fugetaboutit!"

Auch dort sieht er eher negative Szenarien. Das Risiko, dass alles in sich zusammenfällt, erscheint zwar bei solchen Anlagen geringer als bei anderen Assets, aber wenn, dann rappelt es gleich richtig – auch angesichts der Inflation, so Grantham.

Der Letter for Investors kann als PDF via der GMO-Seite geöffnet und komplett eingesehen werden.

www.gmo.com/America/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Anti Lemming:

Stöffen

3
08.02.13 09:49
Was Grantham schreibt, spricht dafür, dass bei der nächsten Krise erneut ein synchroner Preisverfall in allen Assetklassen kommt. Demnach würden - wie ich es auch selber erwarte - Aktien und Bonds (Staatsanleihen und Junkbonds) gleichzeitig im Preis fallen.

Die von Wallstreet propagierte Umschichtung" von Bonds in Aktien (unten), weil Aktien so schön gestiegen seien [;-)], würde dann schlichtweg "ausfallen".

www.marketwatch.com/story/...ng-the-markets-great-rotation-2013-02-07

If you want to get a piece of the supposed "great rotation," the simplest, safest strategy is to own a properly allocated portfolio that includes stocks — more if you're aggressive or simply younger, less if you're conservative or have a more limited investment horizon.

Die große Frage bleibt somit nur: Schaffen es die Finanzmedien- und Fonggs-Spinmeister mit ihren Rotation-Stories, dem "Marktesel" noch lange genug den Zuckerrüben-Köder vorzuhalten, bis die BigBoyz ihre in der Krise billig aufgekauften Aktienbestände restlos an Kleinanlegerdeppen weitergereicht haben - in dem Fall wäre Wallstreets "Hütchenspiel" mal wieder aufgegangen. Oder kommt die große Ernüchterung, die sich einstellt, wenn das Volk merkt, das der "Alle-Assets-werden-endlos-weiter-steigen"-Kaiser keine Kleider anhat, bereits früher. In dem Fall droht die "Reise nach Jerusalem", bei der sich die Zockerbanken wechselseitig durch Notverkäufe fertig machen (Crash ähnlich 2008).
Antworten
Anti Lemming:

Link zum Grantham-Newsletter in # 033

 
08.02.13 10:02
www.gmo.com/websitecontent/GMO_QtlyLetter_4Q2012.pdf
Antworten
lehna:

#30 AL, wenn das mal kein Fehler war....

 
08.02.13 10:07
lehna-- den chronischen Bullen hier als Undercover- Agenten wüten zu lassen. Das war äusserst karitatives selbstloses Verhalten.
Zur Lage: Das Euro- Gespenst geistert mal wieder durch die Köpfe- gut so.
Wir Bullen brauchen nämlich alles- nur kein Euphorie.
Super Mario-- unser Geldmagnat- lässt auf jeden Fall weiter die Puppen tanzen, wie gestern zu hören war.
Das passt zu meinen Indikatoren, die sagen: Dabeibleiben- alles andere wär Blödsinn...
Antworten
Anti Lemming:

Lehna

8
08.02.13 10:13
Du bist zumindest selbstironisch - das "adelt" Dich. Außerdem brauch in hier ein paar Vorzeige-Bullen für die "Quote", die Ausgewogenheit suggerieren soll.

So wie in Amerika in jeder größeren Firmen ein paar Schwarze arbeiten, selbst wenn der Chef ein ausgewiesener Rassist ist ;-)
Antworten
Stöffen:

AL, das Asset-Overpricing

4
08.02.13 10:37
betrifft ja hier mal wieder in erster Linie die "Leid"-Börse dieser Welt, sprich der US-Markt, bei dem gemäß der zyklisch angepassten P/E-Beurteilung (CAPE, Cyclically Adjusted Price Earnings) aktuell bereits eine +27%ige Abweichung zum Durchschnitt vorherrscht. Und diesen Fakt sieht ja nicht nur Jeremy Grantham als solchen, auch der just bei Goldman ausgestiegene Chef-Stratege Jim O'Neill hält die US-Aktienbewertungen derzeit ebenfalls nicht mehr für preislich attraktiv.

Die Crux an der Sache ist jedoch wie eigentlich stets die, dass wenn die US-Börsen abkacken sollten, die restlichen Börsen dieser Welt sogleich mit in die Knie gehen werden und das ungeachtet dessen, ob, wie Grantham und O'Neill meinen, diese Märkte moderat bewertet sind oder nicht.

Übertreibungen können allerdings oftmals weiter laufen, als man gemeinhin denkt, von daher muss jeder in Anbetracht seiner persönlichen Risiko-Gesichtspunkte mit sich ausmachen, inwieweit er da bereit ist, dieses Spiel mitzuspielen.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
springtide:

@031

6
08.02.13 11:00

Zwar eine interessante These und „thinking outside the box approach“, doch kann ich mir nicht vorstellen, dass Hersteller auf Dauer bereit sind Verluste hinzunehmen. Klar gibt es wichtige Märkte wo man auch bereit ist mit „loss leader“ Produkten auszuharren, doch unterm Strich müssen bei multinationalen Unternehmen, die einzelnen Länderabteilungen auch Margen einhalten. Langfristig bestimmen die individuellen Herstellungskosten den Preis auf der Angebotsseite, da bei zu geringen Margen Hersteller den Markt oder das Produkt aufgeben bis nur jene Hersteller übrig bleiben deren Margen akzeptabel  sind, (oder eben mittels „loss leadern“ Märkte erobert werden sollen, doch mit dem endgültigen Ziel andere Unternehmen zu verdrängen um dann bei geringerer Konkurrenz höhere Margen zu lukrieren).

 

In diesem Sinne glaube ich nicht, dass auf Dauer die USA sich komplett dem inflationären Druck einer schwachen Währung entziehen kann, doch ich stimme dir insofern zu, dass die USA sicherlich diesem Druck am ehesten Stand halten kann wegen ihrer besonderen Marktstärke. Auch wenn sich  die USA  zZ.  mit Schiefergestein „exploration“ in Gas und Öl, zum netto-Energieexporteur gewandelt hat und so die Inflation zwar nicht klassisch importiert, so entsteht doch Inflation alleine schon durch die $ Denominierung der Rohstoffe, die – wie zu sehen, recht sensibel auf QE reagiert haben (wobei sicherlich Spekulation durch mangelnde Rendite-Alternativen in einem gefluteten Umfeld, auch einen wichtigen Preisdruck erzeugt hat).

 

Interessant ist auf jeden Fall das Spannungsverhältnis der inflationären Rohstoffe und Energie einerseits und andererseits die damit verbundene Reduzierung der Kaufkraft (für „discretionary items“) der Haushalte die Deflationär wirkt. Ohne Aufnahme zusätzlicher Schulden, bleibt es ein Nullsummenspiel der Haushalte. Dieses Spannungsverhältnis spielt der US Regierung und der Fed ganz gut in die Hände, wenn es darum geht QE als Maßnahme ohne Inflation an die Öffentlichkeit zu verkaufen, gerade mit dem eingeengten und zynischen Begriff des „core-inflation“.

Antworten
Anti Lemming:

Springtide

7
08.02.13 11:25
Das Problem stellt sich vor allem für außerhalb der USA beheimatete Hersteller von Produkten, die auch von US-Firmen hergestellt werden. Klassische Beispiele sind Autos und Flugzeuge. Wenn ein SUV von GM oder Ford 30.000 Dollar kostet, kann BMW für ein Vergleichbares nicht 80.000 verlangen, selbst wenn sich dies dem "deutschen Preis in Dollar" entspräche.

Als der Dollar 2008 zum Euro auf 1,60 gesunken war, sahen sich etliche dt. Firmen, darunter BMW, dazu genötigt, ihre Produktion teilweise in das "neue Billiglohnland USA" zu verlagern....

www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...en-usa-aus/6060436.html

... um vom schwachen Dollar unabhängig zu werden. Toyota hat dies längst in großem Stil vollzogen. Volkswagen produziert für den US-Markt in Mexiko und hat dadurch ähnliche Vorteile.

Airbus hingegen hat das Problem, dass die Fertigung auf Europa konzentriert ist. Alle Kaufverträge für Flugzeuge werden traditionell in Dollar abgeschlossen, weil Boeing der "first mover" war. Airbus ist bereits bei einem EUR/USD-Kurs von 1,57 nicht mehr profitabel, weil Löhne in Toulouse (or not to lose) und Hamburg in Euro gezahlt werden müssen (= hohe Fixkosten in Euro). Wegen der Boeing-Konkurrenz hat Airbus auf der Preisseite nahezu Null Spielraum. Wenn der Dollar fällt, geht das auf die Marge (bis zu Null), und es gibt kaum Chancen für Preiserhöhungen, solange der Dollar die Weltleitwährung bleibt. Davon dass "Margen eingehalten" werden, kann EADS bei schwachem Dollar nur träumen. Die einzige Chance für Airbus ist, ebenfalls in USA zu produzieren, was auch seit Sommer 2012 aktiv angegangen wird:

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...erk-in-den-usa-a-842176.html

Diese Expansion erfolgte, anders als im Spiegel dargestellt, hauptsächlich zur Kompensation des Dollar-Carrytrades, wobei EADS im Sommer 2012 - am (bisherigen)  Höhepunkt der Eurokrise - zugute kam, für EUR/USD=1,22, d.h. relativ günstig, im Dollarraum investieren zu können.

Die Amis können sich die faktische "Politik des schwachen Dollar" leisten, weil 1) der Dollar die Weltleitwährung ist und 2) der US-Binnenmarkt derartig groß ist, dass es sich große ausländische Hersteller (schon wegen der "economy of scale" = anteilige Entwicklungskosten sinken mit der produzierten Stückzahl) kaum leisten können, im US-Markt nicht mitzumischen. Genau das nutzen die Amis (inkl. Finanzmafia) im Dollar-Carrytrade aus.

Richtig übel wird es, wenn sie von den frisch gedruckten Dollars auch noch ausländische "hard assets" wie Firmen auf Kredit aufkaufen. Leveraged Buyouts (LBO = PE-Übernahmen) in Europa sind unter diesem Aspekt als gradueller "Raub" einzustufen. Früher wurden Kriege mit Waffen geführt, heute mit CT und Derivaten.
Antworten
Ischariot MD:

lehna #36, Pasta di Draghi

4
08.02.13 14:08
>> Super Mario-- unser Geldmagnat- lässt auf jeden Fall weiter die Puppen tanzen <<

den erwischen wir schon noch ...
wer war  Gouverneur der Banca d'Italia = Bankenaufsicht 2007, als MPS den Schrott überteuert und fakelaki-geschmiert aufgekauft hat ??  - Mr. Pasta.
Wer war es immer noch im Oktober 2011, als MPS den Geheim-Bailout-Kredit von der Banca d'Italia bekam ? - Mr. Pasta.
Wer wurde ein paar Tage später am 1.11.11 (Start des centennialen Karneval-Wahnsinns) EZB Präsident und hat drei Tage später 'völlig überraschend' die Leitzinsen gesenkt ?? - Mr. Pasta

Überflüssig zu erwähnen, daß das damals die Bären auch ein Sümmchen gekostet hat.

Aber warte nur, ein Bär vergisst nie  ;o)
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Fillorkill:

#36 pass bloss auf Lehna,

 
08.02.13 15:21
dass AL Dich nicht zum Hofnarren macht...
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
Antworten
Stöffen:

John Hussman

9
08.02.13 15:21
John Hussman zählt zu den klarsichtigsten Hedge-Fund-Managern in den USA. Seine wöchentlichen Marktberichte gehören für viele Investoren zur Pflichtlektüre. Derzeit warnt Hussman vor einer bevorstehenden Korrektur an den Börsen. Der S&P-500-Index sei überbewertet, überkauft, und die Marktstimmung sei übereuphorisch – und das mit einem steigenden Zinsniveau. Konkret betrachtet Hussman vier Eckwerte:

• Die Bewertung: Der S&P 500 ist überbewertet, wenn sein zyklisch adjustiertes Kurs-Gewinn-Verhältnis (Shiller P/E) über 18 liegt. Gegenwärtig beträgt es 22,6.

• Die Technik: Hier wählt Hussman einen Mix an technischen Indikatoren (wen’s interessiert: hier die genaue Definition), die derzeit alle eine überkaufte Situation anzeigen.

• Die Stimmung:  Sie ist übereuphorisch, wenn im Sentiment-Index von Investors Intelligence mehr als 52% der Befragten bullish und weniger als 28% bearish sind. Gegenwärtig sind 54,3% bullish und 22,3% bearish.

• Das Zinsniveau: Die Rendite zehnjähriger Treasury Notes liegt derzeit mit 1,95% höher als sechs Monate zuvor.

Die gegenwärtige Konstellation sei seit 1970 exakt fünf Mal zu beobachten gewesen (im Chart blau markiert): im November 1972, im August 1987, im März 2000, im Mai 2007 und im Januar 2011. Kurz danach folgte im S&P 500 (rote Kurve im Chart) in jedem Fall ein heftiger Einbruch im Ausmass zwischen 20% (2011) und mehr als 50%.

Wir wissen: Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.

Komplett incl. Chart hier

www.fuw.ch/article/der-chart-des-tages/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Fillorkill:

# 43 das Design für den Bärenmarkt ist richtig,

4
08.02.13 15:34
das Timing jedoch falsch. Grund: Viele Indikatoren sind eben noch nicht im historischen Extrembereich, diesen braucht es jedoch, um den Markt (im Umfeld der ATHs) zu kippen. Auch der Zinsanstieg ist im grossen Bild marginal, last but not least ist sein eigenes pessimistisches Posting ('Pflichtlektüre für Investoren') natürlich kontraindikatorisch zu lesen...
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
Antworten
Stöffen:

Schon gut möglich

3
08.02.13 16:34
aber insgesamt doch eher ein Szenario, welches vorsichtiger werden lassen sollte und ein "Volle Pulle long und lönger" nicht so unbedingt favorisiert. Die letzten Prozentpunkte könnten dann nämlich durchaus die teuersten sein ;-))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Fillorkill:

'Die letzten Prozentpunkte könnten dann nämlich..

2
08.02.13 17:15
...durchaus die teuersten sein'. Gerade auch für Bären, Stöffen !

contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
Antworten
MHurding:

noch teurer ?

2
08.02.13 17:17
Antworten
lehna:

#42 Fill, das macht gar nix....

2
08.02.13 17:25
mir bleibt hier als Amateur unter all den Autoritäten nur die Rolle des Faxenmachers.
Super- Mario ist bereit, alles Notwendige zu tun, um den Euro zu erhalten. Damit wurden 2012 die Ampeln auf Grün gestellt.
Ok, man kann jetzt mitschwimmen oder dagegen anshorten. Letzteres ist allerdings noch  hoffnungslos, da mit nachlassender Angst genügend Kohle wieder Richtung Dax und co flutet.
Allerdings haben wir Bullen mit Aufersteher Berlusconi und Edelsozi Hollande zwei mächtige Mühlsteine am Hals.
Die haben das Zeug, die Hausse zu kippen- das kann man nicht wegdiskutieren...
Antworten
Fillorkill:

"Volle Pulle long und lönger"

 
08.02.13 17:25
Wem legt ihr das eigentlich immer in den Mund ?
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
Antworten
Stöffen:

Wir wissen doch alle nur zu gut

6
08.02.13 17:32
dass Abschwünge immer gleich anfangen und dass viele Teilnehmer diese am Anfang auch gar nicht wahrhaben wollen. Jede Lawine beginnt mit einem kleinen Stein. Daher auch der Ratschlag, dann mögliche aufgelaufene kleinere Verluste nicht zu unterschätzen. Bei Telekom, Commerzbank, EON und Konsorten gingen die großen Verluste ja auch nicht schlagartig vonstatten. Von daher sind Regeln, wann man den Markt im Falle eines Falles als Besitzer von Titel verlassen sollte, hier eher besser als nach dem Prinzip Hoffnung zu verfahren.

Allerdings sehe ich den Abschwung nicht in den kommenden Tagen auf uns zurollen, auch können die Börsen sich durchaus länger im überkauften Bereich aufhalten, wie manch einer das für möglich hält.

In der nächsten Woche feiert China das Neujahr-Fest, die Börse dort bleibt demzufolge in diesem Zeitraum geschlossen.

Die US-Berichtssaison ist soweit durch und verarbeitet, ein größerer Newsflow bzgl. wirtschaftlicher Daten steht in der nächsten Woche auch nicht an.

Keine News sind gute News und es ist durchaus vorstellbar, dass sich die US-Indizes sowie auch der DAX dann erneut in Richtung ihrer ATHs aufmachen.

Weil die Asset-Manager zu diesen Preisen (zyklisch adjustierte Shiller-P/E-Ratio des S&P500 beträgt aktuell 22,6, mehr als 25% über dem Durchschnitt) dann ganz sicherlich veranlasst werden, volle Pulle in die "Great Rotation" zu gehen.

LOL.
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