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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,01 19,99
Fallender DAX-Kurs 5,76 9,99 19,97
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11BC7 , DE000NB2E3F2 , DE000NB4LQR0 , DE000NB32ZJ7 , DE000NB2MJF2 , DE000NB24NK8 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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A.L.:

Firmenkredite - # 574

 
20.01.13 11:05
"Im Hinblick auf die Finanzierung griffen CFOs vieler Firmen über Ländergrenzen hinweg zu einer ähnlichen Strategie: weniger Eigenkapital, weniger Kredite, aber mehr Anleihen."

Warum sollten Firmen auch zu hohen Zinsen Bankkredite aufnehmen, wenn Ihnen frisch emittierte Junkbonds (wegen Anlagenotstands) aus der Hand gerissen werden?
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A.L.:

Das Gepumpe der Zentralbanken

3
20.01.13 11:30
ist "notwendig", damit Anleger socj auch weiterhin um den Werterhalt ihrer Ersparnisse sorgen ("finanzielle Repression"). Sie werden auf diese Weise gezielt in riskante (Bond, Junkbonds) bis hochriskante (Aktien) Anlagen getrieben.

Die offizielle Begründung der Zentralbanken, das Gepumpe solle "die Kreditvergabe erhöhen", ist eine Lüge, die man getrost in der Pfeife rauchen kann.

("Never argue with an idiot. They drag you down to their level and then beat you by experience")

Diese laufende Entwicklung ist aber nun schon 4 Jahre alt. Die Frage ist zurzeit eher die, ob die Aktien- oder die (Junk-)Bond-Blase ZUERST platzt.

Wall Street und einiger Ariva-Schlaumeier sagen ja für 2013 eine "Umschichtung" von Bonds in Aktien voraus, weil Aktien "so schön gestiegen" sind ;-)

Ich bleibe bei meiner These einer Parallelblase in allen Assetklassen. "Assets aller Art" steigen im zurzeit noch angesagten "risk on"-Modus synchron. Im kommenden "risk off"-Modus (der mit Dollarstärke einhergehen wird) werden sie synchron fallen.

Tatsächlich wird die "Umschichtung" daher von "Assets aller Art" in Cash erfolgen. Das hätte in einer Ära, in der Cash von Anlegern geradezu verflucht wird, auch den größten Überraschungseffekt.
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Stöffen:

Was wir sehen

7
20.01.13 13:01
dass sind rekordtiefe Zinssenkungen, welche von den Privat-Haushalten und Firmen im Zuge des Deleveraging nicht in dem Maße zur Kreditaufnahme genutzt werden, wie es sich die Zentralbanken wünschen.

Partizipieren an dieser Entwicklung tun in allererster Linie die Regierungen, welche eine derartige Situation jedoch nicht dazu hernehmen, um ihre Haushalte zu sanieren, sondern diese im Gegenteil dazu nutz(t)en, um sich noch billiger zu verschulden. Weil in einer Deflation die Schulden aufgewertet werden, sind auch viele hochverschuldete Staaten an einer stärkeren Inflation, welche aber nominal noch so akzeptabel ist, dass diese z.B. hierzulande dem Dschungel-Camp gaffenden Steuerzahler nicht allzu sehr auffällt, interessiert.

Möglicherweise haben die Reflations-Bestrebungen der großen Notenbanken auf längere Sicht betrachtet sogar ihren „Erfolg“, sprich die auf Dauer anhaltende Lebensmittel- und Energiepreisinflation könnte zu Zweitrundeneffekten führen.

Allerdings kann eine Zentralbank eine Inflation nicht regulieren oder par Ordere de Mufti anordnen, sie kann nur die Inflationserwartungen beeinflussen. Aber wenn „die Pferde nicht saufen wollen“, dann können die Notenbänker soviel Geld drucken wie sie wollen, es wird eben nicht nachgefragt werden.

Aktuell sind jedoch die deflationären Tendenzen auch bei uns nicht mehr zu übersehen: Die Commerzbank haut aller Wahrscheinlichkeit nach Tausende von Mitarbeitern raus, die Telekom legt mit 1200 Köpfen sogleich nach, Hunderte von Stellen fallen in der Druckindustrie weg, in der Auto-Branche brechen die Umsätze in Europa im Rekord-Tempo weg, usw., usf..

Es sei daher die Frage erlaubt, wie angesichts stagnierender Löhne, bedrohter Arbeitsplätze, dezimierter Spareinlagen bzw. auch Lebensversicherungen, etc., sich hier ein wesentlich größerer Inflationsdruck aufbauen soll.

Und selbst wenn Staaten zum Zwecke der Entschuldung die Inflationsentwicklungen auf brutalste Art und Weise voran treiben würden, so hätte dies unmittelbar zur Folge, dass die breiten Massen im Rekordtempo verarmen, weil sie mit den steigenden Kosten überhaupt nicht mehr Schritt halten könnten. Umstürze und Revolutionen erschienen als Konsequenz dann nur allzu logisch.

Cui bono?
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Stöffen:

Gunnar Heinsohn aktuell zur Firmenliquidität

3
20.01.13 14:23
Wozu benötigen die Firmen die aktuell knapp drei Billionen US-Dollar mehr an Bondschulden? Für das weiteren Aufpumpen von Blasen?

Firmen dürfen nicht an den Zentralbanktresen, wo sie gerne wären, wenn ein Zins von nahe Null gefordert wird. Die Geschäftsbanken als Kreditgeber für die Firmen aber bekommen dort Geld, verleihen es aber keineswegs für – sagen wir – ein Prozent weiter. Eben deshalb besorgen sich etliche ihrer Firmenkunden Geld lieber über die Ausgabe von Schuldtiteln (corporate bonds). Die müssen sie zwar genauso tilgen wie einen Bankkredit. Sie müssen auch Zins dafür anbieten, aber weniger als die Banken ihnen abverlangen. Überdies müssen sie die Titel nicht direkt mit Pfand unterlegen. Natürlich wird ihre generelle Verpfändungsfähigkeit bzw. Eigentumspotenz von Ratingagenturen gemessen, so dass sie bei einem schlechten Rating mehr Zins anbieten müssen als die besser bewertete Konkurrenz. Aber sie können doch freier agieren als im direkten Kontakt als Schuldner mit einem Bankgläubiger.

Niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte begaben Firmen so viele Schuldtitel wie 2012. Gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2011 ist der globale Durchschnitt um 13% gestiegen. US-Firmen besorgen sich mit 975 Milliarden Dollar 35% mehr als 2011. Europa legt um 6% zu auf 1,226 Billionen Dollar.  Asien/Pazifik schafft ein Plus von 22% auf 673 Milliarden Dollar. Und niemals zuvor in der Geschichte müssen die Firmen mit 3,632% weniger Zins anbieten als im letzten Quartal 2012 (www.ifre.com/...volumes-hit-records-in-2012/21059846.article).

All diese Zuwächse liegen erheblich über dem Wirtschaftswachstum von Vergangenheit und Zukunft, passen also nicht zum wirklichen Investitionsbedarf. Die USA schafften nämlich 2012 mit 3,1% nicht einmal das langjährige Durchschnittswachstum von 3,25% aus der Periode 1947 bis 2012. Und selbst das bescheidene 2012er Ergebnis wird vorrangig durch Ausgabensteigerungen bzw. Zusatzverschuldungen des Staates erreicht (www.tradingeconomics.com/united-states/gdp-growth). Der Euroraum schrumpfte 2012 sogar um 0,4% (ec.europa.eu/europe2020/pdf/ags2013_en.pdf). Für 2013 erwartet der IWF für die USA gerade mal 2,1% und für den Euroraum sogar nur 0,2 % Wachstum (www.imf.org/external/pubs/ft/survey/so/2012/res100812a.htm)

Wozu aber machen die Privatfirmen 2012 fast drei Billionen Dollar zusätzliche Bondschulden? Brauchen sie tatsächlich mehr Cash als sonst für das Erfüllen ihrer Verpflichtungen?

…….

Allerdings bleiben auch billig geliehene Dollar, Euro oder Yen Schulden der Firmen. Auch sie verführen dazu, sie in Preissteigerungen zu investieren, solange der eigene Betrieb sie nicht braucht. Auch nach 2002, als die FED den Zins auf nominal 1 (real -0,75) Prozent setzt, beteiligen sich die Finanzabteilungen an der Blasenbildung auf fast allen Märkten. Weil 2013 mit dieser Inflation die Deflation gebremst wird, mag sich die FED einmal mehr keine Sorgen machen. Wenn die Deflation aber nicht mehr zu verhindern ist, fallen die Vermögenspreise selbst der stärksten Firmen, während ihre Tilgungs- und Zinspflichten aus den Bonds unverändert hoch bleiben. Hier geht es um eine fatale Folge des Nullzins-Fehlers, der doch “eine befriedigende Wirtschaftsleistung bei den Unternehmen fördern” sollte…..

Komplett hier

blog.malik-management.com/...r-heinsohn-bremen-am-13-01-2013/
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A.L.:

Bankkredite vs. (Junk-)Bond-Emissionen

3
20.01.13 15:48
Der wichtigste Unterschied aus der Sicht der Firmen:

1. Bank-Kredite:

Banken machen unangenehmen Druck, wenn sich die Geschäftslage einer Firma verschlechtert. Sie verlangen dann mehr Zinsen und/oder mehr Sicherheiten. Die Firmen bekämen somit sowohl bei sich verschlechternden wirtschaftlicher Großwetterlage (deutet sich zurzeit weltweit an) als auch bei selbst verschuldeten Managementfehlern Finanzierungsprobleme. Banken können Kreditlinien auch einfach kündigen. Das hat schon so manchem alteingesessenen Mittelständler das Genick gebrochen.

2. (Junk-)Bond-Emssionen:

Bei aufkommenden Makro- oder internen Problemen sind die zurzeit äußerst Zinsrendite-geilen Käufer die Dummen. "Der Markt" (bzw. Bondmarkt) läuft dann einfach gegen sie: Die (Junk-)Bond-Kurse können dann stark fallen. Halter müssen entweder mit hohen Verlusten raus aus der Baisse aussitzen.

Junk-Bonds können in Krisenzeiten und/oder bei sich abzeichnenden Firmenpleiten schnell auf bis zu 20 % des Nominalwerts fallen. So notierten z. B. 2009 TUI-Anleihen mit zwei Jahren Restlaufzeit bei teils nur noch 45 % des Nominalwertes; die Zinsrendite lag bei über 20 %. Anleihen einer pleitebedrohten Firma zu halten ist mindestens so unerquicklich wie das Halten von Staatsanleihen pleitebedrohter Staaten. Letztere stützt im Falle Europas zumindest noch der "Draghi-Put". Kleinere Firmen hingegen gehen einfach sang- und klanglos in Konkurs. Man sah/sieht es u. a. bei vielen deutsche Werften - von der Bremer Vulkan bis zur Kieler Lindemann.

Für die Firmen gilt: Egal ob sich die Wirtschafts- oder die eigene Geschäftslage verschlechtert: Sie müssen ihrer jetzt emittierten (Junk-)Bonds am Ende der Laufzeit lediglich mit dem Nominalwert auszahlen (sofern sie bis dahin noch "leben") und dazu noch während der Laufzeit die recht niedrigen Zinsen zahlen, die sie aktuell wegen des Rendite-Notstands der Anleger am Bondmarkt erzielen können. Diese Zinsen bleiben fix (bezogen auf den Nominalwert), während bei (1) die Banken die Zinsen bei Risikoverschlechterung deutlich erhöhen oder gar die Kredite ganz kündigen können. Ein Junk-Bondkäufer kann nichts kündigen. Er kann sich nur aufhängen, wenn er die Geduld zum Aussitzen verliert.



So gesehen ist die Nullzinspolitik, gekoppelt mit QE, auch für die Firmen äußerst lukrativ, eben weil beides die Anleger auch verstärkt ins (Junk-)Bond-Risiko treibt.

Die Mär, dass die Gratis-Kredite der Zentralbanken dazu dienen sollen, dass "Banken mehr Kredite an Firmen" vergeben, ist die Lieschen-Müller-Begründung zur Rechtfertigung der "finanziellen Repression".

Die wahren Ziele der aktuellen Geld- und Fiskalpolitik (in USA und EU) sind vielmehr:

1. Verzockte Banken sollen sich auf Kosten der Sparer über die Zinskurve (Langläuferkauf mit Gratiskrediten) sanieren.

2. Verzockte Banken sollen einen Teil der Gelder auch im Eigenhandel investieren und Aktien und Rohstoffe hochkaufen, damit QE scheinbar positive Wirkungen auf die Wirtschaft hat.

3. Firmen sollen zu sehr günstigen Konditionen (Junk-)Bonds begeben können. Das ist deren "Anteil" am Nullzins-/QE-Schnäppchen.



Argumente, dass "QE nicht funktioniert, weil Firmen trotzdem weniger Kredite nachfragen", treffen daher nicht auf den Punkt. Firmen nehmen in letzter Zeit vor allem deshalb weniger Bank-Kredite auf, weil für sie die Emission von (Junk-)Bonds aus den in (1) und (2) genannten Gründen sehr viel vorteilhafter ist.

Tatsache ist freilich auch, dass die Firmen das viele Geld aus den (Junk-)Bond-Emissionen meist "bunkern" (als Sicherheitspolster und teils auch spekulativ) und nur zu einem geringen Teil investieren - eben weil mangelnde Wachstumsaussichten Investitionen zurzeit nicht sehr attraktiv machen. Wozu NOCH eine Autofabrik bauen, wenn der Markt schon jetzt unter Überkapazitäten ächzt?

Wenn sich am Horizont eher Nullwachstum und Deflation abzeichnen, nutzen Firmen ihre Geld lieber, um sich zu entschulden ("Bilanzrezession"). Dazu zählt auch Kreditkosten-Minimierung, die dadurch erzielt wird, dass bisherige teure Bank-Kredite gekündigt und durch Bond-Emissionen abgelöst werden.

Das infolge dieser Entwicklung wegbrechende traditionelle Kreditgeschäft verleitet Banken übrigens verstärkt zum "Zocken" in Rohstoffen und Agrarprodukten. Auch dies ist somit eine QE-Folge. Zum Glück erhalten sie das nötige "Spielgeld" ebenfalls von den Zentralbanken.

Gesund ist das alles nicht.
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A.L.:

Heinsohns Artikel in # 579

3
20.01.13 16:32
1. Firmen stehen bei den (Junk-)Bondemissionen auch untereinander in Konkurrenz. Wenn sich eine schlechter geführte oder unrentablere Firma als die eigene billiges Geld am Bondmarkt holt, kann man selber ins Hintertreffen geraten, eben weil der Konkurrent dann mit dem Geld Spekulationsgewinne erzielen kann. Also leiht sich die gut laufende Firma ebenfalls Geld, um keine Nachteile zu erleiden, obwohl sie es nicht braucht.

2. Wegen der finanziellen Repression stoßen die mit (relativ) hohem Coupon von zurzeit durchschnittlich 3,5 % emittierenten Junkbonds auf rege Käufernachfrage. Käufer ignorieren das immanente (Kurs- und Pleite-)Risiko der Junkbonds, weil Anlagenotstand herrscht. Damit ist es für die Firmen kein Problem, den "unersättlichen" (Junk-)Bondmarkt mit immer mehr Emissionen zu überschwemmen. Was wiederum die Konkurrenz aus (1) steigert.

3. Sofern mit den (Junk-)Bondemissionen teurere Bankkredite abgelöst werden, sind sie für die Firmen finanziell von Nutzen. Wenn das Geld jedoch nur gebunkert wird, dann zahlen sie für Geld, das sie nicht benötigen, einen Zinssatz, der nicht durch BIP-Wachstum oder eigene Gewinnsteigerungen aus Neuinvestitionen gedeckt ist.

4. Gravierende Probleme entstehen, wenn sich das (globale) Wirtschaftswachstum abschwächt, weil die Firmen dann auf die Unmengen an real nicht benötigtem Kapital aus den Bondemissionen immer noch 3,5 % Zins zahlen müssen, obwohl dieses Geld womöglich zinsfrei auf einem Firmenkonto rumliegt. Damit betriebene "Spekulationen" können in solcher Phase auch zu Verlusten führen. Investitionen kommen in solcher Gemengelage eh nicht (mehr) in Betracht. Die ehemalige Konkurrenz-Situation aus (1) schlägt nun in einen Nachteil um. Je mehr nicht benötigtes Geld die Firmen gebunkert hatten, desto mehr unnötige Zinslasten müssen sie tragen. Das kann mit der Zeit die Substanz aufzehren - vor allem, wenn sich meine Prognose einer weltweiten Deflation im Japan-Stil...

www.ariva.de/forum/Globale-baerische-Deflations-Tendenzen-471949

...bewahrheiten sollte.
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A.L.:

Die Zusammenfassung in # 581

 
20.01.13 16:52
- die um eigene Interpretationen erweitert ist - habe ich geschrieben, weil Heinsohns Artikel zwar sehr gute Infos liefert, aber mMn nicht klar genug die Konsequenzen auf den Punkt bringt.
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Stöffen:

Heinsohn argumentiert auf Meta-Ebene

4
20.01.13 17:13
und das ist nicht wesentlich anders als hier im Thread auch. Als langjähriger Schreiber im Bären-Thread setzt man z.B. auch oftmals unwillkürlich beim Leser eine gewisse Kenne der Materie voraus. Das hat mMn nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass man in einem einzelnen Comment wiederholt detailreich Konsequenzen beleuchtet, wenn man dies an anderer Stelle bereits geleistet hat, wie Heinsohn z.B. hier

Die Zukunft der Finanzkrise Teil 1-3

www.malik-management.com/de/...rosse-transformation21/heinsohn
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Stöffen:

Übrigens

3
20.01.13 17:15
Einen bevorstehenden Downswing prophezeien mittlerweile schon so einige Protagonisten, wobei die niedrige Vola, der überbordende Optimismus, Overbought-Konditionen, der Hulbert Sentiment Index, die Rydex-Ratio oder was auch immer hier als Laternenmast hergenommen wird.

Allerdings ist auch hier auch obacht geboten, denn wenn nur eine größerer Anzahl Short-Seller von dieser Gemengelage massiver angezogen wird, die Angelegenheit aber möglicherweise durchaus rascher in einen Short-Squeeze münden könnte, als manch einer glaubt.
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learner:

#102584

2
20.01.13 18:28
Demnach würde der Markt nicht mehr fallen können, denn immer wenn es so aussieht als ob, schwupp kommt der Shortsqueeze.

Nicht, dass es unrealistisch wäre, denn oft genug macht der Markt nochmals einen Spike nach oben mit dem nicht mehr viele gerechnet haben, nur um dann in den Korrekturmodus zu wechseln.

Wo isi checkerlarsen?
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Stöffen:

Learner, es sind kurzweilige Mutmaßungen

 
20.01.13 18:40
meinerseits in Anbetracht der aktuellen Situation, eben weil mich momentan schlicht und ergreifend das Gefühl beschleicht, dass zunehmend viele (Top Caller-) Köche den (Short-) Brei verderben.

Wenn eines in der Vergangenheit wohl unmissverständlich klar geworden sein dürfte, so ist es sicherlich der Fakt, dass weder zum Ausstieg noch zum Einstieg geklingelt wird. Mr. Market is very wise ;-))

Be prepared!
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A.L.:

Na wenn das so ist, Learner...

2
20.01.13 18:51
# 585: "Demnach würde der Markt nicht mehr fallen können."

..dann hätte ich hier noch was für die gepeinigte Bärengemeinde, und zwar den

STOP BREAKING DOWN BLUES

(hier auch gleich mit geilem Happy End ;-))

Dieses Video wird aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen nicht abgespielt. Wenn Sie dieses Video betrachten möchten, geben Sie bitte hier die Einwilligung, dass wir Ihnen Youtube-Videos anzeigen dürfen.
Antworten
learner:

Ob der Markt nur Überkauft ist, oder

 
20.01.13 19:05
sich an einem Top befindet ist nicht mit Sicherheit zu beurteilen. Deshalb bleibt es bei einer Spekulation. Sehe ich mir die letzten Tops an, konnte man dort eben diese vermuten und das hat auch die halbe Welt gesehen.

Wo isi checkerlarsen?
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A.L.:

US-Hausbaubeginne

 
21.01.13 09:45
Immer wieder wird als Rallyegrund ("risk on"-Grund) die starke Erhöhung der Hausbaubeginne im Dez. erwähnt:

Zudem wurde die verbesserte Lage auf dem US-Hausmarkt als Grund für das größere Longexposure genannt. Die Hausbaubeginne waren im Dezember um 12 Prozent auf ein 4-Jahreshoch gestiegen.

www.boerse-go.de/nachricht/...-seit-November-Sojabohnen,a3008953.html

Deshalb kaufen z. B. Hedgefonds jetzt auch verstärkt Sojabohnen ;-)

Nüchtern betrachtet halte ich für möglich, dass die hohe Dezember-Zahl bei den Hausbaubeginnen ein Sonderfall wegen des Hurrikans Sandy war. In USA wird als Gegenargument genannt, dass die Baubeginne bundesweit stiegen. Amis sind jedoch viel beweglicher als Europäer. Es könnte mMn durchaus sein, dass Ostküstenbewohner, deren Haus oder Wohnung durch den Sturm zerstört wurde, in andere Bundesstaaten gezogen sind. Dort sind auch oft die Haus- und Grundstückspreise niedriger.




Im Langzeit-Chart (unten) könnte man die Erholung bei den Baubeginnen und Baugenehmigungen auch noch gut als "Dead Cat Bounce" einstufen, zumal die US-Hypozinsen zurzeit einem Langzeittief sind. Wenn wegen QE Inflation aufkommen sollte, dürfte es mit der Housing-Erholung bald wieder vorbei sein.

Fed-Mitglied Lacker warnt bereits vor Inflationsgefahren und fordert, QE möglichst bald einzustellen:

www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...fen-aufhoeren/7660160.html

Auszug:

...Jeff Lacker, Mitglied im entscheidenden geldpolitischen Ausschuss der Fed, forderte im Interview mit dem Handelsblatt ein schnelles Ende der Anleihekäufe. "Wir sollten sie eher früher als später stoppen. Aus meiner Sicht sind die Risiken aus den Käufen seit Anfang 2012 höher als die damit erzielten Vorteile", sagte er.

Sein Hauptargument: Er sieht Risiken, dass die Fed 2014 von einer stärkeren Inflation überrascht werden könnte. "Meine Sorge ist, dass wir zu spät und nicht schnell genug reagieren könnten. Ich bin gerne vorsichtig", erklärte er.
(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 571083
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A.L.:

Die Bauausgaben für US-Privathäuser

2
21.01.13 09:54
sind trotz leichter Erholung noch auf dem Stand von 1993. D.h. Absolut betrachtet (grüne Schraffierung) ist das Geldvolumen noch sehr niedrig. Gestiegen ist lediglich die Jahresveränderungs-Rate (blaue Linie).

Chartquelle: markt-daten.de (Charts Immoblien)
Im letzten Posting: www.markt-daten.de/research/indikatoren/new-residential.htm
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 571084
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A.L.:

Absurd gestiegen ist hingegen

3
21.01.13 09:58
die Zuversicht des US-Hausmakler-Verbands NAHB. Typischer Ami-Optimismus, der sich vermutlich aus der stark gestiegenen J/J-Rate im letzten Chart speist.

Ähnlich absurd sind die Kurse der US-Homebuilder gestiegen. Relativ zum Umsatz sind diese bereits auf Allzeithoch. Dafür finden sich in der Realität (Bauausgaben im letzten Chart, absolut) keinerlei Belege.

www.markt-daten.de/charts/eco/immobilien.htm
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 571087
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A.L.:

Rohstoff-Spekulation ist ungebrochen

3
21.01.13 10:07
Der Up-Move ab Dezember sieht allerdings, wie im Aktienmarkt, nach Short-Squeeze aus.

Hedgefonds haben ihr Long-Exposure in Rohstoffen seit Dez. deutlich erhöht:
www.boerse-go.de/nachricht/...-seit-November-Sojabohnen,a3008953.html

Das bedeutet keinesfalls, dass des mit den Rohstoffen nun weiter aufwärts gehen muss.
Hedgefonds hatten in den letzten Jahren eine ziemlich schlechte Performance, lagen also häufiger falsch als richtig.

Da der größte (und erfolgfreichste) Hedgefonds von allen, Goldman, zurzeit bullische Kursziele für Öl gibt (150 Dollar bis Sommer, im BT gepostet), besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass es bei den Rohstoffen nun in die entgegengesetzte Richtung (= deutlich nach unten) geht.



Goldman Commodity Index (weekly):
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 571092
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A.L.:

P. Farrell: Zeitbombe tickt immer lauter

6
21.01.13 10:31
Farrell schreibt: Warren Buffett, der gerade die Sicherheit der US-Banken "garantiert" hat, hatte 2008 (bislang korrekt) eine Wiederaufblasung der Aktienmärkte "garantiert" - mit folgendem noch stärkeren Kollaps (steht noch aus). Wohlgemerkt: "garantiert".

Buffett soll laut Farrell für den nächsten Crash bereits 20 Mrd. in Cash bereit halten, um dann günstig Schnäppchen einzusammeln.

Das ist der Zeitpunkt, an dem die jetzt auf Goldman-Empfehlung kaufenden "schwachen Hände" resigniert - und mit hohen Verlusten - an "starke Hände" (Buffett) abgeben...



By Paul B. Farrell, MarketWatch

SAN LUIS OBISPO, Calif. (MarketWatch) – Mr. Buffett, “do you think there will be another bubble leading to a huge recession?” asked the interviewer. Oh yes, in fact, “I can guarantee it.” Guarantee it.

The interviewer shook his head: “Why can’t we learn the lessons of the last recession? Look where greed has gotten us.” Then with one of his familiar impish grins, the great master replied, “Greed is fun for a while. People can’t resist it.” But “however far human beings have come, we haven’t grown up emotionally at all. We remain the same.”

Warren Buffett made that prediction shortly after the 2008 Wall Street banking meltdown. The world’s third-richest billionaire personally guaranteeing another bubble ... guaranteeing America another market meltdown ... guaranteeing the world another “huge recession.” Now here we are four years later, and the ticking time bomb gets louder as we keep watching an avalanche of predictions echoing Buffett’s warnings.

Deepak Chopra mentions Buffett’s on-air prediction in the “Shadow Effect,” a brilliant bit of psychology that helps explain why the investor’s brain is trapped in denial, incapable of hearing a warning of a market and economic collapse.

Uncle Warren must be chomping at the bit, sitting on a cash hoard, more than $20 billion, waiting to rush in, buy when the bottom drops, exposing millions of investors lulled back by those pre-2008 delusions about a new long-term bull market.

In another era, Buffett would rival Freud and Jung in diagnosing human behavior accurately. But today, he’s using his psychological genius to outwit Wall Street’s perennial bulls and America’s 95 million gullible Main Street investors.

Buffett’s prediction “guaranteeing another huge recession” was actually a no-brainer. Read William J. O’Neil’s bestseller “How to Make Money in Stocks.” The publisher of the Investors Business Daily is one of the best numbers guys in the world. In his first edition he says: “During the last 50 years, we have had 12 bull markets and 11 bear markets … The bull markets averaged going up about 100% and the bear markets, on the average, declined 25% to 30%.” And “the typical bull market lasted 3.75 years and the classic bear market lingered only nine months.”

Warning, while Wall Street assumes these bull/bear cycles will continue ad infinitum, they may be coming to a slow, painful end by 2050.

Stock market’s long bull-bear—cycle ending, long painful bear ahead

Plan for no growth or zero growth. Or worse, wake up, see why Wall Street, America and the world economy are in the early stages of a long era of “de-growth,” a reversal of economic growth and reduction in market growth as population growth puts increasing new stresses on natural resources, commodity inflation, unemployment, social unrest, disasters, wars.

And it’ll get worse. Fast. More and more savvy guys like Buffett agree.

Bottom line: Earnings growth is in a long macroeconomic downtrend. Economies headed down. Earnings down. Stocks down. Trading down. Solution, shift your focus to the long-term, to history, look way past the fiscal cliffs noise, congressional insanity.

An economic “perfect storm” is building: That’s bad news for markets, spells danger for your future income, your family’s security. Start planning ahead for an era of low returns and austerity as these macroeconomic trends build to critical mass, primed to ignite, explode. ......................

(folgt: Liste mit 9 Punkten)

www.marketwatch.com/story/...-market-meltdown-ticks-louder-2013-01-18
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Stöffen:

Kicking the can down the road

3
21.01.13 13:50
Bessser als erwartet. LOL.

Es kommt Bewegung in den US-Haushaltsstreit. Die Republikaner wollen im Repräsentantenhaus vorschlagen, die Schuldengrenze um drei Monate hinauszuschieben. Damit bliebe den Abgeordneten mehr Zeit für die schwierigen Verhandlungen. Ohne Verzögerung droht der US-Regierung möglicherweise bereits Mitte Februar der Zahlungsausfall.

www.wallstreetjournal.de/article/...404577209182418209446.html
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A.L.:

WSJ.de: Steht neuer Bullenmarkt bevor?

2
21.01.13 23:35
LOL

www.wallstreetjournal.de/article/...7324624404578255690783486204.html
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Stöffen:

Milliardär Buffett sieht die Billionen-Schulden

4
21.01.13 23:48
der USA relativ gelassen. Also Folkz, schön locker bleiben und durch die Hose atmen, alles wird gut. LOL.

Buffett: 16 Billionen Dollar Schulden sind kein Problem

Der amerikanische Star-Investor Warren Buffett hält die Debatte über die hohen Schulden der Vereinigten Staaten für übertrieben. "Es ist nicht gut, wenn die Schulden im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt steigen, das sollte man stabilisieren. Aber die Schulden an sich sind kein Problem", sagte der Vorstandschef von Berkshire Hathaway in einem Interview, das der Fernsehsender CBS ausgestrahlt hat.

Die USA schieben derzeit einen Schuldenberg von 16,4 Billionen Dollar vor sich her. Zum Jahreswechsel haben sie die gesetzlich vorgeschriebene Obergrenze für die Schulden erreicht, ab der die Regierung ohne Zustimmung des Kongresses keine zusätzlichen Kredite mehr aufnehmen kann. Derzeit verhandeln die Parteien in Washington über eine Anhebung des Schuldenlimits……

……Milliardär Buffett sieht die staatliche Billionenlast vergleichsweise gelassen. Der Schuldenstand der USA entspreche heute einem "niedrigeren prozentualen Anteil am Bruttoinlandsprodukt als damals, als wir aus dem Zweiten Weltkrieg kamen. Über dieses Verhältnis der Schulden zum BIP müssen Sie nachdenken", sagte Buffett…..

www.wallstreetjournal.de/article/...utbrain&obref=obinsite
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A.L.:

Der Dow Jones Transportation Index (DJTA)

4
21.01.13 23:51
auf den sich WSJ.de in obigem "Steht ein neuer Bullenmarkt bevor?"-Artikel bezieht, ist ein Aktienindex aus 20 Transportaktien. Der Index ist uralt (von 1884) - und er ist wie der DOW preisgewichtet (nicht MK-gewichtet). D.h. kleine Firmen mit nominal hohen Kursen haben damit ein überproportionales Gewicht.

Dass Aktien (aller Art) durch QE hochgejubelt worden sind, ist hinlänglich bekannt. Die hohen Kurse sind somit kein Ausweis verstärkter Geschäftstätigkeit, sondern eher Ausweis verstärkter "Pump-Aktivität" der Zentralbanken (von Fed über EZB bis BoJ). Wegen dieses Gepumpes haben sich Aktienkurse weitgehend von den Fundamentals abgekoppelt. Es ist daher müßig, etwas in die Relativ-Bewegungen von Dow und DJTA hineinzuinterpretieren.

Gänzlich unmanipuliert hingegen - und weitaus besser die triste Realität widerspiegelnd - sind Indizes, die die TransportKOSTEN wiedergeben. Bei denen gilt: Je niedriger die Nachfrage (infolge gesunkenen Transportaufkommens), desto niedriger sind die Preise.

In dem Kontext sollte man mal wieder einen Blick auf den Baltic Dry Index werfen, der immer noch nahe dem 2009-Tief herumdümpelt. Das ist vor allem deshalb interessant, weil in China ja gerade von den Gazetten ein neuer Aufschwung herbeigedichtet wird.
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 571293
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Stöffen:

Das Problem der Hassliebe zu den Amis

3
22.01.13 00:06
hat kürzlich Markus Gaertner treffend mit einem chinesischen Sprichwort umschrieben:

"Wenn der Elefant aus dem Becken steigt, so sinkt der Wasserspiegel gewaltig."

"Der Offenbarungs-Eid der Pumpaffen – Das neue Beige Book der Fed"

.....Man muss kein Interpretations-Künstler sein, um den folgenden Zeilen aus dem Beige Book zu entnehmen, dass die Fed – und die Regierung – meilenweit von diesem Ziel entfernt sind, im Gegenteil. Die Verwerfungen am Arbeitsmarkt scheinen sogar wieder zuzunehmen, wegen des lähmenden Geschachers um Budget-Kliff, Schuldenlimit und Steueranhebungen:

“Labor market conditions remained mostly unchanged in all Districts. The Boston, Richmond, Atlanta, Chicago, Kansas City, and San Francisco Districts all reported delayed hiring, often in defense manufacturing, due to fiscal cliff uncertainties. Companies in the Chicago District with trade or investment exposures to Europe reduced their hiring plans as well. Chicago reported that manufacturers are choosing to cut hours instead of reducing head count in expectation of production rebounds in 2013. Atlanta and Kansas City cited health-care policy changes and costs as another cause for minimal hiring.”

blog.markusgaertner.com/2013/01/17/...neue-beige-book-der-fed/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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A.L.:

Blickt man auf die letzten ISM-Zahlen

 
22.01.13 00:12
in USA, sieht auch beileibe nicht alles rosig aus - und bullisch schon gar nicht.

www.ism.ws/ismreport/mfgrob.cfm

Der ISM ist im Prinzip ein Stimmungsindex, der aber auch Faktisches enthält.

Im Dezember gab es:

- keinen Zuwachs an neuen Bestellungen gegenüber Nov. (trotz Weihnachtsgeschäft)

- eine gegenüber Nov. um -1,1 % geschrumpfte Produktion

- es stiegen zwar die "Supplier Deliveries" (grün) um 4,5 %, doch offenbar wurden damit nur Customer Inventories (Läger) aufgestockt. Wir wissen, dass die Dezemberverkäufe in USA schleppend und für die Händler enttäuschend verlaufen sind. Offenbar haben Händler mehr bestellt (oder via "channel stuffing" erhalten), als sie absetzen konnten. Das mag den Shipping- und Transport-Firmen einen guten Dezember beschert haben, nicht aber den Händlern, die auf der Ware sitzen blieben.

Da das US-BIP zu 70 % am Konsum hängt, ist entscheidend, wieviel verkauft wurde, nicht wieviel bei den Händlern angeliefert wurde.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 571298
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A.L.:

Japans Notenbank kapituliert vor der Politik

4
22.01.13 09:21
und akzeptiert "2 % Inflationsziel".

Es ist beschämend, dass die BoJ - auf Druck der Politiker - inzwischen ein explizites "Inflationsziel" setzt, das mit 2 % für japanische Verhältnisse auch noch recht hoch ist. Das "Setzen" von Inflationszielen ist nichts anderes als staatliche Planwirtschaft.

www.wallstreetjournal.de/article/...7324624404578256871392871806.html

Aufgabe der Notenbanken sollte sein, Inflation zu verhindern, nicht Inflation zu "schüren". Was nützt einem aus der Inflationierung resultierendes "nominales Wachstum", wenn dieses - bereinigt um die künstliche Inflation - effektiv Nullwachstum bleibt?

Allenfalls der wegen des japanischen Gelddruckens zum Dollar und zum Euro sinkende Yen nützt den japanischen Exporteuren - freilich auf Kosten anderer Länder, die im resultierenden Währungskrieg auf der Verliererseite stehen.

Zurzeit ist Europa im Währungskrieg "der Dummlack", und die Eurokraten in Brüssel sind auch noch stolz auf die Euro-Anstiege, "beweisen" diese doch scheinbar, wie "effektiv" Draghis Geldwert-zersetzende Flutungspolitik sei.



Der Nikkei und USD/JPY sind auf die obige News hin übrigens gefallen (fait acompli).
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