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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.793,21 -0,53% Perf. seit Threadbeginn:   +365,61%
 
A.L.:

Intel (3)

2
18.01.13 09:53
Der USA Bären-Thread 570494
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A.L.:

Wie passt Goldmans "Öl 150 Dollar"-Call

 
18.01.13 09:58
zur gleichzeitig von Wall Street als Bullenargument propagierten US-Energie-"Revolution", die durch (spott-)billiges Gas und Öl infolge von Fracking ausgelöst werden soll?

Die Antwort hier exklusiv von mir: "Schlecht!"
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Ischariot MD:

kein Zeichen wirtschaftlicher Stärke

4
18.01.13 10:07
... ungeachtet der Nikkei-Rallye gewinnt man den Eindruck, daß das Endspiel in der japanischen Volkswirtschaft begonnen hat
________

Sony verkauft US-Hauptquartier in New York ...

TOKIO/NEW YORK (dpa-AFX) - Der japanische Elektronik-Konzern Sony hat sein US-Hauptquartier in New York verkauft. Das 37 Stockwerke hohe Gebäude auf der Madison Avenue soll 1,1 Milliarden Dollar (rund 822 Mio Euro) einbringen, teilte Sony am Freitag mit (...)  Der Verkauf an Investoren um die Immobilienfirma Chetrit Group soll im März abgeschlossen werden - gerade noch rechtzeitig vor dem Ende des laufenden Geschäftsjahres. Die Zentrale der US-Tochter sowie Büros anderer Sparten wie Sony Music oder Sony Pictures sollen noch bis zu drei Jahre in dem Gebäude weiterarbeiten, hieß es.
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Ischariot MD:

#552, AL

2
18.01.13 10:11
paßt doch sehr gut ... wenn Goldman-sellside von 150 USD faselt, ist Goldman effektiv auf Ziel 50 USD positioniert, und schon paßt es wieder zur Goldilocks-Welt der US-Energie-Revolution
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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A.L.:

Am Zwischentief im Nov. 2012 hatte Goldman

8
18.01.13 10:37
bei Kursen um 1360 im SP-500 empfohlen, short zu gehen, "weil" Aktien infolge des Fiscal Cliff angeblich um -20 % abstürzen sollten.

Das hatte ich damals als implizites Long-Signal gewertet - unter der Prämisse, dass Goldman intern (prop desks) das Gegenteil macht von dem, was nach außen empfohlen wird.

Dementsprechend werte ich Goldmans überaus bullischen aktuellen Call (# 550) hinsichtlich Aktien und Rohstoffen bei einem SP-500-Kurs von 1480 (= zähe Widerstandszone und satte 9 Prozent höher als vor zwei Monaten) als implizites Short-Signal. Ich gehe also wiederum davon aus, dass Goldman intern (prop desks) das Gegenteil von dem tut - also short geht - was nach außen für die Blödis ("Muppets") empfohlen wird.



Wir sollten uns bei der Gelegenheit daran erinnern, dass die Goldmänner auf die gebündelten Subprime-Kredite, die sie deutschen Banken und Landesbanken bis 2008 arglistig als AAA-"Investments" unterjubelten, ebenfalls short waren - und zwar bereits zum Zeitpunkt des Verkaufs.

Für dieses Wirtschaftsverbrechen, das die deutsche Staatsverschuldung infolge von Bankenbailouts von 65 auf 85 % hoch katapultierte, wurde Goldman niemals strafrechtlich belangt. Die Börsenaufsicht SEC hat in der Sache lediglich pro forma und halbherzig einen "Goldmann aus der dritten Reihe" verhört. Anschließend wurde der Fall - wie bei US-Bängstern üblich - mit einer Bagatellzahlung im Promillebereich dessen, was GS zuvor aufgrund des Betrugs eingesackt hatte, ad acta gelegt. Wobei Goldman weiterhin darauf bestand, unschuldig zu sein.



Immerhin wurde im Nov. in Australien die Ratingagentur S&P, die mit ihrer AAA-Adelung von Subprime-Schrott den Goldmännern bei ihrem Betrug tatkräftig assistierte, zu 30 Mio. Schadensersatz verurteilt:

www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/...e-blamage_210_145522.html

In Deutschland hat der BGH gestern erstmals zugelassen, dass Ratingagenturen für ihre Fehlurteile auf Schadensersatz verklagt werden können:

www.abendblatt.de/wirtschaft/article112829976/...verklagt-werden.html

17.01.13
BGH-Urteil
Ratingagenturen können in Deutschland verklagt werden

Anleger können erstmals hierzulande Klagen gegen US-Agenturen wie S&P einreichen. Signalwirkung für Lehman-Opfer möglich.

In Australien wurde die Ratingagentur S&P bereits wegen einer falschen Bewertung verurteilt: 30 Millionen australische Dollar Entschädigung

Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe im Fall eines 63 Jahre alten Rentners aus dem norddeutschen Varel entschieden.

Ratingagenturen bewerten die Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Banken oder Staaten und sind damit äußerst einflussreich ....... (Auslassung).

Der Mann hatte sich nach Angaben seiner Rechtsanwälte beim Erwerb später wertloser Lehman-Zertifikate auf die positiven Bewertungen der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) verlassen und verlangt Schadensersatz....
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Stöffen:

Wobei ein Ölpreis von 150$

4
18.01.13 10:56
angesichts stagnierender Löhne, bedrohter Arbeitsplätze, dezimierter Sparbücher, entwerteter Immobilien und manipulierter Zinsen sicherlich dann auch für recht freudige Gesichter der meisten Menschen z.B. in Nordamerika und Europa bei Aufsuchen der Zapfsäulen an den Tankstellen sorgen dürfte.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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A.L.:

ZH: Finanzmedien mutieren zur Komiker-Show

4
18.01.13 12:00
Does This Look Like A Recovery?
Submitted by Tyler Durden on 01/17/2013 20:59 -0500

....A few years ago back when I used to watch an occasional bit of television, I would always have an internal debate with myself: which was more funny– Comedy Central, or CNBC?

It was always a toss-up. One channel has talking puppets. The other has Steven Colbert. Both are satires of our bizarre reality.

These days it seems financial media has surged ahead in this contest, rolling out one expert guest after another to beat a steady drum that economic recovery has settled on terra firma.

Now, I"m an optimistic guy... and there are plenty of good news stories around the world. But just looking at the numbers, it"s clear that there is a major disconnect between sentiment and reality.

On one hand, western governments and mainstream media sources tell people that their economies are recovering and moving forward. Sentiment is high, confidence is growing.

Unfortunately the data show a completely different story:


1. In the US, while the official unemployment rate is falling, a much better indication of the labor market is the Labor Force Participation Rate (Chart unten, A.L.) – the percentage of people within a society who are engaged in the work force. It rose steadily for decades after World War II as more and more women entered the work force, peaking in the late 1990s/early 2000s. It has been in terminal decline for the past ten years, having now reached the same level as from the late 1970s.

Mirroring this point is private sector data from Automatic Data Processing, the largest payroll services firm in the world. ADP regularly releases its own employment data– they are, after all, the ones who send out the paychecks...

According to ADP data, the number of people employed in the United States today (111 million) is roughly the same as in 2001. Yet back then, there were about 285 million people in the US. Today there are 315 million people.

So the conclusion is that there has been no growth in the number of jobs, far more people in the country, and far fewer of them "participating" in the work force. This can hardly be called progress.

2. We"re also told that consumer spending is coming back. The US Commerce Department has reported that spending edged higher for the last several months, giving rise to even more optimism.

This may be true. However the other side to this story is that (a) US wages as a percentage of GDP are at a record low; and (b) consumer credit has been steadily rising since early 2011.

So what we"re really seeing is US shoppers who are either unemployed or earning record low wages going deeper into debt to buy stuff. Somehow this is a source of optimism.

3. Since 2008, large US companies have been able to enjoy absurdly low interest rates, plus a very forgiving society when they lay off workers.

Clearly this combination of cheap capital, lower payroll expense, and consumers willing to indebt themselves to buy products is positive for corporate profits. But is it sustainable?

In the long run, are strong corporate profits underpinned by cheap funny money and bankrupt consumers? Or strong, vibrant, productive economies? I would suggest the latter.


This analysis isn"t intended to be negative; bear in mind, numbers don"t have feelings. Data is simply truth. But the gulf between truth and perception is now astoundingly vast. And there are dangerous consequences to this, just as we have seen in the recent past. Welcome to 2007 all over again.

www.zerohedge.com/news/2013-01-17/does-look-recovery

Labor Force Participation Rate (aus ZH-Artikel)
Der USA Bären-Thread 570552
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A.L.:

# 554 - Ischariot

4
18.01.13 12:11
Was Du schreibst ist zwar "um die Ecke gedacht" richtig.

Sell-Side-Empfehlungen sollten aber IN SICH stimmig sein, sonst sind sie für die Muppets nicht "nachvollziehbar".

Tatsächlich empfiehlt" GS ja auch

- SP-500 long mit Ziel 1575 bis Jahresende 2013

- Öl 150 Dollar "bis Sommer" (# 550).

Das ist so weit innerhalb des (bullischen) Wahnsystems konsistent.

Dieses Wahnsystem - propagierte "Parallel-Blase" in allen Assets - wird jedoch in dem Moment verletzt, wo GS die weitere Rallye im SP-500 mit "billiger Energie" und "Energie-Revolution in USA" begründet.

Daher mein "passt schlecht" in # 552.
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AlterSchwede.:

Verfallstermin 19.11. @#555

 
18.01.13 12:13
Das würde Sinn ergeben.
Bis heute werden die Kurse schön hochgehalten und am Di geht's dann bergab.
M.E. nur eine kleine Korrektur auf die 13000 oder so, aber wieso denn eigentlich nicht?
Antworten
A.L.:

# 559 - "Warum denn eigentlich nicht?"

 
18.01.13 12:17
Endphasen von Hausfrauen-Haussen kennen normalerweise keine Rücksetzer. Die Fahnenstangen laufen erst bruchlos hoch und dann bruchlos wieder runter.

Siehe meine "Kirchturm-Chart"-Sammlung am Ende dieses Threads:

www.ariva.de/forum/Pyramid-Oil-Verzehnfachung-in-nur-2-Monaten-334991
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Stöffen:

Ja, man staunt nicht schlecht

6
18.01.13 12:23
über den elastischen US-Konsumenten.

Aber was für ein Kartenhaus türmt sich da auf, so ist man geneigt zu fragen, wenn man auf der einen Seite die Aussage aus #102557 hernimmt

"So what we"re really seeing is US shoppers who are either unemployed or earning record low wages going deeper into debt to buy stuff. Somehow this is a source of optimism."

und auf der anderen Seite die Kurse der Retailer nur noch die Richtung Norden kennt.

Wäre es möglich, dass Charles Ponzi, wenn er denn noch leben würde, sich in Anbetracht der heutigen Verhältnisse nicht unwillkürlich die Frage stellte, was für ein kleines Licht er doch eigentlich war.
LOL.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 570568
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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A.L.:

Topwarnung von Doug Kass

 
18.01.13 15:21
"Wolf im Schafspelz"

www.thestreet.com/story/11812118/1/kass-a-wolf-in-sheeps-clothing.html
Antworten
A.L.:

US-Verbrauervertrauen deutlich unter Erw, bei 71,3

2
18.01.13 16:03
erwartet: 75

Kein Wunder, wenn die Amis im Schnitt 1,5 % weniger in der Lohntüte haben (ab 1.1.13).
Das Fiscal Cliff wurde teils auch nur aufgeschoben und fällt nun mit dem Schuldengrenz-Streit zusammen.

Market Pulse Archives

Jan. 18, 2013, 9:58 a.m. EST
UMich consumer sentiment declines in January
LEARN MORE
By Ruth Mantell

WASHINGTON (MarketWatch) -- The University of Michigan-Thomson Reuters consumer sentiment gauge declined to 71.3 in a preliminary January reading from a final December level of 72.9, reports said Friday. Economists polled by MarketWatch had expected a preliminary January reading of 74.2, with concern lingering over remaining major fiscal issues, such as the debt ceiling. January's decline follows a plunge in December, when consumers were worried about the fiscal cliff. The sentiment gauge, which covers how consumers view their personal finances as well as business and buying conditions, averaged about 87 in the year before the most recent recession. Economists watch sentiment data to get a feel for the direction of consumer spending.
Antworten
Contrade 121:

Perversion des vielen Geldes

5
18.01.13 16:05

Wells Fargo, eigentlich eine Immobilienbank, will ein neues Geschäftsfeld eröffnen/zukaufen: Flugzeugfinanzierung... tja, ähnlich wie die Immobilien... Das Problem: alle Flugzeughersteller sind derzeit bis zum Anschlag ausgelastet und es gibt keine neuen Flugzeuge im Markt. Deshalb soll das Geschäftsfeld durch Akquisition ausgeweitet werden, denn für das Geld gibt es keinen Verwendungszweck.

Wells Fargo to launch aircraft-leasing business

www.bizjournals.com/twincities/...launch-aircraft-leasing.html

 

Einfach nur geil: Das Geld für die Güter ist da, aber die Güter müssen noch hergestellt werden. Da weisst echt nicht mehr, ob Güter produziert werden sollen um zu dienen oder damit das Geld irgendwie beschäftigt werden kann ;-)

Antworten
A.L.:

Amis versuchen, die Krise zu "historisieren"

5
18.01.13 22:07
www.marketwatch.com/story/...year-of-2007-comes-into-focus-2013-01-18

Motto: Mein Gott, war das damals schlimm in 2007. Verglichen mit damals stehen wir heute doch viel solider da. (Wobei geflissentlich unterschlagen wird, dass die Fed seitdem Schattenschuld in Höhe von über 3 Billionen Dollar angehäuft hat).

Wer sich ernsthaft an 2007 zurückerinnert, dem fallen Sprüche von US-Finanzminister Paulson (ex GS-Chef) ein, dass "dies die beste Wirtschaft ist, die ich je erlebt habe". Und Chuck Prince von Citi sagte, man müsse tanzen, solange die Musik spielt.

Sprich: Die 2007-Hausse wurde genauso dämlich gefeiert wie die aktuelle.
Antworten
Stöffen:

Hallo Houston

4
18.01.13 22:40
wir haben da ein kleines Problem und können es leider nicht so einfach wegbeamen!

Tscha Scotty, which way is up?

LOL.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 570725
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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A.L.:

Der Marketwatch-Artikel über "2007"

2
19.01.13 11:15
ist extrem schlampig (oder böswillig falsch) geschrieben.

Leser erhalten den Eindruck, als hätte sich der Crash von Herbst 2008 bereits im Herbst 2007 (als die Börsen auf ATH standen!) ereignet.

www.marketwatch.com/story/...year-of-2007-comes-into-focus-2013-01-18

Zitat:

The demand for mortgage securities was so great then that underwriting standards had been ignored. As 2007 progressed, it became clear that many homeowners were likely to default on these loans, among others.

The pernicious effect came from information fog as investors and bankers did not know where the losses resided. As a result, many institutions pulled back from lending. This process crystallized into a full-blown crisis in the fall.


Hier wird die Finanzmarkt-Historie aus 2007 (private Liquiditäts-Eintrocknung) und 2008 (Lehman-Crash) bunt und belletristisch-volksverdummend durcheinandergewürfelt.

Warum?

1. Zur "Historisierung" der Krise (# 565) - mit dem Ziel, sie als "heute überwunden" darzustellen.

2. Um zu verbergen, dass die Überschuldungs-Problematik bereits 2007 in vollem Umfang erkennbar war, aber dennoch ein weiteres Jahr geflissentlicher Problem-Ignoranz ins Land ging (ähnlich dem aktuell laufendem "Aufschub"), bis dann der 2008-Banken-Crash die dauerhafte Selbstbelügung ad absurdum führte.

Unter diesem Blickwinkel ist die Lektüre des obigen Marketwatch-Artikels hochinteressant. Man sollte ihn lesen, wie sich ein Psychiater - mit der gebotenen Distanz - die Leidensgeschichte eines komplett verrückt gewordenen (im Sinne von "die Realität verrückenden") Patienten anhört.
Antworten
A.L.:

Caterpillar-Warnung wegen Bilanzfälschung

3
19.01.13 14:20
Eine China-Niederlassung von Caterpillar hat im großen Stil Bilanzfälschung betrieben. Dies wird die am 28. Januar erwarteten Gewinnzahlen, die Wall Street bislang mit 1,71 Dollar pro Aktie angesetzt hatte, um 0,87 Dollar pro Aktie schmälern.

Man fragt sich, wieso diese Meldung ausgerechnet unmittelbar NACH dem Optionsverfall am Freitag rauskam.  Hatte da jemand Angst, aus der Blähnummer (Presse: "Dow, SP-500 usw. schließen Freitag auf 5-Jahres-Hoch", würde sonst zuviel kostbare Luft abgelassen?

Jan. 18, 2013, 6:51 p.m. EST
Caterpillar falls after hours on charge warning
By Carla Mozee, MarketWatch

LOS ANGELES (MarketWatch) — Caterpillar Inc. shares fell Friday evening after the heavy-equipment maker said it would take a charge in its fourth-quarter results, citing improper accounting at a recently acquired unit.

Caterpillar announced it will take a charge of 87 cents a share in the fourth quarter because of accounting misconduct at a unit with operations in China. Caterpillar stock fell 1.5% at $96.11 in late trading, nearing erasing the 2% rise in the day session.

The Peoria, Ill.-based company said it was taking the $580 million charge and firing several senior managers of Zhengzhou Siwei Mechanical & Electrical Manufacturing Co., part of ERA Mining Machinery Ltd., which Caterpillar acquired in June. Analysts polled by FactSet currently expect earnings of $1.71 a share on revenue of $15.98 billion. The quarterly results are due Jan. 28. ..........

www.marketwatch.com/story/...after-hours-on-charge-warning-2013-01-18
Antworten
A.L.:

Doug Casey: Wir haben größte Blase der Geschichte

3
19.01.13 14:24
Doug Casey: "We Are Living In The Middle Of The Biggest Bubble In History."
Tyler Durden's picture
Submitted by Tyler Durden on 01/18/2013 16:48 -0500

The recovery since the 2008 financial crisis is just an illusion created by the papering-over of our insolvency by central-bank printing. [mein Reden, A.L.] Doug Casey adds that the current state is akin to being "in the eye of the hurricane thanks to this 'cover'" and believes the printing which will ultimately lead to very high inflation once bank lending starts to pick up again. [Wird nicht passieren, weil wegen Bilanzrezession kaum Kredite nachgefragt werden, A.L.] This excellent interview moves from Casey's view of a looming loss of confidence in the dollar (and the impact of mass repatriation) to what must the Keynesians be thinking as the "apparency of prosperity" remains all that we have to lift animal spirits. With an eye to gold (and non-western central banks behavior towards it as they realize "the USD is just an unsecured liability of a bankrupt government"), he evaluates the likelihood of a western economic collapse in 2013 and what that would imply for an implicit gold standard in the world. From Austrian economist Hans Herman-Hoppe's view of a post-Keynesian-crash era to his potential triggers for this collapse (such as gold-energy barter and non-dollar blocs), Casey succinctly reminds us that there is not just one asset-class bubble but that "we are living in the middle of the biggest bubble in history."

www.zerohedge.com/news/2013-01-18/...ng-middle-biggest-bubble-history
Antworten
A.L.:

Nach Optionsverfall: Blick rückt auf Probleme

 
19.01.13 16:59
Stocks face hurdle as payroll tax hits wallets
By Kate Gibson, MarketWatch

...“The big question to be answered is what will the increase in payroll taxes do to consumer spending in the first quarter,” said David Kelly, chief market strategist at J.P. Morgan Funds.

...Americans remain downbeat about the economy, a Wall Street Journal/NBC News poll found. Americans are now finding their paychecks cut by a 2% rise in payroll taxes, which fund Social Security. The two-year payroll-tax holiday came to an end with the last-minute deal to avert the steep spending cuts and tax hikes known as the fiscal cliff.

Any evidence that consumer spending slowed because of tax changes could knock stocks off their recent heady course.......

www.marketwatch.com/story/...e-as-payroll-tax-hits-wallets-2013-01-18
Antworten
A.L.:

Geithner gab Bank of America 2007 Insider-Infos

3
20.01.13 08:15
Im August 2007 erhielt Ken Lewis, Chef von Bank of America, von Tim Geithner höchstpersönlich - und illegal - "im Vorfeld" Kenntnis von einer bevorstehenden US-Leitzinssenkung der Fed um -0,5 %. Davon konnte BAC im Eigenhandel mächtig profitieren. Solche Insider-Infos sind verboten und in USA sogar ein Straftatsbestand. Geithner könnte dafür in den Knast kommen.

Stattdessen wurde Geithner Finanzminister. Zerohedge meint, wenn Geithner diese eine Zinssenkungs-Info im Vorfeld unter der Hand rausgab, dann vermutlich auch alle weiteren. Für diese "Dienstleistungen" wurde er dann mit dem Posten des Finanzministers belohnt.



Did Tim Geithner Leak Every Fed Announcement To The Banks?
Submitted by Tyler Durden on 01/18/2013 15:55 -0500

On August 17, 2007, the Fed's Board of Governors announced a key change to primary credit lending terms, whereby the discount rate was cut by 50 bp — to 5.75% from 6.25% — and the term of loans was extended from overnight to up to thirty days. This reduced the spread of the primary credit rate over the fed funds rate from 100 basis points to 50 basis points. News of the emergency measure was supposed to be kept secret from market participants as it was substantially market moving. It wasn't. And just when we thought our opinion of the outgoing Treasury Secretary and former NY Fed head Tim Geithner, whose TurboTax incompetence is now legendary, couldn't get lower, it got lower. Much lower.

From the August 16, 2007 transcript (page 13 of 37) of the conference call preceding this announcement (siehe Screenshot unten):

www.zerohedge.com/news/2013-01-18/...eak-every-fed-announcement-banks
Der USA Bären-Thread 570904
Antworten
A.L.:

Am 15. August 2007 war der SP-500 im freien Fall

3
20.01.13 08:38
Der SP-500 war am 14. August von 1390 auf 1360 gefallen und am 15. August um weitere 30 Punkte auf 1330. Dann plötzlich gab es in der letzten Handelsstunde einen 50-Punkte-Anstieg von 1330 auf 1380 ohne jegliche News.  Man sollte besser sagen: ohne jede öffentliche News, denn der 50-Punkte Anstiege kam, weil Geithner den Chef von Bank of America illegal im Voraus über die für den 16. August geplante "Überraschungs-Zinssenkung" der Fed um -0,5 % unterrichtet hatte. Entsprechend konnten sich die BAC-Insider - und vermutlich auch etliche andere Bänker - im Vorfeld long positionieren.



www.zerohedge.com/news/2013-01-19/...e-courtesy-illegal-geithner-leak

Presenting The S&P500's 50 Point Surge Courtesy Of The Illegal "Geithner Leak"
Submitted by Tyler Durden on 01/19/2013 15:09 -0500

Yesterday we broke the news of what is prima facie evidence, sourced by none other than the Federal Reserve's official August 16, 2007 conference call transcript, that then-NY Fed president and FOMC Vice Chairman Tim Geithner leaked material, non-public, and very much market moving information (the "Geithner Leak") to at least one banker, in this case then Bank of America CEO Ken Lewis, in advance of a formal Fed announcement - an act explicitly prohibited by virtually every capital markets law (and reading thereof).....It is notable that Richmond Fed's Jeff Lacker who made the inadvertent (or very much advertent) disclosure has not backed down from his prior allegation and told the NYT yesterday that "My understanding was that President Geithner had discussed a reduction in the discount rate with these banks in connection with these initiatives." What, however, the mainstream media has not touched upon, yet, is just how profound the market response to the Geithner Leak was, and by implication, how much money those who were aware of what the Fed was about to do made. Perhaps, it should because as we show below, the implications were staggering. But perhaps what is even more relevant, is why the Fed's previously disclosed details of Mr. Geithner's daily actions at the time, have exactly no mention of any of this.

The Geithner Leak

Those who happened to have the misfortune of trading stocks on August 16, 2007, and especially those who were short the stock market just because they saw the writing on the wall - writing that would crush the S&P to 666 in one and a half short years and lead to the failure or consolidation of half of America's banking system - remember that day very well. What happened on August 15, and continued through the 16th was an aggressive bout of selling, that took the S&P from 1390 to 1360 at the close of the prior day trading day, and subsequently sent it lower by another 30 points to 1330 at just about 2 pm Eastern. What happened next would have otherwise remained a mystery, if not for yesterday's declassification of the Fed's 2007 transcripts. Because suddenly, out of nowhere, an unprecedented bout of buying started with no news to serve as a catalyst. The buying sent the S&P soaring by some 50 points (!) in the span of an hour.

Once again - there was no market-moving news to explain this move. At least no publicly disclosed market-moving news.

Now we know whose job it was to unleash the buying spree at precisely 2:00 pm on that Thursday. His name: Timothy Franz Geithner.

And we know this because Jeffrey Lacker knows this. From the August 16 transcript
(siehe Screenshot in meinem letzten Posting).

...... it was none other than the Geithner Leak to at least Ken Lewis, and who knows how many other bank CEOs, which we also now know made the rounds among those bank trading desks who were privy to its confidential and illegal market moving content at just after 2:00 pm on that day.

Backstory

...For those who may not remember, early August 2007 was a very tumultuous time in the markets. On one hand, it marked the all time highs of the S&P. On the other, August is when the cracks in the facade started to become apparent to all, even the Fed, following what is now known as the quant meltdown, in which quantitative strategies suddenly stopped working and led to a brief but notable market crash, one which caught the Fed's attention.....
Antworten
A.L.:

Wirtschaftsminsterium warnt vor Inflation

3
20.01.13 09:53

Finanzen

Wirtschaftsministerium warnt erstmals vor Inflation

Die unkonventionellen Maßnahmen EZB könnten schwerwiegende Folgen  haben, kritisiert das Wirtschaftsministerium. Die Zentralbank müsse  wieder zu ihrem Mandat zurückkehren. Zudem solle sie beim Aufbau einer  europäischen Bankenaufsicht die Unabhängigkeit der Geldpolitik  gewährleisten.

 

...Im aktuellen Jahreswirtschaftsbericht 2013 kritisiert das  Bundeswirtschaftsministerium die Rolle der EZB ungewohnt deutlich. Der  Bericht zitiert das kritische Urteil des Sachverständigenrates,  demzufolge die EZB in eine gefährliche Rolle gedrängt wird: Die  Zentralbank solle Banken refinanzieren, Staatsanleihen ankaufen oder den  unbegrenzten Anleihen-Ankauf zumindest ankündigen. Dadurch werde jedoch  die Trennung zwischen Geld- und Fiskalpolitik aufgeweicht, heißt es in  dem Bericht.

Diese Entwicklung bei der EZB könne zu „einer langwierigen  Wachstumsdepression oder hoher Inflation“ führen, urteilt der  Sachverständigenrat. Die Bundesregierung will daher auf die Politik in  der Eurozone derart einwirken, dass die EZB „möglichst schnell wieder  zum geldpolitischen Normalmodus zurückkehren kann“, so der  Ministeriumsbericht. Die „unkonventionellen geldpolitischen Instrumente“  seien allerdings notwendig gewesen, um die Finanzmärkte zu beruhigen.

Im Zusammenhang mit der im Dezember von den Finanzministern der  Eurozone beschlossenen Bankenaufsicht unter Aufsicht der EZB (mehr hier),  muss ein „Interessenkonflikte mit der Geldpolitik“ verhindert werden,  fordert das Rösler-Ministerium. Zudem solle die Eigenverantwortung der  nationalen Bankenaufsicht gewahrt bleiben. Nur die Banken, die „von  besonderer Relevanz“ oder „für die Finanzstabilität notwendig“ sind,  unterlägen der EZB-Aufsicht. Allerdings hatte EZB-Chef Mario Draghi  bereits im Dezember erklärt, jede einzelne europäische Bank unterstehe  seiner Aufsicht (mehr hier).

Antworten
Stöffen:

Das Schüren von Inflationsängsten ist Quatsch

4
20.01.13 10:52
zumindest auf die momentane Situation bezogen.

Zwar pumpt die EZB ebenfalls „like mad“, wie aktuell im Focus zu lesen war:

"Das jährliche Wachstum der für die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wichtigen Geldmenge M3 schnellte im Oktober 2012 um 3,9 Prozent in die Höhe und wuchs damit so stark wie seit April 2009 nicht mehr."
www.focus.de/finanzen/news/...eigt-langfristig_aid_870457.html

aber der entscheidende Punkt ist, dass sich die Hoffnungen der Zentalbanker hinsichtlich einer Ankurbelung der Kreditvergabe nicht erfüllen.

Denn trotz emsig rotierender Geldpumpen der EZB kommt die Kreditvergabe in der Euro-Zone nämlich überhaupt nicht in Schwung. Die EZB teilte ja aktuell mit, dass im November 2012 die Kreditvergabe von Banken an Unternehmen und Privathaushalte in der Euro-Zone erneut rückläufig war. Und zwar um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die stark rezessiven Tendenzen in einigen Euroland-Staaten sind für die rückläufige Kreditnachfrage sicherlich mitverantwortlich, zum anderen werden die Banken in derlei unsicheren Situationen auch Kredite verknappen. Auch wird der anstehende Schuldenabbau der privaten Haushalte logischerweise dem Wachstum und einer sich daraus ergebenden Inflation im Wege stehen.

Bzgl. der aktuellen Finanzierungssituation vieler Firmen kommentiert das Finance Magazin:

"Im Hinblick auf die Finanzierung griffen CFOs vieler Firmen über Ländergrenzen hinweg zu einer ähnlichen Strategie: weniger Eigenkapital, weniger Kredite, aber mehr Anleihen. Mit einem Minus von 35 Prozent auf 705,4 Milliarden US-Dollar erlebte die europäische Kreditvergabe im globalen Vergleich die zweithöchsten Einbußen – nur knapp hinter Australien und Südostasien, wo Unternehmen 36 Prozent weniger Kredite nachfragten.

Die Daten von Dealogic stützen jedoch auch die Aussagen vieler Experten, dass es nicht am Kreditangebot der Banken, sondern an der Kreditnachfrage der Unternehmen mangele: Global fiel der Anteil syndizierter Kredite an der Fremdkapitalfinanzierung der Unternehmen von 68 Prozent in 2011 auf 55 Prozent in 2012. Anstatt sich auf Bankenfinanzierung zu verlassen, gingen Unternehmen lieber direkt an den Kapitalmarkt, indem sie Anleihen emittierten. Insbesondere europäische Investment Grade Bonds legten zu und erreichten mit 1.035 Emissionen, die 492.1 Milliarden US-Dollar wert waren, ein Rekordhoch. Aber auch nicht-geratete und high-yield Bonds gingen im vergangenen Jahr so gut über den Tisch wie schon lange nicht mehr. Weil die Kupons in Ländern wie Deutschland, den Niederlanden und Finnland – die viele Investoren als sichere Häfen innerhalb der Eurozone betrachten –  niedrig waren, nutzen viele Finanzchefs die Gunst der Stunde und refinanzierten Schulden frühzeitig."
www.finance-magazin.de/maerkte-wirtschaft/...edite-mehr-bonds/

Klaus Singer wirft daher aktuell einen Blick auf den Markt für Unternehmensanleihen und stellt süffisant fest:

"Da haben wir sie wieder, die „Reise nach Jerusalem“. Am Markt der Unternehmensanleihen wird so lange getanzt, so lange die Musik spielt, obwohl allen klar ist, dass der Markt einen geordneten Exit aus einer solchen Blase nur dann hinbekommt, wenn die hässliche Realität nicht zurückkehrt – entweder durch eine schlechter als erwartete wirtschaftliche Entwicklung (Stichwort „Wachstumsschwäche“) oder durch irgendeinen Schock

Weltweit sind 2012 mehr als 1,7 Bill. Dollar in „investment grade“ Unternehmensanleihen geflossen. Das schlägt den Rekord von 2009 und liegt 46% über dem Wert aus 2011. Die weltweite Neuemission von „high-yield“-Anleihen kommt in 2012 auf knapp 420 Mrd. Dollar und übertrifft damit den Rekord aus 2010 (351,2 Mrd. Dollar)."
www.timepatternanalysis.de/Blog/2012/12/20/...tmentideen-2013/

Der Fondsmanager Bruce Ivory äußert sich treffenderweise im schweizer Tagesanzeiger zusammenfassend zu dieser Gemengelage wie folgt:

"…..Die Gewinne der letzten Jahre seien hauptsächlich durch Sparprogramme entstanden, sagt er. «Unternehmen können aber nicht unendlich Kosten sparen.» Weil von der Konsumentenseite her über die nächsten Monate bis Jahre sehr wenig Wachstum erzeugt werde, rechnet der Südafrikaner insgesamt mit sinkenden Erträgen in der Realwirtschaft. Dies würde die Aktienkurse nach unten drücken. Besonders in Gefahr sieht Ivory Unternehmen, die verhältnismässig mit vielen Schulden beladen sind – also Firmen, die von Ratingagenturen tendenziell schlechtere Noten erhalten als solide finanzierte Mitstreiter. «Tendenziell wird der Aktienmarkt zuerst drehen», sagt Ivory.

Doch auch Anleihen besagter Unternehmen kämen in diesem Fall unter Druck. Was wiederum eine Blase zum Platzen brächte, welche die Finanzanalystengemeinde in den letzten Wochen und Monaten zunehmend beschäftigt. Gemeint sind Preissteigerungen in einem Segment, das in der Fachwelt als «High Yield» bezeichnet wird: hohe Rendite. Diese gibt es gewöhnlich für Investoren, die bereit sind, in Kreditmärkten überdurchschnittlich hohe Ausfallrisiken einzugehen. Als Grund für die Preissteigerungen in Hochzinsanleihen gilt allgemein die lockere Geldpolitik: Weil sichere Anlagen nichts mehr abwerfen, kaufen Anleger nachrangige Anleihen und begeben sich auf der Jagd nach Rendite damit in immer riskantere Sphären……"

www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/...t/story/24936946
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
A.L.:

Auszug aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2013

 
20.01.13 10:53
www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/...rache=de,rwb=true.pdf
Der USA Bären-Thread 570917
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