Allerdings ist der Absturz aktuell steiler als im Sommer, d.h. es gibt mehr Abwärts-Momentum.
www.bloomberg.com/quote/BDIY:IND/chart
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aber nützen sie eben nichts für den Börsen- oder Anlageerfolg. Das habe ich heute bereits einmal ausgeführt:
http://www.ariva.de/forum/...eilungsfrage-472111?page=50#jump14806886
Auch heute ist es wieder ein ärgerlicher Tag für Bären, zunächst werden sie aus dem Winterschlaf vor ihre Höhlen gelockt um dann erschossen zu werden. Das muss man erkennen um zu der Entscheidung zu gelangen Derivate nur im Ausnahmefall zu nutzen.
Folgt man diesem Ritual, so ist es im Endeffekt egal ob die Börsen fallen oder steigen.
Permanent
Die Ankündigungen der US-Zentralbank Federal Reserve zu einer erneuten Expansion ihres Bilanzbuchs (QE3) haben an den Finanzmärkten nicht mehr für viel Aufsehen gesorgt. Daran werde sich in der Zukunft unter aller Voraussicht auch nichts ändern, denn ein gewisser Grenznutzen der Bondankäufe sei erreicht. Das heimische Finanzsystem schwimmt in Überschussreserven, so dass eine zusätzliche Ausweitung der Liquidität keinen Beitrag mehr zu einer Verbesserung der Wirtschaft leisten könne.
(Gegenpol: Einige Marktteilnehmer leiten davon ab, dass die "Bond-Blase" bald platzen wird. Ich erwarte jedoch noch unkonventionellere Maßnahmen der Zentralbanken, wie das Einführen negativer Leitzinssätze. Wie ich schon mehrfach ausführte, würde ein Ende der expansiven Geldpoliitik ein Kollaps des US-Staatshaushaltes, englischen Staatshaushaltes und des japanischen Staateshaushaltes herbeiführen. Je länger die Phase des QE andauert, desto unumkehrbarer wird dieser Prozess.)
Aufgrund der deutlichen Verschärfung der Schuldenkrise an den Staatsanleihemärkten und den immensen finanziellen Problemen, denen sich viele Staatsregierungen ausgesetzt sehen, würden die Banken über Nacht sehr wahrscheinlich zusammenbrechen. Laut Fisher ändere dies jedoch nichts an der Tatsache, dass die Liquiditätsflutungen der Zentralbanken immer weniger Nutzen aufwiesen. Die Finanzmärkte sind eben ausreichend mit Kapital versorgt, die Überschussreserven stapeln sich bereits seit geraumer Zeit, indem sie bei Zentralbanken wie der Fed oder der EZB wieder als Einlagen der Banken geparkt werden.
(Gegenpol: Sicherlich, allein die europäischen Banken deponieren über 800 Milliarden Euro täglich bei der EZB. Demzufolge ist genug Liquidität vorhanden, jedoch wird diese nicht in den Wirtschaftskreislauf injiziert, da die Unternehmen am Markt keinen Bedarf sehen für Investitionen sehen. Allerdings gilt es herauszuarbeiten, dass QE keine konjunkturellen Impulse setzen kann, es dient lediglich der Monetarisierung von Staatsschulden. Aus dieser Perspektive betrachtet ist QE sehr wirkungsvoll! Es ist nur nicht das klar kommunizierte Ziel der FED ;))
www.wirtschaftsfacts.de/2012/12/...tzenfaktor-bei-qe-erreicht/
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