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Der USA Bären-Thread


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A.L.:

Bail-Out-o-mat

9
10.12.12 14:46
(Das war es erst mal mit lustigen Bildchen, sonst kommt wieder Häme..;-))

(Bild-Link: siehe # 2050)
Der USA Bären-Thread 560569
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Ischariot MD:

Geschenktipp für permanent

10
10.12.12 16:20
www.amazon.de/...oys&ie=UTF8&qid=1355152656&sr=1-9
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
relaxed:

#102047 In den Finanzwissenschaften

3
10.12.12 16:31
gibt es ein Perpetuum Mobile: Alle Zahlungversprechen werden in über eine unendliche Zukunft gestreckt.  
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
Antworten
A.L.:

Marketwatch: "US-Aktien steigen, weil...

7
10.12.12 17:53
...Hoffnung besteht, dass heute über das Fiscal Cliff gesprochen werden könnte."

U.S. stocks up on hopes for fiscal-cliff talks
By Kate Gibson, MarketWatch

www.marketwatch.com/story/...p-fiscal-cliff-talks-in-focus-2012-12-10

LOL

Morgen steigen sie, weil Buffett glaubt, Bernanke hatte im Traum Einen hoch.
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Kicky:

Manipulationsskandal erfasst jetzt auch den Euribo

5
10.12.12 20:50
BRÜSSEL – Bis jetzt hat sich der Skandal über die versuchten Zinsmanipulationen verschiedener Banken vorwiegend auf den britischen Libor, die London Interbank Offered Rate, konzentriert. Das ist der Zinssatz, zu dem sich international operierende Banken am Finanzplatz London Gelder bei anderen Banken beschaffen.

Doch dieser Satz hat auch noch einen kleineren, weniger bekannten Bruder namens Euribor, die Abkürzung für den Euro Interbank Offered Rate. Und dieser Zins, zu dem ausgewählte Institute einander kurzfristige Kredite in Euro gewähren, kommt nun immer stärker unter Beschuss. Er dient als Basis für die Zinsen auf Finanzprodukte über Billionen von Euro, die von Hypothekendarlehen über Unternehmenskredite bis hin zu Derivaten reichen.

Eine ganze Reihe von Banken muss sich darauf einstellen, bald von der EU-Kommission mit dem Vorwurf konfrontiert zu werden, in versuchter geheimer Absprache auch an der Euribor-Festsetzung gedreht zu haben

www.wallstreetjournal.de/article/...004578171121898577436.html
Antworten
Kicky:

Manipulationsskandal erfasst jetzt auch d, Euribor

6
10.12.12 20:56
BRÜSSEL – Bis jetzt hat sich der Skandal über die versuchten Zinsmanipulationen verschiedener Banken vorwiegend auf den britischen Libor, die London Interbank Offered Rate, konzentriert. Das ist der Zinssatz, zu dem sich international operierende Banken am Finanzplatz London Gelder bei anderen Banken beschaffen.

Doch dieser Satz hat auch noch einen kleineren, weniger bekannten Bruder namens Euribor, die Abkürzung für den Euro Interbank Offered Rate. Und dieser Zins, zu dem ausgewählte Institute einander kurzfristige Kredite in Euro gewähren, kommt nun immer stärker unter Beschuss. Er dient als Basis für die Zinsen auf Finanzprodukte über Billionen von Euro, die von Hypothekendarlehen über Unternehmenskredite bis hin zu Derivaten reichen.

Eine ganze Reihe von Banken muss sich darauf einstellen, bald von der EU-Kommission mit dem Vorwurf konfrontiert zu werden, in versuchter geheimer Absprache auch an der Euribor-Festsetzung gedreht zu haben
.......

Bei den anderen Banken, gegen die ermittelt wird, weil sie möglicherweise mit Barclays bei der Euribor-Manipulation zusammengearbeitet haben, handelt es sich um die zwei französischen Banken Crédit Agricole ACA.FR -2,59% und Société Générale, GLE.FR -1,57% die britische HSBC HSBA.LN -0,37% und die Deutsche Bank, DBK.XE -1,14% berichten mit den Untersuchungen Vertraute. Alle vier Institute lehnten einen Kommentar ab.

Auch in Deutschland hat die Deutsche Bank im Zinsskandal Ärger am Hals. Gegen sie läuft eine Sonderermittlung der Bankenaufsicht Bafin. Die Ermittlungen der Finanzaufseher gegen sie und andere Institute kommen gut voran
www.wallstreetjournal.de/article/...004578171121898577436.html
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Kicky:

Banken,die am Euribor wohl gedreht haben

4
10.12.12 21:00
...Bei den anderen Banken, gegen die ermittelt wird, weil sie möglicherweise mit Barclays bei der Euribor-Manipulation zusammengearbeitet haben, handelt es sich um die zwei französischen Banken Crédit Agricole und Société Générale,die britische HSBC und die Deutsche Bank, berichten mit den Untersuchungen Vertraute. Alle vier Institute lehnten einen Kommentar ab.

Auch in Deutschland hat die Deutsche Bank im Zinsskandal Ärger am Hals. Gegen sie läuft eine Sonderermittlung der Bankenaufsicht Bafin. Die Ermittlungen der Finanzaufseher gegen sie und andere Institute kommen gut voran....
www.wallstreetjournal.de/article/...004578171121898577436.html
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A.L.:

"Too big to understand"

8
10.12.12 22:10
azizonomics.com/2012/12/09/too-big-to-understand/finregs/

(= URL zur Tabelle unten)

Der Seiten-Umfang der US-Finanzgesetze schwillt geradezu "hyperinflationär". Kam der Glass-Steagall Act 1933 (= Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken) noch mit 37 Seiten aus, so sind es beim von Paul Volcker initiierten Dodd-Frank-Gesetz geschlagene 2319 Seiten, obwohl eigentlich das Gleiche (Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken) damit intendiert war. Siehe Tabelle unten.

Statt Banken besser regulieren zu können, wie Volcker es anstrebte, fungiert das neue Mammut-Gesetz eher als Blockade für neue kleinere (Finanz-)Firmen, die sich keine teuren Anwälte leisten können.

Kritikern zufolge erhöht das Dodd-Frank-Gesetz sogar systemische Instabilitäten, weil es schlicht und ergreifend "überreguliert". Es hat mMn im Wesentlichen Alibi-Funktion: Hinter den vielen Worten wird versteckt, dass die Big Player an der Wall Street im Prinzip so weiter machen können wie vor 2008. Es erweckt den Eindruck, es werde "etwas getan" und dass Volckers Vorstöße nicht gänzlich ins Leere gelaufen seien.

FAZIT: Statt die großen Hedgefonds zu bremsen, schafft das Dodd-Frank-Gesetz lediglich eine Eintrittsbarriere für neuere kleine Finanzfirmen - mit der Folge, dass die BigBoyz nun - ungestörter denn je - "unter sich" bleiben.



Zerohedge:

The Dodd-Frank regulatory hyperinflation crowds out those who cannot afford teams of legal counsel, compliance officers, and expansive litigation. Dodd-Frank creates new overheads which are no challenge for large hedge funds and megabanks armed with Fed liquidity, but a massive challenge for startups and smaller players with more limited resources.

www.zerohedge.com/news/2012-12-10/guest-post-too-big-understand
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 560731
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A.L.:

Investmentbanker ziehen sich für 2013 warm an

7
11.12.12 06:54
Handelsblatt
Rückgang um 15 Prozent erwartet
Investmentbanker ziehen sich für 2013 warm an
10.12.2012, 14:34 Uhr

Die großen Geldhäuser schauen skeptisch auf das Jahr 2013. Mit Anleihen wird sich Geld verdienen lassen, aber wohl nicht so viel wie 2012. Und bei Aktien und Übernahmen ist Flaute angesagt. Das hat verschiedene Gründe.

----

Es ist ein dreigeteiltes Bild mit viel Licht, aber auch ganz viel Schatten. Wer die Geschäfte der Investmentbanken in diesem Jahr in Europa betrachtet, der muss schon sehr stark differenzieren. Sehr gut lief das Geschäft mit Anleiheplatzierungen, zufriedenstellend der Bereich Übernahmen und Akquisitionen und – beinahe traditionell – dürftig der Bereich mit Börsengängen.

Bei Anleihen wird sich der insgesamt positive Trend auch im kommenden Jahr fortsetzen, ist sich Martin Wagenknecht von der französischen Großbank Société Générale sicher. „Die Unternehmen gehen weiter weg von der reinen Bankfinanzierung und hin zu den Kapitalmärkten“, prophezeit er.....

....Die größten Probleme sehen die Manager von Finanzhäusern in der verschärften Bankenaufsicht und der Regulierung. 94 Prozent nannten dies als größte Herausforderung der Branche für die Jahre 2013 bis 2015.....

Bei den Übernahmen lief das Geschäft zwar solide. Holger Bross, Geschäftsführer von Bank of America Merrill Lynch (BoAML) in Deutschland. relativiert die Summe von rund 27 Mrd. Euro in Deutschland dennoch. „17 Milliarden davon kamen aus historischen Transaktionen, die in diesem Jahr abgeschlossen wurden“, sagt er. Als Beispiele nennt er MAN und Scania, die Deutsche Bank und die Postbank oder VW und Porsche. Das Geschäft mit Börsengängen ist hingegen schnell erzählt. Mit dem Mobilfunker Telefonica Deutschland und dem Versicherer Talanx gab es lediglich zwei nennenswerte Emissionen von einer nenneswerten Größe.....

Für die Investmentbanken war der Aktienbereich damit die große Enttäuschung in diesem Jahr. Um rund 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sind die Gebühren auf nur noch 2,2 Mrd. Euro in Deutschland zurückgegangen.

Für das kommende Jahr sind die Aussichten gerade für den Aktienbereich besser, glauben die Experten. Fünf bis sechs nennenswerte Börsengänge sind laut Christian Gärtner von BoAML in der Warteschleife. Für Europa rechnet die Ralf Darpe von der Société Générale damit, dass das Gesamtvolumen von 12 Mrd. Euro in diesem Jahr auf 20 Mrd. Euro steigen wird....

Für die Branche der Investmentbanken bedeutet das nach dem insgesamt soliden Jahr 2012 insgesamt wohl einen Rückgang. „Die Volumina werden insgesamt über alle Bereiche gerechnet in kommenden Jahr wohl um 15 Prozent zurückgehen“....

www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/...-2013-warm-an/7500836.html
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A.L.:

Großbritannien: "kranker Mann Europas"

8
11.12.12 07:18
WSJ.de

Für den inoffiziellen Titel "Kranker Mann Europas" gibt es keinen Mangel an Kandidaten: Natürlich gehört Griechenland dazu, das inmitten einer tiefen Depression steckt und gerade zum zweiten Mittel binnen eines Jahres seine Schulden nicht bedienen konnte. Portugal und Irland sind ebenfalls Kandidaten, weil sie nach wie vor unter dem europäischen Rettungsschirm stecken. Spanien bewirbt sich mit einer Arbeitslosenquote über 25 Prozent. Und dann ist da noch Italien: Seit Jahren wächst die italienische Wirtschaft kaum noch.....(Auslassung)

Ein Land fehlt auf der glanzlosen Liste jedoch noch: Großbritannien. Der aktuelle Befund, den Schatzkanzler George Osborne vergangene Woche abgab, legte offen, wie tief das Loch ist, in das die britische Wirtschaft gesunken ist.

Seit die aktuelle Regierung im Mai 2010 die Geschäfte übernahm, ist die Wirtschaft um lediglich 0,9 Prozent gewachsen, die Regierung um Premierminister David Cameron hatte ursprünglich ein Wachstum um 5,7 Prozent prognostiziert. In diesen zweieinhalb Jahren hat sich die britische Wirtschaft schwächer entwickelt als die Eurozone als Ganzes. Und für das laufende Jahr wird sogar ein BIP-Rückgang um 0,1 Prozent erwartet.

Osborne musste zugeben, dass er bisher kaum Fortschritte beim Abbau des Haushaltsdefizits melden konnte. Und das ist mit geschätzten 7,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts eines der größten in Europa.


Klammert man alle Spielereien bei der Haushaltsbilanzierung aus, erwartet Osborne für die nächsten vier Jahre eine zusätzliche Kreditaufnahme in Höhe von 200 Milliarden Pfund (knapp 249 Milliarden Euro). Inklusive der Ablösung alter Kredite muss er Anleihen im Umfang von nahezu 150 Milliarden Pfund jährlich verkaufen. Vor nicht allzu langer Zeit hätte man das als ein Ding der Unmöglichkeit bezeichnet.

Zu den erschreckenden wirtschaftlichen Herausforderungen gesellen sich jetzt noch politische Risiken.....

...die wirtschaftliche Strategie der britischen Regierung [ist] extrem langfristig orientiert. Mag man in Großbritannien auch noch so viel von brutaler Austerität sprechen, bisher ist abgesehen von Steuererhöhungen und gestoppten Infrastrukturprojekten wenig passiert. Mit Hilfe einer Zentralbank, die bedingungslos Geld druckt – bisher in einer Größenordnung von 375 Milliarden Pfund, was fast 30 Prozent des BIP entspricht -, fühlte sich Osborne vergangene Woche selbstbewusst genug, um sein Versprechen einzumotten, dass das Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt zum Ende der Parlamentsperiode im Jahr 2015 fallen werde.

Die einzige Beschränkung, die Finanzminister Osborne jetzt noch anerkennt, ist sein locker gefasstes Defizitziel. Hiernach soll das um zyklische Effekte bereinigte Haushaltsdefizit über einen rollierenden Fünfjahreszeitraum hinweg beseitigt werden. Das allerdings ist in Wahrheit gar keine Beschränkung, da der Minister die schmerzhaften Anpassung jedes Mal, wenn sich die offiziellen Vorhersagen als falsch erweisen, aufs Neue an das Ende der Fünfjahresperiode verschiebt....

Das Ergebnis: Osborne geht jetzt nicht mehr davon aus, dass er das strukturelle Defizit... vor 2018 beseitigen wird – drei Jahre später als zuvor geplant.

Auffällig ist, dass bei Osbornes düsterer Bewertung der Aussichten Großbritanniens ein Thema überhaupt nicht angesprochen wurde, das die politische Debatte im vergangenen Jahr dominiert hat: die Angst vor japanischen Verhältnissen auf der Insel – also die Sorge, dass die britische Wirtschaft von faulen Krediten so stark heeruntergezogen wird, dass sie sich nichts mehr bewegt.

...Der britische Finanzminister scheint tatsächlich überzeugt, dass der wirtschaftliche Abschwung zyklischer Natur ist
[A.L.: Das glauben auch Geithner/Bernanke...] , eher das Ergebnis eines Eurokrisen-bedingten Einbruchs im Außenhandel als ein strukturelles Problem. Seine Zuversicht ist so groß, dass er vergangenen Monat die Empfehlung der Bank of England, die britischen Banken zu rekapitalisieren, um das Finanzsystem von faulen Krediten zu reinigen, kategorisch zurückwies.

Stattdessen klammert sich der Schatzkanzler an die Hoffnung, dass eine Wirtschaft, die von dem "Vorrat" an Schulden – sowohl im öffentlichen als auch privaten Sektor – zurückgehalten wird, eher empfänglich für "fließende" Maßnahmen ist als für radikale , mit denen der Schuldenberg selbst abgebaut werden soll. Zu den „fließenden Maßnahmen" gehören jene wie das Quantitative Easing oder das jüngste „Funding for Lending"-Programm der Bank of England, die darauf abzielen, die Kosten der Verschuldung zu senken.

Das legt die Vermutung nahe, dass Großbritannien – anders als die Euro-Peripherieländer – es schwer haben wird, das Gleichgewicht wiederzufinden. Das Handelsbilanzdefizit hat sich im Oktober erneut ausgeweitet, wobei sich das Defizit im Handel mit Schwellenländern ebenso verschlechterte wie das im Handel mit Staaten der Eurozone.

Jüngste Daten zeigen zudem einen scharfen Rückgang der Produktionstätigkeit. Schwache Konsumausgaben und enttäuschende Investitionen der Unternehmen zeichnen das Bild einer Wirtschaft, die von Zombie-Haushalten und Zombie-Unternehmen gebremst wird. Nahezu jedes zehnte britische Unternehmen kann den Kapitaldienst für seine Schulden nicht leisten, wie Daten des Insolvenz-Organ R3 berichtet. Das legt die Vermutung nahe, dass viele von ihnen künstlich durch die Banken am Leben gehalten werden, die unter dem politischen Druck, die Kreditvergabe an Unternehmen aufrecht zu erhalten, nicht bereit sind, Verluste hinzunehmen....

Die ökonomische Theorie besagt, dass sich die Briten glücklich schätzen können, dass sie ihre eigene Zentralbank haben, die bereit ist, Geld zu drucken, um die Folgen der Neuausrichtung der Wirtschaft abzumildern. Die ökonomische Theorie ist allerdings blind gegenüber der politischen Realität.

Großbritannien ist um das Elend herumgekommen, das Teile der Eurozone erfasst hat. Fünf Jahre nach Ausbruch der Krise hat es allerdings den Anschein, als vermeide die politische Elite harte Entscheidungen, indem sie sich hinter der bequemen Fiktion versteckt, dass der Wirtschaftseinbruch, der durch die größte Kredit- und Immobilienblase in der Geschichte des Landes ausgelöst wurde, vor allem ein zyklisches Problem sei.

In einer Zeit, in der radikales Handeln dringend angesagt ist, um der Überschuldung sowohl des Staates als auch der Haushalte beizukommen, tastet sich Schatzkanzler Osborne lediglich schrittweise an die Probleme heran.

Wenn die Konjunkturerholung kommt, hat die Eurozone nach jetzigem Stand gute Chance, ihre gesteigerte Produktivität und die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit zu nutzen, um wieder im Bereich ihres Potenzials zu wachsen.

Großbritannien dagegen dürfte zu diesem Zeitpunkt nicht nur eines der höchsten Staatsdefizite Europas aufweisen, sondern zu den am stärksten überschuldeten Staaten weltweit zählen. Mit Haushalten, die kein Geld für den Konsum haben, Unternehmen, die nicht investieren wollen und einer selbstgefälligen politischen Klasse, die - betäubt von einer gelddruckenden Zentralbank – nicht in der Lage ist, dem Patienten die notwendigen Medikamente zu verabreichen, läuft das Land Gefahr, auf Jahre zu unterdurchschnittlichem Wachstum verdammt zu sein.

www.wallstreetjournal.de/article/...7324024004578171272733663646.html
Antworten
A.L.:

Rating-Rätsel - Großbritannien vs. Spanien

5
11.12.12 07:53
Man fragt sich (oder wundert sich zumindest), warum die (angelsächsischen) Rating-Agenturen Spanien trotz aller Sparbemühungennur noch eine Stufe über "Junk" einstufen...

http://online.wsj.com/article/...390444799904578049020190330416.html#

...während Großbritannien - der wahrhaft kranke Mann Europas (# 060) - sich immer noch eines AAA-Ratings erfreuen kann (wenngleich mit negativem Ausblick):

www.guardian.co.uk/business/2012/sep/28/...-downgrade-from-aaa-rating

Liegt wohl am "starken Bankenstandort London" - und vor allem an der Ökonomen-Doktrin, dass eine eigene Notenpresse alles heilen könne.

Außerdem sind die drei großen in USA "beheimateten" Ratingagenturen zurzeit strategisch damit "beschäftigt", Europa sturmreif zu schießen, um den maroden US-Dollar wieder als sicheren Hafen erscheinen zu lassen. In dem Kontext wäre es nicht sehr ratsam, ein Land wie Großbritannien aufs Korn zu nehmen, das an ähnlichen strukturellen Problemen krankt wie USA.

Die "eigene-Notenpresse-heilt-alles"-Doktrin ist auch der Grund, warum Japan nicht schon längst in einer Staats- bzw. Überschuldungskrise versunken ist, obwohl die Lage auch dort zu Lande überaus prekär ist:

www.ariva.de/forum/...he-Deflations-Tendenzen-471949?page=0#jumppos19
Antworten
Stöffen:

Zeitzeichen

9
11.12.12 08:38
Hab' mich gerade nochmals durch die Abschiedstour der FTD geklickt und fand irgendwie bemerkenswert, dass der DAX, der am Tag der FTD-Erstausgabe (21.02.2000) bei 7590 Punkten notierte, jetzt bei Einstellung des Blattes nach weit über 12 Jahren sich auf fast exakt dem gleichem Niveau wiederfindet, nämlich heute vorbörslich bei 7534 Zählern.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Pichel:

Foodstamps in USA mit größtem Zuwachs seit Mai2011

3
11.12.12 09:51
Und ich dachte schon, die wahlbedingt verzögerten August-Daten waren verheerend…

www.zerohedge.com/news/2012-12-09/...er-poverty-last-two-month

Das Marionettentheater ist heutzutage durch die Parlamente
ersetzt worden. (W. Rathenau)
Antworten
Kicky:

Italien hat nur die falsche Währung

2
11.12.12 10:47
und Montis Abgang ist der einzige Ausweg....

sagt unser lieber Ambrose Evans-Pritchard ganz unverblümt
aber wir kennen ja seine euroskeptische Haltung zur Genüge ,nur er hat natürlich damit recht,dass es Italien eigentlich nicht so schlecht geht

The nation is richer than Germany in per capita terms, with some €9 trillion of private wealth. It has the biggest primary budget surplus in the G7 bloc. Its combined public and private debt is 265pc of GDP, lower than in France, Holland, the UK, the US or Japan.

It scores top of the International Monetary Fund’s index for “long-term debt sustainability” among key industrial nations, precisely because it reformed the pension structure long ago under Silvio Berlusconi.

“They have a vibrant export sector, and a primary surplus. If there is any country in EMU that would benefit from leaving the euro and restoring competitiveness, it is obviously Italy,” said Andrew Roberts from RBS.
“The numbers are staring them in the face. We think the story of 2013 is not about countries being forced to leave EMU but whether they choose to leave.”

A “game theory” study by Bank of America concluded that Italy would gain more than other EMU members from breaking free and restoring sovereign control over its policy levers.
Its International Investment Position is near balance, in stark contrast to Spain and Portugal (both in deficit by more than 90pc of GDP). Its primary surplus implies it can leave EMU at any moment it wishes without facing a funding crisis.

A high savings rate means that any interest rate shock after returning to the lira would mostly flow back into the economy through higher payments to Italian bondholders – and it is often forgotten that Italy’s “real” rates were much lower under the Banca d’Italia.

Rome holds a clutch of trump cards. The one great obstacle is premier Mario Monti, installed at the head of a technocrat team in the November Putsch of 2011 by German Chancellor Angela Merkel and the European Central Bank – to the applause of Europe’s media and political class.

Mr Monti may be one of Europe’s great gentlemen but he is also a high priest of the EU Project and a key author of Italy’s euro membership. The sooner he goes, the sooner Italy can halt the slide into chronic depression.

Markets are, of course, horrified that he will resign once the 2013 budget is passed, opening the door to political mayhem early next year........

www.telegraph.co.uk/finance/comment/...-way-to-save-Italy.html
Antworten
Kicky:

HSBC to Pay Record U.S. Penalty 1,9 Milliarden

2
11.12.12 10:51
wegen Geldwäsche
online.wsj.com/article/...568.html?mod=WSJ_hps_LEFTTopStories#
Antworten
Kicky:

HSBC Vorwürfe

3
11.12.12 10:56
Es waren harte Vorwürfe gegen die britische Großbank: HSBC soll für Länder wie den mit internationalen Sanktionen belegten Iran Milliarden Dollar transferiert haben. Der US-Senat warf dem Geldinstitut zudem in einem Bericht vor, in großem Stil Geldwäsche für Drogenkartelle betrieben zu haben (hier als PDF). Demnach sollen zwischen 2007 und 2008 Gelder in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar (knapp 5,7 Milliarden Euro) aus Mexiko in die USA geflossen sein (hier eine lange Reuters-Zusammenfassung des Berichts).

Überdies soll die US-Abteilung von HSBC Dienstleistungen für einige Banken in Saudi-Arabien und Bangladesch erbracht haben, die vermutlich al-Qaida und andere Terrorgruppen finanziell unterstützen.

Nun hat sich HSBC mit der Finanzaufsicht gütig geeinigt - und zahlt eine Rekordstrafe von 1,9 Milliarden Dollar ....
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...t-milliardenstrafe-1.1547232

das ist ja schon immer so in USA-man zahlt und gibt klein bei,egal ob das alles stimmt oder nicht
Antworten
Kicky:

Hypothekenkrise mit neuer Rechnung für Banken

2
11.12.12 11:11
www.nytimes.com/2012/12/10/business/...-the-mortgage-mess.html

.... Regulators, prosecutors, investors and insurers have filed dozens of new claims against Bank of America, JPMorgan Chase, Wells Fargo, Citigroup and others, related to more than $1 trillion worth of securities backed by residential mortgages.

Estimates of potential costs from these cases vary widely, but some in the banking industry fear they could reach $300 billion if the institutions lose all of the litigation. Depending on the final price tag, the costs could lower profits and slow the economic recovery by weakening the banks’ ability to lend just as the housing market is showing signs of life.....
Antworten
Palaimon:

#067 Steilvorlage ;-))

13
11.12.12 15:54
Die Rechnung - eiskalt serviert!
Der USA Bären-Thread 560937
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Pichel:

Bush arrested for theft and corruption

2
11.12.12 15:56
Mckeeva Bush, premier of the Cayman Islands has been arrested.

Who did you think I meant?
Das Marionettentheater ist heutzutage durch die Parlamente
ersetzt worden. (W. Rathenau)
Antworten
Pichel:

S&P 500 hits one-month high

 
11.12.12 15:58
Stocks strengthening to the highest since the day after the US election.

The gains have broken the Dec 1 high, albeit marginally. Good news for risk assets.
Das Marionettentheater ist heutzutage durch die Parlamente
ersetzt worden. (W. Rathenau)
Antworten
Palaimon:

"More of a slope than a cliff"

5
11.12.12 16:14
Dec. 11 (Bloomberg) -- Richard Clarida, global strategic adviser at Pacific Investment Management Co., talks about the outlook for U.S. fiscal and Federal Reserve policy. Clarida speaks with Tom Keene and Sara Eisen on Bloomberg Television's "Surveillance." Robert Litan, director of research for Bloomberg Government, also speaks. (Source: Bloomberg)

Clarida: "Washington's key goal is avoid full impact of the fiscal cliff"

Hier das Video - 4:27 Min.:
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Kicky:

Deutsches Business in USA

 
11.12.12 20:02
...Far away from crisis-stricken Europe, some two-thirds of German companies with subsidiaries in the US have been able to boost sales this year when compared with 2011 revenue. And more than 90 percent of 230 respondents of a survey are even more optimistic for 2013.....

www.dw.de/german-companies-eye-brisk-us-business/a-16443784
Antworten
A.L.:

# 072

2
11.12.12 20:15
Die "sales boost" gehen vermutlich im Wesentlichen auf den dieses Jahr recht starken Dollar (EUR/USD meist unter 1,30) zurück, der den dt. Firmen in USA mehr Geld - in Euro gerechnet - bescherte.

Als EUR/USD bei 1,60 stand, hatten die Amis in Europa kräftig abgesahnt. Wirklich gewonnen wird dabei eh nichts, weil z. B. die Amis ihre Europagewinne nicht zurückführen - sie müssten sie sonst nämlich in USA versteuern.
Antworten
A.L.:

"Währungskrieg" soll 2013 weiter zunehmen

5
11.12.12 20:25
Zentralbanken versuchen dabei jeweils ihre eigene Währung abzuwerten, um sich Vorteile im Welthandel zu verschaffen.

Devisenmarkteingriffe
Notenbankchef warnt vor Währungskrieg
11.12.2012, 16:21 Uhr

Mervyn King, der Chef der Bank of England, befürchtet, dass die Regierungen künftig deutlich mehr Einfluss nehmen werden auf die Wechselkurse als bislang. Dabei gehe es vor allem um Abwertungen.

New York - Der britische Notenbankchef Mervyn King warnt vor einem Währungskrieg. "Meine Sorge ist es, dass wir 2013 mehr aktive Eingriffe in die Wechselkurse sehen werden", sagte King am Montagabend (Ortszeit) bei einer Rede im Economic Club in New York. Dies werde zunehmend als Alternative zur Geldpolitik gesehen, mit der sich Wechselkurse durch steigende oder fallende Zinsen ebenfalls beeinflussen lassen. "Man kann von Monat zu Monat erkennen, dass immer mehr Länder die aktiv gesteuerten Wechselkurse zu spüren bekommen." Dabei handele es sich immer um Abwertungen. Welche Länder er meint, ließ der Chef der Bank of England allerdings offen.

Deutsche Experten teilen die Sorge von King. "Wir leben schon in einer Zeit, in der die meisten Zentralbanken versuchen, ihre Währungen zu schwächen, um sich Vorteile im Welthandel zu verschaffen und strukturelle Defizite in ihren Ländern zu übertünchen", sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. "Wir haben in der Tat einen Abwertungswettlauf.".....

Die Intervention einer Notenbank bezieht sich immer auf die eigene Landeswährung. Die Zentralbanker kaufen oder verkaufen am Devisenmarkt die eigene Währung in großen Mengen, um deren Kurs in die gewünschte Richtung zu bewegen. Durch einen Kauf soll die Devise auf- und durch einen Verkauf abgewertet werden.

Früher seien die Wechselkurse maßgeblich durch Zinserwartungen beeinflusst worden, die wiederum von den Konjunkturaussichten getrieben wurden. "Heute sind die Zinsen in vielen Industrieländern praktisch bei null", sagte Krämer. "Jetzt treiben die Notenbanken das Spiel weiter, indem sie durch ihre sehr expansive Geldpolitik Liquidität auf den Markt werfen."

Die Zentralbanken führender Industriestaaten wie den USA, Großbritannien und der Euro-Zone haben ihre Leitzinsen wegen der Wirtschaftskrise auf Rekordtiefs gedrückt. Niedrige Zinsen machen Investitionen in Dollar, Pfund und Euro aber unattraktiver, was den Wechselkurs drückt. Große Schwellenländer wie Brasilien und China, aber auch Industriestaaten wie Japan und die Schweiz haben deshalb Maßnahmen unternommen, um die Aufwertung ihrer Währungen zu stoppen....

Der Dollar hat derzeit noch den größten Anteil an den internationalen Währungsreserven (61,4 Prozent). Darauf folgt der Euro mit 27,0 Prozent Anteilen. Das Pfund besitzt 4,1 Prozent Anteile an den internationalen Währungsreserven, der Yen 3,6 Prozent und 3,9 Prozent teilen sich sonstige Währungen.

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff warnte bereits vor einem "Tsunami" billigen Geldes und geißelte die Notenbank-Politik einiger Industriestaaten als "Währungskrieg". Der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, verteidigte dagegen die Politik des billigen Geldes und warf Schwellenländern vor, ihren Wechselkurs künstlich niedrig zu halten. "Die Vorteile einer Unterbewertung und das Problem ungewollter Kapitalzuflüsse müssen als Paket gesehen werden", sagte Bernanke. "Man kannst das eine nicht ohne das andere haben." Viele Investoren legen ihr Geld wegen niedriger Zinsen und schlechter Konjunkturaussichten in entwickelten Ländern wie den USA lieber in Boomstaaten wie Brasilien an. Der Kapitalzufluss lässt deren Währungen an Wert gewinnen.

www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...aehrungskrieg/7507400.html
Antworten
Gegenpol:

FED

3
11.12.12 20:33
Die Marktteilnehmer antizipieren eine Ausweitung der expansiven Geldpolitik in Amerika. Möglich, dass es morgen Abend  heißt "Sell on good news". Es steht für mich außer Frage, dass Operation Twist nicht ersatzlos gestrichen wird, schließlich absorbiert die FED 90 % der emittierten Staatsanleihen am Primärmarkt. Somit wird kein unbedeutender Anlagenotstand künstlich erzeugt, da die Pensionskassen etc auf andere Assteklassen ausweichen müssen.
Dieses Prozedere folgt dem Tenor der Vermögenspreisinflation durch die FED um den Konsum anzukurbeln.
Für mich ist von Interesse, ob die FED ihre Nedrigzinspolitik an ökonomischen Parameter, wie die ALQ und Inflation festmachen wird. Ebenso werde ich mit Spannung verfolgen, welche absoluten Parameter kommuniziert werden, ich persönlich hoffe auf eine ALQ von 5,5 %.

Meine Prognose vom 28.09.2012 hat bisher wunderbar gestimmt:

"1. Wir werden nur eine kurzfristige (max. 6850) Konsolidierung sehen
2. Die US-Administration wird ihre Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen drastisch zusammenstreichen
3. Obama wird wiedergewählt
4. Neue ATH bei den westlichen Leitindizes"

http://www.ariva.de/forum/Der-USA-Baeren-Thread-283343?page=4009


Obama ist wiedergewählt worden, die Konsolidierung wurde unter 7000 Punkten beendet und neue Jahreshochs haben wir schon gesehen. Es ist also nicht mehr weit zu den ATHS. Ebenso bin ich recht zuversichtlich, dass wir das fiscall cliff umschifffen werden :)
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