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Der USA Bären-Thread


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Stöffen:

@Turbo

3
09.12.12 13:42
Eine gute Einlassung von dir, dass jedoch der Emittent Einfluss auf die Preise hat, weil er diese als Market Maker selbst festsetzen kann, dass der Emittent seine Kosten und seinen Aufwand dementsprechend im Preis des Zertis verstecken kann, usw., nun, das ist mir alles nicht so gänzlich unbekannt. Es wurde von mir aber nicht weiter vertieft, weil es hier auch nicht die Ausgangsfragestellung war.

Da drehte es sich nämlich um das willentliche Berühren von KO-Barrieren, evtl. Gründe dafür und inwieweit den Emittenten hier absichtliches Handeln unterstellt werden kann, Stichwort "Trader grillen".
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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wawidu:

A.L. # 102021

10
09.12.12 16:41
Die Lagerbestände sind im Kontext mit Neubestellungen und Auslieferungen (Shipments) zu sehen. Zu gewissen Zeiten geraten die Neubestellungen und Auslieferungen ins Stocken.
Dies kann man sehr schön am Chart "Value of Manufacturers´ Shipments for Capital Goods: Nondefense Capital Goods Excluding Aircraft Industries" erkennen. Der Überhang der zu günstigeren Stückkosten auf Halde produzierten Güter muss dann bei einbrechenden Neubestellungen unter den Gestehungskosten abgestoßen werden.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 560370
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wawidu:

PhiliFed Survey: geplante Kapitalinvestitionen

5
09.12.12 19:52
Die Tendenz der geplanten strukturellen Investitionen seitens der Unternehmer im Fed District Philadelphia seit Mitte 2011 und inbesondere seit Anfang 2012 sieht nicht gerade vielversprechend aus.
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 560394
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Gegenpol:

Kreditvergabe

5
09.12.12 23:34
Allan Meltzer: Fed kann Banken nicht zu Kreditvergabe zwingen

Die US-Notenbank Federal Reserve sei nicht dazu in der Lage, die Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten zu senken, wie Universitätsprofessor und Fed-Experte Allan Meltzer mitteilte. Darüber hinaus seien die Maßnahmen der finanziellen Lockerung (QE) an ihre Grenzen gestoßen. Denn Banken in den USA verfügten bereits über mehr als genügend Liquiditätsreserven, zeigten sich jedoch nicht dazu bereit, ihre Kreditvergabe wieder anzukurbeln.

www.wirtschaftsfacts.de/2012/12/...t-zu-kreditvergabe-zwingen/
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A.L.:

Der Allan Meltzer

 
10.12.12 07:11
hat Richard Koo gelesen - und vor allem verstanden:

www.ariva.de/forum/Globale-baerische-Deflations-Tendenzen-471949
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Stöffen:

Uahh...

6
10.12.12 08:31
Weil angeblich die Anleger auf eine neue Fed-Geldschwemme hoffen, könnte in der kommenden Woche der nächste Schritt zur Jahresendrally an den Börsen eingeleitet werden, so titelt aktuell das WSJ. Da die "Operation Twist" zum Jahresende ausläuft, wird die Fed wahrscheinlich am Mittwoch eine neue Runde von Anleihekäufen bekanntgeben. Dann kommt das übliche Totschlag-Argument, dass durch diese zusätzliche Liquidität die Notierungen an den Börsen weiter in die Höhe getrieben werden dürfte, und Anleger, die bislang das Geschehen von der Seitenlinie aus betrachtet haben, gerieten somit stark unter Druck, endlich auf den Zug aufzuspringen.

Da setze ich mal den aktuellen Comment von Markus Gaertner entgegen, der in fast sarkastischer Manier ausführt, dass

"Die Desillusionierten, die Entgeisterten und die Ernüchterten werden sich bald zusammen raufen und sich mehr als nur ein paar Starbucks-Läden vorknöpfen müssen, um sich mehr Gehör zu verschaffen und zu verhindern, dass die einzig sichtbare Kampagne gegen unsere Dauerkrise eine Geldvermehrung ist, die Preise von Aktien und Anleihen zu Gunsten derer nach oben treibt, die genügend Boni kassieren oder genügend Steuern vermeiden, um sich am letzten großen Roulette-Tisch zu vergnügen."

blog.markusgaertner.com/2012/12/10/...ird-monti-jetzt-barista/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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A.L.:

Reallohnabbau in USA

3
10.12.12 08:52
Mish: "Average hourly earnings has been falling for years and lagging CPI inflation since September 2009. Simply put real wages have been declining. Add in increases in state taxes and the average Joe has been hammered pretty badly."

globaleconomicanalysis.blogspot.com/2012/...Uwv6M5DFHDTVzo7.99  (diesen Link hatte Stöffen bereits gepostet)
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 560468
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A.L.:

Fed: Kein "Exit" möglich, da kein Markt

10
10.12.12 09:28
Ein Exit der Fed bei QE (Rückabwicklung der Aufkäufe von Staatsanleihen und sonstigen Vermögenswerten in ihrem Soma-Account) wäre nur möglich, wenn es einen privaten Markt für diese Assets gäbe.

Dies ist aber seit dem "Exit" Chinas - damit meine ich Chinas Weigerung, weiterhin US-Staats- und Hypoanleihen anzuhäufen - NICHT mehr möglich. Wohl auch deshalb versuchen Fed + Ratingagenturen + Goldman und Co, zumindest den Erzkonkurrenten Europa sturmreif zu schießen. Denn auf diese Weise erscheinen US-Assets, relativ betrachtet, als "sicherer Hafen".

Zerohedge:

...To put it simply, the Fed's QE can not stop as there is no real market, or demand for TSYs expressed in duration terms, a fact the Fed's 4 year meddling in the market has been able to conceal quite effectively. Alas, the Fed knows this. The Fed also knows that in a country which will continue piling up $1 trillion + deficits forever, there will always have to be a backstop funder of the US deficit. Since China is long gone as a buyer of US paper, this only leaves the Fed.

Link: siehe Kicky in # 017

Zur Grafik unten:

Während sich der Privatsektor (inkl. Zentralbanken außerhalb der USA) seit Herbst 2011 langsam aus US-Staatsanleihen "verabschiedet" (grüne Linie), tritt die Fed mittels QE immer stärker in Aktion (rote Linie), um die privaten Ausfälle zu kompensieren. Die Staatsverschuldung (blau) nimmt unterdessen ständig zu. Das ist nichts anderes als Staatsfinanzierung aus der Notenpresse.

Draghi ist drauf und dran, diese "Modell" auch in Europa umzusetzen. Wenn Europas Ruf ebenfalls durch zentralbankliches Gelddrucken ruiniert wird, dann gibt es irgendwann auch für europäische Staatsanleihen - inkl. Bunds - keinen Markt mehr. Das ist nur logisch. Ein freier Markt kann nur funktionieren, wenn das Geld knapp und sein Wert durch produktive Arbeit unterlegt ist. Planwirtschaftliches Gelddrucken - die Schindluderei der Zentralbanker, mit ein paar Mausklick zig neue Milliarden zum Verteilen zu "erzeugen" - ist keine produktive Arbeit im obigen Sinne.

Geld ist Vertrauenssache. Wenn Zentralbanker fortlaufend - d.h. nicht nur in akuten Krisenzeiten wie 2008/2009 - frech neues Geld drucken, um damit alte Schulden zu begleichen, dann ist dieses Vertrauen bald hin. Und wenn sie obendrein - als vermeintliche Folge ihres Handelns - Inflationierungs-Hype in die Welt setzen, um nominales "Wachstum" zu suggerieren (das die deflationären Tendenzen in Hintergrund verbergen soll), dann ist das doppelt frech.
Der USA Bären-Thread 560471
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Palaimon:

"I just want to vomit"

8
10.12.12 09:43
By Shah Gilani, Capital Wave Strategist, Money Morning

(Über Shah Gilani: http://capitalwaveforecast.com/about-shah-gilani/ )

If you think for one second that the Federal Reserve System is a Godsend that backstops America's banks and our economy in times of trouble, you'd be right for that one second.

But if you take any time to learn how the Fed really works and in whose interest they operate, you'd make yourself sick for a long, long time.

The truth about the Federal Reserve is that it's a dangerous, insidious socialist tool.

Rather than allowing free markets to function as a "clearing mechanism" that rewards success and punishes failure, the Fed fosters underdevelopment of third-world nations, props up corrupt governments, protects the greedy, self-serving banking constituency it serves, and by design promotes socialism to further its mandate to enrich its masters.

I'm sick of the Fed and their control over the U.S. Congress, the American economy, and the world order.
.
Ganzer Artikel hier:
Der USA Bären-Thread 14780142
There?s more to the Federal Reserve than meets the eye. Here?s the chilling part about the Federal Reserve they never bothered to teach you in school. Money Morning - Only The News You Can Profit From.
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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Stöffen:

Monetäre Grundprinzipien + inflationäre Depression

8
10.12.12 09:51
Ein längeres und interessantes Interview mit dem Ökonomen Detlev Schlichter bei Goldseiten.de:

"Monetäre Grundprinzipien und inflationäre Depression"

Ein kurzer Auszug, dann der Link.

……Mit der Ausweitung der Fiat-Geldmengen und der sich daraus ergebenden Vermögenspreisinflation entstanden dem Finanzsektor in den letzten Jahrzehnten gewaltige Vorteile. Fakt ist: Alle, die im Finanzsektor arbeiteten, haben davon profitiert. All das hat bei vielen, so fürchte ich, leider auch eine übersteigerte Wahrnehmung ihrer eigenen Bedeutung bewirkt, und auch eine unrealistische Haltung hinsichtlich der Entlohnung ihrer Arbeit.

Mindestens genauso wichtig ist aber auch folgende Tatsache: Ein System wie das unsere - in dem Zentralbanken als Kreditgeber der letzten Instanz auftreten und in dem praktisch unbegrenzte Bankenreserven sowie künstlich verbilligter Kredit verfügbar sind - fördert systematisch aggressive Bankenkreditvergabe, niedrige Eigenkapitalquoten, Schuldenanhäufung und exzessive Risikobereitschaft. Dieses System neigt dazu, Umsicht und bewährte Geschäftspraktiken zu bestrafen und Rücksichtslosigkeit zu belohnen.

Im Verlauf der Jahre und Jahrzehnte verschlechterte sich dann die Geschäftsethik, was nicht sonderlich überrascht. Der schlechte Ruf ist also teilweise gerechtfertigt, man sollte aber Ursache und Wirkung nicht verwechseln. In einem tatsächlich kapitalistischen System müssen die Menschen mit den Konsequenzen ihres Handelns leben; in diesem System würden die gegenseitigen Kontrollmechanismen - die vom Markt und nicht von Aufsichtsbehörden durchgesetzt werden - viel besser funktionieren.

Heute erscheint es vielen fast schon wie ein Naturgesetz, dass eine staatliche oder staatlich geförderte Behörde - die Zentralbank - die Zinssätze in einem administrativen Akt festsetzt, den Umfang der Bankenreserven bestimmt, als Stütz- und Notfallinstanz der Banken auftritt (die folglich nicht mehr nach den Prinzipien kapitalistischer Unternehmen funktionieren) und auch die Kreditvergabe der Banken lenkt. Ein solches System noch als kapitalistisch zu bezeichnen, ist einfach absurd…..

….. Die Schlussfolgerung ist meiner Ansicht nach zwingend: Die Erhöhung der Geldmenge bringt der Wirtschaft keinen dauerhaften Nutzen; sie verzerrt immer die Preisverhältnisse und führt zu einer Umverteilung von Ressourcen und verändert somit die Verteilung von Einkommen und Vermögen. Geldmengenerhöhung schafft immer Gewinner und Verlierer. In unserem modernen System verursacht sie die mittelfristigen Booms, denen dann später die Krisen folgen; obgleich komplette Zusammenbrüche für gewöhnlich durch erhöhte Geldschöpfung vermieden werden, sprich monetäre "Stimuli“ der Zentralbanken in Zeiten der Rezession. In der Folge stauen sich in der Wirtschaft mit der Zeit erhebliche Kapital-Fehlallokationen und andere Ungleichgewichte auf, deren Auflösung sich nur noch durch immer mehr Gelddrucken verhindern lässt. Am Ende steht eine Währungskatastrophe.

www.goldseiten.de/artikel/...tionaere-Depression-Teil-1~2.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Contrade 121:

Griechenland-Anleihenrückkauf

8
10.12.12 10:02
Letzten Freitag hieß es doch, der griechische Anleihenrückkauf sei erfolgreich verlaufen. Die griechischen Banken hätten "geholfen"...Denkste...

Nun wird die Frist verlängert, das ist Makulatur, vermutlich müssen die griechischen Versicherungen oder gar die EZB noch zu ihrem Glück gezwungen werden und weitere Staatsanleihen einliefern. Die Pressemeldung dann: "Griechenlands Rückkaufangebot lief sehr erfolgreich ab. Das Angebot war überzeichnet. Damit steht der Zahlung der 40 Mrd. Griechenland-Hilfen nichts mehr im Wege."  Wolle und Angie können dann mit einem Glas Wein auf die erfolgreiche Lösung zum Jahresausklang anstoßen ;-)

Soviel zur "Lösung" der EU-Politiker. Der Betrug an eigener Bevölkerung wird weiter fortgesetzt. Im übrigen: Die Transaktion wird von der Deutschen Bank und Morgan Stanley koordiniert - will nicht wissen, was die dabei wieder einnehmen werden.
Antworten
A.L.:

Der "Bernanke-Effekt" will sich nicht einstellen

8
10.12.12 10:04
Trotz QE sind die Investitionen in USA in 2012 stark rückläufig (linke Seite des Charts unten, der aus Bill Gross' [Pimco] November-Newsletter stammt).

investments.pimco.com/insights/External Documents/Investment_Outlook_November_2012_Time_to_Vote.pdf

Zwar blieb das US-BIP-Wachstum bislang im leicht positiven Bereich, weil US-Verbraucher immer noch fleißig shoppen (rechte Seite des Charts unten) -  allerdings vermehrt auf Kredit (erkennbar an der sinkende US-Sparquote) und nicht zuletzt dank Geithners QE-querfinanzierter Wohltaten (Transfergelder, Steuernachlässe usw.).

Pimco schreibt, dass drei Jahre QE und "finanzielle Repression" keinen nennenswerten Einfluss auf das Investmentverhalten der Firmen hatten. Es blieb beim "new normal" (= "sub-par Wachstum"). Wenn das Bernanke-Modell funktioniert hätte, dann hätte sich schon längst ein starker Zuwachs bei den Investitionen (in BIP-Prozent) zeigen müssen.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 560487
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obgicou:

Bund sichert sich in 2012 durch Eurokrise

8
10.12.12 11:20
niedrigere Zinszahlungen in Höhe von ca. 22,5 Mrd.
Bei der Berechnung bin ich konservativ von einem Zinsvorteil von 2% ausgegangen.

www.deutsche-finanzagentur.de/...maermarkt/auktionsergebnisse/

Formel:
Zuteilungsvolumen*Laufzeit-Termin/365*0,02
Antworten
relaxed:

#102038 Dies ist auch der Weg zum

10
10.12.12 11:25
ausgeglichenen Haushalt: Trotz steigender Schulden die Zinslast weiter zu reduzieren, dafür benötigt man nicht einmal Inflation.
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
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Kicky:

California's Budget Goes Off the Cliff

7
10.12.12 11:36
California State Controller John Chiang just announced that total State revenue for the month of November 2012 fell $806.8 million, or 10.8%, below budget.  Democrats thought they could hammer “the rich” by convincing voters to pass Proposition 30 to create the highest state income tax in the nation.  But it now appears that high income earners have already “voted-with-their-feet” by moving themselves and their businesses out of state, resulting in over $1 billion shortfall in corporate and income taxes last month and the beginning of a new financial crisis........

www.testosteronepit.com/home/2012/12/9/...s-off-the-cliff.html
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Kicky:

2-minute video: US debt visualized

 
10.12.12 11:53
Demonocracy created a new and stunning visual to approach a grasp on US Federal Government debt of ~$17 trillion.
finance.yahoo.com/
An easy tool to understand US households’ share of this tragic-comedy:

   ~100 million US households means an average ~$170,000 debt/household.
   Another way: ~$50,000 average annual household income means a household with $100,000/year income owes ~$350,000, and etc.

The good news is this problem exists only on paper.

www.washingtonsblog.com/2012/12/...d-us-obvious-solutions.html
Antworten
permanent:

Der Bernanke Effekt will sich wie der Bären Effekt

6
10.12.12 12:04

an den Börsen nicht einstellen. Gemeinsamkeiten verbinden.

Permanent

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Stöffen:

Adventsstille im Ökonomenlager

7
10.12.12 12:12
Fredmund Malik aktuell in seinem Management-Blog:

Adventsstille im Ökonomenlager

Täusche ich mich oder fällt tatsächlich die Zunft der Ökonomen in jüngster Zeit vor allem durch Stillschweigen auf, wo sie doch sonst seit Ausbruch der Krise in den Medien so omnipräsent war …?

Verständlich wäre das, denn die Tausenden von Milliarden, die seit vier Jahren “in die Wirtschaft gepumpt” wurden, haben bemerkenswert wenig bewirkt wenn man es an den Erwartungen misst, die mit solch horrenden Summen den herrschenden Theorien zufolge verbunden sind.

Die Wirtschaft selbst bereitet sich auf harte Zeit vor. Kaum ein Unternehmer oder Top Manager erwartet ein Ende der Krise, sondern inzwischen im Gegenteil deren Verschärfung. Rückgänge von 20 bis 40 Prozent werden offen diskutiert.

blog.malik-management.com/2012/12/...tille-im-oekonomenlager/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

#040 / Kicky, Ein schönes Posting welches die

11
10.12.12 12:17

Grenze der Leidenswilligkeit aufzeichnet.

But it now appears that high income earners have already “voted-with-their-feet” by moving themselves and

In dem Posting geht es um California aber auch bei uns ist eine Grenze überschritten. Ich zahle heute 42% Einkommensteuer, muss Sozialabgaben auf freiwilliger Basis entrichten, zahle irrsinnige Energiesteuern, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, auf meinen Konsum 19 MwSt., Versicherungssteuern..............

Was bleibt für mich? Für wen arbeite ich?

Meine Kinder haben noch vier Schuljahre vor sich danach werde ich mir einen neune Standort suchen müssen.

Permanent

Antworten
Stöffen:

Und wo geht's dann hin, Permanent?

7
10.12.12 12:28
Nochmals Detlev Schlichter:

"Alle fortgeschrittenen Sozialstaat-Demokratien sind auf dem Weg in den Bankrott. Der Fiat-Geld-Boom ist zu Ende und die Schuldenstände sind keinesfalls mehr tragfähig, die inhärenten Widersprüche des modernen Wohlfahrtsstaates lassen sich nicht mehr verbergen. Große Teile der Bevölkerung sind zu Nettoempfängern staatlicher Leistungen geworden; mit ihren Wahlentscheidungen werden sie in der Tendenz also die Fortsetzung und sogar eine Ausweitung staatlicher Programme unterstützen. Das ist fast überall der Fall. In Großbritannien kommt zudem noch eine hohe Privatverschuldung hinzu.

Wenn sich die Krise intensiviert, wird der Staat überall auf der Welt stärker in die Märkte eingreifen und auch in die persönlichen Leben. Die Freiheitsrechte werden schon jetzt überall angegriffen. Der Staat wird Pleite gehen, paradoxerweise wird er sich aber mithilfe von noch mehr Regulierungen und Gesetzen weiter Geltung verschaffen."

www.goldseiten.de/artikel/...-Depression-Teil-1~2.html?seite=2
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

Stöffen, Wo geht es dann hin?

5
10.12.12 13:39

Das kann ich heute noch nicht beantworten. Ich bin dauerhaft jedoch nicht gewillt den weitaus größeren Teil meines Einkommens abzuführen. Ich denke einfach eine Gesamtbelastungsquote von 50% inclusive aller direkten und indirekten Steuern darf überschritten werden.
Bei uns trifft das ja bereits den Mittelstandsbauch. Zunächst sollte man vielleicht mit einer neuen Definition von Spitzeneinkommen beginnen.
Zurück zur Frage: Ich denke ich brauche keinen festen Standort mehr. Mein Haus würde ich behalten wollen und dann mehr oder minder nach Wetterlage meine Zeit dort verbringen wo es schön ist. Wenn die Kinder im Studium sind kann ich auf einen festen Standort verzichten bis dann vielleicht eines Tages Enkelkinder das Licht der Welt erblicken.

Permanent

Antworten
Stöffen:

Du hast es ja

7
10.12.12 13:55
in einem deiner heutigen Posts wirklich ordentlich auf den Punkt gebracht, indem du treffenderweise zu Deutschland ausführtest:

"Ein weiteres sehr schönes Beispiel ist Deutschland aktuell. Obwohl die Steuereinnahmen aktuell ein Rekordhoch verzeichnen, die versicherungspflichtige Beschäftigung ein ATH erreicht hat, die Refinanzierungskosten ein historisches Tief erreicht haben, ist der Staat nicht in der Lage das strukturelle Defizit zu senken.

Dem Bürger werden Versprechungen gemacht, die nicht gehalten werden können. Es werden Erwartungen geschürt die am Ende nicht erfüllt werden können."

http://www.ariva.de/forum/...eilungsfrage-472111?page=47#jump14779851

So ist es, Permanent. Wenn schon "Wohltaten", so müssen diese dann auch solide gegenfinanziert sein, ansonsten greift über kurz oder lang das unumstößliche Prinzip des Bankrotts. Es käme ja auch fast der Entdeckung des Perpetuum Mobiles gleich, dass man eben in endlicher Zeit beständig mehr Geld ausgeben könnte als man einnimmt.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
learner:

Es gibt eine Bevlökerungsschicht, denen

6
10.12.12 14:23
Krokolederhandtaschen von Hermes wichtiger sind als sozialer Frieden. Was stört es die Milliadärsgattin in Monaco, wenn sich der Pöbel in Köln Kalk die Birne gegenseitig aufkloppt!

Ist zwar Stammtischpolemik, dennoch mit einem wahren Kern. Der Frieden in Europa hat weniger mit der Einigung Europas zu tun, als mit der Tatsache, dass Die Menschen in (West) Europa nach dem Weltkrieg enorme Wohlstandsgewinne verzeichnen konnten.

Das hat sich mit der Globalisierung für einige Teile der Gesellschaft erledigt. Die Globalisierungsgewinnler saugen ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Strukturen.
Wo isi checkerlarsen?
Antworten
A.L.:

Adventsstille

6
10.12.12 14:39
Advent, Advent
Ein Bänklein brennt
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier
Dann steht der Draghi vor der Tür


politicalhumor.about.com/od/economy/ig/...n-Bank-Fire.04hQ.htm
Der USA Bären-Thread 560563
Antworten
A.L.:

"Freier Markt" am Staatstrog

3
10.12.12 14:43
"Komisch, aber aus dieser Perspektive sehen all diese "Freier-Markt"-Kapitalisten genauso aus wie Sozialisten."

fedupnetwork.com/2009/02/15/...-explained-in-several-cartoons/
Der USA Bären-Thread 560566
Antworten
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