Speaking to BBC Radio 4's The World at One programme, Mr Haldane said: "In terms of the loss of incomes and outputs, this is as bad as a world war. That is the scale we are talking about."
He said the damage was likely to remain for many years: "If we are fortunate, the cost of the crisis will be paid for by our children. More likely it will still be being paid for by our grandchildren."
www.bbc.co.uk/news/business-20585549
In das gleiche Horn stossen die Ökonomen Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff, welche in umfangreichen Arbeiten Finanzkrisen und Kreditblasen untersucht haben. In einem Interview mit dem WSJ haben sie für Optimisten eher schlechte Nachrichten: Beide rechnen nicht damit, dass sich das amerikanische Wachstum schnell wieder erholt. Das liegt auch an der Schuldenparty, die in den 2000er Jahren gefeiert wurde.
Rogoff: "Der Gesetzgeber, die Volkswirte an der Wall Street und die Staatschefs der Welt waren alle zu optimistisch, was die Geschwindigkeit angeht. Wenn man glaubt, dass die Erholung V-förmig verläuft, dann belässt man es bei Rhetorik. Wenn man denkt „Das dauert zehn Jahre, wie können wir daraus sieben machen?", dann sagt man „Das wird sehr schmerzhaft, aber wir werden es durchziehen." Aber die Erkenntnis, dass dieser Abschwung nicht bald endet, setzt sich nur langsam durch. Und nur die Luft anhalten und hoffen, dass es vorübergeht, funktioniert nicht.
Schauen Sie sich Europa an. Viele der Maßnahmen dort dienen dazu, die Banken über Wasser zu halten. Das schneidet die Kreditvergabe ein. Dasselbe ließe sich über die USA sagen. Vieles dreht sich um die Rekapitalisierung des Finanzsystems. Die Politik hatte große Angst, kein Porzellan zu zerschlagen. Die Denkweise war: „Wir müssen nur ein Jahr überstehen, dann wird alles gut."
Das komplette Interview hier
www.wallstreetjournal.de/article/...104578150651129870588.html
