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Meldung des Tages: SILBER-TSUNAMI: $82/Unze – PRINCE SILVER EXPANDIERT BOHRPROGRAMM NACH HISTORISCHEM PREISANSTIEG
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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 9,98 20,01
Fallender DAX-Kurs 5,76 9,99 20,02
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11KK1 , DE000NB17UX0 , DE000NB4LT06 , DE000NB3G8G6 , DE000NB2MJL0 , DE000NB1JGU5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Keine Instant-Heilung möglich

9
04.12.12 15:24
Andrew Haldane, Finanzmarkt-Stratege bei der Bank of England, vergleicht die Folgen der Bankenkrise mit denen eines Krieges. Der immense Schaden werde wahrscheinlich in den nächsten paar Jahre andauern, so der Ökonom in einem Interview mit der BBC. "Wenn wir Glück haben, werden die Kosten der Krise von unseren Kindern bezahlt werden, wahrscheinlich aber müssen unsere Grosskinder dafür aufkommen."

Speaking to BBC Radio 4's The World at One programme, Mr Haldane said: "In terms of the loss of incomes and outputs, this is as bad as a world war. That is the scale we are talking about."

He said the damage was likely to remain for many years: "If we are fortunate, the cost of the crisis will be paid for by our children. More likely it will still be being paid for by our grandchildren."

www.bbc.co.uk/news/business-20585549

In das gleiche Horn stossen die Ökonomen Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff, welche in umfangreichen Arbeiten Finanzkrisen und Kreditblasen untersucht haben. In einem Interview mit dem WSJ haben sie für Optimisten eher schlechte Nachrichten: Beide rechnen nicht damit, dass sich das amerikanische Wachstum schnell wieder erholt. Das liegt auch an der Schuldenparty, die in den 2000er Jahren gefeiert wurde.

Rogoff: "Der Gesetzgeber, die Volkswirte an der Wall Street und die Staatschefs der Welt waren alle zu optimistisch, was die Geschwindigkeit angeht. Wenn man glaubt, dass die Erholung V-förmig verläuft, dann belässt man es bei Rhetorik. Wenn man denkt „Das dauert zehn Jahre, wie können wir daraus sieben machen?", dann sagt man „Das wird sehr schmerzhaft, aber wir werden es durchziehen." Aber die Erkenntnis, dass dieser Abschwung nicht bald endet, setzt sich nur langsam durch. Und nur die Luft anhalten und hoffen, dass es vorübergeht, funktioniert nicht.

Schauen Sie sich Europa an. Viele der Maßnahmen dort dienen dazu, die Banken über Wasser zu halten. Das schneidet die Kreditvergabe ein. Dasselbe ließe sich über die USA sagen. Vieles dreht sich um die Rekapitalisierung des Finanzsystems. Die Politik hatte große Angst, kein Porzellan zu zerschlagen. Die Denkweise war: „Wir müssen nur ein Jahr überstehen, dann wird alles gut."

Das komplette Interview hier

www.wallstreetjournal.de/article/...104578150651129870588.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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wawidu:

A.L. # 101939

5
04.12.12 16:22
In keinem europäischen Land wird die Jugendarbeitslosigkeit durch eine Fülle von staatlichen Fortbildungsmaßnahmen so kaschiert wie in den USA. Junge Menschen, die in diesen Kursen stecken, werden in der Statistik nicht als arbeitslos erfasst.
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Warnung eines Bullen

9
04.12.12 17:54
Man muss an dieser Stelle mal Heiko Thieme positiv hervorheben, denn er versteht es bei ihm aller eigenen Bullishness doch schlicht und ergreifend, dass Börsenkurse auch etwas mit Unternehmensergebnissen zu tun haben.

Wer also davon ausgeht, dass wir im Jahr 2013 weiterhin haussierende Aktienmärkte erleben werden, der geht dann auch sicherlich davon aus, dass die bereits mit voller Kraft auf "Lean and Mean" getrimmten Unternehmen ihre Rekordgewinne nochmals überbieten werden.

Schaut man jedoch auf die explodierende Rekordverschuldung der USA, auf die anstehende Fiskalklippe, auf das Übergreifen der Rezession aus Süd-Europa auf die Kernländer Europas, wobei die Lage in Frankreich sich bereits erheblich verschärft hat, so dürfte auch eine in 2013 möglicherweise etwas stärker expandierende chinesische Wirtschaft wohl kaum Anlass zu überbordenden Optimismus hinsichtlich steigender Unternehmensgewinne hergeben. Und auch ein massiverer Einsatz der Druckerpressen wird hier nicht die Lösung des Problems einer nachlassenden Gewinndynamik darstellen können.

Da warnt also selbst ein Heiko Thieme vor einer möglichen Baisse im kommenden Jahr:

"Unternehmensgewinne stiegen im dritten Quartal (Q3) mit $1.752 Milliarden (gelbe Linie) auf ein neues Rekordhoch (grüner Pfeil). Dies ist eine Verbesserung (annualisiert) von fast 23% gegenüber Q2, was ein Minus von 1,4% aufwies. Ende 2008 (Q4) waren die Gewinne auf $650 Mrd (roter Pfeil und rote Linie) eingebrochen. Die Gewinn-Erholung in den vergangenen knapp vier Jahren war sehr beeindruckend, zumal das Wirtschaftswachstum relativ moderat war. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die aktuelle Gewinnverbesserung bei beachtlichen 18,5% (blauer Pfeil). Unternehmen haben ihre Gewinne teilweiser aufgrund von Einsparungen erzielt. Künftige Gewinn-Steigerungen setzen höhere Wachstumsraten in der Wirtschaft voraus, was momentan nicht zu erkennen ist. Kommt es daher zu niedrigeren Gewinnen, so ist die Börsenhausse, die im März 2009 anfing, gefährdet. Daher meine Warnung vor einer möglichen Baisse im nächsten Jahr!"

heikothieme.blogspot.de/
Der USA Bären-Thread 559060
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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A.L.:

Abverkauf bei Gold

5
04.12.12 18:19
angeblich wegen Short-Seller in Asien.

www.marketwatch.com/story/...arly-20-after-selling-in-asia-2012-12-04

....SAN FRANCISCO (MarketWatch) — Gold prices dropped below the psychologically important level of $1,700 an ounce Tuesday, with the selloff triggered by short-selling in Asia.

Gold has dropped sharply, falling below psychological level.

“November failed to develop the kind of upside momentum that would keep bulls interested and would reassure heavy long players that they are right,” said Adam Grimes, CIO of Waverly Advisors. “Today’s downswing could be the beginning of a much more serious selloff.

Analysts said there was a move to short the market during Asian trading hours.

“There was someone looking to trigger stops on the way down, and they duly did. Gold dipped just below $1,700, and righted itself to find key support at $1,705,” said Ross Norman, chief executive officer of Sharps Pixley.

Norman said the move lower came during Tokyo lunch hours, and said he had heard it was a big fund, but wasn’t sure which one. He said that differed from a move last Wednesday, which also involved some market shorting that came during a period of maximum liquidity. Gold tumbled nearly $26 an ounce during that session. Read: Gold settles with a loss of nearly $26 an ounce

Norman said gold needs to maintain that $1,705 support level Tuesday. If it doesn’t, prices may see further downside at $1,672, he said.

Investors often see profit-taking on gold this time of year — and the impact can be big as markets thin out...
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 559065
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Eidgenosse:

So wollen die US-Parteien den Budgetstreit lösen

5
05.12.12 00:54
Der Haushaltsstreit in den USA spitzt sich wie erwartet zu. In die Verhandlungen, mit denen ein Absturz der USA in die Rezession verhindert werden soll, kommt langsam Bewegung.

www.cash.ch/news/front/..._den_budgetstreit_loesen-1245355-449
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A.L.:

Korruption ist in Griechenland am höchsten

2
05.12.12 07:34
innerhalb Europas.

www.ftd.de/politik/europa/...-europa-am-bestechlichsten/70125313.html
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A.L.:

Arbeitsmarktforscher schreiben Südeuropa ab

8
05.12.12 07:38
Spannend bleibt, wie lange sich die jungen Leute das noch bieten lassen...

www.ftd.de/politik/europa/...er-schreiben-suedeuropa-ab/70125253.html

Die strukturelle Arbeitslosigkeit in den Randstaaten Europas wird sich für Jahre auf hohem Niveau zementieren. Selbst wenn sich die Konjunktur erholt, werden die Erwerbslosenzahlen nicht mehr auf Vorkrisenniveau sinken, prognostizieren Wissenschaftler. Vor allem junge Menschen werden abgehängt.
von Mathias Ohanian Berlin

Die hohe Arbeitslosigkeit in den Krisenstaaten Europas wird sich nach Ansicht von Experten zementieren. Nach Berechnungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), die der FTD vorliegen, hat die Rezession verheerende Auswirkungen auf die dortigen Arbeitsmärkte. Selbst wenn sich die Konjunktur irgendwann wieder erholt, dürften die Erwerbslosenzahlen nicht mehr auf Vorkrisenniveau sinken. [gilt auch für USA, A.L.]

Allein in Spanien lag die strukturelle Arbeitslosigkeit - also die Quote, aus der konjunkturelle Einflüsse herausgerechnet sind - zu Ende 2011 bei über 16 Prozent. Das ist rund ein Drittel höher als noch vor der Finanzkrise 2007 - und ein extrem hoher Wert. Griechenlands bereinigte Erwerbslosenrate liegt bei fast 13 Prozent, in den baltischen Staaten hat die Quote gar um die Hälfte zugelegt - auf über zwölf Prozent. Tendenz: überall steigend.

Damit stehen vor allem die Südländer der EU vor einem gewaltigen Problem: Ihre Staaten sind für Investoren inzwischen derart unattraktiv, dass sich in den kommenden Jahren kaum Besserung am Arbeitsmarkt ergeben wird. Hinzu kommen ein Bildungssystem, das im europäischen Vergleich nicht mithalten kann, und eine Bevölkerung, die ob der jahrelangen Krise resigniert hat. "Die Trendarbeitslosigkeit dürfte in den Euro-Krisenländern in der nahen Zukunft weiter steigen", sagte Ekkehard Ernst, Leiter der ILO-Prognoseabteilung, der FTD.....
Der USA Bären-Thread 559210
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A.L.:

China: technische Rallye trotz mieser Daten

4
05.12.12 07:54
www.marketwatch.com/story/...hows-cooling-for-second-month-2012-12-05

Dec. 5, 2012, 1:41 a.m. EST
China services PMI shows cooling for second month
By Chris Oliver

HONG KONG (MarketWatch) -- China's services sector slowed for a second straight month in November, showing that conditions are cooling at a rapid clip, although they remain in expansion for now. The China services Purchasing Managers' Index eased to 52.1 on a 100-point scale November, indicating conditions were weakening from October's 53.5, HSBC said. The headline figure offered up the second weakest reading in 15 months. The reading, although technically positive, represents conditions at the lower band of the index's historical range. Underscoring the slowing pace of growth, HSBC said only about 12% of respondents reported an increase in new business for the month.



Dennoch legt Chinas SSE um 2,6 % zu (dead cat bounce?).

www.marketwatch.com/story/...mostly-lower-in-muted-session-2012-12-04

....Chinese share markets ignored the weak offshore lead to post sharp gains Wednesday. Linus Yip, strategist at First Shanghai Securities said: "I don"t see any sparkling news, but we all know the Shanghai index is already at four-year lows amid a lack of market confidence, so I think it"s a technical rebound."

...Meanwhile, HSBC"s Chinese economics team said comments from a meeting of Chinas new leaders Tuesday implied that supportive economic policy would remain in place in China over coming quarters....[vielleicht gab's die Rallye wegen dieser neuen Flutungs-Erwartung... A.L.]



SSE über 5 Tage - das 2009-Tief lag bei 1820
(Verkleinert auf 68%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 559215
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Das Prinzip Hoffnung

4
05.12.12 08:00
und die Spekulation auf wirtschaftliche Reformen und deutlich höheres Wachstum in China. Hohoho!!

"Mit ausgelöst wurde die Kursrally von Spekulationen, wonach die neue chinesische Führung in Kürze im Rahmen der Central Economic Work Conference wirtschaftliche Reformen bekannt geben könnte. Dazu könnten eine Ausweitung der Bautätigkeit in Städten und bei öffentlichen Gebäuden gehören, was vor allem die Bauwerte und Zementaktien beflügelt.

"Es gibt auch Spekulationen, dass das Wirtschaftswachstum in China 2013 höher als die erwarteten 7,5 Prozent ausfallen könnte", sagte ein Teilnehmer."


www.wallstreetjournal.de/article/...404577352913018331788.html
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A.L.:

China-Institut erwartet mehr Wachstum - 8,2 %

4
05.12.12 08:02
2012 lag das BIP-Wachstum in China bei nur 7,7 %

Das könnte ein weiterer Grund für die Rallye im SSE - siehe letztes Posting - sein. Fragt sich nur, wie das mit den schwächsten chin. PMI-Zahlen seit 15 Monaten vereinbar ist. Wissen die Einkaufsmanager mehr als das staatl. China-Institut?

www.cash.ch/news/topnews/...rtet_wieder_hoeheres_wachstum-1245559-771

China-Institut erwartet wieder höheres Wachstum
05.12.2012 06:57

Chinas Wirtschaftswachstum könnte sich nach Einschätzung von Experten im kommenden Jahr auf 8,2 Prozent beschleunigen.

Im laufenden Jahr wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 7,7 Prozent erwartet. Allerdings sehen die Wissenschaftler der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften Risiken für die Wirtschaft des Landes, die von globalen Unsicherheiten ausgingen.

In ihrem am Mittwoch veröffentlichten "Blaubuch" raten sie der Regierung, durch mehr staatliche Ausgaben die Wirtschaft anzukurbeln und Steuern zu reduzieren, die die Effizienz der Wirtschaft einschränken. Chinas Regierung hat bislang keine offizielle Prognose für die BIP-Entwicklung 2013 veröffentlicht.

Die Position der Akademie im staatlichen System Chinas lässt aber annehmen, dass ihre Prognose in etwa die Überlegungen der Regierung widerspiegelt. (Das riecht für mich eher nach planwirtschaftlicher Vorgabe - A.L.)
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A.L.:

funktionierender Link zu # 955

 
05.12.12 08:06
www.cash.ch/news/topnews/...teien_den_budgetstreit_loesen-1245355-771
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Trouble in China voraus?

9
05.12.12 08:22
Im Wirtschafts-BLOG FinancialSense wird ein sehr interessanter Zusammenhang hergestellt. Er lässt die Entwicklung der Devisen-Reserven im Reich der Mitte als Früh-Indikator für den jeweils nächsten globalen Finanz-Schlamassel erscheinen. Die Grafik hier illustriert diesen Zusammenhang.

Eine rasante Abnahme beim Wachstum der Reserven ging dem Dotcom-Crash voraus. Ab 2001 wuchsen die Reserven dann – getrieben von den Exporterfolgen des neuen WTO-Mitgliedes (Beitritt im Jahr 2001) China rasant an. Aber nur, bis das Wachstum der Reserven ab 2008 wieder völlig schlapp machte. Was dann passierte, ist bekannt.

Jetzt haben die Zuwächse wieder sehr auffallend nachgelassen. Zu einem guten Teil ist das ein Abbild schwacher Absatzmärkte in Europa und den USA für chinesische Ausfuhr-Erzeugnisse. Hier die Schlussfolgerung im Blog FinancialSense, die ich einleuchtend finde und teile:

In my view, the chart demonstrates why Chinese forex reserve growth has probably been the single most important factor in the various asset bubbles of the 1990s and 2000s (U.S. tech, Western consumption, global property) and the subsequent crash. Other factors undoubtedly contributed. But it"s hard to see how the asset bubbles could have reached the heights they did without the extraordinary growth in Chinese forex reserves.

Die Grafik wurde von Russell Napier, einem Berater beim Brokerhaus CLSA Asia-Pacific Markets, zusammen gestellt. Er gibt derzeit einen Kurs an der Edinburgh Business School mit dem Thema "Practical History of the Financial Markets."

blog.markusgaertner.com/2012/12/04/...t-ziemlichen-trouble-an/
(Verkleinert auf 69%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 559221
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A.L.:

Doug Kass: Problem ist das "earnings cliff"

5
05.12.12 08:26
nicht das "fiscal cliff", das die US-Medien zurzeit aufbauschen.

www.thestreet.com/story/11780383/1/kass-dont-believe-the-hype.html

Zu einer Wiederholung des Parteienstreits wie im Sommer 2011 (ging damals mit -20 % Indexrückgang einher) wird es Kass zufolge nicht kommen, weil die Politiker daraus gelernt hätten.

Meine Meinung:

Vermutlich wird das Fiscal Cliff demnächst einfach um 1 Jahr "verschoben". In einer Art faulem Kompromiss gibt es dann nur einige marginale Veränderungen, um der Form zu genügen. Goldman und Co. werden es sich nicht nehmen lassen, aus dem Aufschub/der "Einigung" mittels Algo-Trading eine größere Jahresend-Rallye herbeizuzaubern - schon der Boni wegen.

Die laufende Aktien-Rallye wird nicht vorangetrieben, indem gute Fundi-Zahlen vorgelegt werden (gibt es kaum, die US-Hauspreis-Anstiege gehen überwiegend auf Wallstreet-Aktivitäten zurück), sondern dadurch, dass Angst-Popanze (Griechenpleite lässt Eurozone zerfallen, Sturm zerstört Ostküste, Fiscal Cliff bringt Depression usw.) an die Wand gemalt werden (die Indizes sinken dabei nur leicht), um anschließend mit irgendwelchen fadenscheinigen Einigungen (17. Griechenlandrettung, Sturmschäden niedriger als erwartet, "überraschende" Einigung im Streit um Fiscal Cliff) monströse Anstiege herbeizuzocken, die in keinem Verhältnis zum eigentlichen Event stehen.
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Stöffen:

Kass trifft den Punkt, AL

4
05.12.12 09:07
und der strichverlängernde Konsens wird aller Wahrscheinlichkeit nach auf die Nase fallen. Kass geht ebenfalls, so wie wir hier auch seit geraumer Zeit in Thread, davon aus, dass die nachlassende Gewinndynamik der Unternehmen das Momentum auf der Upside für zumindest den frühen Zeitraum in 2013 klar limitieren wird.

"The top-down consensus for the S&P 500 is for 2013 EPS of $108, and bottom-up consensus is $113 -- both these numbers are clearly way too high.

Most strategists on the Street live at about $103-$105 a share, which, from my perch, is too high as well.

I expect that profit margins will begin to mean revert in 2013 and that S&P earnings will disappoint and will likely fall in the $95-$100 a share range next year.

Fears of an earnings cliff are not overblown. While I believe the S&P can rise to 1410-1430 by year-end, a weakening profit trend could cap the upside to the U.S. stock market in early 2013.

It's the earnings, stupid."

www.thestreet.com/story/11772312/1/...s-cause-for-concern.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Palaimon:

Die Abrechnung - Sendung vom 3.12.12

14
05.12.12 09:21
Die Abrechnung – Oppenheim-Esch im Visier der Justiz
Ein Film von Ingolf Gritschneder und Georg Wellmann

Sie zählte zu den reichsten und mächtigsten Banken Deutschlands: „Sal. Oppenheim“ war die erste Adresse für den deutschen Geldadel. Heute ermitteln die Strafverfolger gegen die ehemalige Führungsriege der Bank wegen Untreue und Steuerhinterziehung. Ihr langjähriger Geschäftspartner Josef Esch steht sogar unter Korruptionsverdacht. Es drohen Haftstrafen bis zu zehn Jahren. Außerdem klagen ehemalige Kunden der Privatbank auf Schadenersatz in Milliardenhöhe.

Besonders die Rolle, die „Sal. Oppenheim“ bei der Pleite des Arcandor-Konzerns, des ehemaligen Karstadt-Quelle, gespielt hatte, steht dabei im Focus. Es geht um dubiose Aktien- und Immobiliengeschäfte hinter den Kulissen des Warenhaus-Konzerns.

Die story-Autoren Ingolf Gritschneder und Georg Wellmann folgen den Spuren der verschwundenen Millionen und versuchen, das Beziehungsgeflecht hinter den Geschäften aufzudecken.

(.......)

Das Video hier:
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
permanent:

Das Schrumpfen der chinesischen

11
05.12.12 09:35

Devisenreserven liegt an der Kapital(flucht)anlage reicher Chinesen im Ausland. Zielländer sind die asiatischen Nachbarn, die USA aber auch Europa. Ich vermute es liegt an der neuen chinesischen Führung und der damit verbundenen Diversifikation der Vermögen.

wawidu#952, Deine Ausführungen sind schlicht falsch. Statistiken werden überall gefälscht. Fortbildungsmaßnahmen sind noch der schönere Teil von denen es in den USA aber viel zu wenige gibt. Wenn man sichi mit dem US Bildungssystem beschäftigt, so wird man feststellen, dass es nach der High School keine staatliche Unterstützung mehr in größerem Umfang gibt. Nach der High School zahlt man aus der eigenen Tasche für seine Bildung.
Ein leichtes US Bashing ist jedoch immer gut für das eigene Ego:
http://www.ariva.de/forum/...eilungsfrage-472111?page=42#jump14745874
Obwohl es aus meiner Sicht und Erahrung vollkommen fehlplaziert ist. Die USA kochen auch nur mit Wasser, sind jedoch im Zusammenspiel, Medien, Poltik, Finanzindustrie viel erfahrener als die Kontinentaleuropäer.
Die Verbreitung von gefählichem Halbwissen ist nicht gewinnbringend.

Permanent

Antworten
A.L.:

China - was bringen staatliche Stützen, wenn

3
05.12.12 09:44
es in Chinas Exportmärkten (Europa, USA usw.) keine entsprechend steigende Nachfrage gibt?

Stimulus ist ja ganz schön...

www.ftd.de/politik/konjunktur/...china-macht-wieder-mut/70125327.html

...aber ewig nur die eigene Infrastruktur weiter auszubauen ist kein tragfähiges Erfolgsrezept. Eine starke Binnennachfrage kann in China kann wegen der niedrigen Löhne auf die Schnelle nicht entstehen. Stiegen die Löhne, wäre umgekehrt Chinas Standortvorteil des Billiglohnlands zum Teufel.

Stimulus würde nur Sinn machen als Überbrückungsmaßnahme, bis sich die Exportmärkte wieder gefangen haben. Die dortigen (Dauer-)Krisen sind aber nicht konjunkturell bedingt, sondern strukturell.

Argumente für strukturelle globale (Deflations-)Krise:
www.ariva.de/forum/Globale-baerische-Deflations-Tendenzen-471949

FAZIT: Stimulus (auch im Keynes'schen Sinne) funktioniert nur, wenn Potenzialwachstum gibt, dass nur kurzfristig gestört ist. Stimulus kann aber keine global wegen Deflations- und Marktsättigungstendenzen grassierende Dauerkrise aus der Welt schaffen.
Antworten
Stöffen:

#952 ist die Irreführung schlechthin

 
05.12.12 09:46
und lässt für Interpretationen denn auch keinen Spielraum, LOOL.

"In keinem europäischen Land wird die Jugendarbeitslosigkeit durch eine Fülle von staatlichen Fortbildungsmaßnahmen so kaschiert wie in den USA."

Gehören die USA auch schon zu Junkerland??
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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A.L.:

Eurozonen-PMI bleibt im Rezessionsbereich

3
05.12.12 10:29
Euro-zone composite PMI rebounds from 40-month low
By William L. Watts

FRANKFURT (MarketWatch) -- The composite purchasing managers' index, or PMI, for the 17-nation euro zone rebounded in November from a 40-month low but continued to signal a deep contraction in private-sector output, index compiler Markit reported Wednesday. The index rose to 46.5 in November from October's 40-month low of 45.7 and came in above an earlier "flash" estimate of 45.8. A reading of less than 50 indicates a contraction in activity. The euro-zone services PMI rose to 46.7 from 46.0 in October and topped the preliminary estimate of 45.7. Overall, the data indicate the euro-zone recession deepened n the current quarter, although the November figures may offer a sign that the downturn has bottomed, at least in terms of the rate of decline, said Chris Williamson, chief economist at Markit.
Antworten
A.L.:

Bullstreet Journal

3
05.12.12 11:09
Auszug:

Kaum ein Marktteilnehmer zweifelt an einer Fortsetzung der Jahresendrally. [doch, ich - A.L.] Denn viele Marktteilnehmer dürften ihre Portfolios mit Käufen ergänzen, damit sie keine Performance verpassen [= gezieltes Wecken der "animal spirits" - A.L.]. Im Dax war ein Ausbruchversuch am Montag mit dem schwachen ISM-Index aus den USA gescheitert. Am Mittwoch könnten nun Impulse vom ADP-Arbeitsmarktbericht ausgehen. Er gilt als guter Vorausblick auf die monatlichen Daten vom US-Arbeitsmarkt am Freitag. [Nein, er weist regelmäßig in die falsche Richtung und ist überflüssig - A.L.] Mit Spannung wird zudem auf den ISM-Index für das nichtverarbeitende US-Gewerbe geschaut. Daneben steht weiterhin die Fiskalklippe im Blick des Marktes. Hier herrscht die Sorge, dass sich eine Einigung zwischen Republikanern und Demokraten bis ins neue Jahr hinziehen könne. US-Präsident Barack Obama hatte in einem Fernsehinterview den letzten Kompromissvorschlag der Republikaner als "unausgewogen" kritisiert. Er besteht weiter auf Steuererhöhungen für Wohlhabende. "Die Anleger wollen hören, dass es irgendeine Lösung vor dem Jahresende gibt", sagt Robert Pavlik, Chefstratege von Banyan Partners. "Ich möchte da zwar optimistisch sein, aber die Uhr läuft immer schneller." [Die Einigung kommt an irgendeinem Freitag 15 Min. vor US-Börsenschluss - A.L.]...

www.wallstreetjournal.de/article/...0204136404577209182418209446.html

Da war mir das Genöle der FTD (ex Fr!cke) tausendmal lieber...
Antworten
A.L.:

Planwirt Rogoff "fordert" höhere EU-Inflation

5
05.12.12 11:20
Ebenfalls aus dem Bullstreet Journal.

www.wallstreetjournal.de/article/...7323751104578150651129870588.html

Ich frage mich: Seit wann kann man Inflation "fordern" bzw. "planen"? Das geht nur, wenn der Staat massiv die Märkte manipuliert, z. B. indem er wie einst in Weimar Geld druckt.

Hier wird gezielt Propaganda gemacht - dahingehend, dass Europa das US-Inflationierungskonzept (via Draghi) möglichst widerstandlos "übernimmt". Diese Strategie trägt zunehmend Früchte: Immerhin wurde schon der einstige Hartmann Schäuble "weichgekocht".

Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet in USA, dem vermeintlichen Mutterland der neoliberalen Finanzmärkte, Ökonomen wie Rogoff und Krugman eine staatlich-planwirtschaftliche Einmischung in die Märkte fordern, die selbst chinesischen Funktionären die Schamröte ins Gesicht treiben würde.
Antworten
A.L.:

Auszug daraus

2
05.12.12 11:24
....Reinhart: Die kurze Antwort ist, dass [die Lage in Europa] viel schlimmer ist als die in den USA. Die Finanzkrise ist hier zu einer Staatsschuldenkrise mit einer tiefgreifenden, W-förmigen Rezession. EZB-Präsident Mario Draghi hat Entgegenkommen gezeigt, indem er Käufe von Anleihen der Peripherieländer angekündigt hat. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. [...weil er Bernanke nachäfft - A.L.]

Aber eins ist ganz klar: Die Eurozone benötigt eine höhere Inflation. Austerität und die Lockerung der EZB reichen gemeinsam nicht aus, um die extremen Schuldenüberhänge in Ländern wie Spanien und Irland abzubauen. Und daher erwarten wir mehr Kreditausfälle, auch die Abschreibung von vorrangigen Schulden. Zahlungsausfälle werden nicht bei Griechenland enden. Es ist kein griechisches Problem, sondern ein europäisches. Bereiten Sie sich daher auf viel Volatilität in Europa vor.

(Link im letzten Posting)
Antworten
A.L.:

Hedgefonds profitieren vom Griechen-Bailout

7
05.12.12 11:31
www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/...nd-wette/7480284.html

Im Grunde stammen die Gewinne der Zocker aus den Taschen der deutschen Sparer, denen Draghi zur PIIGS-Rettung keine Zinsen zahlt.
Antworten
relaxed:

#101973 Durch die ersten Griechen-Bailouts

12
05.12.12 11:37
wurden die Banken und Versicherer gerettet, darin kann man noch einen gewissen Sinn für den Bürger und Steuerzahler sehen. Jetzt werden die Hedgefonds alimentiert, das ist Unsinn. Da wäre es sinnvoller, formale Insovenz zu erklären und Griechenland anschlließend zu reanimieren. Kann ja auch in Euro sein, wenn das für Europa so wichtig sein sollte.
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
Antworten
relaxed:

#101974 ... Analoges gilt

4
05.12.12 11:41
für Zypern.
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
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