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Meldung des Tages: Ein Gold-Asset in der Champions League der Geologie – Erstklassige Lage im „Land der Giganten“
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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Gold

Strategie Hebel
Steigender Gold-Kurs 4,99 9,99 14,93
Fallender Gold-Kurs 5,00 9,99 15,04
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH9LHP6 , DE000VJ4N2C4 , DE000VJ5BTD4 , DE000VJ4A9S0 , DE000VJ4XAY7 , DE000VJ4JN85 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Kicky:

Neue Debatte über Eurobonds

6
13.10.12 11:49
12.10.2012 ·  Wie soll sich die Währungsunion weiterentwickeln? EU-Ratschef Herman Van Rompuy hat einen Zwischenbericht zur Weiterentwicklung des Euroraums vorgelegt. Die EU müsse die Vergemeinschaftung von Schulden prüfen, heißt es darin.

Die Reformgruppe um EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy stößt trotz des deutschen Widerstands die Diskussion über die Einführung von Eurobonds neu an. Die EU müsse die Vergemeinschaftung von Schulden innerhalb des Euroraums prüfen, heißt es in dem Zwischenbericht der vier Präsidenten von Kommission, Rat, Eurogruppe und Europäischer Zentralbank zur Weiterentwicklung der Währungsunion, der am Freitag an die Mitgliedstaaten verschickt wurde. Konkret ist in dem Papier die Rede von einem Altschuldentilgungsfonds, wie er vom Sachverständigenrat und dem Europaparlament gefordert wird. Genannt werden auch Instrumente zur kurzfristigen gemeinsamen Verschuldung („bills“).

Beide Ideen waren schon im Juni in einem Vorläuferpapier aufgetaucht, galten aber wegen des starken Widerstands in einigen EU-Staaten, allen voran Deutschland, als nicht mehr diskussionswürdig. Die Autoren betrachten die Schaffung von Eurobonds allerdings als langfristig angelegtes Projekt,....

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...eber-eurobonds-11923787.html
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Kicky:

EU-Erweiterungsstop

5
13.10.12 11:52
Bundestagspräsident Lammert hält die EU derzeit für nicht erweiterungsfähig und spricht sich für einen Erweiterungsstopp aus. Die EU habe dringende Aufgaben in der Konsolidierung zu erledigen."Für die unmittelbar bevorstehende Zukunft halte ich die Europäische Union nicht für erweiterungsfähig", sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag". "Wir haben so viele dringende Aufgaben in der Konsolidierung der Gemeinschaft zu erledigen, dass wir nicht erneut den Ehrgeiz der Erweiterung an die Stelle der notwendigen Stabilisierung treten lassen sollten."

www.welt.de/politik/deutschland/...r-EU-Erweiterungsstopp.html
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Kicky:

Kaufkraft deutscher Rentner dramatisch gesunken

12
13.10.12 11:59
Die Rentner in Deutschland haben seit der Jahrtausendwende rund ein Fünftel ihrer Kaufkraft verloren. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, aus der die "Thüringer Allgemeine" zitiert. Demnach sank die Kaufkraft der Rentner im Osten um knapp 22 Prozent, im Westen um rund 17 Prozent.

(dass ich nicht lache,da zeigt sich doch mal wieder der statistische Betrug.Jeder der einkaufen geht,weiss dass es viel mehr ist seit Einführung des Euro.Die Abgeordneten spüren das natürlich weniger,denen erscheint dass sicher ganz normal für ein Stück Käsekuchen und iene kleine Tasse Kaffee 3,70 Euro zu zahlen oder für den Besuch beim Friseur 70 Euro)

Die durchschnittlichen Rentenzahlbeträge nach Abzug aller Sozialbeiträge lagen den Angaben zufolge in den alten Bundesländern zuletzt bei 1062 Euro und in den neuen Ländern bei 1047 Euro. Damit stiegen die Auszahlbeträge absolut in den alten Ländern seit dem Jahr 2000 um 17 Euro, während sie im Osten um 23 Euro sanken.Gleichzeitig stieg im selben Zeitraum der Verbraucherpreisindex aber um etwa 20 Prozent an. Dies erklärt den großen Kaufkraftverlust von 17 beziehungsweise 22 Prozent.....
www.welt.de/wirtschaft/article109810733/...tisch-gesunken.html
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daiphong:

#78 reale Arbeitseinkommen 2000-2010

7
13.10.12 12:47
differenzierte DIW-Studie dazu.
www.diw.de/documents/publikationen/73/...c.388565.de/11-45.pdf
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Dreiklang:

Sparkassen wollen Schuldentilgungsfonds

7
13.10.12 13:29
www.ftd.de/politik/konjunktur/...rgern-schaeuble/70103773.html

Die dt. Sparkassen wollen eine gemeinsame Einlagesicherung aller europäischen Banken verhindern. Sie befürchten, dass die Bundesregierung einer Rekapitalisierung der (span.) Banken durch den ESM zustimmt und die Mittel des ESM damit bald wohl eher sofort ausgeschöpft sind, worauf man diese Finanzierung auf das gesamte Bankensystem legen wird. Also schlagen sie zur Abwendung dieser "Gefahr" die Gefahr liegt in der politischen Unzuverlässigkeit unserer Volksvertreter einen Schuldentilgungsfonds, vor, in den die über 60% des BIP liegenden Schulden ausgelagert und vorrangig getilgt werden sollen.

Diese Vorstellungen kann man durchaus  als "bizarr" ansehen, aus folgenden Gründen, denen man ein paar Fragen voranstellen muss:

Wie soll ein "Schuldentilgungsfonds" die  übernehmen? Indem er sie aufkauft? (Das Geld dafür könnte nur von der EZB kommen)  Oder aber, indem der Schuldnerstaat seine Debtor-Position ausbucht und auf diesen Fonds überträgt? Lösen sich damit die Schulden des Staates wie von Geisterhand auf und die Schulden/BIP- Quote wird neu bzw. schön gerechnet? Wem werden die Schulden dann zugerechnet? Muss der jeweilige Staat Auflagen akzeptieren?

Die Antworten können nur negativ ausfallen, da:

-die Risiken dieser Anleihen nun dem Gesamtschuldner zugerechnet würden, dieser würde vor allem durch Deutschland (bzw. NL und FIN) vertreten

- der Gesamtschuldner sofort (drastisch) überschuldet wäre: Die Bunds würden wesentlich verlieren, im Extremfall auf "Junk" herabsinken

- der Kapitalmarkt würde daher "zu Recht" eine Verbesserung der Situation nicht erkennen (die Schulden sind ja nicht aus der Welt) - und jedwede Neuzeichnung von Schulden wäre mit hohen Zinsen verbunden (es sei denn, man würde auf Währungsinflationierung mit konsekutivem  Währungszusammenbruch setzen)

- die Problemstaaten weigern sich jetzt schon, Auflagen zu akzeptieren, warum sollten sie sich dazu bereitfinden, wenn der gleichsam magische Gesamtschuldner D. am Horizont erscheint?

Vor allem aber:  Solange die Problemstaaten ein Primärdefizit haben - kann der "Schuldentilgungsfonds" nicht einen Cent tilgen und schon im ersten Jahr dieses Fonds würde sich zeigen, dass sich seine Solvenzlage weiter (kontinuierlich) verschlechtert.
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daiphong:

...der Kollaps des spanischen Bankensystems -

5
13.10.12 13:41
die direkte Rekapitalisierung durch den ESM scheint zumindest auf 2014 verschoben.
http://www.ariva.de/news/...e-erst-2014-richtig-einsatzfaehig-4296244
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daiphong:

...der Kollaps spanischer Maut-Autobahnen

11
13.10.12 13:56
zu blöde geplant und gebaut und viel zu teuer - der Verkehr ging um 28% zurück, viele werden kaum genutzt:  fünf Betreiber sind bereits bankrott.    SZ
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daiphong:

Stoff

7
13.10.12 16:36
(Verkleinert auf 76%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 544348
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daiphong:

Da staunt der Chef-deutsche Arbeitnehmer sind treu

2
13.10.12 20:25
www.n-tv.de/wirtschaft/...nehmer-sind-treu-article7463776.html

sicher auch ein Grund für den geringen Lohndruck
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fkuebler:

daiphong 883: Die Schere, die berühmt-berüchtigte,

8
14.10.12 00:00

die sich nach meiner Beobachtung der Medien schon so lange und so weit geöffnet hat und immer wieder weiter öffnet, dass sich die Scherenblätter schon vielfach um 360 Grad gedreht haben dürften. Wahre Wunderwerke proletarischer Scherenschleifkunst...

Oder sollte es sich etwa um eine Schere im Kopf handeln, die natürlich ganz andere mechanische Möglichkeiten hat als eine in der Realität?

"Arbeit versus Kapital - In Deutschland öffnet sich die Schere zwischen Unternehmensgewinnen und Löhnen immer weiter - ganz anders als in Frankreich"

Und das auch noch seit 10 Jahren... Ich rätsele immer noch, welche der beiden Interpretationen die zutreffendere ist:

I: Die deutschen Arbeiter verelenden zunehmend, wenn man sie mit ihren Kollegen in Frankreich vergleicht.

II: Die französischen Unternehmer verelenden zunehmend, wenn man sie mit ihren deutschen Kollegen vergleicht.

Nach intensivem Nachdenken sehe ich jetzt aber doch noch eine Chance für eine experimentelle Auflösung: wenn in der näheren Zukunft die französischen Arbeiter massenhaft Care-Pakete an ihre deutschen Kollegen schicken, dann werde ich eher zur Möglichkeit I tendieren...

Antworten
Dreiklang:

Dt.Konsumverzicht./.strukturelle Verwüstung der EZ

15
14.10.12 10:53
Dass der Euro die Angebotsseite der Problemstaaten schwer geschädigt/verwüstet, hat, ja dass in der Konstruktion der Eurozone diese Verwüstung schon angelegt war,  wird bisher von der  Euro-Nomenklatura nicht thematisiert - wenn das doch irgendwo auftaucht, wird es sofort geleugnet. Statt dessen wird eine andere Geschichte erzählt. Geschichten können auch dann gut klingen, wenn sie falsch sind. Die Erzählung lautet:

Mit der Einführung des Euro erlangte Deutschland "ungeheure Wettbewerbsvorteile" , die verbunden mit "Lohnzurückhaltung" die Wirtschaften der anderen Länder geradezu stranguliert hätten. Nun müsse über "Vergemeinschaftung der Schulden" eben ein gewisser Transfer dieser Vorteile in die anderen Länder erfolgen, die Lösung also über die Vermögensseite gesucht werden.

Abgesehen von der völligen Unterschätzung der anfallenden Transfers ("Rettungsfonds") besteht die wesentliche Korrektur dieser Erzählung darin, dass Transfer von Anfang an in der EU angelegt war. Transfer bedeutet: Was der eine ausgeben kann, muss der andere "erspart" bzw. nicht-konsumiert haben. Die deutsche "Lohnzurückhaltung" bzw. der Konsumverzicht besteht auch nicht erst seit Beginn der EZ, sondern bereits seit Anfang der 90er Jahre. Mit der Eurozone ist der Transfer allerdings wesentlich - unhaltbar - gesteigert worden. Was über Transfer bezogen wird, wird nicht mehr selbst produziert und muss zwangsläufig zu einer Krise des Angebots führen. Das wurde aber nicht gesehen, denn der Transfer erschien getarnt als "Kapitalimport". Dieser "Kapitalimport" ist, wie wir wissen, nun zum allergrößten Teil fehlallokiert oder schlicht konsumiert worden - er ist nicht mehr da, weswegen die Kreditierung des Transfers jetzt die allergrößten Schwierigkeiten bereitet.

Der Transfer selbst - und nicht der mittelbar damit einhergehende deutsche Konsumverzicht - ist die Ursache der Angebotskrise und diese Krise kann nur dadurch behoben werden, dass der Transfer nicht mehr fortgesetzt wird. Wer jetzt nach "Eurobonds", "Bankenrettung" oder "Rettungsfonds" ruft, will aber in Wahrheit nicht weniger, sondern noch mehr Transfer, folglich auch noch (wesentlich umfassenderen deutschen) Konsumverzicht und gerät dadurch prozyklisch immer weiter in die Katastrophe.

Dass die Wirtschaften der Problemstaaten schneller schrumpfen als ihre Ausgaben , zeigt lediglich, dass diese Wirtschaften sich gemessen an ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit weiterhin in einem Überkonsum befinden. Unter solchen Bedingungen werden Berechnungen wie Schuldenquote / BIP  irrelevant. Es geht vielmehr darum, dass diese  Staaten sich  restrukturieren müssen, was nur über - massive - innere Abwertung möglich ist.
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Malko07:

Es gibt keinen deutschen

14
14.10.12 11:56
Konsumverzicht. Man vergleiche z.B. die Sparquoten mit anderen industrialisierten Länder in Europa und vor allem die aufgelaufenen Vermögen. Richtiger müsste man sagen, es fehlt an den Konsummöglichkeiten. Und die haben Gründe, die nichts mit dem Euro zu tun haben sondern eine Folge des 2. Weltkrieges und einer zum Teil falschen Politik sind sind.

Mit der Wiedervereinigung war das alte Sozialsystem nicht mehr haltbar, die klassische Arbeitslosenhilfe nicht mehr bezahlbar. Mit dem Überangebot an Arbeitskräften wurde der politische Druck immer größer den Arbeitsmarkt zu liberalisieren und die Sozialleistungen abzubauen, was dann auch stufenweise erfolgte.

Mit den vielen Arbeitslosen. der Möglichkeit der prekären Beschäftigung und der liberalisierten Leiharbeit wurde ein immenser Druck auf Gewerkschaften und Arbeitnehmer ausgeübt. Dabei ist man sicherlich partiell über das Ziel hinausgeschossen und hat auch Fehlstrukturen begründet, die wir heute zu spüren bekommen. Eine ist z.B. der Weg in englische Verhältnisse, wo immer kleinere Gruppen versuchen ihre Interessen durchzusetzen.

Gleichzeitig wurde die verdeckte Exportsubventionierung weiter ausgebaut. Den aktuellen Schritt, den wir momentan erleben, ist die Subventionierung des Stroms auf Kosten des Konsums. Eine schon langlaufende Subventionierung sind die Hartz4-Aufstocker bei den Zulieferern von großen Exportkonzernen (Daimler, BMW, Siemens, ...). Alles Elemente einer typischen Bananenrepublik. Es zählt nur der Export, koste es was es wolle im Konsum. Begründet wird der Unsinn immer mit "Arbeitsplätzen". Das reicht sogar ins Steuerrecht (Erbschaftssteuer, angedachte Vermögenssteuer, steuerlich stark subventionierter Handel mit Firmen/Firmenteilen). Diese schräge Wirtschaftslage entstand nicht erst mit der Wiedervereinigung, sie ist auch eine alte Tradition der alten Bundesrepublik. Nur mit der Wiedervereinigung ist es noch schlimmer geworden.  

Hätten wir den Euro nicht gehabt, hätte eine DM sicherlich gegenüber vielen Handelspartner aufgewertet und oben beschriebene Effekte wären noch stärker aufgetreten. Unsre Wirtschaftsstrukturen wären noch kaputter. Man erinnere sich nur an die entsprechenden Umverteilungen zu DM-Zeiten, wenn diese wieder stark aufgewertet hatte.

Wenn man manche Beiträge und Artikel liest, könnte man auch zur Überzeugung gelangen, der momentan viele Regen liege an den Europroblemen. Das Leben spielt eben nicht in der Welt der makroökonomischen Zahlen, mit denen man jeden Unsinn beweisen zu können glaubt, es ist wesentlich komplexer.
Antworten
Malko07:

Hier werden diejenigen bestraft, die anständig

10
14.10.12 12:10
gewirtschaftet haben. Gilt für die gesamte Republik, Europa und viele andere Gebiete auf dem Globus. Unseren Gemeinden steht z.B. auch weniger Geld zur Verfügung weil z.B. ihre Sparkassen mit ihren Landesbanken viel Geld in den USA verzockt haben.
Der USA Bären-Thread 14334761
Ganz Nordrhein-Westfalen ist pleite, nur Raesfeld nicht. Die 11.000-Einwohner-Gemeinde im Münsterland ist die einzige Kommune des Landes, die seit fast 20 Jahren keine Schulden macht. Wie konnte das gelingen? Eine Wanderung zwischen Solidarität und Solidität.
Antworten
Kicky:

es gibt ihn doch den Konsumverzicht

11
14.10.12 12:27
nur eben nicht bei bestimmten Altersgruppen oder Einkommensklassen.Besonders betroffen sind die Leute ,die aus dem Erwerbsprozess augeschieden sind oder wurden.

Nun verkehre ich nur selten mit Leuten,die sich überlegen, wieviele Häuser oder welchen neuen Mercedes sie sich kaufen.Aber es ist nun mal so,dass es immer mehr ältere Selbständige gibt,die nicht ausreichend vorgesorgt haben oder denen die Krise die Alterversorgung teilweise weggehauen hat.Die laufen nicht gerade rum und erzählen das überall.Architekten,Juristen,Künstler -und all die Akademiker in fragwürdigen Fortbildungen des Arbeitsamtes oder in lausigen Zeitverträgen,Leute die die 50 überschritten haben und den xten Versuch starten,wieder eine Stelle zu bekommen.Von denen kenne ich dank meiner sonstigen Aktivitäten abseits von Ariva sehr viele.

Und da gibt es ja notgedrungen sehr viele Möglichkeiten,den Konsum einzuschränken:
als erstes wird das Auto abgeschafft,dann lässt man sich die Haare länger wachsen und verzichtet auf den Friseur und die Kneipenbesuche,man geht seltener ins Kino oder in Konzerte mit hohen Eintrittspreisen.Und all diese spüren den Konsumverzicht sehr wohl.

Natürlich gibt es auch die Krisengewinnler oder Leute die nicht wissen ,wohin mit all ihrem Geld und Bilder für Millionen kaufen,ja es muss sie ja geben, sonst würde man nicht diese ganzen Designerklamotten wie Aigner,Vuitton,Rolex,Bulgari,Max Mara,Dsquared etc kilometerlang rechts und links am Ku-damm zwischen Uhlandstrasse und Olivaer Platz kaufen können zu Preisen ,über die ich immer wieder staune.Da gibt es sogar Friseure ,die vom Lehrling über den Topstylisten bis zum Beratergremium und den Direktor dir die Haare verschönern für 60 bis 120 Euro.Die würden vielleicht alle nicht überleben gäbe es nicht die vielen Russen auf Einkaufstour, Leute die nur bar bezahlen und keine Rechnung brauchen, selbst bei den Ärzten hier,die sich auf Privatpatienten spezialisieren und sich abends überlegen wie sie selber ihr Geld gut anlegen:Miethäuser sind wieder im Kommen.

Nur wer den steigenden Konsum feststellt und bei wem, das wäre schon interessant,auch wie hier die Schere klafft!
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Kicky:

Die Lüge über Atombomben auf Hiroshima u. Nagasaki

7
14.10.12 12:53
wie Zeitzeugen von damals in ihren Aussagen bezeugen ,hätte Japan sich auch so ergeben ohne die furchtbaren Bombenabwürfe,die einzige Bedingung war immer ,dass man den Kaiser respektiere-und das geschah ja dann auch

www.washingtonsblog.com/2012/10/...tain-russian-ambitions.html

Like all Americans, I was taught that the U.S. dropped nuclear bombs on Hiroshima and Nagasaki in order to end WWII and save both American and Japanese lives.

But most of the top American military officials at the time said otherwise.

The U.S. Strategic Bombing Survey group, assigned by President Truman to study the air attacks on Japan, produced a report in July of 1946 that concluded (52-56):

   Based on a detailed investigation of all the facts and supported by the testimony of the surviving Japanese leaders involved, it is the Survey’s opinion that certainly prior to 31 December 1945 and in all probability prior to 1 November 1945, Japan would have surrendered even if the atomic bombs had not been dropped, even if Russia had not entered the war, and even if no invasion had been planned or contemplated.

General (and later president) Dwight Eisenhower – then Supreme Commander of all Allied Forces, and the officer who created most of America’s WWII military plans for Europe and Japan – said:

   The Japanese were ready to surrender and it wasn’t necessary to hit them with that awful thing......


Im Museum für Fotografie in der Jenesstrasse läuft eine interessante Ausstellung über japanische Fotografie nach dem 2.Weltkrieg.Ich habe den zuständigen japanischen Museumsdirektor gehört ,als er über die Nachkriegszeit sprach,er erwähnte nicht mit einem Wort die amerikanischen Besatzer oder die völlig zerstörten Städte.Aber einige der Fotos sprechen kommentarlos für sich:Tokio war teilweise dem Erdboden gleichgemacht,Hunderte von hungernden Kriegswaisen irrten durch die Städte,von Hiroshima sieht man nur das Skelett der Kirche ,das als Mahnmal erhalten ist.Will man etwas mehr erfahren, sollte man sich den Film Hiroshima mon Amour von Alain Resnais ansehen.
Antworten
Malko07:

#100889: Missverständnis?

6
14.10.12 12:54
Es gibt keinen deutschen Konsumverzicht. ...... Richtiger müsste man sagen, es fehlt an den Konsummöglichkeiten.

Verzichten kann man nur auf etwas, was man könnte. Was man dagegen nicht kann, auf das kann man auch nicht verzichten. So habe ich "Konsumverzicht/Konsummöglichkeiten" verstanden. Also nicht, dass es am Angebot fehlen würde, sondern dass es am Geld fehlt zuzugreifen. Auch wenn man sich manche Ausgabe nicht mehr leisten kann (PKW-Beispiel), ist das in meinen Augen kein Verzicht, sondern man kann es eben nicht mehr.
Antworten
Kicky:

frisch gedrucktes Geld der Fed geklaut

7
14.10.12 12:58
gültig erst nächstes Jahr
From AP: "Federal authorities are warning merchants to be on the lookout for stolen $100 bills that aren't supposed to go into circulation until next year. The bills were stolen from an airplane that landed in Philadelphia from Dallas Thursday morning. The plane had been transporting money from the Federal Reserve facility in Dallas."

www.zerohedge.com/news/2012-10-13/...ls-stolen-federal-reserve
no comment
Antworten
Malko07:

#100890: Was wäre wenn ....

4
14.10.12 14:10
So kann man mit der Geschichte nicht umgehen. Die ach so "lieben" japanischen Kriegsverbrecher sollten bedingungslos kapitulieren und wollten nicht. Mit den Atombombenabwürfen sorgte die US-Armee für möglichst wenige weitere eigene Verluste und dazu waren sie mMn verpflichtet. Konventionelle Waffen haben im 2. Weltkrieg zu wesentlich größeren Verlusten an der Zivilbevölkerung beigetragen. Es gibt also offensichtlich keine braven Waffen. Deshalb sollte man es sich dreimal überlegen bevor man in den Krieg zieht.
Antworten
musicus1:

Kicky, ich mache ähnliche erfahrungen.....

13
14.10.12 15:07
mein bekanntenkreis ist  groß , mein freundeskreis klein, beiden  gemeinsam ist  das multikulti, die starken ziehen  die schwachen mit, egal  in welcher lebenslage sie sich befinden,  dieses  netzwerk ist sehr  aktiv  und  fünktioniert  seit   mehr als 25  jahren, verzichten können ist dann  kein problem, wenn du werte  gelebt und  vorgelebt hast, ich selbst  musste   bis noch vor 3 jahren  fast täglich  in restaurants  essen gehen.....heute haben  wir einen kochclub gegründet,   wir kochen zuhause, private einladungen haben  priorität,   wir leben  besser  mit   mehr lebensqualiität, und das geld , welches  wir im bereich restaurants z.b.  nicht ausgeben, geben wir  weiter  an diejenigen, die  etwas  brauchen können........ mein fazit, konsum nimmt ab, je älter wir  werden..... und wenn man  es richtig  macht, ist älterwerden   richtig  spannend.....dank  multiculti  ich  jedenfalls  bin  sehr zufrieden   mit  meinem leben.....
Antworten
permanent:

Die zweifelhaften Geschäfte eines Brokers

15
14.10.12 16:25

Insider packen aus: Die zweifelhaften Geschäfte eines Brokers

Die FXdirekt Bank soll über Jahre ihre Kunden ausgeplündert haben – unter den Augen der Finanzaufsicht. Gerichtsakten erhärten den Verdacht, die Bank bestreitet Unregelmäßigkeiten vehement. Wer hat Recht?

Kundin: Jetzt kommt eine rote Kerze.

Betreuerin: Das ist gut, weil Sie haben auf sinkende Kurse gesetzt. Jede Bewegung nach unten, davon profitieren Sie. (...) Oh, das sieht sehr gut aus.

Kundin: Jetzt hat es mich rausgeschmissen. Ich habe 450 Euro Gewinn.

Betreuerin (jubelt): Wahnsinn! Überlegen Sie mal! Wie lange sitzen wir hier? Und Sie sind ungeübt. Was meinen Sie, was Sie machen, wenn das sitzt!? (...)

Kundin: Ist das immer so einfach?

Betreuerin: Es verändert sich rein gar nichts.

Großzügige 50.000 Euro Spielgeld hat der Online-Broker FXdirekt der Kundin auf das fiktive Konto gebucht. Die enthusiastische Betreuerin im Callcenter lenkt sie am Telefon gezielt in eine Wette auf einen fallenden Dax. Und, oh Wunder, sie geht auf.

Verzögerung bei Demo-Konten?

Was die Kundin nicht ahnen konnte: Die Betreuerin sah womöglich, dass der Dax in den nächsten Minuten fallen würde. Nicht, weil sie hellseherische Fähigkeiten hätte, sondern weil Daten offenbar mit Verzögerung in die Demo-Konten von FXdirekt laufen. Eine Stichprobe der WirtschaftsWoche zeigt, dass eine Kundin im Demobetrieb andere, in dem Fall für sie bessere Kurse bekam, als zu den von FXdirekt ausgewiesenen Zeiten an der Börse gehandelt wurden. Die Bank bestreitet, dass Demokonten zeitverzögert laufen.

Kundin: Funktioniert das Demokonto so wie das Livekonto?

Betreuerin: Live funktioniert besser. (...) Das System hat ein paar Extras, die das Demo nicht hat. Sie bekommen zum Beispiel Hilfen vom System. Das wird mathematisch berechnet. Da werden Impulse gegeben, dass Sie wissen, ich habe jetzt gedacht, ich kaufe, und das System bestätigt das noch. Also solche kleinen Unterstützungen. (...)

Kundin: Habe ich hier einen Livechart?

Betreuerin: Es ist 99,9 Prozent gleich. Es wird regelmäßig aktualisiert, mehrmals am Tag und live angepasst.

Neue Kunden für den Broker

Job der Betreuerin ist es, für den Broker neue Kunden ranzuschaffen. Nach dem Test mit Spielgeld sollen die möglichst schnell echte Euro einzahlen. „Wenn Interessenten im Demo-Betrieb Tausende verdienen, erleichtert dies den Entschluss, ein echtes Konto einzurichten, ungemein“, sagt ein Aussteiger. Wer binnen Minuten Hunderte Euro Spielgeld abräumt, fängt an, sich reale Gewinne zurechtzuträumen.

Doch wer Vertrauen schöpft und harte Währung einzahlt, muss bei der Oberhausener FXdirekt um sein Erspartes bangen. Das Institut betreut nach eigenen Angaben 40.000 Kunden. Es beschäftigt über 100 Mitarbeiter, die Kunden keilen und, so sagen ehemalige Mitarbeiter, nach allen Regeln der Kunst ausnehmen sollen – und das unter den Augen der Finanzaufsicht BaFin, die die Bank beaufsichtigt.

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Kicky:

Dreister Betrug via Börse

6
14.10.12 19:50
Die bosnische Polizei verhaftet 84 Personen wegen Verdachts auf Betrug und Geldwäscherei. Im Zentrum des Sturms steht eine Firma mit Sitz in Zürich.
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Charlotte Jacquemart

Der Schweizer Schreinermeister ist ein Opfer unter vielen. 100 000 Fr. hat er verloren. Der Gewerbetreibende gibt sich selbst die Schuld: «Ich bin blind auf die Telefonverkäufer reingefallen. Man hat mir gesagt, die Firma würde bald übernommen, weswegen der Kurs stark ansteigen werde.» Da die angebotene Aktie Ultimaxus an der Frankfurter Börse kotiert sei, habe er keinen Verdacht geschöpft. Seine Hausbank kaufte die Aktie im Herbst 2011 für ihn.

Was der Schreiner nicht wusste: Ultimaxus ist ein wertloses Stück Papier, wie viele andere am First Quotation Board an der Frankfurter Börse. Die Deutsche Börse schliesst das Billig-Aktien-Board wegen Missbrauchs nun am 15. Dezember.

«Cold calling» nennt sich das Telefonsystem, mit dem Hunderte von Gewerbetreibenden in deutschsprachigen Ländern Millionen verloren haben. Und so läuft der Betrug: Am First Quotation Board in Frankfurt werden wertlose Penny-Aktien kotiert, hinter denen keine echten Firmen stecken. Danach suchen Telefonverkäufer gezielt KMU und Gewerbebetriebe, weil solche oft Liquidität besitzen. Sie bieten ihnen telefonisch Aktien an, die vor grossen Kurssteigerungen stünden. Bei den wenig liquiden Titeln reichen wenige Käufer, damit der Kurs steigt (siehe Chart). Die Telefonverkäufer beziehungsweise deren Auftraggeber, die sich vorab mit den Aktien auf tiefem Niveau eingedeckt haben, verkaufen diese mit Gewinn. Sobald auf Internetforen erste Zweifel aufkommen, bricht das Kartenhaus zusammen. Der Schreiner und seine Kollegen bleiben auf wertlosen Papieren sitzen.

Eine Firma, die ein solches Telefonverkaufsystem betrieben haben soll, ist die Dunmorr Group mit Sitz in Zürich. Die bosnische Polizei hat im Juli die Niederlassungen der Dunmorr Group in Sarajevo, Banja Luka und Bihac durchsucht und geschlossen. 84 Personen wurden verhaftet. Die Angestellten der Dunmorr Group sollen unter anderen Firmennamen (Titan Invest, Finata) Beträge in Millionenhöhe von Opfern aus der Schweiz, Deutschland und Österreich erschlichen haben. Der Münchner Anwalt Louis Roensberg vertritt rund 20 Geschädigte, darunter einige Schweizer, die insgesamt 1,5 Mio. € verloren haben. ......

www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/...etrug-via-boerse-1.17680521

irgendwie kommt einem das System doch sehr bekannt vor,nicht wahr?
und was hat die deutsche Börsenaufsicht gegen die dubiosen australischen und kanadischen Minenaktien,die an der Frankfurter Börse angemeldet wurden, getan ????
aber da gab es doch immerhin einen Prozess wegen Frontrunning...
Antworten
Stöffen:

Die finanzielle Repression

8
14.10.12 19:54
Eine weiterhin recht stark beachtete Thematik, welche wir hier im Thread auch oftmals angerissen haben, da sicherlich viele Staaten ihr Überschuldungsproblem versuchen werden, dieses in genehmer Zeit in "schmerzloser" Weise hinweg zu inflationieren. Anbei dazu die Meinungen einiger Protagonisten aus dem Asset-Management-Forum der Uni Zürich, einige wenige, jedoch sicherlich interessante Impressionen, freundlicherweise aus der NZZ entnommen, und an dieser Stelle hier unkommentiert, anbei:

Finanzielle Repression sorgt für schwere Zeiten

Anleger und Sparer dürften wohl viele Jahre unter der zunehmenden finanziellen Repression zu leiden haben. Dies befürchten mehrere Wissenschafter und Vertreter der Finanzbranche, die beim diesjährigen Asset-Management-Forum der Universität Zürich auftraten und die Folgen der Schuldenkrise diskutierten.

Unbegrenzte Mengen an Geld

Peter Bernholz, emeritierter Professor an der Universität Basel, analysierte dabei die derzeitige Situation in der Krise. In seinem Vortrag äusserte er sich sehr kritisch zur Politik der führenden Zentralbanken. Er zitierte den ungarischen Ökonomen Janos Kornai, der in den 1970er Jahren darauf hingewiesen hatte, dass eine der grossen Schwächen der Planwirtschaft darin bestehe, dass Unternehmen und andere Organisationen keinen bindenden Budgetrestriktionen unterworfen seien. Dies ist laut Bernholz heute bei den Zentralbanken der Fall, da sie unbegrenzte Mengen an Geld schaffen können. So sei es nicht erstaunlich, dass Politiker und Regierungen ihre Zentralbanken unter Kontrolle bekommen wollten, um ihre eigene Budgetrestriktion auszuweiten. Zurzeit sei dieser Prozess voll im Gang und äussere sich beispielsweise im Aufkauf von Staatsanleihen durch die Notenbanken sowie in der Target-2-Verschuldung südeuropäischer Banken. Wegen der Überbewertung des Frankens und der Einführung der Mindestgrenze gegenüber dem Euro ist auch die Schweiz indirekt betroffen. In früheren Zeiten seien ähnlich grosse Ausweitungen der Geldmengen nur im Vorfeld von Perioden mit hoher Inflation zu beobachten gewesen, sagte Bernholz. Auf kurze Sicht sei derzeit keine höhere Inflation zu erwarten – letztlich sei die Wahrscheinlichkeit aber hoch.

Von einer «neuen Anormalität» des Wirtschaftszyklus sprach Philippe Lespinard von der Anlagefondsgesellschaft Schroders in seiner Rede. Diese entstehe daraus, dass der Schuldenabbau in den grössten Volkswirtschaften gerade erst begonnen habe. Diese auch mit dem Schlagwort «deleveraging» bezeichnete Entwicklung ist laut dem Anlageexperten «gekommen, um zu bleiben». Angesichts der Höhe der in den vergangenen Jahrzehnten angehäuften Schuldenberge dürfte eine lange Phase des Schuldenabbaus bevorstehen. Die Suche nach politischen und ökonomischen Entscheiden, um aus der Krise herauszukommen, werde jahrelang andauern und für viel Unsicherheit sorgen. Schliesslich wisse derzeit niemand, wie man aus dieser Krise herauskomme. Die Zentralbanken dürften aus seiner Sicht weiterhin die Märkte manipulieren, Marktsignale ausschalten und das «süchtige» Bankensystem mit Liquiditätsspritzen versorgen.

Zentralbank-Manipulationen

Wie der Schroders-Vertreter rechnet auch Jan Poser, Chefökonom der Bank Sarasin, damit, dass die kommenden Jahre stark von finanzieller Repression geprägt sein werden. Dabei gibt er einen Zeithorizont von 10 bis 20 Jahren aus. In einer finanziellen Repression werden die Zinsen an den Kapitalmärkten künstlich niedrig gehalten, beispielsweise, indem die Zentralbanken Staatsobligationen aufkaufen. Gleichzeitig «zwingt» der Gesetzgeber die Investoren durch neue Regulierungen zu Investitionen in Staatsanleihen. Letztlich hilft dies zwar den Schuldnern, der Prozess führt aber zu einer schleichenden Enteignung von Sparern.

www.nzz.ch/aktuell/startseite/...uer-schwere-zeiten-1.17677015

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
daiphong:

#90 bevor man hier ständig "neue Wahrheiten"

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14.10.12 21:13
in die Welt setzt, sollte man die alten wenigstens ein ein bisschen studieren.

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Federal Reserve flirting with higher inflation

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14.10.12 22:07
Federal Reserve flirting with higher inflation
Reuters
| 14 Oct 2012 | 09:51 AM ET

NEW YORK/SAN FRANCISCO (Reuters) - Will the U.S. Federal Reserve look the other way if inflation overruns its target?

Risking the wrath of politicians and the central bank's hard-won reputation for keeping prices stable, three top Fed officials are touting plans for boosting employment that explicitly allow for inflation to run above the Fed's 2.0-percent goal.

Investors are wondering just how high - and for how long - the Fed may allow inflation to rise to encourage borrowing, investment and hiring. In theory, more people working means higher output, which should narrow the gap between what American workers are currently producing and their potential.

"The Fed's body language clearly says they think the output gap is huge and that they're willing to take risks on inflation," said Bluford Putnam, chief economist at futures exchange operator CME Group.

The Fed reduced official interest rates to near zero almost four years ago and has since then bought some $2.3 trillion in securities to boost the economy, taking the central bank deeper into uncharted policy territory.

With the U.S. economy still recovering only slowly, last month the Fed said it would keep buying bonds until the labor market outlook improves "substantially," a move that many investors expect will boost inflation, currently running below the 2.0 percent target.

Since the announcement, the central bank's top policymakers have been busy drawing their lines in the sand.

Minneapolis Fed President Narayana Kocherlakota says he would tolerate inflation of 2.25 percent, and John Williams of the San Francisco Fed says he's OK with 2.5 percent. The Chicago Fed's Charles Evans, considered one of the central bank's most pro-growth "doves," says he'd hold fast to low rates as long as the outlook for inflation stayed below 3 percent.

Volatility in bond markets suggests investors are adjusting their bets as to the true intentions of Fed Chairman Ben Bernanke and his core of policymakers, and whether they will be able to control inflation when the time comes.

"I wouldn't be surprised if they let it run to 3.0 percent for a quarter or two and still rationalize that by saying they still haven't seen unemployment go down like they want it to," said Mike Knebel, portfolio manager specializing in fixed income at Ferguson Wellman Capital Management in Portland, Oregon.

"Three percent still seems to be a fairly reasonable number in most people's minds - at least those of us who are old enough to remember when six percent was considered the norm," he said.

BERNANKE'S QUIET VICTORY

Inflation soared to over 14 percent in 1980 before the Fed under then-Chairman Paul Volcker finally wrestled it back down. Albeit far less severe, the last time inflation fears gripped the United States was in 2008, just before Lehman Brothers collapsed at the height of the financial crisis.

While inflation targeting has been a bedrock of central banking internationally for decades, the Fed only this year adopted an explicit target inflation but also, unlike most of its peers, is charged not only with keeping prices stable but also with maximizing employment.

In August, the Fed's preferred annual measure of inflation, the Commerce Deptartment's personal consumption price index was up just 1.5 percent for the year in August, while the more broadly watched U.S. Labor Department's consumer price index increased 1.7 percent. September's reading of the consumer price index is to be published on Tuesday and is forecast to see inflation at 1.9 percent.

Prices have generally stayed low and stable the last three years, representing a quiet victory for Bernanke amid fallout from the brutal recession in 2008 that threatened a period of deflation, which is the phenomenon of falling prices that held Japan in a slump for a decade.

After the central bank made its bold statement last month, announcing further bond buying until unemployment falls significantly, Bernanke was at pains to say that getting more Americans back to work would not come at the cost of higher inflation.

If inflation were to run above target, he told reporters, the Fed will bring it back to 2.0 percent "over time" as part of a balanced approach to achieving its two mandates of price stability and full employment.

One key indicator of inflation expectations, based on the gap between regular and inflation-protected U.S. Treasury bonds, jumped to a six-year high of 2.65 percent after the Fed's decision on September 13.

That so-called "breakeven" rate, which tracks expectations for inflation 10 years from now, is currently running at about 2.47 percent, according to Reuters data.

WILLIAMS NOT BUYING

Most people see inflation as a bad thing. Higher wages mean more money in consumers' pockets, but the price of everything they want to buy rises as well, typically too quickly for earnings to keep up.

Left to rise too fast for too long, inflation also risks devaluing the currency and stanching economic growth. The fact that gold prices, which usually move opposite the U.S. dollar, remain near record highs reflects concerns about future inflation.

But many influential economists believe that higher inflation expectations translate into lower "real," or inflation-adjusted, interest rates, which could stimulate the economy, an attractive selling point for a central bank running out of policy options.

Not everyone is buying the idea, including Williams, the policy-centrist chief of the San Francisco Fed, who this week announced that inflation would need to rise to 2.5 percent before he would want to rethink the Fed's low-rate policy to boost jobs.

"You would expect inflation to fluctuate within some kind of reasonable band, so say between 1.5 percent and 2.5 percent. Even in normal situations, inflation tends to fluctuate because of various shocks and events," Williams told Reuters on Wednesday.

But acknowledging that he is not troubled by inflation of up to 2.5 percent is a far cry from purposely stoking it to bring down real interest rates, or to cut the burden of household debt, he said. Firstly, he said, the Fed does not have that kind of hair-trigger control.

"The idea that you could create 4.0 percent inflation for a few years, and then bring it back to 2.0 percent, is a dream, a false dream," Williams said in his office overlooking San Francisco Bay.

The risk of trying that approach and then failing, he said, is a costly recession, the likes of which the United States has not seen since the Fed ratcheted up interest rates by about 16 percentage points to battle raging inflation through the 1970s and early 1980s.

But even if such precise managing of inflation were possible, higher inflation expectations may not generate the benefits that modern macroeconomic theory tends to predict, Williams noted. Instead of pushing up wages and house prices and trimming the real value of household debt burdens, higher inflation might simply create greater uncertainty, curbing investment and growth, he said.

Inflation could also damage the Fed's credibility, which many cite for U.S. price stability in the first place.

TRADING THE INFLATION TARGET

Supporters of more easing say the Fed has no intention of turning a blind eye to inflation.

"I disagree with the premise that what we're doing is seeking to gin up inflation," Jeremy Stein, the Fed's newest governor and a strong backer of the Fed's recent policy easing, said on Thursday.

Intentional or not, markets appear to believe that the Fed's inflation stance has shifted, if only slightly.

The brief jump in breakeven rates suggested investors are repricing the exact meaning of the central bank's inflation target, which may be warranted "if the Fed's policy stance implies a potentially somewhat higher inflation rate in coming years," said Roberto Perli, managing director of policy research at broker dealer International Strategy and Investment Group.

Charles Plosser, the head of the Philadelphia Fed and an inflation hawk who opposed the recent round of easing, warned, however, that the central bank may be sending the wrong signals.

Some people have interpreted the Fed's statement last month, that it won't start raising interest rates as soon as a U.S. economic recovery strengthens, to mean it is willing to tolerate higher inflation in order to lower the unemployment rate, Plosser said on Thursday.

"This is another risk," he said, "to the hard-won credibility the institution has built up over many years, which, if lost, will undermine economic stability."

(Reporting by Jonathan Spicer and Ann Saphir; Additional reporting by Chris Reese; Editing by Dan Grebler)

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daiphong:

Der deutsche Sonderweg

 
15.10.12 08:21
Ökonomen prophezeien Deutschland ein goldenes Jahrzehnt
www.ftd.de/politik/konjunktur/...tsche-sonderweg/70104239.html
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