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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 9,98 20,01
Fallender DAX-Kurs 5,76 9,99 20,02
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Malko07:

Totgesagte leben manchmal

9
14.09.12 09:21
länger:

Der USA Bären-Thread 14150650x.onvista.de/...=abs&SIZE=4&TYPE=LINE&SUPP_INFO=0" style="max-width:560px" />

und so werden manche Spekulanten richtig heftig rasiert. Sogar die SNB darf aufatmen und muss den Schweizer Franken nicht mehr manipulativ nach unten drücken.

Kann sich wieder ändern. Auf jeden Fall ist etwas Speck auf den Rippen nicht schlecht, sollte man doch noch den Mut aufbringen den Griechen den Geldhahn zu zudrehen.

Es wäre immer noch interessant zu hören wie der von der Sparkasse zusammengestellte Währungskorb aussieht.
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Stöffen:

Na ist doch logo

3
14.09.12 09:26
dass wenn ein 800 Pfund-Gorilla wie die Fedge ins Spielfeld rückt, es dort dann recht eng wird. Von daher geht"s halt für viele Akteure, welche unter dem Druck stehen, Renditen erwirtschaften zu müssen, von risikolosen Zinspapieren eben in (zinslose) Risikopapiere. Ob das langfristig in Tränen enden könnte, das interessiert aktuell scheinbar eher wenig.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Contrade 121:

zur "miesen Rendite"

8
14.09.12 09:28
also die Investoren sind schon ein mieses Volk: auf der einen Seite lechzen sie nach dem neuen Geld, weiteren Stimulanzien etc. und dann wenn es kommt, dann ist die Rendite mies! Tja Leute, was habt ihr den gedacht? Die Enteignungswelle ist in vollem Gange - und nicht dass ich damit unsere chirurgisch-präzise gerechnete Inflationsrate des EZB-Mufti - ich meine eher die Versicherungen, Altersvorsorge, Geldanlagen überhaupt.
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#99504

A.L.:

Bernanke "weiß mehr" als 97 % der US-Chefs

7
14.09.12 09:38

 

Der mMn sehr gut analysierende Artikel aus Street.com (unten) zeigt,  dass die überwiegende Mehrzahl der befragten US-Firmenchefs (97 %) ihre Investionen nicht davon abhängig machen, ob die Langfristzinsen durch QE3 noch ein bisschen weiter sinken. Es geht ihnen vielmehr um ökonomische Verlässlichkeit, um organische Nachfrage und organisches Wachstum - und all dies sehen sie durch die aktuelle Fed-Politik eher gefährdet. Nur wenn sich die US-Wirtschaft real verbessert, wollen sie mehr investieren. Steigende Aktienkurse und Rohstoffpreise, die QE3 vielleicht bringt, sind KEINE Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, steigende Rohstoffpreise sind sogar ein Hemmnis. Sie nützen allein der Zockerbanken-Industrie.

Wir  haben damit sozusagen aus erster Hand (US-CEOs) recht klare Hinweise,  dass auch QE3 (wie schon QE1 und 2 davor) nicht viel zur Belebung des  US-Wirtschaft und insbesondere zur Belebung des US-Arbeitsmarktes  beitragen wird. Arbeitsplätze entstehen, wenn investiert ist. Und  wenn die Chefs Angst vor Bernankes Finanzkapriolen haben und die reale  Nachfrage nicht wächst, dann investieren sie eben nicht. Notwendige Folge: QE3 wird ebenfalls "garantiert" keine neuen Arbeitsplätze bringen.

Bernanke (und die Finanzmafia) "regiert" somit nicht nur am Volk vorbei, sondern auch an den Realwirtschafts-Firmen. Die Antworten der Firmenchefs beweisen implizit, dass es Bernanke vor allem um US-Staatsfinanzierung aus der Notenpresse und Klientelpolitik für die Finanzmafia geht - wie mMn auch Draghi in Europa. Alle Argumente hinsichtlich "Zinssenkung" sind  erlogen und reine Rechtfertigung dieses  letztlich unwirksamen Bläh-Modells. Es mag vorübergehend Zeit kaufen, macht dafür aber den  schlussendlichen "Big Unwind" nur umso schmerzlicher.

A.L.
 



Fed's Bernanke Thinks He Knows More Than 97% of Company Executives
Campbell Harvey
09/13/12 - 05:04 PM EDT

NEW YORK (TheStreet) -- The Federal Reserve made a mistake today in launching QE3, the third round of quantitative easing. This is not just my opinion. It's what chief financial officers say.

In the Duke-CFO Survey released this week, we asked a key question:  If borrowing costs were reduced by 50 basis points (an optimistic  assessment of QE3), would you accelerate or increase your capital  investment? A total of 647 of 667, or 97%, of company CFOs said "no." (wegen Bilanzrezession, die Fed-Aktion ohne akute Notlage zeigt, dass es Bernanke in Wahrheit um Staatsfinanzierung aus der Notenpresse geht - wie auch Draghi. - A.L.)

We also asked why. Here I quote them directly (without changes to spelling or grammar).

1. We need increased growth.

"Forecasted  sales will determine the justfication for increased investment plans  much more than interest rates, which we feel will continue to be low for  quite some time."

"We have been getting good rates so far but I need revenue to stay consistent to want to invest in projects -- we need the sales." (z. T. steigen die Umsätze durch Obamas ebenfalls mit QE3 finanzierte Wohlfahrtsprogramme, aber die Wirtschaftsführer sind sich offenbar des Problems bewusst, dass "Nachfrage aus Foodstamps" allenfalls gepäppeltes (instabiles) Mickerwachstum, aber keine "organisch goldene Zukunft" verspricht - folglich bleiben Investitionen aus. - A.L.)

"We need to see reliable growth before (eben, eben, Verlässlichkeit - A.L.) we are willing to invest any further."

"The main driver of investment decisions for us is consumer demand and/or new products/new market entries. Borrowing costs in an important factor, but at current levels not a determinant one."

"We are currently in a holding pattern on capital investments regardless of rates until the overall economy recovers more."

"The investment plans are not tied to the interest rate, but rather to sales and profit." (Bernankes  Idee, mit Zinspolitik "alles regeln" zu können, war schon in  vor-ZIRP-Zeiten eine Illusion, in der QEx-Ära ist es eine planwirtschaftliche Anmaßung - A.L.)
 

2. Rates are already at historical lows.

"Currently financing capital additions in the 3% range. The desired yields on a project just won't be effected by couple points of interest cost one way or the other."

"Rates are already so historically low that there is not room to lower them enough to make a significant difference."

"The interest rate will not fluctuate that great to influence our decisions in this area. We already have exceptionally low financing available to us. Our weighted average interest rate on debt is currently the lowest in our history."

"We have a stated strategy and borrowing costs would likely not cause us to accelerate our plan."

"Rates already extremely low -- further reductions can only be minimal and will not drive investment decisions."

"Borrowing costs are already very low. Overall economy is weak not warranting any need for additional investment." (Durch  Gelddrucken wird die US-Wirtschaft auch nicht stärker, sondern  lediglich inflationär. Dasselbe gilt für die PIIGS und Draghi - A.L.)

"Interests  rates are low enough for investments to be made. However, near and mid  term economic conditions do not allow for these decisions to be executed  at this time."


3. Economic uncertainty and stricter regulatory climate.

"We need a better economic and regulatory climate. A decrease in interest rates is not what we need."

"Interest rates already at historic lows.  It's not high interest rates that are holding us back, but uncertainty  about federal policies and loss of financial wealth of our customers."

"Too much economic uncertainty -- want to be able to respond should the fiscal cliff scenario occur in the U.S."

"It is not interest rates but ROI (Erträge auf Investitionen, A.L.) and uncertainty."

Summary

It is amazing to me that all of the focus is on interest rates -- when these rates are at a 50-year low.

In order to make substantial progress on job creation, we need economic growth.
The key to economic growth is capital investment.  In a separate part of the survey, CFOs indicate a level of capital  investment over the next 12 months that is insufficient to make a dent  in the unemployment rate, currently at higher than 8%.

Even if QE3 is successful in lowering rates, the policy will fail to spur capital investment. While the Fed will spend $85 billion a month, the CFOs say they will have nothing to show for it.

www.thestreet.com/print/story/11700841.html

(Verkleinert auf 95%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 536961
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ivan73:

Was bedeutet diese Geldflutungsaktionen von

 
14.09.12 09:51
EZB/ESM und FED nun für die Börsen ? Alle rennen in Aktien und immerwährende Kurssteigerungen bis zum Knall ? Oder geht es durch die schwache Wirtsschaft nochmals deutlich nach unten ?
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Stöffen:

Fundamentals interessieren momentan nicht

3
14.09.12 09:58
Denn welches ist z.Z. das billigste Asset auf dem Markt ??

Richtig!

FIAT MONEY
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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A.L.:

Aus Bärensicht lichten sich die Nebel

9
14.09.12 09:59
Wir haben jetzt erstmals seit 2008 wieder ein weitgehend von Zentralbank-Drohungen "befreites" Short-Ambiente. Bernanke hat mit "Infinite Easing" gestern bereits das Maximum gegeben, ebenso Draghi mit seinem "unbegrenzten Aufkäufen" von PIIGS-Schrott. Das ist nun nicht mehr steigerbar.

Die Zentralbank-Fürsten werden sich fortan an real erzeugten Erfolgen messen lassen müssen, und dafür sieht es, wie # 505 zeigt, nicht gerade rosig aus.

Taktisch geht es aus Bärensicht jetzt darum, den richtigen Einstieg zu erwischen. Kurzfristig könnte es bis zum Verfall am Freitag noch mal hochgehen, weil voreilige Bären (bzw. solche mit zu langen Haltezeiten) noch rausgesqueezt werden.

Sobald die Indizes nachhaltig drehen und unter Supports fallen, können Shorts - nun erstmals seit 2009 OHNE weitere Flutungs-Drohung - ins Visier genommen werden.
Das ist aus Bärensicht sogar erfreulich. Wer hat schon Lust, vollgeladen mit Shorts von Bernankes nächster "Easing"-Überraschung erwischt zu werden. Letzteres war auch der Grund für die starken Anstiege der letzten Zeit. Short war einfach zu riskant (außer sehr kurzfristig mit engem SL).

Man sollte allerdings darauf gefasst sein, dass der erste größere Rücksetzer noch mal hochgekauft wird - ähnlich wie im Januar 2008, als der 2007-Hype abverkauft wurde.
Antworten
Dreiklang:

Zwei Gründe für den neuen Bläh-Modus der FED

7
14.09.12 09:59
A) Man musste Draghi etwas entgegensetzen - den Abwertungswettlauf möchte man der EZB nicht kampflos überlassen

B) WallStreet hat sich auf die Seite Obamas geschlagen - da der Markt QE3 bereits "eingepreist" hat, muss Bernanke auch liefern, um  vor den Wahlen einen  Absturz der Indizes zu verhindern.

A) ist für die US-Finanzpolitik nichts Neues. Warum aber setzt WallStreet nun auf Obama?

Antwort: WallStreet befürchtet, dass unter Romney das "linke" Lager der USA sich radikalisiert, was sich auch in der Demokratischen Partei widerspiegeln würde. Und der nächste Wahlfeldzug von Seiten der Demokraten mit der Forderung "Tötet WallStreet!" begleitet wird. Vorher schon würde im Zuge der Radikalisierung WallStreet die Scheiben eingeworfen werden. Und das kann Obama, mit dem das "linke" Lager ja an der Regierung ist, viel besser abfangen als der völlig nach rechts entgleiste Romney. Also ist Obama die bessere Wahl bzw das kleinere Übel.
Antworten
gigimail:

Die Höchsstrafe für den BT

12
14.09.12 10:17
Der USA Bären-Thread 536997
Antworten
A.L.:

Contrade # 488

6
14.09.12 10:19
Wieso QE4?

Gestern wurde QE3 doch als Endlosveranstaltung installiert. Die Fed wird nun so lange Weiterpumpen, bis sich "der US-Arbeitsmarkt erholt" hat. LOL.

Natürlich wissen die Fed-Fritzen nur zu gut, dass QEx einen Dreck für den Arbeitsmarkt leistet. Das ist sogar vorteilhaft, denn dann kann QEx WIRKLICH endlos fortgesetzt werden. Die US-Firmen können zwischenzeitlich noch weitere Arbeitsplätze nach China verlagern und so ebenfalls "garantieren", dass QE3 zur Endlosveranstaltung wird.

Dies zeigt, wie ich schon in # 505 detailliert habe, dass es der Fed allein um Staatsfinanzierung aus der Notenpresse und um Klientelpolitik für die US-Finanzmafia geht, die mit Aktien- und Rohstoffanstiegen Boni generieren will. Die Realwirtschaft geht der Bernanke - trotz aller Krokodilstränen - am Arsch vorbei.

Die gleichen Vorwüfe muss sich Draghi in Europa gefallen lassen. Er ist halt ein "echter Goldman" ;-)
Antworten
Malko07:

Dass bis zur Wahl noch

 
14.09.12 10:22
Großes passieren wird, glaube ich zwischenzeitlich nicht mehr. Wann genau der Vorhang zum Griechenlandtheater aufgezogen wird, ist noch unklar. Es sieht so aus, dass es erst nach der Wahl steigen wird. Sollte es schon vor der Wahl steigen, nehme ich an, dass Griechenland die nächste Tranche erhält. Steigt es erst nach der Wahl, ist das Ende wahrscheinlich nicht vorgegeben.
Antworten
ivan73:

AL #08

 
14.09.12 10:22
Stimmt schon, Heli-Ben kann dann mit einem QE-X niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken, es sei denn, er erhöht drastisch die Summen und stößt das Tor zur Hyperinflation weit auf.  Es könnte doch sein, daß, bevor die ihre Pleite eingestehen müssen lieber alles fast auf enen Schlag weginflatinieren möchten.
Antworten
A.L.:

Spanische Hauspreise fallen im Rekordtempo

5
14.09.12 10:25
Mit besten Grüßen aus der Realwirtschaft...

www.marketwatch.com/story/...ces-see-record-quarterly-drop-2012-09-14

The decline of Spanish housing prices accelerated in the second quarter, posting the steepest drop on record as a housing bust undermines the country's fragile banking industry amid weak domestic demand and rising unemployment.

Spanish housing prices fell at a 14.4% annual rate in the second quarter, after declining 12.6% in the first three months of 2012 and 11.2% in the fourth quarter, the country's statistics agency INE said Friday.

After over a decade of overbuilding and a rapid run-up in prices, Spain's housing boom ground to an abrupt halt in 2008, sending the economy into a tailspin. [Will Draghi jetzt auch noch die spanischen Häuser aufkaufen, um den Preisverfall planwirtschaftlich zu stoppen? ;-) A.L]

Spain is also struggling with a huge budget deficit and a local banking sector that is being strangled by the housing bust. In June, the government requested up to 100 billion euros ($130 billion) in aid from the euro zone to help recapitalize its ailing banks.
Antworten
Malko07:

Japan will aussteigen

5
14.09.12 10:32
www.ftd.de

Eilmeldung

Japan will bis 2040 aus der Atomkraft aussteigen

Eineinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima beschließt Japan den Atomausstieg. Auf einem
Ministertreffen sei am Freitag die Entscheidung gefällt worden, in den "2030er-Jahren" aus der Atomenergie auszusteigen. Das melden japanische
Medien. Japan folgt damit dem Beispiel Deutschlands.
Antworten
Malko07:

#99514: Ist ein positives Zeichen

3
14.09.12 10:39
und ist der Eurogruppe und der EZB zu verdanken.

Die spanischen Sparkassen haben in der Vergangenheit die Immobilien gehortet und zu den ursprünglichen Preisen in der Bilanz gelassen. Sie wurden jetzt gezwungen zu verkaufen, nach Marktpreisen zu bewerten und damit kommt der Markt in Bewegung und eröffnet die Möglichkeit der Sanierung des Finanzsystems.

Stellt keine Überraschung für einigermaßen Informierte dar und speziell aus diesem Grunde gibt es die EU-Aktion zur Rettung des spanischen Finanzsystems. Die spanische Regierung sträubt sich zwar noch, aber sie wird schon einen gehörigen Teil ihrer "Unabhängigkeit" abgeben müssen. Wird wahrscheinlich in wenigen Monaten soweit sein.
Antworten
A.L.:

# 513 - QE3 und die auscashende Realwirtschaft

7
14.09.12 10:42
QE4 kann ja erst kommen, nachdem QE3 ausgelaufen ist.

QE3 wurde jedoch gestern als Endlosveranstaltung eingeführt. Die QE3-Käufe sind an auflösende Bedingungen geknüpft (Erholung des US-Arbeitsmarkt), die auf absehbare Zeit mit ziemlicher Sicherheit nicht erfüllt sein werden.

Insofern ist damit auch die QE4-Drohung vom Tisch. Solange QE3 läuft, KANN es keine Easing-Überraschungen mehr geben, außer Bernanke steigert das Aufkaufvolumen nochmals.

Richtig interessant wird es für Bären, wenn die Indizes trotz fortlaufendem QE3 deutlich schwächeln. Das wäre ein Indiz, dass der Markt den Hütchenspielen der Fed nicht mehr folgt.

Außerdem gibt es noch zwei mögliche Negativ-Überraschungen:

- Mich würde nicht wundern, wenn US-Babyboomer die aktuellen Aktien-Höchstkurse noch stärker als bislang zum Auscashen nutzen. Normalsterbliche trauen dem Fed-Zinnober nicht. Irgendwann sind Zockerbanken die alleinige Halter. Das ist dann sehr fragil.

- Mich würde auch nicht wundern, wenn China und Japan die Fed-Aufkauf-Sause (QE3)  nutzen, um ihre eigenen, extrem hohen Bestände an US-Staatsanleihen in die Rallye hinein auszudünnen. Neue UST kaufen müssen sie ja nicht mehr, weil das jetzt die Fed (indirekt) übernimmt. Und Wirtschaft ist bekanntlich keine Kuschelveranstaltung. Wer mit US-Staatsanleihen, deren Wert langfristig durch Gelddrucken dezimiert werden soll, "betrogen" wurde, versucht beizeiten, das Zeug loszuschlagen. Solidarität mit USA wird es in China und Japan nur sehr begrenzt geben, zumal wenn dort die eigene Heide brennt.

Auscashende Baby-Boomer (= US-Realwirtschaft) und auscashende US-Gläubigerstaaten (= Auslands-Realwirtschaft) sind in Zeiten von QE sehr gefährlich und können dessen Wirkung zunichte machen.
Antworten
Contrade 121:

@AL...

 
14.09.12 10:43

QE 4 ist eigentlich ironisch gemeint, ausschließen kann man weitere Schweinereien aber auch nicht. Ich gehe konform mit Deinen Erläuterungen, dass die aktuelle Stimulation eigentlich nur dem Staat bzw. den Bad Banks nutzen. In einem Umfeld von Deleveraging und dem kompromisslosen Streit über die  US-Fiskalpolitik verringert sich die Schlagkraft der FED-Geldpolitik  immens. Die Probleme von USA liegen woanders: Es ist die immense Verschuldung, wirtschaftliche Abkühlung in Asien sowie die nach wie vor ungelöste EU-Krise. Und das kann FED nicht beeinflussen. Also Wachstumsimpulse, wenn überhaupt, können nur aus dem Umfeld steigender Preise. Spätestens da wird man feststellen müssen, dass auf diese Art und Weise keine Jobs geschaffen werden können. 

Antworten
Pichel:

von gestern abend

4
14.09.12 11:13
Zitat aus jandaya: "...Bernanke: Wenn der Aktienmarkt steigt fühlen sich die Menschen reicher ..."

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...

Der Mann in dieser Position , so ein Satz!

und hauptsächlich hat er damit seinen Job gerettet!
... (automatisch gekürzt) ...
Antworten
permanent:

Talanax sagte vor einigen Tagen den für diesen

4
14.09.12 11:20

Herbst geplanten Börsengang ab. Nun folgt Rheinmetall und sagt den Börsengang für die Automobilzuliefertochter ab. Wenn ich mir den Bösenstand anschaue, so würde ich denken, die Zeiten für einen Börsengang müssten sehr günstig sein.
Permanent

Rheinmetall bläst Börsen­gang der Autosparte ab - Option für Zukunft10:59
 +2,43%
Der USA Bären-Thread 14151486 Deutschlands größter Rüstungshersteller Rheinmetall bläst den Börsengang seiner Autosparte KSPG vorerst ab. Aufgrund der nach wie vor hohen wirtschaftlichen und. Mehr...
Rheinmetall bläst Börsen­gang der Autosparte ab - Option für Zukunft10:59
 +2,43%
Der USA Bären-Thread 14151486 Deutschlands größter Rüstungshersteller Rheinmetall bläst den Börsengang seiner Autosparte KSPG vorerst ab. Aufgrund der nach wie vor hohen wirtschaftlichen und. Mehr...

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Pichel #519, da hatte die BUBA in der

2
14.09.12 11:23

Vergangenheit ja eine gänzlich andere Einstellung:

http://www.ariva.de/forum/...anent%20mises&page=3969#jumppos99231

Das ist dann wohl nicht mehr zeitgemäß würde man heute vielleicht sagen.

Die gute, alte Zeit.

Permanent

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Wenn ich mir nicht selber versprochen hätte

6
14.09.12 11:25

keine Derivate mehr zu handeln, dann würde ich heute einen Short auf den MDAX ins Depot nehmen.

Wir sind am ATH. Es läuft gut.

Permanent

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permanent:

Andalusien braucht Geld

5
14.09.12 11:32
Leere Kassen in Spanien

Andalusien braucht Geld

Die spanischen Regionen sind finanziell klamm. Katalonien und Murcia haben bei der Zentralregierung in Madrid bereits um Hilfe gebeten. Nun muss demnächst die im Süden gelegene Region Andalusien an den Tropf. Dabei steckt der spanische Staat selbst in Finanznot.

Die spanische Region Andalusien steht laut einem Zeitungsbericht kurz davor, die spanische Regierung um insgesamt 2,4 Milliarden Euro an Nothilfe zu bitten. Bereits Anfang September hatte die Region zugeben müssen, schnellstmöglich 1 Milliarde Euro zu benötigen.

Nach Angaben der Zeitung "El Pais" beschäftigt sich die Regierung in Madrid mit dem Antrag. Ein Mitarbeiter sagte aber, dass sich das Kabinett um Ministerpräsident Mariano Rajoy sehr wohl bewusst sei, dass Andalusien am 4. Oktober Anleihen über 600 Millionen Euro tilgen müsse. Es werde keine Region ohne Liquidität alleine gelassen.

Neben Andalusien haben bereits Katalonien, Valencia und Murcia um Hilfe aus dem innerspanischen Rettungsfonds angefragt. Er ist 18 Milliarden Euro schwer und wurde von der selbst in Finanznot steckenden Zentralregierung aufgelegt. Allein Katalonien braucht mindestens 5 Milliarden Euro an Notkrediten.

Forderungen an Spanien

Die Niederlande und Irland machen am Rande des Treffens der Eurozonen-Finanzminister in der zyprischen Hauptstadt Nikosia Druck auf Spanien. Es sei zu hoffen, dass Madrid klarstelle, ob es Finanzhilfen beantragen wolle, sagte der irische Finanzminister Michael Noonan. Der niederländische Finanzminister Jan Kees de Jager betonte, wenn Spanien unter den Rettungsschirm schlüpfe, müsse es Auflagen erfüllen.

Die Hilfen würden an Bedingungen geknüpft, sagte Jager und forderte das Land auf, seine Reformbereitschaft unter Beweis zu stellen. Sein spanischer Kollege Luis de Guindos versicherte, derzeit hätten das Erreichen der Defizitziele und Reformen höchste Priorität für die Regierung in Madrid.

Immobilienkrise grassiert

Keine Entspannung gibt es auf dem arg gebeutelten Immobilienmarkt. Im zweiten Quartal fielen die Häuserpreise in Spanien so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr. Sie sanken um 14,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, teilte das Statistikamt in Madrid mit. Im ersten Vierteljahr hatte das Minus noch 12,6 Prozent betragen. In allen Kommunen ging es mit den Preisen bergab, besonders kräftig in der Hauptstadt Madrid mit 16 Prozent und im wirtschaftlich starken Katalonien mit 16,5 Prozent.

Nach einem jahrelangen Bauboom mit steigenden Immobilienpreisen platzte die Blase während der Finanzkrise. Die Banken kämpfen mit zahlreichen faulen Krediten, weil viele Spanier sich finanziell übernommen haben und die Immobilien nicht mehr oder nur mit enormen Einbußen losgeschlagen werden können.

Quelle: wne/DJ/rts

Antworten
Kicky:

QE ist banal geworden sagt Ambrose Evans-Pritchard

3
14.09.12 11:40
sogar 5 der Gegner sind ruhig geworden und die Hawks haben zugestimmt
www.telegraph.co.uk/finance/comment/...s-Fed-launches-QE3.html

Fed chairman Ben Bernanke no longer faces a banking collapse, or an imminent spiral into debt deflation. He has launched QE3 at a time when credit is expanding, M3 money is growing at 5pc, and core inflation is above 2pc. This is QE by choice. The extra juice is insurance against a clutch of nasty risks ahead: a Chinese hard-landing, deepening slump in Europe, and the looming “fiscal cliff” in the US – net tightening of 4pc of GDP if Congress lets it happen.

This is well-advised. The manufacturing ISM index in August flashed contraction. New orders were awful. The economy is close to a tipping point, and that matters for the whole world.

A study by Nathan Sheets at Barclays Capital found that once US growth drops below 1.5pc on “a rolling four-quarter basis”, it then falls by nearly 3pc over the next year. “We find that the spillovers are much larger as the US economy cuts through its stall speed, with the sensitivity of foreign growth roughly twice as large as at other times,” he said.

Yet Mr Bernanke’s main eye is on America’s intractable jobs blight – “a grave concern, not only because of the enormous suffering and waste of human talent it entails, but also because high levels of unemployment will wreak structural damage on our economy that could last for many years”, he said

The Fed has switched to targeting jobs – not prices – sure that the headwinds of debt-deleveraging will check inflation. ........
Antworten
Kicky:

Gold Bugs freuen sich

2
14.09.12 11:44
......Gold tends to benefit from easy-money policies as investors utilize the precious metal as a hedge against potential inflation that could ultimately result from the Fed’s policies......

blogs.wsj.com/marketbeat/2012/09/13/...gs-rejoice-qe3-is-here/

und der Chart dazu:
s.wsj.net/public/resources/images/...ldin_P_20120913133613.jpg
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