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Der USA Bären-Thread


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A.L.:

"too fat to save"

9
13.09.12 10:35
A.L.:

Draghis Verstrickung im Goldman-Griechen-Deal

9
13.09.12 11:07
(als Gegendarstellung zum Wikipedia-Infotainment in # 443 - von wegen "virtueller Schaum vor dem Mund". LOL.)

Goldmans "Hilfe" - mit trickreichen Derivate-Swaps zum Schuldenverstecken - erlaubte den Griechen Anfang der 1990er Jahre ihren betrügerischen EU-Beitritt.

Doch Goldmans Swap-Spekulationen liefen in der Folgezeit mehrfach schief und führten dazu, dass aus den ursprünglich 2,8 Milliarden Euro Griechenschulden am Ende satte 5,1 Mrd. Miese wurden. Die 5,1 Mrd. Schulden wurden dann 2005 an die griechische Zentralbank "übereignet", weil Goldman die Sache - die mit einer Verschwiegenheitsvereinbarung einher ging - zu heiß wurde (Details: Text unten).

Für die Goldmänner zählte indes nur, dass sie bei dem "Deal" 600 Millionen an Provisionen einsacken konnten. Draghi war zu der Zeit im Londoner Büro von Goldman Sachs als Chef des Europäischen Risikomanagements tätig. Seine nachträglich vorgetragene Behauptung, er hätte von den Deals nicht gewusst, riecht nach dreister Lüge. (Allein schon die Tatsache, dass er diese Behauptung aussprach, beweist, dass er zur fraglichen Zeit in dieser Position tätig gewesen sein musste - was die "Widerlegung" in # 433 absurd macht.)



Schuldenkrise
Griechenland: Geheimer Deal mit Goldman Sachs löste Euro-Krise aus
Deutsche Mittelstands Nachrichten - 08.03.12

Für die Investmentbanken sind die Politiker die besten Kunden: Sie brauchen immer Geld und verstehen nichts vom Geschäft. So werden am Vorabend des griechischen Schuldenschnitts neue Details bekannt, wie Goldman Sachs den Griechen half, die EU zu betrügen. Für Goldman war es ein extrem profitables Geschäft. Für die Euro-Zone war es das Initialereignis für die größte Krise ihrer Geschichte.

Im Jahr 2001 befand sich Griechenland in der misslichen Lage, ein für den Euro-Beitritt zu hohes Defizit aufzuweisen. Daher beauftragte die griechische Regierung die Investmentbank Goldman Sachs, das Problem zu lösen. Goldman bot den Griechen eine 2,8 Milliarden Euro-Finanzierung an. Diese würde es der griechischen Regierung ermöglichen, die Maastricht-Kriterien der Europäischen Union zu erfüllen: Weil die Schulden aus dem Haushalt herausgerechnet werden konnten, würde Griechenland als hoffnungsvolles neues Euro-Mitglied begrüßt werden.

So kam es denn auch. Doch während der EU-Beitritt Griechenlands dank der Verschleierungs-Aktion reibungslos verlief, geriet das griechische Defizit weiter außer Kontrolle. Dass Europa via Griechenland an den Rand des Abgrunds geriet, ist im Grund auf die Kreativität der Investmentbank Goldman Sachs zurückzuführen, die in der kriminellen Energie der griechischen Regierung die Chance zu einem guten Geschäft erkannte. Goldman strukturierte den Deal mit den Griechen nämlich nicht einfach als normalen Kredit mit normalen Zinsen, sondern in Form eines komplizierten Derivate-Swaps – einem jener hochspekulativen Geschäfte, dessen Charme unter anderem die beschauliche Stadt Pforzheim unterlegen war (mehr hier).

Heute sagen die griechischen Politiker, sie hätten nicht verstanden, worum es ging. Sie beklagen, dass Goldman auf einer Geheimhaltungsklausel bestanden habe. Daher sei es ihnen nicht möglich gewesen, sich am Markt zu erkundigen, um welche Art von Geschäft es sich gehandelt habe. Der Chef der staatlichen griechischen Schuldenagentur, Spyros Papanicolaou, sagte dem Nachrichtendienst Bloomberg, dass Goldman den Griechen gedroht hätte: „Wenn ihr irgendjemand von den Konditionen erzählt, ist der Deal abgeblasen.“

Goldman gelang es tatsächlich, mithilfe komplizierter Währungsgeschäfte die Staatsschulden Griechenlands um zwei Prozent zu senken: Die Banker tauschten griechische Staatsanleihen erst in Dollar, dann in Yen um. Dies geschah zu veralteten und teilweise fiktiven Wechselkursen. Es geschah außerhalb des normalen griechischen Haushalts, weshalb es keinerlei Transparenz nach Brüssel gab.

Wie ein griechischer Beamter Bloomberg bestätigte, waren nicht nur die Zinsen fiktiv. Goldman verwendete für diese Transaktionen die fiktive Summe von 15 Milliarden Euro – ein Vielfaches mehr, als der eigentliche Kredit ausmachte. Dadurch stiegen die Chancen, aber auch das Risiko der Transaktion. Vor allem aber stiegen die Gebühren, die Griechenland an Goldman zu zahlen hatte.

Als der Auftrag vier Jahre später umgeschuldet werden musste, war der Deal vollständig aus dem Ruder gelaufen. Um die ursprünglichen 2,8 Milliarden Euro zurückzahlen zu können, hatte Griechenland nämliche eine Wette abgeschlossen – und zwar auf steigende Zinsen. Doch nach den Terroranschlägen am 11.September 2001 fielen die Zinsen, und die Schulden Griechenlands stiegen mit dem Refinanzierungsmodell gewaltig an. Um das Problem in den Griff zu bekommen, folgte Griechenland dem Rat von Goldman und startete eine neue Wette: Diese war nun an die Inflation in der Eurozone gekoppelt. Doch auch diese Lösung entwickelte sich zum Rohrkrepierer. Denn leider verliefen die wichtigsten Kennzahlen für diesen Swap genau andersrum wie von Goldman vorhergesagt. Goldman wettet selbst gerne gegen Unternehmen (mehr hier) und empfiehlt auch Wetten gegen Europa (mehr hier).

Die Folge für Griechenland: Aus einem Kredit von 2,8 Milliarden Euro war – dank der fachkundigen Beratung durch Goldman  – ein doppelt so hoher Schuldenberg geworden: Nun standen die Griechen durch die Derivate mit 5,1 Milliarden Euro in der Kreide. Goldman machte bei dem Deal einen Profit von 600 Millionen Euro – wobei schwer zu sagen ist, wie viel Gewinn die Bank wirklich erzielt hat, weil sie ja auch Kosten für den Kredite und die Transaktion verbuchen musste. Immerhin: Die 600 Millionen Profit stellten im Jahr 2001 etwa 12% des Umsatzes der Abteilung dar, die für Goldman das Geschäft machte. Der Chef der Abteilung: Lloyd Blankfein, heute oberster Chef von Goldman. Der Chef für europäisches Risiko-Management bei Goldman in London war zur damaligen Zeit einer, der später noch eine große Karriere in der europäischen Schuldenkrise machen sollte: Bis zum heutigen Tag bestreitet EZB-Chef Mario Draghi, auch nur irgendetwas von dem Griechen-Deal gewusst zu haben.

Anfangs waren die Griechen von dem Deal ganz begeistert: Sie hatten von Goldman drei Jahre Befreiung von der Schuldentilgung bekommen. Der gesamte Kredit wäre in den folgenden 15 Jahren abzubezahlen gewesen. Das schien ihnen, wie allen Schuldnern, eine attraktive Lösung – weil Schuldner immer auf Zeitgewinn setzen, auch wenn es keinen rationalen Grund dafür gibt, dass es einmal besser werden würde. [genau wie jetzt bei den Rettungsschirmen... A.L.].

Goldman wurde die Sache am Ende zu hieß. So reiste die zuständige Mitarbeiterin, Addy Loudiadis, im August 2005 nach Athen und sorgte dafür, dass der gesamte Kredit auf die griechische Notenbank abgewälzt wurde. Damit hatte Goldman ein gutes Geschäft gemacht – und der Schuldenberg war dezent in die öffentliche Hand transferiert.

Dasselbe geschieht im Übrigen beim aktuellen Schuldenschnitt: Das gesamte Risiko übernehmen die Steuerzahler Europas, weil die EZB, der IWF und die nationalen Notenbanken an die Stelle der privaten Gläubiger treten. So schließt sich ein Kreis: Das Bestreben der kriminellen griechischen Politik, die Zahlen zu fälschen, traf auf die skrupellose Geschäftstüchtigkeit von Goldman und wurde, weil das Geschehen in der Folge völlig außer Kontrolle geriet, zum Initialereignis der Eskalation der europäischen Schuldenkrise.

Der italienische Ökonomie-Professor und Autor des Standardwerks „Derivate und öffentliches Schulden-Management“, Gustavo Piga, sagte in einem Interview dieser Tage: „Bei Deals mit Geheimhaltung haben die Makler immer die Oberhand und verwenden sie, um die Steuerzahler auszuquetschen. Die Verhandlungsmacht liegt vollständig in den Händen der Investment-Banken.“

PS: Inzwischen sind ehemalige hohe Mitarbeiter der Investmentbank direkt an politischen Schlüsselstellen in Europa angekommen. Der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, kommt aus der Chefetage von Goldman Sachs (mehr hier). Der italienische Premierminister Mario Monti wird im aktuell gültigen Jahresbericht immer noch als Senior Advisor geführt.

www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/03/39309/
Antworten
Europleite:

Gold und Silberankauf gegen Papiergeld!

12
13.09.12 11:45
Da hier einige ein Problem sehen mit Gold, Silber oder Edelmetalle  wie gestern niedergeschrieben, bin ich gerne bereit für die 10 Euromünze Silber, 100 Euro Au und die 200 Euro Münzen Au der EU Länder mit denen  man bei Aldi oder Lidl nicht bezahlen kann gegen liquide Geldscheine zu tauschen. Der Tausch erfolgt 1:1 wie auf der Münze beschrieben gegen Geldschein mit dem gleichen Geldwert. Die offizielle Eurogeldschein der EZB sind Unterschrieben mit Duisenberg, Trichet oder Draghi.

10 DM Münzen Silber Deutschland werden mit 5,11 Euro berechnet.

DM/Euro Umtauschkurs:  1/1,95583

Dieses Angebot ist alternativlos und unbegrenzt und nur für die Arivaner einlösbar!

Paypal und Giralgeld wird nicht angenommen!

Münzen die kein Gold oder Silber haben sind vom Umtausch ausgeschlossen!

Die Europleite hilft doch gern mal aus!

Also, ich warte auf euere Angebote und garantiere diskrete Abwicklung.

Europleite

P.S.: Als Beispiel siehe Bild unten, dass eine 200 Euro Münze Deutschland zeigt gibt es gutes Papiergeld zum gleichen Gegenwert. 200 Euro bleiben erhalten und sind 200 Euro!
Nur Bares ist wahres!!!!!
Der USA Bären-Thread 536623
Antworten
A.L.:

Wenn die Goldmünze

 
13.09.12 11:57
ein Stück mit  200-Euro-Nennwert ist - und sie auch nur für 200 Euro als Zahlungsmittel in Empfang genommen wird - , dann wird ihr Wert entsprechend mit dem des Papiergeldes dahinschmelzen.

Um einen (etwaigen) gestiegenen "inneren Wert" zu realisieren, bliebe dann nur noch, sie zum Einschmelzen an die Degussa zu verkaufen.

FAZIT: Dann doch besser gleich Barren, die sind schon eingeschmolzen.
Antworten
Malko07:

#99452: Dass GS den Griechen

8
13.09.12 12:14
bei der damaligen "legalen" Manipulation ihre Zahlen geholfen hat ist doch unbestritten. Legal bezeichneten sie immerhin Vertreter der damaligen Bundesregierung. Trotzdem zeigt diese Art Zahlen zu manipulieren, die kriminelle Handlungsweise der Finanzmafia. Derartige Beispiele gibt es massenweise und nicht nur seitens GS und leider auch noch heute.

Dein Beweisführung bezüglich Draghi gehört allerdings schon in einen Verschwörungstopf à la die Erde ist eine Scheibe. Ich habe das Interview mit deiner angeblichen Beweisführung gesehen. Die Frage bezog sich auf das Wissen zu seiner Zeit bei GS (2004-2005). Er verneinte diese Frage weil er nichts mit Staatsfinanzierung zu tun hatte. Er war für Privatkunden zuständig. Also Sarazin ist in seiner generell negativen Beurteilung von Ausländern harmlos dagegen gegenüber dieser Argumentation mit bewusst fehlerhafter Daten. Schwach, sehr schwach!
Antworten
relaxed:

#99453 Ich kaufe dir deine Vrenelis auch

4
13.09.12 12:17
für 20 Franken ab ... kann ich mir trotz des starken Frankens noch leisten. ;-)

#99454 Münzen, die offizielles Zahlungsmittel sind, könnten beim kommenden Gold- und Silberbesitzverbot ungeschoren davon kommen. ;-))
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
Antworten
KuK Hofmarsc.:

99543

6
13.09.12 12:19
Alternativloses Angebot ... was soll das hier im Forum??
Jede normale Bank zahlt den Nennwert von EUR-Münzen, etliche davon (Sammlerstücke) sind das x-fache wert ... ich würd mir irgendwo anders Deppen zum Abzocken suchen.
Was für ein Schwachsinn! Oder soll das ein Scherz sein?
Antworten
Malko07:

Italien

5
13.09.12 12:22
ROM (dpa-AFX) - Das angeschlagene Euroland Italien hat am Donnerstag von den jüngsten Beschlüssen der Europäischen Zentralbank (EZB) stark profitiert und hat sich zu deutlich günstigeren Zinsen insgesamt 6,5 Milliarden Euro am Kapitalmarkt besorgt. Bei einer stark beachteten Versteigerung von Staatsanleihen mit einer Laufzeit von drei Jahren sei der Zuschlag bei einem Zinssatz von 2,75 Prozent erfolgt, teilte die italienische Schuldenagentur in Rom mit. Bei der letzten vergleichbaren Auktion am 13. Juli hatte die Rendite etwa doppelt so hoch bei 4,65 Prozent gelegen.

Eine ähnlich starke Nachfrage zeigte sich auch bei Staatsanleihen mit Laufzeiten bis 2026 und bis 2017. Bei den Papieren bis 2026 fiel der Hammer bei einem Zinssatz von 5,32 Prozent, bei den fünfjährigen Anleihen bei 3,71 Prozent. In beiden Fällen lagen die vorangegangenen Auktionen für einen Vergleichswert zu lange zurück.

Im freien Handel mit italienischen Staatsanleihen zeigten sich am Donnerstag ähnliche Renditen wie bei der Versteigerung.

www.onvista.de/
Antworten
Fillorkill:

kuk, ein Scherzchen (#453)

3
13.09.12 12:27
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
Antworten
Palaimon:

Drohung könnte reichen.....

16
13.09.12 12:30
Ratsmitglied Panicos Demetriades meint, dass die EZB möglicherweise gar keine Staatsanleihen finanzschwacher Euro-Länder kaufen müsse, sondern allein die Drohung mit unbegrenzten Ankäufen im Rahmen des neuen Anleihekaufprogramms möglicherweise ausreichen werde.
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Malko07:

US-WAHLEN

11
13.09.12 12:32
wirtschaft.t-online.de/...s-satte-52-prozent/id_59460186/index

Obama im Aufwind - Umfrage gibt ihm erstmals satte 52 Prozent

11.09.2012, 16:50 Uhr

WASHINGTON (dpa-AFX) - Im Lager von US-Präsident Barack Obama breitet sich Optimismus aus: Zwei Monate vor den Wahlen liegt der Amtsinhaber erstmals in einer Umfrage klar vorn. Nach einer Studie des TV-Senders CNN würde Obama derzeit 52 Prozent der Stimmen erhalten. Sein Herausforderer Mitt Romney käme lediglich auf 46 Prozent. Dem Sender zufolge bedeutet dies einen Sprung von vier Prozentpunkten für Obama in weniger als einer Woche. Bisher deuteten Umfragen stets auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin.




Malko07: Inzwischen fließen auch wesentlich mehr Wahlkampfspenden in den Obama-Topf als in den von Romney, auch aus der Finanzbranche. Letztere scheint umgeschaltet zu haben und Romney kaum noch Chancen zuzubilligen. Damit wird auch der, auch von mir, ins Spiel gebrachte Aktienabsturz vor den Wahlen immer unwahrscheinlicher. Es könnte also doch 2013 werden.
Antworten
permanent:

Die Chance, ohne Inflation davonzukommen, ist geri

10
13.09.12 12:33

„Die Chance, ohne Inflation davonzukommen, ist gering“

Die Notenbanken spielen ein gefährliches Spiel, meint Scott Minerd, Chefstratege von Guggenheim Partners. Der Ausweg: ein Goldstandard durch die Hintertür. Dadurch könnte der Goldpreis auf 10.000 Dollar steigen. Von Rolf Benders. Mehr… 

Antworten
A.L.:

# 455

6
13.09.12 12:39
Dass Draghi in seiner Eigenschaft als "Chef des Europäischen Risikomanagements" bei Goldman London "nichts mit Staatsfinanzierung zu tun" (# 455) gehabt haben soll, fällt wohl ins Reich der Legenden.

Draghi hat seine Beteiligung am Griechen-Deal später abgestritten. Das könnte zum einen auf die mit dem Deal verbundene Verschwiegenheitsklausel (# 452) zurückgehen, die auch rückwirkend gilt. Zum anderen wird einer, der bei der EZB zum Chef avancierte, seine Karriere nicht dadurch gefährden, dass er offiziell zugibt, zu den "Euro-Bestattern der ersten Stunde" gezählt zu haben.

Deine Sarrazin-Verdächtigungen mir gegenüber sind eine billige Nummer. Es geht um Draghi als Goldman-Drahtzieher, nicht um Draghi als Italiener. Wenngleich er als Italiener sicherlich die EZB-Weichen zum Vorteil von Monti und Co gestellt hat: Die italienische Finanzmafia könnte sich nämlich sonst wegen Überschuldung (die Du übrigens vor nicht allzu langer Zeit trotz 120 % Schuldenquote als nicht kritisch bezeichnet hattest) nicht mehr am freien Markt refinanzieren.
Antworten
permanent:

Gefahren für unser System sind unbestritten

6
13.09.12 12:45

vorhanden. Die großen Hungersnot sehe ich nicht auf uns zukommen.
Wer dennoch Sorgen hat dem empfehle ich wie bereits geschrieben:
 

Ein Stück Garten für den Gemüseanbau -ich auch heute bereits spannend, macht Spaß und man bekommt gesunde Sachen auf den Tisch. Auch für die Kinder ist es herrlich die Produktion der Lebensmittel hautnah zu erleben. Es erhöht die Wertschätzung für Nahrungsmittel. Es wird erkannt welche Arbeit darin steckt.
Hochprozentiges im Keller. Hält ewig und ist als Tauchwährung immer wieder gerne genommen. Außerdem kann man sich damit zur größten Not selber beglücken.
 

Permanent

Antworten
A.L.:

# 458 - sehr witzig

9
13.09.12 12:48
Zu den heutigen Auktionen italienischer Staatsanleihen:

"Eine ähnlich starke Nachfrage zeigte sich auch bei Staatsanleihen mit Laufzeiten bis 2026 und bis 2017..."

"Im freien Handel mit italienischen Staatsanleihen..."


Wo ist denn bitte schön der "freie Handel", wenn die EZB fast der alleinige Bieter ist? Auch "starke Nachfrage" ist hier kein Zeichen eines starken Marktes, sondern starker Manipulation.

Es ist verlogen, wenn Vokabular aus der Zeit des (zumindest in Ansätzen noch) freien Marktes rausgeklaubt wird, um planwirtschaftliche Manipulationen der EZB als "Marktgeschehen" zu verkaufen.
Antworten
Palaimon:

;o)))

15
13.09.12 12:49
Der USA Bären-Thread 536646
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Malko07:

#99465: Die EZB kauft momentan

3
13.09.12 12:57
überhaupt keine Anleihen.
Antworten
A.L.:

Wunder über Wunder

2
13.09.12 12:58
Dass die Italiener ihre Anleihen gut verkaufen können, nachdem die EZB - nun vom BVerfG abgesegnet - unbegrenzte Anleihenkäufe beschlossen hat, ist ein ähnliches "Wunder" wie:

Warum kann ich einen Stein höher werfen, als ich selber springen kann?
Antworten
Malko07:

Nennt man

3
13.09.12 13:00
Psychologie und die sollte man als Spekulant nicht vernachlässigen. Ansonsten ist die Kasse zu schnell leer.
Antworten
Malko07:

Irland

7
13.09.12 13:03
www.onvista.de/
heute, 12:19 dpa-AFX
Irland refinanziert sich zu deutlich günstigeren Bedingungen am Geldmarkt

DUBLIN (dpa-AFX) - Irland hat sich am Donnerstag zu deutlich günstigeren Bedingungen als zuletzt am Geldmarkt refinanziert. Es seien wie geplant Papiere mit einer Laufzeit von drei Monaten über 500 Millionen Euro platziert worden, teilte die Schuldenagentur NTMA am Donnerstag in Dublin. Die zu zahlende Rendite lag bei 0,7 Prozent. Bei der letzten vergleichbaren Auktion am 7. Juli hatte die Rendite noch bei 1,8 Prozent gelegen. Die Auktion war dreifach überzeichnet.


Manchmal wirken Worte stärker als Berge von Geld.
Antworten
A.L.:

# 467

8
13.09.12 13:04
Die Fed kauft offiziell auch selbst keine frisch begebenen Anleihen - nicht mal im Rahmen von QE ist dies geschehen.

Es macht aber letztlich keinen Unterschied, wenn stattdessen Zwischenbieter ins Feld geschickt werden, denen der Schrott später auf dem Sekundärmarkt wieder abgekauft wird.

Wenn Italo-Banken wissen, dass die EZB ihnen den Italo-Schrott demnächst wieder abnimmt, treten sie JETZT SCHON gehäuft als Bieter von Staatsanleihen auf - sonst geht ja ihr Staat pleite und es wird richtig ungemütlich. Außerdem erhöhen die Käufe indirekt ihre EK-Decke, weil ja auch Bestandsschrott in den Büchern dadurch aufgewertet wird.
Antworten
Eidgenosse:

Permanent, ein Stück Garten.

6
13.09.12 13:08
Meine Groseltern hatten rund ums Haus ca. 400-500 m2 Garten. Das ist viel Arbeit und man benötigt Platz und auch Wissen um die Lebensmittel einzulagern. Ist sicher möglich, aber nicht für alle. Ausserdem reichte auch das nicht um komplett unabhängig zu sein.
Der Selbstversorgerstatus (jeder hat Garten und holt Holz im Wald für den Winter) funktioniert im grossen Stil nie und nimmer.
Als Ergänzung kann jeder etwas dazu Beitragen das find ich o.k. aber komplett umstellen für alle ist unmöglich.
Antworten
A.L.:

Eidgenosse

6
13.09.12 13:12
Goldbarren (rostfrei) kann man auch in Einweckgläsern zwischen den Stachelbeeren verstecken und so vor dem Zugriff Schäubles schützen, der nur im Vorgarten gräbt.

So gesehen hat die Selbstbewirtschaftung auch taktisch Vorzüge.
Antworten
Malko07:

#99471: Warten wir auf die nächste

 
13.09.12 13:12
Target2-Veröffentlichung. Man wird dann sehen, dass nicht nur Italiener kaufen.
Antworten
Malko07:

#71

2
13.09.12 13:19
Es macht aber letztlich keinen Unterschied, wenn stattdessen Zwischenbieter ins Feld geschickt werden, denen der Schrott später auf dem Sekundärmarkt wieder abgekauft wird.

Aber bitte zuerst unter den Rettungschirm schlüpfen und die Konditionen akzeptieren. Wird wahrscheinlich Spanien machen müssen.
Antworten
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    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

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