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Der USA Bären-Thread


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A.L.:

Ja, und die Italiener

23
11.09.12 13:06
könnten ihre anteiligen Schulden gegenüber Deutschland mit einer Wiedergutmachung für die Niederlage in der "Varus-Schlacht" verrechnen.

Ohne die heldenhafte germanische Abwehrschlacht unter Führung von Hermann dem Cherusker - der im Teutoburger Wald ein Achtel des römischen Gesamtheeres niedermachte - wäre Deutschland schon im Jahre 9 n. Chr. zur römischen Provinz geworden.

Dies blieb bislang ungesühnt! Wenn man für die 2003 Jahre, die seitdem ins Land gingen, auch nur 3 % Zinsen anrechnet, dann ist Deutschland in Italien mit Billionen verschuldet!

Man muss Draghi daher nachsehen, dass er sich für dieses schreiende Unrecht nun nachträglich entschädigt, in dem er sich die Wiedergutmachung selber druckt.

de.wikipedia.org/wiki/Varusschlacht



Hermanns-Denkmal - soll auf Draghis Wunsch nun nach Brüssel transferiert werden.
de.wikipedia.org/wiki/Hermannsdenkmal
Der USA Bären-Thread 535990
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A.L.:

P.S.

3
11.09.12 13:08
Das ist die "Anschluss-Satire" an Posting # 315, in dem die Griechen ihre Staatsschulden mit angeblich unterbliebenen Wiedergutmachungen aus dem 2. Weltkrieg verrechnen wollen.
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Pichel:

Wo bitte steht abgelehnt ??

5
11.09.12 13:11
Anlässlich der Entscheidung des Rates der Europäischen Zentralbank vom
6. September 2012, mit der ein neues Programm über den Ankauf von
Staatsanleihen finanzschwacher Eurostaaten beschlossen worden ist, hat
der Antragsteller im Verfahren 2 BvR 1390/12 sein Begehren im
einstweiligen Rechtsschutz vor dem Bundesverfassungsgericht erweitert.
Sein am 7. September 2012 eingegangener Antrag ist darauf gerichtet, dem
Bundespräsidenten die Ratifikation des ESM-Vertrages zu untersagen,
solange nicht der Rat der Europäischen Zentralbank seinen Beschluss
über den Ankauf von Staatsanleihen aufgehoben und die Wiederholung eines
solchen Beschlusses verbindlich ausgeschlossen hat.

Der auf den 12. September 2012, 10.00 Uhr, anberaumte Termin zur
Verkündung einer Entscheidung bleibt aufrechterhalten.

www.bundesverfassungsgericht.de/...itteilungen/bvg12-065a.html
... (automatisch gekürzt) ...
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Fillorkill:

Die grosse Illusion

7
11.09.12 13:41

 

Die große Illusion

Euro-Rettung? Alle warten auf das Urteil des Verfassungsgerichts und den Bericht der Troika. Dabei ist alles schon entschieden.

Wir glauben gern, dass wir die Macht erkennen können. An ihren  Symbolen       zum Beispiel oder daran, wie sie ausgeübt wird. Aber das  ist ein Irrtum. Manchmal ist die       Macht unsichtbar, manchmal  entfaltet sie sich im Verborgenen, dort, wo wir sie nicht vermuten,        hinter dem Rücken der Entscheider, jenseits der etablierten  Prozeduren.

So wie im Moment, bei der Rettung des Euro. Die Macht, so viel ist  sicher, hat sich verlagert, wohin genau, ist schwer zu sagen. Klar ist  nur, wo sie nicht mehr ist. Nicht beim Bundestag, der vorwiegend  nachvollzieht, was anderswo beschlossen wurde. Nicht bei der Bundesbank,  die nur noch eine Zentralbank unter anderen ist. Und wohl nicht einmal  mehr beim Bundesverfassungsgericht, das eigentlich als das mächtigste  Gericht der Welt gilt.

 

Alle Institutionen arbeiten noch, alle spielen weiter ihre Rolle,  aber zu glauben, sie hätten noch substanziell etwas zu entscheiden, das  ist eine Illusion. Die große Illusion dieses Spätsommers. Der Eindruck,  irgendwer könnte den Euro-Rettungsplan noch umsteuern oder gar stoppen,  trügt. Viel zu viel steht mittlerweile auf dem Spiel, zu viel  politisches Kapital wurde investiert, zu viele Milliarden wurden  angehäuft, niemand kann mehr Nein sagen. Und niemand wird es tun....'

'...Eine seltsam bunte Koalition hat gegen den ESM geklagt, die  Bundestagsfraktion der Linkspartei, eine Gruppe von  Wirtschaftsprofessoren, der CSU-Abgeordnete Peter Gauweiler ( 'der Cherusker') ebenso wie  mehr als 37.000 Bürger in einer Massenklage, der größten  Verfassungsbeschwerde, die es je gab. ..'

 

weiter zeit online

 

 

 

contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
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Pichel:

siehste!

5
11.09.12 13:52
11.09.12 13:47     DJN: *Dt.Bank: Wir sind in Italien und Spanien sehr profitabel
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 September 11, 2012 07:47 ET (11:47 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2012


... (automatisch gekürzt) ...
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permanent:

Ich würde mich nicht als Eurobären bezeichen als

11
11.09.12 14:01

Währungsbären hingegen schon. Geldhaltung ist seit geraumer Zeit vollkommen uninteressant. Meine Assets hatten in den letzten Jahren in der Summe p.a. zweistellige Wertzuwächse, eine für mich abnormale Situation bedeutet es doch im Umkehrschluss, Geld ist weniger Wert, ich kann mir weniger Assets dafür kaufen.
In der Konsumelt sieht es anders aus. Produktivitätszuwächse und ein Überangebot an Arbeitskräften halten die Preise auf den Konsumgütermärkten unter Kontrolle. Das sollte auch noch eine Weile so bleiben.

Permanent

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obgicou:

@Ischariot MD

6
11.09.12 14:02
die niedrigen Zinsen führen bereits jetzt zu Fehlallokationen in Deutschland, keine Frage.
Allerdings schätze ich die Gefahr dadurch niedriger ein, als die Gefahr, die von einem Auseinanderbrechen des Euro ausgeht.
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Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#99333

permanent:

Auftragseingang Deutschland

9
11.09.12 14:50


(Quelle: Statistisches Bundesamt) Auftragseingänge in der Industrie

Gegenüber dem Vorjahr notierten die Industrieaufträge arbeitstäglich bereinigt um 6,1 % niedriger. Die Inlandsnachfrage blieb um 5,7 % und die Auslandsnachfrage um 6,4 % hinter ihren jeweiligen Vorjahreswerten zurück.

Antworten
Pichel:

You’ve Been Warned.

4
11.09.12 15:07
Congress is back in session for two weeks before adjourning to back on the campaign trail. Their first order of business is to pass a stop-gap budget to get the government through the new year. No matter who wins the 2012 election, the budget MUST be priority one. Which is exactly what I said after 2010 mid-term elections…

www.forexlive.com/blog/2012/09/11/youve-been-warned/
... (automatisch gekürzt) ...
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US Trade Deficit Edges Up; Exports to Europe Tumbl

9
11.09.12 16:04
US Trade Deficit Edges Up; Exports to Europe Tumble
ECONOMY, INFLATION, EMPLOYMENT, UNEMPLOYMENT, MANUFACTURING, CPI, CONSUMER PRICE INDEX, JOBLESS CLAIMS
Reuters
| 11 Sep 2012 | 08:38 AM ET

The U.S. trade deficit grew slightly in July, as exports to Germany, France and other European nations shrank and imports from China soared to a new record.

The monthly trade shortfall was $42 billion, compared to a downwardly revised estimate of $41.9 billion for June.

Analysts surveyed before the report had expected a bigger shortfall of around $44 billion.

The ongoing debt crisis in Europe appeared to be taking a toll on demand, with U.S. exports to the 27 nations of the European Union falling 11.7 percent in July.

Exports to Germany were the lowest since February 2010 and the trade deficit with the EU was the biggest since October 2007.

Still, overall U.S. exports totaled $183.3 billion, down just 1 percent from a record high in June.

Also, U.S. exports of food, feeds and beverages, helped by high crop prices, set a record high in July.

Overall imports fell 0.8 percent to $225.3 billion, with a drop in world oil prices helping to cut the tally. Imports of oil and other industrial supplies and materials were the lowest since late 2010.

Meanwhile, imports from China hit a record high $37.9 billion in July, pushing the U.S. trade deficit with China to a record high $29.4 billion. (Read More: China's Wen Says Will Meet 2012 Growth Target)

U.S. exports to China, which has been one of the fastest-growing markets for U.S. goods, increased only 0.4 percent in July to $8.6 billion.

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permanent:

Moody's droht USA mit Herabstufung

9
11.09.12 16:49

Rating in Gefahr Moody's droht USA mit Herabstufung

Die USA könnte schon bald ihre Bonitäts-Bestnote verlieren. Wenn sich an der Politik nichts ändere, sei das AAA bald weg, sagen die Analysten von Moody's. Was von der Drohung zu halten ist, ist aber fraglich. Mehr…

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permanent:

Kritik an PSA Peugeot Citroen-Führung

7
11.09.12 16:51

Gutachten der Regierung Kritik an PSA Peugeot Citroën-Führung

Falsch aufgestellt und zu klein: Ein französischer Gutachter zeichnet ein düsteres Bild und hält dem angeschlagenen französischen Autobauer PSA Peugeot Citroën eine heftige Standpauke. Mehr…

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Stöffen:

Paradigmenwechsel

12
11.09.12 17:10
Wir haben hier im Thread in der letzten Zeit über die sich erheblich eintrübenden Konjunkturaussichten in vielen Ländern berichtet, die Tendenzen in Australien, Japan, Frankreich, usw., sind sogar schon rezessiver Natur. In der Vergangenheit waren das untrügliche Vorboten dafür, dass sich auch die Preise dieser Gemengelage gemäß der Preismechanismen eigentlich hätten dementsprechend anpassen sollen, was sie aber, wie wir aktuell erfahren, nun eben nicht tun. Die Preise steigen momentan in einer Weise, als wenn der nächste wirtschaftliche Super-Zyklus direkt vor der Tür steht. Aber warum, ist man geneigt zu fragen. Nun, umso schlechter die News, desto mehr "Pumpi-Pumpi". Ein gelungener Kommentar aus der NZZ dazu anbei.

Neue Gesetze in der Zeit der Manipulation

Der Preismechanismus funktioniert nur noch am Rande. Grund ist der offenbar unaufhaltsame Drang der Zentralbanken, mit geldpolitischen Massnahmen den natürlichen Verlauf der Wirtschaft zu manipulieren. Wenn die Währungshüter die Notenpresse ankurbeln, profitieren davon zuerst die Rohwaren.

Wenn die Konjunktur langsamer wird, fallen in der Regel die Preise. Erdöl verbilligt sich, weil die Nachfrage aufgrund der langsameren Konjunktur nachlässt. Ähnlich verhalten sich die Preise anderer Rohwaren. Auch Immobilien und Mieten werden in solchen Phasen erschwinglicher. Dieser einfache Zusammenhang leuchtet ein. Im Kern bedeutet das, dass die Preise sich der Nachfrage anpassen und als guter Leitfaden für die Marktteilnehmer dienen. Wenn ein Unternehmer plötzlich mehr für Mieten und Rohwaren zahlen muss, wird er sich überlegen, ob der Kostenanstieg auch überwälzt werden kann. Typischerweise ist das der Fall. Doch heutzutage steht der Unternehmer mit dieser These im Leeren. Der Preismechanismus funktioniert nur noch am Rande. Grund für die neue Hausordnung ist der offenbar unaufhaltsame Drang der Zentralbanken, mit geldpolitischen Massnahmen den natürlichen Verlauf der Wirtschaft zu manipulieren.

Unter dem neuen Regime gelten neue Gesetze. Schlechte Nachrichten zum Beispiel werden an den Märkten zu guten Nachrichten. Wenn die US-Wirtschaft wie am vergangenen Freitag weniger Arbeitsplätze als erwartet schafft, dann ist das gut für Rohwaren und andere zyklische Werte. Wenn die deutsche Wirtschaft unter steigender Arbeitslosigkeit leidet, dann ist das gut für den Euro. Diese Aussagen sind auf den ersten Blick verwirrend, doch so verhalten sich heute die Märkte. Kupfer zum Beispiel ist am Freitag um rund 4% gestiegen, und Aktien wie Caterpillar, die stark von der Konjunktur abhängig sind, haben zugelegt. Und das, obschon die US-Wirtschaft weniger Arbeitsplätze als erwartet geschaffen hat. Der Grund für die Euphorie ist die Erwartung von weiterem Geld-Drucken.

Wenn die Zentralbanken die Notenpresse ankurbeln, dann profitieren davon zuerst die Rohwaren. Mit etwas Verspätung verteuern sich dann andere sogenannte reale Vermögenswerte wie Immobilien, was schliesslich zu höheren Mieten führt. Und all das in einer Phase der konjunkturellen Verlangsamung. Das Einzige, was nicht gestiegen ist, sind die realen Löhne. Diese stagnieren weltweit. Die Folgen sind dramatisch. Bemerkenswert ist vor allem die Verarmung der Mittelklasse, die von dieser sogenannten Geldpolitik am meisten betroffen wird.

Die Weigerung der Zentralbanken, der Wirtschaft einen natürlichen Verlauf zu geben, wird von Kritikern zu Recht als Umverteilungspolitik bezeichnet. Wenn EZB-Präsident Mario Draghi die Schulden der Euro-Staaten garantiert, verhindert er damit zuallererst einen Kollaps der Bankaktien. Insofern sind die Boni der Investmentbanker in Frankfurt und London für dieses Jahr gesichert. Zahlen dafür darf die Mittelklasse in Deutschland und anderen Kernländern Europas. Diese Umverteilung ist absurd. Verwirrend ist auch die Tatsache, dass die Linke in den USA und Europa hinter dieser Politik steht. Wie kann es sein, dass die Interessen von Barack Obama, einem ehemaligen Sozialarbeiter aus Chicago, und diejenigen von Goldman Sachs dieselben sind? Oder dass das, was die SPD in Deutschland will, auch gut ist für die millionenschweren Banker der Deutschen Bank? Einer Partei wird hier Sand in die Augen gestreut.

www.nzz.ch/finanzen/uebersicht/...-der-manipulation-1.17590425

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
A.L.:

Deutsche Bank gründet "Bad Bank"

7
11.09.12 17:20
www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...-bad-bank/70088890.html

Ziel der Aktion ist, die Eigenkapital-Quote zu erhöhen, ohne eine weitere Kapitalerhöhung durchführen zu müssen. Dazu will die Deuba faule Papiere in die neu gegründete Bad Bank auslagern.

Eine Alternative wäre gewesen, die Verluste aus den faulen Papieren rückwirkend mit den bereits an Ackermann & Co. ausgezahlten Boni zu verrechnen - schon weil zwischen den hohen Boni-Zahlungen und der damals damit einhergehenden gehebelten Anhäufung von Hochrisiko-Schrott ein enger Kausalzusammenhang besteht.

Ich bleibe bei meinem Gesetzesvorschlag, dass Banker-Boni zurückgezahlt werden müssen, falls es im Laufe von zehn Folgejahren zu einer Inanspruchnahme von ("Too-big-to-fail")-Staatshilfen kommt.

Dabei sollten auch Zugriffe auf Privatvermögen der Banker zulässig sein. Es wird anderenfalls bei den Staatssbailouts ja auch (hemmungslos) auf das Privatvermögen der Steuerzahler zurückgegriffen...

Zu den Deuba-Bailouts zählt auch Paulsons AIG-Bailout, der der Deuba und GS unverhofft Milliarden bescherte.
Antworten
A.L.:

Moody's "droht" USA mit Runterstufung

3
11.09.12 17:41
....immer schön prozyklisch, wenn EUR/USD im "risk-on trade" steigt...

www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/...bstufung/7121566.html
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Stöffen:

Und die Moral von der Geschicht'

5
11.09.12 17:47
There are two morals to this story. The first is the one that Bob Diamond learned to his cost: never, ever pick a fight with a central banker. They have much bigger guns than you.

And the second is this: never, ever pick a fight with a central banker who learned his trade at Goldman Sachs. You will end up lovingly entangled in his tentacles while he bleeds you dry.

LOOL.

Entnommen aus

Draghi's debt trap

coppolacomment.blogspot.de/2012/09/draghis-debt-trap.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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A.L.:

Spanien + Italien sollten sich an GS orientieren

8
11.09.12 17:49
Goldman will "durch Schrumpfung wachsen":


Financial Services
Goldman Sachs May Grow by Shrinking: Street Whispers
By Antoine Gara 09/11/12 - 07:39 AM EDT

NEW YORK (TheStreet) -- Goldman Sachs(GS) wants to get its stock back to pre-financial implosion levels. But rather than planning to boost shares in ways that earned the bank its "Vampire Squid" moniker, Goldman may be looking to pull a market slight of hand by buying back stock and reducing its public float to match a post-bust earnings outlook....

www.thestreet.com/story/11693413/1/...-shrinking-street-whispers.html



P.S.

Bei Spanien / Italien läuft im Grunde dasselbe. Es ist bloß kein Aktienrückkauf, sondern ein Bond-Rückkauf. Außerdem sind die Aufkäufer nicht Spanien / Italien selbst, sondern die EZB. Aber das ist in Draghis "Mitgehangen, mitgefangen" / "Wir müssen den Euro um jeden Preis retten"-Welt ja eh kaum noch zu unterscheiden...

Für ein "einig europäisches Vaterland" unter Führung Palermos... ;-)
Antworten
A.L.:

Schröder lobt Draghi

3
11.09.12 17:51
www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/...e-zusammen/7118894.html

Kein Wunder!

Putin will Griechenland ;-)
Antworten
Stöffen:

Die Lira was doch gar nicht so schlecht

5
11.09.12 17:58
Es gab zu Zeiten der D-Mark eben auch Phasen, da wurde pünktlich zum jährlich anstehenden Italien-Urlaub nach erfolgtem Umtausch deine Patte jedes Mal dicker und dicker, es gab im Zuge der Abwertung mal wieder ein Handvoll Lire mehr.

Wir lieben doch alle gut gefüllte Geldbörsen, gell?
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Kicky:

Lesenswert

5
11.09.12 18:01
blogs.telegraph.co.uk/finance/...n-renounce-their-sovereignty/
Antworten
Stöffen:

Für Permanent

5
11.09.12 19:57
Western Canada farmland values soar as growers expand

WINNIPEG, Manitoba - Western Canadian farmland is soaring in value, as farmers expand their lands and look to cash in on high crop prices, a report by real estate organization RE/MAX said on Monday.

The price of high-end grain-producing land in southern Saskatchewan has jumped 20 percent on average from last year to a range of C$1,200 to C$1,800 per acre, while the average price in central Alberta is up 20-25 percent to between C$2,000 and C$4,500 per acre of non-irrigated land.

"(With) the strong pricing in cereal grains and beef, a lot of Alberta farmers are looking to expand and (are) buying Saskatchewan farmland - that has really increased the price," said Elton Ash, regional executive vice-president of RE/MAX in Western Canada, from Kelowna, British Columbia.

"And in the rest of Alberta, Saskatchewan, Manitoba, the largest demand is from local farmers wanting to expand their own operation."

Canada is the world's biggest producer of canola and the sixth-largest wheat grower.

The average Canadian farm grew to a record size in 2011, and the number of farms shrank to a record low, according to Canada's census. Improving machinery has made it possible to farm larger areas, and size also gives farmers negotiating power for selling their crops.

Grain prices have touched historic highs in recent years on growing demand for food in developing countries like China and India, as well as the usage of corn, wheat and oilseeds in production of biofuels.

This year, severe drought in the U.S. Midwest has raised concerns about supplies falling well short of demand.

As in Western Canada, farmland values in the United States have risen sharply over the past several years, and not even this year's drought could keep prices from climbing in the second quarter.

Along with farmers scooping up more land, funds are steadily amassing large areas of the Western Canadian crop belt, then leasing fields back to farmers to work.

"Certainly we don't influence the price because we're not big enough to do that," said Doug Emsley, president of Saskatchewan-based Assiniboia Capital Corp, which owns 120,000 acres of farmland in the province. "But what does start to move the dial is when farmers start to buy land on the basis of farmer economics."

Chinese investors are also buying Western Canadian farmland, Ash said, although Saskatchewan, the top wheat- and canola-growing province, restricts purchases by foreign interests to 10 acres.

Land in the eastern province of Ontario is generally more valuable than land in the west, due in part to greenhouses and the supply-managed dairy and poultry sectors. Ontario land values grew more rapidly in some areas than on western farms, but prices in other regions were flat, according to RE/MAX.

The highest-value farmland in the 16 Canadian markets studied by RE/MAX is found in British Columbia's Fraser Valley, where land that produces fruit and vegetables fetches on average C$40,000 to C$60,000 per acre.

www.cattlenetwork.com/cattle-news/latest/...and-169317226.html
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Die Illusion der Schuldenbremse

9
11.09.12 21:53

Die Illusion der Schuldenbremse

Das Bundesverfassungsgericht urteilt am Mittwoch nicht nur über die Verfassungsmäßigkeit des Rettungsschirms ESM sondern auch über den europäischen Fiskalpakt. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die europaweite Verankerung von Schuldenbremsen. Sie sollen künftig Schuldenkrisen verhindern und das Vertrauen der Märkte in die Eurozone vebessern, lautet die Begründung. In einer aktuellen Studie* hat die KfW diese Argumente auf den Prüfstand gestellt. Die Analyse zeigt, dass diese Erwartungen verfehlt sind. Dafür liefert die Studie ein anderes Argument für die Schuldenbremse, das in der öffentlichen Debatte kaum eine Rolle spielt. Aber der Reihe nach.

- Dass eine Schuldenbremse die Schuldenkrise nicht verhindert hätte, zeigen die Beispiele Spanien und Irland. Beide Länder waren Musterschüler bei der Einhaltung der Maastrichter-Kriterien.Zwischen 1999 und 2007 erzeilten sie im Schnitt Haushaltsüberschüsse von 0,2% (Spanien) und 1,6 % (Irland) des BIP. Dennoch hat die Krise beide voll erwischt, WEil nicht der Staat sondern der Prtivatsektor sehr hohe Schulden angehäuft hat.

- Auch das Marktvertrauen lässt sich durch Schuldenbremsen kaum verbessern. Darauf deutet zumindest ein Vergleich von Spanien und Großbritannien hin. Obwohl Spanien im Gegensatz zu Großbritannien den strengen Haushaltsregeln des Stabilitäts- und Wachstumspakts unterliegt, muss es am Anleihemarkt deutlich höhere Risikoprämien zahlen.Dabei steht Spanien aus struktureller Sicht in vielen Punkten besser da als Großbritannien: Es hat einen niedrigeren Schuldenstand (70% des BIP vs. 87%), geringere Haushaltsdefizite und es hat drastischere Sparanstrengungen unternommen.

Offenbar sind für die Risikoprämie am Anleihemarkt andere Faktoren wichtiger als die Schuldenbremse. Sie haben mit den Eigenheiten einer Währungsunion zu tun.Wichtigster Punkt ist die lender of last resort Funktion der Notenbank. Käufer britischer Staatsanleihen wissen, dass ihnen die Bank von England im Notfall die Anleihen abkaufen würde, falls der britische Staat in Zahlungsschwierigkeiten geriete.Im Falle Spaniens wissen die Anleger hingegen nicht, ob die EZB dasselbe tun würde. Wie wir grade sehen, ist die Hürde für eine EZB-Intervention höher – schließlich ist damit eine Umverteilung der Risiken eines spanischen Zahlungsausfalls verbunden. Daher besteht die Gefahr, dass Spaniens Spar- und Reformbemühungen schnell erlahmen. Das Hauptargument für eine Schuldenbremse ist nun, dass sie dieser Gefahr entgegenwirken könnte – und damit der EZB den Spielraum für eine Intervention eröffnen würde.

Kurzum: Schuldenbremsen erfüllen die in sie gesteckten Erwartungen zwar nicht, aber sie sind trotzdem sinnvoll, weil sie der EZB den Spielraum für Interventionen am Anleihemarkt eröffnen.

Kritikpunkt bei der Ausgestaltung der deutschen Schuldenbremse ist allerdings, dass sie Zukunftsinvestitionen nicht gesondert berücksichtigt. Gemeint sind Investitionen wie zum Beispiel der Bau eines Hochseedeichs, der sich über einen sehr langen Zeitraum auswirkt. Andere Euro-Länder solltendeshalb die deutsche Schuldenbremse nicht zum Vorbild nehmen, so die Empfehlung. Stattdessen sollten sie einen Kreditrahmen von 1,5 % des BIP für Zukunftsinvestitionen zulassen.

* Die Studie steht hier: www.kfw.de/kfw/de/I/II/Download_Center/...._1,_August_2012.pdf

Antworten
Zanoni1:

@ obgicou #9920

5
11.09.12 22:05
Deine erste Frage halte ich für nicht sehr relevant, Deine beiden anderen jedoch für durchaus berechtigt.

Zu 2.
Die Rettungspakete für die Griechen wurden über die Kfw-Bank abgwickelt. Deutschland garantiert lediglich für diese Kredite. Die geflossenen Gelder tauchen im deutschen Haushalt konstruktionsbedingt daher gar nicht auf. Auch bei den EFSF-Geldern handelt es sich um Kreditbürgschaften, die als solche nicht im Haushalt auftauchen.
Erst wenn die Verluste realisiert werden, werden sie dort auftauchen müssen.

Den Umweg über Garantienübernahmen, insbesondere über das Kfw-Vehikel, hätte man dabei nicht zu gehen brauchen. Man hat sich aber sicher sehr bewußt dafür entschieden, u.A sicher auch um den Haushalt augenscheinlich nicht zu belasten.
Die weiteren Risiken, die sich z.B. durch die EZB-Tender und die ausstehenden Target2-Forderungen ergeben, können natürlich auch nicht im Haushalt erfasst werden.
Dem Haushalt lassen sich die Verpflichtungen und Risiken, die bisher bei der vermeintlichen Euro-Rettung übernommen wurden daher in keiner Weise entnehmen.

Zu 3.
Zum einen ist eine Hyperinflation noch keine akute Gefahr, die unmittelbar bevorstünde, sondern eine Möglichkeit, die bei einer Fortsetzung der eingeschlagenen Richtung, eine gewisse Wahrscheinlichkeit hätte.
Zum anderen ist der jüngste Anstieg des Euros im Augenblick erstmal nicht mehr als eine Momentaufnahme.
Antworten
obgicou:

@Zanoni

7
11.09.12 23:03
ich finde meine erste Frage durchaus relevant; denn was hat eine Zentralbank bei einer Fiatwährung an Kapital außer dem Vertrauen, daß man in sie setzt?

Natürlich sind die Eventualverbindlichkeiten Deutschlands nahezu unbegrenzt.
Aber damit diese Eventualitäten eintreten, muß so ziemlich die halbe Eurozone komplett ausfallen. Und wer dann daran glaubt, daß ausgerechnet Deutschland so dumm ist, als Einziger die Rechnung zu bezahlen, nun der wird dann von Deutschland ziemlich enttäuscht werden.
Was ich sagen will: Ziemlich bis gänzlich unwahrscheinlichen Riesensummen an Eventualverbindlichkeiten stehen solide tatsächliche Erträge aus niedrigeren Zinsausgaben gegenüber. De facto ist die Eurokrise für deutsche Gebietskörperschaften bisher ein Riesen-Reibach.

Es gibt durch die etlichen geplatzten Blasen auf diesem Planeten eine Menge an Deflationsdruck; die ZBs versuchen händeringend dem entgegenzuwirken. Daraus entsteht für mich keine Szenario, in dem Hyperinflation vorkommt.

Schaun wir mal ob Bernanke am Donnerstag bereit ist, Obama mit Benzinpreisen über 4$ pro Gallone in die Wahl zu schicken.
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