Anzeige
Meldung des Tages: GOLD-AUSBRUCH: Von der PEA zum Milliarden-Potenzial
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 3943  3944  3946  3947  ...

Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.451
Zugriffe: 26.446.306 / Heute: 4.761
S&P 500 6.914,75 +0,04% Perf. seit Threadbeginn:   +373,94%
 
A.L.:

Verkäufe neuer US-Häuser

8
24.08.12 08:39
Gestern kam die scheinbar tolle Meldung, dass in USA die Verkäufe neuer Häuser im Juli "um 3,6 % gestiegen" sind. Die Verkäufe lagen mit 372.000 (annualisiert) zudem über der Erwartung von 365.000.

10 am - New home sales July - 372,000 vs. 365,000 (exp.)

Daraus spinnt Marketwatch in dem Artikel

www.marketwatch.com/story/...of-new-homes-climb-36-in-july-2012-08-23

folgende Erholungs-Story: "Sales of new homes rebounded in July as the housing industry remained one of the few areas of steady growth in the U.S. economy.

Zu Deutsch: "Die US-Hausindustrie bleibt einer der wenigen Märkte mit beständigem Wachstum".

Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, die Historie dieses "Wachstums" in einem Chart zurückzuverfolgen. Den Chart bei Markt-Daten.de

www.markt-daten.de/research/indikatoren/new-homes.htm

habe ich unten noch mit ein paar Trendlinien und Kommentaren versehen.

Man sieht, dass die Verkäufe neuer US-Häuser seit dem Tief um 250.000 in 2010 sogar um sagenhafte 49 % (von unten gerechnet) gesteigert werden konnten. Dumm nur, dass die Neubauverkäufe im historischen Mittel mit 900.000 mehr als doppelt so hoch ausfielen. Am Blasentop in 2005 wurden sogar jährlich 1,4 Millionen neue Häuser verkauft - fast vier Mal so viele wie aktuell.

FAZIT:  Wo riesige Geldsummen im Spiel ist wie im Housing-Markt, kann Uncle Sam selbst mit massiven Förderprogrammen keine Rückkehr zur "guten alten Zeit" erzwingen. Im Gebrauchthausmarkt schreitet das Deleveraging derweil munter fort (# 598).

.
(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 531945
Antworten
A.L.:

zu Wellenreiter in # 600

8
24.08.12 09:04
Sicherlich interessante Beobachtungen.

Ich frage mich allerdings: Kann man zyklische Konjunkturmodelle wie das von Martin Pring, das letztlich auf logischem Marktverhalten (z. B. Portfolio-Umschichtungen abhängig von erwarteten Zinserträgen) beruht, in einer Ära, in der Zentralbanken den Markt geradezu brutal mit Geldspritzen verzerren, überhaupt noch gebrauchen?

Oder, aggressiver formuliert: Was nützt es, Verhaltensmuster aus einer Zeit, in der der freie Markt regierte, auf eine Ära zu übertragen, in der Zentralbanken durch Gelddrucken und Staatsanleihen-Aufkäufe den vormals freien Markt faktisch in eine globale Planwirtschaft umgewandelt haben - die zudem noch verkorksten politischen Prämissen folgt?
Antworten
Malko07:

Unsere liebe Presse schwafelt

8
24.08.12 09:14
immer noch von Euroaustritt der Griechen, dabei ist dieser gar nicht möglich. Um den Euro zu verlassen müssten die Griechen die EU verlassen. So ist nun mal die Rechtslage und das werden sie nicht tun. Der Weg zurück wäre unter Garantie versperrt da die Neuaufnahme Einstimmigkeit verlangt und je nach nationalen Gesetzen diesbezüglich eine Volksabstimmung. Unter letzteren Staaten sind mir einige bekannt, deren Bevölkerung eine erneute Aufnahme mit großer Mehrheit und das mit Recht ablehnen würden.

Es wird also keinen Austritt geben, es werden höchstens die Hilfszahlungen eingestellt und die EZB dreht den Geldhahn zu. Dies ist auch der Politik bekannt und deshalb ist dort das Muffensausen so groß. Sehr wahrscheinlich würde Griechenland im Chaos versinken, Hilfen um das Gröbste zu verhindern würden in dunklen Kanälen verschwinden. Große Aufstände bis hin zum Bürgerkrieg wären nicht unwahrscheinlich. Würde dann zum ersten Militäreinsatz innerhalb der EU führen oder es kommt zu einer Militärdiktatur. Letzteres wäre dann eine Möglichkeit Griechenland aus der EU zu werfen. Müsste am Europäischen Gerichtshof durchgeführt werden und würde sicherlich länger als 1 Jahr dauern.

Auch wenn diese Gegebenheiten unserer Finanzpresse anscheinend nicht bekannt sind, sind sie sehr wohl den Griechen bekannt, auch denen die bei uns wohnen. So ist der Antrag zur Einbürgerung z.B. in München die letzten 1 1/2 Jahre überproportional gestiegen.

Eine saubere und endgültige Lösung gibt es nicht. Es wird auf jeden Fall sehr teuer werden, ob man ihnen als Euromitglied weiter hilft oder sie fallen lässt (ich wäre trotzdem fürs Fallenlassen und der Einstellung aller Hilfen, auch der humanitären).

Inzwischen hat die Politik die Entscheidung bezüglich der nächsten Hilfstranche schon in den Oktober verschoben. Wahrscheinlich wird es keine Entscheidung vor der Installation des neuen (alten?) US-Präsidenten geben.
Antworten
Malko07:

#98602: Die Verschuldungssause,

3
24.08.12 09:23
ob nun privat oder staatlich, ist nun schon 3 Jahrzehnte unterwegs. Also müsste in den Charts schon diese Planwirtschaft berücksichtigt sein?  ;o)
Antworten
A.L.:

Recht lässt sich beugen

7
24.08.12 09:28
wenn "politische Prämissen" den Ausschlag geben.

Ich denke da nur an das angebliche "Bailout-Verbot" der EZB. Ungeachtet dieses doch sehr relevanten Verbots ist die EZB in den Stunden/Jahren der Not inzwischen unverholen zum PIIGS-Staatsfinanzierer mutiert.

Die Maastricht-Kriterien - jene Gesetzesgrundlage, die eine Einführung des Euros überhaupt erst ermöglichte bzw. rechtfertigte - wurden von der EZB buchstäblich mit Füßen getreten.

Der Euro wurde für die Nordländer damit zur Falle. Sie wurden mit angeblichen Stabilitätskriterien in die Währungsunion gelockt. Als "alle drin" waren, kam es im Zuge der PIIGS-Krise zu einem offenen Vertragsbruch. Die Währungsunion mutierte zu einer Transfer-Union. Diese treibt nun auch die vormals gesunden Nordländer in dern Ruin - nach dem Motto "Mit gefangen, mit gehangen".
Antworten
permanent:

Exportaufträge D, Ergänzung zu #593

8
24.08.12 09:33

Deutschland

 

 

 

Quelle HSBC/Trinkaus

gab es auch Enttäuschungen. Die Komponente „Exportaufträge“ ist mit 39, 5 Punkten auf

den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren gefallen. Damit ist die Auftragslage auf einem schlechteren

Niveau als es in der gesamten Währungsunion der Fall ist. Auch der deutsche Dienstleistungssektor

sorgt mittlerweile für Sorgenfalten. Der Service-PMI ist um 2 Punkte auf 48,3 Punkte gesunken und in

den Kontraktionsbereich gerutscht.

Doch gerade in

Antworten
A.L.:

# 604 - da muss man etwas differenzieren

6
24.08.12 09:49

Die Verschuldungssause ging 2008 von der malignen in die chronisch kranke Phase über. Der Rubikon wurde überschritten, als die Zentralbanken ihre Bilanz durch Drucken von Sterntalern massiv ausweiteten.


Man muss drei Phasen unterscheiden:


- 1980 bis 2002: (halbwegs gesund)

noch halbwegs vorhandene Normalität, Leitzinsen auf zu niedrigem, aber noch angemessenem Niveau. Staatsverschuldungen noch im Lot (außer Japan)


2002 bis 2007: (zunehmend krank)

Notenbanken senken Zinsen ab 2002 unangemessen aggressiv - Greenspan auf 1 %. Damit beginnt die finanzielle Repression, weil die Realzinsen negativ werden. Mit den Tiefzinsen werden vorsätzlich Asset-Blasen aufgepumpt, allen voran Immobilien-Blasen. Durch Hausbeleihungen und Subprime-Finanzierung entsteht in USA eine "Erholung auf Pump".


2008 ff. (Intensivstation)

Die Immo- und Kreditblase platzt und findet mit Bear Stearns im März 2008 ein erstes großes Opfer. Die verbliebenen "Investmentbanken" versuchen aggressiv, mittels der Rohstoffblase (US-Öl steigt 2008 auf 147 Dollar) eine allgemeine Assetpreisinflation herbeizuzocken, die ihnen das Deleveraging erspart. Im Herbst 2008 geht auch Lehman pleite und der große Meltdown in allen Assetklassen beginnt. Die Fed lässt das Deleveraging nicht zu, indem sie manisch Geld druckt und zum "Lender of last ressort" mutiert. Die Ära der "privaten Schuldenblase", die 2007/2008 platzte, ging über in die Ära der Zentralbank-finanzierten Staatsschuldenblase. Diese platzt zurzeit in Europa, USA wird folgen

Antworten
Malko07:

#98605: Vieles von diesen Aussagen stimmt nicht.

4
24.08.12 09:54
Die Maastricht-Kriterien wurden nicht durch die EZB sondern durch uns und Frankreich verletzt. Aber auch das war keine Rechtsverletzung sondern die Ausnutzung einer zu einfachen Hintertür mittels der man die Strafen außer Kraft gesetzt hat - einstimmig und das war nicht schön aber rechtlich legal.

Die EZB hat bis jetzt nicht gegen die Buchstaben ihres Gründervertrages verstoßen sondern einige meinen sie hätten gegen den Geist dieses Vertrages verstoßen. Der Geist ist aber nicht justiziabel und gegen Geister darf man beliebig verstoßen. Die Möglichkeiten einer Notenbank sind nun mal immer rechtlich sehr weit gefasst, auch wenn das manchem nicht gefällt.  

Die Austrittsbedingungen (d.h, das nicht Vorhandensein in den Eurozonenverträgen) dagegen ist nicht dehnbar, da nicht vorhanden. Es wird nur auf die EU-Verträge verwiesen in denen klar steht, dass mit dem Verlassen der EU (erlaubt) der Euro aufgegeben werden muss. Auch kann man nur aus der EU hinausgeworfen werden. Ist auch irgendwie logisch, weil die Gründer hatten erwartet dass mittelfristig alle den Euro einführen würden.

Man müsste also die Verträge ändern. Kann man, schafft man inklusive Volksabstimmungen nicht unter einem Jahr. Und hierbei wären alle EU-Mitglieder involviert. Genau aus diesen Gründen gab es ja auch die perversen Vorschläge mit einer jeweils zusätzlichen eigenen Währung in der Eurozone. Ein äußerst starkes Dehnen wäre sowieso nur Einstimmig möglich und die ist in diesem Fall nicht zu erwarten. Und dabei hätten auch noch, neben dem europäischen Gerichtshof, viele nationale Gerichtshöfe ein Wörtchen mitzureden.
Antworten
Malko07:

#98607: Der Derivatewahn und mit ihm

5
24.08.12 09:59
die aufgeblasene Liquidität ist wesentlich älter als der "halbwegs gesunde Zustand". Sogar im "gesunden Zustand" hat die Bundesbank Anleihen von Staatsfirmen aufgekauft. Auch massive Rettungen seitens den Notenbanken gab es schon vor 2000. Mit Clinton wurden die Hunde von der Kette gelassen und sie trieben dann ihre Spielchen an den Märkten. Nicht neu, auch wenn etliche es nicht sehen wollten und glaubten mit Charttechnik Geld verdienen zu können.
Antworten
A.L.:

Alles ist relativ

6
24.08.12 09:59
benbyerly.files.wordpress.com/2008/10/...-cartoon-27102008.jpg
Der USA Bären-Thread 531988
Antworten
Ischariot MD:

Tja, Romney will Bernanke absetzen

6
24.08.12 09:59
jetzt sind die Spieltheoretiker wieder am Zug. Wie reagiert Ben (und die anderen FOMC-member, über denen ja das Damoklesschwert Romney gleichsam hängt)?

Szenario 1: QE3 jetzt aus vollen Rohren, damit der S&P haussiert und Obama garantiert gewinnt, oder

Szenario 2: vorsichtshalber kein QE3 und auch keine derartige Ankündigung, erstmal abwarten wer gewinnt und danach die Wünsche des president elect umsetzen ... man lernt ja von Putin
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Kicky:

GR:Einstellung aller Hilfen, auch der humanitären?

6
24.08.12 10:00
www.bbc.co.uk/news/world-europe-19298681

Die Geschichte eines 64jährigen,jetzt arbeitslos geworden,ein Bett im Obdachlosenheim wartet er auf seine Rente ,die eigentlich nächstes Jahr kommen sollte, mittlerweile um 60% gekürzt.Und wenn es ganz schlimm kommt,beginnt die Rente auch noch später .Er hat Zeit seines Lebens gearbeitet und immer seine Sozialversicherung bezahlt...

NEIN,so geht es wirklich nicht,dass hier auf Kosten der Alten und Kranken immer schlimmere Sparmassnahmen getroffen werden,weitere 5,2 Milliarden sollen allein aus diesem Bereich kommen.
Mir stehen da die Haare zu Berge,die Zahl der Hungrigen,die von Suppenküchen versorgt werden,steigt laufend.Auch die Krankenversorgung soll auf maximal 1500 EUR gekürzt werden,das trifft die Alten und Kranken voll.Die Organisation Doctors of the World kümmert sich speziell um alte Leute und führt die Perama Klinik wo sie Medizin und Essen erhalten.Viele haben nur zwischen 200 und 399 EUR monatlich.

Wir leben doch nicht in Afrika-und dass Griechenland es bei dem hohen Schuldenstand nicht schaffen kann war doch eigentlich allen bekannt nicht nur dem Wirtschaftsprofessor aus Dublin Constantin Gurdgiev
www.theglobeandmail.com/report-on-business/.../article4493705/

und wenn man jetzt Möglichkeiten des Grexit prüft,muss es auch unseren Politikern klar sein,dass ein weiterer Schuldenschnitt doch die bessere Lösung wäre und mehr Zeit für Griechenland
es kann hier nicht nur um Profilierung von Politikern für die nächste Wahl gehen, auch wenn allzu viele so wie Malko denken
Antworten
A.L.:

Alles ist relativ (2)

6
24.08.12 10:06
www.richgibson.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/OWS-Cartoon.jpg

Finanzindustrie vs. "occupy Wall Street"

Zitat: "Seht euch den Dreck an, den die Protestler hinterlassen haben"
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 531991
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#98614

Kicky:

und viele haben griech .Staatsanleihen gekauft

4
24.08.12 10:10
als Altersvorsorge und fielen dem Haircut zum Opfer, jetzt hat sogar die kommunistische KKE gefordert,dass die kleinen Bondhalter mit weniger als 100000 EUR Staatsanleihen entschädigt werden sollten

The Communist Party (KKE) came out on Thursday in support of two groups not normally counted as part of the party's constituency. The first are small bondholders, who the party said "chose the state bonds as a means of saving". After a meeting with representatives of the bondholders, who lost a considerable share of their investment in the writedown of state debt earlier in the year, the KKE called for individuals who invested in Greek state bonds up to tune of 100,000 euros to be reimbursed.
www.athensnews.gr/portal/1/57838
Antworten
A.L.:

# 612

7
24.08.12 10:18
Der Graben verläuft nicht zwischen Deutschland (das nicht mehr zahlen will) und Griechenland.

Der Graben verläuft vielmehr zwischen den griechischen System-Profiteuren, die EZB-Ausbail-Milliarden auf ihre Privatkonten in der Schweiz transferieren, und den griechischen Armen, denen - um die Sparauflagen zu erfüllen - die Mittel gestrichen werden.

Mit Blick auf die Notlagen der Armen in der griech. Bevölkerung (so bemitleidenswert deren Lage ist) auf die Tränendrüse zu drücken und daraus "deutsche Herzlosigkeit" und Bailout-Postulate abzuleiten, trifft es nicht.
Antworten
Kicky:

als Mexiko 1982 pleite ging

5
24.08.12 10:22
www.newstatesman.com/blogs/voices/2012/08/...istic-debt-spiral

On 20 August 1982, Mexico declared a debt moratorium - effectively defaulting on its massive debts. Although debts in many Latin American countries had caused suffering for a number of years, this was the moment the leaders of the West were forced to confront what came to be called the ‘Third World Debt Crisis’.

Mexico owed over $50 billion, 90% to foreign private creditors - primarily US, Japanese and British banks. These banks had gone on a lending binge during the 1970s using the profits oil exporting countries had deposited with them from the oil spike. American overspending, notably on the Vietnam War, was recycled as debt to the rest of the world and, to help this, controls on international movements of money were dismantled.

Just as in our current financial crisis, bank loans to Third World countries had tended to be organised through syndicates: loans were packaged up together and then lent on in one go. This bundling meant many banks felt no need to conduct their own risk assessment. Four of the fifteen largest lenders to Latin America by 1982 were British banks: Lloyds, Midland, Barclays, and Natwest. American lenders included Citicorp, Bank of America, and Chase Manhattan.

At the end of the 1970s the US Federal Reserve sprung the trap, massively hiking interest rates in order to save their banks from inflation. The costs for this move were pushed onto Third World countries like Mexico. Two years later, the inevitable happened.

Now US and British banks faced a crisis. If loans from Mexico and other Latin American countries were not paid, they could go bankrupt. The banks stopped lending to Latin America, pushing more countries closer to default, and lobbied the US government to get them out of their mess. The US responded by getting the International Monetary Fund, and later the World Bank, to provide bailout loans to Latin American governments.

In 1982 the IMF lent Mexico $4 billion, which went straight back out of the country to pay western banks - a perfect mirror of what is happening with so-called bail-outs to Greece and other Eurozone countries today. At the same time, the IMF insisted Mexico introduce radical austerity and liberalisation. There were cuts in every area of government spending.

The economy collapsed and stagnated, many industries shut down, with the loss of at least 800,000 workers altogether. By 1989, the Mexican economy was still 11% smaller than 1981. Meanwhile, the debt doubled from 30% of GDP in 1982 to 60% by 1987.

The same story was repeated across Latin America. In 1990 Latin American economies were on average 8% smaller than they had been in 1980, and the number of people living in poverty increased from 144 million to 211 million. Former Colombian Finance Minister Jose Antonio Ocampo calls the bail-out responses "an excellent way to deal with the US banking crisis, and an awful way to deal with the Latin American debt crisis".

Meanwhile, government external debt more than doubled (from an average of 17% in 1982 to 44% by 1988). Just as in Greece today, the bailouts had nothing to do with long-term sustainable finances - they were bailing out reckless lenders who had over-stretched themselves.  ....

Today Greece, as well as other European countries, can share in the experience of Latin America from the 1980s. Then as now, bailout money was used to repay reckless banks, whilst austerity has served only to shrink economies and increase the relative size of the debt. Since 2010 the Greek government’s external debt has increased from 118% of GDP to 150% in 2012. The economy has shrunk by 15% since the start of 2010 and unemployment has reached 19%.

To repeat such failed policies is more than carelessness
......
Antworten
Fillorkill:

Kicky: Griechenland..

7
24.08.12 10:30
wird auch ohne Euro auf nicht absehbare Zeit Transferempfänger bleiben, auch wenn die Hilfen dann andere moralische Titel erhalten würden. Die Alternative würde bedeuten, Gr aus der EU auszuschliessen und dies auch in einem physischen Sinn - also einzäunen und zum 3.Welt Drama zu erklären. Dies wäre jedoch der moralische Bankrott des Projekts Europa. Nicht nur, weil alle europäische Kultur in Gr ihren Ausgang nahm, sondern auch, weil die damit bewiesene Unfähigkeit, ein kleines Land stabil zu halten, das Vertrauen  in zukünftige Handlungsfähigkeit untergraben würde. Mit anderen Worten: Griechenland wird weiterhin kosten, in welcher Form auch immer. Es wäre besser, sich darauf einzustellen...

Fill
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
Antworten
Kicky:

Reps wollen zum Gold Standard zurück?

2
24.08.12 10:31
red herring?
www.zerohedge.com/news/...ng-gold-standard-real-or-red-herring
Antworten
learner:

Fill, die Bevölkerung in Deutschland ist meist

8
24.08.12 10:45
In Krisenzeiten zu solidarischen Handlungen/Geldtransfers bereit. Dennoch wird niemand gerne beschissen und das ist genau das Problem mit Griechenland.

Griechenland hat eigentlich nur eine Chance, wenn es die Reformen ernsthaft durchzieht auch wenn es noch zwei oder drei Regierungen das Amt kosten wird. Ansonsten wird man die europäischen Völker nur untera Zwang zu Kapitaltransfers bringen und das ist für Europa nicht ungefährlich.

Der Ball liegt in Athen und kann nur dort gespielt werden. Es gibt anscheinend zu wenig wirklich gute Erfolgsgeschichten bei den Reformen, insbesondere bei den Privatisierungen, die starke Signale an die Kreditgeber aussenden könnten.

Wo isi checkerlarsen?
Antworten
learner:

Nachsatz

7
24.08.12 10:48
Es ist nicht nur wichtig den Märkten zu zeigen, dass Europa in der Lage ist ein kleines Land zu stabilisieren, um die Märkte von der Handlungsfähigkeit Europas zu überzeugen.

Europa darf auch nicht den Eindruck hinterlassen, dass es sich von einem kleinen Land auf der Nase herumtanzen lässt. Das wäre ebenfalls ein Zeichen von Schwäche!
Wo isi checkerlarsen?
Antworten
Ischariot MD:

Malko, das Faseln der Finanzpresse

5
24.08.12 10:50
(und nebenbei, das wird noch schlimmer wenn Bertelsmann wie angekündigt G+J und damit die ftd voll übernehmen wird) vom GeExit oder GrExit sind natürlich Spiegelfechterei. M.E. ist die Rechtslage völlig unbedeutend, für das Merkel sowieso, wenn GR aus dem Euro (aber nicht aus der EU) rauswill wird man schon Wege finden das zu ermöglichen. Und irgendwann später zurück in die Eurozone könnte GR auch ohne irgendwelche Volksbefragungen, schließlich ist der Euro in den Verträgen prinzipiell als Standardwährung für alle EU-Staaten vorgesehen, KEIN Euro wäre der Sonderfall.
Im Übrigen kann man auch innerhalb Euro/EU eine Staatspleite hinlegen (die EZB zittert schon) und ob GR aus dem Euro ausscheidet wäre dann auch nur von technischem/formalem Interesse. Der griechische Staat wird Schuldscheine ausgeben, ob man sie nun I.O.U.s nennt oder Drachme als Parallelwährung oder Drachme als einzige Währung, ihr Außenwert dürfte minimal sein und im Lande selbst der Euro weiterhin das Hauptzahlungsmittel für alles, was mensch dringend braucht und nicht vom Staat ausgegeben wird. Steuern und Gebühren wird man allerdings in Drachmen zahlen  ;o)

"Hilfszahlungen eingestellt und die EZB dreht den Geldhahn zu (...)  würde Griechenland im Chaos versinken, Hilfen (...) würden in dunklen Kanälen verschwinden. Große Aufstände bis hin zum Bürgerkrieg (...) Militärdiktatur"

>> Warum? Was werden die ganzen Geheimpapiere der Geheimkommissionen zum GrExit denn beinhalten? Am Tage des Greek default werden 'aus humanitären Gründen' umgehend neue Hilfspakete angekündigt ("Übergangshilfen"), parallel dazu die übrigen PII(G)S (+F) mit Euros förmlich zugeschissen und der DAX haussiert nach kurzer Schrecksekunde um 15% auf ATH.

Das Risiko einer Militärdiktatur schätzen Freunde mit, sagen wir mal, profunden Einsichten in die (alte) GR-Polit-Elite als äußerst gering ein, das mag natürlich im Falle von übergebührlichem Chaos und Bürgerkrieg anders sein, wäre dann aber wohl (meine persönliche Meinung) besser für das Land als ein Ende als failed state. Deshalb würde GR auch dann nicht aus der EU geworfen.

"(...) Antrag zur Einbürgerung z.B. in München die letzten 1 1/2 Jahre überproportional gestiegen(...)"

>>> die (Jungs) wollen alle dem langen und harten Militärdienst in GR entgehen. Mit o.g. Persoektive wird das jetzt wohl zunehmend wichtig ...
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
kostoleni:

#616 kann dem nur beipflichten. Wo sind die

2
24.08.12 10:50
staatlichen nationalen und supra-nationalen Stellen, die griechische Millionenvermögen im Ausland aufspüren, diese einstweilen "einfrieren" und der Besteuerung zuführen?
Antworten
Malko07:

Griechenland zieht Europa

10
24.08.12 10:59
im Nasenring durch die Arena. Und daran beteiligen sind nicht nur die sogenannten Eliten sondern auch der sogenannte kleine Mann. Er ist voll bei den Betrügereien beteiligt. Jeder verweist nur auf den anderen und glaubt damit selbst ein Recht zu haben den Staat zu betrügen: "Bei ihm ist es ja auch nur so wenig!"

Humanitäre Hilfe würde bei den aktuellen Staatsstrukturen den gleichen Weg nehmen wie bis jetzt der Großteil der EU-Strukturhilfen. Im Ausland auf irgendwelchen Privatkonten landen. Die wirklich Hilfebedürftigen würde es kaum erreichen und für ausländische Helfer Vorort wäre das Pflaster zu heiß. Dafür würde der "kleine Mann" schon sorgen. Und nur Geld zu verbrennen und deshalb hier eventuell die Sozialleistungen zu kürzen nur damit etliche Gutmenschen hier ruhig schlagen können, ist es nicht wert.

Die Bevölkerung hier, in Spanien, Italien, ...  soll den wirklichen Realitäten ins Auge schauen und nicht nur Sprüche klopfen. Nur so wird eine Katastrophe verhindert. Und wenn dann auch noch die Griechen Verantwortung für ihren Staat übernehmen, kann man ihnen auch helfen. Vorher nicht!
Antworten
fkuebler:

Stimmung beginnt sich gegen AAPL zu drehen,

7
24.08.12 11:03

und zwar immer deutlicher und häufiger.

Wenn man nicht so blöd war (wie ich), schon vor Ewigkeiten short zu gehen (und deshalb keine Margin mehr zu haben), dann wäre jetzt ein guter Moment, relativ kurzfristige Calls ca. 5% aus dem Geld zu schreiben, und bei Verfall zu re-iterieren. Das dürfte ein gar nicht so schlechtes CRV haben.

Wenn und wäre... ;-)

Der USA Bären-Thread 14011181
Apple will not have the world?s largest market cap forever. Mark Hulbert reports on the fate of other companies that have risen to the top of the rankings.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 3943  3944  3946  3947  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.798 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 20.01.26 19:26
469 156.450 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 17.01.26 12:01
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--