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Meldung des Tages: Europa rüstet auf — stößt dabei jedoch auf eine harte Grenze, die der Markt noch nicht einpreist
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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf SAP SE

Strategie Hebel
Steigender SAP SE-Kurs 4,99 10,00 15,06
Fallender SAP SE-Kurs 5,68 10,18
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VU6HBJ9 , DE000VM48460 , DE000VM78Z15 , DE000VJ38TG9 , DE000VJ4BUS3 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.452
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S&P 500 6.964,12 -0,19% Perf. seit Threadbeginn:   +377,33%
 
Fillorkill:

Liebe Bären: Es ist gute linke Tradition,

5
21.08.12 15:34
zyklisch auftretenden Krisensymptomen das Ende des Kapitalismus (wie wir ihn kennen) abzulauschen. Wer nicht mit Lenin in der krakenhaften Herrschaft des verruchten Finanzkapitals den big default heraufdämmern sehen will, wird mit Krisis und anderen Postmarxisten bei der 'Arbeitsproduktivität' fündig, deren technologiegetriebenes Wachstum immer mehr Arbeitskraft überflüssig mache und so die basale Geschäftsgrundlage - Aneignung des Mehrwerts via Ausbeutung der Arbeitskraft - nachhaltig ruiniert:

„... dass sich das Kapital durch die von der Marktkonkurrenz induzierte, zwanghafte Erhöhung der Produktivität (oder Produktivkraft) das eigene Grab schaufele, weil es die Arbeit, damit aber seine eigene Substanz zunehmend aus dem Mehrwert schaffenden Produktionsprozess herausnehme.“

Der Übergang zw beiden Abteilungen ist natürlich fliessend, weil eine Bedingung für den Aufstieg der Finanzindustrie dieser Lesart nach die ist, dass real dank Arbeitsproduktivität nichts mehr zu holen sei...

Die hier kultivierten Doom-Analysen schmarotzen an dieser theoretischen Vorleistung (auch wenn sie es nicht wissen)...

Fill

contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
Antworten
A.L.:

Diese Spielkarte

 
21.08.12 15:35

ist in der geschlossenen Anstalt (# 450, 2. Absatz) aus therapeutischen Gründen nicht zugelassen.

Bild: www.handelsblatt.com
Moderation
Zeitpunkt: 22.08.12 11:38
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar: Urheberrecht: Bild ohne Einverständnis des Urhebers veröffentlicht

Link: Nutzungsbedingungen  

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permanent:

@AL, 448, das sind die düsteren

7
21.08.12 15:36

Annahmen die man der Massenverbreitung von PC`s auch einmal hatte. Im Endeffekt haben sie  unser Leben verbessert. Auch die Roboter in den Produktionsanlagen der Industrie haben unser Leben verbessert.  Fortschritt und Wohlstandsgewinn sind nur mit Hilfe von Produktivitätsfortschritten möglich.
Wer sich dem Wettbewerb nicht stellt verliert langfristig immer.
 

Permanent

Antworten
A.L.:

FillorKill

3
21.08.12 15:50
Bei Deinem ersten Posting hier hätte ich mir etwas mir Bescheidenheit gewünscht. Die Deutungshoheit haben auch verbal-kraftmeiernde "Antizykliker" nicht.
Antworten
A.L.:

Öl auf höchsten Stand seit Mai (in Dollar)

2
21.08.12 15:57

In Euro ist Benzin schon auf Allzeithoch.

Alles wird gWut.  

09:53 Oil gains 1.3%; at highest since early May MarketWatch

Antworten
A.L.:

Kicky - gefallene Steuereinnahmen in GB

6
21.08.12 16:02
Das ist doch kein Problem. Wenn in GB nicht genug Steuern reinkommen, dann druckt die Bank of England das fehlende Geld halt nach. Das sind die kleinen Vorteile, wenn man eine eigene Druckerpresse (aka "Geldpolitik") hat.

Was würden die Griechen darum geben, ihre Kredite mit frisch gedrucktem Geld zurückzahlen zu können...

Doch halt! Hat Draghi (der in London bei GS in der Lehre war) nicht genau das vor? ;-)
Antworten
musicus1:

stöffen hat es ja schon beschrieben....

 
21.08.12 16:03
bullish  ein shortsquee jagt den anderen, ich habe  meine shorts mit öl und EUR  long ...... und die  währungen  natürlich,  wir  muessen wahrscheinlich bis labourday  und verfall warten  im sept...... im sp500  nachshorten für  mich bei 1450....
Antworten
A.L.:

Stimmt Permanent

4
21.08.12 16:07
Computer sind schon "irgendwie" geil...

www.spiegel.de/video/...issenger-macht-es-moeglich-video-1216451.html
Antworten
Pichel:

A.L. für alles ist Geld da

4
21.08.12 16:23
Bezugserhöhungen für alle (Ex)BundesPräsidenten, aber nicht für ÖL-Steuer runternehmen!
ich könnt sowas von Kotzen
... (automatisch gekürzt) ...
Antworten
A.L.:

Pichel

4
21.08.12 16:32
Ölsteuer verdoppeln. Verbrauch fällt auf Null. Alle Ölmultis gehen pleite. Danach Ölsteuer wieder senken.
Antworten
A.L.:

Öl steigt "wegen Eurohoffnungen"

 
21.08.12 16:35
erklärt Marketwatch. Beim Lesen des Textes kann man leider keine Hoffnungen entdecken.

www.marketwatch.com/story/...dges-higher-as-dollar-weakens-2012-08-21
Antworten
A.L.:

Buffett steigt aus Munis aus

 
21.08.12 16:45
www.wallstreetjournal.de/article/...0444443504577602612027969348.html

Bei Aktien zählt er ebenfalls unterm Strich zu den Verkäufern:

www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/...gsaktien/7003580.html

All dies zu einem Zeitpunkt, wo Langzeitbären wie Faber "Aktien entdecken..."
Antworten
A.L.:

Prozesswelle überrollt die Banken

 
21.08.12 16:55
www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/...lt-die-banken/7025432.html
Antworten
Garion:

#98428: Gedanken zu Maximal bullish

11
21.08.12 17:21

Zitat Stöffen: "Am Markt will man von Euphorie trotz allem nichts wissen. Marktbeobachter sagen, dass die Wirtschaftslage immer noch fragil ist und die Gewinne der Unternehmen lahmen. Technische Analysten sagen dass ihre Daten nahelegen, dass der Spaß bald vorbei ist. Und private Investoren zeigen ihr Misstrauen, indem sie Geld aus Aktienfonds nehmen. „Das ist die am kritischsten beäugte Rally, die ich je gesehen habe", sagt John Buckingham, der als Investment-Chef von Al Frank Asset Management, einem kalifornischen Vermögensverwalter, über 100 Millionen Dollar in zwei Beteiligungsfonds bestimmt."

Dazu einige Gedanken von mir:

1.) Der Bulle in mir würde John Buckingham antworten: "Und das ist genau der Grund dafür, warum diese Rally noch lange weitergehen wird!"

2.) Für gewöhnlich heißt es, die Börse nehme die reale wirtschaftliche Entwicklung von einem halben Jahr in der Zukunft vorweg. Wenn heute die Kurse haussieren, würde das bedeuten, dass im Frühling 2013 eine sehenswerte, realwirtschaftliche Erholung einsetzt: steigende Aufträge, steigende Baubeginne, steigende Unternehmensgewinne, sinkende Arbeitslosenzahlen, sinkende staatliche Budgetdefizite, sinkende Problemkreditquoten ... Jedoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass die gegenwärtigen Wirtschaftsdaten eher dafür sprechen, dass es noch lange und heftig abwärts gehen könnte in der näheren Zukunft: Die Schwellenländer schwächeln, die Euroländer sparen und werden damit auch nicht so schnell wieder aufhören können, den Amerikanern drohen ab Januar signifikante "Rasenmäher-Kürzungen" im Staatshaushalt. All dies sind gute Zutaten für sinkende wirtschaftliche Aktivität, die mMn nicht schon wieder im Frühling durch eine starke Erholung auszugleichen sein sollte.

3.) Wenn nun aber die Realwirtschaft so gar keine Gründe liefert, warum es in wenigen Monaten bereits wieder steil bergauf gehen sollte, lohnt sich ein Blick in die Irrealwirtschaft und dieser lässt mich vermuten: Die gegenwärtige Hausse ist das erste Zeichen der gewollten und heraufziehenden Weginflationierung des internationalen Schuldengebirges. Meiner Einnerung nach gibt es genügend volkswirtschaftliche Schriften, die belegen, dass Inflationierung für Regierungen stets das Mittel der Wahl ist, um Schuldenstände zu senken. Und so wird es auch diesmal (wieder) sein. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass eine Inflationierung, so sie nicht außer Kontrolle gerät, durchaus mit einer Aktienhausse einhergehen kann, denn die Umsätze, Gewinne und damit Kurse von Unternehmen steigen durch die Inflation bei konstantem realwirtschaftlichen Ausstoß automatisch. Und gerade am Anfang eines Inflationierungsprozesses (also jetzt) gerät die Inflation typischerweise aber nicht außer Kontrolle, weil das in der Regel erst nach ein paar Jahren(!) passiert. Kann also gut sein, dass wir gerade den Beginn einer mehrjährigen Aktienrally erleben.

Antworten
Pichel:

tschuldigung, Garion, hab mich vertippt

 
21.08.12 17:24
interessant!!
... (automatisch gekürzt) ...
Antworten
Dreiklang:

Garion #98464

4
21.08.12 17:43
Und so wird es auch diesmal (wieder) sein. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass eine Inflationierung, so sie nicht außer Kontrolle gerät, durchaus mit einer Aktienhausse einhergehen kann, denn die Umsätze, Gewinne und damit Kurse von Unternehmen steigen durch die Inflation bei konstantem realwirtschaftlichen Ausstoß automatisch. Und gerade am Anfang eines Inflationierungsprozesses (also jetzt) gerät die Inflation typischerweise aber nicht außer Kontrolle, weil das in der Regel erst nach ein paar Jahren(!) passiert.

Die importierte Inflation durch €-Schwäche ist bereits jetzt spürbar. Sie schwächt die Kaufkraft im Binnenmarkt. Viel stärker als in D. wirkt die importierte Inflation aber in z.B. Spanien, das eben nicht durch u.U. gesteigerte Exporterlöse irgendetwas ausgleichen kann. Wie sollen dadurch also Aktien spanischer Unternehmen, die nicht zu wesentlichen Teilen auf dem Exportmarkt tätig sind, steigen?

Zusammengefasst wirkt die jetzige Erwartung der Ctrl-P-Inflationspolitik der EZB als Konjunkturprogramm für D. Das rechtfertigt durchaus höhere Aktienkurse exportorientierter Unternehmen, da sich die dt. Arbeitskraft international verbilligt (in Terms of Trade). Übergeordnet, d.h. von außen betrachtet, ist das aber Deflationspolitik (beggar thy neighbour). Man darf gespannt sein, was passiert, wenn Geithner & Co, sogar die Tea-Party, mal näher nachgucken und plötzlich feststellen, dass man doch wieder eine Zollschranke im Handel mit der EZ braucht.
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permanent:

Französische Banker wandern aus

7
21.08.12 17:47
Steuerflucht über den Ärmelkanal

Französische Banker wandern aus

Spitzenverdiener an der Seine fühlen sich angesichts die geplante Reichensteuer nicht mehr wohl in ihrer Heimat. Vor allem Finanzprofis zieht es deshalb nach London, wo Premier Cameron den Bankern einen roten Teppich ausrollen will. Einer Sorge können sie sich durch den Umzug jedoch nicht entledigen: Der Krise im Investmentbanking.

Das Kapital erweist seinem Ruf als scheuem Reh einmal mehr die Ehre: Die geplante Millionärssteuer treibt französische Banker in Scharen über den Ärmelkanal nach London. Zahlreiche Finanzmanager sind bereits umgezogen oder denken darüber nach. Der sozialistische Präsident Francois Hollande will Einkommen über einer Million Euro mit 75 Prozent besteuern und Vermögende mit einer zusätzlichen Reichensteuer zur Kasse bitten.

Doch nicht nur die Angst vor neuen Lasten lässt die Pariser Finanzprofis sehnsüchtig nach London blicken, sie fühlen sich in ihrer Heimat auch einfach nicht mehr gemocht. "Es irritiert mich schon, das in Frankreich der Sinn für gute Arbeit und Erfolg komplett verloren gegangen ist", sagt Bertrand Meunier, der jetzt nach London zum Private-Equity-Haus CVC Partners wechselt. Bislang war er für den französischen Wettbewerber PAI Partners tätig. Hollande hatte die Finanzbranche im Wahlkampf zum Feind Nummer eins erklärt.

Das Bankenviertel in der Londoner City scheint der ideale Ort für französische Banker, Private Equity-Manager oder Unternehmensberater zu sein. Zwar wächst auch in Großbritannien angesichts jüngster Skandale in der Finanzbranche der Unmut, doch so drakonische Maßnahmen wie in Frankreich fürchtet hier keiner. "London ist und bleibt das Dorado für die Branche", sagt ein Top-Banker. Daher denke auch die Großbank Societe Generale darüber nach, Händler an die Themse zu schicken, sagen drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Vor allem besser bezahlte Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt sollen umziehen. Die Bank wollte die Pläne nicht kommentieren. "Viele französische Banken planen, mehr Einheiten nach London zu verlegen. Die Steuerbelastung ist geringer, alles ist flexibler", sagt Stephane Rambosson, Partner bei der Personalberatung Veni Partners.

Zwar werden auch in Londons Banken Jobs gestrichen und Boni gekürzt, trotzdem liegt die britische Hauptstadt immer noch an der Spitze eines globalen Indexes, der die Attraktivität von Finanzzentren misst. Der Indikator bewertet Städte nach Faktoren wie Geschäftsumfeld, Marktzugang, Wettbewerbsfähigkeit, Infrastruktur oder der Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften. Paris ist hier abgeschlagen auf dem 22. Platz, Deutschlands Finanzmetropole Frankfurt hat es in diesem Jahr immerhin auf Platz 13 geschafft.

Unbezahlbares Fünf-Sterne-Hotel

Ein auf Fusionen und Übernahmen spezialisierter Banker vergleicht Paris mit einem Fünf-Sterne Hotel, in dem das Leben zwar luxuriös, aber nicht mehr bezahlbar ist. "Die Zahl derjenigen, die Paris verlassen werden, wird überraschend hoch sein", sagte er voraus. Personalberater Rambosson schätzt, dass rund 30.000 bis 40.000 Franzosen aus der Finanzindustrie bereits in London sind. Zum Vergleich: Der französische Bankenverband beziffert die Gesamtzahl der Mitarbeiter der Pariser Investmentbanken mit rund 55.000.

Großbritanniens Premierminister David Cameron hatte bereits im Juni angekündigt, französischen Unternehmen den "roten Teppich auszurollen", wenn Hollande seine Pläne einer Reichensteuer in die Tat umsetzt. Anwälte gehen davon aus, dass 20 Prozent aller im französischen Leitindex CAC-40 gelisteten Firmen über einen Umzug nachdenken. Selbst den reichsten Franzosen, Bernard Arnault, ziehe es offenbar ins Ausland, sagen Finanzberater. Der Gründer und Verwaltungsratsvorsitzende des Luxusgüter-Herstellers LVMH plane, den gesamten Vorstand der Gruppe auszulagern, auch London sei als neue Heimat im Gespräch. "Der Schritt würde mich nicht überraschen", sagt eine mit den Plänen vertraute Person.

Kaum Alternativen zu Fish and Chips

Es scheint somit, als müssten die als Gourmets bekannten Franzosen künftig die weltweit wenig gerühmte britische Küche für Steuerersparnisse in Kauf nehmen, denn Alternativen gibt es kaum. Prinzipiell käme auch die Schweiz als Steueroase in Frage, allerdings ist der Züricher Finanzplatz deutlich kleiner als der Londoner. "Belgien und die Schweiz bieten nicht dieselben Möglichkeiten", sagt Private-Equity-Manager Meunier. Hier werde es den Bankern zu schnell langweilig. In London dagegen pulsiere das Leben, viele Franzosen lebten bereits dort.

Eins sollten umzugswillige Banker allerdings nicht vergessen: "Egal ob in London oder Paris, die Probleme der Branche sind überall die gleichen", sagt Personalberater Gael de Roquefeuil von ROC Partners. "Investmentbanken stellen niemanden ein, der Markt ist eingefroren."

Quelle: nne/rts

Antworten
learner:

@Garion

6
21.08.12 18:02
Das ist mM nach die wahrscheinlichste Variante. Das wäre für mich auch die Begründung, warum man Griechenland via ELA Geld drucken lässt. Die Schulden für Griechenland werden sozusagen an Europas Tankstellen bezahlt.

Eine Entschuldung wird auf jeden Fall vorgenommen werden müssen und die Inflation ist ein Baustein. Wenn es gar nicht anders geht gibt es auch wieder einen Schuldenschnitt.

Die Bürger brauchen sich mM aber nicht darüber aufregen. Man hat sich ja Jahrzehnte lang auch nicht über neue Schulden echauffiert und die milden Gaben der Politiker dankend in Empfang genommen.

Politische Verantwortung kann man nicht mit einem Kreuzchen alle vier Jahre abgeben.
Wo isi checkerlarsen?
Antworten
Kicky:

EZB renationalisiert das griechische Bankenproblem

5
21.08.12 18:06
Die Notkredite der griechischen Zentralbank an die griechischen Banken, die vom Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) gebilligt worden sind, wurden von den griechischen Geldhäusern zuletzt angeblich dazu verwendet, kurzfristige Staatspapiere ihrer Regierung zu kaufen. Dass diese die Einnahmen daraus nun dafür verwendet haben soll, eine am Montag fällig gewordene und von der EZB gehaltene griechische Staatsanleihe zurückzubezahlen, ist vielen Beobachtern sauer aufgestossen. Von Trickserei und Schneeballsystem war da die Rede.

In der Tat sind die Kredite unter der Emergency Liquidity Assistance (ELA) eine unschöne Praxis im Euro-System. Sie verlagern die Refinanzierungsgeschäfte für europäische Banken zurück zur nationalen Instanz, was dem Geist der Währungsunion widerspricht. Dennoch sind sie derzeit die einzige, wenn auch etwas hilflose Möglichkeit der EZB, sich die Probleme im griechischen Bankensystem nicht länger selbst aufzubürden und die Risiken daraus nicht mehr unbeschränkt auf die eigenen Bücher zu nehmen. ....

Nun hat die EZB einen Riegel geschoben und die griechischen Banken von ihren Refinanzierungsgeschäften ausgeschlossen. Griechische Banken müssen sich wieder bei der griechischen Zentralbank eindecken. Da ELA-Kredite in nationaler Eigenregie vergeben werden und das Euro-System nicht für sie haftet, liegt das griechische Bankenproblem nun wieder mehr in der Verantwortung Griechenlands.

?????

www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/...sche-bankenproblem-1.17502529
Antworten
A.L.:

Endlich: Identität von Anti Lemming enthüllt!

4
21.08.12 18:21
www.spiegel.de/panorama/...f-in-illegaler-waldbehausung-a-851201.html
Antworten
Malko07:

Als die Dampfmaschine

12
21.08.12 18:22
zum Einsatz kam, verloren viele Pferde, Maulesel und Menschen ihren Job. Und was war das Resultat? Die Pferde wären fast ausgestorben, die Maulesel gibt es kaum noch und den Menschen ging es wesentlich besser. Ein Hartz-IV-ler lebt heute geradezu im Paradies gegenüber den Verhältnissen in denen die Mehrheit der Menschen vor der industriellen Revolution lebten. In der Fertigung bei uns steigen seitdem die Anforderungen an die Qualität der Arbeitnehmer. Auch Roboter wollen eingestellt und gewartet werden. Die Planung und Implementierung derartiger Fertigungsstraßen ist sehr aufwendig. Die Arbeit die dabei verschwindet muss man keine Träne nachweinen. Man vergleiche man die Arbeitssituation in einem Automobilmontagewerk aus den Fünfzigern mit heute. Wer wollte heute noch diese Arbeit machen, wo man doch keine Inländer mehr findet um Gurken zu ernten?
Antworten
A.L.:

# 471 . Einstellungen

3
21.08.12 18:26
"Auch Roboter wollen eingestellt und gewartet werden."

In meiner Personalabteilung wird kein Roboter über 2 Jahren eingestellt. Da bin ich ganz eisern, so hart mit die Stahlknechte auch die Stirn bieten. Ich droh denen dann ganz einfach mit einem Kurzschluss.
Antworten
Kicky:

ist der Ruf erst ruiniert lebt sichs gänzlich

2
21.08.12 18:31
ungeniert ....
Fehlen die Euros für eine frische Kreditvergabe, werden sie eben von EZB oder griechischen Zentralbank gedruckt
Die Griechen kommen von ihren Schulden einfach nicht runter. Darüber geben Zahlen Aufschluss, die das Finanzministerium am Freitag veröffentlichte. Demnach kletterten die ausstehenden Staatsschulden der Athener Regierung Ende Juli auf 303,5 Milliarden Euro. Ende des ersten Quartals lagen diese Obligationen noch bei rund 280 Milliarden Euro. Obwohl das Land ein Sparpaket nach dem anderen verabschiedet und die internationalen Kreditgeber Griechenland zu einer Verschärfung der Sparmaßnahmen zwingen, kommt letztendlich bei all diesen Aktionen nicht viel heraus......

www.wirtschaftsfacts.de/?p=23584

wohl doch etwas zu starker Tobak
Antworten
permanent:

S&P 500 Facing 25% Drop Before US Election

6
21.08.12 18:32
S&P 500 Facing 25% Drop Before US Election: Janjuah
S&P 500, INVESTORS RISK-OFF MODE
Posted By: Patrick Allen | CNBC EMEA Head of News
CNBC.com
| 21 Aug 2012 | 07:38 AM ET

The S&P 500 is likely to fall by 20-25 percent over the next three months according to Nomura strategist Bob Janjuah.

In a research note published on Tuesday, the long-term bear who called the recent rally for U.S. stocks said he expects investors to be back in risk-off mode until the U.S. election is over.

“I now think the correct thing to do — as I also said in April and June — is to prepare for a serious risk-off phase between August and November…over the August to November period I am looking for the S&P 500 to trade off down from around 1400…by 20 to 25 percent...to trade at or below the lows of 2011.”

Janjuah expects the dollar to be a big beneficiary if the S&P 500 does fall as sharply as he predicts.

“This coming major risk-off phase will, in my view, also be very dollar bullish and bullish core government bonds,” said Janjuah, who thinks 10-year debt in the U.S., Germany and the U.K. could hit just one percent, and who is predicting more quantitative easing from the Federal Reserve in December.

Those hoping for a big bazooka from the Fed or the European Central Bank before December will be disappointed, he said.

We expect “Mr Bernanke to disappoint markets at Jackson Hole next week, and also because we are confident that markets will soon discover that neither the ECB nor Eurozone politicians will actually be able to deliver on their promises,” Janjuah said.

“For now we are happy to risk 30 S&P points against us, in order to potentially pick up 300 S&P points in our favor.”

Antworten
Dreiklang:

Die (un)heimlichen Gelddrucker in Berlin

6
21.08.12 18:39
Weidmann wusste es von vornherein, Weber musste es auf die harte Tour lernen: Schäuble + IM Erika spielen mit gezinkten Karten, die "schwäbische Hausfrau" ist eine reine Erfindung.

Als (der von Malko so sehr geschmähte) Weber begriff, dass er für den Posten des EZB-Präsidenten keinesfalls "gesetzt" war, sondern nur ein Bauer im Schachspiel, der bei erstbester Gelegenheit geopfert werden würde, zog er die Konsequenzen. Krokodilstränen flossen daraufhin reichlich, ja "er habe Merkel in eine unmögliche Position gebracht" usw. usw. Lachhaft das Ganze, man kann Weber höchstens den Vorwurf machen, das schäbige Spiel nicht schon frühzeitig gesehen zu haben. Dass mit Merkel nicht gut Kirschen essen ist, war mir schon lange klar ( man nehme nur die Kirchhof-Geschichte 2005). Um so erfreulicher, dass Weidmann, kaum dem Politbüro entflohen, sich klar positionierte. Wo die Fronten klar sind, gibt es keine Enttäuschungen mehr.

Das Politbüro will Draghis  Ctrl-P- Politik ; man will sich dabei nur nicht erwischen bzw. zu sehr in die Karten gucken lassen. Dass Lebensversicherungen, Pensions-Fonds, Riester-Renten nun abgedampft werden, ist einfach nur Pech: Was kann die CDU dafür?
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