Der USA Bären-Thread

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Pichel: ja, Druck wurde aufgebaut
2
10.07.12 16:23
genauso wie Puts gekauft wurden, aber wie dann aus karlsuhe noch nix kam und die ersten nach einem Faketief kauften, mussten alle shorties eindecken, deshalb der 100 Pkt. Move.
... (automatisch gekürzt) ...
daiphong: #24 das Thema "schlankerer Staat"
4
10.07.12 16:57
wird besonders in Europas Peripherie ein ganz zentrales werden, eine weitere 180° - Wende  nach der Phase ihrer großen Aufwertung. Der deflationäre Einbruch samt Überschuldung/Fiskalpakt/Einnahmeausfälle erzwingt dort ein ganzes Bündel grundlegender Staatsreformen und eine gewaltige Neuorientierung.

Es gibt ja auf allen Seiten Pappenheimer, die wünschen oder befürchten, durch ein etwas vereinteres Europa wäre die Peripherie vor solch tiefen Veränderungen geschützt - ein großer Irrtum.
Kicky: Richter prüfen Eilanträge wohl länger als geplant
2
10.07.12 17:25
....
Dies könnte nach Angaben von Prozessbeteiligten bis zu drei Monate dauern.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-gegen-esm-a-843652.html
Dreiklang: Weidmann vernichtend
6
10.07.12 17:26
Aus dem Liveticker der FTD:  http://www.ftd.de/politik/deutschland/...ckt-aufs-tempo/70061254.html

Jetzt sind die Sachverständigen am Zug. Bundesbankpräsident Jens Weidmann gibt eine ernüchternde Einschätzung: Ein verspätetes Inkrafttreten des ESM sei an den Kapitalmärkten wohl schon eingepreist. Es sei aber nicht auszuschließen, dass schlechte Nachrichten die Unsicherheit erhöhen und die Krise sich zuspitzt. Dem Spielraum des Verfassungsgerichts sieht er Grenzen gesetzt. Selbst eine einstweilige Anordnung stellt laut Weidmann nicht sicher, dass Risiken des Bundeshaushalts beschränkt werden können. Selbst eine rasche Ratifizierung ist nach seiner Ansicht keine Garantie. "Es gibt fundamentale Zweifel der Märkte an der Sicherheit der Währungsunion."

Und die FTD macht daraus:

Bundesbankpräsident Weidmann warnt vor einer Zeitverzögerung, die die Märkte zusätzlich verunsichere.


....eieiei: ich lese aus Weidmanns Vortrag etwas ganz anderes: Der ESM kann am evtl. Zusammenbruch des Euro auch nichts mehr ändern - nichts ist mehr sicher an der Währungsunion, außer, dass durch den ESM noch (viel) mehr deutsches Geld  verbrannt wird.
wawidu: caliban # 97316
2
10.07.12 17:33
Zur wirtschaftlichen Lage Luxemburgs eine Anmerkung: Laut Creditreform werden dort seit 2009 Jahr für Jahr neue Rekorde an Unternehmensinsolvenzen verbucht. Für 2012 rechnet man mit deutlich über 1000 (2008: 590). In der Region Trier, die unmittelbar an Luxemburg angrenzt, liegt die Insolvenzrate erheblich niedriger.
learner: Gestern hatte ich noch einen netten
4
10.07.12 17:46
Satz in so einem Untergangsvideo gehört, den ich ziemlich lustig fand, obwohl es eigentlich zum Heulen wäre:

" Bei den Amis müssen viele Menschen in Zelten leben, weil zu viele Häuser gebaut wurden!"

Und die Bullen feiern gerade Höchststände bei den Verbraucherkrediten! Na denn lasst mal die Champagnerkorken knallen! Alles ist gut!

Ich bin gerade Short auf Baidu gegangen. Irgendwie habe ich den Eindruck, als ob der Markt den Wert auf der Sellliste gesetzt hat. Steigt Baidu wieder über 120 werde ich den Trade wieder beenden.
Wo isi checkerlarsen?
permanent: Auch Italien könnte vom EU-Geldtopf naschen
4
10.07.12 21:52

Ministerpräsident Monti Auch Italien könnte vom EU-Geldtopf naschen

Fünf Länder erhalten bereits wegen Staatsschulden- und Bankenkrise von der Europäischen Union Finanzhilfe. Italiens Ministerpräsident Monti bringt jetzt auch sein Land ins Gespräch: „Italien könnte interessiert sein.“ Mehr…

patsmelv: Betrifft 97316 Caliban
5
10.07.12 23:17
.....aus diesem Grund kann er, ( Juncker )den Posten nicht abgeben.

Juncker ist seit laengerer Zeit amstmuede, sowie gesundheitlich nicht mehr hundertprozentig einsatzbereit. Dass er seinen Posten abgeben will, weiss in Luxembourg uebrigens Jeder.
Seine andauernden Verdienste fuer Europa darauf zu reduzieren jederzeit zu einem sofortigen Eingiff fuer sein Land bereit zu sein, scheint mir doch reichlich ueberzogen.

Gruss
learner: Ein alter Hut ist die Korrelation steigender
 
10.07.12 23:31
Aktienmärkte zu fallendem Dollar. Interessant ist der letzte Anstieg der amerikanischen Indizes und steigendem Dollar, so wie es im Chart deutlich zu erkennen ist.

Begleitet wird diese Entwicklung von steigenden Kursen für Treasurys und des Euro-Bund-Future. Die Investoren würden in letztere nicht in diesem Ausmaß investieren, wenn wir ein inflationäres Umfeld hätten.

Von daher könnte man die Überlegung anstellen, dass die letzten Kurssteigerungen bei den Amis lediglich der Euro-Krise zuzuschreiben sind und es sich hierbei nicht um eine Rückkehr zum Risk-Trade handelt.
chart_3years_dowjonesindustrialaverage.png
Wo isi checkerlarsen?
relaxed: Die Idee ist nicht neu und wird kommen:
5
11.07.12 07:50
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
learner: #97335
3
11.07.12 08:24
Insbesondere der letzte Absatz dieses Artikels zeigt die Chance auf die Krise im Einverständnis mit der Bevölkerung zu meistern.

"Auch für den Reformkurs der Regierungen könne die Reichenabgabe hilfreich sein. Denn, so glauben die Autoren der Studie, dadurch steige "die Akzeptanz von Arbeitsmarkt- und Sozialreformen oder von Ausgabenkürzungen, die häufig ärmere Bevölkerungsschichten treffen und soziale Spannungen auslösen".

Würde die Politik dann noch die Finanzmärkte an den Kosten der Krise angemessen beteiligen könnte die Bürger ihren Seelenfrieden finden. Eine echte Chance für die Demokratie! Bleibt zu hoffen, dass diese auch ergriffen wird.
Wo isi checkerlarsen?
Kicky: Bank of England wollte Fahrräder f.Fall d.Meltdown
3
11.07.12 09:10
damit auch dann sich noch in der Stadt bewegen kann
ja warum denken die nicht auch an Ravioli?
The Bank of England considered buying bicycles so that its officials could continue to move around in the event of a full-scale financial meltdown, the former City minister disclosed last night. Lord Myners said he was surprised by the suggestion and alleged that it “tells you a huge amount” about the Bank’s understanding of complicated financial markets. ....
In the House of Lords last night, Lord Myners, a former member of the Court of Directors of the Bank, said: “In the light of what we now know about the Bank of England, I think we have to ask whether it is still right to be putting as much authority in the hands of the Bank without appropriate accountability.

http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/...-six-bicycles.html
permanent: Nächste Gemeinde in Calif. Insolvent
3
11.07.12 09:41

San Bernardino Becomes Third California City Seeking Bankruptcy
 

SAN BERNARDINO, CALIFORNIA, US ECONOMY, BANKRUPTCY, DEBT, DEFICITS, PRESIDENT OBAMA
Reuters
| 11 Jul 2012 | 02:29 AM ET

The city council of San Bernardino, California, voted on Tuesday to file for bankruptcy, marking the third time in recent weeks a city in the most populous U.S. state has opted to seek protection from its creditors.

The decision by the leaders of San Bernardino, a city of about 210,000 residents approximately 65 miles east of Los Angeles, followed a report by city staff that said the city faced an imminent financial crisis.

The report said the city had exhausted its reserves and projected spending would exceed revenue by $45 million in the current fiscal year which started on July 1.

Chapter 9 bankruptcy would give San Bernardino an opportunity to restructure its battered finances, city staff said during a webcast of the city council meeting.

But the council's vote may backfire on San Bernardino in the municipal debt market, and raises concerns about local officials in California potentially looking to bankruptcy protection as an easier solution than making tough decisions about spending cuts and raising revenue, said Dick Larkin, director of credit analysis at muni bond broker-dealer HJ Sims.

"Am I troubled? You bet," said Larkin. "I couldn't believe how quickly this vote happened."

Larkin noted the concerns of San Bernardino's staff about the risk of the city not meeting its payroll in coming months may be eclipsed by concerns it could be frozen out of the muni debt market if it goes through with a bankruptcy filing.

 

It may take San Bernardino 30 days to complete the actual filing, according to its city attorney.

"I hope California isn't becoming the flashpoint for municipal bankruptcy because if that happens then everyone in the state will be paying for it," Larkin added.

"If there are more coming, there will be big penalties to (municipal debt) issuers in California, all the way up the state level."

San Bernardino will join the California communities of Stockton and Mammoth Lakes in bankruptcy court.

Stockton failed after three months of talks with its creditors to obtain concessions to close its $26 million budget gap and the city of nearly 300,000 in the state's Central Valley last month became the most populous U.S. city to file for bankruptcy.

Mammoth Lakes, a ski resort town of about 8,000 residents, last week filed for bankruptcy due to a nearly $43 million legal judgment against it.

Like Stockton, San Bernardino has suffered from the housing crash and high unemployment.

According to the report to its city council, the city "has reached a breaking point and faces the reality of deficient cash on hand to meet its contractual and debt obligations due in July 2012."

"The city has declared numerous fiscal emergencies based on fiscal circumstances and has negotiated and imposed concessions of $10 million per year and has reduced the workforce by 20 percent over the past four years," the report said.

"Yet, the city is still facing the possibility of insolvency due to a variety of issues including accounting errors, deficit spending, lack of revenue growth, and increases in pension and debt costs."

permanent: @relaxed, #335, Reiche sollen für Krisenländer
6
11.07.12 09:47

via Zwangsanleihen bluten.

Ich teile deine Analyse. Das wird kommen und es ist in der Tat nicht neu.

Nur verstehe ich nicht was es bringen soll. Auch das Geld von reichen Bürgern kann nur einmal als Investitionskapital zur Verfügung stehen. Für Anteile an Unternehmen, Anleihen von Unternehmen, etc. Wird es nun via Zwangsanleihe (Entmündigung/Enteignung) für Staatsanleihen von Krisenländern genutzt, steht es an anderer Stelle nicht mehr als Kapital zur Verfügung.

Man zieht das Geld aus produktiven Anlagen ab um es in unproduktive zu stecken. Da gibt es keinen Mehrwert für die Gesellschaft.

Permanent

 

DIW-Studie: Reiche sollen für Krisenländer bluten

Krisenländer wie Griechenland oder Spanien kommen beim Schuldenabbau nicht voran. Helfen könnte eine Idee deutscher Ökonomen. Sie schlagen Zwangsanleihen für Reiche vor. Damit ließen sich hunderte Milliarden eintreiben.

BerlinIn der Debatte um die Bewältigung der Euro-Schuldenkrise schlägt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vor, zur Haushaltssanierung stärker Bürger mit hohen Einkommen heranzuziehen.  Der Staat könne das Vermögen entweder durch eine einmalige Abgabe, die dann sukzessive abgezahlt werde, belasten, heißt es in einer Handelsblatt Online vorliegenden DIW-Studie. „Man könnte das aber auch mit einer Zwangsanleihe kombinieren, indem die betroffenen Abgabepflichtigen Schulden übernehmen müssen“, erklärt der Studienleiter Stefan Bach. „Je nach Konsolidierungsfortschritt beim Staat können diese Anleihen dann später zurückgezahlt und auch verzinst werden.“ Wenn das nicht der Fall sei, dann gehe das Ganze in eine Vermögensabgabe über.

relaxed: #97339 Das Geld der "Reichen" ist
8
11.07.12 10:02
zu einem großen Teil eben nicht in "produktive Anlagen" geflossen und eine Ursache der "Misere".

Eine solche "Abgabe" wird auch nicht die Reichen treffen sondern den vermögenden Mittelstand ... und natürlich "bringt" es wenig ... doch eine Demokratie funktioniert nicht nach Effizienzprinzipien.

Anders als nach dem Krieg, wo eine gewisse nationale Solidarität begründbar war, sind die "Gründe" für diese Abgabe heute schwer zu vermitteln ... sie ist eben ein Teilaspekt des Niedergangs der deutschen Nachkriegsdemokratie.
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
Dreiklang: Mit der Vermögensabgabe könnte man
4
11.07.12 10:13
immerhin  einige Monate Zeit für den Euro kaufen.  Der Euro  hält dann länger.
A.L.: # 334
7
11.07.12 10:19
Der Franken ist handelseng und USD/CHF daher nicht sehr aufschlussreich.

Die Korrelation SP-500 zu EUR/USD ist weiterhin intakt - "dank" Algo-Trading:

- Im "Risk-on" Modus der Maschinen steigen Aktien, Rohstoffe, Gold, Öl usw. bei fallendem Dollar (= EUR/USD steigend).

- Im "Risk-off" Modus fallen obige Assets, und EUR/USD schwächelt - siehe jüngster "Parallel-Absacker" im Juli 2012 (Chart unten).

Welcher Modus gerade "dran ist", hängt vom täglichen News-Flow aus Europa ab, auf den die Algomaschinen jeweils übertrieben reagieren und damit Bullen wie Bären "squeezen".

Der Casino-Charakter des "Marktgeschehens" ist dabei klar zu erkennen.

Fundamental gibt es aber AUCH Gründe für obige Korrelation (starker US-Dollar = schwache US-Aktien), denn ein starker Dollar schmälert die US-Exporterlöse. Nicht zuletzt wegen der jüngsten Dollarstärke im Gefolge der Euro-Krise gab es in USA für die kommende Berichtssaison auffallend viele Gewinnwarnungen.

----------------------------

SP-500 zu EUR/USD:
chart_year_eurusdeurous-dollar.png
A.L.: Spanien plant 65-Mrd. Euro Sparpaket
5
11.07.12 11:20
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...en-euro-einsparen-a-843774.html

Auf die News hin geht es an den Börsen und bei EUR/USD gen Norden - also "risk on" (siehe Erklärung im letzten Posting).

Im Sinne von Krugman und Co. "müsste" es eigentlich nach unten gehen, weil Einsparungen ja angeblich zum deflationären Kollaps führen.Daraus kann man schließen, dass "der Markt" Krugman und Co. nicht übermäßig ernst nimmt - zu Recht.

Die heutige Bewegung nach oben kann allerdings auch gut als technische Gegenreaktion im längerfristigen Downtrend interpretiert werden, getrieben von covernden Shorts. Realistisch betrachtet gibt es keinen Grund für Börseneuphorie, weltweit deuten die Konjunktursignale auf Schwäche.
permanent: Erneut Skandal um US-Derivatehändler
3
11.07.12 11:55

Peregrine Financial: Erneut Skandal um US-Derivatehändler

Den USA steht der nächste große Finanzskandal ins Haus. Der Derivatehändler PFG soll Millionen an Kundengeldern veruntreut haben. Gestern meldete das Unternehmen Insolvenz an. Der PFG-Chef plante angeblich Selbstmord.

New YorkIn den USA gibt es offenbar erneut einen großen Finanzskandal. Acht Monate nach der Pleite des großen Derivatehändlers MF Global ermitteln die Behörden gegen ein anderes wichtiges Unternehmen der Branche, die Peregrine Financial Group (PFG). Die Finanzaufsicht CFTC wirft dem Derivatehändler und seinem Chef Russell Wasendorf in einer am Dienstag vor einem Gericht in Illinois eingereichten Klage vor, Kundengeld veruntreut zu haben. Das Unternehmen machte demnach falsche Angaben zu seinem Guthaben, mehr als 200 Millionen Dollar (163 Millionen Euro) seien verschwunden.

permanent: Bayer profitiert von schwachem Euro
3
11.07.12 13:32

Exportmärkte intakt: Bayer profitiert von schwachem Euro

In der Eurokrise hat sich der Chemiekonzern Bayer laut Finanzchef Baumann bislang gut gehalten. Von der Schwäche der Gemeinschaftswährung profitiere besonders das Exportgeschäft. Allerdings leidet die Pharmasparte.

FrankfurtDer Pharma- und Chemiekonzern Bayer schlägt sich nach Einschätzung seines Finanzchefs in den Zeiten der Eurokrise wacker. Die Lage des Unternehmens sei eine ganz andere als es die massive Krise vor allem in der Europäischen Union spiegele, sagte Werner Baumann der Schweizer Zeitung „Finanz und Wirtschaft“. „Das hängt vor allem damit zusammen, dass unsere Exportmärkte nach wie vor funktionieren, der Konsum in einigen unserer wichtigsten Märkte intakt ist und wir davon profitieren, dass wir in Euro bilanzieren.“ Das Leverkusener Traditionsunternehmen will am 31. Juli seine Geschäftszahlen zum zweiten Quartal veröffentlichen.

permanent: Diskussion um Zwangsanleihe
6
11.07.12 13:45

Debatte über DIW-Vorschlag „Wenn schon Zwangsanleihe, dann bitte zinslos"

Mit dem Vorschlag, zur Haushaltssanierung von Krisenländern stärker reiche Bürger heranzuziehen, hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bei Facebook und Twitter kontroverse Diskussionen ausgelöst. Mehr…

Pichel: Merkel breaks German law on ESM rescue
4
11.07.12 14:03
http://blogs.telegraph.co.uk/finance/...aks-german-law-on-esm-rescue/



Merkel breaks German law on ESM rescue




By Ambrose Evans-PritchardEconomicsLast updated: July 11th, 2012

33 CommentsComment on this article



Angela and Wolfgang - still not making friends

You can see why Chancellor Angela Merkel and Finance Minister Wolfgang Schäuble are back-pedalling so frantically over the EU summit deal.

While Mrs Merkel seemingly agreed to let the European Stability Mechanism (bail-out fund) rescue banks directly – starting with Spain – she did not have the authority from the Bundestag to do so.

Indeed, she violated a categorical prohibition by the budget committee or Haushaltsausschuss.

Here is the wording of Amendment 2 to the finance law or Finanzierungsgesetz on the 26th June, the day before the Brussels summit, sent to me by a very well-informed German reader.


Finanzhilfen zur Rekapitalisierung von Finanzinstituten einer Vertragspartei schlieren Finanzhilfen an eine Einrichtung zur Stabilisierung des Finanzsektors MIT ein, wenn die sektorspezifische Konditionalität gewährleistet ist, keine direkten Bankrisiken übernommen werden und die Rückzahlung durch eine Garantie der Vertragspartei gesichert ist.

It states that the ESM may not be used to recapitalise banks directly. Any such loans must guaranteed by the signatory to the treaty, ie the sovereign state, piling up further public debt.

Chancellor Merkel is wading into deep waters here. The constitutional court ruled last September that the government must obtain prior approval from the Bundestag before committing to further bail-outs – at least that is how I understood it, as did the key committees in parliament (German readers will correct me if I am wrong).
She has basically overstepped her authority.

Yes, she was under massive pressure from the Latin Bloc, Washington, Beijing, and the IMF to do so. One can certainly sympathise.

In my view, direct bank recapitalisation is indeed a crucial step that must be taken to break the diabolic nexus between banks and sovereigns – each dragging the other down – if Europe's leaders wish to hold the euro together and save their project. (Not my wish particularly, since I think the best solution would be for Germany and its satellites to leave EMU. But if your aim is to save monetary union, then damn well save it).

However, leaders get into great trouble when they trifle with parliaments. That is why Mr Schäuble was arguing on Tuesday that there had been no summit agreement on this issue, contradicting a categorical assertion by the European Commission.

What is an bond investor in China, Japan, the US, Canada, or Abu Dhabi supposed to make of this interminable shambles?
... (automatisch gekürzt) ...
Kicky: Sparer bei Bailoutbanken in Spanien werden gerupft
5
11.07.12 14:10
und sollen 100 Milliarden Schulden dieser Banken selber tragen laut Entwurf des Übereinkommens für die Bankenrettung:Dies könnte ein Entwurf für weitere Bankenrettungen sein sobald der enue Superaufpasser etabliert ist ,wie die 17 Eurostaaten sich im Juni einigten.

BRUSSELS—Spain will be forced to give up most of the control over its banks to European institutions—and will be required to impose losses on local investors—in return for a bailout of as much as €100 billion ($123 billion), according to the draft agreement accompanying the rescue.

The requirements, some of which could prove to be explosive politically, suggest that holders of junior bonds and preferred shares issued by bailed-out banks will incur losses.

Analysts said a significant proportion of such investors in Spain are small depositors who bought the securities through the banks' branches.

The conditions are a first glimpse into what could be the new framework for euro-zone banks once a new, powerful supervisor has been established—as leaders of the 17 euro countries agreed at a summit in June.

The leaders said at the summit that a stricter euro-zone oversight system for lenders would be a precondition for allowing their bailout fund to directly inject money into struggling banks, rather than funneling the money through the government—a move that could eventually help Spain avoid an even-larger rescue.

In the short run, however, the bailout agreement, a copy of which was seen by The Wall Street Journal and on which finance ministers are expected to sign off by on July 20, gives a taste of the level of control that governments will have to give up in return for euro-zone assistance.

Policy makers say they hope stringent stress tests and tighter oversight from the European Commission, the EU's executive, and the European Central Bank will force banks to finally get to the bottom of a brutal meltdown of real-estate prices in Spain and recognize the losses from bad loans they made.

After the stress tests, which should be done by early autumn, banks that have capital shortfalls will either have to raise that money on the market or request help from the government, which by then will have access to the bailout money.

But crucially, the banks won't get taxpayer funds until they have come up with a burden-sharing arrangement with investors. According to the draft document, those investors include not only equity holders, but also owners of hybrid capital and subordinated debt.

The idea behind this exercise, for which Spain still has to create a legal basis, is to limit the amount of taxpayer-funded bailout money that has to be pumped into the banks.....

http://online.wsj.com/article/...091638685290.html?mod=googlenews_wsj
Pichel: so langsam langst, was die sich alles einfallen
 
11.07.12 14:20
lassen...........
... (automatisch gekürzt) ...
daiphong: Spanien beginnt mit dem Staats-Umbau,
8
11.07.12 14:22
überall in der Peripherie geht es um eine Rationalisierung des Staates - um Struktur- wie Personalkosten, das Spektrum der Transferleistungen und Renten, Erweiterungen der Einnahmen, Privatisierungen, und um seine Trennung von Wirtschaft und Banken. Diese Entwicklung geschieht aus reiner Not, der Staat muss sich mangels Verschuldungspotential auf Kernbereiche und Kernfragen zurückziehen und kann nicht mehr everybodys darling sein. Diese Entmischung ist die Chance für einen Abbau der strukturellen Korruption von der Wirtschaft bis hin zu den Medien - wenn sie angesichts der gewaltigen sozialen Probleme gelingt. Ungarn, Rumänien, Griechenland etc. zeigen an, dass es bis zu mitteleuropäischen Standards ein weiter Weg werden könnte....

http://www.ftd.de/politik/europa/...rt-65-mrd-sparpaket/70061856.html

Die Tageszeitung "El Pais" kommentiert "Die spanische Regierung hätte schon früher die notwendigen und zwingenden Maßnahmen treffen müssen, anstatt abzuwarten, bis die EU ihr finanzielle und haushaltspolitische Konditionen auferlegt. Die Regierung hat den Fehler gemacht, den Ernst der Situation zu verheimlichen und - mit wenig Erfolg - den Misserfolg jener Entscheidungen zu leugnen, die sie zur Bekämpfung der Finanzkrise und der Rezession getroffen hat."

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