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Meldung des Tages: GOLD-AUSBRUCH: Von der PEA zum Milliarden-Potenzial
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Der USA Bären-Thread


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A.L.:

# 275

9
06.07.12 14:53
Der EUR/USD-Kurs ist schwer vorhersagbar, weil fallende US-Aktien normalerweise mit steigendem US-Dollar einhergehen (= "risk-off" trade). Dabei ist es nicht wichtig, ob die negetiven Faktoren, die auf die Börse drücken, aus USA oder Europa kommen.

Die Tendenz zu Dollarstärke ist bei negativen US-Zahlen (BLS heute) allerdings weniger ausgeprägt als bei Negativ-News aus Europa, wo noch die "Flucht aus dem Euro"-Fantasie hinzukommt.

Dennoch bin auch ich seit gestern long in EURUSD (EK 1,24, Hebel 2) und daher leicht im Minus. Die Posi war allerdings ein Hedge für einen Short auf SP-500 (Hebel 3), den ich seit vorgestern halte und der gestern bereits im Plus war.
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permanent:

Spain Re-Enters Danger Zone, Germany Borrows for F

5
06.07.12 15:27
Spain Re-Enters Danger Zone, Germany Borrows for Free
EUROZONE EURO ZONE EUROPE EUROPEAN ECONOMY EURO ZONE, GERMANY, BONDS, NEGATIVE YIELDS
Reuters
| 06 Jul 2012 | 06:25 AM ET

New steps by three major central banks to boost global growth failed to impress investors on Friday, sending Spanish borrowing costs back near unsustainable levels and hitting European stocks.

 

Reflecting the impact of the European Central Bank's decision to cut lending rates to 0.75 percent and deposit rates to zero, German government bond yields were weaker with the yield on two-year debt briefly turning negative.

German two-year government bond yields fell to zero and briefly turned negative on Friday after the European Central Bank cut interest rates the previous day. 

Two-year yields fell as low as minus 0.001 percent, two basis points lower on the day.

Spanish 10-year government bond yields extended their rise to go past 7 percent on Friday, with investors dumping risky assets as they fret about the efficiency of the anti-crisis tools available at the moment.

Ten-year Spanish yields were last 22 basis points higher on the day at 7.006 percent.

Data released on Friday showed Spain's industrial output fell for the ninth straight month in May, keeping an economy crippled by weak domestic demand and sliding exports on track for a third quarter of contraction.

Calendar-adjusted industrial output fell 6.1 percent year-on-year, data from the National Statistics Institute showed on Friday, less gloomy that forecasts for a drop of 8.5 percent and compared to a drop of 8.3 percent a month earlier.

"May's figure was better than expected, but it's still been very bad for many months — production hasn't grown since February 2011. The situation is extremely negative," economist at Citi Jose Luis Martinez said.

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A.L.:

Doug Kass: A Critical Juncture

3
06.07.12 19:00
Kass: A Critical Juncture
By Doug Kass07/06/12 - 12:30 PM EDT

This column originally appeared on Real Money Pro at 8:33 a.m. EDT on July 6.

NEW YORK (Real Money) -- It is becoming increasingly clear that global easing (both in the U.S. and abroad) is losing its marginal benefit and that the onus of economic and corporate profit growth lies squarely on the shoulders of fiscal policy. The likelihood of fiscal inaction and the associated policy uncertainty (taxes, monetary and regulation) are about to weigh down corporate results (possibly for some time)....

www.thestreet.com/story/11607847/1/kass-a-critical-juncture.html
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learner:

Da ich gerade noch im Zug sitze poste ich keine

7
06.07.12 22:25
Charts, denn das kann das das I-Pad irgendwie nicht. Vielleicht kennt jemand einen guten Trick!

Ich hatte jedoch Zeit ein paar Ccharts durchzuklicken und da stieg doch jetzt die Frage in mir auf, wie es sein kann, dass Industrieunternehmen in großer Zahl an den Börsen an Wert verlieren, während Konsumaktien wie Home Depot oder Ross Stores keine Schwäche zeigen.

Ich glaube, dass die Amis ganz geschickt die Rohstoffpreise (insbesondere Öl) runtergeprügelt haben, damit der Konsument die Kauflust nicht verliert, indes die wirtschaftliche Realität so mies ist, dass wieder die Geldschleusen geöffnet und Leitzinsen herabgesetzt werden. Alles keine Zeichen von Stärke! Bin gespannt, ob die Fed jetzt doch aktiv wird.
Wo isi checkerlarsen?
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fkuebler:

JoJo: Dieser Mann hebt regelmässig meine Stimmung,

5
07.07.12 11:52

 ... bevor sie von der Wirklichkeit wieder gekratert wird ;-)

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learner:

Als Bär wird man ja gerne von den Bullen

12
07.07.12 19:28
als dummer Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Derweil bastelt man sich lieber die heile Welt zusammen und empfindet die Probleme unserer Zeit als kurzes Geplänkel im ewig dauernden Aufwärtstrend. Es wird natürlich auch zu keinen gesellschaftlichen Veränderungen kommen, die auch die Wirtschaftswelt betreffen könnten.

So dummes Zeug kann man auch nur absondern, wenn man sich kurze Zeitzyklen in der Menschheitsgeschichte anschaut. "Aber der Horizont ist weiter.....  ."

Man möge mir erklären, warum der Baltic Dry und Harpers auf dem Boden liegen und eine Aktie wie zB. Union Pacific am ATH steht.

Man kann jetzt natürlich interpretieren wie man´s mag. Die Bullen sagen, dass die beiden Erstgenannten aus antizyklischer Sicht ein bullisches Zeichen sind.

Der Bär argumentiert, dass Union Pacific demnächst wohl eine ordentliche Rutsche erleben wird.

Wer von den intellektuell dahin schwurbelden Bullen kann mir erklären, warum zB. Rohstoffaktien im Keller sind, während der amerikanische Aktienmarkt nicht sehr weit von den ATH´s entfernt sind.

Ich kann es euch sagen: Die Notenbanken haben den Markt mit Geld zugeschissen! Ende der Analyse und viel Spass beim weiteren Schwurbeln!
Der USA Bären-Thread 520929
Wo isi checkerlarsen?
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Kicky:

UK Banken brauchen Geld wenn Eurokrise eskaliert

4
07.07.12 22:11
www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/...-more-capital.html
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Kicky:

Libor und die Deutsche Bank?

3
07.07.12 22:18
Frankfurt (Reuters) - bei der Untersuchung der mutmaßlichen Zinsmanipulationen durch europäische Banken zieht die deutsche Aufsicht BaFin Finanzkreisen zufolge ihr schärfstes Schwert.

Die Deutsche Bank sei Gegenstand einer Sonderprüfung, mit der eine Verwicklung der Bank in den Skandal um die Festsetzung des Marktzinssatzes Libor aufgeklärt werden solle, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Es handele sich nicht um eine Routineprüfung. Die Deutsche Bank gehört zu mehr als einem Dutzend Investmentbanken weltweit, gegen die in der Sache ermittelt wird, ist aber die einzige aus Deutschland, deren Name bekannt ist. Die Sonderprüfung belastete am Freitag die Aktie der Deutschen Bank: Sie schloss 4,7 Prozent tiefer .....
de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE86504920120706

Guardian berichtet hete abend:
This from DB's Q1 interim report: "Deutsche Bank AG has received various subpoenas and requests for information from certain regulators and governmental entities in the United States and Europe ... in connection with setting interbank offered rates for various currencies"

"In addition, a number of civil actions, including putative class actions, have been filed in federal courts in the United States against Deutsche Bank AG ... on behalf of certain parties who allege that they transacted in Libo-based financial instruments and that the defendants manipulated, through various means, the U.S. dollar Libor rate and prices of U.S. dollar Libor-based derivatives in various markets"......

www.guardian.co.uk/business/2012/jul/06/...ck-markets-pressure
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Kicky:

Neue Perspektive nur bei Schuldenschnitt?

3
07.07.12 22:27
Die Freudensprünge haben nach EU-Gipfelbeschlüssen an den Finanzmärkten eine immer geringere Halbwertzeit. Der 19. Brüsseler “Rettungsgipfel” macht da keine Ausnahme, wenn man bedenkt, dass die Zinsen auf spanische und italienische Staatsanleihen wieder dort angekommen sind, wo sie vor dem Gipfel am Freitag letzter Woche notierten. Deutlich wird einmal mehr, dass keine Bazooka groß genug ist, um für Beruhigung an den Finanz- und Bondmärkten zu sorgen. Es braucht einen echten Schuldenschnitt – mit allen Konsequenzen, die dieser Schritt zur Folge haben wird.
Wird der realen Lage im Brüsseler Politbüro nicht endlich ins Auge gesehen, dürften die Finanzmärkte die Eurozone auf ihre eigene brutale und vernichtende Weise abwickeln

Die Zinsen auf 10-jährige Staatsanleihen Spaniens sind nun wieder dort, wo sie vor dem Brüsseler Gipfel notierten: nämlich bei rund 7%. Auch Italiens Zinsen auf Staatsanleihen mit gleicher Laufzeit kletterten am Freitag wieder auf 6,01%. Dass der spanische Gesamtstaat – trotz der durch die EU gewährten Bankenhilfe von 100 Milliarden Euro – einem Bailout entgegensteuert, hatten wir bereits in Zweiter Bailout für Gesamtstaat Spanien wohl unvermeidbar gemutmaßt. Die Uhr tickt in der EU. Es wird vor allem immer offensichtlicher, dass neben dem wirtschaftlichen auch der politische Graben zwischen den Mitgliedsländern immer größer wird.

Neben Finnland, dessen Regierung nun bereits offen mit einem Austritt aus dem Euro droht, zeichnet sich auch in den Niederlanden eine immer stärkere Opposition gegen die Brüsseler Gipfelbeschlüsse ab. Von politischer Einigkeit kann keine Rede mehr sein. In den Niederlanden wird es am 12. September interessant, wenn Parlamentsneuwahlen durchaus zur Konstituierung einer europafeindlichen Regierung führen könnten. In diesem Falle dürfte es mit dem Euro ohnehin ganz schnell weiter bergab gehen. Unterdessen ist niemandem an den Finanzmärkten wirklich klar, wie die so genannte “Allzweckwaffe” des European Stabilisation Mechanism (ESM) zukünftig dazu in der Lage sein soll, Spanien und Italien zu retten.......


www.wirtschaftsfacts.de/?p=21119
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Kicky:

JP Morgan schliesst 5 Euro-Geldmarktfonds

11
07.07.12 22:29
Der am Donnerstag erfolgte Zinsschritt durch die EZB könnte einer zu viel gewesen sein. Nachdem der Leitzins in der Eurozone auf 0,75% und der Einlagenzinssatz auf 0% gesenkt wurden, ziehen amerikanische Geldmarktfonds ihr Kapital aus der Region ab. Investoren drohen ab sofort negative Realzinsen, was Hauptgrund für große Betreiber von Geldmarktfonds wie JPMorgan, BlackRock oder Goldman Sachs ist, um sich aus der Eurozone zurück zu ziehen. Schlecht ist das vor allem für Euro-Banken.
Den Einlagenzinssatz auf 0% zu senken, dürfte sich für die EZB und die Eurozone noch als Schuss ins Knie erweisen.....
www.wirtschaftsfacts.de/?p=21094
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Kicky:

Sondergutachten des Sachverständugenrates

 
08.07.12 10:44
www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/...ikationen/sg2012.pdf
Mitglieder des Sachverständigenrates:
Professor Dr. Peter Bofi nger
Professor Dr. Claudia M. Buch
Professor Dr. Lars P. Feld
Professor Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz, Vorsitzender
Professor Dr. Christoph M. Schmidt
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Kicky:

Eurozone steht besser da als USA,Japan,GB

5
08.07.12 10:52
Auf der Freiburger Tagung zur Rettung der Eurozone diskutierten u.a. Bofinger ,Schmidinger u.a.
www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/...e-euro-zone-retten-1.17327840
Die gute Nachricht vorweg: Die Euro-Zone steht im Prinzip sehr gut da. Dies war zumindest die überraschende Position, die akademische Ökonomen wie der «Wirtschaftsweise» Peter Bofinger oder der Bankvolkswirt Holger Schmieding von der Berenberg-Bank an einem hochkarätig besetzten Freiburger Symposium vertraten. Sie beriefen sich auf die Daten: Tatsächlich steht die Euro-Zone etwa mit Blick auf die Höhe der Staatsverschuldung, den Abbau der Haushaltsdefizite, die Inflationsentwicklung oder das Tempo an Strukturreformen deutlich besser da als andere Währungsräume wie die USA, Japan oder Grossbritannien. Schmieding sagte gar, die Euro-Architektur biete die beste Stabilitätsordnung, die man weltweit in den letzten 20 Jahren gesehen habe. Die Zentralbank sei unabhängiger als irgendwo sonst, Transferzahlungen zwischen den Gliedstaaten gebe es nur gegen klare Konditionen, der Reformdruck sei hoch.

Woher kommen dann die enormen, unbestrittenen Probleme in der Euro-Zone? Laut Bofinger liegt der zentrale Grund ebenfalls im Ordnungsrahmen begründet: Die Euro-Länder verfügen über keine eigene Geldpolitik mehr, sie können deshalb nicht einfach ihre Währung abwerten oder in eine Inflationierung flüchten, um ihre Probleme zu entschärfen. Anders als für die USA oder Japan gebe es für Länder der Euro-Zone deshalb ein Insolvenzrisiko. .....
Antworten
Kicky:

Wohnungsknappheit treibt Mieten in die Höhe

6
08.07.12 11:00
.....In den Ballungszentren und den Metropolen München, Hamburg, Berlin oder dem Rhein-Main-Gebiet gibt es eine Knappheit an Wohnungen", sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer der "Welt am Sonntag".

Dies treibe die Immobilienpreise und die Mieten. In der Hauptstadt legten die Mieten nach einer Auswertung des Immobilienportals Immonet.de seit 2005 um 35 Prozent bei Neuvermietung zu, in Hamburg um 28 Prozent. Göttingen war mit 64 Prozent Spitzenreiter.....

www.welt.de/politik/deutschland/...bt-Mieten-in-die-Hoehe.html

Ich bin vor Kurzem zwischen Olivaer Platz und Bleibtreustrasse den Kudamm lang gelaufen,man kann die Entwicklung förmlich riechen,überall Umbauten zu Luxusvermietungen,ein Wunder,dass Berlin nicht diese Hochhausentwicklung hat wie London oder andere Grosstädte
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 520980
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learner:

Vermögen und Einkommen sina auch in den USA

3
08.07.12 11:52
seit der Jahrtausendwende geschrumpft.

www.finanzwirtschafter.de/...ichtet-grose-vermogen-in-den-usa/

Dann passen die Kursentwicklungen der Kreditkartenkonzerne und der Retailkonzerne gut zueinander! Die Amis leben wieder auf Pump! Die Welt ist gerettet!
Wo isi checkerlarsen?
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learner:

Organisches Wirtschaftswachstum? Wo?

 
08.07.12 11:58
Der IIF rechnet für dieses Jahr zwar mit einem weltweiten Wirtschaftswachstum von drei Prozent. Den Löwenanteil des Wachstums rechnet der Verband aber dem niedrigen Zinsniveau in allen großen Volkswirtschaften der Welt und der lockeren Geldpolitik zu.

www.finanzwirtschafter.de/...hland-wird-von-der-krise-erfasst/
Wo isi checkerlarsen?
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musicus1:

perma und AL....

4
08.07.12 16:04
EURUSD  , mir scheint es anders  zu sein ...öl und rohstoffe  niedrig  zu halten,  und  den dollar stark zu halten per heute unter 1.23  1.2280, heisst  gold, silber etc  weiter short  währungen GBPUSD short     und den SP500  erwarte ich  so bei 1280   den  sp 500  zu shorten  bringt nicht  viel, . ATX   z.b. ist da viel effektiver und AUDYE im short , alle em  währungen sind  dafür besser geeignet m.m.
Antworten
patsmelv:

Kicky: 97287 Bewertung.....

 
08.07.12 22:22

 Sollte interressant sein, kein witzig, sorry

Antworten
A.L.:

Lloyds (GB) plant Bad Bank für Schiffsfonds

10
08.07.12 23:14
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...d-bank-fuer-schiffsfonds/70060651.html

Fazit: Wer mit Steuersparmodellen Verluste "erwirbt", verliert oft mehr als erwartet...

FTD
08.07.2012, 19:35

Steuersparmodell von dem Untergang
Lloyds plant Bad Bank für Schiffsfonds

Exklusiv Das gesamte Modell Schiffsbeteiligungen steht vor dem Kollaps: Die Branche leidet an hohen Überkapazitäten, Anlegern drohen Milliardenverluste. Das hat Lloyds Fonds auf eine Idee gebracht, die verblüffend an hübsch verpackte US-Immobilienpapiere erinnert. von Jürgen Dobert und Monika Müller, Hamburg

Der milliardenschwere Markt für Schiffsbeteiligungen steht vor dem Kollaps. Nach Informationen der FTD plant der Hamburger Lloyd Fonds, 16 seiner Schiffe in eine Auffanggesellschaft auszugliedern - eine Art Bad Bank für notleidende Finanzierungen.

Den Anlegern drohen massive Kapitalverluste. Auch andere Anbieter planen ähnliche Modelle für ihre maroden Fonds. Zudem haben namhafte Schiffsfinanzierer wie die Commerzbank angekündigt, sich ganz aus dem Geschäft zurückzuziehen.

Schiffsfonds in schwerer See

Damit könnte eines der beliebtesten Steuersparmodelle der Deutschen vom Markt verschwinden. Vor der Krise hatten Tausende Anleger Milliarden Euro in die Finanzierung von Frachtern investiert - in der Hoffnung auf steigende Charterraten. Viele Banken bewarben die Beteiligung an einem Schiffsfonds als sichere Anlage.
Die Branche leidet jedoch seit Jahren an hohen Überkapazitäten, die die Preise drücken (siehe Baltic Dry Index, A.L.). Viele Unternehmen sind kaum in der Lage, die Betriebskosten ihrer Schiffe zu bezahlen, und geraten so mit ihren Kreditzahlungen immer mehr in Rückstand. Bundesweit gingen in den vergangenen Jahren rund 100 Anlegerschiffe pleite - im Wert von 1,7 Mrd. Euro.

"Es wird immer deutlicher, dass der klassische Einschiffsfonds in alter Form nicht mehr bestehen kann", sagte Torsten Teichert, Vorstandschef von Lloyd Fonds. Er will deshalb nun 16 Containerschiffe, die bisher als einzelne Fonds laufen, in einer Auffanggesellschaft bündeln und als gemeinsame Flotte unter dem Namen Ocean 16 weiterbetreiben. Laut dem Konzept besteht bei allen betroffenen Schiffen "akuter Handlungsbedarf". Eine Sanierung als Einzelfonds sei vielfach unmöglich, nur durch den Zusammenschluss sei eine Umfinanzierung derzeit noch machbar.

Gut 6000 Anleger sind von den Plänen betroffen. Sie könnten einen Großteil ihres Kapitals verlieren. An der neuen Gesellschaft wären sie nur noch mittelbar beteiligt. Zudem hätten sie kein direktes Mitspracherecht mehr.

Teichert hofft, die Schiffe als Flotte besser als Sicherheit bei Banken hinterlegen zu können und so an frisches Kapital zu kommen, ohne die Anleger um eine neue Sanierungsrunde bitten zu müssen. Etliche der Fonds hatten die Anleger bereits mit frischem Kapital gestützt. Eine zweite Runde gilt unter Experten als aussichtslos. Die Fondsbetreiber hoffen auf steigende Preise für ihre Schiffe, um diese später besser verkaufen zu können.

Die Pläne sind der zweite Schlag für die Anlageklasse innerhalb kurzer Zeit. Erst vergangene Woche hatte die Commerzbank angekündigt, aus dem Geschäft mit Schiffsfinanzierungen auszusteigen. Sie ist der zweitgrößte deutsche Finanzier von Schiffsbeteiligungen nach der HSH Nordbank. Diese muss ihr Geschäft jedoch stark reduzieren, um EU-Auflagen zu erfüllen. Die Banken haben faule Schiffskredite in zweistelliger Milliardenhöhe in ihren Büchern. Jahrelang hatten sie Geld für riskante Finanzierungen gegeben, die Fonds aggressiv vermarktet und so Überangebot mit erzeugt. Nun treten sie den Rückzug an.

Die deutschen Reeder befürchten, dass weitere Banken aussteigen könnten, und rufen nach dem Staat. Der Verband Deutscher Reeder forderte vergangene Woche die Bundesregierung auf, über die staatliche KfW Bank Überbrückungskredite zu gewähren.
Antworten
A.L.:

Nikkei angeschlagen, Mittelfrist-Short-Kandidat?

8
09.07.12 10:08
www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/...-punkten/6854096.html

Auszug:

Nach dem enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag schürte am Montag auch die sinkende Inflationsrate in China die Angst der Anleger, dass der Weltwirtschaft die Puste ausgeht. Investoren blickten zudem mit banger Hoffnung auf ein Treffen der Eurofinanzminister am Nachmittag und scheuten deshalb das Risiko. Schließlich überbaten sich die Themen in Brüssel schon im Vorfeld förmlich an Brisanz: Sie reichen von einer Reform der Bankenaufsicht über die Verwendung von Geld aus den Rettungsfonds EFSF und ESM, Hilfen für Spanien und Zypern bis hin zur Lage im hoch verschuldeten Griechenland.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,4 Prozent im Minus bei 8896 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 1,0 Prozent auf 763 Punkte. Auch die Börsen in

Hongkong, Shanghai, Singapur und Korea büßten jeweils mehr als ein Prozent ein, nur in Taiwan fielen die Verluste etwas milder aus.

Die US-Arbeitsmarktzahlen hatten am Freitag schon die Wall Street nach unten gezogen. Die amerikanische Wirtschaft schuf im Juni weniger neue Stellen als erwartet. So stieg die Zahl der Beschäftigten nur um 80.000, statt wie von Ökonomen erwartet um 90.000. Dies ließ Forderungen nach neuen Konjunkturmaßnahmen der US-Notenbank lauter werden, die am Montag auch ein Fed-Spitzenvertreter selbst bei einem Besuch in Asien äußerte: Im Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit müsse die Fed energischere Schritte zur Lockerung der Geldpolitik unternehmen, sagte der Präsident der Federal Reserve von Chicago, Charles Evans, in Bangkok.

Genau diese Verbindung zwischen Bangen um den US-Jobmarkt und Hoffen auf die Fed-Politik trieb am Montag die asiatischen Anleger um. "Die zentrale Frage ist, ob die Sorge in dem Ausmaß zunimmt, dass die Federal Reserve mit QE3 beginnt", sagte Hiroyuki Fukunaga von Investrust mit Blick auf eine dritte Runde des als "Quantitative Easing" bezeichneten Anleihekaufprogramms.

In China schwächte sich der Preisanstieg stärker ab als erwartet, was die Anleger als Fluch und Segen zugleich wahrnahmen. Zwar untermauert die Entwicklung den Trend eines sich verlangsamenden Wirtschaftswachstums auch in der Volksrepublik, gleichzeitig erhöht sie die Chance auf eine Lockerung auch der chinesischen Geldpolitik.
In Tokio litten aber zunächst Maschinenbauer wie Komatsu und Sumitomo Heavy Industries unter einem drohenden Rückgang von Aufträgen aus dem Reich der Mitte. Schon im Mai fielen Bestellungen in der Branche insgesamt mit Rekordgeschwindigkeit, wie aus neusten Statistiken hervorging. Komatsu-Aktien büßten vier Prozent ein, Sumitomo-Papiere 3,3 Prozent. Die Hoffnung auf Konjunkturmaßnahmen der chinesischen Notenbank begeisterte die Anleger dagegen für mittelgroße Reeder, die von einem solchen Schritt besonders profitieren würden. So legten die Titel von Meiji Shipping 3,4 Prozent zu...
(Verkleinert auf 73%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 521144
Antworten
Caliban:

Das Ancien Regime und der Vorabend der frz Revol.

13
09.07.12 10:25
Das wohl bekannteste Zitat aus dieser Zeit ist das von Marie Antoinette, die auf die Petition ihrer Minsiter im Bezug auf die allgemeine Hungersnot, sagte: "Das Volk hat kein Brot? Dann soll es doch Kuchen essen!"

Die Parallelen zu dieser Zeit und dieser Stimmung werden immer grösser:
- Eine politisch elitäre Kaste kümmert sich in keinster Weise um die Belange ihrer Wähler
- Die wichtigen Entscheidungen werden ohne das Volk getroffen (Euro, Euro-Erweiterungen, Euro-Rettung, ESM)
- Die Regierenden werfen mit dem Geld der Steuerzahler skrupellos um sich und bedienen ihre Lakaien und Beamten
- Die verursachten, systemischen Schäden werden nicht mehr ausgerottet, sondern übertüncht, da diese Schäden z.T. durch die eigene Zügellosigkeit entstehen und man sich nicht selbst das Wasser abgraben möchte.
- Es wird konsequent mit zweierlei Maß gemessen: die Großen schonen, die Kleinen schröpfen (VW spart sich 1,5 MRD € Steuern durch einen Trick; Minister Ramsauer braucht zwei Dienstwägen mit Chauffeur, etc. )
- Es werden Kriege geführt und unterstützt, die niemandem im Volk nützen und niemand billigt, mit rein wirtschaftlich-imperialistischen Zielen
- Immer mehr gleichgeschaltete Einrichtungen/Behörden schröpfen das Volk, das keine Widerrede leisten darf, z.B. GEZ-Haushaltsabgabe kommendes Jahr, oder Datenklau durch die Einwohnermeldeämter.
- Übergeordnete, abstrakte Illusionen wie die Europ.Einigung werden individuellen und nationalen Interessen übergeordnet, wiederum mit dem Ziel der Bereicherung einiger Weniger (Stichwort Eurobonds, Bankenrettung, direkter Zugriff von Banken auf den ESM)
- Die Bürgerrechte werden beschnitten, siehe z.B. das geplante Ausgehverbot für Jugendliche, wobei hier vor allem noch das Rechts-System als ein Teil des Gesamtsystems etabliert werden muss

Es kann nicht mehr lange dauern, bis ALLEN dieses Licht aufgeht, bis allen klar ist, dass eine friedliche Demonstration nichts bewirkt, dass eine Scheinabstimmung wie aktuell zur 3.Startbahn in MUC nichts bewirkt, dass die Demokratie in dieser Form am Ende ist und zu einer hässlichen Fratze der Diktatur einiger weniger Strippenzieher verkommen ist.
Antworten
Pichel:

Jeder 10. Wall Street-Mitarbeiter ist ein Psycho

10
09.07.12 10:39
Gegenfrage.com » Kapital » Jeder zehnte Wall Street-Mitarbeiter ist ein Psychopath


Jeder zehnte Wall Street-Mitarbeiter ist ein Psychopath

9. Juli 2012 |


Zehn Prozent aller Wall Street-Mitarbeiter neigen zu Egoismus, Glücksspiel, Trunksucht und Aggressivität. Gleichzeitig sind sie charmant, charismatisch und intelligent, was typische Anzeichen von Psychopathen sind. Bemerkenswert sei die ”beispiellose Fähigkeit zur Lüge und Manipulation”, so ein Bericht.


www.gegenfrage.com/wall-street-psychopath/
... (automatisch gekürzt) ...
Antworten
WielandSchmi.:

@Pichel

2
09.07.12 10:58
Ach was! Das sind stinknormale Narzisten. Diese Sorte Mensch ist unter Politikern und Entertainern noch viel häufiger anzutreffen. Viel interessanter ist die Frage, warum diese ausgerechnet in der Wall-Street eine ökologische Nische gefunden haben. Für mich ist dies nur ein Indiz, dass weniger berechnender Verstand und kühles Kalkül im Vordergrund stehen, sondern das Bauchgefühl.
Antworten
Pichel:

vor allem finde ich 10% als noch zu wenig

6
09.07.12 11:20
... (automatisch gekürzt) ...
Antworten
A.L.:

Caliban # 295

9
09.07.12 12:31
Zu deinem Post passt folgende Eilmeldung aus der FTD:

Eilmeldung

Bundesregierung distanziert sich von umstrittenem Meldegesetz

Die Bundesregierung geht davon aus, dass das umstrittene Meldegesetz im parlamentarischen Verfahren wieder verändert wird. Das machte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin deutlich. In der ursprünglichen Gesetzesfassung der Bundesregierung war vorgesehen gewesen, dass die Bürger der Weitergabe persönlicher Daten durch die Meldebehörden ausdrücklich zustimmen mussten. In der verschärften Gesetzesfassung ist nun vorgesehen, dass die Bürger aktiv Widerspruch einlegen müssen.

www.ftd.de/latestnews/eilmeldung

Das ist Vernebelung und Irreführung hoch drei. Nach der bisherigen ("umstrittenen") Gesetzesversion müssen die Bürger der Datenweitergabe "ausdrücklich zustimmen" (s.o.). Das heißt, dass jeder, der nicht ausdrücklich zugestimmt hat, von "Big Brother" verschont bleibt.

In der angeblich "verschärften" Version muss der Bürger nun aktiv gegen die Datenweitergabe (Datenverkauf) Widerspruch einlegen. Das ist eine rechtliche Schlechterstellung. Daten von Bürgern, die nichts tun, werden nach gemäß der neuen Version weiterverkauft. In der alten Version wurden Daten von Bürgern, die nichts taten, NICHT weiterverkauft.

Scheibe für Scheibe bröckelt die Fassade der angeblich in Volkes Willen agierenden Politik. Die Krone wird dem Ganzen durch die Überschrift aufgesetzt, dass sich die Bundesregierung angeblich "vom umstrittenen Meldegesetz distanziert". In Wahrheit wird die eh schon sehr bedenkliche erste Version nun noch übler gemacht - und das ganze wird als Kehrtwende (Bundesregierung "distanziert sich") verkauft.

Man bekommt den Eindruck, als würden die Politiker -  nachdem das Volk die Eurorettungs-Lüge ohne größere Widerstände geschluckt hat (obwohl sie denkbar dreist war, selbst Arglose riechen die dahinter steckende Klientel-Politik) - nun gänzlich unverfroren aus dem Vollen schöpfen.
Antworten
A.L.:

"Wenn das Volk kein Brot hat...

3
09.07.12 12:40
...dann soll es eben Kuchen essen" (Zitat in # 295).

Dieses Zitat wurde von Jean Jacques Rosseau, einem der Wegbereiter der franz. Revolution, in die Welt gesetzt - zu einem Zeitpunkt, als Marie Antoinette erst 10 Jahre alt war.

Zumindest war es "gut erfunden" und tat seinen Zweck.

www.zeit.de/2006/46/Stimmts-Revolutionskuchen
Antworten
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    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

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