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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Microsoft Corp

Strategie Hebel
Steigender Microsoft Corp-Kurs 5,00 9,85 15,14
Fallender Microsoft Corp-Kurs 4,41
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VU2QBE0 , DE000VY1MHH7 , DE000VY2A7D7 , DE000VY1YJP1 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Pichel:

Hollandes Wahlversprechen

3
07.05.12 14:51
07.05.12 14:44     dpa-AFX: POLITIK/STICHWORT/Von Afghanistan bis Homo-Ehe: Hollandes Wahlversprechen
   PARIS (dpa-AFX) - Truppenabzug aus Afghanistan, Zehntausende neue Jobs und
die Wiedereinführung der 'Rente mit 60': François Hollande hat im Wahlkampf
zahlreiche Versprechungen gemacht. Ein Ausschnitt aus seinem Programm im
Überblick:

   - AUSSEN- UND EUROPAPOLITIK: Der mühsam ausgehandelte EU-Fiskalpakt soll
ergänzt werden. Zudem will sich Hollande für die Einführung von sogenannten
Eurobonds für zukunftsträchtige Projekte einsetzen und mehr Engagement der
Europäischen Zentralbank (EZB) im Bereich Beschäftigung und Wachstum einfordern.
Die französischen Truppen sollen bereits bis Ende 2012 aus Afghanistan abziehen.

   - STEUERN & STAATSFINANZEN: Der neue Präsident plant erst für 2017 mit einem
ausgeglichenen Haushalt. Er will vor allem reiche Franzosen stärker zur Kasse
bitten und eine 75-Prozent-Steuer auf Jahreseinkommen von mehr als eine Million
Euro erheben. Zudem ist er für eine Finanztransaktionssteuer. Das Gehalt der
Regierungsmitglieder und des Präsidenten soll um 30 Prozent gekürzt, die von
Sarkozy beschlossene Mehrwertsteuererhöhung rückgängig gemacht werden.

   - RENTEN: Hollande will früh ins Berufsleben gestarteten Franzosen wieder
die von Sarkozy abgeschaffte 'Rente mit 60' ermöglichen. Dafür sollen die
Sozialabgaben angehoben werden.

   - ARBEITSMARKT: Hollande will 150.000 Arbeitsplätze für junge Jobsuchende
schaffen und über 'Generationenverträge' Unternehmen entlasten, die sich sowohl
für junge als auch für alte Arbeitnehmer einsetzen. Die Sarkozy-Regel, nach der

die Hälfte der in Rente gehenden Beamten nicht ersetzt wird, soll gekippt
werden.

   - ATOM- UND ENERGIEPOLITIK: Der Anteil des Atomstroms am Energiemix soll bis
2025 von 75 auf 50 Prozent zurückgefahren werden. Dafür soll unter anderem das
AKW Fessenheim an der französisch-deutschen Grenze stillgelegt werden. Neue
Atomreaktorprojekte sollen aber fortgeführt werden. Per Dekret will Hollande für
drei Monate die Erhöhung der Spritpreise verbieten.

   - GESELLSCHAFT: Homosexuellen Paaren soll das Recht zu Heirat und Adoption
gegeben und die Gesetzgebung zur Sterbehilfe soll liberalisiert werden.

   - EINWANDERUNGSPOLITIK: Wie Sarkozy hat Hollande eine Begrenzung der legalen
Einwanderung versprochen, allerdings weniger radikal. Von 2014 an will er
Nicht-EU-Bürgern die Teilnahme an Kommunalwahlen erlauben./aha/DP/stw




www.dpa-afx.de
... (automatisch gekürzt) ...
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geldsackfrank.:

alles wieder gut ?

 
07.05.12 15:30
dpa-AFX: US-Anleihen: Fester - Wahlausgang in Frankreich und Griechenland stützt

   NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Staatsanleihen sind am Montag fester in den
Handel gegangen. Angesichts der Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland
seien sichere Anlagen bei den Investoren gefragt, hieß es aus dem Handel. Auch
die amerikanischen Aktienmärkte werden schwächer erwartet. In Frankreich wird
der konservative Präsident Nicolas Sarkozy von dem sozialistischen
Herausforderer Francois Hollande abgelöst. In Griechenland gibt es im Parlament
keine Mehrheit mehr für den Spar- und Reformkurs, von dem Finanzhilfen für das
größte Krisenland Europas abhängen. Dies erhöht die Unsicherheit an den Märkten.

   Zweijährige Anleihen notierten unverändert bei 99 31/32 Punkten. Sie
rentierten mit 0,258 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen leicht um 1/32 Punkte
auf 100 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,779 Prozent. Richtungsweisende
zehnjährige Anleihen legten um 3/32 Punkte auf 101 5/32 Punkte zu. Sie
rentierten mit 1,868 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren
kletterten um 6/32 Punkte auf 101 8/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,060
Prozent./bgf/jsl
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Kicky:

DB prophezeit mehr LRTO für Banken in Italien + SP

5
07.05.12 16:09
....in a downside case forecast looking at funding capacity of Spanish and Italian banks - the same banks that would have been long insolvent had it not been for a $1.3 trillion injection by the ECB - Deutsche Bank predicts that the two groups may have as vast a funding shortfall as €210 billion in 2012 (€114.4 billion in Spain, €96.1 billion in Italy). Which to DB means one thing of course: more LTROs coming because once the market has habituated to the now periodic infusion of monetary heroin it will not let go until it is convulsing in its death rattle.....
DB:
We present in Figure 14 an illustrative scenario for the funding capacity of banks in 2012 in Italy and Spain. We consider there, as we are looking into a “worst case scenario”, that bank debt issuance stops entirely... In the base case, non-residents simply stop rolling their exposure to the ailing sovereigns as bonds are redeemed. In a adverse scenario, they maintain an aggressive pace of outright selling, replicating the pattern of 1Q 2012. We assume that domestic banks “take the slack”.....
www.zerohedge.com/news/...shortfall-spanish-italian-banks-2012
Der USA Bären-Thread 506546
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Eidgenosse:

3-Klang

12
07.05.12 16:10
Vielleicht haben wir auch bald den "Merde". (Mer-kel und Hollan-de) Die neue Währung für Industrieländer. Da weiss man von Anfang an das man in die Scheisse greift.
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permanent:

Nach der Wahl werden die Politiker von der

8
07.05.12 17:06

Realität eingeholt und vergessen ihre Versprechen relaiv schnell.

Machbarkeit und Wunschtraum sind zwei unterschiedliche Welten.

Permanent

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learner:

A.L#96049

7
07.05.12 17:23
Die Realität ist, dass wir uns mitten in einem Prozess befinden, der diese gesellschaftlich relevanten Dinge aufgreift.

Es gibt mittlerweile immer mehr Investoren, die von den Vorständen ein Nachhaltigkeitskonzept fordern. Dazu gehören sowohl ökologische wie auch soziale Standards.

Vergiss nicht die Nachrichten der letzten Zeit, wo Vorständen ihr Vergütungssystem in den Hauptversammlungen zerissen wurde. Die Diskussion der letzten Jahre trägt erste Früchte!

Und ich sehe nicht ein, warum man immer alles in Richtung Gesetzgeber schieben will. Erstens haben die nicht so viel Macht und sind teilweise schon zu stark mit der Wirtschaft verwoben (Filz).

Die eigentliche Macht hat der Verbraucher. "Der Kunde ist König!"

Wenn der König es nicht mehr toleriert, dass Firmen ausschließlich dem Selbstzweck der Shareholder und des Managments dienen, werden diese Firmen Probleme haben Ihre Produkte/Dienstleistungen zu verkaufen.

Der demographische Wandel beschleunigt den Prozess Mitarbeiter fair zu bezahlen, da die Bedingungen für die Arbeitnehmer kontinuierlich besser werden sollten.
Wenn Du kein Geld hast, hast Du die wenigsten Freunde, aber die besten!
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Stöffen:

70% net long on U.S. stocks

7
07.05.12 20:26
Barton Biggs, welcher gemäß seinen Aussagen wohl massiv short auf den DAX und den CAC positioniert ist, siehe auch mehr dazu hier
http://www.ariva.de/forum/Stoeffens-Senf-319008?page=13#jump13362736
sieht allerdings nach den aktuellen Wahlausgängen keinen Anlass, seine Short-Positionen weiterhin auszubauen. Wobei ich geneigt bin zu fragen, wie denn der DAX als "Hampelmann" der US-Indizes künftig crashen soll, wenn demgegenüber die US-Börsen outperformen. Das macht nach all den Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit wohl recht wenig Sinn, auch der Verlauf des heutigen Tages mag da schon durchaus ein gutes Stück für herhalten. Derlei Statements bzgl. einer erwünschten Abkopplung der Indizes fallen für mich letztendlich eher unter die Rubrik "Zweckoptimistischer Lokalpatriotismus". LOL.

Biggs Says Europe Election Result No Reason to Add to Short Bets

Biggs said on Bloomberg Television’s “In the Loop” with Betty Liu today that he continues to short German and French benchmark equity indexes, while being 70 percent net long on U.S. stocks. The region’s shared currency is “50/50 on surviving,” Biggs said.

Voters are “signaling to their politicians that they want more stimulus and less austerity,” Biggs, founder of Traxis Partners LP, said today in a telephone interview. “If they don’t get it, they’re going to vote in new leaders. That’s a big deal, and I happen to think stimulus combined with reforms is the way to go.”

http://www.bloomberg.com/news/2012-05-07/...to-add-to-short-bets.html
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Consumer Credit Grows by $21.36 Billion, Double of

6
07.05.12 21:21

Consumer Credit Grows by $21.36 Billion, Double of What Was Expected and Fastest Rate Since Late 2001

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Stöffen:

Interview mit einem "US-Marxisten"

10
07.05.12 22:33
Der US-Ökonom Richard Wolff über die langfristigen systemischen Ursachen der Krise und die Perspektiven von Wirtschaft, Politik und Widerstand.

A must read. Ein Auszug, dann der Link.

Richard Wolff: Das sehe ich ein bisschen anders. Ich spreche in Anlehnung an den von Louis Althusser geprägten Begriff der Überdeterminierung von mehreren Ursachen und Entwicklungen, die zu dieser Stagnation des Lohnniveaus in den USA geführt haben. Es wird Ihren deutschen Lesern helfen, die Vereinigten Staaten besser zu verstehen, wenn sie Folgendes betrachten: Während nahezu ihrer gesamten Geschichte verzeichneten die Vereinigen Staaten ein beständiges Lohnwachstum. Von einem Jahrzehnt zum nächsten, angefangen im frühesten 19. Jahrhundert bis zu den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, in einem Zeitraum von 100 bis 150 Jahren, stiegen die realen Löhne in den USA an. Zwei Gründe sind hierfür anzuführen: Der Kapitalismus in den Vereinigten Staaten war sehr profitabel und sehr erfolgreich. Die Europäer, die hier ankamen, nahmen ein riesiges, fruchtbares Land in Besitz. Sie zerstörten die hier lebenden Menschen, die Indianer, und sie fanden sich im Besitz aller Ressourcen, die nötig sind, um einen erfolgreichen Kapitalismus aufzubauen. Hier gab es keine Geschichte des Feudalismus, die sie bremste, keine mächtige Kirche, keine Traditionen. Es gab nur ein Problem in ökonomischer Hinsicht: Es herrschte ein konstanter Arbeitskräftemangel. Die Indianer weigerten sich, für die Europäer zu arbeiten, oder sie waren tot. Die Europäer, die hierher kamen, strebten danach, Farmer oder Unternehmer zu werden, sie wollten eher nicht Arbeiter sein.

Der einzige Weg, diesen Arbeitskräftemangel zu lösen, bestand darin, Arbeitskräfte in die USA zu schaffen. Im Süden der Vereinigen Staaten wurde dieses Problem durch das Kaufen und Stehlen von Afrikanern, durch Sklaverei, gelöst. Im Norden bestand die einzige Lösung für die Kapitalisten darin, Europäer einwandern zu lassen. Und dies geschah durch das beständige Anwachsen der realen Löhne. Die irischen, polnischen, italienischen oder jüdischen Migranten wurden gerade durch dieses beständig ansteigende Lohnniveau angezogen, sodass die Vereinigten Staaten durch endlose Wellen europäischer Migration bevölkert wurden.

Das Problem für die Kapitalisten bestand aber auch darin, dass sie die Löhne weiterhin anheben mussten, nachdem die Immigranten sich an der Ostküste - und später der Westküste - niedergelassen hatten, da im Landesinnern sehr viel billiges Land zur Verfügung stand, das den Indianern weggenommen worden war. Aber der Kapitalismus hier war so erfolgreich, so profitabel, dass hier eine einzigartige Situation herrschte, bei der Kapitalisten fähig und bereit waren, den Arbeitern höhere Löhne zu zahlen, weil die Wachstumsrate ihres Kapitals noch größer war als das Lohnwachstum. Dies war eine einzigartige Konstellation, die die Vereinigten Staaten zu der erfolgreichsten kapitalistischen Großmacht aufsteigen ließ.

Lassen Sie mich nun kurz zusammenfassen, was in den 70ern stattfand. Erstens: Deutschland und Japan erholten sich vom Desaster des Zweiten Weltkriegs und sie stiegen erneut zu mächtigen Rivalen der USA auf. GM und Ford mussten sich mit Volkswagen und Toyota auseinandersetzen. Diese verstärkte Konkurrenz führte dazu, dass die Kapitalisten nicht mehr höhere Löhne zahlen konnten. Zweites setzte die Ersetzung menschlicher Arbeitskraft durch Computer ein. Millionen von Arbeitern wurden ab den 70er Jahren durch Computer ersetzt. Drittens merkten amerikanische Kapitalisten, dass sie Arbeitskräfte in anderen Ländern als billigen Ersatz benutzen können: in Europa, Lateinamerika und schließlich vor allem in Südostasien. In den70ern begann so der Massenexodus von Arbeitsplätzen aus den Vereinigen Staaten in die gesamte Welt. Diese beiden Phänomene - die Verlagerung von Arbeitsplätzen und die Automatisierung der Produktion - ließen die Nachfrage nach Arbeitskräften in den USA signifikant sinken.

Zugleich führten zwei wichtige Entwicklungen zu einem Anstieg des Angebots von Arbeitskräften. Zuerst ist da die fantastische feministische Emanzipationsbewegung, bei der Millionen erwachsener Frauen, die sich zuvor als Hausfrauen oder Mütter definiert hatten, aus dieser Rolle auszubrechen begannen und Zutritt zum Arbeitsleben einforderten. Millionen von Frauen betraten so ab den 70ern den Arbeitsmarkt. Zudem setzte eine erneute massive Immigrationswelle in die USA ein, diesmal aber nicht aus Europa, sondern aus Lateinamerika: aus Mexiko, Guatemala, Nicaragua, Haiti. Das waren ebenfalls Millionen von Menschen, die in die Vereinigten Staaten zogen.

In den 70ern haben wir somit eine Flut von Frauen und Migranten, die auf den Arbeitsmarkt strömen - gerade in einer Zeit, in der Computerautomatisierung der Produktion und die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland einsetzen. Die Kapitalisten waren nicht mehr mit dem Arbeitskräftemangel konfrontiert und sie mussten folglich auch nicht mehr die Löhne erhöhen. Die reellen Löhne in den Vereinigten Staaten liegen heute folglich auf dem Niveau der späten 70er Jahre! Da die Produktivität aber beständig anstieg - wegen des Computers, besserer Maschinerie und der Arbeitsverdichtung -, lieferte jede Arbeitsstunde dem Kapitalisten mehr Produkte, ohne dass dieser mehr Lohn zahlen müsste. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahrzehnten einen beispiellosen Profitboom in den Vereinigten Staaten erlebt. Und deshalb hat sich auch der Abgrund zwischen Arm und Reich in den Vereinigten Staaten so seht ausgeweitet.

Es geht hier nicht um einzelne Regeln oder Gesetze, es geht auch nicht um den Neoliberalismus. Dies sind nur Symptome einer ihnen zugrunde liegenden fundamentalen Verschiebung in den Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit in den Vereinigten Staaten - und somit in der Welt.

Das komplette Interview gibt's hier

www.heise.de/tp/artikel/36/36539/1.html
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Market Ignores Taxmageddon to Its Peril

5
08.05.12 07:51
Market Ignores ‘Taxmageddon’ to Its Peril: Manager 
EURO ZONE, EUROPE, EUROPEAN ECONOMY,FEDERAL RESERVE, BEN BERNANKE, US ECONOMY, WHITE HOUSE, OBAMA, QUANTITATIVE EASING
Posted By: Patrick Allen | CNBC EMEA Head of News
CNBC.com
| 08 May 2012 | 01:39 AM ET

Late last year Ben Bernanke and the Federal Reserve moved to ease tensions in the financial system with a new form of accommodative policy that has boosted stocks but not commodity prices. But according to one leading hedge fund manager, the rise in stocks is a temporary one that will be thwarted by the coming period known as “Taxmageddon.”

Bernanke proposed a new type of accommodative policy. Whereas most investors were waiting for another round of Quantitative Easing, Bernanke announced that the Fed would begin to sell a part of its portfolio of short-term securities and, with those proceeds, repurchase longer-dated government Bonds,” a program known as “Operation Twist,” said Pedro Noronha, fund manager at Noster Capital in London, in his monthly letter to investors.

“The difference between this Operation Twist and the previous program of QE is that the former does not engage the printing presses,” he said.

That, in Noronha’s view, led to the 25 percent stock rally markets have witnessed since late last year, but differed from the first and second rounds of quantitative easing in one crucial way.

“With Operation Twist, the Fed has effectively found a way to keep long term interest rates low—which reduces the discount rates that investors use to value future streams of cash flows, thereby increasing equities valuations—while at the same time managing to reduce commodity prices by not printing fresh new money,” he said.

“What this means is that the Fed has cleverly engineered another bull rally. Not only have investors marked-up shares due to the present value increase of future cash flows, but the Fed has created an extra boost because companies are not facing the same headwinds from input cost inflation as commodity prices have fallen,” said Noronha.

While calling the policy clever, Noronha likens the move to attempting to cure a cancer with an aspirin and warns it will do nothing to solve the wider debt crisis.

 

“All it has done is push equity markets to unsustainable levels and once again saved the over-levered crowd from the fate they deserve,” he said.

Dealing with ‘Taxmageddon’

Noronha, who is flat this year following gains on his shorts but just 1 percent on his long positions, believes 2012 will become more challenging over the coming months as the U.S. election comes to the forefront of investor’s minds.

“The U.S. will have to start dealing with issues that some market participants refer to as Taxmageddon," said Noronha The term, favored by Washington pundits, refers to a slew of fiscal decisions on topics including tax breaks that are on hold until after the November 6 elections.

“The Taxmageddon effect has been estimated at roughly $500 billion in 2013 alone. It includes the [expiration of the] Bush tax cuts, the general payroll tax rate hike, the regular extenders, the death tax (estate tax) and some of the tax hikes from Obama care,” he said.

With a new bill needing to be signed by the beginning of next year to avoid so-called Taxmageddon, Noronha believes it is time to be defensive.

“Conventional wisdom would have said that this will all be dealt with in a civilized manner because politicians wouldn't want to impose a 3 percent drag on an already-fragile and stimulated GDP,” he “This is where our worries start though.”

“We don't think this process will be anywhere near smooth and Mr. Market is drinking the Kool-Aid (once again), and completely ignoring the issues ahead of us,” said Noronha

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Presseschau

6
08.05.12 08:14

Nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland kippt die Stimmung gegen Angela Merkel und ihr Sparprogramm. Der künftige französische Präsident Francois Hollande dränge auf einen neuen Wachstumspakt und einen weniger harten Sparkurs. Bei der Kanzlerin könnte er bei seinem Berlinbesuch Mitte Mai jedoch auf Granit beißen, vermutet das Handelsblatt, denn Merkel stehe einem Großteil von Hollandes europapolitischen Forderungen kritisch gegenüber.

 

Nach Frankreich stelle nun auch Italiens Ministerpräsident Mario Monti den Zwang zur Haushaltssanierung mit harten Einschnitten infrage - und damit bröckle die Front der Sparpolitiker an allen Ecken und Enden, glaubt die FTD.

 

Auch in Athen habe das „Prinzip der Realitätsverweigerung“ gesiegt, meint die Welt und nun sei die Befürchtung zurück, die Europäer könnten es am Ende doch nicht schaffen, ihren vielstimmigen Kontinent zusammen- und auf Reformkurs zu halten.

Europa stehe endgültig in der Sackgasse, unkt auch der Guardian, was am deutlichsten durch Merkels Position demonstriert werde, dass Hellas sich an die strengen Bedingungen für den Rettungsschirm über 130 Milliarden Euro zu halten habe - auch wenn 60 Prozent der Griechen für Parteien gestimmt hätten, die genau das ablehnen.

 

Ein übles Dilemma für Hollande sieht die Financial Times: Will er sich mit den Griechen gegen das Diktat des Maßhaltens verbünden? Oder will er lieber mit den Deutschen und dem Internationalen Währungsfonds IWF marschieren und eine Neuverhandlung des Sparpakets für Griechenland ablehnen?

Es sei doch noch gar nicht klar, was die europäischen Bürger denn nun eigentlich von ihren Regierungen erwarten würden, analysiert das Wall Street Journal, denn die Nachfolger der nun überall abgewählten Politiker würden es schwierig finden, sich allzu deutlich von dem von den Deutschen favorisierten Sparprogramm abzusetzen. Schließlich habe Merkel deutlich gemacht, dass sie Kurs halten werde, egal wer die Wahlen gewinne.

 

Der Economist sieht dennoch einen Kompromiss zwischen Frankreich und Deutschland in Sachen Fiskalpakt: Das Team von Hollande mache Andeutungen, es müsse ja kein neuer Vertrag sein, ein „Zusatz“ täte es auch, und Merkel habe schon gesagt, dass sie einen neuen Wachstumspakt wolle.

Spanien droht neue Bankenkrise

Bis zu zehn Milliarden Euro müsse Spanien in die angeschlagene Großsparkasse Bankia pumpen, damit das Institut nicht unter der Last überbewerteter Immobilien zusammenbreche, meldet die FT. Bankchef Rodrigo Rato, der früher den Internationalen Währungsfonds leitete, kündigte seinen Rücktritt an (Wallstreet Journal).

 

Europäische Banken bunkern Cash

Die europäischen Banken bekamen viele Milliarden von der EZB, um in Staatsanleihen investieren. Doch laut Wall Street Journal zeige sich: Aus Angst und Vorsicht bunkerten die Banken ihr Geld lieber bei Notenbanken.

 

PKV in der Klemme

Im Vorfeld der nächsten Bundestagswahl kämpfen die privaten Krankenversicherungen  immer verzweifelter ums Überleben, wie das Handelsblatt beobachtet. Die Anti-PKV-Front will nicht nur an die Rücklagen der Privaten, viele Politiker würden die PKV am liebsten durch eine Bürgerversicherung für alle ersetzen.

 

Initiative gegen Steuerflucht gescheitert

Trotz einem „Blizzard“ an bilateralen Verträgen mit Offshore-Steuerparadiesen, liegen dort immer noch 2,7 Billiarden Dollar - und damit genauso viel wie 2007. Das habe laut Guardian die  Bank of International Settlements gemeldet (Guardian).

 

Billiges Europa

Prinz Al-Walid bin Talal Al-Saud, saudischer Großinvestor, sieht große Reformanstrengungen in Europa. Doch bei Investments habe er dennoch keine Eile: „Einige Dinge sind jetzt billig. Aber sie könnten noch billiger werden. Die Krise ist noch nicht vorbei“ (Handelsblatt).  

 

Sparzwang ohne Alternative

Christine Lagarde, Direktorin des IWF, sagte bei einem Besuch in Zürich, die Welt brauche zwar dringend besseres Wirtschaftswachstum, doch die Fiskalkonsolidierungen bleibe dennoch zwingend. Sie rechnete laut NZZ vor, dass die durchschnittliche Schuldenquote in den Industrieländern nächstes Jahr 109 Prozent des Bruttoinlandprodukts betragen werde. Das sei nicht aufrecht zu erhalten.

 

Keine Spinne im Netz

Henning Schulte-Noelle, der scheidende Allianz-Aufsichtsratschef, schreibt seinem Konzern keine beherrschende Rolle zu. Immer wieder sei suggeriert worden, die Allianz habe einen Masterplan zur Beherrschung der deutschen Wirtschaft, doch das höre sich zwar spannend an, „entspricht aber nicht der Realität“ (Börsen Zeitung).

Strategie gescheitert

Peter Bofinger, der „Wirtschaftsweise“, hält Angela Merkels Strategie zur Lösung der Schuldenkrise für gescheitert. Die Wahl in Frankreich sollte für eine Neuorientierung genutzt werden (Handelsblatt).

 

Vergesst die Krise

Paul Krugmann, US-Starökonom, rechnet laut Welt in seinem neuen Buch „Vergesst die Krise!“ mit der Sparpolitik der westlichen Industriestaaten ab, insbesondere mit der Deutschlands. Die Politiker sollten „das Leiden endlich beenden“.

 

Dauerbulle weiter optimistisch

James Paulsen, Chef-Investmentstratege von Wells Capital Management, macht seinem Spitznamen „Perma-Bull“ laut Fortune alle Ehre: Er sieht für Anleger keinen Anlass zur Panik und für die USA ein Wachstum von drei Prozent (Finance Fortune).

Keks in der Windel

Weil so viele Kinder übergewichtig sind, haben viele Schuldirektoren in USA die typischen Fundraiser-Aktivitäten für den Fußballclub oder die Schulbibliothek verboten: Schüler dürfen keine Kekse, Muffins oder Kuchen mehr verkaufen. Doch künftige Unternehmer, Banker und Manager finden immer einen Weg, schreibt BusinessWeek: Clevere Kids vermarkten jetzt eben Windeln. Und zur allgemeinen Überraschung finden sich Kekse in der Ware.

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Ökonomen zerpflücken Merkels Krisenpolitik

7
08.05.12 08:15

Euro-Fiskalpakt: Ökonomen zerpflücken Merkels Krisenpolitik

Der Druck auf Bundeskanzlerin Merkel, den Euro-Fiskalpakt noch einmal zu öffnen, wächst. Nicht nur innenpolitisch werden Forderungen lauter, die strikten Sparregeln zu entschärfen. Auch Ökonomen sehen Handlungsbedarf.

BerlinDer Kurs der Bundesregierung in der Euro-Schuldenkrise gerät nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland zunehmend in die Kritik. In der SPD wurden auf dem linken Flügel Forderungen laut, das Abkommen zur strikten Haushaltskonsolidierung in Europa (Euro-Fiskalpakt) noch einmal zu öffnen. Und auch Ökonomen legten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nahe, ihre Krisenpolitik zu überdenken.

Der Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Ferdinand Fichtner, warnte die Bundesregierung davor, den Bogen im Umgang mit den Krisenländern zu überspannen. Fichtner sprach sich stattdessen dafür aus, den Spardruck auf klamme Euro-Staaten wie Griechenland zu lockern. „Ein sozialer Ausgleich und gegebenenfalls eine maßvollere Konsolidierung der Staatsfinanzen könnte in diesem Sinne tatsächlich die langfristig bessere Lösung sein“, sagte der DIW-Ökonom Handelsblatt Online. „Dabei muss aber klar sein: An einem Strukturwandel zulasten der in der Vergangenheit mit Krediten künstlich aufgeblähten Sektoren werden die Krisenländer nicht vorbeikommen.“ So seien klassische Konjunkturprogramme zur Schaffung einer künstlichen Nachfrage nach Produkten, die ansonsten keiner haben wolle, in einer solchen Situation „das falscheste Rezept“, unterstrich Fichtner. „Das weiß man aber auch in Paris, Madrid oder Rom, selbst wenn dies in den jüngsten politischen Entwicklungen nicht unbedingt deutlich wird.“

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Stöffen:

Der Popcorn-Faktor des Facebook-Börsengangs

6
08.05.12 09:31
Netter Comment des Blicklog zum Facebook-IPO

Wann macht es Plopp? Der Popcorn-Faktor des Facebook-Börsengangs

Der frühestens für den 18. Mai geplante Börsengang von Facebook erinnert mich vor allem an den Lebenszyklus eines Popcorns (Danke an den Der_Demagoge für das Stichwort via Twitter). Ein Popcorn ist ja zunächst ein ziemlich langweiliges Stück Mais. Das Erhitzen zieht die Aufmerksamkeit an, weil wir wissen, dass es irgendwann Plopp macht (oder heißt es Popp?) und sich dieses Stück Mais verwandelt in ein großes Etwas.

Bei ca. 200 °C, so lesen wir in der Wikipedia, platzt die dichte Hülle des Maiskorns und dehnt sich zu einer schaumigen Struktur aus. Danach kühl es rasch ab und erstarrt (bei mir verbrannte es beim letzten Mal übrigens zu Kohle). Popcorn sollte man dann schnell essen, sonst wird es fade und zerfällt irgendwann wieder (oder schimmelt?) Und woran erinnert der Begriff “schaumige Struktur”? …. Genau an Blasen, Bubbles, also jenen Phänomenen an den Finanzmärkten, die immer erst nach ihrem Platzen erkannt werden und deren Ursache anschließend mit spekulativer Überhitzung erklärt wird. Niemand weiß, ob es sich bei Facebook wirklich um eine Blase handelt. “Niemand kann Blasen präzise vorhersagen”, schrieb der von mit hoch geschätzte Ökonom Robert Shiller. Und irgend jemand warnt ja sowieso immer. Damit wird zwangsläufig auch irgend jemand im Nachhinein Recht bekommen. Nur weiß niemand vorher, wer das sein wird.

Während man also bei einem Maiskorn ziemlich genau weiß, dass es bei 200 Grad zu Popcorn wird, ist das bei Facebook schwer zu sagen.....

Komplett hier

www.blicklog.com/2012/05/08/...facebook-brsengangs/#more-27355
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Pichel:

100 Millionen Amerikaner haben keine Arbeit

10
08.05.12 09:42
Dienstag, 8. Mai 2012 , von Freeman um 00:05 Als ich den Artikel bei CNN Money mit der Überschrift las, "The 86 million invisible unemployed" oder "Die 86 Millionen unsichtbaren Arbeitslosen" dachte ich, das muss ein Tippfehler sein, so eine unglaublich hohe Zahl ist ja unmöglich. Aber es stimmt, laut "Bureau of Labor Statistics" ist das die Zahl an Menschen die arbeitsfähig sind aber nicht arbeiten, deshalb nicht in der Statistik landen. Dazu kommen die 12,6 Millionen, die "offiziell" arbeitslos sind, also die sichtbaren, macht fast 100 Millionen die keine Arbeit haben.



Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: 100 Millionen Amerikaner haben keine Arbeit alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/05/...tml#ixzz1uGISXCYT
... (automatisch gekürzt) ...
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Stöffen:

Ergänzend zu #064

8
08.05.12 11:05
Die Thematik wurde ebenfalls im Querschuss-Blog und von Markus Gaertner angerissen.

USA: Not in Labor Force erneut mit Allzeithoch

Auch für April 2012 gibt es in Hinblick auf die Qualität der US-Arbeitsmarktdaten nichts Neues zu berichten, weiterhin wird die Arbeitslosenquote- und zahl geschönt durch eine massive Verschiebung von Erwerbsfähigen ab 16 Jahre in Not in Labor Force (Stille Reserve). Im April 2012 war diese Rubrik im Arbeitsmarktbericht wieder ein echtes Wachstumssegment, immerhin stieg die Zahl derer, die angeblich nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung standen, um weitere +522’000 zum Vormonat und um +2,693 Millionen zum Vorjahresmonat. Praktischer Weise spielen alle in Not in Labor Force Verschobenen bei der Ermittlung von Arbeitslosenquote und -zahl keine Rolle und so kommt die stetig leicht sinkende Arbeitslosenquote zustande, diesmal auf 8,1%, Dank der Statistikverzerrung durch das Bureau of Labor Statistics (BLS).

www.querschuesse.de/...-in-labor-force-erneut-mit-allzeithoch/

US-Arbeitslosigkeit – Fed muss die Charts erweitern

Es wäre statistisch einfacher, in Ostdeutschland eine Stelle zu bekommen, als zwischen Los Angeles und New York. Das Label “Erholung” verdient diese Entwicklung nicht.
Hier geht es zum News Release des Bureau of Labor Statistics

blog.markusgaertner.com/2012/05/04/...ss-die-charts-erweitern/
(Verkleinert auf 67%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 506764
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A.L.:

Jap. Notenbank kauft jap. Aktien zur Kurspflege

7
08.05.12 12:22
Ich hab schon immer befürchtet, dass QE nur die Vorstufe ist zu einer "Wir kaufen alles hoch, damit die Kosmetik stimmt"-Endlösung der Finanzfrage durch die Notenbanken.

Ich pumpe, also bin ich. (Descartes, Version 2012)

In Japan geht es schon los. Die Bank of Japan (Japans Notenbank) hat Montagnacht kübelweise (wo ist eigentlich Kübi?) ETFs auf japanische Aktien sowie Immo-Trust-Papiere gekauft, was aber nicht verhindern konnte, dass der Nikkei am Montag mit -2,8 % (SK) schloss. Heute nacht ging es 0,69 % (SK) ins Plus.

Die "Helping Hand" von Vater Staat hat sich ja bereits im Devisenmarkt bewährt: Die Bank of Japan konnte USD/JPY seit Anfang Februar von der mittleren 70er- in die niedrige 80er-Region heben (ich hatte "long USD/JPY" mehrfach als Trading-Tipp genannt). Und der Schweizer Notenbank gelang es, EUR/CHF seit der massiven Intervention von Anfang Sept. 2011 oberhalb von 1,20 "festzunageln".

Wenn es bei Bonds (QE) und Währungen (Interventionen) "klappt", warum dann nicht auch im viel marktengeren Aktienmarkt (PPT)? Der Markt hat bekanntlich immer Recht, und wenn nicht, gibt es ja den Überzeugungsnachhilfe-Geldpump-Vorschlaghammer.

In Ponzi-Disneyland gilt eine Wirtschaft als gesund, wenn die Aktien hoch notieren, denn in seiner unendlichen Weisheit "nimmt der Markt vorweg, was alle anderen (Bären) noch gar nicht wissen" ;-)

Wozu sich also aufregen über staatsgepäppeltes Kümmerwachstum in USA und Japan, PMIs unter 50 in halb Europa samt Rezessionssignalen, weltweit schwache Arbeitsmärkte usw., wenn die Universal-Stimmungs-und-Geld-Pumpe mit frisch gedrucktem Geld alles optisch ohne großen Aufwand ins Lot bringen kann? Es wäre doch gelacht, wenn sich die "Konsumentenstimmung" über steigende Aktien nicht irgendwie wieder in den Alles-wird-gut-Modus hypen ließe...

www.marketwatch.com/story/...s-record-amount-of-stock-etfs-2012-05-07

May 8, 2012, 12:30 a.m. EDT
Bank of Japan buys record amount of stock ETFs
But purchases fail to prevent heavy market drop
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By Michael Kitchen, MarketWatch

LOS ANGELES (MarketWatch) — The Bank of Japan stepped back into the stock market Monday, making its largest single-day purchase of exchange-traded funds to date, though the move failed to prevent a sharp fall for the Tokyo equity market.

The Japanese central bank said it spent 39.7 billion yen (about $500 million) buying up stock ETFs as part of its ongoing asset-purchase program, breaking a previous record of ¥28.5 billion, set on April 16.

In addition to the ETF buys, the Bank of Japan also acquired ¥2.3 billion in real-estate investment trusts Monday.

Since the 2008 collapse of Lehman Brothers and ensuing global crisis, central banks around the world have embarked on a spree of asset-buying meant to avoid deflation and, to a certain extent, support the markets.

But Japan’s monetary authority is almost unique among its peers in the major developed economies in its high-profile purchases of ETFs, which it began in December 2010 as part of aggressive easing measures.

Since then, the Bank of Japan has bought almost ¥1 trillion worth of ETFs — along with another ¥78.9 billion in REITs — and has an additional ¥642 billion to spend on the stock funds after raising the program’s size at it last policy meeting in April.

The central bank emphasizes that the program has only broad goals such as supporting interest rates and reducing risk premiums, rather than supporting financial markets.

Jefferies Japan’s head of Japanese strategy Naomi Fink says that while the ETF purchases are really part of the broad push to reflate asset prices in the deflation-plagued country, they do “provide a bit of a backstop, when they think they can curb the downside” for the market.

“Still, it’s a very small amount,” Fink said of the ETF purchases. “It’s more designed to bolster sentiment ... [and] it works best when sentiment is fragile.”

Sentiment was certainly fragile Monday, as investors returned from a four-day holiday weekend to find the yen considerably stronger — a negative factor for Japan’s export-focused corporations — U.S. employment growth weaker than expected, and European election results raising more uncertainty for the euro zone.

The blue-chip Nikkei Stock Average tumbled 2.8% within minutes of the open (am Montag, A.L.), although the benchmark held off further losses after the initial hit, ending down 2.8%.

In terms of its ETF purchases, the central bank tries to buy the largest, most liquid funds, with the most diverse constituents, Fink said.

And while investors don’t find out about the Bank of Japan’s market operations until after the close of trading, “there’s a market assumption that when the Topix falls more than 1%, that triggers ETF purchases,” according to Fink.

Still, Fink advised against trying to front-run the central bank by jumping into the market whenever the Topix — Japan’s key broad-market index — drops 1%.

“I wouldn’t exactly call that my favorite strategy,” she said, adding that since the ETF-buying program isn’t meant to be a “price-keeping operation,” it offers little in the way of trading opportunities.
Antworten
daiphong:

naja, wenn man nun unbedingt Hausfrauen, Schüler

5
08.05.12 12:41
und Studenten etc. als Arbeitslose zählen will, kommt man natürlich auf ganz sensationelle Zahlen. Blödsinn.
Die Zahlen sind schlecht im Vergleich zu den besten Jahren, bis zu 25 Mill. würden evtl. arbeiten wollen, aber man hat evtl. auch etwas höhere Schüler-, Studenten-, Hausfrauenquoten. Soziokultureller Sprengstoff entsteht, wenn ganze Schüler- und Studentengenerationen schlecht in Arbeit kommen und die Akademikerlöhne sinken, die Studentenkredite belaufen sich schon auf über eine Billion.
Antworten
permanent:

Deutsche Sonderkonjunktur

5
08.05.12 12:55
Deutsche Sonderkonjunktur

Industrie nimmt Fahrt auf

Während weite Teile der Eurozone unter Konjunkturflaute leiden, präsentiert sich die deutsche Wirtschaft robust. Nach dem Wintereinbruch gewinnt die Produktion an Tempo.

Die deutsche Wirtschaft hat ihre Produktion im März unerwartet deutlich hochgefahren. Die Unternehmen stellten 2,8 Prozent mehr her als im Vormonat, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Analysten hatten nur mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet. Im Februar hatte es wegen des Wintereinbruchs noch ein Minus von 0,3 Prozent gegeben, das damit deutlich geringer ausfiel als zunächst mit 1,3 Prozent gemeldet. Vor allem die Baubranche machte die witterungsbedingten Ausfälle wieder wett: Die Produktion stieg um fast 31 Prozent, nachdem sie zuvor wegen Eis und Schnee noch um 17 Prozent eingebrochen war.

Das Ministerium begründete das Produktionsplus aber nicht nur mit dem Aufholeffekt nach dem Wintereinbruch. "Zum anderen nimmt die industrielle Aktivität wieder spürbar Fahrt auf", hieß es. "Damit haben sich die weiteren Aussichten für die Industriekonjunktur merklich verbessert."

Zuvor hatte das Wirtschaftsministerium mitgeteilt, dass der Auftragseingang der deutschen Industrie im März dank einer höheren Nachfrage aus dem Inland und von außerhalb des Euroraums deutlich stärker als erwartet gestiegen ist.

Allein die Industrie fuhr ihre Produktion um 1,5 Prozent hoch. Die Hersteller von Konsumgütern meldeten mit 3,0 Prozent das größte Plus. Die Erzeugung von Vorleistungsgütern wie Chemikalien stieg um 0,3 Prozent. Die Produzenten von Maschinen, Geräten und anderen Investitionsgütern stellten 2 Prozent her. Die Energieversorger drosselten ihre Leistung zwar um 1,8 Prozent. Allerdings hatte sie zuvor auch von der großen Kälte profitiert und im Februar ihre Produktion um fast 10 Prozent erhöht.

Quelle: jga/rts

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A.L.:

Der Euro ist für D. ein Kreuz

7
08.05.12 13:17
Mit der Begründung, dass nach dem Sieg Hollendes in F. nun Mehrheiten in Europa für eine Transferunion samt Ponzi-Blähwirtschaft nach US-Vorbild (Krugmans Gehirnwäsche geht auf...) seien, wird Merkels/Schäubles "kaufmännisch korrekter" Sparkurs weggebügelt.

D. befindet sich in der unangenehmen Situation, einerseits bei seinen (zwingend notwendigen) Appellen an europaweite Fiskaldisziplin regelmäßig "demokratisch überstimmt" zu werden, andererseits aber Haupt-Garant und -Zahlmeister der kommenden Transferunion zu werden. Es ist geradezu logisch, dass unsere Loser-Nachbarn in den PIIGS inkl. Frankreich "demokratisch" und Soli-scheinheilig nach Europa schreien, während es faktisch im Endeffekt nur darum geht, deutsche Steuergelder abzugreifen -  und dies dank ESM-"Versaillesvertrag" auch noch "am deutschen Parlament vorbei". Das läuft auf Blanko-Schecks für die Loser hinaus.

Aus dem Handelsblatt in # 062:

„Der Fiskalpakt muss neu verhandelt werden“, erklärte die Sprecherin der organisierten SPD-Parteilinken, Hilde Mattheis. Mit dem Wahlsieg des Sozialisten Francois Hollande sei die „rigorose Sparpolitik von Angela Merkel in Europa nicht mehr alternativlos“. Europa brauche eine Politik, die Wachstumsimpulse setze, die Finanzmärkte reguliere und den Wohlstand gerecht umverteile. Merkel kündigte Gespräche mit der Opposition an...

Im selben Artikel steht aber auch (fett von mir), warum ein staatsgepäppeltes Ponzi-Wachstum gemäß der Krugman-Bofinger-Doktrin nicht funktionieren KANN:

Der Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Ferdinand Fichtner, warnte die Bundesregierung davor, den Bogen im Umgang mit den Krisenländern zu überspannen. ... „Dabei muss aber klar sein: An einem Strukturwandel zulasten der in der Vergangenheit mit Krediten künstlich aufgeblähten Sektoren werden die Krisenländer nicht vorbeikommen.“ So seien klassische Konjunkturprogramme zur Schaffung einer künstlichen Nachfrage nach Produkten, die ansonsten keiner haben wolle, in einer solchen Situation „das falscheste Rezept“, unterstrich Fichtner. „Das weiß man aber auch in Paris, Madrid oder Rom, selbst wenn dies in den jüngsten politischen Entwicklungen nicht unbedingt deutlich wird.“
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#96070

permanent:

@AL es gibt keine Repräsentanten/keine Partei

9
08.05.12 14:24

die für Nachhaltigkeit steht. Das ist ja das Problem unserer Gesellschaft. Früher war -auch wenn man dafür fast als böser "Reicher" angefeindet wurde- dieses einmal die FDP.
Mir ist die CDU zu konservativ, die SPD zu sehr auf Umverteilung/wenig Investition bedacht, die Grünen folgen einer Ideologie ohne die wirtschaftlichen Auswirkungen in ihr Modell zu implementieren, die Linke ist unwählbar, die Piraten müssen noch zeigen wofür sie stehen.
Da stehe ich dann mit meinem NRW Wahlproblem.

Permanent

Antworten
Stöffen:

Mag sein, AL

4
08.05.12 14:53
Aber ich sehe die Problematik in der Entwicklung auch von dieser Seite:

Zuwachs der Weltbevölkerung

pro Jahr: 82.947.000 Menschen
pro Tag:  227.252 Menschen
pro Minute: 158 Menschen
pro Sekunde: 2,6 Menschen

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#96073

Kicky:

Olli Rehn:Projektbonds in der EU

2
08.05.12 15:56
www.ftd.de/politik/europa/...ft-sondergipfel-ein/70033680.html
Noch im Mai beraten die Staats- und Regierungschefs über wachstumsfördernde Schritte. ....
...Die EU-Kommission sprach sich gegen eine Abkehr von der Sparpolitik aus. Eine Politik zur Stärkung des Wachstums müsse jetzt zwar ganz oben auf die Tagesordnung kommen, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn. "Die Debatte Konsolidierung gegen Wachstum ist aber eine falsche Diskussion", ergänzte er. Angesichts geringen Wachstums bei gleichzeitig hohen Schulden müssten die EU-Staaten gleichzeitig sparen und die Konjunktur ankurbeln. Über die bereits vorgeschlagenen Projektbonds in der EU könnten mit öffentlichen Mitteln private Investitionen angestoßen werden. Dazu werde auch eine Kapitalerhöhung der Europäischen Investitionsbank beitragen. "Nach den Stabilisierungsmaßnahmen und Strukturreformen müssen wir auch Investitionen anstoßen", sagte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso...

Rosenberg sagt:7 Staaten hätten schon über der Finanzkrise einen Wechsel der Regierung erhalten,Deutschland stehe das auch bevor
www.zerohedge.com/news/david-rosenbergs-take-europe
Antworten
Kicky:

Tsiparas :Bailout ungültig

 
08.05.12 16:00
Hardly a surprise to anyone, but here it is black on white - Greece officially makes the odds for a Euro departure well over 50%:

   TSIPRAS SAYS GREEK RESULTS MAKES BAILOUT ACCORD NULL AND VOID
   TSIPRAS SAYS GREEKS HAVE VOTED AGAINST BARBARIC BAILOUT
   TSIPRAS SAYS WON'T JOIN A GOVT OF NATIONAL SALVATION FOR LOAN
   TSIPRAS SAYS GREEKS HAVE ENDED PLANS FOR ADDITIONAL AUSTERITY
...GREECE'S TSIPRAS SAYS WANTS INTERNATIONAL COMMISSION TO INVESTIGATE IF GREECE'S DEBT IS LEGAL
   TSIPRAS SAYS MUST BE MORATORIUM ON GREEK DEBT PAYMENTS

Remember Odious Debt?

EURUSD and all other risk assets, so carefully bought by US traders as they walked in this morning, are now sliding.

www.zerohedge.com/news/...rs-says-bailout-accord-null-and-void

aber er hat keine Chance auf ausreichend Stimmen,also kommt Venizelos als nächster dran ,eine Koalition zu versuchen,schafft er es nicht,gibt es Neuwahlen
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