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Der USA Bären-Thread


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Malko07:

Armut ist sicherlich auch eine

8
04.03.12 10:38
Frage der Umverteilung, aber nicht nur. Man kann nur das umverteilen was vorhanden ist und ich meine nicht Geld - Geld kann man nicht essen. Man wage den Blick mal einige hunderte Jahre zurück und schaue auf die damaligen Verhältnisse. Damals hat nicht der brutale Finanzkapitalismus geherrscht, das Elend aber sehr wohl.

Die industrielle Revolution hat zu wesentlich besseren Lebensbedingungen geführt und der Treibstoff dazu war die "billige" Energie. Noch heute ist er die wesentliche Triebfeder, auch wenn manche glauben sie könnten ihn beliebig verteuern (Solardächer, Spekulation beim Öl, ...).

Wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, müssen wir absolut weniger verbrauchen. Wir dürfen eben nicht jeden Fortschritt durch mehr Menschen verkonsumieren. Das gilt nicht nur für die sogenannten Entwicklungsländer, das gilt auch für uns. Wir müssen wesentlich weniger werden, das ist der beste Umweltschutz und schützt uns vor dem Elend.

Wachsende Bevölkerung schlägt sich auch im Wachstum des Bruttosozialprodukts nieder, auch wenn der Einzelne in Wirklichkeit ärmer wird. Wenn man unbedingt mit dem unsinnigen BIP rumspielen will, dann bitte mit dem BIP/Kopf. Es nutzt nicht, die schlecht bezahlten Arbeitsverhältnisse zu beklagen, man muss auch sagen woher das bessere Gehalt herkommen soll. Und dazu sollte man nicht einfach auf die sogenannten Besserverdiener zeigen sondern auch den Rechenschieber nutzen und es mal ausrechnen. Auch im Spätmittelalter gab es sehr reiche Menschen. Hätte man diese alle umgebracht und ihr Einkommen und Vermögen verteilt, hätten die breite Massen es kaum bemerkt. Nicht grundlos hat man sich deshalb bis in 19. Jahrhundert hinein alle möglichen Konventionen einfallen lassen um die Reproduktionsraten zu bremsen. Das reichte nicht und deshalb war auch die Eroberung neuer Gebiete und der Ausplünderung und dann Ausrottung der dortigen Bevölkerung üblich. Das Spiel mit den Kolonien endete erst langsam nach dem 2. Weltkrieg.  

Heute wären wir in der glücklichen Lage, dass die Reproduktion an Menschen freiwillig zurück gehen würde. Und was fällt alten Krieger ein, die immer noch fürchten, sie hätten nicht genug Soldaten und die edle Rasse würde aussterben? Es werden Wurfprämien am laufenden Band kreiert.

Der Konsum ist nicht ewiglich steigerbar. Irgendwann artet der Konsum zur richtigen Arbeit und Qual aus. Mit Exportüberschüssen schiebt man das Problem vor sich her und es später umso stärker knallen zu lassen. Also Maschinen verbieten, die Zünfte wieder einführen und gemeinsam zurück ins mittelalterliche Elend?

Aus der Sicht der Nationalökonomie könnte man den Export der Arbeitsplätze beweinen. Allerdings stellt dieser Export auch eine Ausnützung der Arbeitnehmer in anderen Gegenden der Welt dar, die uns die Produkte erheblich verbilligen. Wäre das nicht der Fall, würde obiger Personaltrainer keine 1200 Euro verdienen, er wäre sehr wahrscheinlich arbeitslos.

Wenn wir die Illusion des ewigen Wachstum begraben (mathematisch ist sie bei begrenzten Ressourcen unmöglich), sollten wir uns etwas bescheiden und schauen, dass wir weniger werden. Das ewige Wachstum, besonders an Zahl an Menschen, wird uns nur in eine elendige und inhumane Gesellschaft treiben. Werden wir überzeugte Marktwirtschaftler, aber humane! Weniger Menschen sind eben mehr wert als Menschen im Überfluss! Nachhaltig mit den Ressourcen wirtschaften sollte möglich werden und nicht eine Illusion bleiben. Wir müssen unsere Gesellschaft so reorganisieren, dass sie auch ohne Wachstum funktioniert und nicht im Elend versinkt.
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Malko07:

#94276:

3
04.03.12 10:45
... Offiziell kauft die Fed aktuell keine Staatstitel mehr auf ...

Stimmt nicht. Ganz offiziell kauft sie mit dem Geld der fällig werden Papiere und von Zinszahlungen aus QE1 und QE2 Staatsanleihen auf! Während beide QE's hauptsächlich bei  kürzeren Restlaufzeiten eingesetzt wurden wird, jetzt auf längere Restlaufzeiten umgeschichtet.

Und seit einiger Zeit war der Kauf von US-Staatsanleihen aus dem Ausland auch wieder erfolgreicher.  Die US-Propaganda bezüglich Eurozone war sehr erfolgreich. Wahrscheinlich rollen jetzt sogar deutsche Finanzkonzerne ihre italienischen spanischen in us-amerikanischen Titel. Wäre keine Überraschung.
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Malko07:

Schuldenschnitt

 
04.03.12 10:54
Anti Lemming:

Wulffs endlose Winkelzüge

 
04.03.12 11:32
...nun bei Pöstchenschiebereien für seine Ex-Frau: Norbert Winkeljohann, Vorstandssprecher von PriceWaterhouseCooper in Deutschland, gab ihr klammheimlich den Gefälligkeitsjob, versteckte dies aber hinter einer Scheinanstellung bei einer Rechtsanwaltskanzlei, für das diese regelmäßig Geld von PwC überwiesen bekam. Wulff kennt Winkeljohann seit vielen Jahren, sie lebten in derselben Straße in Osnabrück.

Sauggemeinschaft der Busenfreunde....

www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,819145,00.html

Keinen Schiebersold für Wulff!
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Anti Lemming:

Nächste Station

 
04.03.12 11:34
Wulff wird zur Ehrenrettung der CDU und auf Druck der "Straße"/Bildzeitung großmütig auf seinen "Ehrensold" verzichten, erhält aber im Gegenzug einen ebenfalls mit 199.000 Euro pro Jahr dotierten "Beratervertrag" bei PriceWaterhouseCooper, der aus den Kassen des Bundespräsidialamts bezahlt wird.
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Anti Lemming:

Oho!

4
04.03.12 12:14
Hamburg - Die Finanzkontrolleure von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds halten ein drittes Rettungspaket für Griechenland für erforderlich. Den Umfang beziffern sie nach SPIEGEL-Informationen auf bis zu 50 Milliarden Euro.

Es sei nicht garantiert, dass sich das Land wie geplant schon 2015 wieder selbständig Kredite besorgen könne, hieß es in einem Entwurf des jüngsten Troika-Berichts zur Lage in Griechenland. Deshalb habe das Land 2015 bis 2020 möglicherweise einen "externen Finanzbedarf von bis zu 50 Milliarden Euro". Diese unerfreuliche Analyse gefiel offenbar einigen Politikern nicht: Die Passage wurde auch auf Druck der deutschen Regierung gestrichen....

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,819087,00.html
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Anti Lemming:

Wie könnte Merkel den Steuermicheln

 
04.03.12 12:28
ohne die obige Streichung im Troika-Bericht auch "vermitteln", dass sie u. a. für den HRE-Griechenschrott in deren ("staatseigener") Bad Bank mit 76 % Abschlag zur Kasse gebeten werden, wenn Griechenland sich bereits jetzt - entgegen den Versprechen einer endgültigen Lösung - als Fass ohne Boden erweist?

Das neue 50 Mrd. Paket wurde für nötig befunden, noch BEVOR die laufende 130 Mrd.-Tranche überhaupt ausgezahlt wurde.

FAZIT: Das Ausbail-Karussell dreht sich immer schlechter. Dem Steuermichel ist jetzt schon schlecht. Merkel verteilt vorsorglich Beruhigungspillen.
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Anti Lemming:

Korrektur: "dreht sich immer schneller"

 
04.03.12 12:30
Antworten
Kicky:

Willkür bei Mods und Metamods bei Ariva

8
04.03.12 12:43
ich hatte zwei Postings gekürzt mit Link vom Telegraph gebracht,die wurden vom Mod ly  bis zur Unkenntlichkeit gekürzt.Ich kriegte auf den Widerspruch hin zweimal die Antwort vom Metamod , sie seien nicht gekürzt gewesen.Offenbar können die Herrschaften nicht mal sorgfältig prüfen oder zu wenig englisch.In beiden Fällen ging es um Draghis Dicke Berta,es waren Stellungnahmen von Ambrose Evans-Pritchard zum Tagesgeschehen,das die Märkte weltweit bewegte .
Nun nennt  ja das Urheberrechtsgesetz ausdrücklich Ausnahmen,die nicht dem Urheberrecht unterliegen,es sei denn es wird ausdrücklich Copyright geltend gemacht.

Abschnitt 6
Schranken des Urheberrechts
§§48,49

Zeitungsartikel und Rundfunkkommentare     Unbeschränkt zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe von vermischten Nachrichten tatsächlichen Inhalts und von Tagesneuigkeiten, die durch Presse oder Funk veröffentlicht worden sind; ein durch andere gesetzliche Vorschriften gewährter Schutz bleibt unberührt.
§ 50
Berichterstattung über Tagesereignisse
Zur Berichterstattung über Tagesereignisse durch Funk oder durch ähnliche technische Mittel, in Zeitungen, Zeitschriften und in anderen Druckschriften oder sonstigen Datenträgern, die im Wesentlichen Tagesinteressen Rechnung tragen, sowie im Film, ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe von Werken, die im Verlauf dieser Ereignisse wahrnehmbar werden, in einem durch den Zweck gebotenen Umfang zulässig.

§ 51
Zitate
Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe, wenn in einem durch den Zweck gebotenen Umfang

 einzelne Werke nach dem Erscheinen in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
 Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden,

auch wenn vielleicht eigene Stellungnahmen eines Journalisten zum Tagesgeschehen noch eher dem Urheberrecht unterliegen,sollte man zumindest prüfen,ob hier Copyright geltend gemacht wird,was nicht der Fall ist.
Erst recht dienen Beiträge in einem Blog (wie dem des Telegraph)doch der allgemeinen Zugänglichkeit,die Verfasser wollen ja weltweit herumgereicht werden-oder soll ich vielleicht für diesen Beitrag hier auch Urheberrecht geltend machen wenn mich jemand zitiert?

Man kann ja auf die falschen Entscheidungen der Metamods auch nicht reagieren,weil die Antwort abgeblockt wird
Antworten
Anti Lemming:

Kicky

 
04.03.12 12:51
Vermutlich wird "Kiel" von irgendwelchen Winkeladvokaten attackiert, die - fälschlich - Urheberrechtsverletzungen behaupten und dafür saftige Verwarngebühren in Rechnung stellen. Die Zahlungen erfolgen um des lieben Friedens willen.

Dann wird eine urteilsschwache Hilfskraft wie Mod "l y" pauschal gebeten, "da doch mal für Ordnung zu sorgen", ohne dass der Sachverhalt eingehend auf seine juristische Richtigkeit geprüft wird.

Es wäre dann sozusagen ein "Durch-Merkeln" in Reaktion auf dubiosen Druck.
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Anti Lemming:

Werden die Griechen-CDS doch fällig?

3
04.03.12 13:00
Berlin (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) geht einem Magazinbericht zufolge davon aus, dass sich zu wenige private Gläubiger freiwillig an dem Schuldenschnitt in Griechenland beteiligen.

Der "Spiegel" zitierte ein Person aus dem Umfeld der Notenbank mit den Worten: "Wahrscheinlich müssen die Umschuldungsklauseln aktiviert werden." Banken, Versicherungen und Hedge-Fonds sollen sich per Schuldenerlass mit insgesamt rund 107 Milliarden Euro an der Reduzierung des Schuldenbergs beteiligen. Falls nicht genügend Gläubiger mitmachen, will sie die griechische Regierung mit der Aktivierung rückwirkender Klauseln zur Teilnahme zwingen. Dies könnte jedoch die Fälligkeit von Kreditausfallversicherungen (CDS) auslösen.

Wie es in einem am Sonntag verbreiteten Auszug aus dem Magazin weiter hieß, benötigt das Land der Troika aus EZB, IWF und EU-Kommission zufolge möglicherweise ein drittes Rettungspaket über 50 Milliarden Euro, falls es sich nicht wie geplant wieder selbstständig finanzieren kann. Deshalb habe das Land zwischen 2015 und 2020 möglicherweise einen "externen Finanzbedarf von bis zu 50 Milliarden Euro", zitiert das Magazin aus dem Entwurf des jüngsten Troika-Berichtes. Diese Passage sei jedoch auf Druck der Bundesregierung gestrichen worden, hieß es in dem Bericht weiter.

de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE82300320120304
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Malko07:

Griechenland ist der Zugang

2
04.03.12 13:01
zum Markt, nach dem Schuldenschnitt, über Jahrzehnte verbaut und das sogar wenn sie überraschenderweise bei der Sanierung große Fortschritte machen würden, was ich nicht glaube. Das bedeutet nichts anderes als nach der jeweiligen Laufzeit der aktuellen Hilfe eine neue Hilfe notwendig wird. Die Gesamtschulden Griechenlands werden damit zu Eurobonds oder man lässt sie Pleite gehen.

Richtigerweise treibt man den Unsinn Schuldenschnitt bei Portugal und Irland nicht weiter. So haben diese Staaten die Möglichkeit in absehbarer Zeit (nach einigen Jahren) wieder an den Markt zurück zu kehren.
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Malko07:

#94286: Die Großbanken werden versuchen

3
04.03.12 13:05
das zu verhindern. Immerhin sind sehr viele Hedgefonds ausgelagerte getarnte Eigenhandelsabteilungen und sie werden dort schon den notwendigen Druck ausüben. Man wird die geforderte Quote wahrscheinlich nicht erreichen, aber auch nicht so weit entfernt sein, dass es zur Fälligkeit kommen wird. Ein durchsichtiges Spiel.
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Anti Lemming:

Das Problem ist nur

6
04.03.12 13:05
dass die anderen PIIGS nun am Negativ-Beispiel Griechenland sehen, wie einfach man sich auf Grund systemischer Zwänge an den Euro-Alimentations-Tropf hängen und dazu noch aufgelaufende Altschulden größtenteils "wertlos verfallen" lassen kann.

Die Eurozonen-Planwirtschaft des Dauer-Bailout "erzieht" in die falsche Richtung. Die PIIGS sollten sich nicht fragen, was die Eurozone für sie tun kann, sondern was sie für die Eurozone tun können.
Antworten
Anti Lemming:

Merkels "Verdunkelungen"

2
04.03.12 13:33
Man gewinnt den Eindruck, das Wulff-Virus habe auch andere infiziert.

www.ftd.de/politik/europa/...a-bericht-gestrichen-haben/70002960.html
Antworten
Malko07:

Würde es mit Griechenland einfach so

4
04.03.12 13:50
weiter gehen wie gehabt, wäre das sicherlich ein schlechtes Beispiel. Es könnte allerdingss ein dass es ein abschreckendes Beispiel werden wird.

Letztes Jahr wurde auch hier moniert, wie die Europäische Bankenaufsicht nur so streng sein konnte und die Eigenkapitalanforderungen so hoch schraubte. Im damaligen Test wurde CDS-Absicherungen bei Staatsanleihen auch nicht mehr akzeptiert. Bis Mitte 2012 müssen die Banken die Aufstockung des Eigenkapitals durchgeführt haben. Nachdem dann der Ministerrat beschlossen hatte, dass Griechenland bezüglich Beteiligung der Privaten ein Einzelfall bleiben würde, sah die Aufsicht von weiteren derartigen Tests ab.

Momentan verspricht Griechenland alles und unterschreibt alles was verlangt wird. Es kommt also jetzt zum "freiwilligen" oder zum "zwanghaften" Schuldenschnitt, diese Anforderung wird auf jeden Fall erfüllt werden. Griechenland wird aber weiterhin bezüglich konkreter Sanierung und Umstrukturierung nichts liefern können. Also sehr wahrscheinlich aber nicht sicher wird die kommende Rate gezahlt werden, dann kommen die Wahlen in Frankreich und in Griechenland. Für den Sommer steht die nächste Hilfsrate an. Der neue Rettungsfonds, der auch Banken direkt helfen kann steht auch erst im Sommer. Zypern wird sicherlich eine derartige Hilfe benötigen, wenn die Pleite eintritt.

In praktisch jedem europäischen Land ist die Mehrheit der Bevölkerung inzwischen gegen weitere Hilfen für Griechenland, selbst in so hoch verschuldeten Staaten wie Italien oder Belgien. In Frankreich gibt es sogar eine Mehrheit Griechenland zu verstoßen. Von den politische Führungseliten gibt es in immer mehr europäischen Ländern Aussagen Richtung Einstellung der Griechenlandhilfe. Nennt man psychologische Vorbereitung. Wenn dann Griechenland im Sommer oder Herbst nicht wird liefern können, wird man sagen: "Wir haben alles versucht, wir waren solidarisch aber es funktioniert nicht ... ". Und man kann es nicht abstreiten, gegenüber der Finanzbranche war man solidarisch gewesen.
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Stöffen:

Tscha Männers, das waren noch Zeiten

5
04.03.12 13:56
als im Gegensatz zu den Zentralbank-Bürokraten noch die Gilden über die Märkte herrschten. LOL.

Die Buy-on-Dips-Gilde

Bei der Buy-on-Dips-Gilde geht es um jene Investoren, die aus der Kurve getragen wurde und meist von Berufs wegen ihr Geld im Markt unterbringen müssen. Sie haben den ersten Move verpasst und wollen ihre neuen Positionen möglichst nicht in den Verlust laufen sehen. Im selben Atemzug wissen sie, dass immer wieder Rücksetzer stattfinden. Sie warten diese Rücksetzer ab und kaufen somit an schwachen Tagen. Mit fortschreitender Rallye bekommt die Gilde immer mehr Mitglieder. Die Meisten treten ihr erst bei, wenn die mittelfristigen Abwärtstrends nach oben durchbrochen worden sind, was oft erst im zweiten Drittel der Aufwärtsbewegung der Fall ist.

Je gößer die Rallye wird, desto mehr Investoren werden angezogen und wenn sie ihren höchsten Punkt erreicht hat, also am verführerischten aussieht, springen die meisten Investoren auf den fahrenden Zug auf. Dass nach den ersten Downturns nach dem Hoch immer wieder scharfe Rallies folgen, die nicht selten zu einem Double-Top führen, liegt regelmäßig an der Tatsache, dass die Buy-on-Dips-Gilde immer wieder in die Schwäche hineinkauft und erst sehr spät begreift, dass sich längst ein Downswing breitgemacht hat. Im Bereich des Topping-Outs findet ein Kampf der Gilden statt: Die Buy-on-Dips-Gilde kämpft gegen die Sell-the-Rallye-Gilde und letztere gewinnt den Kampf – früher oder später.

Die Buy-on-dips-Gilde sorgt dann ab dem zweiten Drittel des Downswings für das rechte Abwärtsmomentum. Da ihre Mitglieder am Hoch des vorangegangenen Upswings gekauft haben, stecken sie meist in einer Psychofalle: Sie haben Angst davor, dass sie verkaufen und der vorangegangene Upswing sich anschließend doch noch fortsetzen könnte. Es würde sie ziemlich dumm aussehen lassen, und so müssen sie erst einmal leiden, bevor sie ihre Eitelkeit und ihre Hoffnungen über Bord werfen. An einem bestimmten Punkt schmerzen die Verlustpositionen so sehr, dass…..

Passage entnommen aus dem Buch "Bärenmarkt!" von Nabil Al-Khayat
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

Geduld ist das fehlende Element

6
04.03.12 14:32

Wenn heute Reformen angestoßen werden, wenn heute neue Mittel in Innovationen gesteckt werden, wenn heute eine Bildungsinitiative auf den Weg gebracht wirde, so ernte ich die Früchte des Erfolgs in vielen Jahren oder Jahrzehnten.
Neben Geld braucht man sicher Wachstumsinitiativen in Europa aber eben auch Geduld. Geld kann man heute über verschiedene Mechanismen in den Umlauf bringen, aber kein schnelles Wachstum.
Von politischer Seite wäre es angebracht Überzeugungsarbeit zu leisten. Zu dieser Leistung ist man nicht im Stande.

Permanent

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Stöffen:

Wachstum per Ordre de Mufti?

3
04.03.12 14:51
Die EU-Spitzen rufen die neue Äre des Wachstums aus – und die EZB wird Europas größte Parkgarage. Das geht so:

Per Ordre de Mufti, weil es einfach so schön wäre, soll in Europa nun ein Boom ausbrechen:

"Wir müssen jetzt umstellen von Krise auf Wachstum", tönte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso gleich zu Beginn des Gipfels in Brüssel am ersten Abend - und gab damit die Richtung vor. Am Freitag folgte ihm Nicolas Sarkozy: "Wir sind dabei, die Krise hinter uns zu lassen", jubelte Frankreichs wahlkämpfender Staatspräsident. "Europa könne ein neues Kapitel aufschlagen".

Wenn es doch nur die Banken gehört hätten.

Weiter im Blog von Markus Gaertner

blog.markusgaertner.com/2012/03/02/barrosos-rohrkrepierer/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Malko07:

Der Staat hat sich sinnvoll zu organisieren,

6
04.03.12 15:04
also unsinnige Regulierungen abschaffen oder zu ändern und notwendige aber fehlende Regulierungen einführen. Er hat auch für notwendige Stukturen zu sorgen, welche privatwirtschaftlich nicht sinnvoll erfüllbar sind. Er muss ein sinnvolles Sozialsystem organisieren. Es ist nicht seine Aufgabe "Wachstum" zu schaffen und Industrien, die Bau- und Agrarwirtschaft oder den Konsum zu fördern. Diesen Unsinn treibt er seit Jahrzehnten und wir wissen alle wo das uns hingebracht hat: Wir schauen in einen tiefen Graben.

Wenn die Möglichkeiten dann gegeben sind wird es Wachstum geben, wenn nicht eben nicht. Wenn Schrumpfen angesagt ist, wird es eben schrumpfen. Wirtschaftliches Wachstum ist nämlich kein Naturgesetz, eher gilt das Gegenteil.
Antworten
permanent:

Hans-Werner Sinn Der Dickschädel unter den Wirtsch

6
04.03.12 17:01

Hans-Werner Sinn Der Dickschädel unter den Wirtschaftsprofessoren

Er ist der ökonomische Stichwortgeber der Nation. Hartnäckig kämpft er für seine Überzeugung: So lange, bis jeder weiß, was Target 2 heißt Mehr

Antworten
wawidu:

PKW-Neuzulassungen als Indiz

6
04.03.12 17:05
des realen Wirtschaftswachstums:

www.querschuesse.de/sehr-schwache-spanische-pkw-neuzulassungen/

www.querschuesse.de/...-mit-202-im-februar-zum-vorjahresmonat/

www.querschuesse.de/stagnierende-deutsche-pkw-neuzulassungen/

"62,7% aller Neuzulassungen im Februar 2012 waren gewerbliche Zulassungen."
Antworten
wawidu:

stöffen # 94292

3
04.03.12 17:25
Hier eine Visualisierung zu Nabil Al-Khayats Aussagen:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 490612
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Bonner:

Banker, die sich um den Steuerzahler sorgen?

3
04.03.12 19:15
Gewächse im Verborgenen

Der US-Kongress hat seine Untersuchung der Finanzkrise gerade abgeschlossen – da warnen Banker vor dem nächsten Crash.

Die Forderung nach einer strengeren Regulierung der Finanzbranche ist keine Schlagzeile mehr wert. Außer sie kommt von Goldman Sachs. So geschehen beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos. Gary Cohn, die Nummer zwei bei der US-Investmentbank, sorgte für einen kleinen Eklat bei dem ansonsten so harmonischen Beisammensein von Regierungsvertretern, Wirtschaftspromis und Journalisten in den Schweizer Bergen. Weniger verblüffend: Cohn will mehr Regeln nicht für Banken wie Goldman, sondern für andere Finanzinstitutionen, vor allem für Hedgefonds.

»In den kommenden Jahren wird der unregulierte Bereich exponentiell wachsen. Und das Risiko wird nicht verschwinden, sondern sich aus dem regulierten, transparenteren Bankensektor in den weniger regulierten, undurchsichtigeren Bereich bewegen«, warnte Cohn. Kurz darauf schlug Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, in dieselbe Kerbe. »Eines Tages wachen wir auf und stellen fest, die systemischen Herausforderungen sind so groß, dass wir eine öffentliche Rettungsaktion oder zumindest Hilfe für unregulierte Bereiche stellen müssen.« Im Klartext lautete die Botschaft der Banker an die Gesetzgeber: Nehmt ihr uns die Möglichkeit weg, bei den riskanteren, renditeträchtigeren Geschäften mitzumischen, drohen diese Geschäfte in undurchsichtigere und unregulierte Bereiche abzuwandern. Und womöglich müssen die daraus entstehenden Gefahren dann wieder zulasten der Steuerzahler abgewendet werden.

Banker, die vor Risiken warnen und sich um den Steuerzahler sorgen?


weiter unter:
www.zeit.de/2011/06/F-Finanzkrise/komplettansicht
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CarpeDies:

Interview mit Nana Mouskouri

4
04.03.12 19:27
wie ich finde ein sehr aufschlussreiches Interview mit Nana Mouskouri aus der faz


Ein Treffen mit Nana Mouskouri Faule Griechen, deutsche Zuchtmeister?

02.03.2012 ·  Die griechische Sängerin Nana Mouskouri saß fünf Jahre im europäischen Parlament. Was sagt sie heute zur Krise ihrer Heimat, zum deutsch-griechischen

Mit ihr begann die große deutsch-griechische Liebe: Nachdem Nana Mouskouris „Weiße Rosen aus Athen“ 1961 monatelang die hiesige Hitparade angeführt hatten, machten wir uns als Urlauber auf den Weg dorthin und vertrauten im Gegenzug Tausende griechischer Gastarbeiter darauf, dass sie hier gut aufgenommen würden. Zur Vorbereitung einer kleinen Deutschlandtournee bereist die Sängerin momentan die Bundesrepublik. Und sie, die bald nach dem Rosenhit und dank ihm Weltkarriere machte, steht vor einem Scherbenhaufen: Viele Griechen sehen momentan in Deutschland den erpresserischen Finanzier Europas, der ihrem bankrottbedrohten Staat ruinöse Bedingungen diktiert, und hier kursiert das Klischee vom sorglosen Griechen, der auf Kosten deutscher Steuerzahler gelebt habe.

Soll man sagen, Nana Mouskouri sei erschüttert? Freundlich gelassen sitzt sie einem im karg designten Casino des Hessischen Rundfunks gegenüber, souverän, als wäre es die Halle eines Luxushotels in Athen oder Paris. Aber sie weicht vom üblichen Werbegeplauder über Tourneedaten und ihre neue CD ab, als die Rede auf den zweiten Rettungsschirm kommt. Nicht die Griechen seien verantwortlich, sagt sie, sondern „dreißig Jahre Lügen“.
Nach einer Amtszeit hatte sie genug

Gemeint sind die politischen Verhältnisse des Landes, die Parteien, denen es nach der Militärdiktatur trotz vieler reformerischer Ansätze nicht gelungen sei, Griechenland in einen Staat mit einem nach europäischem Standard geordneten Finanz- und Steuerwesen zu überführen. Nicht gelungen? Nein, die Mehrzahl der Verantwortlichen habe das nicht einmal gewollt. Was zu viele wollten, war „Geld, Geld, Geld!“ Was Wunder, dass die Bevölkerung, vor allem die ländliche, EU-Zuschüsse wie „Pakete aus dem Ausland“ sah, die man bedenkenlos annehmen und deren Inhalt man rückhaltlos aufbrauchen konnte.

Nana Mouskouri weiß, wovon sie spricht: Sie saß von 1994 bis 1999 als Abgeordnete Griechenlands im Europaparlament. Eine zweite Amtszeit lehnte sie ab, weil es auch dort, so ihre damalige Begründung, zu oft „um Machterhalt und Parteipolitik, nicht um Wahrheit und Freiheit“ gegangen sei. Das drohende griechische Chaos schmerzt sie umso tiefer, als sie am eigenen Leib erfahren hat, wohin soziale Unruhen führen: Unmittelbar nach dem Staatsstreich der Obristen verließ sie Griechenland, weil sie sich als gute Freundin des Kommunisten Mikis Theodorakis und Interpretin seiner Volkslied-Zyklen verdächtig gemacht hatte.
In Loyalität zu Griechenland

Dass sich aus den Protesten in den griechischen Großstädten ein Bürgerkrieg entwickeln könnte, fürchtet Nana Mouskouri nicht. Man habe die entsetzlichen Kämpfe von 1949 ebenso wie die Diktatur zu lebhaft in Erinnerung, als dass man noch einmal ein solches Chaos riskierte. Die kommenden Neuwahlen? „Parteien, wenn sie so zerstritten sind wie bei uns, können momentan die Probleme nicht lösen. Ich glaube an die Leute, nicht an die Politik.“ Gefragt, was sie damit meine, antwortet sie mit Beschreibungen, die verblüffend an Papandreous beschwörende Reden im November 2011 erinnern: Die Griechen, so Nana Mouskouri, seien „nicht reich, aber stolz“. Wenn man diesen Stolz ansporne, sei Rettung möglich. Wenn man ihn verletze, treibe man das Land und damit Europa tiefer in die Krise.

Die Sängerin steht loyal zu ihrem Land: „Griechenland muss seine Seele zurückfinden!“ Dieser Schlüsselsatz ist nicht so wohlfeil wie Papandreous Formeln. Er gründet in einem Leben, das trotz langjährigen Exils immer mit Griechenland und der griechischen Gesellschaft verbunden war. Was umgekehrt nicht heißt, dass blinder Lokalpatriotismus Nana Mouskouri den Blick verstellte. Im Gegenteil, immer wieder verweist die Künstlerin darauf, dass sie in den fünfzig Jahren ihrer Karriere fast alle Kontinente bereist hat, oft monatelang in den Vereinigten Staaten lebte, ihr Genf und Paris zweite Heimat wurden.
Mit Respekt vor europäischen Grenzen

Sie ist Griechin und zugleich überzeugte Europäerin, durchquerte mehrmals pro Jahr Europa, kennt - in nahezu jeder europäischen Großstadt gastierend und in Kontakt mit deren Bürgern - den mentalen Unterschied zwischen Amsterdam und Madrid, Lissabon und Hamburg, Marseille und Kopenhagen besser als die meisten EU-Abgeordneten. In Verlauf ihrer Karriere, sagt sie plötzlich skeptisch, habe sie Europa mehr und mehr zusammenwachsen sehen. Damit habe sich aber auch schleichend Gleichmacherei breitgemacht, vorrangig die des Gelds und des egomanen Profitdenkens. „Jetzt, da fast alle Grenzen gefallen sind, müssen wir lernen, Grenzen zu respektieren.“

Eine Respektsgrenze ist für die Sängerin die, die griechisches und das Effizienzdenken anderer europäischer Staaten trennt. Das Verhältnis zwischen Deutschen und Griechen sieht sie getrübt, aber nicht grundsätzlich gefährdet: „Wir wissen, dass die Deutschen die wichtigste und unentbehrliche Besuchergruppe unseres Tourismus sind.“ Dass darunter sehr viel mehr zu verstehen ist als Geldquellen auf zwei Beinen, ist ihr selbstverständlich. In all den Jahren, sagt sie, sei beiderseitige Wertschätzung und eine feste Vertrauensbasis entstanden, die momentan vielleicht ein wenig außer Sicht geraten, aber solide sei.
Harsche Kritik an der politischen Klasse

Die Aussage hat Gewicht, kommt sie doch von einer Künstlerin, die auf Kreta geboren ist und als Kind die deutsche Besatzung miterlebt hat, die auf dieser Insel noch unbarmherziger zuschlug als im übrigen Griechenland. Dann fällt noch ein Satz, der sonderbar zwischen Binsenweisheit und mahnender Vernunft schillert: Nana Mouskouri erinnert an den immensen Einfluss und die hohe Verantwortung der Medien. Wem fielen dabei nicht die Stammtischparolen der deutschen und der griechischen Boulevardpresse ein, die bei uns das Zerrbild vom faulen Griechen und dort das vom deutschen Zuchtmeister bedienen, gipfelnd in der perfiden Schlagzeile eines Blatts, das „Arbeit macht frei“, die zynische Torschrift von Auschwitz, zitierte?

Nana Mouskouri aber nennt eine eigene Erfahrung: Als sie vor kurzem Kritik an griechischer Politik äußerte, ernannten sie einige Magazine in Griechenland zur schwarzen Kassandra, die das eigene Land beleidige. Sie erträgt das im Vertrauen darauf, dass die Griechen besser wissen, was von ihr zu halten ist. Verständnislos reagiert sie nur, wenn die Rede auf die schwarzen Schafe unter den Politikern ihrer Heimat kommt. Abgeordnete, die momentan Vorbilder sein müssten, seien unter den Ersten, die Millionen ins Ausland transferiert hätten. Dass sie dabei schamlos ihre Immunität ausnutzen, empört sie besonders.
Griechenlands Stimme

Distanziert, gelinde gesagt, sieht sie den ausgeschiedenen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou. Bei seiner Amtsübernahme 2009 habe er - sie nennt ihn durchweg eisig höflich „Monsieur Papandreou“ - zahlreiche durchgreifende Reformen versprochen. „Und dann drei Jahre lang verpasste Chancen.“

Die neue Vernunft unter dem Nachfolger Lukas Papademos? Nana Mouskouri schaut eher ratlos. Sie jedenfalls wird Griechenland in Deutschland bald wieder so vertreten, wie sie es am besten kann: singend. So kommen wir denn auf ihre neue CD zu sprechen. Sie hat frühere Chanson-Erfolge als Duette noch einmal aufgenommen. Die Großen Frankreichs, alte und junge, sind dabei: Alain Delon, Francis Cabrel, Charles Aznavour, Serge Lama, Lenou, Alain Sechou.
Mit hörbarer Enttäuschung

Sonderbar, die Lieder am Abend nach dem Gesprächstermin zu hören: Bob Dylans „Adieu Angelina“, das melancholische „Pauvre Rutebeuf“, in dem Frankreichs mittelalterlicher Troubadour die Unmenschlichkeit seiner Zeit beklagt, das „Die Liebe dauert einen Moment. Der Schmerz ein Leben lang“ des uralten „Plaisir D’Amour“.

In den späten sechziger und frühen siebziger Jahren, als erste Hoffnung auf ein Ende der griechischen und so mancher außereuropäischen Diktatur aufkeimte, hat Nana Mouskouri sie erstmals gesungen. Jetzt, mit siebenundsiebzig (woraus sie keinen Hehl macht) und einer rauh und brüchig gewordenen Stimme (auch dazu steht sie), singt sie die Lieder noch einmal. Und in ihnen klingt eindringlich wie nie die Trauer und Enttäuschung mit, die in Europas Parlamenten kein Gehör findet.
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