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Der USA Bären-Thread


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D, saisonbereinigte Arbeitslosenzahl fällt deutlic

7
31.01.12 10:20

Mehr als drei Millionen Deutsche ohne Arbeit

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar auf mehr als drei Millionen gestiegen. Allerdings ist der Anstieg nicht so stark ausgefallen, wie sonst in diesem Wintermonat üblich.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist am Jahresanfang wieder über die Marke von drei Millionen gestiegen. Die Zunahme fiel aber geringer aus als für den Januar üblich. Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren 3,082 Millionen Erwerbslose registriert, wie die Behörde am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Dies seien 302.000 mehr gewesen als im Dezember, aber 264.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote habe im Monatsvergleich um 0,7 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent zugelegt.

„Der aktuelle Anstieg der Arbeitslosigkeit hat rein jahreszeitliche Gründe“, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise in Nürnberg. Die Zunahme sei geringer als in den Vorjahren. Unter Herausrechnung der saisonalen Schwankungen fiel die Erwerbslosenzahl im Monatsvergleich um 34.000. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ergab sich bei der Arbeitslosenzahl ein Minus von 264.000.


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Contrade 121:

zu den Rettungspaketen...

5
31.01.12 12:23
wie immer, der Teufel steckt im Detail. Das eine ist sicherlich die immense Summe - jetzt sind wir halt im Billionen-Bereich angelangt. Aber eine Sache verwundert mich und das kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Dass eine Klage gegen einen Verstoß
gegen den Fiskalpakt vor dem EuGH nicht von der EU-Kommission, sondern von anderen Mitgliedsstaaten eingereicht werden muss, ist allerdings eine dicker Brocken. Ein solches Vorgehen eines Partnerstaates gegen einen anderen würde zu diplomatischen Spannungen führen und ist alleine aus diesem Grund nicht allzu wahrscheinlich. Geschweige den die undenkbare Situation, dass ein „Defizit-Sünder“ gegen einen anderen potentiellen „Sünder“ klagen wird.

OK, der der Vertrag setzt dadurch auf Solidität und Selbstdisziplin der EU Staaten. Aber wer tut dies in diesem Spaßverein?

Auch die Tatsache, dass Griechenland quasi Alleinverwaltung machen darf, das ist einfach nicht die Art wie man mit Sozialbetrügern umgeht. Es beschleicht mit das Gefühl - wenn ich die Arbeitsmarktzahlen in Deutschland sehe, dass wir noch das einzige Land sind, das noch arbeitet  bzw. zu arbeiten hat. Tja, willkommen in der Bail-Out-Ecke!
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Pichel:

20 Years on Wall Street

 
31.01.12 12:59
Finanzielle Probleme lassen sich am besten mit anderer Leute Geld regeln. (J. Paul Getty)
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Dreiklang:

Dem Euro seine Rettung macht super weiter

6
31.01.12 13:45
Der neue Rettungs-Plan nimmt endlich Gestalt an. Also rechnen wir: 500 Mia im Dezember, 1 Billion im Februar. Wenn jedes Quartal die Rettungssummen verdoppelt werden, kommen wir bis Ende 2013 rein rechnerisch auf 127,5 Billionen Euro. Das sollte doch für eine fundierte Euro-Rettung ausreichen, oder habe ich mich da verrechnet?
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permanent:

Mario Draghi öffnet die Geldschleusen

6
31.01.12 13:50
musicus1:

yes perma, und die FED hat heute morgen 6.00uhr

6
31.01.12 14:42
in den  devisenhandel    eingegriffen.............. passt ins bild ...euro steigt....
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daiphong:

dieser sunshine-Modus reicht nun wirklich...

3
31.01.12 17:32
das "alles wird gut" nervt, braucht ja schließlich alles seine Zeit und ist auch nicht kostenlos zu haben, wie man 2012 noch sehen wird. Den Fiskalpakt z.B. sehe ich ja als richtig und gut an, an der Börse [und nur an der, da unterscheide ich mich gerne] will ich aber endlich wieder richtig "Krise" sehen...
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Malko07:

#92928: Die EU-Kommission ist nicht

5
31.01.12 18:20
Vertragspartner. Die faktische Erweiterung des EU-Vertrages ist ein zwischenstaatlicher Vertrag zwischen den Fiskalunionmitgliedern und deshalb können nur diese klagen. Dagegen kann der EUGH sehr wohl mitspielen wie er es ja auch schon bei anderer Erweiterungen außerhalb dem EU-Vertrag macht (z.B. Schengen, in dem es auch Nicht-EU-Mitglieder gibt). Jeder darf sich ihm unterwerfen. Europa ist eben etwas komplizierter als mancher es sich vorstellen kann. Es ist ja auch der erste Versuch eines friedlichen zusammenwachsen von derart vielen Staaten.
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wawidu:

Deutsche Einzelhandelsumsätze im Dezember

5
31.01.12 20:24
www.querschuesse.de/miese-deutsche-einzelhandelsumsatze/

Wer nun immer noch glaubt, die Deutschen könnten die europäische Wirtschaft oder gar die Weltwirtschaft stützen, dem ist nicht mehr zu helfen. In allen fast allen europäischen Ländern, selbst in skandinavischen, haben sich die Einzelhandelsumsätze im 2. Halbjahr 2011, insbesondere im beginnenden Vorweihnachtsgeschäft im November, sehr dürftig entwickelt. Daten für Dezember liegen für die meisten Länder noch nicht vor.
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permanent:

Schuldenschnitt noch tiefer als bislang gedacht

4
31.01.12 20:35

Schuldenschnitt noch tiefer als bislang gedacht

Die Finanzminister der Euro-Zone werden auf einem Sondertreffen am Montag über den Schuldenschnitt in Griechenland beraten. Die Gläubigerbeteiligung wird wohl deutlich tiefer ausfallen als ursprünglich vorgesehen. Mehr…

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wawidu:

Ein verrückter "Deal"

 
31.01.12 20:50
http://www.ariva.de/news/...auft-Edelstahlsparte-an-Outokumpu-3950825

http://www.outokumpu.com/Investors/Fact-sheet/

Für 2010 hatte das finnische Unternehmen eine sehr hohe Schulden/Eigenkapital Ratio von 77,3 % ausgewiesen, die sich nach diesem Deal noch erheblich erhöhen dürfte. Auch die übrigen Kennzahlen sind nicht berückend. Aber was tut man nicht alles, wenn man die Vision hat, die unumstrittene Nr. 1 im globalen Edelstahlmarkt zu werden. ("Outokumpu is a global leader in stainless steel with the vision to be the undisputed number one.")
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wawidu:

Deutliche Divergenzen

 
31.01.12 21:31
zeigen sich in den Wochencharts von INDU, SPX und NDX zwischen den Kursentwicklungen und dem Twiggs Money Flow Indicator:
(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 481168
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Boxenbauer:

Was isn das wawidu?

 
31.01.12 21:34
MfG

Boxenbauer
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daiphong:

guckst du hier

3
31.01.12 21:41
www.incrediblecharts.com/indicators/twiggs_money_flow.php
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Kicky:

Is the Next Phase To Be Commodity Wars?

 
31.01.12 21:44
As the global trade system that had existed under the Bretton Woods II money regime evolves and changes, we may see more struggles for key commodities.

These will be characterized by local and regional military tensions as well as financial assaults on the relevant sovereign credit and currencies.

   Reuters
   12 Companies Join German Commodity Alliance
HAMBURG, Jan 30 (Reuters) - Twelve German companies have joined the new German alliance aimed at securing raw materials supplies in the face of growing competition for key commodities, the Federation of German industry BDI said on Monday.

In October 2010, Germany's government approved a new commodities strategy aimed at helping German industry secure supplies in the face of intense competition from China and other newly-industrialised countries which will include partnerships with supplier countries and greater cooperation between German commodity consumers.

A series of major German companies have been involved in talks about a project lead by German industrial association BDI to invest in foreign commodity projects and 12 have now agreed to join, the BDI said.....

jessescrossroadscafe.blogspot.com/2012/01/...mmodity-wars.html
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Kicky:

investor losses from debt swap may top 70 percent

 
31.01.12 21:53
www.reuters.com/article/2012/01/31/...in-idUSTRE80U1RW20120131
Antworten
Kicky:

Chart of the Day: The Baltic Dry Inde

 
31.01.12 21:55
www.efinancialnews.com/story/2012-01-25/...all?mod=mostread-PE

The index – often used as a proxy for the health of the global economy as it reflects the prices charged for shipping commodities such as metals, coal or grain around the world – has fallen by 61% since October.

The index was at 842 at yesterday’s close – down from its 12-month high of 2173 last October.

Nick Bullman, managing partner at risk consultant Check Risks, said the index is a good way of looking at the risks to the global economy, “as it tends to be where they hit first”.

According to Bullman, its initial collapse in October was driven primarily by a fall-off in demand from China, where declining housing prices pushed purchasing managers to cut back on orders for the raw materials whose transport the Baltic Dry Index reflects.

He said: “This collapse looks similar to the falls we saw in the Baltic Dry ahead of the recessions of the late 1970s and early 1990s – but this drop is actually steeper.”

Bullman added that it was also a more direct indicator of global economic health than government-produced statistics. “Personally, I’m not interested in employment data and GDP figures because they’re manipulated,” he said. ......
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wawidu:

Rabatte auf Neuwagen auf Rekordhoch

3
31.01.12 22:36
www.welt.de/motor/article13843401/...eigen-auf-Rekordhoch.html

Nur aufgrund solcher Rabatte (und einem hohen Angebot an Jahreswagen aus deutscher Produktion) blieben die KFZ-Zulassungen in Deutschland in 2011 relativ stabil. In der EU sieht dies allerdings deutlich anders aus:

www.stock-world.de/nachrichten/...ungen-Dezember-n4087901.html
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wawidu:

"Raupen-Kriechen"

2
31.01.12 23:22
Als solches bezeichne ich ein Phänomen, welches in der Vergangenheit kaum etwas Gutes verhieß: Seit Mitte Dezember kriecht z.B. die MACD-Kurve des $RUT wie eine Raupe an einem Zweig an der flach ansteigenden Triggerlinie entlang, ein klares Indiz für Momentumschwäche.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 481198
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daiphong:

besser gar kein US-Aufschwung mehr?

4
31.01.12 23:53
US-Schuldenkrise paradox
Kollaps droht bei Aufschwung

www.n-tv.de/wirtschaft/...t-bei-Aufschwung-article5375936.html
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California at Risk of Running Out of Money by Marc

5
01.02.12 06:47
California at Risk of Running Out of Money by March
CALIFORNIA, BUDGET, MONEY, POLITICS, REVENUE, SPENDING, CASH, BANKRUPTCY, CONTROLLER, ECONOMY, BUSINESS NEWS,
Reuters
| 31 Jan 2012 | 07:53 PM ET

California needs to come up with more than $3 billion to avoid burning through its cash by March, according to the state controller, who urged borrowing and delaying some payments.

 

"Assuming no additional revenue loss, erosion of borrowable internal funds, or significant spikes in spending, $3.3 billion of cash solutions are needed to address California's liquidity needs during this period," State Controller John Chiang said in a letter to the chairman and vice chairman of the Joint Legislative Budget Committee released on Tuesday.

Chiang said California does not need to issue IOUs again as it did during a cash crunch in 2009 or delay tax refunds, noting he has developed a plan with the state treasurer's office and the state's finance department that would postpone some payments and borrow from external sources and from state accounts to bolster the state's cash.

"It is not an ideal solution, but it is the best way to manage the challenge without relying on IOUs or delaying tax refunds — actions that can disrupt the delivery of essential public services and slow California's economic recovery," Chiang said.

Senator Mark Leno, chairman of the Joint Legislative Budget Committee, said he expects the Senate and Assembly by the end the week will approve borrowing from state funds. Leno said he expects the internal borrowing will raise approximately $850 million.

Chiang noted California's dwindling cash reflects revenue coming in below forecast in the state's budget and spending exceeding expectations.

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Vieles spricht für Shorts, außer der Tatsache,

6
01.02.12 08:07

dass einfach zu vieles für Shorts spricht und zu viele auf Shorts setzen. Fundamental wären Shorts gerechtfertigt, Charttechniker sprechen ebenfalls von erreichten Wiederständen.
Wenn sich alle einig sind scheinen mir Shorts doch gefährlich zu sein.

Heute kommen die ADP Daten zum US Arbeitsmarkt, hier wird wohl die kurzfristige Richtung bestimmt.

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Malko07:

#92946: Stufenweise tritt

4
01.02.12 08:28
die neue Volcker-Regulierung in Kraft und die sorgt für ausreichend Nachfrage am Binnenmarkt.

US-Banken ist dann der Eigenhandel total verboten bis auf den Handel mit US-Staatsanleihen und Anleihen untergeordneter staatlichen US-Instanzen und US-Immobilienpapieren. Auch darf Geld für die Spekulation weiter an Hedge-Fonds oder ähnliches mit mehrheitlicher Beteiligung verliehen werden. Es ist nicht anderes als ein Hochfahren der Protektion. Wir sollten auch den Kauf von US-Anleihen in Europa erschweren.
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Presseschau

2
01.02.12 08:41

Die internationale Wirtschaftspresse erwartet, dass Facebook heute seine Börsen-Pläne‎ enthüllt. Diese könnten konservativer ausfallen als bisher angenommen. Der Erfolgsdruck auf Mark Zuckerberg ist höher denn je.

Für den heutigen Mittwoch wird die Veröffentlichung des Facebook-Börsenprospekts erwartet, der Investoren mit den Geschäftszahlen des Unternehmens vertraut machen soll.

Die International Financing Review meldet, dass Facebook, anders als bislang erwartet worden war, nur rund fünf Milliarden Dollar durch den Börsengang einnehmen will. Die Summe könne sich allerdings noch ändern. Der IPO-Prozess solle bis Mai abgeschlossen werden, dann kämen die Papiere in den Handel; erst in rund drei Monaten werde also auch klar sein, zu welchem Kurs die Aktie ausgegeben werden solle. Als Bookrunner habe Facebook Morgan Stanley, Goldman Sachs, Bank of America Merrill Lynch, Barclays Capital und JP Morgan engagiert, wobei Morgan Stanley die Führung übernehmen solle.
 

Der voraussichtlich größte Börsengang eines Social-Networking-Unternehmens sei der klare Beleg für die Annahme von Investoren, dass man viel Geld mit dem Social Web verdienen kann, deutet die New York Times. Aktuell sei der Kampf zweier Onlinewerbe-Modelle zu beobachten: Google verdiene Geld mit der Kombination von Suchmaschine und Anzeigen – das Internet als Instrument der einsamen Erforschung. Facebook wolle das „soziale Modell“ des Internets dagegen monetarisieren – die Nutzer müssten Informationen über sich teilen, damit die Firma Geld verdient.


 

Forbes skizziert die Risiken für Facebook: Einerseits gebe es mit Google+ inzwischen einen aussichtsreichen Wettbewerber. Andererseits sieht der Kommentator die Gefahr, dass die Nutzer irgendwann die Lust an Facebook verlieren und andere Wege der Kommunikation einschlagen. Schließlich gebe es noch das Risiko von Managementfehlern, ähnlich wie beim Netzwerk von Myspace, das eine zeitlang an der Spitze gelegen habe, bevor es fast in Vergessenheit geraten sei.
 

Der indische Financial Express berichtet, dass nach zahlreichen erfolgreichen Börsengängen von Social-Network-Unternehmen im vergangenen Jahr den Investoren vor lauter Freude auf Facebooks „Mega-Börsengang“ das Wasser im Munde zusammenlaufe. Doch nicht nur für die Investoren und das weltweit größte soziale Netzwerk selbst werde der bevorstehende Gang an die Börse positive Auswirkungen haben. Auch zahlreiche Banker rieben sich die Hände. Die durch den Börsengang erzielten Einnahmen wolle Facebook, laut verschiedener Quellen aus dem Unternehmen, nutzen, um Start-Up-Unternehmen zu erwerben und zu expandieren. Facebook habe sowohl als Firma als auch als einzigartiges Phänomen die Welt im Sturm erobert. Nun sei es an der Zeit, dass der Wert der Firma in konkreten Zahlen ausgedrückt werde, lautet das Fazit des Financial Express.


 

Das Wall Street Journal porträtiert Divesh Makan, der das Vermögen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und COO Sheryl Sandberg verwalte. Der Kontakt sei bereits 2006 entstanden, als Makan noch für Goldman Sachs gearbeitet habe; inzwischen habe der Mann mit dem südafrikanischen Akzeit eine eigene Vermögensverwaltugsfirma, Iconiq Capital. Makan ködere gezielt angehende Technologie-Unternehmer, wenn diese noch Glasnudeln äßen und sich kaum die Miete leisten könnten, berichtet ein Kunde dem WSJ.

 

Die Financial Times Deutschland kommentiert den massiven Stellenabbau bei Nokia Siemens Networks (NSN); in Deutschland werden 2900 Stellen von weltweit 17.000 gekürzt. Im Rückblick sei dies das „traurige Resultat“ einer Fehlplanung: Beide Parteien hätten es versäumt, die Unternehmensteile nicht nur zusammenzulegen, sondern komplett neu aufzubauen. „So entstanden ineffektive Doppel- und Dreifachstrukturen, weltweit verstreute Abteilungen, Entscheidungs- und Verwaltungschaos.“

Die Süddeutsche Zeitung vergleicht die Krise bei Nokia Siemens mit den Umstrukturierungen beim Essener Konzern Thyssen-Krupp, der seine notleidende Edelstahltochter an den finnischen Konzern Outokumpu verkaufen will. In beiden Fällen seien schon vor dem Verkauf zu Hause erhebliche Fehler gemacht worden, die später zu Krisen führten: Bei Siemens habe man seinerzeit die Lust an der Telefon- und Kommunikationstechnik verloren und lieber fusioniert, statt mühsam saniert. Analog dazu heiße es bei Thyssen-Krupp, dass eine Sanierung der Edelstahl-Sparte zu lange dauere. Fazit der Münchner: Viele Konzernchefs müssten erkennen, dass sie für die Entwicklung von Unternehmen bezahlt werden, und nicht für deren schrittweise Abwicklung.

Das Wirtschaftsblatt aus Österreich zweifelt an dem von Angela Merkel initiierten Fiskalpakt. Dieser sei nichts wert, da Vorschriften nur dann etwas brächten, wenn sie auch sanktioniert werden könnten: Doch zu viele Ausnahmen und zu viele externe ökonomische Faktoren machten eine Sanktionierung mehr als nur schwierig. Der eigentliche Zweck des Papiers sei aber ein anderer: Im März, wenn die nächsten entscheidenden Gespräche über die 15-Milliarden-Euro-Finanzierungslücke in Griechenland anstünden, werde Merkel bezüglich ihres Neins zu zusätzlichen EU-Mitteln „umfallen“. Die Lücke werde dann mit deutschem Plazet und Geld gedeckt werden, und dies werde ohne Gesichtsverlust gelingen, da die Kanzlerin ihren Zeigefinger auf das Fiskalpakt-Dokument legen könne.

 

80 Tage vor Frankreichs Präsidentschaftswahl ging Amtsinhaber Nicolas Sarkozy in die Offensive und will Frankreich nach deutschem Vorbild refomieren. Der Business Insider nahm diese Ankündigung gleich zum Anlass, dem französischen Präsidenten gleich das richtige Outfit für den Wahlkampf zu verpassen. Und gab Sarkozy den Tipp, der Euro-Krise doch ein menschliches Gesicht zu verleihen.
 

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IBM in Deutschland auf Schrumpfkurs

5
01.02.12 08:43

IBM in Deutschland auf Schrumpfkurs

IBM steht in Deutschland ein massiver Umbruch bevor. Auf Dauer könnten in der Landesgesellschaft bis zu 8000 der 20.000 Stellen gestrichen werden. Viele Projekte sollen künftig extern ausgeschrieben werden.

Nach Informationen des Handelsblatts wird in der Landesgesellschaft des amerikanischen IT-Konzerns mittelfristig eine hohe vierstellige Zahl an Stellen verloren gehen. Aktuell beschäftigt das Unternehmen in Deutschland rund 20.000 Mitarbeiter. Die Zeitung beruft sich auf Quellen aus den obersten Führungsgremien. Dort gehe man davon aus, dass auf längere Sicht bis zu 8000 Stellen verloren gehen könnten. IBM wollte zu den konkreten Zahlen keine Stellung nehmen. „Wir richten unser Geschäft ständig innovativ und wettbewerbsfähig aus. Transformation ist Teil unseres Geschäftsmodells. Entsprechend passt sich unsere Belegschaft an. Angesichts der wettbewerbsintensiven Natur unseres Geschäfts diskutieren wir die Details unserer Beschäftigungsplanung nicht öffentlich“, zitiert das Handelsblatt aus einem Statement des Konzerns.

Hintergrund der Pläne: IBM will Projekte viel stärker als bislang extern ausschreiben. Damit werden künftig so genannte Freelancer immer mehr Aufgaben übernehmen, die bislang von festangestellten IBM-Mitarbeitern erledigt wurden. Es ist ein weltweites Programm, aber Deutschland ist hier eines der Pilotländer. Gleichzeitig werden bei IBM in Deutschland derzeit die Zuständigkeiten neu sortiert, etwa in der Beratung neue Kompetenz-Center errichtet. Auch dadurch werden Stellen verloren gehen, zitiert die Zeitung Unternehmens-Insider.

Wie das Handelsblatt weiter berichtet, soll der Abbau sukzessive geschehen, nicht über die üblichen Mittel eines Sozialplans. „Es gibt keinerlei Anträge über Sozialplanverhandlungen oder entsprechende Sozialtarifverträge. Ohne diese Instrumente wäre ein Abbau in dieser Größenordnung über einen kurzen Zeitraum aber kaum möglich“, sagte Bert Stach, Verhandlungsleiter von Verdi bei den Tarifgesprächen mit IBM sowie Mitglied des Aufsichtsrats der deutschen IBM. Gleichzeitig äußerte sich die Gewerkschaft aber besorgt über die Pläne bei IBM. „Wir werden mit unseren Mitgliedern dafür sorgen, dass die Mitbestimmung gewahrt bleibt. Verdi wird sich massiv für die Rechte der Arbeitnehmer einsetzen“, sagte Stach dem Handelsblatt.


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