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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Muss Deutschland nun die EZB ausbailen?

 
25.01.12 17:18

Der USA Bären-Thread 12712770

 
Der USA Bären-Thread 12712770
 
Der USA Bären-Thread 12712770
 
25. Januar 2012, 15:15 Uhr

Druck auf die Notenbank

EZB soll Griechenland Milliardenschulden erlassen

Von Stefan Kaiser

Die Verhandlungen mit Griechenlands Gläubigern  sind festgefahren. Um das Problem zu lösen, soll nun die Europäische  Zentralbank beim Schuldenschnitt mitmachen. Doch falls es wirklich so  kommt, droht ein Milliardenverlust - der auch die deutschen Steuerzahler  treffen könnte.

 

Hamburg - Seit fast zwei Jahren kauft die Europäische Zentralbank  (EZB) Anleihen europäischer Krisenstaaten auf. Bisher war das für die  Notenbank ein zwar riskantes aber auch gutes Geschäft: Sie streicht hohe  Zinsen ein und kann zudem mit Kursgewinnen rechnen. Doch jetzt drohen erstmals Verluste, und zwar in Milliardenhöhe.

 

Grund sind die stockenden Verhandlungen über einen griechischen  Schuldenschnitt. Seit Wochen ringen die Vertreter von internationalen  Banken und Versicherungen mit der Regierung in Athen darum, auf wie viel  Geld sie verzichten sollen.

...

(Editor frisst den Rest)

 

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,811308,00.html

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Anti Lemming:

Hier der Link

2
25.01.12 17:22
nochmal in anklickbarer Form.

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,811308,00.html

Kurzfassung: Wenn die EZB sich am Schuldenschnitt beteiligt, macht sie Milliardenverluste, die dann auch die Eurozonen-Länder - mit D. als Zahlmeister - umgelegt werden müssen.

Alternativ kann die EZB als Pleiteverein (mit negativem Eigenkapital) weiter machen.

Dass dies geht, zeigen die vielen (faktisch) bankrotten Banken der Eurozone, in GB und USA - allen voran Fannie und Freddie, die jetzt eine Art Dauerbailout-Abo haben.
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Anti Lemming:

Merkel warnt schon mal vorsorglich

2
25.01.12 17:26
dass Deutschlands Taschen nicht beliebig tief sind...


Jan. 25, 2012, 9:19 a.m. EST
Merkel: Germany does not have unlimited resources

By Barbara Kollmeyer

MADRID (MarketWatch) -- German Chancellor Angela Merkel said in an interview with Spanish daily El Pais on Wednesday that as much as the country supports the Europe aid and rescue umbrella, it doesn't have "unlimited" resources. In response to continued calls for Germany to put up more money to fight the crisis, she said it makes no sense to "promise more and more money, but not fight the causes of the crisis." She said Germany needs to be careful it doesn't run out of strength, which would not help Europe as a whole. She also said she does not foresee a split in Europe, but recognizes markets are clearly testing the euro zone's will to remain together. For that reason, problems must be addressed and resolved "without half measures." Merkel who is currently attending the World Economic Forum in Davos, also reportedly gave simultaneous interviews to newspapers from Italy, Poland, Britain and France.

A.L.: se inglisch kud bi better
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wawidu:

perma # 92612

 
25.01.12 17:26
Ich meinte natürlich zwei Drittel der Abiturienten, die ein Studium aufnehmen. In Rheinland-Pfalz und im Saarland studieren knapp 25 % der Abiturienten zumindest zunächst nicht, sondern machen eine berufliche Ausbildung. Unsere älteste Enkelin z.B., die im Saarland lebt, hat nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau durchlaufen und vor einer Woche eine hervorragende Prüfung abgelegt. Die ausbildende Sparkasse hat sie übernommen, doch ab Wintersemester möchte sie ein Studium in Wirtschaftspädagogik beginnen.

Aktuell gibt es in Deutschland 359 Hochschulen und Fachhochschulen, rund 90 mehr als 1990. Viele platzen auf Grund des großen Andrangs in einigen Fachbereichen aus allen Nähten. Die 1970 gegründete Uni Trier war baulich zunächst für bis zu 9000 Studierende ausgelegt. Aktuell studieren dort über 15000 junge Menschen. Trotz etlicher Neubauten ist die räumliche Situation teilweise immer noch sehr beengt.
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Anti Lemming:

Wenn zu viel studieren

2
25.01.12 17:30
nützt das auch nichts. Das ist wie mit der Yogalehrer-Ausbildung, in großen Städten wie Berlin gibt es inzwischen mehr Yoga-Lehrer als Yoga-Lernwillige.

Fazit: Das Land braucht mehr Mülleimer-Leerer.
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Anti Lemming:

Realzins-negativer AAA-Anlageschrott

3
25.01.12 17:48
Marketwatch: 1:34 - Treasury sells 5-year notes at 0.899%

0,9 % Zinsen auf 5-jährige US-Staatsanleihen ist ein Witz. Bei real über 3 % US-Inflation macht der Käufer jährlich mehr als -2 % Realzins-Verlust.

Bald kauft nur noch die Fed (QEe) solchen AAA-Anlageschrott auf.

Ein weiteres Problem:

Je niedriger die Zinsen (= "return on capital") auf US-Staatsanleihen sind, desto wichtiger wird deren komplette Rückzahlung zu 100 % (= "return of capital").

Letzteres wird aber bei fast 100 % "zugegebener" Schulden/BIP-Quote der Amis (real mindestens 4 x höher) immer mehr zum Vabanquespiel.

Der Unterschied zu Griechenland ist, dass es in USA keinen Schuldenschnitt geben wird, sondern ersatzweise einen "ablenkenden" Angriffskrieg auf irgendeinen Schurkenstaat.

Manch einer wird sich dann fragen, ob die wahre "Achse des Bösen" nicht zwischen New York (Wall Street) und Washington (Vote Street) verläuft.
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Kicky:

Griechen-Poker treibt portugiesische Anleihen auf

2
25.01.12 18:05
Rekordhöhe
Der Poker um den griechischen Schuldenschnitt verschärft die Lage Portugals. Die Renditen für Anleihen des hochverschuldeten Landes erreichten neue Rekordwerte. Der Staat refinanziert seine Schulden derzeit zwar aus Mitteln des Euro-Rettungsschirms. Dennoch ist die Entwicklung ein Alarmsignal......
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,811391,00.html

Rogoff former IMF chief economist im Interview
www.zerohedge.com/news/...-says-europe-not-ready-greek-default
Europe is "clearly unprepared for a Greek default", less than two months from the day when it very well may finally occur. He adds: "there's going to be an endgame to this and it's not going to be pretty.... If you are just printing money and you are not making fundamental change you either lose money and you will have to recapitalize with the ECB or you will get inflation." And it gets worse: "it's not just Greece. You are going to see other restructurings before this is over." He ends with what we have been saying since mid-2011: "Once you set the precedent then say Portugal are going to say 'hey, look how much you gave Greece. How come we don't get the same?'." Unfortunately, the fact that Portuguese bondholders are far more protected than Greek ones will make an in kind restructuring virtually impossible. Which is something else for Europe to ponder as it prepares for the only key catalyst event between now and March 20 - the February 29 LTRO, which as Credit Suisse already suggested could be up to a ridiculous €10 trillion to firewall not only Greece and Portugal, but all the other PIIGS. Intuitively, this does make a lot of sense.
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Eidgenosse:

Die EU braucht Geld

6
25.01.12 18:17
aber ob es so klappt?
Der USA Bären-Thread 479366
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Anti Lemming:

Portugals 10-jährige Bonds bei 14,5 % Rendite

4
25.01.12 18:18
Griechenland lässt grüßen

www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GSPT10YR:IND
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 479367
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Anti Lemming:

Fed: Minileitzins bis Ende 2014

 
25.01.12 18:53
Das sind fast drei Jahre.

Und ich dachte, Malko folgend, man könne Wirtschaft nicht mal für 1 Jahr vorhersagen...

FTD-Eilmeldung

US-Notenbank verspricht Mini-Leitzins bis Ende 2014

Die US-Notenbank hält länger an Mini-Zinsen fest als bislang angenommen. Die Konjunkturlage rechtfertige es, den Zins bis mindestens Ende 2014 niedrig zu halten, teilte die Federal Reserve nach der jüngsten Sitzung des Offenmarktausschusses mit. Zunächst war von einem Niedrigzins bis Mitte 2013 die Rede gewesen. Die Fed hatte den Leitzins im Dezember auf eine Spanne zwischen 0,0 und 0,25 Prozent gedrückt.
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#92661

wawidu:

Azubis und Studierende in Deutschland

 
25.01.12 18:59
In 2010 gab es rund 1,5 Mio. Azubis und rund 2,2 Mio. Studierende. In 2007 hatten sich noch über 1,7 Mio. junge Menschen in der dualen Ausbildung befunden.

www.wdr-lehrstellenaktion.de/radio/...sbildungsvertraege.phtml
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Anti Lemming:

QE3 bereits im März bei nächster Fed-Sitzung

3
25.01.12 19:00
Eins muss man Bernanke lassen, er hält sich bei/an der (Fahnen)stange.

The consensus of Fed watchers believe the Fed will soon launch another round of asset purchases with printed money, or quantitative easing.

Some economists think this QE3 could come as early as the next FOMC meeting on March 13.


www.marketwatch.com/story/...e-pledge-to-late-2014-2012-01-25-1231550

Die Konsens-Beobachter sind übrigens Goldman und Co., die zugleich "Teil-Eigentümer" der Fed sind.
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Anti Lemming:

Parallel-Blase in allen Assets

7
25.01.12 19:28
DOW und US-Langläufer, die sich normalerweise gegenläufig entwickeln, steigen im Tandem. Auch Gold und EUR/USD schießen nach der Fed-Entscheidung, die Zinsen noch "2 bis 5 Jahre nahe Null" zu lassen, hoch.

Wenn Nullzinspolitik allein nichts mehr bringt, muss man halt - durch verbale Vorankündigung - den Zeitraum strecken, über den man die Nullzinsen beizubehalten gedenkt.

FAZIT: Der ganze Markt ist nur noch krank - ein "Opfer" hemmungloser Marktmanipulation durch Fed und EZB, denen außer Blähen nichts mehr einfällt.

Die Tatsache, dass in GB das BIP um -0,2 % schrumpfte - trotz massiver BoE-Blähungen - empfinden Bernanke und Draghi offenbar nicht als beunruhigend.

Wer diesen Markt shorten will, muss eiserne Nerven haben. US-Treasuries (TLT) zu shorten scheint mir dabei tendenziell ungefährlicher als US-Aktien zu shorten.

Mein Tipp vor einigen Wochen, bei 140 den Bund-Future zu shorten, war kurzfristig einträglich. Auch NG (März) - als Long empfohlen - ist inzwischen deutlich gestiegen.
(Verkleinert auf 68%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 479409
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John Rambo:

!

 
25.01.12 19:29
von Blähungen bekommt man Bauchschmerzen
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ammmi:

QE3

2
25.01.12 19:43
Wenn der Spass im März kommen soll müsste DOW erst einmal ein Stücken Korrektur einleiten - kann mir nicht vorstellen, dass DOW das 2008er Hoch 13000 einleitet bevor QE3 überhaupt greift.
Naja... für unseren DAX atm auf alle Fälle ein gefundenes Fressen weiter zu pumpen. Langsam nicht mehr feierlich, aber was soll man machen ;) Meine Longs von Heute hab ich eben entsorgt und die Shorts KO 6625 aufgestockt. Hier wird an allen Ecken und Enden gepumpt und das dicke Ende steht noch bevor.
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Contrade 121:

Maßnahmen, die klar Pro-Aktien sind...

7
25.01.12 19:50
Das sind doch alles Maßnahmen, damit alle Asset-Klassen steigen. Die möchten im Grunde genommen den Zinsmechanismus ausser Kraft setzen. Und das vornehmlich bei Banken und sonstigen guten Bonitäten. Da es sowas noch nie gegeben hat, kann man auch nicht sagen, ob es wirkt oder nicht. Japan ist da eine komplett andere Geschichte. Fakt ist aber, dass Unternehmen derzeit gut stehen, Arbeitsmärkte in Erholung sind und, ja, die Preise steigen! In einem gewissen Zeitraum sind wir sicherlich schlauer - die Aktienmärkte werden in diesem Zeitraum sicherlich positiv performen. Denn, Hand auf's Herz: Das sind doch die einzigen Wirtschaftssubjekte die noch das halten, was sie versprechen. Und deshalb verdienen sie auch das Geld, was den gegeben wird!

I.d.S.
gute Trades noch...

PS. Was auffällt, die Short-Quoten waren enorm diese Tage - in diesem Thread aber scheint es nur noch Gewinner zu geben... Super, macht weiter so! Ich jedenfalls bleibe weiter flat und warte auf eine günstige Gelegenheit.
Antworten
daiphong:

gibts was Neues?

2
25.01.12 20:58
am Nullzins hängt in US bekanntlich der ganze Laden, das werden sie noch sehr lange nicht ändern können. Und ein großes QE3 werden sie sich in der jetzigen Lage wohl nicht trauen. so what?
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permanent:

Währungsfonds dementiert Forderungen an EZB

7
26.01.12 06:38
  • Schulden in Griechenland: Währungsfonds dementiert Forderungen an EZB

    Der Internationale Währungsfonds fordert doch keine „spezifische Rolle“ der Europäischen Zentralbank in der Debatte um Griechenlands Schuldenerlass. Entsprechende Medienberichte wurden dementiert.

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat dementiert, eine besondere Beteiligung der Europäischen Zentralbank (EZB) an der Beilegung der griechischen Schuldenkrise gefordert zu haben.

    Die EZB sei nicht aufgefordert worden, „eine spezifische Rolle“ bei der Reduzierung der griechischen Schulden auf 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes bis zum Jahr 2020 zu spielen, erklärte IWF-Sprecher William Murray am Mittwoch (Ortszeit) in Washington.

    Der IWF habe keine Meinung zu der Aufteilung der Aufgaben zwischen dem privaten und öffentlichen Sektor. Die „Financial Times“ hatte zuvor von IWF-Forderungen berichtet, die EZB solle auch bei den von ihr gehaltenen griechischen Staatsanleihen im Umfang von rund 40 Milliarden Euro Verluste hinnehmen.

    Die Zeitung berief sich dabei auf EU-Kreise. Die EZB ist demnach jedoch dagegen, die Schuldpapiere entsprechend dem Modell privater Gläubiger zu behandeln. Private Gläubiger verhandeln derzeit in Athen mit der Regierung über einen Schuldenschnitt, die Gespräche stocken aber immer wieder.

    Es geht um einen Erlass in Höhe von 50 Prozent der Forderungen. Dieser Schuldenerlass, der etwa hundert Milliarden Euro entspricht, ist die Voraussetzung für das im Herbst im Grundsatz beschlossene zweite Griechenland-Hilfsprogramm von IWF und Euroländern in Höhe von insgesamt 130 Milliarden Euro.

    Wenn es keine Einigung mit den privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt gebe, müssten auch öffentliche Gläubiger wie die EZB sich beteiligen, hatte IWF-Chefin Christine Lagarde am Mittwoch vor Journalisten in Paris gesagt.

    Sie verlangte von den Europäern erneut, „Brandmauern“ gegen die Eurokrise einzuziehen. Dann könnten auch die bisher noch zögerlichen Nicht-Euro-Länder ihre Mittel im Kampf gegen die Schuldenkrise erhöhen.


    Zum Artikel

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permanent:

Gegenwind voraus für US Investitionen

6
26.01.12 08:25

In den

 

USA

 

dürften die Unternehmen das seit dem Jahresende 2011 geschlossene Fenster

der steuerlichen Vergünstigungen (100%-Abscheibungen für Kapitalgüter) im Dezember

noch für Investitionen genutzt haben. Es besteht aber die Gefahr, dass aufgrund dieser

Vorzieheffekte die Nachfrage nach Investitionsgütern zum Jahresbeginn 2012 einknickt,

zumal bei den derzeit noch unterdurchschnittlichen industriellen Auslastungsgrad zusätzliche

Ausgaben für Kapazitätserweiterungen kaum notwendig erscheinen. Der Jahreszuwachs

bei den Investitionen als Teilaggregat des BIP sollte in 2012 auf rund 5,5 % zurückgehen

(2011e: knapp 9 %). Positive Impulse dürften im Dezember beim Auftragseingang

für langlebige Gebrauchsgüter auch vom Flugzeugbauer Boing ausgegangen sein.

Während wir für die gesamte Zeitreihe der langlebigen Gebrauchsgüter mit einem Monatsplus

von 5,2 % rechnen, sollte ohne den Transportsektor das Plus wie im Vormonat

lediglich 0,3 % betragen haben. Für das Gesamtjahr 2011 ist der Zuwachs beim Auftragseingang

langlebiger Gebrauchsgüter aber auf Basis unserer Projektionen mit +10,2 %

beachtlich (2010: +15,4 %). In den USA zog der NAHB-Hauspreisindex jüngst auf den

höchsten Stand seit Mitte 2007 an. In diesem Umfeld sollten die Neubaubeginne im Dezember

auf annualisiert 335.000 angestiegen sein. Auf mittlere Sicht kann aber hier noch

nicht von einer Aufwärtsentwicklung gesprochen werden. Im gleitenden Sechsmonatsdurchschnitt

lag der Wert Mitte 2008 noch oberhalb von 500.000 und aktuell beträgt der

Wert nur rund 300.000. Bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sollte nach dem jüngsten

deutlichen Rückgang auf 352.000 eine moderate Gegenbewegung auf 365.000 eintreten.

HSBC/Trinkaus

Gegenwind voraus für die US-Investitionen

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Pichel:

Arbitrage!

8
26.01.12 08:43
Zum Schluss möchte ich nicht auf die weitere Preisentwicklung beim Gold eingehen, sondern warum die heutige Nachricht der FED so goldfreundlich war. Einfach, weil die FED den Banken, die sich bei ihr für praktisch Null Prozent Zinsen Geld gegen hinterlegte Werte leihen können, für die nächsten drei Jahre Zinssicherheit garantiert.

Das heißt sie können beispielsweise Staatsanleihen bis 3 Jahre Laufzeit ersteigern, deren Niedrigstzinsen für drei Jahre kassieren und das aufgewandte Geld von der FED durch Hinterlegung dieser Titel bei der FED zurückbekommen. Selbst bei ein Prozent Zinssatz ist das ein risikoloses Geschäft (in unserem Papiergeld-System versteht sich). Das ist de facto Arbitrage – oder umgangssprachlich free lunch.

Die Gelddruck-Maschine wurde einen Gang höher gestellt. Man will die Staatsschulden-Krise über den Umweg der Arbitrage ( siehe  de.wikipedia.org/wiki/Arbitrage ) mit den Banken  als Arbitrageur durch die Notenpresse in den Griff bekommen.

www.bullionaer.de/ziemann.php/goldnews/...ef19f2c3062192918df4
Finanzielle Probleme lassen sich am besten mit anderer Leute Geld regeln. (J. Paul Getty)
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Anti Lemming:

Pichel

11
26.01.12 09:16
Draghi hat in Europa genau dasselbe gemacht mit seiner 500 Mrd. Flutung. Folge: Privatbanken aller Eurozonenländer ersteigern bei Auktionen heimische Staatsanleihen und drücken so deren Rendite. Und siehe: Wie durch ein Wunder sinken die Renditen in Italien, Spanien und Co. (außer Portugal, das offenbar als das "nächste Griechenland" gehandelt wird, 10-j. Staatsanleihen rentieren dort mit 14,5 % siehe # 660).

Das wird dann frech als "Marktberuhigung" verkauft. Ganz Freche verweisen zusätzlich auf die (letztlich durch die Geldflutungen verursachten) Anstiege am Aktienmarkt und behaupten, dies würde "beweisen", dass es "mit der Wirtschaft bergauf geht".

Für die verzockten Banken ist dies "Politik" ein Eldorado. Sie kassieren ja z. B. beim Kauf von Italo-Bonds über 5 % Zinsen, zahlen für den EZB-Kredit aber nur 1 %. Macht 4 % risikofreien Reingewinn. RIchtig spaßig wird es, wenn sie diese Staatsanleihen auch noch bei der EZB deponieren/verpfänden. (Genau dies läuft auch in USA, siehe Pichels Posting). Dann gibt es nämlich nur noch die Zinsarbitrage als Gratiseinkommen.

Der Dumme dabei ist der Sparer, der in USA mit Nullzinsen und in der Eurozone mit Tiefzinsen abgespeist wird, während das Gelddrucken der Zentralbanken die Währungen (Euro UND Dollar) schleichend entwertet. Letzteres äußert sich in  "Sachwertinflation", erkennbar u. a. an immer teureren Rohstoffen und Nahrungsmitteln.

Die Folge sind negative Realzinsen auf Cash. Sie liegen bei ca. -2 % p.a. Die Sparer machen real also Verluste. Das Geld, was ihnen dabei indirekt abgenommen wird, kommt in Europa und USA den Banken zugute, die sich mit o. g. Arbitragespielchen ihren verzockten Arsch vergolden dürfen. Akdemischer nennt sich das: Fristentransformation.

Dies läuft im Endeffekt auf eine Umverteilung von unten nach oben hinaus, wobei 99 % (fast die gesamte Bevölkerung) für die Verzockerschäden von 1 % (Banken) "zahlen dürfen".

Draghi spielt diese in USA initierte Politik voll mit (er ist halt ein gelehriger Goldman-Schüler) und erweist sich damit als keinen Deut besser als Bernanke. Monti, sein Landsmann, fordert darüber hinaus Quersubventionierung für PIIGS-Verzockerstaaten wie Italien aus Deutschland - am besten via Eurobonds.

Die Abzocke erfolgt somit auf zwei Ebenen:

1. In sämtlichen Industriestaaten durch o.g. Umverteilung von unten (99 %) nach oben (1 %).

2. Zwischen den reicheren Eurozonen-Staaten und den Schuldenschwachmaten, die ihre teils wegen Korruption (GR) zerütteten Staatsfinanzen mittels Eurozonen-Schmarotzertum ins Lot bringen wollen.
Antworten
Anti Lemming:

Der Dümmste

6
26.01.12 09:29
in diesem Abzockerspiel ist der Deutschmichel:

Er darf "nach oben" für die verzockten Eurobanken zahlen und "nach unten" für die verzockten PIIGS.

Und Merkel merkt nichts.

Sie lässt sich zumindest nichts anmerke(l)n.
Antworten
Anti Lemming:

Wobei das

5
26.01.12 09:33
was der Deutschmichel "nach unten" an die PIIGS zahlt, auf Umwegen wieder den (dort) verzockten heimischen Banken zugute kommt. Seine Zahlungen "nach unten" - von Merkel frech als "Soli-Hilfe für den Euro" verkauft - sind also de facto ein Nebenast seiner Zahlungen "nach oben".
Antworten
Malko07:

Also bei Auktionen mit

4
26.01.12 09:55
10 und 30-jährigen würde ich mich mit Krediten mit dreijähriger Laufzeit nicht so sicher fühlen. Und bei 6-monatiger oder einjähriger Laufzeit sieht die Zinsrechnung anders aus. Die Chose ist etwas komplizierter. Und man sollte nicht aus den Augen verlieren was immer noch bei der EZB deponiert wird, nicht nur über Nacht. Daraus kann man absolut schließen, dass der 3-jährige Kredit momentan primär als Ersatz für den zusammengebrochenen Geldmarkt zwischen Banken dient. Wegen der unsicheren Lage haben sehr viele Banken fortwährend größere Beträge bei der EZB liegen und erreichen dabei einen negativen Zins. Sollte in die Betrachtung mit einfließen. Nicht grundlos gibt es deshalb für Festgelder mit 2 bis 3 Jahren öfters 3%.  

Bezüglich Portugal macht es die EZB momentan absolut richtig. Sie kauft keine portugiesischen Anleihen mehr auf weil Portugal eh für Jahre am Tropf hängt. Wie dann zwischenzeitlich die Märkte spielen ist von Null Interesse. Es wäre höchstens ein Indikator ob Portugal schon wieder zurück an den Markt kann. Bei der Erwartung einer Griechenpleite und einer noch zu hohen Neuverschuldung kann man das momentan vergessen.

Nach Aussage der EZB gehörte die überwiegende Mehrheit der Finanzkonzerne, die an den Auktionen teilnahm, nicht zu den Kreditnehmern. Es gibt besonders im Bereich der Lebensversicherungen und Pensionsfonds einen großen bedarf an höheren Renditen. Und man darf auch nicht vergessen, dass parallel zu den Auktionen ungefähr die gleichen Summen fällig wurden und wieder angelegt werden mussten.

MMn hat die geänderte sogenannte Beteiligung der Privaten in der kommenden Fiskalunion mit dem vorgezogenem ESM die Lage am stärksten entspannt. Das prinzipielle Risiko bei Staatsanleihen in der Eurozone ist jetzt nicht mehr größer als sonst wo auf der Welt. Es ist im Ansatz sogar geringer weil es neben dem IWF auch noch den permanenten europäischen Rettungsschirm gibt, also IWF hoch zwei. Das erlaubt dem Markt jetzt wieder verstärkt in Grautönen zu bewerten und damit liegen eben Spanien und Italien nicht mehr hinter kaputten Entwicklungsländern.
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