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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf NASDAQ 100

Strategie Hebel
Steigender NASDAQ 100-Kurs 5,02 9,98 20,05
Fallender NASDAQ 100-Kurs 7,24 9,97 20,46
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB2BKM9 , DE000NB2YL84 , DE000NB4K6J7 , DE000NB4SH29 , DE000NB39881 , DE000NB3V0B5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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S&P 500 6.858,52 -0,61% Perf. seit Threadbeginn:   +370,09%
 
wawidu:

Nachtrag zu # 92524

 
22.01.12 22:24
Eine Information aus der kanarischen Lokalpresse hatte leider vergessen:

Das staatliche Untersuchungslabor für Drogen in Las Palmas hat kürzlich einmal Geldscheine aus Geldautomaten ins Visier genommen. Über 80 % davon sind nicht etwa von Alkohol-Rückständen seitens deutscher, und speziell skandinavischer oder schweizerischer Alkoholiker, für die die Kanaren geradezu ein "Paradies" sind (5 cl spanischer Brandy/Conjac mittlerer Preisklasse für 1,20 bis 1,80 EUR) kontaminiert, sondern von harten Drogen (speziell Kokain). Die Staatsanwaltwaltschaft der Kanaren hat nähere Untersuchungen angekündigt.
Antworten
wawidu:

Baltic Dry Index

3
22.01.12 23:05
fällt sukzessiv:

www.querschuesse.de/...seit-23-handelstagen-in-folge-im-minus/

Und die globale Rohstahlproduktion sinkt ebenfalls recht deutlich:

www.querschuesse.de/rohstahlproduktion-im-ruckwartsgang/

Speziell in den USA gibt es aktuell erhebliche Lagerbestände an Rohstahl, die seit Anfang 2009 aufgebaut wurden.
Antworten
Anti Lemming:

Das anliegende Kunstwerk

5
23.01.12 08:25
zeigt die Apathie (gesichtslose Teilnahmslosigkeit) der Massen anlässlich der - immer noch nicht ausreichenden - Verdreifachung des Rettungsschirms, die von Politikern mit immer noch den gleichen hehren Worten ("Erfolgsgeschichte", "Garant für Frieden und Freiheit", "Stabilitätsgemeinschaft") beworben wird.

Wenn die Ersparnisse schlussendlich weginflationiert sind, wird sich die vermeintlich heile Schirm-Welt als skrupellose Diktatur der Finanzmafia entlarven. Bleibt zu hoffen, dass die Masse spätestens dann ein Gesicht bekommt.
.
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Der USA Bären-Thread 478576
Antworten
daiphong:

"gesichtslose Masse", gehts schon wieder los...

4
23.01.12 08:49
ich bin übrigens der 3. von links.
Antworten
Anti Lemming:

Daiphong

 
23.01.12 08:54
Könntest Du Deine Kritik an "gesichtslose Masse" etwas präzisieren?
Antworten
permanent:

Presseschau

4
23.01.12 08:58

„Griechenland ist ohne deutsche Hilfe verloren“

Die internationale Presse rechnet mit einer Griechenland-Pleite und sieht Deutschland in der Verantwortung, zu helfen. Denn es seien vor allem die Deutschen, die den Euro und die Eurozone bräuchten.

„Freiwillig oder unfreiwillig - Griechenland wird Pleite gehen“, ist sich die Huffington Post sicher. Die Griechen würden nicht zulassen, dass ihre Anleihen den scheinbar stärkeren Mitgliedern der Eurozone verpfändet oder verkauft werden - und deshalb für einen Ausstieg, für eine Wirtschaft unabhängig vom Rest der Eurozone, stimmen. Deutschland komme eine Schlüsselrolle beim Auffangen der Verluste zu, denn es seien vor allem die Deutschen, die Eurozone und den Euro brauchen: „Ihr Export geht zu rund 50 Prozent in die Nachbarländer, sie haben großes Interesse daran, dass der Euro bleibt.

“ Würde der Exportmarkt dagegen austrocknen - weil die Nachfrage aus der Eurozone sinkt -, geriete auch die deutsche Wirtschaft in einen Abwärtsstrudel, und müsse mit der Pleite nicht gesicherter Pensionsfonds rechnen. Deshalb werde Deutschland „seinen Geldbeutel öffnen“, um Griechenland und andere schwächende Euroländer zu stützen: „Die europäischen Bürger werden das einfordern.“

Auch das Wall Street Journal sieht Deutschland stärker in der Verantwortung. Die stockenden Gespräche in Athen über den Schuldenschnitt Griechenlands hätten die Angst vor einer Griechenland-Pleite erneut befeuert. „Aus Mangel an Alternativen nehmen führende EU-Politiker, darunter Italiens Premier Mario Monti, Berlin stärker in die Pflicht.“ Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel heute und morgen diverse Gespräche zur Schuldenkrise führe, werde sie immer wieder zu hören bekommen, dass ihr Land noch mehr tun müsse. „So sollen Monti und sein Landsmann, EZB-Chef Mario Draghi, fordern, dass der Europäische Stabilitätsmechanismus von 500 Milliarden auf eine Billion Euro aufgestockt wird.“ Immerhin hätten Merkel und ihr Kollege Nicolas Sarkozy Kritik an ihren Sparprogramm-Forderungen angenommen und sprechen sich jetzt u. a. für Europa übergreifende Körperschaftssteuersätze oder für Maßnahmen zur Förderung des Wachstums aus.

Mario Draghis Entscheidung, die europäischen Banken „mit Geld zu fluten“ mag einen Crash in Europa vom Ausmaß des Lehman-Brothers-Konkurses verhindert haben, doch Griechenland sei damit nicht geholfen, findet Report on Business aus Kanada: „Das Land stirbt.“ Trotz den geplanten Schuldenschnitts und des harten Sparprogramms sei der südeuropäische Staat nicht mehr zu retten: Die Rezession habe das Land fest im Griff, die Regierung nehme immer weniger ein, selbst im Privatsektor sinken die Löhne. Die Inflation sei hoch, die Wirtschaft sei 2010 um 3,5 Prozent geschrumpft, 2011 um sechs Prozent. „Griechenland muss sich aus der Eurozone zurückziehen, oder ausgeschlossen werden, muss dann die Drachme wieder einführen, die Abwertung hinnehmen, um so seine Wirtschaft zu stabilisieren.“ Der EZB-Chef wisse, dass Griechenlands Pleite bevorstehe. „Mit seiner Finanzspritze hat er versucht, die Banken zu schützen, bevor das Unvermeidliche passiert.“

 

Die Financial Post aus Kanada glaubt, dass der Kapitalismus beherrschendes Thema auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sein wird. CEOs weltweit hätten nicht Terrorismus oder steigende Verbraucherpreise als akute Probleme der Weltwirtschaft ausgemacht, sondern das zunehmende Ungleichgewicht bei den Einkommen. So wollen sich die meisten Reden mit der Frage befassen, wie ein Prozent der Weltbevölkerung mehr Wohlstand für die restlichen 99 Prozent schaffen kann. „Doch was ist die Alternative“, fragt das Blatt skeptisch. Erst sei der angelsächsische Kapitalismus verehrt worden, bis 2008. Dann seien Wall Street und City of London angeprangert und der europäische Kapitalismus gefeiert worden, bis 2010. „2012 nun wird sich China als Erfolgsmodell darstellen, dabei ist das letztlich eine kommunistische Diktatur mit ein paar reichen Politikern und ihren reichen Freunden.“ Davos werde entweder den Sozialismus wieder entdecken, oder einen „verantwortungsvollen Kapitalismus-Hybrid“ hervorbringen. Doch letztlich sei kein System perfekt, das von Menschen gelenkt werde.

Googles wahre Natur

Die aktuelle Entwicklung bei Google hinterfragt das Forbes Magazine: Der Wert der Aktien sei um acht Prozent gefallen, das Unternehmen habe seine Ziele hinsichtlich Umsatz und Online-Anzeigengeschäft nicht erfüllen können - obwohl der US-Onlinehandel über die Feiertage Rekordumsätze verzeichnet habe. Dies zeige, dass Google falsch wahrgenommen werde, als Technologieunternehmen: „Wir alle beobachten, wie sich Android und Google Plus am Markt durchsetzen, doch beide Angebote sind kostenfrei, Google verdient damit kein Geld.“ Ob sie sich gut oder weniger gut entwickeln, habe offenbar keinen Einfluss auf den finanziellen Erfolg des Unternehmens. Fazit: „Google ist kein Technologie- sondern einen Werbeunternehmen.“ Dies sollten Investoren und Anleger berücksichtigen.

Re-Industrialisierung kann Europa retten

Die voranschreitende De-Industrialisierung Europas beobachtet Les Echos aus Frankreich. Ursache dafür sie die gemeinsame Währung, denn sie habe das Ungleichgewicht zwischen dem Kern und den Peripherie-Staaten bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit verschärft und setze nun die wirtschaftliche Entwicklung der Eurozone aufs Spiel. „Das Problem ist, dass die Produktionskosten überall nach dem Euro-Maßstab bewertet werden - ohne zu berücksichtigen, dass jedes Land eine andere Kultur, eine andere Wirtschaft pflegt.“ Und weil Kredite nur „kreditwürdigen“ Staaten gewährt würden, ginge der Peripherie das Geld aus. Transferzahlungen der reichen Staaten in diese Zone sei jedoch wenig hilfreich: „Das würde sie letztlich nur zu weiteren Bundesländern Deutschlands degradieren.“ Die Peripherie-Staaten müssten re-industrialisiert werden, um das Ungleichgewicht aufzuheben, und dazu bedürfe es einer einheitlichen, europäischen Investitionspolitik, einer einheitlichen Kreditvergabe-Politik sowie einer Politik des internen Ausgleichs in der Eurozone.

Schlecker scheitert am Billig-Image

Die Süddeutsche sieht die Ursachen für die Insolvenz der Schlecker-Drogeriekette vor allem bei den Gründern des Imperiums: Anton und Christa Schlecker hätten den Profit „absolut und einseitig“ über die Moral gestellt - und nicht begriffen, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann. Der Vierklang „Bäcker, Metzger, Kirche, Schlecker“ habe lange zum deutschen Bürgertum gehört, zusammen mit der „Billig-billig-Fraktion“ habe das ein hübsches Potential für ein Milliarden-Geschäft hergegeben. Doch die „kärglichen, lieblos zusammengeschusterte Filialen und gedrückten Mitarbeiter“ hätten zwar Kosten gespart, aber auch Image gekostet.

Die Konkurrenz habe umso heller geleuchtet, allen voran dm. „Hier das zentralistische Reich des Bösen, dort der gute Mensch von dm, dieses Spiel konnten die Schleckers nicht mehr gewinnen.“ Die Insolvenz biete nun die Chance für einen Wandel, für eine neue Struktur und Kultur - „aber bitte ohne die alte Führung.“


Die Japan Times ist davon überzeugt, das sich Japan stärker global engagieren muss. Seit 1990 die Wirtschaftsblase im Land geplatzt sei, sei die Politik zum Stillstand gekommen. Die Unternehmen hätten sich an konventionellen Arbeitsmethoden festgeklammert und die Menschen eine nach innen gerichtete Lebenseinstellung entwickelt. Japans Präsenz in der Welt gehe zurück. Doch nur wenn sich Japan und der Rest der Welt annäherten, könne das Land seine nationalen Probleme überwinden. Hohe Körperschaftssteuern und Stromtarife oder der starke Yen seien allerdings einige der Gründe dafür, dass ausländische Firmen häufig davor zurückscheuten, in Japan aktiv zu werden. Japan müsse globalen Standards annehmen. So hinke es z.B. der modernen Entwicklung hinterher, indem es an multilateralen Handelsabkommen festhalte, anstatt regionale Allianzen wie Freihandelsabkommen abzuschließen – was weltweit immer häufiger mit Erfolg praktiziert werde. Wenn es seine Wirtschaft am Laufen halten wolle, müsse sich Japan beim freien Handel engagieren. Und um seine Wirtschaftsstrukturen zu stärken, sollte es mittels ausländischer Unternehmen die Außenwelt ins Land holen. Solche Schritte seien erforderlich, wolle Japan seine momentan missliche Wirtschaftslage überwinden.
 

Fundstück: Lohn für lausige Arbeit

Eine äußerst lukrative Methode, reich zu werden, hat The Daily Beast entdeckt: CEO eines börsennotierten Unternehmens werden, Mist bauen und mit einem goldenen Handschlag gehen. Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts GMI zeige, dass die Abfindungszahlungen steigen. „Um unter die Top-20 CEOs mit goldenem Handschlag zu kommen, muss man mindestens 100 Millionen Dollar Abfindung erhalten haben“, schreibt das Portal. Beispiele seien Thomas E. Freston,  der nach neun Monaten als Viacom-CEO 101 Millionen Dollar erhielt; William D. McGuire, CEO der UnitedHealth Group, musste nach einem Aktienoptionen-Skandal gehen - mit 286 Millionen im Gepäck; Hank A. McKinnell brachte es als Pfitzer-CEO fertig, den Marktwert des Unternehmens um 140 Milliarden Dollar zu minimieren - und erhielt zum Abschied rund 200 Millionen Dollar. Lausige Arbeit lohne sich offenbar - im Zeitalter der „CEO-Könige“.

Antworten
Anti Lemming:

Man muss sich fragen, ob

6
23.01.12 09:29
die "internationale Presse" nicht dem USA-Meinungsdiktat folgt, dass die EZB in gleicher Weise wie die Fed Geld drucken soll. Das predigen in der US-Presse ja auch unablässig die Krugmänner dieser Welt.

Krugman ist zwar Wirtschafts-Nobelpreisträger. Doch das zeugt nicht zwingend von ökonomischen Sachverstand.

Gegenbeispiel: Der Hedgefonds Long Term Capital Management (LTCM), der 1998 die Finanzwelt mit hochgehebelten Zinsarbitragegeschäften an den Rand des Abgrunds brachte und von der Fed mit Milliarden ausgebailt werden musste (das war übrigens der erste Milliarden-Bailout der Finanzgeschichte), wurde ebenfalls von zwei Wirtschaftsnobelpreisträgern geleitet.
Antworten
Anti Lemming:

# 532

4
23.01.12 09:33
"Die Griechen würden nicht zulassen, dass ihre Anleihen den scheinbar stärkeren Mitgliedern der Eurozone verpfändet oder verkauft werden"

Hat diesen Satz der hilfsweise ins Wirtschaftsressort versetzte Sportreporter der Huffington Post geschrieben?
Antworten
Dreiklang:

Huffington Post und Taiga-Trommeln

7
23.01.12 10:04

Schön ist auch der:  

und deshalb für einen Ausstieg, für eine Wirtschaft unabhängig vom Rest der Eurozone, stimmen.

eine Wirtschaft unabhängig vom Rest der Eurozone: man gewinnt direkt den Eindruck, als könne die Eurozone überhaupt nur aufgrund des Engagements Griechenlands aufrecht erhalten werden. Wo stünde der Euro überhaupt ohne GR? Es wäre das schlimmste für unsere gemeinsame Währung zu befürchten!

Doch es kommt noch besser: Les Echos...

Die Peripherie-Staaten müssten re-industrialisiert werden, um das  Ungleichgewicht aufzuheben, und dazu bedürfe es einer einheitlichen,  europäischen Investitionspolitik, einer einheitlichen  Kreditvergabe-Politik sowie einer Politik des internen Ausgleichs in der  Eurozone.

 

Fangen wir doch mal beim Lokomotiven-Bau an. Die DDR musste den Bau schwerer Diesellokomotiven einstellen, da im COMECON eine Beschlusslage existierte, die diese Zugmaschinen der Ukraine zuordneten: Folglich bezog die DDR dann die "Taiga-Trommeln" aus dem ostukrainischen Luhansk.

Herrlich, was die Komiker der internat. Presse alles zu bieten haben.

 

 

 

Antworten
Malko07:

Medien reiten schnell den

11
23.01.12 10:57
Panikmodus und vermissen dann immer wieder die "endgültige" Lösung. Dabei gibt es erfahrungsgemäß in unserer komplexen Welt nur sehr selten "endgültige" Lösungen. Immerhin streiten sich die "Fachleute" immer noch wie Geld oder die Wirtschaft funktionieren. Sogar viele temporäre Lösungen brauchen Zeit, manchmal viel Zeit. Man kann nicht eine Überschuldung über Jahrzehnte aufbauen und dann die daraus resultierenden Probleme in einem Jahr lösen. Die Forderung alles zusammen krachen zu lassen wäre keine Lösung und zeugt nur von einer Sehnsucht nach Untergang.

Auch die Überschuldung in der Eurozone in den Griff zu bekommen wird dauern. Nur wirksame Grundlagen für die Umkehr zu schaffen wird uns mindestens noch 2 bis 3 Jahre beschäftigen.

Der Finanzmafia geht das selbstverständlich nicht schnell genug, es geht ihr immer nicht schnell genug. Sie will das schnelle Handeln und schnell Handeln kann man nur in dem man ihr das Geld in den Rachen schmeißt. Deshalb fordern ihre Sprachrohre, die Finanzmedien, laufend die schnelle Lösung an um anschließend festzustellen, dass es wieder keine "endgültige" Lösung war und die Politik viel zu langsam ist. Weil dieses Verlangen nach Schnelligkeit grundsätzlich dem Journalismus sehr nahe kommt, steigen alle möglichen anderen Medien in diese Forderungen ein.

Dann gibt es auch nicht wenige in der Politik, die weine wirkliche Umkehr nicht wollen. Denen passen die Forderungen nach Schnelligkeit recht gut in ihren Plan. Lösung? Einfach ignorieren und konsequent Richtung Abbau der Verschuldung arbeiten.
Antworten
Anti Lemming:

QE3-Irrsinn - gut auf den Punkt gebracht

5
23.01.12 12:07
(deckt sich mit der Bärenthread-Argumentation seit 2 Jahren)

Several top economists (I realize this is a bit like saying "several of the world's tallest dwarves") are now predicting that the Fed will launch QE3 in the very near future. Many seem to be predicting this based on the still-abysmal housing market, as recent statistics show that the ratio of homeowner equity to disposable income has fallen to an unprecedented low of 54%. How more QE would help the housing market is beyond me... if 30-year mortgage rates get any lower, the banks will have to start paying us interest. Call me old-fashioned, but the housing market's woes seem to be caused by the archaic principle of supply and demand. Too much supply and too little demand are not going to be solved by the Fed firing up the printing presses again.

Perhaps the theory is to keep inflation going up, thereby driving housing prices up, thereby bringing current underwater homeowners back to even. But my word, at what cost? If that's their thinking, we're in even worse trouble than we thought with this bunch. To achieve that level of inflation... homeowners wouldn't be underwater on their mortgages anymore, but gas would be $15 a gallon. So we'd cure the equity problem, but we'd have the slight new problem that homeowners wouldn't actually be able to afford to heat their homes. As Robert Heinlein said: "TANSTAAFL: There ain't no such thing as a free lunch." I'm hoping the Fed has figured this out.

www.minyanville.com/businessmarkets/articles/...ns/1/20/2012/id/38939

Wenn das Verhältnis von Home Equity (Haus-Gegenwert in Dollar) zu den verfügbaren Einkommen so stark (auf 54 %) gefallen ist, gäbe es auch die Möglichkeit, diese Schieflage durch "Senkung" des verfügbaren Einkommens ins Lot zu bringen. Dafür sorgen allein schon die durch QE3 hochgeschraubten Energie- und Lebensmittelpreise. An der 30-jährigen Zinsen, die nahe Allzeittief stehen, kann die Fed wohl nicht mehr ernsthaft schrauben wollen.

FAZIT: Die von der Fed und den US-Wirtschafts-Koryphäen genannten "Begründungen" und Rechtfertigungen für QE3 sind sämtlich an den Haaren herbeigezogen. Worum es wirklich geht, ist die "Refinanzierung" von Obama geplanter Neuverschuldung von 1,2 Billionen Dollar. Die würde ohne Gelddrucken der Fed schwierig in einer Zeit, in der ausländische Bieter (z. B. China) nur noch wenig Interesse an US-Staatsanleihen haben.
Antworten
Anti Lemming:

Lagarde/IWF warnt vor "1930 Moment"

8
23.01.12 12:48
IWF und Zockerbanken sind offenbar wild entschlossen, auch die EZB zum Blähen zu zwingen.

Daher die Warnung vor dem "Abschwung West", den Deutschland mit einem Soli-Zuschlag für die PIIGS inkl. Frankreich verhindern soll.

www.marketwatch.com/story/...-action-to-avoid-1930s-moment-2012-01-23

Auszug daraus:

“What we must all understand is that this is a defining moment,” Lagarde said at the German Council on Foreign Relations, according to the prepared text of her speech. “It is not about saving any one country or region. It is about saving the world from a downward economic spiral. [Klingt mMn eher nach Forderung eines Soli-Zuschlags von D. für die Rettung Frankreichs und Italiens - A.L.]  It is about avoiding a 1930s moment, in which inaction, insularity and rigid ideology combine to cause a collapse in global demand.”

The “1930s moment” appears to be a reference to the Great Depression of the 1930s, when the crash on Wall Street in 1929 triggered an economic depression in the U.S. which later spread around the world.

Lagarde said the IMF will lower growth forecasts for most parts of the world in the economic outlook it’s due to release on Tuesday.   [Ja ja, auch der IWF kann Downgraden, wenn es politisch opportun ist - A.L.]
Antworten
Malko07:

Ein Stück zurück ist

9
23.01.12 13:29
unausweichlich für die Sanierung. Das Eindampfen der Schulden (heute nur bezüglich Wachstum der Neuverschuldung) führt zu gesunden deflationären Tendenzen und zum erheblichen Schrumpfen der Finanzindustrie. Das Wachstum wird dabei eher stagnieren wie sich weiter nach oben entwickeln. Da muss man durch oder man fährt mit vollem Karacho gegen den Baum.

Auch schon als Finanzminister hat Lagarde eher zu den Wachstumsfetischisiten auf Neuverschuldungsbasis gehört. Ihr Verein selbst ist ideologisch sowieso voll auf der angelsächsischen Schiene. Deshalb Drohung mit der ewigen Spirale nach unten. Auch das ewige Märchen mit den Dreizigern stimmt nicht und ist auch nicht ansatzweise mit der heutigen Lage vergleichbar. Und immerhin ist es ja auch der IWF, der Sparauflagen diktiert. Wieso tut er dies überhaupt, wenn er von Staaten, die sich aktuell noch nicht in Schwierigkeiten befinden, verlangt sie sollten sich in Schwierigkeiten bringen?
Antworten
permanent:

Medien sind Wirtschaftsunternehmen

6
23.01.12 13:40

Die Verbreitung von Nachrichten richtet sich nach der Nachfrage. Der Kunde (Leser) bekommt geliefert was er hören/lesen will.

Wirtschaftsberichterstattung nimmt sich nicht aus.

Permanent

Antworten
CarpeDies:

Die Tricks der Homeowner

5
23.01.12 13:41
Das Leider ist noch lange nicht zu Ende, sonst gäbe wohl keine solchen Kleinanzeigen wie auf Onvista.de
Der USA Bären-Thread 478667
Antworten
Anti Lemming:

Nein, Permanent

5
23.01.12 14:27
Medien sind Sprachrohre derjenigen, die das Kapital (d.h. die Macht) haben. Sie verbreiten in der Regel eine Hoheitsmeinung, die den Herrschenden nützt.  Außerdem hängen die Medien über die Anzeigen selber am Tropf des Geldes.

Wer sich in in den Medien dagegenstellt, wird abserviert. Dies gilt auch für Finanzredakteure und Börsen-Kolumnisten, die sich dem Diktat ewiger Bulligkeit (wie es z. B. "Börse online" verordnet) verweigern. Einige Aussteiger aus dem Medienbetrieb haben nun eigene (meist bärische) Blogs.
Antworten
Anti Lemming:

Carpedies

4
23.01.12 14:31
Amis, die ihre Hypoverträge refinanzieren, sparen zwar an den dann niedrigen laufenden Zinskosten. Das Problem bleibt jedoch der Abtrag.

Wenn man ein Haus für 625.000 Dollar am Top der Hausblase in 2005 gekauft hat, sitzt man auf den Bestandsschulden - und die meisten (rund 50 %) auf "negative equity". Nur ein Depp zahlt sowas ab. Es ist - gerade unter US-Recht - wesentlich lukrativer, der Bank den Schlüssel zurückzugeben. Man kann dann woanders (out of state) ein vergleichbares Haus zu einem Drittel des einstigen Preises bekommen. Und auch DA gelten die neuen niedrigen Zinsen.
Antworten
Kicky:

EU:Embargo gg Iran beschlossen

3
23.01.12 14:31
BRUSSELS — The European Union adopted an oil embargo Monday against Iran and a freeze of the assets of the country's central bank, part of sanctions meant to pressure the country to resume talks on its nuclear program.

Diplomats said the measures, which were adopted in Brussels by the EU's 27 foreign ministers, include an immediate embargo on new contracts for crude oil and petroleum products, while existing contracts will be allowed to run until July....in advance of Monday's decision, negotiators worked hard to try to ensure that the embargo would punish only Iran – and not EU member Greece, which is in dire financial trouble and relies heavily on low-priced Iranian oil.

The foreign ministers agreed to a review of the effects of the sanctions, to be completed by May 1, a diplomat said. He spoke on condition of anonymity to discuss the subject before the official announcement. They agreed in principle to make up the costs Greece incurs as a result of the embargo.....

www.huffingtonpost.com/2012/01/23/..._n_1223012.html?ref=world

Briten und USA senden Kriegsschiffe durch die Strasse von Hormuz

Britain has joined the United States and France in sending a flotilla of warships through the sensitive Strait of Hormuz in a pointed message to the Iranian regime.

The Ministry of Defence confirmed that a Royal Navy Type 23 frigate, HMS Argyll, was part of the US-led carrier group to pass through the waterway, as tensions continued to escalate over Tehran's nuclear programme.
www.huffingtonpost.co.uk/2012/01/23/...warships_n_1222734.html

Öl wird teurer werden ....Gold auch?

Currency Wars - Iran Banned From Trading Gold and Silver

www.zerohedge.com/news/...-iran-banned-trading-gold-and-silver
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permanent:

Minijobs im Wirtschaftsboom auf Rekordhoch

6
23.01.12 14:33

Minijobs im Wirtschaftsboom auf Rekordhoch

Über sieben Millionen Minijobber gab es zur Jahresmitte 2011. Die Bundesagentur für Arbeit sieht dabei keine Verbindung zum Wirtschaftsboom. Bei den Zahlen der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze ist das anders.

Mit dem Wirtschaftsaufschwung ist in Deutschland auch die Zahl der Minijobber auf ein Rekordhoch gestiegen. Zur Jahresmitte 2011 gab es nach neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) 7,387 Millionen geringfügig Beschäftigte mit einem 400-Euro-Job. Das waren 112.500 mehr als ein Jahr davor. Das ist der höchste Stand seit der Neuregelung der Minijobs im Jahr 2003. Der Anstieg geht vor allem darauf zurück, dass sich immer mehr Menschen mit einem Minijob ein Zubrot zu ihrer Hauptbeschäftigung verdienen. „Das ist ein längerfristiges Phänomen, das nicht an Konjunkturzyklen gebunden ist“, sagte eine BA-Sprecherin der Nachrichtenagentur Reuters. Es sei daher ein Zufall, dass Minijob-Rekord und Wirtschaftsboom zeitgleich aufträten.

Die Zahl der ausschließlich in einem Minijob Arbeitenden sei kurz nach der Reform 2003 deutlich gestiegen, seither aber relativ konstant geblieben. „Die Nebenjobs wachsen beständig weiter“, sagte die Sprecherin. Die Zahl der im Nebenjob geringfügig Beschäftigten legte innerhalb eines Jahres um rund 135.000 auf fast 2,5 Millionen zu. Die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten fiel dagegen im gleichen Zeitraum um gut 22.000 auf 4,894 Millionen.

Minijobs sind zudem eine Domäne der Frauen: Sie stellen mit 63 Prozent fast zwei Drittel der geringfügig Beschäftigten. Die vier Branchen mit den meisten Minijobbern waren laut BA im Juni 2011 der Handel, wirtschaftliche Dienstleitungen wie Reinigungsgewerbe, das Gastgewerbe sowie das Gesundheits- und Sozialwesen.

Noch stärker als die Minijobs legten im Zeitraum von Juni 2010 bis Juni 2011 die regulären sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze zu. Ihre Zahl stieg um fast 671.000 oder 2,4 Prozent auf 28,381 Millionen. Maßgeblich dafür war das Wirtschaftswachstum von drei Prozent im vergangenen Jahr.

Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hatte in der vergangenen Woche eine Studie vorgelegt, wonach Minijobs zu einer „Verfestigung des Niedriglohnbereichs“ beitrügen. Minijobber verdienen demnach pro Stunde nur halb soviel wie regulär Beschäftigte. Den Forschern zufolge nutzen Arbeitgeber es aus, dass solche Arbeitsverhältnisse für die Arbeitnehmer von Steuern und Sozialabgaben befreit sind. Mit diesem Argument zahlen die Unternehmen den Minijobbern niedrigere Stundenlöhne.


Zum Artikel

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Kicky:

Gerüchte um Umschuldung für GR

 
23.01.12 14:36
www.ftd.de/politik/europa/...griechen-milliarden/60158296.html
danach so gut wie beschlossen,aber

www.zerohedge.com/news/greek-deal-rumor
The "risk on" phases lasted a whole 3 hours (thank you FT Deutschland for forcing the latest EURUSD short squeeze round). And now, for the other side:

   CYPRUS FINANCE MINISTER NOT SURE GREEK RESTRUCTURING WILL BE CONCLUDED THIS WEEK
   EVERYTHING IS OPEN ON GREEK DEBT TALKS - CYRPUS FINANCE MINISTER

As expected. As further expected, look this rumor to be refuted, confirmed, refuted, and finally confirmed at least 10 more times before the end of the day, even as hedge funds are preparing to file papers
Antworten
permanent:

@AL, Medien & Medienunternehmen sind sehr

4
23.01.12 14:38

vielfältig. Ich halte nicht von der Verschwörungstheorie der  Herrschenden und Mächtigen.

Wir haben eine große Medien- und Meinungsvielfalt alleine durch das Internet. In vielen Ländern kommen öffentlich rechtliche Anstalten hinzu.
Wenn man nur auf Rupert Murdoch schaut mag man sicher ein verzerrtes Bild haben.

Der gesamte BT driftet ohnehin immer mehr Richtung skurriller Verschwörungstheorien ab. Teilweise kann man nur noch mit dem Kopf schütteln (dabei nehme ich deine Beiträge aus). Malko07 und relaxed sind Realisten.  Einige Herren hier haben wahrscheinlich bereits einen Luftschuzbunker gebaut und Lebensmittelvorräte eingekauft.

Permanent

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Kicky:

Venizelos sagt PSI in time

 
23.01.12 14:41
Greek finance minister Venizelos says ready to finalize PSI on time
ransquawk.com/headlines/198855
Antworten
Kicky:

Iran will schon jetzt nicht mehr liefern an EU

2
23.01.12 14:41
Iranian cleric urges early halt of European oil exports before EU ban according to a report
ransquawk.com/headlines/198871
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permanent:

Erster ETF klettert über 100 Milliarden Dollar

4
23.01.12 14:44

Erster ETF klettert über 100 Milliarden Dollar

Ein börsennotierter Indexfonds (ETF) hat zum ersten Mal die Größe von 100 Milliarden US-Dollar überschritten. Der SPDR S&P 500 verwaltete zuletzt ein Vermögen von 101,03 Milliarden Dollar.

Erstmals hat ein börsennotierter Indexfonds (ETF) die Größe von 100 Milliarden US-Dollar überschritten. Der SPDR S&P 500 verwaltete zuletzt ein Vermögen von 101,03 Milliarden Dollar, wie Zahlen des Anbieters State Street Global Advisors am Montag zeigten. Der weltweit zweitgrößte ETF, der SPDR Gold Shares, ist mit 66,80 Milliarden Dollar weit davon entfernt. State Street hat den Fonds im Januar 1993 aufgelegt und seitdem in den USA vertrieben. Damit ist er einer der ältesten börsennotierten Indexfonds.

Der SPDR S&P 500 ist nicht nur der mit Abstand größte ETF weltweit. Er ist auch dem weltweit größten Investmentfonds überhaupt, dem Vanguard 500 Index Fund, dicht auf den Fersen: Dieser kam zuletzt auf ein verwaltetes Vermögen von 101,8 Milliarden Dollar.

Dieser Fonds bildet ebenso wie der ETF den US-Aktienindex S&P 500 ab. Jedoch ist er kein börsennotierter Indexfonds, weil ihm die dafür typischen Merkmale fehlen - unter anderem die tägliche Veröffentlichung aller Portfoliobestandteile und die Möglichkeit, dass nicht nur die Fondsgesellschaft Anteile ausgeben kann, sondern auch spezielle Market Maker.


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