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Meldung des Tages: GOLD-AUSBRUCH: Von der PEA zum Milliarden-Potenzial
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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Don't fight Draghi

2
19.01.12 10:32
Draghi war Anfang der 1990er, als Goldman "professionell" die Griechenschulden für den EMU-Beitritt der Griechen versteckte, bei Goldman in London tätig. Er behauptet, an diesen Geschäften nicht beteiligt gewesen zu sein.

Dass er jetzt an der EZB-Spitze sitzt, verdankt er womöglich der GS-Seilschaft. Seine 500 Mrd.-Flutung spricht Bände...

Charles Ponzi war übrigens auch italienischer Abstammung:

Charles Ponzi – Wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/Charles_Ponzi
...war ein italienischer Immigrant... (Sein) „Ruhm“ als Betrüger ist noch heute nicht verblasst ...
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Malko07:

A.L. hat richtig darauf

8
19.01.12 10:38
hingewiesen, dass bei einer Neuverschuldung von 10% es ein hedonistisches Wachstum in den USA von ca. 2% gab. Der Fehler liegt mMn in der Annahme, dass sie 2% aus den 10% resultierten. Dabei kommt es primär ja auch nicht darauf an dass es überhaupt Wachstum gibt, viel wichtiger ist die Qualität des Wirtschaftens. Das BIP kann sogar schrumpfen und der Bevölkerung geht es besser. Gab es schon und muss zukünftig unser Ziel sein.

Subventionen aller Art zementieren die herrschenden Verhältnisse. Sie verhindern die eventuell notwendige Umstrukturierung und können damit sogar ein Hemmnis für gesundes Wachstum darstellen. Deshalb ist auch nicht eine Katastrophe zu erwarten, wenn die Neuverschuldung abgebaut wird. Wäre es anders müssten die USA florieren was sie nachweislich nicht tun.

Rein statistisches und unsinniges Wachstum, beruhend auf Verschuldung, gehört abgebaut. Das führt zwischenzeitlich zu einer Schrumpfung. Weil in Spanien und Irland der Immobilienwahnsinn aufhört hat, ist ganz einfach Schrumpfen angesagt. Der Bau schlägt sich nämlich immer sehr stark im BIP nieder. Also müssen diese Staaten letztendlich einen stärkeren Schrumpfungsprozess durchlaufen. Diese Schrumpfung erzeugt Raum für neue Möglichkeiten und es gibt nicht wenige Beispiele, dass derartige Schrumpfungen zur volkswirtschaftlichen Gesundung geführt haben.

Schulden müssen nicht zurück gezahlt werden, sie müssen bedient werden. Nicht wenige Staaten, Firmen und Private sind so stark überschuldet, dass sie bei längeren "normalen" Zinszeiten ihre Schulden nicht mehr bedienen könnten. Auch bei uns ist die Lage grenzwertig. Viele Staaten, Firmen und Privaten bleibt also nicht anderes übrig als die Schulden zurück zu führen. Das ist auch möglich, dazu gibt es viele Beispiele aus der Praxis. Es ist noch nicht so lange her, da hatte sogar Italien seine Schulden um ca. 20% vom BIP reduziert. Allerdings führt die Reduzierung von Schulden zwanghaft auch zur Reduzierung von Vermögen und zum Schrumpfen der Geschäfte der Finanzindustrie. Wer mag schon freiwillig schrumpfen? Deshalb gilt es unbedingt den kontinentaleuropäischen Weg zu verhindern. Auch in Europa gibt es nicht wenige, denen der eingeschlagene Weg nicht passt. Wer will schon freiwillig den Gürtel enger schnallen? Deshalb auch der Versuch Deutschland zu isolieren und es so zu zwingen umzukehren.

Würde Deutschland und andere umkehren und wie würden fleißig Geld drucken, würden wir sehr schnell abgewertet werden. Denn auch dann wäre der heutige Währungs-/Wirtschaftskrieg nicht beendet, er würde nur noch heftiger werden. Unsere einzige Möglichkeit liegt in der Konsolidierung. Dazu braucht man auch keine starke Armee. Eine starke Armee kann nämlich ein seriöses Wirtschaften nicht längerfristig ersetzen. Dazu gibt es viele praktische Beispiele in der Geschichte. Das letzte große Ereignis diesbezüglich ging vor wenigen Jahren im Osten zu Ende.
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Malko07:

Auch wir laden und luden

7
19.01.12 10:50
Schrott bei der EZB ab. Auch jetzt sind wir gegen den Aufkauf von Staatsanleihen aber für den Aufkauf von Pfandbriefen und anderen Wertpapieren. Sind wir Italiener?
Ein möglicher Deal der Bundesbank sorgt für Aufsehen: Laut "Financial Times" will das Institut im großen Stil Immobilienpapiere der insolventen US-Bank Lehman Brothers abstoßen, auf denen es noch immer sitzt. Das Geschäft wird als Zeichen gewertet, dass Investoren wieder mehr Risiken eingehen.
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Anti Lemming:

China zu Iran - Klartext

9
19.01.12 10:51
China braucht billiges Öl = keine Seeblockade in Hormus

Iran und USA wollen beide teures Öl = Eskalation der Hormus-Krise

Iran braucht das teure Öl als Devisenquelle. Amerikas Finanzmafia (GS) braucht das teure Öl für die Aufnötigung von "Absicherungsgeschäften". Obama braucht einen außenpolitischen Konflikt zur Ablenkung von innenpolitischem Versagen. Es bleibt jedoch beim Säbelrasseln. Entscheidend ist nur, dass GS und Exxon am teuren Öl verdienen. Genau dies passt den Chinesen nicht.
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Anti Lemming:

Ich bin weder Italiener

7
19.01.12 12:47
noch dafür, dass die EZB überhaupt irgendeinen Pfand-Schrott aufkauft.

Notenbanken sind nicht dazu da, verzockten Staatshaushalten und/oder TBTF-Banken aus der Patsche zu helfen.
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Kicky:

Hedge Funds wollen GR verklagen wenn CUC Zwang

5
19.01.12 13:09
www.nytimes.com/2012/01/19/business/global/...force-loss.html?

LONDON — Hedge funds have been known to use hardball tactics to make money. Now they have come up with a new one: suing Greece in a human rights court to make good on its bond payments. The novel approach would have the funds arguing in the European Court of Human Rights that Greece had violated bondholder rights, though that could be a multiyear project with no guarantee of a payoff. And it would not be likely to produce sympathy for these funds, which many blame for the lack of progress so far in the negotiations over restructuring Greece’s debts. ....

At the root of the dispute is a growing insistence on the part of Germany and the International Monetary Fund that as Greece’s economy continues to collapse, its debt — now about 140 percent of its gross domestic product — needs to be reduced as rapidly as possible. Those two powerful actors — which control the purse strings for current and future Greek bailouts — have pressured Greece to adopt a more aggressive tone toward its creditors. As a result, Greece has demanded that bondholders accept not only a 50 percent loss on their new bonds but also a lower interest rate on them. That is a tough pill for investors to swallow, given the already steep losses they face, and one that would be likely to increase the cumulative haircut to between 60 and 70 percent.

To increase Greece’s leverage, the country’s negotiators have said they could attach collective action clauses to the outstanding bonds, a step that would give them the legal right to saddle all bondholders with a loss. This would particularly be aimed at the so-called free riders — speculators who have said they will not agree to a haircut and are betting that when Greece receives its aid bundle in March, their bonds will be repaid in full.

...Greek officials say it could become law next week — these investors, who bought their bonds at around 40 cents on the dollar, are likely to suffer a loss.
That, in turn, could prompt suits from investors claiming in the Court of Human Rights that their property rights had been violated. .....
Antworten
Kicky:

IMF says Italian economy to shrink 2.2% in 2012,

 
19.01.12 13:11
and 0.6% in 2013 according to ANSA    ransquawk.com/headlines/198214
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Kicky:

Italien in Rezession

 
19.01.12 13:13
www3.lastampa.it/economia/sezioni/articolo/lstp/438925/
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Kicky:

Unicredit Handel wieder aufgenommen , 9,5% plus

 
19.01.12 13:15
finanza.lastampa.it/Notizie/0,456276/...ità_teorico_8_87_.aspx
ransquawk.com/headlines/198219
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permanent:

Ein Schock wie nach der Lehman Pleite

5
19.01.12 13:38

Ohne Schuldenschnitt ist Griechenland pleite - und die Folgen nicht nur für das Land könnten katastrophal sein, warnt der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, im Interview.

Handelsblatt: Stehen die Schuldenverhandlungen vor dem Scheitern?

Thomas Mayer: Zum Ende hin werden solche Verhandlungen, bei denen es für beide Seiten um viel geht, immer kontrovers. Keine Seite will zu früh nachgeben. Aber ein Interesse an einem Scheitern hat auch niemand. Daher bin ich zuversichtlich.

Wie sieht das Szenario aus, vor dem beide Seiten Angst haben?

Wenn Griechenland keinen Schuldenschnitt hinbekommt, wird es sehr schwer zu argumentieren, dass die Regierung langfristig ihre Finanzprobleme lösen kann. Selbst mit dem eingeplanten Schuldenschnitt rechnet der IWF bis 2020 mit einer Schuldenquote von 120 Prozent der griechischen Wirtschaftsleistung.

Dann können IWF, EU und EZB die nächste Tranche des Hilfsprogramms nicht mehr auszahlen. Und ohne diese ist Griechenland am 20. März pleite, wenn es 14 Milliarden Euro an Anleihegläubiger zahlen muss.

Und wenn Griechenland sich gegenüber den Banken einfach für zahlungsunfähig erklärt?

Dann bekommt es weder vom IWF noch von den Banken frisches Geld. Ein Bank-Run und massive Kapitalflucht ins Ausland wären denkbar. Die EZB wäre wohl kaum bereit, diesen Geldstrom ins Ausland über die griechischen Banken mit vielen Milliarden an frischen Euro zu alimentieren. Stattdessen müssten wohl die Banken geschlossen und die Guthaben eingefroren werden.

Ohne Banken geht es aber auf Dauer auch nicht.

Wenn die Banken wieder aufmachten, wären die Guthaben auf eine neue griechische Währung umgestellt.

Was wäre die Folge?

Die Griechen würden ärmer, denn die Kaufkraft dieser Währung wäre viel geringer. Für uns wäre das größte Risiko das der Ansteckung. Wenn Bilder von langen Schlangen vor griechischen Banken durch die Welt gehen, könnte dasselbe in anderen Ländern passieren. Ein Land nach dem anderen könnte aus der Währungsunion gedrängt werden, bis nur noch eine Kernunion übrig bleibt.

Wäre das schlimm?

Langfristig ist eine Kernunion besser als eine Weichunion. Aber der Anpassungsprozess wäre extrem schmerzhaft. Der Schock für das Finanzsystem stünde dem Lehman-Schock um nichts nach.

 


Zum Artikel

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Malko07:

Griechenland wird mMn

8
19.01.12 14:14
die Eurozone nicht so einfach verlassen. Auch wenn sie korrupt sind, blöd sind sie nicht. Wenn die Eurozone will, dass sie gehen, wird sie tief in die Tasche greifen müssen. Aber wieso sollte sie das? Die Hilfen werden eingestellt und Griechenland muss seine Probleme alleine lösen. Die Verarmung wird auch ohne Drachme weitergehen. Es werden nicht alle Banken und nicht alle "Vermögen" und Ansprüche überleben. Es gibt in Griechenland kein Währungsproblem. Wieso sollte dann eine andere Währung irgendetwas lösen? Eine andere Währung bringt keinen funktionierenden Staat mit funktionierender Finanzverwaltung. Die Korruption verschwindet nicht, sie wird eher größer.
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permanent:

US Erstanträge fallen stark

4
19.01.12 14:43
Jobless Claims Plunge; Home Starts Slump; CPI Flat
ECONOMY, CONSUMER PRICES, CPI, CONSUMER PRICE INDEX, HOUSING, HOUSING STARTS, REAL ESTATE, EMPLOYMENT, UNEMPLOYMENT, WEEKLY JOBLESS CLAIMS
Reuters
| 19 Jan 2012 | 08:38 AM ET

Weekly jobless claims moved sharply lower, while inflation remained tame and housing starts unexpectedly weakened in December, according to a set of data painting a mixed picture of the economic recovery.

Weekly unemployment benefit applications dropped to 352,000, the fewest in nearly four years.

Housing starts fell in December as groundbreaking on rental property posted a big decline, splashing some cold water on hopes the still-weak housing sector could boost economic growth this year.

The Commerce Department said housing starts fell 4.1 percent to a seasonally adjusted annual rate of 657,000 units.

Economists polled by Reuters had forecast housing starts edging down to a 680,000-unit rate in December.

Starts of buildings with five or more units dropped 27.8 percent to a 164,000-unit rate, the biggest drop since February.

Tempering the overall decline, groundbreaking on single family buildings rose 4.5 percent to a 470,000-unit rate.

Permits fell 0.1 percent to an annual rate of 679,000 units.

Food and Gas Prices Mixed

Consumer prices were flat for a second straight month in December as gasoline fell and food rose moderately, government data showed on Thursday, suggesting scope for further monetary easing should economic growth falter.

The Labor Department said its Consumer Price Index was unchanged. Economists polled by Reuters had expected prices to edge up 0.1 percent.

Core CPI - excluding food and energy - inched up 0.1 percent after rising up 0.2 percent in November. That was in line with economists' expectations.

Although growth gained pace in the fourth-quarter, the recovery is expected to lose a step in the first half of this year mostly due to the debt crisis in Europe, which is already impacting on exports.

The Federal Reserve, which has cut overnight interest rates to near zero and bought $2.3 trillion in bonds, has pledged to keep borrowing costs exceptionally low until at least mid-2013.

But with unemployment remaining high, the housing market weak and inflation generally muted, some economists believe the U.S. central bank will launch a third round of asset purchases this year.

 

Last month, overall inflation was held back by gasoline prices, which fell 2.0 percent - declining for a third straight month. Food prices rose a modest 0.2 percent after nudging up 0.1 percent in November.

Overall consumer prices rose 3.0 percent year-on-year after increasing 3.4 percent in November. That was in line with economists' expectations.

Core consumer prices were last month dampened by new motor vehicle costs, which fell 0.2 percent - the third straight month of declines. Prices for used cars and trucks dropped 0.9 percent, falling a fourth month in a row.

Apparel prices slipped 0.1 percent, indicating discounting by retailers to attract holiday shoppers. Apparel prices rose 0.6 percent in November.

But housing costs held up, with owners' equivalent rent rising 0.2 percent last month, reflecting the rising demand for rental apartments as the weak housing market pushes Americans away from home ownership. This category rose 0.1 percent in November.

In the 12 months to December, core CPI increased 2.2 percent after rising by the same margin in November. This measure has rebounded from a record low of 0.6 percent in October and the Fed would like to see that closer to 2 percent.

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daiphong:

angenommen, der Ausfall Griechenlands

4
19.01.12 14:48
wird mit EZB ESM IWF etc. für die Umgebung einigermaßen abgepuffert, wie sähen die ökonomischen Schockwellen denn ungefähr aus?
Griechenland würde zum Erstaunen der halben Welt auf Nothilfe gesetzt, Panik und antieuropäische Bewegungen hätte man evtl. in Ungarn, Rumänien, Italien..., aber in Ungarn sieht man, dass man damit nicht so sehr weit kommt. Wenn es einige Länder nicht regelrecht zersetzt, müsste der Euro sehr gestärkt aus dem Tumult hervorgehen. Was dann das nächste Problem wäre...angesichts einer mittelfristigen Dollar-Senkungspolitik.
Oder muss man eher erwarten, dass Ungarn und der Balkan insgesamt Österreich und Italien noch sehr tief in den Strudel ziehen? Oder treten große Probleme ganz woanders auf? 2012 wird jedenfalls ne heiße Kiste.
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permanent:

Kommentar zu den Erstanträgen

11
19.01.12 14:48

Vielleicht ist es um die US Ökonomie doch nicht so schlecht bestellt wie zuletzt angenommen. Viele Unternehmen holen die Produktion aus Asien zurück (vgl. Posting 413). So wie in den letzten Wochen bereits häufiger hier besprochen bringen immer mehr Unternehmen die Produktion von Asien zurück in die Heimat Europa und USA. Daneben haben die USA sehr viel preiswerte Energie für produzierende Unternehmen. Auch ein Fakt der hier im BT (NatGas) beprochen wurde.
Facharbeiter und hochqulifizierte Mitarbeiter werden in China immer teuerer, noch dazu kommt die geringe Jobbindung, ständiges Anlernen erhöht die Kosten und die Fehlerquoten.
Eine nicht so bärische Sichtweise die im BT sehr kontrovers angenommen wird.

Permanent

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daiphong:

Die Rückkehrer aus China werden sicher willkommen

6
19.01.12 15:23
geheißen und medial stark beachtet, der asiatische Sog hält aber immer noch an. Die steigenden Löhne in China lassen dort neue und entwickeltere Industrien entstehen (interessant speziell für Deutschland), zunehmend auch Vermarktungsketten, die dann wiederum auch international auftreten und in bisher sicheren "westlichen" Bereichen konkurrieren. Andere wandern eher nach Vietnam, Bangladesh, Indien ab als in den Westen.

Ob nun ausgerechnet die USA als Dienstleistungs/Konsumwirtschaft von der chinesischen Industrieentwicklung groß profitieren, wenn gleichzeitig die Importpreise ansteigen und die asiatischen Überschüsse/Kredite sinken? Oder geht es ihnen zunächst eher wie anderen Defizitländern - großes Vermögen im Ausland, und zu Hause Schulden und Tristesse? Die Musik spielt dann eher unter den ehemaligen Überschussländern.
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Malko07:

Bis jetzt ist die Bilanz

7
19.01.12 15:28
bezüglich Zurückholung der Arbeitsplätze, weder in Europa noch in den USA, positiv. Die Rückwanderung und die Zuwanderung in die EU fand primär nach Osteuropa statt (ist wesentlich größer als in die USA) und primär wegen den dort sehr billigen Arbeitskräften. Wesentliche Anteile bezüglich den USA beruhen auf Zuwanderung aus Europa.

Mittelfristig wird diese Bilanz sicherlich positiv werden. Die Kostenunterschiede sind in vielen Bereichen nicht mehr so groß und es gilt in allen Märkten wegen dem schlimmer werdendem Wirtschaftskrieg vertreten zu sein. Allerdings verpflanzt man Fabriken und Labore sich so einfach und schnell wie mancher es sich wünscht. So etwas ist ein Prozess der Jahre dauert und nicht plötzlich groß in irgendeiner Statistik erscheint, es ist ein schleichender Prozess.
Antworten
daiphong:

NDX-short - keine Lust mehr auf die 2012-Warterei

 
19.01.12 16:00
;-o)   er ist nun am 2011er Top angelangt, der SL ist allerdings dabei.
Antworten
Dreiklang:

Bin weich-short auf NDX gegangen

2
19.01.12 16:43
habe einen  am 21.12.2011 bei 2225.5 eingegangenen  Long-CFD geschlossen :)

(habe aber noch bissl long-CFD)
Antworten
Dreiklang:

Ob Griechenland die Eurozone verlässt oder nicht

6
19.01.12 17:09
...ist pille-palle, da der Euro in GR weiter als zahlungskräftige Währung akzeptiert werden wird. Sollte die DM allerdings wieder eingeführt werden, würde/wird der Grieche auf DM wechseln, wie seinerzeit im Kosovo, als nach dem Einmarsch der Nato und Russen die DM als Währung fungierte.

Wenn GR wirklich zahlungsunfähig wird, könnte trotzdem der Staat entscheiden, die Drachme wieder einzuführen. Die Drachme würde als Notgeld fungieren, da der Staat nichts anderes mehr hätte. Es würde sich dann sofort ein Drachme/Euro-Schwarzmarkt einstellen.
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permanent:

Natural Gas Prices Fall Further On Supply Glut, Wa

3
19.01.12 19:06
Natural Gas Prices Fall Further On Supply Glut, Warm Weather
NATURAL GAS, LNG, LIQUEFIED NATURAL GAS, OIL, GAS, ENERGY, MARKET, INVESTING, MIDDLE EAST, DANIEL YERGIN
Posted By: Patti Domm | CNBC Executive Editor
CNBC.com
| 17 Jan 2012 | 07:10 PM ET

Natural-gas futures hit a fresh 10-year low Thursday and will likely decline further as the latest supply data confirms an abundance of U.S. gas supplies amid new predictions for a warm winter.

 

"We just got a report from NOAA about February temperatures being above average," said John Kilduff of Again Capital. "That means there's going to be below normal demand for the time being. It's good news for consumers, and as far as natural gas prices go, you can only argue for them to go lower and lower."

Natural gas futures touched $2.33 per million BTUs Thursday, the lowest price for the front month contract since March, 2002. The U.S. Energy Information Administration reported that total domestic gas inventories fell by 87 billion cubic feet, less than expected, to 3.290 trillion cubic feet.

 

A new forecast from the National Oceanic and Atmospheric Administration Thursday predicted February temperatures for most of the central and eastern U.S. would be above normal. Temperatures will be most above normal from the southern mid-Atlantic states through the deep south, while the Pacific Northwest will see below normal temperatures.

Kilduff said the storage estimates for the winter season’s end, March 31, range from about 2 to 2.4 trillion cubic feet, well above the average 1.5 trillion cubic feet.

 

“This is a classic case of oversupply,” said Daniel Yergin, chairman of IHS CERA. done at request for office of fossil energy

The decade low prices come as the Department of Energy considers industry requests to use the bountiful natural gas supply to feed the export market.

Government analysts Thursday issued a report, noting that natural gas prices would rise for consumers if the U.S. were to increase natural gas exports. Seven natural gas terminals, once expected to import gas, have now applied to be export locations instead.

The Energy Information Administration report forecast that increased exports would add 3 to 9 percent to natural gas prices between 2015 and 2035 for residences and industry, depending on a number of variables including the amount exported.

“Up until 2008, the expectation was that we were going to be a huge natural gas importer, and in fact we were on a course to bringing in $100 billion a year of imported LNG (liquefied natural gas),” Yergin said.

Yergin said the price and abundance of natural gas in America has also made it more palatable for industry to consider locating plants in the U.S. again. He pointed to the example of Dow Chemical and its plans for new petrochemical production in the Gulf Coast region.

“Basically, natural gas is more expensive everywhere else in the world, except for the Middle East,” he said.

The U.S. natural gas supply has gotten a big boost from shale gas production, which has been criticized for its potential environmental impacts, including water contamination. Ohio officials recently halted some activity at wells used for wastewater disposal for oil and gas drilling, due to concerns it created seismic activity.

"This is why it’s going to be such a great debate here going forward. It’s really all about fracking and shale gas. We’ve cut these prices some 80 percent because of it, so what do you do?” Kilduff said. Natural gas hit a high of $15.3780 per million BTUs on Dec. 13, 2005.

“This isn’t like we’re saving 10 cents a gallon on gasoline. This is like gasoline is at 80 cents a gallon. That’s why this is a real difference-maker for the economy and energy prices. You can’t dismiss this as easily as some of the other energy debates we’ve had over the last decade or two.”

Hydraulic fracturing, or fracking, requires millions of gallons of water, sand and chemicals to be pumped into the ground, to break apart rock structures, to free natural gas that was otherwise unobtainable.

“A lot of this debate about the environment is really a debate about whether the states, which traditionally regulated natural gas production, would continue to do so or whether more the of the responsibility would shift to the federal government, in particular the EPA,” said Yergin.

Yergin said shale gas production provides about 35 percent of the U.S. natural gas supply, from 2 percent in 2000.

Yergin said, for now, prices will likely remain under pressure. “Technology can really transform markets. The iPod transformed the music industry. Shale gas technology transformed the North American natural gas industry,” he said.

Kilduff said the decline in futures prices has become self-fulfilling and an important technical level of $2.409 has been breached. He said the forward curve on the monthly natural gas futures contracts encourages investors to pay to take delivery, store the gas, and sell the futures contract.

"That will keep pressure on the spot market. It's only going to encourage more gas to be produced and put into storage," he said.

“We’re behind on degree days. It’s been above normal in terms of the temperature, and that has just collided with a record amount of supply being produced and in storage. We’re going to end the season with a record amount of gas in storage, yet again,” said Kilduff.

Antworten
Anti Lemming:

Zu den NG-Futures

4
19.01.12 19:58
Der Contango im NG-Future ist stark, d.h. der März-2012-Kontrakt kostet zurzeit 2,39 Dollar, während der für Jan. 2013 bei 3,35 Dollar notiert. Den Jan-2014-Kontrakt gibt es für 3,88 Dollar.

Dieser Zustand währt schon seit einigen Jahren, so dass sich der Contango "perpetuiert".

Hier die Futures-Preise für die nächsten 10 Jahre:

www.cmegroup.com/trading/energy/natural-gas/natural-gas.html

UNG - ein ETN auf NG - muss ständig die Futures rollen, was wegen des starken Contangos mit laufenden hohen Verlusten verbunden ist. Die Rollverluste spiegeln sich im katastrophalen Chart von UNG (unten über 2 J. ) wider. UNG fiel deshalb prozentual noch weit stärker als der ebenfalls stark gefallene NG-Spotpreis.

In UNG sind US-Pensionsfonds, m. W. auch Calpers, stark investiert. Das war sozusagen der Beamtenversuch, von der Rohstoffhausse zu profitieren ;-). Offenbar sind die Pensionsfonds bei UNG nun im Kapitulationsmodus, weil die US-Gaspreise (und erst recht UNG) wegen des warmen Wetters zurzeit wie Steine fallen. Die Fonds bekommen infolgedessen paradoxerweise "kalte Füße".

Sicherlich hat sich auch der eine oder andere Hedgefonds mit long auf NG verhoben. 2006 ging der HF Amaranth mit Gas-Futures (long) pleite und fuhr 6 Mrd. Verlust ein. Damals fiel der NG-Spotpreis von 12 auf ca. 6 Dollar. Dagegen sind die 2,40 für den laufenden NG-Kontrakt ein Witz.

Da die Pensionsfonds zurzeit massenhaft UNG abstoßen (siehe Volumenanstieg im Downtrend unten), muss der Emittent von UNG gleichzeitig auch die zugehörigen Kontrakte, vor allem die liquideren Kurzläufer, veräußern. Dies erklärt die starken Rückgänge im Feb.- und März-2012-Kontrakt sowie den starken Contango. Die Kontrakte für 2013 und 2014 sind auch deshalb deutlich teurer, weil niemand weiß, ob die nächsten Winter nicht wieder strenger werden.

Wie bei allen antizyklischen Longtrades weiß man bei NG nicht, wann der Boden erreicht ist. Daher bleibt nur zeitnahes Traden von techn. Erholungen, jeweils nach starken Rücksetzern. Mit Buy&Hold ist man verloren. Fundamental ist 2,40 ein Witz (wenn Öl über 100 Dollar kostet), aber was will man Ende März mit 1 Mio BTU, mit denen 1 NG-Future unterlegt ist? (Scherz beiseite: es gibt Cash-Settlement...).


Die Kurse von UNG und USO (ETN auf WTI) werfen ein bezeichnedes Licht auf den mangelnden Sachverstand der Portfoliomanager bei den Pensionsfonds. Na ja, ist ja auch "anderer Leute Geld"...



UNG über zwei Jahre:
(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 477724
Antworten
permanent:

@AL/ NatGas

6
19.01.12 20:23

Sehr interessante Überlegungen zu NatGas. Sicher ist das eine Spekulation wert. Allerdings ist es nicht eben leicht auf steigende Preise zu sezten. Wie du bereits schreibst sind die Rollverluste ein Killer in der Anlagestrategie.

Ich habe mich vor Jahren einmal mit dem Thema beschäftig und es dann wieder verworfen:
http://www.ariva.de/forum/...anent&search_full=gas%20+time:6month

Die einzige Möglichkeit mit vernünftigem CRV long NatGas zu gehen besteht vermutlich im Kauf von Aktien. Da ist die Auswahl jedoch nicht leicht, auch sind die Papiere im Verhältnis zu ihrer Ertragskraft relativ teuer.

Gruß

Permanent

Antworten
Anti Lemming:

Neue Technologien in der Gas-Förderung

5
19.01.12 20:23
Hinzu kommen technische Neuerungen bei der Gas-Förderung, die in USA die Fördermengen stark erhöht haben. Steigendes Angebot stößt somit auf wegen des warmen Winters sinkende Nachfrage. Die neuen Förder-Verfahren sind allerdings umweltschädlich.

USA erwägt, ein Teil des geförderten Erdgases zu exportieren. Vor wenigen Jahren war das Land noch auf Flüssiggas-Importe im Wert von jährlich 100 Mio. Dollar angewiesen. Die alten Terminals sollen nun für Ausfuhren umgebaut werden.

Für die US-Industrie ist das billige Gas ein Segen. Wozu teures Öl verwenden, wenn es Gas zum Schnäppchenpreis gibt? Dies zeigt auch, dass die ganze Diskussion um Öl-Peak Mummenschanz ist. Öl lässt sich in der Industrie (sofern es um thermische Prozesse geht) leicht substituieren.

In Permanents Artikel steht, dass der gegenwärtige Gas-Preis einem äquivalenten Benzinpreis von 0,80 Dollar pro Gallone entspräche.

Billiger als in USA ist Gas zurzeit nur im Mittleren Osten.
Antworten
Anti Lemming:

Permanent - Contango-Spiele mit NG

4
19.01.12 20:36
Wie beim Öl, nutzen einige US-Firmen den günstigen Spotpreis für Contangospiele. Sie kaufen Erdgas physisch am Spotmarkt (zu sehr niedrigen Preisen ähnlich denen kurzlaufender Futures) und shorten dagegen länger laufende Gas-Futures. Dabei greifen sie auf Futures-Kontrakte zurück, die physische Lieferung bei Fälligkeit erlauben. Bei Fälligkeit liefern sie dann einfach das gespeicherte Gas (oder das Cash-Äquivalent).

So wird die Contango-Differenz risikolos als Profit eingestrichen. Davon gehen allerdings die Kosten für die Verflüssigung und Lagerung ab. Das ist bei Gas teurer und komplizierter als beim Öl - und daher nicht sehr verbreitet. Sonst stünde der Gaspreis wohl weit höher.

Beim Öl mieten Broker wie JPM einfach nur alte Tanker, füllen sie zum Spotpreis auf und lassen die Tanker bis zur Fälligkeit der Future-Shorts auf See (Halde) dümpeln. (Oft wird die phys. Lieferung gar nicht erst durchgeführt, es gibt Cash Settlement und das Öl bleibt für die nächste Short-Future-Tranche gleich auf dem Tanker.) Als unangenehmer Nebeneffekt werden Meere damit - nur um des lieben Geldes willen - einem Verschmutzungsrisiko ausgesetzt.

Für unsereins ist das alles nicht machbar. Wer jetzt z. B. long den Jan-2013-Future in NG für 3,35 Dollar kauft, macht - wenn der Spotpreis sich bis dahin nicht verändert - Contangoverluste von knapp -30 %.
Antworten
hello_again:

@Al

7
19.01.12 21:02
" Dies zeigt auch, dass die ganze Diskussion  um Öl-Peak Mummenscha nz ist."

Das ist so nicht ganz korrekt.
Die Peak-öl Theorie handelt von konventionellem Erdöl.
Die konstant hohen Erdölpreise führen natürlich zu Substitutionsprozessen. Sofern die möglich ist, z.B. bei thermischen Prozessen ohne größere Probleme.

Zu welchem Preis? Das müssten wir die Wasserversorger in den USA und den Zustand ihrer Grundwässer fragen..
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