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Meldung des Tages: USA erklären Kupfer zur Chefsache – dieser Nevada-Explorer bohrt bereits
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Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.459
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S&P 500 6.754,39 -1,10% Perf. seit Threadbeginn:   +362,95%
 
Anti Lemming:

# 299

4
15.01.12 15:12
ALLE Märkt sind heute stark manipuliert. Es sind aber unterschiedliche Manipulateure am Werk:

- Den Bondmarkt manipulieren die Zentralbanken.

- Den Aktien-/Rohstoffmarkt manipulieren die Zockerbanken.

"Freie Märkte" sehen anders aus.

Man sollte nicht die "Rettung" durch die Zentralbanken (1) als sinnvolle Hilfe und das Grundsystem (MS Sarkozy) als gesund bezeichnen und im gleichen Atemzug die Manipulation der Aktien/Rohstoffmärkte (2) als krank.

Krank ist beides. Sogar todkrank.
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Anti Lemming:

Korrektur: MS Merkozy

 
15.01.12 15:17
muss es natürlich heißen
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Kicky:

Iran entschärft

3
15.01.12 17:50
erst wurde das Embargo vertagt,nun das gemeinsame Manöver der USA mit Israel,angeblich aus Kostengründen

First we had news that out of the blue, the Western embargo against Iranian oil exports would be delayed by 6 months, and now, in the aftermath of last night's developments out of Iran which blamed the CIA for the murder of its nuclear scientist we get this (from Bloomberg):

   ISRAEL, U.S. POSTPONE MILITARY EXERCISE, ISRAEL RADIO SAYS
   JOINT EXERCISE POSTPONED FOR BUDGET REASONS, RADIO SAYS
   U.S.-ISRAELI EXERCISE PLANNED TO BE BIGGEST EVER, RADIO SAYS
   EXERCISE WAS TO TAKE PLACE IN NEXT FEW MONTHS, RADIO SAYS......
www.zerohedge.com/news/...et-reasons-us-will-not-enforce-no-fl
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Kicky:

Griechenland näher am Bankrott

4
15.01.12 18:14
nachdem die Gespräche über Haircut gescheitert sind

Der internationale Bankenverband IIF hat die Verhandlungen über einen Schuldenerlass für Griechenland auf Eis gelegt. Die Verbandsspitze hegt offenbar grundsätzliche Zweifel am Sinn eines Schuldenerlasses auf freiwilliger Basis: "Die Gespräche mit Griechenland und dem offiziellen Sektor werden unterbrochen, um über den Nutzen eines freiwilligen Ansatzes nachzudenken", teilte der IIF der Nachrichtenagentur Reuters mit. Zuvor hatte die griechische Regierung gewarnt, die angestrebte Verkleinerung ihres Schuldenbergs um 100 Mrd. Euro könnte scheitern.

Sollten sich nicht genug private Gläubiger an dem geplanten Schuldenerlass beteiligen, würde eine Finanzierungslücke entstehen, sagte am Donnerstag der griechische Finanzstaatssekretär Filippos Sachinidis. In diesem Fall bräuchte Griechenland mehr Hilfen seiner Euro-Partner. Dies dürfte in Deutschland und anderen Geberländern aber auf heftigen Widerstand stoßen.
Alternativ könnte Athen Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften einen Schuldenschnitt aufzwingen - eine Lösung, die der IIF mit seinen Zweifeln an einer freiwilligen Lösung zu suggerieren scheint. In diesem Fall müsste die Regierung allerdings einen Offenbarungseid leisten und ihren Gläubigern mitteilen, dass sie ihre Schulden schlichtweg nicht voll bedienen kann. Das wäre das Bekenntnis einer Staatspleite.
Zwangslösung würde CDS-Zahlungen auslösen
Vor einer solchen Lösung schreckten die Regierungen der Euro-Zone bislang zurück, weil ein Staatsbankrott die Zahlung von Kreditausfallderivaten (CDS) in Milliardenhöhe auslösen würde. Dies könnte einzelne Anbieter dieser Derivate - zumeist Banken - überfordern.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/...lfe-ab/60154319.html?

...The clock is ticking for Greece, as a deal must be reached before March 20, when the country is due to receive a further €130bn (£107bn) bail-out tranche from the International Monetary Fund and must make a key €14.5bn bond payment. ...
www.telegraph.co.uk/finance/...ser-to-brink-of-bankruptcy.html
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Kicky:

Deutscher Euro-Austritt m. anderen Ländern denkbar

4
15.01.12 18:16
Olaf Henkel glaubt sogar, dass noch weitere Dax-Chefs so denken wie Reitzle......
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...nkbar/6069218.html
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daiphong:

"todkranke" "Schiffs" Untergangslust

2
15.01.12 18:57
mal wieder im BT :-o)  doch nicht etwa den Überblick verloren?
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Stöffen:

Die Lust am Untergang

5
15.01.12 19:06
scheint ein wirklich "urdeutsches" Phänomen zu sein (Wann kommt die Flut, wann kommt die Flut…). Nun ja, demnächst ist ja "Mein Kampf" wahrscheinlich selbst an jedem Zeitungskiosk wieder erwerbbar. Open your mind and you can fly. LOL.

www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,809157,00.html

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

daiphong - todernst?

2
15.01.12 19:27
Besser Untergangslust als überhaupt nicht lustig ;-)
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Anti Lemming:

FTD liest hier mit ;-)

4
15.01.12 21:37
Ist nicht ganz ernst gemeint (für Daiphong), aber die Ähnlichkeiten zu meinem Posting von heute morgen...

http://www.ariva.de/forum/...se-ohne-Ende-456414?page=320#jumppos8023

...sind nicht zu verkennen. Vielleicht auch:  2 Narren, 1 Gedanke  (für Malko)

FTD
15.01.2012, 21:12
Ratingagenturen Die Mär einer Verschwörung

Leitartikel Empört reagieren Europas Politiker auf die Herabstufung durch die amerikanische Ratingagentur. Doch sie sollten sich den Populismus sparen - und stattdessen die Macht der Bonitätswächter beschneiden.

Einmal Buhmann, immer Buhmann. Obwohl das ungerecht ist, müssen sich die amerikanischen Ratingagenturen damit abfinden. Jedes Mal, wenn sie die Bonität von Euro-Ländern herabstufen, sehen sie sich Anfeindungen der Politik ausgesetzt. Das Spektrum ihrer Kritiker reicht von der CDU bis zur Linken und gipfelt im Vorwurf von Gregor Gysi, Standard & Poor's, Moody's und Fitch führten Krieg gegen die europäischen Völker. Doch das ist Nonsens.

Auch eine europäische Ratingagentur, so es sie denn bereits gäbe, wäre nicht zu einem anderen Ergebnis gekommen als S&P. Die Schuldenkrise ist strukturell noch nicht gelöst. Frankreich ist tatsächlich kein Topschuldner mehr. Österreich droht bei einer Ungarn-Pleite Ungemach. Und selbst Deutschland läuft Gefahr, durch zusätzliche Belastungen bei der Euro-Rettung seine Bestnote zu verlieren.

Es gibt keine geheimbündlerischen Interessen, keine amerikanische Verschwörung. Im Dezember hatte S&P den Ausblick auf "negativ" gesenkt, nun folgte die Herabstufung von neun Euro-Ländern. Der Zeitpunkt ist nach dem Aufwärtstrend an den Börsen gar nicht so schlecht gewählt. Sollte sich das Griechenland-Drama demnächst wieder zuspitzen, hätte die Herabstufung vermutlich echte Schockwellen ausgelöst. Momentan besteht zumindest die Hoffnung, dass die Märkte die unangenehme Wahrheit nicht gar so tragisch aufnehmen.

Trotzdem ist der politische Ansatz richtig, die Wirkung von Herabstufungen zusätzlich abzufedern. Bisher müssen Versicherungen ihre Anleihen automatisch verkaufen, wenn sie von den Ratingagenturen den Stempel "beinahe Ramsch" aufgedrückt bekommen. Das führt zu einem sich selbst verstärkenden Negativeffekt: Der Wert der Anleihen sinkt weiter, die Märkte gehen nach unten, Anleger an der Börse machen genauso Verluste wie Versicherte mit ihren Lebensversicherungen oder Riester-Verträgen. Diese Abwärtsspirale sollte durchbrochen werden.

Im Falle Griechenlands hat die Aufsicht schon einmal eine Ausnahme gemacht. Das sollte zur Regel werden. Es erhöht den Spielraum der Versicherer und bürdet ihnen gleichzeitig mehr Risikomanagement auf. Warum sollten institutionelle Anleger die Lage nicht genauso gut einschätzen können wie die Ratingagenturen? Bessere Informationen haben die jedenfalls auch nicht.

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...ng/60155003.html
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Stöffen:

'n büschen Gloom & Doom gefällig?

7
15.01.12 21:38

No problem, hier gibt's 24 gute Gründe ;-))

#1 Inflation is a silent tax that steals wealth from  all of us.  We continue to shell out increasing amounts of money for  the basic things that we need, and yet our incomes are not keeping  pace.  Just check out the following example.  Gasoline prices have been  trending higher for several years in a row as one blogger recently noted....

January 2009           $1.65

January 2010           $2.57

January 2011           $3.04

January 2012           $3.29

#2 If you can believe it, the average American household spent approximately $4,155 on gasoline during 2011.

#3 Electricity bills in the United States have risen faster than the overall rate of inflation for five years in a row.

#4 Health care costs continue to rise at a very alarming pace.   According to the Bureau of Economic Analysis, health care costs  accounted for just 9.5% of all personal consumption back in 1980.  Today  they account for approximately 16.3%.

#5 Getting a college education has also become  insanely expensive in America.  After adjusting for inflation, U.S.  college students are borrowing about twice as much money as they did a decade ago.

#6 To get the same purchasing power that you got out of $20.00 back in 1970 you would have to have more than $116 today.

#7 To get the same purchasing power that you got out of $20.00 back in 1913 you would have to have more than $457 today.

Da der unsägliche Ariva-Editor hier den Cut setzt, alles Weitere unter diesem Link

http://theeconomiccollapseblog.com/archives/24-statistics-to-show-to-anyone-who-believes-that-america-has-a-bright-economic-future

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Eidgenosse:

Jahresausblick 2012

5
15.01.12 22:35
saschapepper:

Deutschland Exportweltmeister wegen Euro

11
16.01.12 00:43
Dieser Satz wird hier ja immer wieder gerne als Argument für den Euro angeführt.
Auch gerade eben wieder bei Günther Jauch.

Die Wahrheit ist, Deutschland war schon lange vor Einführung des Euros Exportweltmeister. Dazu hat es den Euro nicht gebraucht.

Deutschland war seit 1960 (mit den USA) immer auf dem ersten oder zweiten Platz der führenden Exportländer.
Siehe auch de.wikipedia.org/wiki/Welthandel/Tabellen_und_Grafiken

Dann kam der Euro und 2010 ist man erstmals seit 1960 auf den dritten Rang der top Exportländer abgerutscht. Hinzu kommen die ganzen Kosten für den Bailout der Eurokrisenländer. So langsam kapieren das wohl auch die ersten Daxchefs. Der Euro rechnet sich einfach nicht mehr.

Es gibt genügend andere gefahrlosere Wege seine eigene Währung zu schwächen.

Wir exportieren z.B. Autos und Panzer an Griechenland und erhalten dafür ausländische Forderungen.

Das Ausland wiederum hat dann unsere Panzer und Autos und dafür eine Verbindlichkeit. Verwendet man diese Forderungen nicht oder muss gar Abschreibungen vornehmen wie z.B. beim Griechenland Schuldenerlass, dann hat man hierzulande gar nichts vom Export(überschuss). Aber das Ausland freut sich weiterhin über die Quasi geschenkten Autos und Panzer aus der BRD.

Die eigentliche Frage ist doch, ob Export wirklich Wohlstand für die Mehrheit des Volkes generiert.  Im Fall von China sehe ich das z.B. überhaupt nicht.

Auch bei uns steigt die Zahl der Hilfsbedürftigen und 400€ Jober seit Jahren.  Der neue Niedriglohnsektor macht es möglich. So ist die Zahl der Hilfsempfänger 2010 auf rund 7,5 Millionen gestiegen, in der Arbeitslosenstatistik jedoch seien lediglich rund 2,5 Millionen Menschen erfasst.

Gute Konjunktur, weniger Arbeitslosigkeit und doch mehr Armut.

Hauptsache die Arbeitslosenzahlen gehen runter, könnte die Aussage der Bundesregierung lauten.
Antworten
ivan73:

QE3 Ende Januar !?

8
16.01.12 06:34

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=14068

 

QE3 Ende Januar?

By Wayne Copeland | Januar 11, 2012

 
 

Viele Mitglieder des Offenmarktausschusses der Federal  Reserve schienen sich in den letzten Wochen auf eine dritte Runde der  finanziellen Lockerung vorzubereiten. Außergewöhnliche Maßnahmen wie  eine Ausweitung des Bondankaufprogramms der US-Zentralbank dürften  abermals notwendig werden, um die sich selbst im Angesicht  rekordniedriger Zinsen abschwächende Wirtschaft anzukurbeln. Der  geldpolitische Ausschuss der Fed wird am 24. und 25. Januar  zusammenkommen. Wenn ehemalige Kommentare in den richtigen Kontext  gesetzt werden, dürften die USA einer neuen finanzpolitischen Spritze  entgegenblicken.

Die Kommentare der meisten Fed-Mitglieder lassen auf eine Ankündigung zu QE3 im Rahmen der nächsten Zinssitzung schließen

John Williams, Präsident der San Francisco Fed, erklärte, dass die  nationale Arbeitslosenquote der USA auf hohem Niveau verharren werde.  Diese Entwicklung sei ein gutes Argument für eine Ausweitung der  geldpolitischen Maßnahmen der Fed, wie cnbc.com berichtete. Unterdessen  teilte Sandra Pianalto, Präsidentin der Cleveland Fed, jüngst in einer  Rede mit, dass alle ökonomischen Modelle eindeutig auf die Notwendigkeit  zusätzlicher geldpolitischer Maßnahmen der Fed hindeuteten. Im Zuge  ihres so genannten Programms zur finanziellen Lockerung kauft die  Federal Reserve unter Anderem faule Anlagepapiere wie durch Hypotheken  besicherte Anleihen von Geschäftsbanken. Doch auch Staatsanleihen der  US-Regierung werden mit frisch gedrucktem Kapital an den Bondmärkten  erworben. Auf diese Weise soll die Wirtschaft stimuliert und der  Rückfall in eine ökonomische Deflation vermieden werden. Kritiker warnen  jedoch seit geraumer Zeit davor, dass diese Maßnahmen lediglich das  Finanzsystem mit US-Dollars fluten, wodurch sich der inflationäre Druck  erhöhe. Andererseits führten die Maßnahmen zu Verwerfungen an den  Devisenmärkten und überproportional steigenden Rohstoffpreisen.

Auch Bill Dudley, Präsident der Fed of New York, erklärte jüngst,  dass eine neue Runde der finanziellen Lockerung notwendig werden könnte.  Darüber hinaus verlieren mit Richard Fisher, Präsident der Fed of  Dallas, Narayana Kocherlakota, Präsident der Fed of Minneapolis und  Charles Plosser, Präsident der Fed of Philadelphia, gleich drei  Mitglieder ihre Stimmberechtigung, die normalerweise als  Inflationsfalken bekannt sind. James Bullard, Präsident der Fed of St.  Louis, ist dagegen der Ansicht, dass die Zentralbank an der Seitenlinie  verharren sollte, nachdem%2

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Malko07:

Ob Ausländer oder die

4
16.01.12 09:34
Fed US-Staatsanleihen kaufen macht für die US-Binnenwirtschaft überhaupt keinen Unterschied. Die Liquidität in den USA erhöht sich repektive schrumpft nicht so stark. Solange also die Ablenkung mit dem Fingerzeig auf Europa funktioniert und man die Krise weiter anheizen kann, macht sogar für die QE-Gläubigen ein erneutes QE keinen Sinn. Und dann darf man nicht vergessen, dass QE1 und 2 noch heftig weiter wirken. Die Käufe betrafen ursprünglich hauptsächlich Papiere mit kürzerer Restlaufzeit. Erst jetzt werden sie mit Fälligkeit und über die Zinseinnahmen in den längerfristigen Bereich umgeschichtet. Sollte es also zu einem QE3 kommen, wäre das kein Ersatz für QE2 sondern eine zusätzliche Liquiditätsflutung.
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Malko07:

Herabstufung von neun Euro-Staaten

3
16.01.12 10:00
Unsere Politiker haben schon von so vielen sinnvollen Regulierungsänderungen gesprochen, umgesetzt wurde fast nichts. So betreffen gesetzliche Änderungen bezüglich Handlungsvorschriften zu den Ratings die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Finanzplatzes nicht ansatzweise. Allerdings können sie das persönliche Risiko des Management in der Finanzbranche, wenn richtig umgesetzt, erheblich erhöhen. So wird man jetzt wieder, wie schon vor einem Jahr, davon reden und wieder nichts tun. Man hat die Boni-Empfänger ja so schön lieb und will diesen nichts antun. Im Gegenteil, man hofft auf Wahlkampfspenden.
Der USA Bären-Thread 12635323
"Ein wahnsinniger Fehler": Nach der Bonitätsherabstufung von neun Euro-Staaten warnt Bundesfinanzminister Schäuble vor einer Dramatisierung der Schuldenkrise. Die FDP unterstützt die Pläne der Union, die Macht der Ratingagenturen zu beschneiden.
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permanent:

Großhandelspreise mit stärksten Anstieg seit 81

8
16.01.12 10:49
Stärkster Anstieg seit 1981

Großhandelspreise schnellen hoch

Rasant wachsende Großhandelspreise verzeichnen die deutschen Händler im vergangenen Jahr. Preistreiber sind feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse. Allerdings ebbt die Preiserhöhung zum Jahresende ab.

Teures Öl und hohe Metallkosten haben die deutschen Großhandelspreise im vergangenen Jahr so stark in die Höhe getrieben wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr. Die Händler mussten 7,5 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Einen höheren Anstieg hatte es in der Bundesrepublik zuletzt 1981 gegeben, als die Großhandelspreise um 7,7 Prozent nach oben schnellten.

Zuletzt hat sich der Preisdruck jedoch abgemildert: Im Dezember blieben die Großhandelspreise zum Vormonat konstant. Zum Vorjahr ergab sich ein Zuwachs um drei Prozent. Damit fiel der Anstieg wesentlich niedriger aus als im November, als ein Plus von 4,9 Prozent zu verzeichnen war.     

Preistreiber waren im vergangenen Jahr feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse: Sie verteuerten sich um 15,3 Prozent. Die Preise für Getreide, Saatgut und Futtermittel stiegen noch weit stärker - und zwar um 35 Prozent. Erze und Metalle verteuerten sich um zehn Prozent. Die Großhandelsverkaufspreise für Obst und Gemüse legten 2011 mit plus 1,4 Prozent zum Vorjahr vergleichsweise moderat zu. Im Dezember 2011 erhöhte sich das Preisniveau gegenüber dem Vorjahresmonat nur minimal um 0,1 Prozent.        

Die Großhandelspreise gelten als Frühindikator für die Entwicklung der Lebenshaltungskosten, da sie die Richtung für die Preise im Einzelhandel vorgeben. Die Europäische Zentralbank (EZB) rechnet damit, dass die Teuerungsrate in der Euro-Zone noch einige Monate über zwei Prozent liegen wird, danach aber unter diese Marke fallen wird, ab der laut Definition der EZB Preisstabilität herrscht.

Quelle: rts

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dt. Lohnstückkosten bleiben stabil

5
16.01.12 11:28

Deutsche Lohnstückkosten bleiben stabil

Die Lohnstückkosten in Deutschland sind im vergangenen Jahrzehnt größtenteils konstant geblieben. Das teilte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am Montag mit.

Die Lohnstückkosten in der deutschen Industrie sind nach Angaben des IW-Instituts im vergangenen Jahrzehnt weitgehend stabil geblieben. Das Verhältnis von Arbeitskosten zur Produktivität in anderen Euro-Ländern hingegen sei zwischen 1999 und 2010 um rund zwölf Prozent gestiegen, teilte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am Montag mit.

In anderen großen Industriestaaten wie den USA und Japan seien die Kosten - in Euro umgerechnet - um jeweils fast 30 Prozent gesunken. Das deutsche Verarbeitende Gewerbe weise nach wie vor im internationalen Vergleich das fünfthöchste Lohnstückkostenniveau auf. „Anders als oft behauptet, ist Deutschland in den vergangenen Jahren keineswegs übermäßig auf die Lohnbremse getreten“, heißt es in der IW-Analyse.

Nach einer jüngsten Studie des gewerkschaftsnahen IMK-Instituts hingegen waren die Arbeitskosten der deutschen Privatwirtschaft zwischen 2000 und 2010 nominal um durchschnittlich 1,7 Prozent im Jahr gestiegen, im Schnitt des Euro-Raum um 2,8 Prozent.


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EZB kauft italienische Bonds

8
16.01.12 11:29

Händlern zufolge hat die Europäische Zentralbank (EZB) italienische Staatsanleihen am Markt gekauft. Dadurch wurde das Zinsniveau etwas gedrückt. Auch spanische Bonds wurden gekauft.

Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft Händlern zufolge italienische Staatsanleihen am Markt auf und drückt damit das Zinsniveau. „Es wird etwas aggressiver vorgegangen als gewöhnlich“, sagte ein Händler am Montag. Es würden Gebote über 20 bis 30 Millionen Euro abgegeben. Ein zweite Händler bestätigte dies: „Die EZB ist heute der einzige große Käufer.“

Die Zinsen für zehnjährige italienische Staatsanleihen fielen nach Bekanntwerden der EZB-Eingriffe leicht auf 6,65 Prozent, nachdem sie zuvor noch wegen der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Italiens durch die Ratingagentur S&P gestiegen waren. Auch spanische Bonds wurden den Händlern zufolge von der EZB erworben, woraufhin die Zinsen ebenfalls leicht nachgaben.

 


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Flucht in Sachwerte

6
16.01.12 11:31

http://www.goldseiten.de/artikel/124821--Flucht-in-Sachwerte-.html

Allerdings übersehen die eingefleischten Sachwertbefürworter einen wesentlichen Aspekt: Es war in der Geschichte durchaus üblich, daß sogenanntes Privateigentum (völlig egal, ob dies Geld- oder Sachwerte waren), einfach konfisziert wurde - natürlich mit der entsprechenden politischen Begründung. Das heißt, die Antwort auf die Frage, ob Sachwerte im beschriebenen Sinne (also zur Erhaltung des Vermögens) generell zielführend sind, ist zwingend mit der Frage verbunden, in welchen politischen Verhältnissen man sich nach einem etwaigen „Geldwertverfall“ wiederfindet. Insofern kommt der weiteren Frage, welche Sachwerte überhaupt vor den gierigen Argusaugen staatlicher Häscher verborgen werden können, eine überragende Bedeutung zu.

 

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Japaner verkaufen europäische Anleihen in großem S

11
16.01.12 11:33
Anleiheverkauf in großem Stil

Japaner verlassen Eurozone

Japans Gläubiger bekommen kalte Füße und verlassen in Scharen die Eurozone. Einem Zeitungsbericht zufolge verkaufen sie staatliche Staatsanleihen. Auch Deutschland sei davon betroffen.

Die japanischen Gläubiger reduzieren ihr Engagement in Staatsanleihen aus der Eurozone. Banken, Lebensversicherungen und andere institutionelle Investoren zögen sich nicht nur aus Italien zurück, sondern auch aus dem sicheren Hafen Deutschland, meldete die Tokioter Wirtschaftszeitung "Nikkei".

Demnach teilte das japanische Finanzministerium mit, dass die privaten Gläubiger von Januar bis November des alten Jahres staatliche Schuldtitel im Wert netto 2,05 Billionen Yen verkauft hätten. Das Jahr 2011 könnte deshalb einschließlich der Verkäufe im Dezember zum Jahr des größten Kapitalabzugs durch japanische Investoren werden. Sie trennten sich in den elf Monaten von italienischen Schuldverschreibungen in Höhe von 987,3 Milliarden Yen und von französischen im Volumen von 863,5 Milliarden Euro.

Der Lebensversicherer Dai-ichi Life Insurance Co reduzierte seit Ende September die Bestände an italienischen Bonds und anderer hoch verschuldeter Länder um die Hälfte. Die Finanzwirtschaft des Kaiserreichs hat sogar damit begonnen, deutsche Staatsanleihen zu verkaufen, weil der Wert der auf Euro laufenden Papiere durch den Anstieg des Yen gelitten hat. Es gibt auch vermehrt die Sorge, ob Deutschland die Gemeinschaftswährung allein auffangen kann, wie das Blatt meldet.

Auf der anderen Seite steckten japanische Banken und Versicherungen mehr Geld in hochklassige Bonds außerhalb des Euroraums. So investierten sie von Januar bis November saldiert 379,1 Milliarden Yen in britische und 614,8 Milliarden Yen in australische Schatzwechsel. "Wir beobachten außerdem, dass japanische Investoren ihr Geld aus dem Ausland abziehen und in heimische Anleihen stecken", sagte ein Devisenhändler.

Quelle: DJ

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daiphong:

#21 selbst wenn die Japaner 0,x Prozent der

8
16.01.12 14:12
italienische und französischen Anleihen in 2011 verkauft haben sollten, "im großen Stil" ist das noch lange nicht, könnte die normale Schwankungsbreite sein. Aus Frankreich wären das dann 9 Mrd (woher wissen allle diese Zahlen plötzlich so genau?) und nicht 863,5 Euro. Aber klar, Billionen und Währungsverwechsler passen schön ins dramatiserte Bild. "Hochklassige britische Bonds" ??? - diese Meldung kommt sicher aus London.
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saschapepper:

Eurozone mit geringer Neuverschuldung 2011

10
16.01.12 14:30
Dies zeigt die aktuelle Statistik des IWF.

Ebenso ist die Gesamtverschuldung im Vergleich zu USA, UK und Japan weiterhin niedrig.
Der USA Bären-Thread 476684
Antworten
saschapepper:

Moodys könnte Frankreich ebenfalls bald abstufen

 
16.01.12 14:53
Paris - Gerade mal ein Wochenende blieb der französischen Regierung, um die Herabstufung seiner Bonitätsnote durch Standard & Poor's zu verkraften. Schon droht die nächste Rating-Agentur mit einem möglichen Entzug des "AAA": Moody's hält zwar noch an der Spitzennote fest, doch der Agentur zufolge gefährdet die Entwicklung der staatlichen Schulden und potentiellen Ausgaben für weitere Krisenhilfen in Europa den stabilen Ausblick Frankreichs. Das Unternehmen werde noch im ersten Quartal entscheiden, ob es Frankreich herunterstufe, hieß es am Montag.

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,809330,00.html
Antworten
permanent:

#230 / Flucht in Sachwerte

6
16.01.12 15:00

Der Autor führt in seiner Anlalyse aus, dass die zur Zeit laufende Flucht in Sachwerte nicht sinnvoll ist da der Staat letztendlich auch immer einen Zugriff hat.
Das Verhalten der Anleger wird teilweise als irrational beschrieben, nun in Scharen zu Sachwerten zu greifen.
Wie ich vor einiger Zeit einmal darlegte, habe ich langsam damit begonnen einige Umschichtungen vorzunehmen. Ich lege wieder mehr Augenmerkt auf den Aufbau von Liquidität. Daneben halte ich Immobiliengesellschaften, die ihre Anlagen im dt. Privatimmomarkt haben für interessant.
In 2011 ist die Bevölkerung wieder gewachsen. Dieser Trend dürfte sich nach meiner Einschätzung verstärken (Wanderungsgewinne), da der dt. Immomarkt Jahrelang am Boden lag, könnte es in den kommenden Jahren -bis neue Kapazitäten aufgebaut sind- durchaus zu ordentlichen Mietsteigerungen kommen und bessere Auslastungsraten erziel werden.
Dabei kommt es -wie immer- sehr auf die Lage an.

Gruß

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Kicky:

Moody's lässt Frankreich sein AAA

 
16.01.12 18:24
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...rankreich-sein-aaa-1.1258821
Antworten
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