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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Nokia Oyj

Strategie Hebel
Steigender Nokia Oyj-Kurs 4,61
Fallender Nokia Oyj-Kurs 32,99
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ50DS3 , DE000VH8JTA9 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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S&P 500 6.695,23 +1,10% Perf. seit Threadbeginn:   +358,90%
 
Anti Lemming:

Damit möchte ich nicht zum Ausdruck

5
14.01.12 09:29
bringen, dass Bunds unsicher wären. Sie stehen nur so hoch, dass weitere Anstiege unwahrscheinlich sind. Die Zinsen sind auch eher dürftig.

Sollten Eurobonds kommen, der Druck auf Draghi wächst ja täglich, könnten Bunds auch kräftig abstürzen. Man würde zwar am Ende der Laufzeit mit hoher (AAA) Wahrscheinlichkeit sein Geld zurückerhalten. Intelligenter wären aber Gewinnmitnahmen bei den aktuellen Höchstständen mit der Option, später tiefer (falls Eurobonds kommen sogar deutlich tiefer) wieder einzusteigen.
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learner:

Euro-Bonds verkaufen?

6
14.01.12 10:13
Wenn ich eines in den letzten beiden Jahren gelernt habe, dann kann ich nur davon Abraten gegen einen Trend zu setzten, der noch nicht einmal eine Topbildungsformation ausgebildet hat.

Zudem war in den letzten Tagen auch kein Sell-Out unter hohem Volumen EUR-USD zu beobachten, geschweige denn Panik an den Märkten!

Das sind jedoch unverzichtbare Zutaten für ein antizyklisches Investment in dieser Richtung.
Wenn Du kein Geld hast, hast Du die wenigsten Freunde, aber die besten!
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Anti Lemming:

Frage an die Kenner

5
14.01.12 10:25
1. Die europäischen Banken stehen stark unter Druck, da sie ihre EK-Quote bis zum Sommer auf 9 % bringen müssen. Dazu fehlen z. B. der Commerzbank noch 5,3 Mrd. - bei einer MK von 7 Mrd. Um dies zu erreichen, verkürzen die Banken u. a. ihre Bilanz, d.h. Assets (darunter Bonds) werden verkauft und Kredite gestrichen.

2. Draghi hat aber nun im Dezember den genialen Coup gelandet, den Eurozonen-Banken eine halbe Billion Euro (500 Mrd.) auf drei Jahre zu leihen. Dieses Geld stecken sie teilweise in die Auktionen bei neuen PIIGS-Emissionen - mit dem Erfolg, dass die Renditen in Italien und Spanien bei der letzten Auktion stark sanken.

Frage:

Wie ist 1 mit 2 vereinbar? Wenn die Eurozonen-Banken das EZB-Geld in PIIGS-Anleihen stecken, müsste doch, da sie damit ihre Bilanz ausweiten, ihre EK-Quote wieder sinken. Das riefe die Europäische Bankenaufsicht auf den Plan.

Geht der Deal auf, weil

1. die Banken die neu erworbenen PIIGS-Anleihen sofort zum Einstandskurs bei der EZB gegen Bares hinterlegen können?

2. Sind die bei der EZB ausgelagerten Anleihen noch bilanziell (im Sinne der EK-Quote) wirksam? In dem Fall hätten die Banken kein zusätzliches Risiko auf sich genommen - und es wäre fast so, als hätte die EZB (die die Risiken stellvertretend übernahm) die Anleihen selber gekauft. Die Eurozonenbanken wären dann - mit EZB-Krediten - als "Schattenbieter" für die EZB aufgetreten. Pro forma würde zwar den EZB-Statuten (sie darf eigentlich keine PIIGS-Anleihen aufkaufen) genüge getan. In Wahrheit spielt sie dann aber "hintenrum" die Fed. Die 500 Mrd. wären dann die Europa-Variante von Bernankes QE.

3. Es wäre mMn fragwürdig, die neu gekauften PIIGS-Anleihen nicht auf das EK anzurechnen, weil die Banken ja auch an der Zinsarbitrage (sie zahlen 1 % an die EZB, kassieren bei Italo-Bonds aber 5 % Zinsen) kräftig verdienen. Die Banken würden dann völlig risikolos und außerbilanziell Gewinne machen, während das von ihnen aufgekaufte Risiko der EZB aufgehalst wird.
Antworten
Anti Lemming:

Learner - # 253

7
14.01.12 10:48
Da hast Du im Prinzip Recht, learner. Es gab noch keine Panik in EUR/USD, wohl aber mMn bereits im Bund-Future (Panikkäufe).

Der Bundfuture-Short ist daher zumindest etwas für die Watchlist.

Unklar ist, was Du mit Eurobonds meinst. Es gibt noch keine Eurobonds. Wenn Du damit die Anleihen von Eurozonen-Mitgliedern meinst: Da gibt es keine generelle Richtung. Die PIIGS-Anleihen sacken zu Boden, die deutschen Bunds schießen in den Himmel.

Freilich kann man bei den Anleihen von schwächeren Eurozonenländern wie Italien und Spanien noch längst nicht von einer Bodenbildung bei den Kursen ausgehen. Mit Pech fallen die irgendwann wie jetzt die griechischen auf 50 % des Nominalwerts.

Der Bund entwickelt sich (noch) spiegelbildlich dazu, so dass er im Prinzip noch weiter nach Norden gehen könnte. Allerdings sind wir in D. bei Kurzläufern bereits im Bereich negativer Zinsen angelangt. Das deckelt. Auch die aktuelle Mickerrendite auf deutsche 10-jährige ist ein Witz. Man kann davon ausgehen, dass "Investoren" Deutschland nicht auf Dauer ihr Geld mit Realwert-Verlust leihen.

Man sollte auch nicht unterschätzen, dass D. bei weiterer PIIGS-Schwäche - als Garant des ganzen Verzocker-Reigens - in Sippenhaft genommen werden dürfte. Unser AAA ist nicht in Stein gemeißelt. Die Garantien sind aber bereits ausgesprochen, D. muss im Ernstfall hohe Beträge an die Rettungsschirm-Fonds auszahlen.

Die zurzeit inverse Korrelation - PIIGS runter, Bunds rauf - wird daher spätestens dann enden, wenn die Bunds wegen der umfassenden dt. Haftung in Mitleidenschaft gezogen werden. S&P würde D. mit Kußhand runterstufen, weil dies Amerika nützt. Zurzeit sind US-Zockerbanken aber wohl noch long im Bund-Future. Diese Fahnenstange würde bei einem D-Downgrade krachend in sich zusammenfallen.

Und der D-Downgrade ist wegen der PIIGS-Garantien nur noch eine Frage der Zeit. Nach Frankreichs gestrigem Downgrade ist die gesamte EFSF-Konstruktion in den Grundfesten erschüttert worden.
Antworten
relaxed:

#92253 zu 3.)

5
14.01.12 11:10
Würde die EZB direkt kaufen, dann hätte sie das unmittelbare Risiko. So hat sie nur das mittelbare Risiko über die Banken. Ob dies de facto einen Unterschied macht, da die Banken und ebenso die EZB von Staaten gestützt werden, lassen wir mal außen vor. ;-)

Letztendlich wird nur die wirtschaftliche Leistungs- und Konkurrenzfaähigkeit der Länder im internationalen Verglech den Unterschied in der Risikobewältigung bestimmen. Dafür gibt es nach einem Jahrhundert mit zwei Weltkriegen Präzedenzfälle als Anhaltspunkte. Ferner sind ein paar neue Spieler dazu gekommen, die sich jedoch noch nicht bewähren mussten. Da kann sich jetzt jeder seine eigene Hitliste zusammen stellen. ;-)))
Jetzt muss ich hier was schreiben, damit ich die Signatur-Option behalte.
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permanent:

Nur eine Frage der Sichtweise

7
14.01.12 11:12

Das Verhalten der Amerikaner, die das Zusammenspiel von Notenbank, Politik, Geschäftsbanken, Medien und Ratingagenturen beherrschen kann man als unverschämt, unmoralisch, verachtenswert oder als geschickt bezeichnen.

Wirtschaft ist keine Kuschelveranstaltung. Im Krieg Apple gegen Samsung läuft es auf Unternehmensebene nicht anders. Wir (Europa) sind diese Art von Schlacht nicht gewohnt und noch unterlegen.
Kein Mensch regt sich über die japanischen Schulden auf, zumindest noch nicht. Da Japan nur mit eigenem Geld spielt. Einige Europäische Länder spielen jedoch mit dem Geld anderer Nationen, Institutionen und Privatpersonen.
Das machen die USA ebenso, auch sie sind angreifbar, jedoch besser aufgestellt, da sie das Spiel beherrschen.
Im Poker gewinnt auch nicht unbedingt der Spieler mit den besten Karten.
Wer unsolide finanziert ist und keine Trümpfe in der Hand hat, der ist sehr angreifbar.

Permanent

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permanent:

Die EZB ist der größte Einzelgläuber

5
14.01.12 11:14

Griechenlands, im Falle eines Haircut von 50% hätte die EZB ein negatives Eingenkapital.

An sich noch nicht schlimm da eine Notenbank nicht im klassichen Sinne insolvent werden kann.

Für die Handlungsfähigkeit und den Status als moralische Instanz wäre es jeoch schadhaft.

Permanent

Antworten
Malko07:

Was ist der unterschied zwischen

8
14.01.12 11:31
Anleihen halbwegs sicherer Firmen oder Staaten? Sichere Firmen sind schon länger Fluchtburgen und bewegen sich ziemlich synchron mit den Bundesanleihen. Sie werden sich genau so in der umgekehrten Richtung verhalten. Die Vermögensklassen, die als Hafen bei großer Risikoaversion gedient haben, werden verlieren wenn die Risikoaversion abnimmt. Momentan ist es noch nicht abschätzbar ob die Gründung einer wirksamen Stabilitätsunion gelingen wird. Sollte das aber schon in 2012 der Fall sein. wird es mit Bund und Konsorten abwärts gehen.

Manche europäischen Staaten werden heute über Gebühr abgestraft, so wie Deutschland und z.B. die USA ungerechtfertigt stark belohnt werden. Ist ganz einfach das Resultat des Verhalten der Sicherheitspaniker. Auf jeden Fall würde Deutschland weder eine Pleite Frankreichs noch Italien wegstecken können, mit den entsprechenden Konsequenzen für Bund und Konzerne. Zum anderen ist eine derartige Pleite auch sehr unwahrscheinlich. Man sollte nicht zu stark auf die Propaganda hereinfallen und nicht nur schwarz und weiß sondern auch die vielen Grautöne sehen. Der Kauf von Anleihen von z.B. Frankreich oder Italien mit einer Restlaufzeit von wenigen Jahren ist also eine absolute konservative Anlage.

Die angelsächsisch geprägte Finanzpresse machte uns vor der Ausgabe des 3-Jahreskredites der EZB klar, wieso dieser Kredit den Staatsanleihen von Italien und Spanien nicht helfen würde. Es waren Argumente dabei, die sogar stimmten. Bei den gut gelaufenen Auktionen von beiden Staaten waren die Banken groß vertreten, welche den Kredit nicht in Anspruch genommen haben und Konzerne, wie z.B. die Allianz, die diese Möglichkeit gar nicht hatten. Bevor wir feststellen können inwieweit der EZB-Kredit gewirkt hat, brauchen wir brauchbare und genauere Informationen über die Käufer. Psychologisch hat dieser Kredit bestimmt gewirkt und er hat erst mal eine Kreditklemme in der Eurozone verhindert. Er hat sicherlich auch den direkten Kauf (Auktionen) von Staatsanleihen gefördert (nicht nur von Italien und Spanien), in welchem Maße mag ich momentan noch nicht abschätzen. Man darf auch nicht vergessen, dass diese Monate nicht nur eine große Nachfrage nach Krediten seitens den Staaten besteht, sondern, dass gleichzeitig praktisch die gleichen Summen, reduziert um die Neuverschuldung, zur Auszahlung gelangen und damit im ersten Halbjahr nicht nur eine große Kreditnachfrage sondern auch ein großer Anlagenotstand besteht. Dabei ist die Neuverschuldung absolut erheblich zurück gegangen. Man mag zwar die Kurse der Anleihen bestimmter sogenannter sicherer Staaten antreiben, dabei ist gerade bei denen, mit Ausnahme der USA, der Bedarf relativ zurück gegangen. Auch bezüglich der EZB-Kredite hat sich in der Gesamtsumme bis jetzt wenig verändert. Man darf nicht nur den Umfang der neuen Krediten sehen sondern auch den Umfang der fällig gewordenen Krediten. Der wesentliche Unterschied des EZB-Kredits ist bis jetzt die längere Laufzeit und damit eine höhere Planungssicherheit und vor allem der billigere Zins (Bankensubvention). Da kann sich zukünftig ändern, bis jetzt hat es nicht zu einer größeren Erhöhung der Geldmenge geführt.
Antworten
Malko07:

Es ist schwer abzuschätzen, wie eine

6
14.01.12 11:43
ungeordnete Pleite Griechenlands wirken würde. Dabei sind die von der EZB gekauften Staatsanleihen das geringere Problem. Wahrscheinlich würden auch viele Sicherheiten die akzeptiert wurden, wertlos werden. Macht in Summe wesentlich mehr aus. Man kann allerdings beides in einem derartigen Fall einfach aus den Büchern "streichen". Ein quasi voll wirkendes nachträgliches Pleiteereignis - hat sich in Luft aufgelöst. Immerhin hat die EZB dafür kein Geld geliehen und braucht auch deshalb keines zurück zu zahlen. Sie wäre ja auch selbst der Empfänger der Rückzahlung. Einen Zentralbank hat nun mal mit einer richtigen Bank überhaupt nichts gemein außer ein Teil in der Bezeichnung.  

Die Pleite würde erst mal zu einem Chaos an den Finanzmärkten führen und manche Staaten der Eurozone bräuchten temporär eine Abschirmung. Wenn dann die ersten Nebelschwaden verschwunden sind, kommt der interessantere Abschnitt. Herrscht dann Erleichterung oder ein grundtiefes Misstrauen gegenüber der Eurozone? ich wage mich nicht an eine Beantwortung.
Antworten
Anti Lemming:

Schulden der EZB

4
14.01.12 11:50
"EZB dafür kein Geld geliehen und braucht auch deshalb keines zurück zu zahlen"

Die EZB hat sich durch Gelddrucken verschuldet. Sie ist zwar keine reguläre Bank, hat aber, wie die Fed, eine Bilanz:

1. Auf der Haben-Seite stehen die Assets (aufgekaufte PIIGS-Staatsanleihen)

2. Auf der Soll-Seite stehen die gedruckten Cyber-Euro.

Wenn die Haben-Seite durch einen PIIGS-Haircut dezimiert wird, wird die Bilanz negativ und erfordert eine Rekapitalisierung, und Deutschland wäre der Zahlmeister. Sie könnte auch mit negativem EK eine Weile weitermachen, aber wieviel Vertrauen kann man dann noch in sie haben?

Das Problem mit den Cyber-Euros ist, dass sie als echtes Geld in den Markt flossen, nämlich beim Aufkauf der PIIGS-Anleihen. In der Folge entstanden auch echte Schulden bei der EZB. Sie hat sie zwar nicht woanders aufgenommen, sondern "bei sich selbst". Das ändert aber nichts an der Verpflichtung der Rückzahlung und der Notwendigkeit, das negativen EK auszugleichen.

Wenn es hart auf hart kommt, reicht die Finanzkraft der verbliebenen AAA-Staaten in der Eurozone (nur noch 4) nicht aus, um die EZB auszubailen. Dann gehen die Bunds zum Teufel.
Antworten
Anti Lemming:

Die ganze Welt (Asien) ist empört über S&P

7
14.01.12 12:08
Rundumschlag in der Euro-Zone: China attackiert S&P-Herabstufung

Die Führung in Peking ist mit dem Vorgehen der Ratingagentur gegen neun Euro-Länder nicht einverstanden. Über die staatliche Nachrichtenagentur wird vor allem der Zeitpunkt der Herabstufung kritisiert. Auch in Japan schrillen die Alarmglocken.


China hat die Ratingagenturen vor einer Verschärfung der Schuldenkrise in Europa gewarnt. "Jetzt wo die Krise leichte Anzeichen eines Abebbens zeigt, belastet die umfassende Herabstufung von S&P einmal mehr die Märkte und drückt auf die Zuversicht der Investoren", heißt es in einem am Samstag veröffentlichtem Kommentar der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Zwar sei der Schritt von S&P berechtigt, jedoch werfe der Zeitpunkt der Herabstufung Fragen auf.

Die Ratingagentur Standard & Poor's hatte am späten Freitagabend die Kreditwürdigkeit von neun Staaten der Euro-Zone. In einem Rundumschlag stufte sie unter anderem Frankreich, Österreich, Italien, Portugal und Spanien herab. Auch Malta, Slowenien und die Slowakei wurden um eine Stufe herabgesetzt. Portugal landet sogar auf Ramschstatus. Mit einem negativen Ausblick wie für viele andere Länder droht Frankreich eine weitere Herabstufung. Deutschland behält sein Top-Rating und einen stabilen Ausblick.

"Die Ratingagenturen sollten ihre Macht mit Vorsicht gebrauchen, um zu vermeiden, dass sie zu einem unheilvollen Verstärker der anhaltenden Staatschuldenkrise in Europa werden", hieß es in dem chinesischen Kommentar. Ratingagenturen sollten objektiv und professionell bei der Analyse der Marktsituation vorgehen. Xinhua, die häufig die Meinung der Regierung wiedergibt, verwies auf die Fehler der Ratingagenturen in der Finanzkrise 2008 und forderte Investoren auf, ihre Abhängigkeit von den Agenturen zu verringern.

China besitzt mit etwa 3200 Mrd. Dollar die weltweit größten Devisenreserven, die bislang vor allem in den Kauf von Staatsanleihen der USA und vieler Euro-Länder gesteckt wurden. Nicht zuletzt wegen der Schuldenkrise hält die Volksrepublik aber zunehmend nach anderen Anlagemöglichkeiten Ausschau.

Auch in Japan wird der Schritt der Ratingagentur mit Sorge beobachtet. Allerdings haben die Japaner andere Probleme als die Chinesen. Ministerpräsident Yoshihiko Noda fürchtet, dass sein Land nach der Herabstufung Frankreichs durch die Ratingagentur S&P in den Fokus rückt. Europas Schuldenkrise sei nicht nur auf der anderen Seite eine Katastrophe, sagte Noda in einem Fernsehinterview mit "TV Tokyo" am Samstag.

Japan fürchtet Ansteckungsgefahr

Wenn sich Japan auch in Zukunft bei der Haushaltsgestaltung nur auf das konzentriere, was gut für die Gegenwart sei, könne das Land in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Deswegen sei bei der Fiskalpolitik eine gewisse "Krisenstimmung" angebracht, sagte Noda.

[Sagt Noda das, weil er einen schwächeren Yen dringend braucht? Normalerweise geht die Strategie der Politiker ja dahin, schlafende Hunde (Japan-Überschuldung) nicht zu wecken... A.L.]

Japans Steuereinnahmen sinken seit Jahren. Vor allem nach dem schweren Erdbeben im März vergangenen Jahres und wegen der stetig steigenden Kosten für die alternde Bevölkerung kämpft das Land mit dem Abbau seiner Schulden. Japans Staatsschulden sind etwa doppelt so hoch wie die Wirtschaftsleistung von rund 3600 Mrd. Euro. S&P bewertet Japans Rating mit der Note "AA-".

Die Herabstufung wird vermutlich auch negative Folgen für die Bonität des Euro-Rettungsschirms EFSF haben. Deutschland muss seinen Garantierahmen wohl aufstocken, wenn die EFSF ihre Spitzenbonität "AAA" behalten soll. Der Vorsitzende des Länder-Rating-Komitees von S&P, John Chambers, sagte Reuters Insider in New York, der EFSF könne sein Spitzenrating AAA behalten, wenn die noch verbleibenden Spitzenbonitätsländer ein größeres EFSF-Engagement eingingen.

Deutschland garantiert bereits für 211 Mrd. Euro. Eine Aufstockung ist politisch heikel, da Teile der schwarz-gelben Koalition dem Rettungsschirm skeptisch gegenüberstehen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich auf einer CDU-Vorstandsklausur in Kiel am Samstag zu den Ratings und dem weiteren Vorgehen in der Schuldenkrise äußern. Schwierigkeiten gibt es derzeit auch in Griechenland, wo der geplante Schuldenschnitt mit Bankenbeteiligung noch nicht unter Dach und Fach ist, und bei den Vorbereitungen für einen Fiskalpakt. Kritiker warnen vor einer Aufweichung der Bedingungen.

www.ftd.de/politik/europa/...ttackiert-s-p-herabstufung/60154493.html
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saschapepper:

Italien zur S&P Abstufung: Deutschland ist Schuld

6
14.01.12 12:11
Monti zur Abstufung von S&P: "Wir brauchen, was den Haushalt angeht, nicht noch mehr Sparmaßnahmen. Was wir brauchen - und was in den nächsten Wochen umgesetzt wird - sind Maßnahmen der Wirtschaftspolitik, die besser verdaulich sind und auf ein größeres Wirtschaftswachstum abzielen."

Vor allem Deutschland müsse kapieren, dass es so nicht weitergehe und dass man der Europäischen Zentralbank die volle Freiheit lassen müsse, in die Schuldtitel von Krisenstaaten zu investieren.

Monti fürchtet Proteste gegen Deutschland, das als "Anführer der EU-Intoleranz" gelte, wenn es für die Italiener nicht bald greifbare Erfolge ihrer Sparbemühungen gibt.

Quelle: www.tagesschau.de/wirtschaft/ratingitalien106.html
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Malko07:

Die Geldmenge ist schon

7
14.01.12 12:14
ein kompliziertes Geschäft. Eine derartige Pleite würde auf jeden Fall zu einer erheblichen Vernichtung im Geldsektor führen und damit Sonderaktionen der Notenbanken auslösen. Und in einer Sondersituation gelten besondere Regeln. Man glaubt gar nicht wie schnell die Parlamente notfalls sind und was sie über Nacht alles beschließen können.

Deshalb bin ich der Überzeugung, dass eine Griechenpleite inklusive griechischem Banksystem und großen Teilen der dortigen Wirtschaft der EZB überhaupt nicht weh tun werden. Dass sie heute nicht bereit ist, sich an dem Griechenschuldenabschlag zu beteiligen, ist normal. Es ist nun immer schon üblich, dass sich Notenbanken und Währungsfonds an derartigen Aktionen nicht beteiligen. Und es wäre auch nicht das erste derartige Beispiel. Auch der IWF hatte schon Ausfälle. Das "Geld" dazu kam von den jeweiligen nationalen Mitgliedsnotenbanken. Ausfälle dort lösten sich immer in Luft auf und waren weder dort noch bei den Mitgliedsnotenbanken bilanziell auffindbar.

Die Auswirkungen wären wohl eher im ganz "normalen" Finanzsystem zu bemerken. Manche Bank müsste vor dem Zusammenbruch gerettet werden und manche Firma der Realwirtschaft müsste man über die Ausfälle hinaus helfen. Dabei müssten auch manchen Staaten, wie z.B. Zypern ganz konkret geholfen werden.

Was die Kapitalausstattung der EZB mit der Bewertung ihrer Mitglieder zu tun hat, ist mir schleierhaft. Die verschiedenen Staaten halten, entsprechend ihrer "Größe" unterschiedlich große Anteile und die Mehrheit davon war noch nie mit AAA bewertet.
Antworten
Anti Lemming:

# 262 - Monti will die Verwässerung

6
14.01.12 12:21
durch unbegrenzte PIIGS-Anleihenkäufe seitens der EZB.

Er ist damit keinen Deut besser als Berlusconi.

Auch dass jetzt auch nach Draghi EZB-Chef ist und gleich mal 500 Mrd. an die Banken verteilt hat, ist mMn kein gutes Zeichen.

Nur S&P wertet das als gutes Zeichen und als "Erfolg" (# 247). Freilich aus purem Eigennutz. Europa soll sich an der US-Inflationierungspolitik beteiligen, damit sie international hoffähig wird.

Für die Hauptschuldnernation USA bleibt künstlich geschürte Inflation (durch Notenbank-Gelddrucken hüben wie drüben) die einfachste Option, sich auf Kosten der Restwelt gesund zu stoßen.

Wir haben zurzeit die unheilvolle Konstellation, dass USA und die PIIGS-Staatsoberhäupter dasselbe wollen, nämlich Inflationierung. Unterdessen sorgen (US-)Medien dafür, dass Deutschland mit seiner Sicherheits- und Sparpolitik immer isolierter dasteht.

Dabei würde ich ein Durchsetzen der deutschen Position auf internationaler Ebene als wahren Erfolg werten. Idealerweise geben dann auch die Fed und die BoJ das schandhafte Gelddrucken auf.

Aber da Finanzmacht in USA liegt, werden sie Merkel und Schäuble noch sturmreif schießen.
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#92265

Dreiklang:

DochDoch.... 264...

3
14.01.12 12:32

Was die Kapitalausstattung der EZB mit der Bewertung ihrer Mitglieder zu tun hat, ist mir schleierhaft. Die verschiedenen Staaten halten, entsprechend ihrer "Größe" unterschiedlich große Anteile und die Mehrheit davon war noch nie mit AAA bewertet.  (Malko)

Natürlich kann die EZB mit negativem Eigenkapital "weitermachen". Sie kann also Staaten, die ihre Anleihen nicht mehr rollen können, Anleihen abkaufen, also Insolvenzverschleppung betreiben. Die Anleihen, die bei der EZB in der Bilanz stehen, haben ihren Wert ja nur dank der EZB. Aber, wenn dieses Verfahren über längere Zeit läuft, ist das Halten von "besonders guten" Anleihen im Euro-Raum sinnlos - jedenfalls zu Zinsen, die unterhalb der von Industrieanleihen liegen.

Man kann über die jetzige Hausse bei Bunds denken wie man will - sie begann schon vor der Jahreswende. Nun ist "die Katze aus dem Sack"  (Frankreich ohne AAA) - und das in Bundesanleihen gesammelte Fluchtkapital wird in Bunds solange gehalten werden, bis der Euro entweder auseinandergefallen ist oder aber , wie auch immer, "gerettet".

Antworten
Stöffen:

Ich lach' mich schlapp

13
14.01.12 12:41
denn da haben die Gelddrucker aus Großbritannien ja weiterhin den TripleA-Status von S&P inne. Tscha, wer innerhalb von nur einem Jahr seine Bestände an US-Treasuries fast verdoppelt, dem sind dann auch die Rating-Hanseln wohlgesonnen. LOL.

Empfehle aus Markus Gaertners Blog

USA – Supernova in der Schuldengalaxie ?

In der US-Schuldenbilanz braut sich Brisantes zusammen. Nicht, dass das ganz neu wäre. Aber in den vergangenen Wochen wurde das Defizit-Desaster in Washington von den Nachrichten aus Europa überdeckt.

Das dürfte sich aber nicht länger arrangieren lassen, nach zwei Nachrichten, die am Donnerstag kamen und äußerst beunruhigend sind.

Weiter hier

blog.markusgaertner.com/2012/01/13/...-in-der-schuldengalaxie/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
permanent:

Die Macht der Ratingagenturen schwindet

10
14.01.12 12:48

Die Auswirkungen der Herabstufung von Frankreich und acht weiteren Euro-Ländern dürften sich in Grenzen halten. Wahrscheinlich hat die Macht der gefürchteten Ratingagenturen ihren Höhepunkt bereits überschritten. Von Frank Wiebe. Mehr

Antworten
learner:

#92254 Anti

2
14.01.12 13:10
Sorry, meinte natürlich Bund-Futs. Auf die Watchlist kann man die nehmen, aber es fehlt einfach an konkreten Zeichen. Der Trend bei den Bund-Futs ist vollkommen Intakt.
Falls Merkel den Fehler begehen sollte Eurobonds zu akzeptieren kann man  mM nach durchaus in Shorts investieren.

Ich denke, dass dann der finalen Angriff der Ratingagenturen auf Europa folgt.
Wenn Du kein Geld hast, hast Du die wenigsten Freunde, aber die besten!
Antworten
Kicky:

Gespräche über Griechenland gestoppt

5
14.01.12 14:22
vergesst die Downgrades ,dereigentliche Klopper ist hier

www.businessinsider.com/...-debt-talks-broken-down-2012-1Talks over
laut FT:
Greece’s debt restructuring broke down on Friday, an unexpected blow that makes it increasingly likely that Athens will become the first government of a developed country in more than 60 years to suffer a full-scale default on its debt.
The deadline is sometime in March, which means there's still time, but Europe could be looking at its first "event" of the whole crisis very soon.
Antworten
Anti Lemming:

Learner

7
14.01.12 20:27
Wenn Merkel Eurobonds zustimmt, ist der BundFuture in Nullkommanichts unten. Man muss bereits vorher short sein.
Antworten
Dreiklang:

Merkel wird Eurobonds nicht zustimmen

8
14.01.12 20:55
so blöd kann nicht einmal Merkel sein (Schäuble schon....)

Und die "Opposition" kann erzählen was sie will, sie wird 2013 nicht rangelassen werden, da selbst die Deutschen nicht blöd genug sind, Gabriel und Co eine "Chance" zu geben...

Die theoretische Obergrenze für den Bund-Future liegt bei ca. 160 (0% auf 10 Jahre). Langfristanleihen unter der Inflationsrate sind aber sinnlos - wer für sein Geld real Null Zins bekommen will, kann dies risikolos mit kürzeren Laufzeiten erledigen. Demzufolge dürfte der Bund bei 140 seine theoretisch erreichbare Obergrenze dargestellt haben. Das heißt nicht, dass es nun stark fällt, da viel zu viel Panik-Kapital in Europa unterwegs ist, welches  verzweifelt versucht, dem Euro zu entkommen. Solange der Panik-Modus andauert, wird also Bund bei ca. 138 - 140 verharren.
Antworten
daiphong:

Geschmierte Ökonomen

4
15.01.12 01:13
"Wenn wissenschaftliche Experten sich räuspern, dann tun sie das nicht immer unabhängig. Auch bei Ökonomen ist so manche Aussage gekauft. In den USA wurden nun erstmals Ethikrichtlinien für Volkswirte beschlossen.

Frederic Mishkin, Professor an der Columbia Business School und einer der international angesehensten Makroökonomen, war 2006 voll des Lobes für den Finanzplatz Island: Das Bankensystem sei stabil, die Finanzaufsicht gut und die ökonomischen Fundamentaldaten solide, schrieb er in einem Bericht mit dem Titel „Financial Stability in Iceland“. Eine Information aber suchten die Leser darin vergeblich: Für dieses aus heutiger Sicht peinliche Urteil hatte die isländische Handelskammer Mishkin 124.000 Dollar gezahlt.
...
Verdeckte Beziehungen zwischen Ökonomen und Geldgebern aus der Wirtschaft sind mehr als nur Einzelfälle, legt eine Studie der Volkswirte Gerald Epstein und Jessica Carrick-Hagenbarth nahe.  Von 19 Ökonomen, die in der Debatte über eine Reform der Finanzregulierung eine prominente Rolle gespielt haben, hatten 13 enge Verbindungen zu Unternehmen aus der Finanzbranche. Nur fünf der 13 Forscher legten diese möglichen Interessenkonflikte offen, stellten Epstein und Carrick-Hagenbarth fest.
..."
www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/...konomen/6060564.html
Antworten
saschapepper:

AL dürfte wohl recht behalten

4
15.01.12 01:29
Dass man Geld verleiht und dafür einen Zins erhält, ist normal. Dass derjenige aber noch einen Zins dafür zahlt, dass er die Schuldtitel überhaupt übernehmen kann, ist eine historische Einmaligkeit in Deutschland.

Die bei der EZB geparkten Banken-Gelder erreichten gleichfalls einen neuen Rekord, der zum Wochenende die 500 Mrd. €-Grenze wohl überschritten haben dürfte.

Einfach Panik pur.
Antworten
Kostolanya:

Geld verleihen und Geld verleihen...

3
15.01.12 03:04
Na ja, Saschapepper - kommt immer darauf an, wer an wen Geld verleiht;-)

Denn es ist ein gravierender Unterschied, ob Banken Dir oder mir Geld verleihen, oder ob WIR Geld an die Banken verleihen. Wenn ich Dich kurz zitieren darf:

"Dass man Geld verleiht und dafür einen Zins erhält, ist normal. Dass derjenige aber noch einen Zins dafür zahlt, dass er die Schuldtitel überhaupt übernehmen kann, ist eine historische Einmaligkeit in Deutschland".

Es ist wohl durchaus so, dass es eine historische Einmaligkeit in Deutschland ist, dass man für deutsche Staatsanleihen noch drauf zahlt - aus vermeintlichen Sicherheitsgründen. Wobei ich auch schwer davon ausgehe, dass die wenigsten Kleinanleger in deutsche Staatsanleihen zu negativen Zinsen investieren. Das sind dann wohl eher institutionelle Anleger, wie Versicherungen, Fonds etc., die quasi per Gesetz dazu "gezwungen" werden, große Teile ihrer Beiträge, Einnahmen in deutsche "sichere" Staatsanleihen zu investieren und auch in Bankanleihen ;-)

"Dass man Geld verleiht und dafür einen Zins erhält, ist normal". Tja, aus meiner Sicht ist das eben gar nicht mehr so "normal". Kommt nämlich immer darauf an, wer an wen Geld verleiht.

Wenn die Bank Dir oder mir Geld verleiht, so ist es "für die Bank" und für das allgemeine Verständnis "völlig normal", dass die Bank einen Zins auf die Summe erheben darf und kann, was sie natürlich auch tut.

Wenn Du oder ich oder sonstwer aber der Bank Geld leiht in Form von Bankanleihen, so ist es für die "Bank" ebenso "normal", dass WIR ALLE schon mal eine Vermittlungsgebühr einfach dafür bezahlen, dass wir der Bank Geld leihen "dürfen" ;-)

In heutigen Zeiten, in denen sich die Banken gegenseitig selbst nicht mehr über den Weg trauen, in denen sie für sich erfreulicher und glücklicher Weise von der FED und mittlerweile auch der EZB mit billigem Geld zu unfassbaren Zinssätzen von 0,01 % oder so zugeschüttet werden, obwohl sie wohl fast alle weltweit quasi fast oder gar ganz pleite sind und eigentlich gemäß ihrer schlechten Bonität und entsprechend nach den "Maßstäben" der Ratingagenturen Zinsen in Höhe von mind.  ca. 6 - 10 % an ihre Kreditgeber zahlen müssten, kommt mir das alles wie eine einzige Farce, ein bizarres, groteskes, abgekartetes Spiel der Finanzindustrie und ihrer Lobby vor, in dem von vornherein die Verlierer feststehen: WIR.

Der Witz ist ja, wenn ich eine Bankanleihe zeichnen würde, würde ich für x-Jahre so ca. 2 % Zinsen erhalten. Dafür aber, dass ich überhaupt der Bank mein Geld leihe, MUSS ICH aber noch eine GEBÜHR dafür bezahlen! Ich würde also einer fast bankrotten Bank (sind sie mittlerweile ja fast alle - zumindest sehr nahe dran...) mein Geld nicht nur zu einem Niedrigstzinssatz, den normaler Weise nur Personen oder Institutionen oder Unternehmen mit höchster Bonität erhielten verleihen, sondern MUSS auch noch GEBÜHREN - also quasi einen Strafzins oder ähnlich dafür BEZAHLEN, dass ich den angeschlagenen, fast bankrotten Banken mein erarbeitetes, Erspartes in den Rachen werfe - zu DEREN Bedingungen übrigens. Denn die Bank darf immer entscheiden, ob sie den Kredit kündigt oder aufrecht erhält - je nach Zinsentwicklung zu ihren Gunsten natürlich. Ich habe wiederum keine Möglichkeit, den an die Bank gegebenen Kredit eventuell vorzeitig zu kündigen.

Das ist leider immer ein sehr einseitiges Geschäft - und immer nur zu Gunsten der Banken.

Daher ist es eben gar nicht so  "normal", dass man, wenn man Geld verleiht, einen Zins erhält.

Es kommt nämlich sehr darauf an, WER an WEN Geld verleiht ;-)

Ich jedenfalls würde keinesfalls eine Bankanleihe zu den derzeit kursierenden, meist angebotenen mickrigen Konditionen (was Kleinanleger und Kleinsparer betrifft) zeichnen und noch Gebühren dafür zahlen, dass ich einer ziemlich maroden Bank noch halbwegs vertraue und ihr eine Finanzspritze geben würde. Nö...

Hm, es ist eben ein extrem ungerechter Unterschied, ob Banken Geld an UNS verleihen, oder WIR Geld an Banken... So ist das eben mit Geld verleihen und Geld verleihen...

Beste Grüße
Kosto
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