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Meldung des Tages: GOLD-AUSBRUCH: Von der PEA zum Milliarden-Potenzial
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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Silber

Strategie Hebel
Steigender Silber-Kurs 3,59
Fallender Silber-Kurs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ2ALG3 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.451
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S&P 500 6.914,75 +0,04% Perf. seit Threadbeginn:   +373,94%
 
Anti Lemming:

reverse window dressing

10
04.01.12 13:05
Aktien, die letztes Jahr am meisten zulegten, wurden gestern am stärksten VERkauft. In 2011 schwächelnde Aktien hingegen wurden GEkauft, nachdem Fondsmanager sie letztes Jahr im Zuge des Window Dressings (keiner will schwache Aktien in seinen Depotauszügen "vorzeigen") massenhaft verkauft hatten.

A quick observation...
By Paul Price
| Jan 03, 2012
| 5:54 PM EST

Many of Tuesday's big disappointments were stocks, or industry groups, that had posted

the best gains for 2011. Many of the big winners were among last year's worst performers.

It would appear that many taxable accounts waited for the new year to lock in gains while deferring taxes until they file their tax-year 2012 Schedule D's in April 2013.

Conversely, money managers may have been stocking up on cheap shares that they didn't want to show on their YE 2011 list of holdings. Everybody likes to shows last year's best stocks on those lists while disavowing ownership of any shares that didn't do well.

This reverse window dressing may still have some days to play out.

street.com/RM/CC
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Stöffen:

Die Entwicklung könnte durchaus länger laufen als

8
04.01.12 13:47
"some days, AL.

Die Aussichten für den diesjährigen Januar schauen zweifelsohne recht bullish aus. Es herrscht hochgradig optimistische Stimmung, der aktuelle Bull Bear Index von Cognitrend, hat im Dezember den höchsten Stand seit dem 29. November 2006 erreicht.

Ende Dezember 2011 sind jeweils die Pensionskassen-Einzahlungen erfolgt, die in den ersten Wochen des neuen Jahres angelegt werden müssen, auch dieser Umstand dürfte die Kurse im Januar da durchaus beflügeln.

Und desweiteren sollte man zudem nicht außer Acht lassen, dass sich im S&P500 aus charttechnischer Sicht ein Long Term-Buy-Signal anbahnt, denn der 50er EMA steht unmittelbar davor, von Süden her kommend den 200er EMA zu kreuzen. Das bullishe Getrommel vieler chartgläubiger (nicht nur) US-Analysten wird dann sicherlich vernehmbarer. Be prepared!
Der USA Bären-Thread 473274
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Stöffen, d.h.

10
04.01.12 14:04
dass jetzt - weil solche Sentimentindikatoren ja stets kontraindikatorisch zu lesen sind - ,  der Absturz kommen könnte. Ich hatte bereits im Dez. getippt, dass es im Januar 2012 ähnlich runtergehen würde wie im Januar 2008, wobei EUR/USD bis 1,20 abtauchen könnte.

Bei Scoach ist der Put-Anteil (im PCR) von 65 % (zum Jahreswechsel) auf aktuell 53 % zurückgefallen. Auch das nährt - kontraindikativ - neue bärische Hoffnung. (Die haben gestern alle gecovert.)

Hab heute 2 Liter Milch "Bärenmarke" 3,8 % Fett gekauft, die ist nicht homogenisiert. Man muss den Kühen ja nicht alles vermiesen.
Der USA Bären-Thread 473278
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Anti Lemming:

Passend dazu

4
04.01.12 14:13
ist auch die Schwäche in EUR/USD (nach Trader-Logik, die dämlich ist, aber die Kurse bestimmt):
(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 473284
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Malko07:

Kocht auch nur mit Wasser

5
04.01.12 17:22
Malko07:

Nicht Griechenland oder Italien, nein die Schweiz

3
04.01.12 18:35
Der USA Bären-Thread 12540361
In einem Skandal um illegale Bereicherung gerät der Leiter der Schweizer Zentralbank, Philipp Hildebrand, unter Druck. Einem Magazinbericht zufolge soll Hildebrand mit Insiderinformationen ein lukratives Währungsgeschäft gemacht haben.
Antworten
Eidgenosse:

Malko, das du das erst jetzt bringst

2
04.01.12 18:45
erstaunt mich schon etwas, ist ja keine neue Sache. Aber 70.000 Fr. sind nun wirklich nicht sehr viel. Man kann sich natürlich fragen wo die Grenze ist, und man kann sich auch fragen wo Insiderwissen anfängt und wo es aufhört. Bei Hildebrand ist es klar, aber der Herr Blocher hat anscheinend Verluste gemacht, was ihn wohl etwas nervt.

Naja, ich möchte mal wissen wie man denn den Insiderhandel kontrolieren will?
Antworten
Malko07:

Deutsche Anleihen und andere

 
04.01.12 19:06
Deutsche Anleihen: Etwas schwächer - Bund-Auktion belastet
DE0001134468 BUNDANL 20.06.2016 6% 122,77 | 30.12
DE0001134492 BUNDANL 20.09.2016 5,625% 120,09 | 12.10

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Mittwochvormittag leicht nachgegeben. Händler erklärten die Entwicklung mit einer Stimmungsaufhellung der Einkaufsmanager in der Eurozone und einer geglückten Aufstockung zehnjähriger Bundesanleihen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,17 Prozent auf auf 138,06 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,895 Prozent.

Insgesamt sei der Risikoappetit an den Finanzmärkten im Zuge der überraschenden Verbesserung der Stimmung der Einkaufsmanager und des Rückgangs der Inflationsrate in der Eurozone leicht gestiegen, sagten Experten. Eine gelungene Auktion richtungsweisender deutscher Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit drückte den Bund-Future zwischenzeitlich auf ein Tagestief von 137,77 Punkten. Die Investoren warten jedoch auf weitere Impulse durch die Veröffentlichung von Konjunkturdaten aus den USA am Nachmittag.



Euro fällt trotz gelungener deutscher Auktion
Mittwoch, 4. Januar 2012, 18:08 Uhr

Frankfurt (Reuters) - Dem Euro ist am Mittwoch trotz gelungener Staatsanleihe-Auktionen die Puste ausgegangen. Die Gemeinschaftswährung rutschte bis zum frühen Nachmittag auf 1,2950 Dollar von 1,3050 Dollar am Vorabend in New York. Damit büßte der Euro die Gewinne im Sog guter US-Konjunkturdaten vom Vortag wieder ein. "Die Schuldenkrise ist noch nicht durch", fasste Commerzbank-Analystin Antje Praefcke zusammen. Viele Anleger fürchteten, dass einige Länder der Euro-Zone am Kapitalmarkt bei der Refinanzierung ihrer Schulden mehr und mehr auf Schwierigkeiten stoßen könnten.

Am Rentenmarkt wurde der Verkauf zehnjähriger deutscher Staatsanleihen positiv aufgenommen. Der Bund-Future machte seine Verluste mehr als wett und notierte am Nachmittag mit 138,45 Punkten 16 Ticks im Plus. Am Vormittag hatte er noch bis zu 52 Ticks verloren. Die Bundesrepublik hatte insgesamt gut vier Milliarden Euro zu einem durchschnittlichen Zins von 1,93 Prozent aufgenommen. "Die Auktion ist zufriedenstellend ausgefallen, wenn auch nicht sensationell", sagte der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer.

Nachdem der Bund im November nicht so viel wie geplante hatte aufnehmen können, hatten sich einige über die Refinanzierbarkeit der größten Volkswirtschaft der Euro-Zone am Kapitalmarkt gesorgt. Dies hatte am Devisenmarkt den Druck auf den Euro verstärkt.

NACH DEN AUKTIONEN, IST VOR DEN AUKTIONEN

Auch Portugal zapfte am Mittwoch den Kapitalmarkt an. Insgesamt nahm das Land eine Milliarde Euro über dreimonatige Papiere auf. Die Emission war 2,4-fach überzeichnet, obwohl die Durchschnittsrendite mit 4,346 Prozent niedriger als zuletzt lag.

Der Markt schaue nun nach Paris, wo am Donnerstag eine ganze Reihe von Anleihen mit verschiedenen Laufzeiten versteigert werden, erklärte Analyst Mario Mattera vom Bankhaus Metzler in Frankfurt. "Das wird wegen der teils ultralangen Laufzeiten sehr spannend", fügte er hinzu. Frankreich bietet Anleihen mit Laufzeiten bis 2041 an.

Besonders im Blick haben die Märkte allerdings Italien, das rund hundert Milliarden Euro in den ersten Monaten des neuen Jahres aufnehmen muss, um fällige Anleihen zu bedienen. Nachdem Spanien allerdings ein höheres Defizit als erwartet gemeldet hat, dürfte Händlern zufolge auch die Auktionen der spanischen Papiere stark im Fokus stehen. Beide Länder wollen in der nächsten Woche Staatsanleihen versteigern. Erst der Verlauf dieser Auktionen könnte verlässlichere Hinweise auf die Euro-Kursentwicklung im laufenden Jahr geben, erklärten Händler. Die Rendite der zehnjährigen italienischen Anleihen notierte am Mittwoch leicht unter sieben Prozent, die der spanischen lag bei 5,4 Prozent.

Der Euro verlor am Mittwoch auch zum Yen. Mit 99,65 Yen lag die Gemeinschaftswährung unter dem Vortagsschluss von knapp über 100 Yen.
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learner:

Euro

6
04.01.12 22:44
Den Euro mit einer anderen Schachwährung (Dollar) zu vergleichen zeigt nur einen Teil der Realität. Nimmt man z.B. AUD als Vergleichsmaßstab sieht man etwas klarer, wie der Markt den Euro einschätzt.

Insofern wird die Eurokrise sicher noch für Unruhe sorgen.
(Verkleinert auf 74%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 473451
Wenn Du kein Geld hast, hast Du die wenigsten Freunde, aber die besten!
Antworten
learner:

EUR/AUD

2
04.01.12 22:47
Langfristig sieht es auch nicht berauschend für den Euro aus. Nach zweijähriger Talfahrt gab es eine einjährige Seitwärtsphase, die nun nach unten verlassen wurde. Der Abwärtstrend hat nach wie vor Bestand.
(Verkleinert auf 73%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 473453
Wenn Du kein Geld hast, hast Du die wenigsten Freunde, aber die besten!
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Stöffen:

We are the world

4
04.01.12 22:50
ROUNDUP: US-Amerikaner gönnen sich neues Auto zu Weihnachten

17:21 04.01.12

DETROIT (dpa-AFX) - Trotz weltweiter wirtschaftlicher Unsicherheiten haben sich viele US-Amerikaner zu Weihnachten einen neuen Wagen geschenkt. "Der Dezember war der beste Monat des Jahres", sagte Ford-Verkaufsanalyst Erich Merkle am Mittwoch. Vor allem die Privatkunden hätten zugeschlagen, führte er aus. Das Jahr endete damit besser als viele Experten gedacht hatten.

Branchenprimus General Motors (General Motors Aktie) konnte die Verkäufe im Dezember um annähernd 5 Prozent auf 234.400 steigern; die Nummer zwei Ford (Ford Motor Aktie) legte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10 Prozent auf 210.100 Wagen zu. Daten für den gesamten Markt lagen zunächst noch nicht vor. Den Tag über trudelten immer neue Absatzzahlen der einzelnen Hersteller ein.

VOLKSWAGEN STICHT HERAUS

Volkswagen (Volkswagen St Aktie) (Volkswagen Vz Aktie) stach wieder einmal heraus. Die Wolfsburger konnten bei den Verkäufen um 36 Prozent auf 32.500 Autos zulegen. "Das war unser bester Dezember seit 1972", sagte Nordamerika-Chef Jonathan Browning. VW (Volkswagen Vz Aktie) greift auf breiter Front auf dem US-Markt an. Für den erfolgreich gestarteten großen US-Passat hatte VW eigens eine Fabrik in den USA errichtet. Verkaufsschlager ist die mittelgroße Limousine Jetta, die aus dem Werk im mexikanischen Puebla stammt.

Bei beiden Modellen hatte VW den Einstiegspreis gegenüber den Vorgängern gesenkt, um mit den in den USA starken Japanern und Südkoreanern konkurrieren zu können. Die Strategie scheint aufzugehen. Nach bisherigen Zahlen kam einzig Chrysler an den Absatzsprung bei VW heran. Der drittgrößte US-Autobauer legte um 37 Prozent auf 138.000 verkaufte Wagen zu.

WEITERHIN WUCHTIGE WAGEN GEFRAGT

Die beliebtesten Modelle bei Chrysler waren der Geländewagen Jeep Grand Cherokee und die Pick-Up-Trucks von Ram. Überhaupt stehen die Amerikaner trotz teurem Sprit immer noch auf wuchtige Fahrzeuge. Klein- und Kompaktwagen sind dagegen trotz aller gegenteiligen Beteuerungen immer noch eine Ausnahmeerscheinung auf den Highways.

Der Jahresendspurt bei den Autoverkäufen in den USA hat mehrere Gründe: Zum einen ist die Arbeitslosigkeit zurückgegangen und viele Menschen haben wieder mehr Vertrauen in die Zukunft. Zum anderen müssen sich viele Amerikaner einen neuen Wagen zulegen, weil sie die Anschaffung in der Rezession aufgeschoben hatten und das alte Auto nun schlicht auseinanderfällt. Überdies hatten die Autohersteller nach Daten des Autoportals Edmunds.com vor Weihnachten mit satten Rabatten gelockt.

Aus deutscher Sicht wird noch spannend, ob Mercedes oder BMW (BMW St Aktie) den Titel des größten Premiumanbieters in den Vereinigten Staaten erringt. Auch die VW-Tochter Audi hatte zuletzt kräftig zulegen können, während Toyotas Premiummarke Lexus schwächelte. /das/DP/she
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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saschapepper:

Arbeitslosenzahlen in Millionenhöhe gefälscht

10
05.01.12 00:01
Ihr denkt die deutsche Arbeitlosenstatistik ist gefälscht und geschönt?
Stimmt!

Aber es geht noch schlimmer. Schaut man z.B. nach Holland.
Dort haben sie derzeit eine "offizielle Arbeitslosenquote von etwas über 4%".
Klingt ja wunderbar.

Die Arbeitslosenstatistik wurde dadurch geschönt, dass aufgrund einer großzügigen Invaliditätsregelung (WAO) rund 15 Prozent der Berufsbevölkerung – eine Million Menschen – als „arbeitsunfähig“ eingestuft und vorzeitig in den Ruhestand geschickt wurden.

Junge Erwachsene im Alter bis zu 27 Jahren haben in den Niederlanden künftig grundsätzlich keinen Anspruch mehr auf Arge-Hilfe. Sie bekommen aber zum Teil noch Kindergeld.

Schätzungen zufolge würde sich zum Beispiel die Arbeitslosenquote in den Niederlanden verdoppeln bis verdreifachen, wenn dort die deutsche Definition gälte.

Wozu gibt es dann überhaupt noch solche Statistiken?
Verarsche der Anleiheinvestoren?

Entweder man prüft überall gleich oder man lässt es gleich bleiben.
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permanent:

D, Einzelhandel stärkstes Plus seit 17 Jahren

7
05.01.12 09:01

Stärkstes Umsatzplus seit 17 Jahren

Es war ein gutes Jahr für die deutschen Einzelhändler. Der Umsatz stieg um 2,7 bis 2,9, schätzt das Statistische Bundesamt. So gut war das Ergebnis seit 1994 nicht mehr.

Die Geschäfte der deutschen Einzelhändler sind 2011 so gut gelaufen wie seit mindestens 17 Jahren nicht mehr. Der Umsatz legte zwischen 2,7 und 2,9 Prozent zu. Das teilte das Statistische Bundesamt heute in einer ersten Schätzung mit. „Ein besseres Ergebnis hat es seit Einführung der gesamtdeutschen Statistik 1994 noch nicht gegeben“, sagte ein Mitarbeiter zu Reuters. Preisbereinigt (real) blieb ein Plus von 1,1 bis 1,3 Prozent übrig. Hier gab es zuletzt 2004 mit 2,0 Prozent ein kräftigeres Wachstum. Besonders der Internet- und Versandhandel boomte.

Zu Beginn des wichtigen Weihnachtsgeschäftes ging dem Einzelhandel aber etwas die Puste aus. Im November sank der Umsatz um 0,7 Prozent zum Vormonat und damit bereits zum zweiten Mal in Folge.

Real gab es ein Minus von 0,9 Prozent. Von Reuters befragte Analysten hatten mit stabilen Einnahmen gerechnet. Allerdings lagen die Umsätze deutlich über denen von November 2010.

Die gute Verbraucherstimmung spricht für eine Fortsetzung des positiven Trends im neuen Jahr. Das GfK-Konsumklima verharrte im Januar bei 5,6 Punkten - trotz Schuldenkrise und drohender Konjunkturflaute. Dafür sorgten die Rekordbeschäftigung, die sinkende Arbeitslosigkeit und höhere Löhne. Nach Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wird der private Konsum in diesem Jahr um 1,1 Prozent zulegen, die Wirtschaft insgesamt dagegen nur um 0,6 Prozent.


Zum Artikel

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permanent:

Arbeitsagentur winkt Milliarden-Überschuss

5
05.01.12 09:02

Arbeitsagentur winkt Milliarden-Überschuss

 

Vom Deutschland-Boom profitiert der Arbeitsmarkt hierzulande - und damit auch die Bundesagentur für Arbeit. Die Nürnberger Behörde muss weniger Geld für Arbeitslosigkeit aufwenden.

DüsseldorfNach dem überraschend guten Haushaltsabschluss 2011 kann die Bundesagentur für Arbeit (BA) in den beiden kommenden Jahren nun gar mit Milliardenüberschüssen rechnen. Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für das Handelsblatt zeigen, dass die Behörde 2012 voraussichtlich 1,4 Milliarden Euro mehr einnehmen als ausgeben wird. "Wegen des weiter sinkenden Bundeszuschusses dürfte der Überschuss 2013 dann auf etwa eine Milliarde Euro sinken", sagte IfW-Finanzexperte Alfred Boss dem Handelsblatt.

Die BA selbst rechnet für 2012 nur mit einem Plus von 550 Millionen Euro. Für die Folgejahre weist ihre derzeitige Finanzprojektion hingegen steigende Überschüsse aus: für 2013 und 2014 je 1,3 Milliarden Euro, für 2015 dann sogar 2,5 Milliarden Euro.

Allerdings basieren diese Daten noch auf den Konjunktureckwerten von Herbst 2011 und dürften daher mit der nächsten Aktualisierung nach unten korrigiert werden.

 

BA-Chef Frank-Jürgen Weise hatte am Dienstag bekanntgegeben, dass seine Behörde 2011 nicht wie zuletzt vorhergesagt mit einem Defizit von 470 Millionen abgeschlossen, sondern einen Überschuss von 70 Millionen Euro erzielt hat. Dazu trug neben dem stabilen Arbeitsmarkt auch ein Sondereffekt bei: Der Bund erstattete der BA 469 Millionen Euro an Rentenbeiträgen für Beschäftigte in Behindertenwerkstätten, nachdem Gerichte diese Kostenregelung zulasten der Beitragskasse beanstandet hatten.

In diesem Jahr wird der Etat der BA nach Ansicht des Kieler Instituts vor allem dadurch entlastet, dass die Arbeitslosigkeit weiter sinken dürfte: Für 2012 erwarten die Volkswirte im Jahresschnitt 113000 Arbeitslose weniger als 2011. Kommendes Jahr dürfte die Arbeitslosenzahl dann um weitere 144000 auf 2,72 Millionen sinken. BA-Chef Weise ist allerdings skeptischer: Nach seiner aktuellen Einschätzung wird die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr allenfalls noch geringfügig sinken.

 


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Anti Lemming:

Kodak ist pleite

7
05.01.12 09:45
You press the button, we "give you the rest"

www.reuters.com/article/2012/01/05/...ak-idUSTRE8031TQ20120105
Antworten
daiphong:

die makroökonomische Lage ist in Europa

7
05.01.12 09:58
USA, Japan im Bereich der Financels. der Immobilienmärkte, der Staaten derart zerüttet, in China so schräg, dass man mMn viele Jahre braucht, um auch nur die gröbsten Reparaturen durchzuführen. Ohne weitere Beeinträchtigungen der Realwirtschaft wird das nicht gehen. Das Bild, dass die Realwirtschaft sich positiv entwickelt und die Finanzkrise sich sozusagen nur im Überbau, im Markt der Vermögenswerte abspielt, erscheint mir falsch. Natürlich hätte man das gerne so, doch die Ebenen sich zu vielfältig und zu eng miteinander verknüpft.
Antworten
daiphong:

die Ebenen "sind" zu vielfältig und zu eng

 
05.01.12 10:29
miteinander verknüpft,...und Financials schreibt sich Financials...sorry. So manche meiner vielen Schreibfehler ergeben sich aus großer zeitlicher Enge und Druck, aus denen heraus ich oftmals poste. Und manchmal für mich zu kleinen Bildschirmchen :-) und und und... Entschuldigung!
Antworten
Malko07:

Der Prozess des

9
05.01.12 10:57
Eindampfens der Finanzbranche hat schon begonnen und solange dieser Prozess läuft, wird die Finanzbranche keine tollen Ergebnisse zeigen. Dieser Prozess wird mMn nicht linear verlaufen und noch Jahre andauern. Aber wieso sollte die Industrie schlechter laufen, wenn die Finanzbranche große Einnahmebereiche beim Zocken verliert. Wieso sollte der Konsument ärmer werden, wenn die Rohstoffe nicht mehr im Preis künstlich hochgetrieben werden.

Neben der Stimmungsbeeinflussung besteht die reale Gefahr in einer Kreditverknappung für ernsthafte Geschäfte. Diesbezüglich müssen Politik und Notenbanken den Banken Beine machen. Die Aussichten für große Teile Asiens und Europa sind mMn nicht so schlecht wie momentan kommuniziert wird. In überschuldeten Staaten wird man nicht vorbei kommen die Vermögen der dortigen Bürger anzuknabbern oder der Leidensprozess wird lange dauern. MMn wird die Schuldenreduzierung in Europa hauptsächlich über Ausgabenkürzungen laufen und damit sogar den Konsum nicht wesentlich beeinflussen.

Die Reperaturen werden auch nicht von heute auf morgen durchgeführt werden und auch nicht absolut, nur soweit bis die Fehler nicht mehr weh tun.  Ein Prozess von Jahrzehnten.

Es werden alles in allem keine paradiesischen Zustände kommen. Viele Indikatoren zeigen eine leichte andauernde Deflation an. Aber so schwarz wie die zu großen Teilen überflüssige Finanzbranche uns die Zukunft malt, wird es auch nicht kommen. Da sieht sie primär ihre eigene Zukunft.
Antworten
permanent:

Sind wir doch einmal ehrlich, wem hier im BT

6
05.01.12 11:42

geht es heute schlechter als vor Ausbruch der Krise?

Wenn ich mich in meiner Umgebung (Freunde, Bekannte, Nachbarn, Verwandte) umschaue, so muss ich feststellen, dass es allen besser geht als vor einigen Jahren. Diese Betrachtung bezieht sich auf D.
Somit auch die Frage: Geht es euch schlechter als vor fünf Jahren?
 

Permanent

Antworten
saschapepper:

Wollte der Bundespräsident ESM-Gesetze stoppen?

6
05.01.12 12:06
Am 24. August 2011 hält Christian Wulff in Lindau auf einem Treffen von Nobelpreisträgern seine vielleicht bemerkenswerteste Rede als Bundespräsident. Für die meisten völlig überraschend kritisiert er den Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB und die Rettungsaktionen der europäischen Politiker. Er war dagegen Probleme weiter in die Zukunft zu verschieben.

Ein Bundespräsident, der in naher Zukunft Ratifizierungsgesetze zum ESM scheitern lassen könnte und sich diesem gegenüber vor ein paar Monaten kritisch geäußert hat, ist für einige wohl zu unbequem geworden.

Und genau das ist der Grund, warum mal ganz tief im Schlamm Wulffscher Vergangenheit gebuddelt wurde. Schließlich lässt sich bei jedem Mitglied der aktuellen Politkaste was ausgraben - wenn man nur will.
Antworten
ZBroker:

Kurz vor dem grossen Fall ?

7
05.01.12 12:21

Bullish 48.9% / Bearish 17.2%

http://www.aaii.com/sentimentsurvey

Antworten
Anti Lemming:

# 944

 
05.01.12 12:33
na den Bären halt...
Antworten
daiphong:

AL, den Bären geht es blendend,

2
05.01.12 12:59
die auf ihre Chancen auch warten können und dann richtig zuschlagen. Falls sie richtig gut sind, tarnen sie sich zeitweise sogar als Bullen, aber das ist natürlich nicht jederbärens Sache. Schlecht geht es nur Bären, die immerzu und in jeder Hinsicht Recht haben wollen. Denn wirklich intelligente Wesen sind bekanntlich weder Bulle noch Bär   ;-o)
Antworten
daiphong:

Malko, es werden Ungleichgewichte

2
05.01.12 13:19
in Leistungsbilanz und Wirtschaftsstruktur abgebaut, weltweit und innerhalb Europas, auch innerhalb der Gesellschaften, das geht ganz erheblich tiefer als einfaches staatliches Sparen oder der Abbau eines Wirtschaftssektors.
Antworten
Anti Lemming:

Daiphong

5
05.01.12 13:24
Ich hab mich seit drei Wochen als Bulle getarnt und es fällt trotzdem nicht ;-)
Antworten
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