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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.921,75 -0,33% Perf. seit Threadbeginn:   +374,42%
 
Stöffen:

Bin ich mir nicht so sicher, AL

4
21.12.11 20:19
denn die Geschichte muss sich sicherlich nicht zwangsläufig wiederholen, aber Ähnlichkeiten sind unverkennbar ;-))
Der USA Bären-Thread 469987
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

wawidu (#91574), die Stadt München hat

5
21.12.11 20:30
z.B. aufgerufen, den Bettlern aus den osteuropäischen Staaten nichts mehr zu geben. Die Bevölkerung hat mitgemacht und die Bettler sind erheblich weniger geworden und die Diebstähle auch. Angebot erzeugt eben auch Nachfrage.

Ich habe nicht behauptet, dass es in Süddeutschland keine Armen gäbe. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass z.B. die Tafel in Süddeutschland wesentlich aktiver ist als in den neuen Bundesländer oder im Ruhrgebiet. Ist das nun eine Karikatur oder nicht? Mit der realen Bedürftigkeit hat das nicht zu tun.

Über die Fakten diesbezüglich gab es schon Fernsehsendungen und Zeitungsberichte. Und so was erfährt man auch nicht von Bedürftigen, die sich gerade an der Tafel bedienen. Wenn wir glauben prinzipielles Geschehen an Einzelbeispielen festmachen zu müssen und daraus globale Erkenntnisse ziehen, empfehle ich genaue Beobachtungen. Und man wird dann auch die Einzelfälle feststellen, die wie ein Schlot rauchen und gar nicht erwarten können endlich das Bier aufmachen zu können. Mit eigenen Augen gesehen und trotzdem würde ich deshalb nicht alle in die gleiche Schublade stecken.
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wawidu:

EMC - eine erstklassige Shortkandidatin

4
21.12.11 21:16
finance.yahoo.com/q/pr?s=EMC+Profile

finance.yahoo.com/q/it?s=EMC+Insider+Transactions

Die Liste der Insider Transaktionen seit 2010 lässt zwar eine ganze Reihe von "Acquisitions" (=Käufen) erkennen, doch in allen Fällen handelte es sich um "Acquisitions (Non Open Market) at $0 per share" - ein "Geldraff-System" des
Managements, das vielfache Pendants in anderen Unternehmen hat. Meine Kritik an diesem "System" habe ich schon des öfteren gepostet.

Im September 2000 stand der Kurs von EMC übrigens bei über 100 $. EMC ist auch der Hauptanteilseigner von VMware (VWM):

finance.yahoo.com/q/pr?s=VMW+Profile

finance.yahoo.com/q/ks?s=VMW+Key+Statistics

Eine Forward P/E Ratio von 30,5 und eine aktuelle Price/Sales Ratio von über 10 ist schon als "sehr ambitioniert" zu bezeichnen!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 470009
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wawidu:

malko # 91567

5
21.12.11 21:46
"Wenn wir glauben prinzipielles Geschehen an Einzelbeispielen festmachen zu müssen und daraus globale Erkenntnisse ziehen, empfehle ich genaue Beobachtungen. Und man wird dann auch die Einzelfälle feststellen, die wie ein Schlot rauchen und gar nicht erwarten können endlich das Bier aufmachen zu können. Mit eigenen Augen gesehen und trotzdem würde ich deshalb nicht alle in die gleiche Schublade stecken."

Den Unterschied zwischen München und Trier sehe ich in Folgendem: Bei der Trierer Tafel kennen wir unsere "Klientel" recht genau. Bettler aus Osteuropa hatten wir in unseren Speisungsstätten meines Wissens sehr selten. Auch denen wurde eine Speisung nicht verweigert, da diese Menschen i.d.R. ebenfalls "arme Schweine" sind. Wir wissen natürlich auch, dass z.B. Obdachlose unsere Einrichtungen frequentieren, die "wie ein Schlot rauchen" und immer wieder "ein Bier/einen Schnaps aufmachen". Solange wir haben, geben wir jedoch gerne - ungeachtet einer relativ geringen Anzahl "Nicht-Würdiger".
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Anti Lemming:

BAC muss 335 Mio. für Sünden zahlen

6
21.12.11 22:07
die aus der Übernahme von Countrywide resultieren. Die Strafe ist für Bank of America (BAC) ein Klacks, wenn man bedenkt, dass der Subprime-Lender Countrywide sich von 2004 bis 2008 bei 200.000 Schwarzen und Latinos "diskriminierender Kreditpraktiken" (unten) bedient hat.

Es ist in USA - trotz Volckers Aktionen - leider immer noch gängige Praxis, dass Finanzkonzerne bei Vergehen, die als schwere Straftaten gesühnt werden könnten, mit lächerlichen Geldstrafen (settlements) davonkommen, die oft nur einen Bruchteil der mit den betrügerischen Praktiken vereinnahmten Gewinne entsprechen. Auch die Goldmänner (GS) mussten für ihre geradezu verbrecherische Kreditverbriefungen nur eine Art Trinkgeld als Strafe zahlen.

Market Pulse Archives

Dec. 21, 2011, 3:18 p.m. EST
U.S. in $335 mln settlement with B. of A.
By Ronald D. Orol

WASHINGTON (MarketWatch) -- The Justice Department on Wednesday announced a $335 million settlement with Bank of America Corp. BAC +1.13% over alleged discriminatory lending practices by its Countrywide Financial Corp. unit. The settlement, the largest of its kind, involves 200,000 qualified African-American and Hispanic borrowers between 2004 and 2008, according to Justice Department Attorney General Eric Holder. Bank of America acquired Countrywide in 2008. Other regulators participating in a settlement press conference included Housing and Urban Development Department Secretary Shaun Donovan, Illinois Attorney General Lisa Madigan and Federal Reserve Governor Sarah Bloom Raskin.
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wawidu:

Amazon

5
21.12.11 23:10
Charttechnische Anmerkung: Seit März 2009 hat MA20 MA200 und EMA200 (bereits leicht drehend) erstmals deutlich unterschritten.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 470051
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Kicky:

Marc Faber :2012der Derivative Markt geht auf Null

3
21.12.11 23:39
www.zerohedge.com/news/...et-will-cease-exist-and-will-go-zero

Anyone seeking joyous holiday greetings and cheerful forecasts for the new year is advised to avoid the following most recent Mark Faber interview, in which in addition to his predictions for 2012 (led with "more printing" by the dodecatupling down central planners, and far less prosperity), we get the following: "I am convinced the whole derivatives market will cease to exit. Will become zero. And when it happens I don't know: you can postpone the problems with monetary measures for a long time but you can't solve them... Greece should have defaulted - it would have sent a message that not all derivatives are equal because it depends on the counterparty." And on the long-term future: "I am ultra bearish. I think most people will be lucky if they still have 50% of their money in 5 years time. You have to have diversification - some real estate in the countryside, some gold and some equities .....
Antworten
Dreiklang:

Die EZB und es tobt der Wahnsinn

4
22.12.11 00:26
FTD: "Italien druckt Geld für seine Banken"

Damit italienische Banken ihre eigenen Anleihen mit EZB-Geld kaufen und bei der EZB hinterlegen können, gibt der italienische Staat eine Garantie auf die Anleihen.

Großes Kino, gemessen an den EZB-Tricks ist Bernanke ein Schuljunge.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/...fuer-seine-banken/60145709.html
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Kostolanya:

Bettina, Bild & Google...

9
22.12.11 01:44
Ups. Da lese ich fast täglich die FAZ, FTD, manchmal im Büro die Bild, wöchentlich die ZEIT, den Spiegel, Wirtschaftswoche etc. - aber noch NIE ist mir ein diskreditierender Artikel bezüglich Bettina Wulff aufgefallen.

Heute habe ich mit einer Freundin telefoniert, die in der Medienbranche beschäftigt ist (Fernsehen) und darüber hinaus auch gesellschaftlich, kulturell und teilweise sogar politisch "sehr gut vernetzt" ist.

Nachdem wir lange über "Gott und die Welt", Weihnachten, Sylvester etc. gequasselt hatten, kam auch eher zufällig das Thema "Wulff" ins Gespräch, da gerade auch sehr aktuell.

Meine Freundin meinte, dass es nun wohl nicht mehr allzu lange dauern könnte, bis auch öffentlich wird, dass Bettina Wulff mal als Prostituierte gearbeitet hat. Ich war total baff - hatte ich doch selbst noch nie davon gelesen oder gehört - und fragte explizit nach, wie sie denn dazu käme, dass einfach so als Behauptung in den Raum zu stellen - ohne ein "vielleicht, eventuell oder hätte". Es könnten doch möglicherweise eher auch Gerüchte sein, um Wulff endgültig abzusägen. Ich fragte sie, woher sie das denn so genau wissen wollte. War sie mal persönlich dabei? Hat sie was gesehen? Ich bin da mit Gerüchten und Unterstellungen und Vermutungen immer sehr vorsichtig und hake da nach.

Sie antwortete, sie wüsste aus "sehr persönlichen und informierten Kreisen und Quellen", dass B.W. als "Edelprostituierte" tätig gewesen sein soll. Sie wüsste überdies hinaus (eben über ihre vorgenannten Quellen), dass B.W. gegenüber anderen Bekannten und "Freunden" aus diesem Quellenkreis negative Äußerungen über ihren derzeitigen Ehemann, C.W., gemacht haben soll - "er sei ein Langeweiler" etc. Überdies hinaus sei ihr aus entsprechenden Quellen bekannt, dass C.W. seiner Bettina quasi hörig sein soll. Angeblich soll B.W. auch die treibende Kraft bezüglich "Luxus" gewesen sein. C.W. schien bis zu der Verbindung mit ihr bis dahin wohl tatsächlich keinen großen Hang zum Luxus gehabt zu haben. Das habe ich jetzt aber nicht auf die entsprechenden Jahre hin recherchiert - WANN nämlich sein Hang zu Luxus genau begonnen hat, AB WANN er sich in die Luxusvillen seiner "Freunde" im Urlaub eingenistet hat (schon früher mit seiner ersten Frau? Weiß ich nicht.).

Nun kenne ich meine Freundin sehr gut und weiß, dass sie oft auch zu Übertreibungen neigt und durchaus auch Geschichten mit eigenen Phantasien aufbauschen kann. Daher gab ich dieser Geschichte über B.W. keine besondere Bedeutung und verbuchte sie unter Klatsch und Tratsch. Am Ende unseres Gespräches fügte ich noch witzig, ironisch und ein wenig zynisch ein, dass bei einem möglicherweise anstehendem Auszug aus der Präsidentenvilla die Bettina wohl nicht so gerne in das spießbürgerliche Häuschen ohne roten Teppich, Medientamtam etc. und so zum ihrem "Langeweiler", der ja nun eventuell in Zukunft nichts mehr sein könnte, als ein gescheiterter Bundespräsident - ohne weitere glanzvolle zukünftige Megaposten- zurückziehen wollte. Sie würde dann vielleicht eher, falls an den Gerüchten was dran ist, wohl  versuchen (rein spekulativ gemeint natürlich), sich den Maschmeyer zu angeln und die Veronica verärgern und verdrängen :-))) Eigentlich ein schönes, schräges, "fiktives" Drehbuch, wenn es nicht so peinlich wäre, da es sich gerade um den Bundespräsidenten und seiner First Lady in Deutschland handeln würde...

Nach dem Telefongespräch mit meiner Freundin konnte ich allerdings nicht anders, als der Sache zumindest per Internet-Recherche ein wenig auf den Grund zu gehen. So gab ich mal bei Google den Suchbegriff Bettina Wulff ein. Ich musste noch "nicht einmal Wulff" hinzufügen. Denn schon bei dem Suchbegriff "Bettina" stand an erster Stelle: "Bettina Wulff" und direkt an zweiter Stelle: "Bettina Wulff Prostituierte".

WOW, dachte ich. Was ist das denn? Man gibt einfach nur den Namen "Bettina" ein und hat sofort an zweiter Stelle dieses "Bettina Wulff Prostituierte"???!!! Hat dieses Mal meine Freundin doch nicht so extrem übertrieben?

Prompt erschienen auch recht viele recht negative ein- bis zweideutige Artikel auch in Verbindung mit diversen Clubs und einem Escort-Service in Bezug auf B.W. Es erschienen auch bedeutungsschwangere Hinweise der Bild - auch sogar wohl live vom stellvertretenden Chefredakteur der Bild, Nikolaus Blome in der Jauch-Sendung vom 18.12.2011 in der ARD - in denen darauf hingewiesen wurde, man hätte bezüglich B.W. noch Einiges in petto, dürfte es aber auf "Weisung von Oben" nicht veröffentlichen...

Sehr bedenklich finde ich allerdings, dass ich "Google-Kritische-Seiten" zu dem Thema B.W. gar nicht aufrufen konnte. So gibt es ein Thema, das da heißt: "Was treibt Google für ein Spiel?" (Seite: www.firstlady-skandal.com). Über Google kann ich weder das Thema noch die Seite aufrufen! Was passiert da? Ist das ein Zufall oder Zensur? Bewusst gesteuert? Wenn ja, von wem? Oder ist die entsprechende Seite einfach gerade überlastet und kann nicht geladen werden? Kann ja auch sein.

Keine Ahnung. Jedenfalls fand ich sowohl das heute Gespräch mit meiner gut informierten und vernetzten Freundin als auch meine eigenen Recherchen im Netz (mit Einschränkungen seitens Google!) recht aufschlussreich.

Und wenn man sich jetzt einfach mal - auch als psychologischer Laie - diese Puzzleteilchen dieser beiden Persönlichkeiten - nämlich C.W. und B.W. zusammenfügt - a) nach nachweisbaren Tatsachen und b) nach vermeintlichen Tatsachen, c) nach Gerüchten -  so landet man sehr schnell bei der Thematik: Borderline und dependente Störung  bzw. Abhängigkeit bzw. auch sehr, sehr sachverwandten Themen...

Und was haben Bettina, Christian, Bild & Google mit den Bären gemeinsam? Es kann immer noch ein bisschen mehr abwärts gehen ;-) Wetten? ;-)))

So, und nun verabschiedet sich hier nicht der Wulff im Schafspelz sondern lediglich Eure

Kosto :-)))
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Anti Lemming:

Klatsch für Kosto

7
22.12.11 08:03
Link funzt:

www.firstlady-skandal.com/aktuelle-news/...rstlady-skandal--21892.php

Zitat daraus:

»Lieber eine First-Lady mit Vergangenheit als eine Kanzlerin ohne Zukunft!«

Ich persönlich hab Hochachtung vor Frauen und Männern, die ihr Handwerk beherrschen ;-)
Antworten
permanent:

Ein spannendes Jahr neigt sich dem Ende

14
22.12.11 08:13

entgegen.

Ich denke die meisten Teilnehmer der BT können sich nicht beklagen. Meine Performance (Spiel mit Derivaten) ist nicht überzeugend. In der Zeit hätte ich mich mit sinnvolleren Dingen beschäftigen können. Auf der anderen Seite wäre die Intensität mit der ich mich mit der Wirtschaft  und Finanzwelt beschäftige ohne die Spielereien mit Derivaten geringer gewesen, was wahrscheinlich ein Verlust im Sinne der Lagebeurteilung wäre.
Mein Vermögen hat sich sehr positv entwickelt. Zum ersten Mal -seit meinen Ackerlandkäufen- habe ich Verkäufe (abseits der taktischen Umwandlung) getätigt.
Unter taktischer Umwandlung verstehe ich das Anbieten von Ausgleichsflächen für Kommunen oder Industrie. In diesen Fällen ist es jedoch (fast) ausschließlich zum Flächentausch (Vermehrung) gekommen.
Nun habe ich mich in Erwartung eines deflationären Umfeld dazu entschlossen wieder mehr Liquidität aufzubauen und daneben die Diversifikation meiner Anlagen zu fördern. Das war (auch wenn es gut gelaufen ist) dringend notwendig.
Es handels sich jedoch keineswegs um eine Abkehr von meiner bisherigen Anlagestrategie.  Nach wie vor wird Agrarland die dominante Positon in meiner Anlagestrategie bleiben. Zum großen Teil sicher auch aus Mangel an Alternativen.

Einige werden bestimmt eine dauerhaft positive Performance mit Derivaten haben oder pleite sein. Ich muss für mich erkennen hier keine glückliche Hand zu haben und so werde ich auch in Zukunft wohl nur mit Taschengeldbeträgen (spielen) arbeiten.


Auch wenn ich viele gute Eingebungen sogar gepaart mit gutem Timing hatte, so habe ich dann die Gewinne zu schnell wieder eingestrichen und Verluste nicht konsequent genug begrenzt.
Lange Rede kurzer Sinn: Mein seperates geführtes Dervitatekonto(depot) startete bei 100%, lag in der Spitze bei 230%, im Tief bei 40% und zum Jahresende bei 95%.
Dabei muss ich jedoch -damit keine Missverständnisse aufkommen- nochmals betonen, es handelt sich -im Vergleich zu meiner Gesamtkapitalanlage- um mein Spiel(Taschen)geld.

Dennoch bleibt zu überlegen ob die Strategie so beibehalten werden soll?

Das Jahr ist noch nicht zu Ende, die Bücher der meisten Markt- und auch BT Teilnehmer bereits geschlossen, so möchte ich mich bei ALLEN bedanken, die mit guten und sachlichen Beiträgen dazu beigetragen  haben, etwas Licht in das Dunkel der Finanz- Wirtschafts- und Politikwelt zu bringen.

Es ist immer ein Gewinn Diskussionen zu führen und so die Möglichkeit der Reflektion und eventuell Revision der eingenen Meinung zu erhalten.

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2012.

Permanent

(Das ist sicher nicht mein letztes Posting für 2011)

Antworten
permanent:

Presseschau

5
22.12.11 08:19

Die Sucht der Banken nach EZB-Geld

Die Rekordnachfrage der Banken nach milliardenschweren EZB-Krediten polarisiert die Medien: Wie schlimm ist es um die Institute bestellt? Und wohin führt die Hintertür zur Staatsfinanzierung?

Ein „Weihnachtsgeschenk für 523 europäische Banken“ sieht La Tribune in der rund 500 Milliarden schweren Liquiditätsspritze der EZB. „Soviel wurde seit der Schaffung des Euro nicht ausgeschüttet.“ Die EZB verschaffe den Banken neue „Luft“ und ermögliche es ihnen, mit Staatsanleihen Geld zu verdienen. „Wenn der Plan aufgeht, können sich die Eurozonen-Mitglieder so mit Geld ausstatten, doch das Risiko, dass bei einem Staatsbankrott die Verluste steigen, wird damit auch größer“, gibt das Blatt zu bedenken.

Auch habe die EZB eine neuerliche Liquiditätsspritze für den 29. Februar 2012 in Aussicht gestellt: „Bei den geringen Anforderungen, die die EZB an Garantien stellt, könnte das den Bankensektor neuerlich verführen.“  

Die Börsen-Zeitung sieht viele Gründe, die Rekordnachfrage nach dreijährigen Ausleihungen der EZB als bedenkliche Wegemarke zu sehen. „In welche Bredouille sind die Banken des Euroraums denn überhaupt geraten, dass sie solche Unsummen nachfragen müssen?“, fragt das Blatt. Öffne sich durch die langen Laufzeiten nicht eine Hintertür zur Staatsfinanzierung und drohe nicht stärkere Inflation? Bei allen Fragen tendiert das Blatt letztlich doch zu einer positiven Beurteilung. Die Zurückhaltung der Banken wäre ein noch fataleres Signal gewesen. Dass sich die Banken mit frischem EZB-Geld an der Staatsfinanzierung beteiligen, könne zwar nicht ausgeschlossen werden, doch die Banken dürften kaum gewillt sein, sich wackelige Peripheriepapiere in die Bücher zu holen. 

Die britische Financial Times zeigt sich von der hohen Nachfrage der Banken nicht sonderlich überrascht. Die nervösen Märkte hätten den Finanzinstituten bisher den Hahn zugedreht. Die Angst vor dem Kollaps einer systemrelevanten Bank dürfte damit etwas beruhigt werden. Die Frage sei nun, was mit dem Geld geschehen werde. Idealerweise werde das Geld in die Realwirtschaft fließen, doch die Erfahrungen der vergangenen drei Jahre zeigten, dass die Banken das Geld horten werden, aus Furcht vor stürmischen Zeiten im kommenden Jahr. Die Kreditklemme dürfte damit kaum behoben werden, jedoch werde der Druck von den Banken genommen. Es sei wahrscheinlich, dass ein Teil des Geldes in europäische Staatspapiere fließen werde. Abgesehen von den Bundesanleihen böten alle Papiere gute Zinsen und eigneten sich als „netter, kleiner Gewinnbringer“. Die FT gibt jedoch zu bedenken, dass gerade die Sorge um die Belastung der Banken mit unsicheren Staatspapieren die Finanzhäuser erst in die schwierige Lage geführt habe. Noch mehr von ihnen zu kaufen, löse den Teufelskreis nicht. 

Die Süddeutsche Zeitung begrüßt, dass die EZB „grenzenlos Geld in die Institute pumpt“. Die reale Gefahr eines Banken-Ruins sei heute sogar größer als im Lehman-Jahr 2008. Die Sorge vor steigender Inflation sei dagegen unbegründet. Dazu könne es nur kommen, wenn die Banken das Geld in den Wirtschaftskreislauf pumpten. „Sie horten das Geld wie Onkel Dagobert seine Taler im Geldspeicher“, meint die SZ. Die Aktion müsse als Nothilfe gesehen werden, das Problem sei jedoch, dass die Banken mittlerweile süchtig nach solchen Hilfen geworden seien. Die Lösung des Problems könne nur darin bestehen, die Finanzmärkte zu überzeugen, dass kein Euro-Staat pleite gehen werde.

Telekom brauche neue Partner

Das Wall Street Journal findet, dass es für die Deutsche Telekom in den USA noch schlimmer hätte kommen können, jedoch nicht viel. Der Konzern müsse weiterhin einen Partner für sein US-Geschäft finden, was jetzt noch schwieriger werden dürfte als vor dem gescheiterten Deal mit AT&T. T-Mobile USA habe jahrelang unter Investitionsmangel gelitten. Das Unternehmen sei zu klein und habe in zwei der vergangenen drei Quartale Kunden verloren. Die Konkurrenz, etwa der Anbieter Verizon, habe in der Zeit Bandbreite von anderen Anbietern wie Leap Wireless International gekauft – ein Unternehmen, an das sich die Telekom selbst hätte wenden können. Auch eine Fusion mit Sprint Nextel sei nun mit kartellrechtlichen Risiken behaftet. Eine gemeinsame Netznutzung dürfte leichter funktionieren, würde jedoch hohe Investitionen von der Telekom erfordern, um ihr Geschäft wieder profitabel zu machen. 

Europa lässt sich nicht erpressen

Die Financial Times Deutschland begrüßt die Entscheidung der Europäischen Gerichtshofs, künftig einen hohen CO2-Ausstoß auch bei Fluggesellschaften, die in Europa starten, finanziell zu sanktionieren. Aus Umweltschutzgründen sei dies längst überfällig, zumal der Flugverkehr und damit auch die Umweltschäden zunehmen würden. Ländern wie USA, China oder Indien scheine dies egal zu sein, schließlich versuchten sie alles, um ihren Airlines die europäischen Auflagen zu ersparen. Auch wenn die USA seit 2008 die Möglichkeit einer globalen, einvernehmlichen Lösung signalisiert hätten, sei bisher nichts geschehen. „Mit dieser Unverbindlichkeit ist es dank der EuGH-Richter nun vorbei“, zeigt sich das Blatt zufrieden. Es sei richtig, dass sich die EU nicht erpressen lasse, denn die US-Außenministerin habe bereits mit Vergeltungsmaßnahmen für europäische Airlines gedroht, während Russland und Indien laut überlegten, EU-Airlines die Überflugrechte zu streichen. 

Putins fragwürdige Charmeoffensive

Die russische Zeitung Vedomosti nimmt einen Wahlkampfauftritt Wladimir Putins vor führenden Unternehmern des Landes auseinander. Sein Ziel sei es, Russland unter die Top-30 der Länder mit den besten Bedingungen für Unternehmer zu bringen, habe der Premier erklärt. Dafür habe Putin versprochen, die Eigentumsrechte und die Unabhängigkeit der Gerichte zu stärken sowie die Arbeit der Behörden objektiver zu gestalten. „Dagegen will keiner etwas sagen, doch warum ist der Premier nicht früher auf diese Ideen gekommen“, fragt das Blatt. Während seiner Zeit als Regierungschef habe sich Russland in den wichtigsten Rankings nach Unternehmensfreundlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit verschlechtert. Mehr noch, seine gestern erklärten Ziele und vorgeschlagenen Methoden widersprächen seiner Praxis der vergangenen zehn Jahre. Während seiner Zeit an der Macht seien die wichtigsten Institutionen der gesellschaftlichen Kontrolle ausgehebelt, die Gerichte zu Einflussinstrumenten der Regierung auf die Wirtschaft degradiert worden. „Die Bürokraten sind zu einer unkontrollierbaren, gierigen Kaste geworden“, schimpft das Blatt. Wenn Putin seine Ziele tatsächlich erreichen wolle, müsse er sich selbst beseitigen. 

Fundstück: Wenn van Rompuys Haiku versagt

Der australische Business Spectator entwirft seine eigene Prognose für das kommende Jahr. Demnach werde es im März bei einem Gipfel zum Showdown zwischen Griechenland, Deutschland und Frankreich kommen. Im Detail: Papademos wird unter der Drohung einer sofortigen Bankrotterklärung ein größeres Hilfspaket und die Aussetzung der Sparmaßnahmen fordern, was Deutschland und Frankreich in Rage bringt. Sarkozy murmelt, es sei alles die Schuld von David Cameron. Die Rettung bringt der EU-Präsident Herman van Rompuy, der die Delegationen mit einem Haiku über Europas Einheit zu Tränen rührt. Der Jubel wird jedoch nicht lange halten. Zwei Tage später befinden zwei US-Agenturen, dass van Rompuys Haiku die Probleme Griechenlands nicht gelöst habe. Für jeden weiteren Tag ohne entschiedene Maßnahmen drohen sie, per Zufallsprinzip eine Bank, einen Versicherer oder einen Staat herabzustufen. Die EU-Kommission ihrerseits kündigt an, die Rating-Agenturen zu Terrororganisationen zu erklären. Damit fangen die Probleme jedoch erst

Antworten
Anti Lemming:

BAC/Countrywide-Skandal

4
22.12.11 08:36
Countrywide verlangte von schwarzen und hispanischen Hauskäufern höhere Zinsen als von Weißen. Dafür gibt es jetzt 335 Mio. Geldstrafe (siehe auch # 580).

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...llionen-dollar-zahlen-11576028.html
Antworten
Malko07:

wawidu (#91579), wir reden

5
22.12.11 08:58
aneinander vorbei. Die Bettler, welche ich ansprach, waren keine Kunden bei der Tafel sondern lauerten an frequentierten Stellen ihren Gebern auf. Größtenteils waren es osteuropäische Bettlerbanden, bei denen das Fußvolk fleißig abliefern muss. Diese Banden sind meisten gleichzeitig auf Diebstahl und Einbruch spezialisiert. Es gab damals, als Ude (Oberbürgermeister einer rot-grünen Stadtregierung) empfahl, nicht mehr zu spenden, einen kleinen Aufschrei in der Republik. Der Aufruf war trotzdem wirksam und hat etwas gebracht. Das ist wie mit dem Taubenfüttern. Solange man sie füttert, scheißen sie einem auf den Kopf.

Die Karikatur will ich dir erklären, offensichtlich ist sie erklärungsbedürftig. Die Tafel ist umso emsiger tätig, je höher der Wohlstand in der entsprechenden Gegend ist. Ihre Tätigkeit ist also kein Zeugnis für Armut, sondern für das Vorhandensein wohlhabender Bürger, die glauben etwas Gute tun zu müssen. Und es ist ja sooo schön 1-Eurojobber zu befehlen und dabei auch noch ein gutes Gefühl zu haben. Dabei wäre der Gesellschaft mehr geholfen, manche von denen wären steuerehrlicher. Immerhin bekommen die Zulieferer auch Spendenquittungen wenn sie Schrott abliefern, der entsorgt werden muss. Nicht so selten!
Antworten
Malko07:

#91584: Arbeit schändet nicht.

 
22.12.11 09:30
Allerdings sollte man immer ehrlich seine Steuer zahlen, auch als Freiberufler. Sollte das Gerücht stimmen, wäre eine Steuerprüfung angebracht.  ;o)
Antworten
relaxed:

#91586 Da wir schon bei der Weihnachtsbilanz sind

10
22.12.11 09:51
...
Das Jahr 2011 wird für mich ein Nullsummenspiel, das liegt im Wesentlichen daran, dass ich in der ersten Jahreshälfte kaum investiert war ... mit über 80% Liquidität in den August-Crash bin und seitdem dividendenstarke Titel kaufe, die jedoch noch nicht signifikant gestiegen sind. Freude macht mir zur Zeit die Pfizer ... die steigt in US$ bei gleichzeitig schwachem Euro ... ist der Threadmeister noch investiert?

Zum Zocken, das ich nur mit Peanuts-Beträgen mache ... das lief sehr gut, war wohl auch Glück dabei, da ich mich auf EUR/CHF long und S&P 500 short konzentriert habe. Beim CHF habe ich zweimal die Intervention der SNB ganz gut mitgenommen (Danke an die Schweiz!), S&P 500 gehe ich über 1230 sukzessive short und verkaufe auch relativ schnell wieder ... klappt ganz gut. Zum Zocken muss ich sagen, dass ich das seit einigen Jahren mit geringen Berträge mache und das eingesetzte Kapital auch vervielfachen konnte. Ich denke jedoch nicht, dass mir das mit signifikanten Beträgen gelingen würde ... die Psyche macht da wohl nicht mit.

Insgesamt halte ich noch immer viel Cash ... ich glaube (und mehr als "Glauben" ist es nicht), dass wie erst längerfristig Inflation bekommen werden und vorher in einem deflationären Umfeld noch gute Kaugelegenheiten sein werden.

Ich wünsche allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2012 (ich meine keinen Börsenrutsch ;-))  
Jetzt muss ich hier was schreiben, damit ich die Signatur-Option behalte.
Antworten
daiphong:

Mohamed El-Erian - Die westlichen Realitätsleugner

 
22.12.11 10:10
www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/...opf/5983906.html
Antworten
daiphong:

Karte

6
22.12.11 10:16
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 470155
Antworten
Malko07:

#91592: MMn eine recht einseitige

3
22.12.11 10:27
Sicht und typisch US-amerikanisch: Keine Ahnung was in Europa läuft. Dazu ist Europa einfach zu kompliziert und überfordert ein durchschnittliches US-amerikanisches Hirn.

Auch der Lobgesang für die Schwellenländer geht weit an der potentiellen Realität vorbei. Man kann die Schwellenländer grob in zwei Kategorien einteilen:

- Die Rohstoffproduzenten, welche in der aktuellen Lage schwer absahnen.

- Die Werkbänke, die hauptsächlich für den Westen produzieren.

Eigene interne positive Entwicklungen gibt es auch, machen allerdings im Verhältnis zum ganzen nur einen kleinen Teil aus.

Sollte der ach so degenierte Westen einen stärkeren Schnupfen bekommen, werden sehr viele Schwellenländer eine Lungenentzündung bekommen. Und bis sich daran etwas ändert werden viele von uns noch sehr alt werden müssen. Aber wenn man Produkte vertreiben will, braucht man immer die dazu passende Story.
Antworten
KuK Hofmarsc.:

x

8
22.12.11 11:24
Auch von mir ein frohes Weihnachtsfest an alle.

Meine Zocker-Performance war - leider bislang inkl. Buchgewinne, da ich noch ein paar Positionen offen habe - bis vor 2 Wochen die beste meines Händlerdaseins, bleibt aber auch jetzt noch recht ordentlich.
Nicht Zocker-Performance habe ich keine, da ich kein Vermögen im Sinne von Substanzwerten besitze ;-)

Ich werd mich in Zukunft wie bereits im vergangenen Monat hier im Forum zurückhalten und nur ab und an technisches reinstellen, auch aufgrund der Mutation des Threads hin zu sozial-politischen Themen. Dies wär zwar ein womöglich noch interessanterer Bereich, der mir aber
1. zuviel Zeit kosten würde und mir
2. Magenschmerzen bereiten würde, würde ich mich selbst zwingen, auf jeden neo-liberalen ****-Erguss zum Themen wie Versicherung von Kindern, Armenunterstützung etc. von genau jenen zu antworten, die gleichzeitig alles aus der neo-liberalen Heimat USA als gerhirnamputiert, propagangdazerfressen und ähnliches darstellen. Diese Art der ideologischen Blockbildung, Pauschalierung und ab und an beinahe resentiment-durchtränkten Argumentation, versteckt hinter einem Deckmantel, der reine Sachlichkeit vermitteln soll, ist und bleibt mir für immer fremd.

An alle weltoffenen und kritischen Geister, die trotz realistischer bis berechtigt negativer Einstellung zum Fortlauf der Welt still einer philantropischen Denkweise abseits von Begriffen wie Nationen, Berufen oder politischen Parteien treu bleiben, ein gutes, neues 2012.
Antworten
Kicky:

Signor Draghi, and the ECB's Santa Rally

4
22.12.11 13:02
blogs.telegraph.co.uk/finance/...e-ecbs-santa-rally-technical/

By Ambrose Evans-Pritchard  
     die Euphorie hält nicht an und Deutschland wird bald jenseits des Punktes of No Return possible sein mit all den €465bn of "Target2" payments

The ECB’s back-door bail-out for Italy, Spain, Belgium, and… France? …is €489bn.

Roughly €300bn of today’s eagerly awaited LTRO tender is recycled old money from earlier support operations. The new money is €200bn. This alone is not going to shore up the sovereign states of southern Europe as they grind deeper into recession/depression.

One notes that Signor Draghi dodged the crucial the question on QE in his interview with the Pink Paper on Monday. The transcripts show that he refused to rule out printing money.

"We take that as a yes," said David Owen from Jefferies Fixed Income.

It always come down to the same question. Can the ECB doves engineer enough stimulus to head off disaster in Club Med, without causing a disgusted Germany to pick up its marbles and walk out.

Probably not.

And can any level of stimulus ever close the 30pc structural gap in labour competitiveness between North and South, still growing wider by the day?

Certainly not.

Enjoy Mario Draghi's Santa Rally while it lasts. The euphoria is likely to dissipate once markets remember the sheer scale of the task at hand.

The banks are under massive pressure to raise their core Tier 1 capital ratios to 9pc by next June. This requires a €2.5 trillion adjustment according to the BIS’s Global Stability Board. Most of that is going to be done by slashing loan books – deleveraging in the jargon – since they cannot raise fresh capital at a viable cost and don’t wish to be nationalised.

So will this extra €200bn be used to buy Italian and Spanish bonds, or instead to plug a frightening number of leaks across the financial system?

"In a deleveraging world, we doubt that this will be used in any meaningful way to buy sovereign bonds… given the amount of scrutiny under which banks are regarding their sovereign exposures," said Nick Matthews from RBS.

"The operation is thus unlikely to have a long lasting confidence boosting impact, in our view."

Eurozone sovereigns must raise €1.6 trillion in 2012, and banks must raise another €700bn.

Here is the redemption calendar for Italian debt
, if you like such stuff.

Note on page 3 that Italy must redeem:

In January: €15.2bn of BOTs

In February: €17bn of BOTs, €25.8bn of BTPs, and €10.6bn in CTZs (€53.4bn)

In March: €17bn of BOTs, €14.9bn of BTPs, and €12.3bn of CCTs (€44.2bn)

This is quite apart from new debt issuance needed to cover the budget deficit as the economy shrinks again, starting with 0.2pc contraction in Q3 of this year even before Mario Monti’s austerity package.

He has bought a few months.

Crucially, he has locked the Bundesbank even deeper into the EMU rescue machinery, since Buba is on the hook for much of this credit to banks in exchange for bus ticket collateral.

Of course, Buba is already deeply enmeshed through €465bn of "Target2" payments to fellow central banks. The more this goes on, the harder it is for Germany to extract itself from monetary union when the time comes. You don’t always stride across the Rubicon. Sometimes you slide unwittingly beyond the point of no return.


A few more clever wheezes like this and Draghi will have cut off any possible retreat by Germany, short of Götterdämmerung for everybody.

The small band of City specialists who really have their fingers on the pulse of the ECB are split on what happens next:

The Herr Draghi camp thinks he means what he says about respecting the EU Treaties and Lisbon’s Article 123 prohibiting monetary financing of deficits.

The Signor Draghi camp thinks he is slowly combining an alliance of ECB doves ready to spring a trap on the Bundesbank, with rate cuts to 0.5pc by February and then signals of forthcoming QE – most likely by playing the forward-looking "deflation card" and muttering about impaired "monetary transmission channels".
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Malko07:

Schöne Festtage

8
22.12.11 13:14
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auch für die frustrierten Mitarbeiter der Finanzmafia.  ;o))
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saschapepper:

Meine 2012 Trading Bilanz war auch nicht besonders

9
22.12.11 13:44
Gerade mal ein Plus von 0,3%.
Da bekommt man bei der Sparkasse ja höhere Zinsen.

Hatte einfach zuviele Totalverluste.
Die Märkte sind einfach zu volatil geworden.

Hab mir für 2012 vorgenommen mein Knock Out Tradingdepot auf 5000€ zu verkleinern.
Echte Arbeit und echter Handel lohnt sich dagegen derzeit wieder richtig in Deutschland.

Halte derzeit nur noch EUR/CHF Long mit Hebel von 4.

Aufgrund von: www.sueddeutsche.de/geld/...uer-den-frankenkurs-fest-1.1139514
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permanent:

D, Steuereinnahmen steigen weiter

4
22.12.11 14:00

Im November sind die Steuereinnahmen deutlich gestiegen. Damit kann der Bundesfinanzminister auch im Gesamtjahr einen kräftigen Zufluss verbuchen, sagen Steuerschätzer. Mit dem Geld will Schäuble Schulden abbauen. Mehr…

Antworten
KuK Hofmarsc.:

spielerei spx-future

2
22.12.11 16:04
für 2012, in gelb die Variante "neutral"
(wer keine "Prognosen" (Möglichkeiten) abgibt, hat immer Recht!)
(Verkleinert auf 45%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 470274
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