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Meldung des Tages: China drosselt, Preise explodieren: Wird dieser kaum bekannte Rohstoff zum nächsten Milliarden-Play?
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Der USA Bären-Thread


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Kicky:

China hat bessere Weine als Frankreich

3
20.12.11 12:21
in einem Wettbewerb von 10 Bordeaux- und 10 chinesischen Weinen waren 4 Chinesen die besten,die kommende Weinregion ist Ningxia, an autonomous region in Northwest China.Der Rothschild Medoc kam erst an 5.Stelle
www.testosteronepit.com/home/2011/12/15/...o-french-wines.html

nicht genug dass sie Kienzle und die Fotoindustrie kaputtgemacht haben.....
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Stöffen:

Re:@Stöffen /Ratingagenturen

10
20.12.11 12:23
eine mMn tiefschürfendere und durchaus lesenswerte Analyse bzgl. der Rating-Agenturen hat vor einiger Zeit Werner Rügemer publiziert. Rügemers Artikel gibt's noch bei den Nachdenkseiten, witzigerweise können auch bekennende Liberale den Link anklicken. LOL.

Ein kurzer Auszug, dann der Link.

"Ratingagenturen – ein zutiefst korruptes System"

....Die Ratingagenturen sind nicht unabhängig, sondern Teil von Konzernen und Finanznetzwerken. Die Agenturen bewerten nicht nur Kredite und Finanzprodukte, sondern sie verkaufen denselben Unternehmen auch die verschiedensten Beratungsdienste. Sie betätigen sich als Lobby für strukturierte Finanzierungen und sind Teil des auf privaten Gewinn fixierten Finanzsystems. Vic Tillmann, damaliger S&P-Vizepräsident, stellte 2004 stolz und zutreffend fest: »Wir haben eine unschätzbare Rolle für das Wachstum der Finanzmärkte gespielt.«

Bei den Eigentümern der Agenturen dominieren die größten Vermögensverwalter und institutionellen Investoren bzw. Spekulanten der Welt; bei S&P und Moody’s haben sie ihren Sitz in den USA, bei Fitch sind es Weltkonzerne mit traditionellem Sitz in Frankreich. Die Eigentümer der Agenturen und die im Aufsichtsrat vertretenen Unternehmen gehören zu denen, die selbst Wertpapiere emittieren und von den Noten der Agenturen abhängen. Intransparenz und Geheimhaltung gehören mit der extensiven Nutzung von Finanzoasen und nichtssagenden Geschäftsberichten zur grundlegenden Praxis: Die Agenturen haben ihren juristischen Sitz in Delaware, Virgin Islands u. ä. – genauso wie die strukturierten Finanzprodukte, die bewertet werden. Die ebenfalls von der US-Börsenaufsicht lizensierten Wirtschaftsprüfer KPMG und Price Waterhouse Coopers geben den Agenturen die Bilanztestate….

…… »Strukturierte Finanzprodukte« waren seit 2000 der am schnellsten expandierende Bereich der Ratings. Damit verdienten die Agenturen zwischen 2002 und 2007 dreimal mehr als mit der Bewertung von Unternehmensanleihen. Sie gaben Wall-Street-Produkten im Umfang von 3,2 Billionen Dollar Bestnoten, davon 435 Milliarden für Subprime-Hypothekenbündel. Die Agenturen vergaben dafür jeweils mehrere zehntausend Ratings. Ein Rating kostet zwischen 30 000 und 120 000 USDollar.

Gleichzeitig waren die Agenturen als Lobby tätig, um in allen wichtigen Staaten die Regierungen dazu zu bringen, Verbriefungen und andere strukturierte Finanzprodukte gesetzlich zu fördern. Die emittierenden Investmentbanken wie Morgan Stanley, Lehman Brothers, United Bank of Switzerland und Deutsche Bank hätten ohne den Segen der Agenturen ihren Ramsch gar nicht verkaufen können. Institutionelle Investoren wie Vermögensverwalter, Versicherungen, Pensions- und Investmentfonds müssen aufgrund von gesetzlichen oder internen Verpflichtungen den Kauf vom Gütesiegel »investment grade« abhängig machen....

www.nachdenkseiten.de/?p=10067
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

Pilitorung Commerzbank

3
20.12.11 12:37
EU-Kommission besiegelt Zerschlagung der WestLB
20.12.2011, 11:46 Uhr, aktualisiert 11:51 Uhr

Nun ist es amtlich - eine Ära geht zu Ende: Die EU-Kommission hat die Zerschlagung der WestLB besiegelt. Nun kann die einst größten deutschen Landesbank zerlegt werden. Eine Mammutaufgabe.


www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/...westlb/5978746.html
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Malko07:

Glaubt jemand die Deutsche Bank

6
20.12.11 12:45
würde deutsche Interessen vertreten? Derjenige wäre mMn reichlich naiv. Große Finanzkonzerne vertreten primär ihre eigenen Interessen und dann die Interessen der Finanzbranche als solche.

Ergeben sich jetzt z.B. Entwicklungen wie in der Eurozone (Forderung nach wirksamer Regulierung, Transaktionssteuer, Bankenabgabe, Zwang eines höheren Eigenkapitals, ...) hat man die gesamte Finanzbranche gegen sich, unabhängig davon wo welche Firmen ihren aktuellen Sitz haben.

Der USA Bären-Thread 12438774
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permanent:

Ist es denn die Aufgabe von Unternehmen

4
20.12.11 13:12

nationale Interessen zu vertreten?

Nein.

Unternehmer können im Sinne ihrer nationalen Interessen agieren aber nicht Unternehmen. Ein Unternehmen ist eine juristische Person und stets neutral.
Wenn Unternehmen internationla aufgestellt sind -und dies sind alle Großunternehmen- so gibt es zu viele Stakeholder in zu vielen Ländern, dies lässt sich mit nationalen Interessen nicht vereinbaren.

Permanent

Antworten
permanent:

Die "outrageous predictions" der dänischen Saxo Ba

4
20.12.11 13:20

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...gnosen-fuer-2012/5978120.html

Nachdem der Aktienmarkt innerhalb kürzester Zeit um 25 Prozent zusammengebrochen ist, lassen EU-Politiker alle europäischen Banken für mindestens eine Woche schließen. Grund für die verordnete Finanzmarkt-Urlaubswoche sind die im Dezember beschlossenen Änderungen am EU-Vertrag. Die erweisen sich als unzureichend - die Finanzierungsprobleme der Eurozone und insbesondere Italiens können nicht gelöst werden. Demnach eskaliert Mitte des Jahres die EU-Schuldenkrise.

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Malko07:

Der Euro müsste inzwischen schon

2
20.12.11 14:12
kaputt sein, nach dem Geschwätz der Propagandamedien der Finanzbranche. Und spätestens seit dem 3 Quartal müssten wir uns dicke in der Rezession befinden. Dabei ist es nicht falsch anzunehmen, dass das 4. Quartal besser als das 3. werden wird und das nicht nur in Deutschland.

Es ist natürlich unschön, dass es inzwischen schon der Politik zu blöd wird und sie nicht mehr auf das Kindergeschrei reagiert. Die Verbraucher scheint es auch nicht zu interessieren. Und nun? Artisten in der Zirkuskuppel, ratlos! Dass sie sich noch nicht lächerlich vorkommen ....
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daiphong:

ganz interessant zu Wulff

7
20.12.11 15:10
von seinem Biographen  "...Da kann man einfach rechnen, dass ihm von den 100.000 nach den Unterhaltszahlungen vielleicht 55.000 oder 60.000 Euro geblieben sind. Dann hatte er eine neue Frau, ein Kind war unterwegs, da war er finanziell ziemlich schnell am Limit. Er hatte ein Problem mit der Hausfinanzierung. Hinzu kam, dass ihn seine neue Frau auch verändert hatte. Bettina Körner ging gern aus, liebte den Glamour, da hat er auch seinen Spaß dran gefunden. Seine erste Frau hat ihn nicht gern auf Termine begleitet, da lebte er nun anders und trat auch anders auf..."
www.n-tv.de/politik/...t-vor-einem-Raetsel-article5043011.html
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relaxed:

Die Gefälligkeit Wulffs gegenüber Geerkens war,

6
20.12.11 15:26
dass die halbe Million zum damaligen Zeitpunkt (Herbst 2008!) bei Wulff sicherer investiert war, als sie als Sichteinlage auf einem Bankkonto zu lassen.
Jetzt muss ich hier was schreiben, damit ich die Signatur-Option behalte.
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relaxed:

... wann werde ich diese Begründung in der Presse

2
20.12.11 15:28
lesen? ;-)
Jetzt muss ich hier was schreiben, damit ich die Signatur-Option behalte.
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Malko07:

Wulf hat sich selber

5
20.12.11 16:56
schuldig gesprochen als er nach seiner windigen Aussage schnell mit dem Kredit zu einer Bank wechselte. Und diesbezüglich glaube ich ihm. Windiger Hochstapler eben ....
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Malko07:

Griechenland und Portugal und

3
20.12.11 17:00
..... Deutschland. Und dann noch mit staatlicher Kreditgarantie exportiert.
Der USA Bären-Thread 12442088
Das Münchner Landgericht hat zwei Ex-Manager von Ferrostaal zu Bewährungsstrafen verurteilt - wegen Schmiergeldzahlungen von 62 Millionen Euro.
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Malko07:

Stimmt!

6
20.12.11 17:04
Der USA Bären-Thread 12442129polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/...ives/536x301/image.jpg" style="max-width:560px" />
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relaxed:

Wirklich interessant finde ich Wulffs

7
20.12.11 17:12
Vermögenslage, nachdem er schon einige Jahre Ministerpräsident war. Wenn der deutsche Durchnschnittspolitiker schon privat so wirtschaftet, dann wundert es mich nicht mehr, warum die Diäten ständig erhöht werden müssen, die Steuergelder zum Fenster hinaus geworfen werden und das Riestern so restriktiv bevormundend angelegt wurde. Die Poltiker glauben tatsächlich, dass die Bürger finanziell genauso doof sind wie sie selbst.
Jetzt muss ich hier was schreiben, damit ich die Signatur-Option behalte.
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daiphong:

sehe ich anders.

9
20.12.11 17:49
Bald jeder Zahnarzt vierdient  mehr, hat aber weit weniger Ausgaben als so eine exponiert öffentliche Person. Und wenn die Frau im gemeinsamen Häuschen bleibt, muss nicht mehr viel Geld da sein. Es wird viel demokratiefeindlicher Mist geschrieben über das Realeinkommen von Politikern. Unter Wohlabenden sind sie arme Schlucker.

Auch Wulffs Verfehlungen sind geldmäßig eher lächerlich. Man vergleiche nur mal, was etwa Franz-Joseph Strauß für ein Vermögen auf dunkelsten Kanälen zusammengerafft hatte. Über Urlaubseinladungen seiner Geschäftsfreunde hätte gar keiner erst angefangen, auch nur ein einziges Wort zu verlieren.

Was ihm das Genick bricht, ist sein extremer moralischer Impetus als Ultra-Saubermann (z.B. seine Auftritte gegen Johannes Rau), mit dem er zur Gallionsfigur der Konservativen wurde. Mit dem "so weiß, weißer gehts nicht" kann man zwar die Oberhoheit an deren Kaffeekränzchen erobern, den Lieblingsschwiegersohn lassen sie dann aber sofort fallen, wenn auch nur ein Fleckchen auftaucht. Politik als reine Moralhoheit geht immer schief.
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Kicky:

Wulff als Watschenmann auf d.Rummelplatz d. Medien

8
20.12.11 19:05
Die Medienkampagne gegen Christian Wulff wäre glaubwürdiger, wenn auch nur ansatzweise ein vergleichbarer Rechercheaufwand bei für die Menschen viel existenzielleren Fragen betrieben würde. Auch bei vielen politischen Entscheidungen des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten hätte man kritisch fragen können, welche Rolle dabei seine Unternehmer-Freundschaften spielten. Der Medienwirbel um ein relativ kleinförmiges Fehlverhalten ist eher ein Ablenkungsmanöver vom Versagen der Medien vor den viel komplexeren Problemen der derzeitigen dramatischen politischen Herausforderungen. Die Medienkampagne um Wulff ist ein Beispiel für die Personalisierung von Politik. Sie fördert die passive Zuschauerrolle der Bürgerinnen und Bürger, die sich auf das Herumnörgeln an Politikern beschränkt. Statt Teilhabe an der politischen Willensbildung sollen Köpfe rollen. Interessant ist auch die Frage, warum gerade die Bild-Zeitung und der Spiegel das Feuer auf Wulff eröffneten. Von Wolfgang Lieb.

...politische Korruption ist ein deutliches Anzeichen für eine faulende Demokratie und ein Alarmsignal dafür, wie zynisch und amoralisch die politische Klasse geworden ist. Ein Beispiel dafür, wie die Eliten selbst Wein trinken und Wasser für die breite Masse predigen. Deshalb wird auch die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten – wenn er sie denn noch halten darf – diesmal besonders spannend.

Wird etwa von den Journalisten genauso penetrant recherchiert, wenn es um die Vergabe von Milliardenkrediten an angeblich notleidende Banken durch geheim tagende kleine Kontrollgremien geht? Wurde auch nur annähernd so genau in die Bücher geschaut, als es um die Aufklärung ging, welches „systemische Risiko“ eigentlich hinter der Rettung dieser oder jener Bank stand? Wird ein vergleichbarer Rechercheaufwand betrieben, wenn es um die tatsächliche Beteiligung der Banken bei einem Schuldenschnitt für Griechenland geht? Die kritische Medienöffentlichkeit verhielt sich bei der Ausgrabung von Details aus dem Privatleben von Wulff im Vergleich zu vielen Fällen der jüngsten Zeit, wo der Steuerzahler mit Milliardensummen haftet, in etwa so, wie das bei Haushaltsverhandlungen im Parlament symptomatisch ist; zugespitzt gesagt: Da wird endlos darüber gestritten, ob die Anschaffung eines Dienstfahrrads zu einem Preis von 700 Euro gerechtfertigt ist, wo es doch im Supermarkt schon Räder für 400 Euro gibt, ein komplexes Vorhaben mit Milliardenkosten jedoch, wird hingegen anstandslos durchgewinkt, weil die komplexen Einzelposten niemand mehr durchschaut.

.....Viel interessanter für das allgemeine Interesse wäre es jedoch, herauszufinden, was seine Freundschaft mit dem in schwere Wasser geratenen Finanzhai Maschmeyer mit dem politischen Einsatz Wulffs für die Privatisierung der gesetzlichen Rente zu tun hatte. Oder ob Wulff z.B. von den Drückermethoden seines Freundes wusste, bevor er auf dessen Protz-Villa auf Mallorca urlaubte. Spannend wäre auch zu erfahren, was das Upgrade bei einem Urlaubsflug persönlich durch den damaligen Chef von Air-Berlin, Joachim Hunold, mit der Steuerprivilegierung von Flugbenzin oder damit zu tun hat, dass dem autokratischen Manager politisch nachgesehen wurde, dass in seinem Unternehmen die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer mit Füßen getreten werden konnten. Wichtiger wäre auch, einmal nachzuforschen, welche Rolle die „Skatbrüderschaft“ Wulffs mit dem bulligen RWE-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Großmann für die damalige Durchsetzung der Verlängerung der Laufzeit für AKWs gespielt hat. Bei allen politischen Entscheidungen die Wulff als Ministerpräsident getroffen hat oder auch bei der Frage, welche Netzwerke ihn in das Amt des Bundespräsidenten gehievt haben, hätten Journalisten fragen können, welchen Einfluss dabei seine Unternehmerfreunde genommen haben – nicht nur durch offensichtliche Vergünstigungen, sondern schon allein dadurch, dass man privaten Umgang pflegte. Wären solche „Freundschaften“ überhaupt entstanden, wenn sich die Geschäftsleute damit nicht wenigstens einen direkten Zugang zur Politik hätten verschaffen können – im Falle Wulffs bis in den Vorstand und ins Präsidium der CDU und über dessen frühere Zugehörigkeit zum sog. Andenpakt (einer einflussreichen konservativen Männerriege innerhalb der Christdemokraten) bis hin zur Kanzlerin?
Gerade in diesen Kreisen gilt doch das Prinzip, eine Hand wäscht die andere. ....
www.nachdenkseiten.de/?p=11660
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Anti Lemming:

Kass hält die Eurokrise für eingepreist

10
20.12.11 19:23
(siehe Auszug und Link unten).

Ich bin anderer Meinung und glaube, dass ein PIIGS-Bailout seitens der EZB, auf den Kass und andere Amis setzen, keinesfalls gesichert ist. Er würde - wenn überhaupt - erst kommen, nachdem die europ. Aktien-Indizes deutlich abgestürzt sind.

Falls diese Vermutung zutrifft, sollte es (nach der gerade laufenden Weihnachtszwischenrallye, mit der Fonds ihre Boni generieren) Anfang Januar erst mal wieder deutlich runter gehen. Wohl erst bei DAX-Ständen unter 4000 geriete die EZB unter Zugzwang (Frühjahr 2012?)

Solange die Indizes oben bleiben, wird die EZB jedenfalls NICHT fluten. Dann steigt es allerdings auch nicht, sondern dümpelt eher seitwärts.

Kass' Argument, dass die Indizes jetzt weiter steigen sollen, weil die EZB-Krise allseits bekannt und eingepreist sei, ist mMn tendenziell tautologisch - und noch längst kein nachhaltiger Rallyegrund.

Was wir heute sehen, ist einer der üblichen Short-Squeezes, der den SP-500 bis Sylvester noch mal 5 % oder so höher bringen könnte.

Jegliche Wetten darauf, dass mit Geldflutungen der EZB die PIIGS-Probleme nachhaltig gelöst seien, ist eh hirnrissig. Es ist nur Wasser auf die Mühlen der Inflationierungsjünger, zu denen seit einigen Jahren auch W. Buffett zählt. Dennoch würde es beim "Weichwerden" der EZB erst mal eine starke Rallye geben.
Dies als Investmentgrundlage zu nehmen (wie Kass) ist jedoch m. E. unseriös.


Auszug Doug Kass:

I am fully aware of the structural problems of a debt-laden European economy (who isn't?) and the disparate interests of the 17 members of the EU that is a headwind to a cohesive policy aimed at stabilization of the crisis. But the underlying problem in the eurozone is well-known by now, and quite frankly should have been a cautionary sign to market strategists a year ago and six and three months ago, as they would have avoided many of the stock market's problems in 2011.

As CNBC's Steve Liesman quite accurately and succinctly said last week, financial calamity occurs when the problems (and depth of the consequences) are not known, not when the problems are universally known.

www.thestreet.com/story/11351671/1/sovereign-debt-is-no-secret.html
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musicus1:

AL, die europ. banken brennen.....

9
20.12.11 19:30
und  abschreibungen  bei griechenland mit  huntert proz. , das hat der markt noch nicht eingepreist,  der USD abfluss aus europa , das ist das kernproblem und die  refinanzierung der banken......to big to fall,  ich glaube wir werden den fall  einer grossbank erleben in  real life... alles sehr chaotisch was da hinter den kulissen abläuft..... spitzen shorten
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musicus1:

kicky, 30 jahre jünger und wir würden wieder

4
20.12.11 19:32
auf die  strasse gehen, dieses mal für mehr demokratie und weniger lobby und staat.... und mehr eigenverantworung
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relaxed:

#91515 Natürlich verdient jeder clevere Zahnarzt

10
20.12.11 20:29
mehr ... doch die haben eine andere Ausbildung und einen Scheißjob.

Für machtgeile, mittelmäßig intelligente und mittelmäßig ausgebildete Dampfplauderer ist der Job eines Ministerpräsidenten schön und gut bezahlt.

Wulff als Watschenmann ... nun er hat insofern Pech, dass die Bevölkerung mehr daran interessiert ist, wer sie eigentlich vertritt und den Repräsentanten unseres Staates keine Ehrenwörter mehr geglaubt werden ... der Souverän emanzipiert sich ... so wie sich das "schwache" Geschlecht einst emanzipiert hat. ;-)
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musicus1:

wulf ist ein opportunist.... und leichtgewicht...

10
20.12.11 20:43
und wer die moral  zur messlatte  erhebt, der wird eben daran gemessen......punkt,  die hammbrücher, selbst  in ihrer karriere  sehr widersprüchlich, hat recht,  mit gauck  hätten wir  einen gehabt, der  den politischen und  moralistischen aufgaben  gewachsen wäre..... mal sehen, ob wir zu neuwahlen antreten demnächst.....
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Malko07:

Wieso sollte eine Großbank fallen?

11
20.12.11 21:25
Man ist nicht total blöd und wird es nicht zulassen. Eventuell die geordnete Abwicklung einer Commerzbank oder ähnliches und das wars. Aber auch das ist verdammt unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist ein überwachtes Schrumpfen über Jahre.

Griechenland wird im März relativ sicher die nächste Rate erhalten. Entsprechend den aktuellen Bedingungen darf Griechenland in 2012 keine Neuverschuldung mehr hinlegen und bekommt dazu auch kein Geld mehr. Die Märzrate wird also Griechenland wieder in Hochgeschwindigkeit Richtung Gläubiger verlassen. Es wird also noch sehr heftige Streichungen in Griechenland geben und wenn sie dann wirklich nicht mehr wollen sollten und freiwillig Selbstmord machen wollen, wird das mit den 100% bei den privaten Banken nicht mehr so schlimm sein. Heute machen die angestrebten 50% Haircut über die Gesamtschulden keine 25% mehr aus und die Banken müssen sich ja zusätzliches Kapital zulegen.

Die momentane massive Propaganda gegen die Eurozone soll diese auch nicht zusammen schießen, wäre ein Katastrophe für alle. Sie soll wieder in den Verschuldungsmodus gedrängt werden und vor allem soll von der Lage in den USA abgelenkt werden. Wenn politisch nicht mehr auf die Propaganda reagiert wird und nur noch Schritt für Schritt mit der Konsolidierung und der weiteren Integration der EU fortgefahren wird, wird diese Krise schon wegen absoluter Langweile aus dem Fokus verschwinden.

Man erinnere sich, mit was uns von sogenannter Expertenseite gedroht wurde und was schon lange hätte eintreten müssen. Einfach nur lachhaft.

Wir haben momentan eben wieder den totalen Vertrauensverlust zwischen den Banken. Damit fließt das Geld eben nicht mehr direkt zwischen den Banken sondern nimmt den Umweg über die Notenbank. Aber die Finanzindustrie ist nicht die Welt. Die reale Welt hat keine Lust auf Krise.
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saschapepper:

Geheimer Plan der EZB könnte Kurse steigen lassen

10
20.12.11 23:31
Beobachter rätseln über den plötzlichen rapiden Rückgang der Zinsen für spanische Anleihen.

Was ist passiert?
Schuldenkrise vorbei?

Rückblick:
Bei ihrem letzten Direktoriums-Meeting hatte die EZB beschlossen, den Banken Liquidität in unbegrenztem Maß zur Verfügung zu stellen. In geheimen Gesprächen haben die Banken der EZB im Gegenzug zugesichert mit einem Teil des Geldes Staatsanleihen aus Krisenländern zu kaufen.

Viele Beobachter hatten geglaubt, die privaten Banken würden sich nicht an die Zusagen halten.

Doch die privaten Banken machen eindeutig mit. Besonders mittelgroße spanische Banken kaufen gerade massiv Anleihen aus ihrem Land.

Die privaten Banken halten die Anleihen jedoch  nicht lange. Die Banken kaufen die Schrottpapiere und verkaufen sie anschließend zu besseren Zinsen auf dem Sekundärmarkt wieder an die EZB.

Somit ist ein direkter Aufkauf der EZB von Anleihen  nicht mehr notwendig weil private Banken mit diesem Geschäftsmodell auch noch ordentlich Zinsen verdienen.

Durch das billige Geld, welches die Banken von der EZB bekommen, können sie auch Sicherheiten stellen.

Statt Anleihen direkt aufzukaufen (wie in den USA), geht man also den Umweg über die Banken. Mario Draghi hat die deutsche Bundesbank und Merkel somit schön ausgebootet.

Merkel wird aber wahrscheinlich still halten und dann behaupten "Wir Politiker haben die Eurokrise gelöst".

Die EZB wird morgen, Mittwoch, dreijährige Kredite an Krisenbanken vergeben.  Es könnten morgen Kredite von etwas 500 Milliarden vergeben werden. An einem einzigen Tag!

Somit stützt die EZB Banken und Staaten, ohne dass die breite Öffentlichkeit davon etwas mitbekommt. Der Zeitpunkt wurde in der Weihnachtszeit zudem perfekt gewählt.  

Quelle:
www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/12/34026/
Antworten
saschapepper:

Ergänzung zu #91523

4
20.12.11 23:33
#91523">
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Der USA Bären-Thread 469668
Antworten
Kostolanya:

Wulff, Wahrheit, Narzissmus, Macht & Psychologie

10
21.12.11 02:07
Unabhängig von letztendlich greifenden juristischen Entscheidungen bleibt sich Wulff am Ende des Tages oder am frühen Morgen sich selbst verpflichtet. Doch interessiert ihn das ernsthaft? Ist ihm Eigenverantwortung, Moral, Anstand und Ehre wichtig? Stört es ihn wirklich, jeden Tag auf´s  Neue in den Lügenspiegel zu sehen? Wohl kaum.

In seiner exzellenten Studie zu „Macht und Narzissmus“ beschreibt der Sozialpsychologe Hans-Jürgen Wirth das Dilemma egozentrischer Machtausübung. Je mehr Machtfülle jemand auf sich vereint, desto angewiesener wird er zugleich auf andere. Wer das nicht aushält, weil er in seiner eingebildeten Grandiosität der „Droge Macht“ verfällt und daher immer mehr und mehr von diesem Stoff braucht, der missachtet in seiner Kontrollsucht andere, er überfährt sie und entgleist.

DER NARZISST

Narzisstische Personen sind gekennzeichnet durch einen Mangel an Einfühlungsvermögen und Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, was sie mit einem großartigen äußeren Erscheinungsbild zu kompensieren versuchen[7]. Häufig hängt das mit ihrem brüchigen Selbstwertgefühl zusammen. Die Goldene Regel „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu“ ist Narzissten fremd. Sie behandeln Mitmenschen so, wie sie selbst nicht behandelt werden möchten. Sie besitzen auch einen Blick für das Besondere, können leistungsstark (in Schule, Beruf, Hobby) sein und haben oft gepflegte und statusbewusste Umgangsformen. Neben Prädispositionierung ist das Elternhaus ein entscheidender Faktor für narzisstische Persönlichkeiten. Es finden sich überwiegend sehr unempathische, wenig akzeptierende Eltern, die das Kind nicht selten schon früh überfordern. So findet in der kindlichen Erziehung vor allem ein Verhalten Beachtung und Verstärkung, das - in gewisser Intoleranz gegenüber anderen - die eigenen Fähigkeiten und Wertigkeit betont und sie nach außen hin gut darstellt. Dabei muss das tatsächlich gezeigte Verhalten der Selbstpräsentation nicht annähernd entsprechen. Narzissten überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten und zerstören aus Neid, was begabtere Menschen aufgebaut haben. Wenn Narzissten eine leitende Funktion ausüben, leiden die Betroffenen sehr. Wenn möglich, entziehen sich Mitbetroffene ihrem Einfluss.
Maligner (bösartiger) Narzissmus kann als Zwischenstufe von narzisstischer und antisozialer Persönlichkeitsstörung angesehen werden. Als maligner Narzissmus wird die Kombination von narzisstischer Persönlichkeitsstruktur, antisozialen Verhaltensweisen mit intensiven krankhaften Aggressionen und eventuellen paranoiden Neigungen bezeichnet. Kennzeichnend sind krankhafte Grandiosität (Entwicklung eines nicht der Realität angemessenen Größenselbst oder Realitätsverlust) mit Herrschaftsanspruch innerhalb einer Gruppe, bis hin zu Sadismus und Hass. Im Unterschied zur antisozialen Persönlichkeitsstörung, die sich durch das völlige Fehlen von Verantwortungsgefühl, Gewissen und Sorge/Mitgefühl sich selbst und andere Menschen betreffend auszeichnet, sind beim malignen Narzissmus noch Über-Ich-Anteile (Gewissen) funktionsfähig, und es existiert auch ein Gefühl für Mitmenschen, wenn auch oft in ausbeuterischem Interesse.
Das kranke dranghafte Lügen, ohne Schuld- und Schamgefühle zu empfinden, zählt zu den Symptomen narzisstischer Persönlichkeitsstörungen. Der Narzisst lügt, um sich Zuwendung, Anerkennung und Geltung zu sichern oder seinen Willen durchzusetzen. Krankhafte Lügner nennt man „Pseudologen“
ANTISOZIALE PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG
Der große Manipulator

Psychopathen nutzen ihre Mitmenschen gewissenlos und manipulativ aus - viele Banker, Manager oder auch Heiratsschwindler passen in das Raster.

"Die pathologische Angstfreiheit des Psychopathen macht Lernprozesse schwer." Wer nicht in der Lage sei, aus Strafe zu lernen, sei auch schwer zu therapieren.
Sie klettern riskant und lernen nicht daraus - selbst wenn sie abstürzen, nennt Professor Sabine Herpertz, Direktorin der Klinik für Psychiatrie an der Uni Rostock, weitere Alarmzeichen.

Offiziell gilt die Psychopathie als Unterart der "Antisozialen Persönlichkeitsstörung".

Checkliste


1. Trickreich sprachgewandter Blender mit oberflächlichem Charme
2. Erheblich übersteigertes Selbstwertgefühl
3. Stimulationsbedürfnis (Erlebnis-hunger), ständige Langeweile
4. Pathologisches Lügen (Pseudologie)
5. Betrügerisch-manipulatives Verhalten
6. Mangel an Gewissensbissen oder Schuldbewusstsein
7.Oberflächliche Gefühle
8.Gefühlskälte, Mangel an Empathie
9.Parasitärer Lebensstil
10.Unzureichende Verhaltenskontrolle
11. Promiskuität
12. Frühe Verhaltensauffälligkeit
13. Fehlen von realistischen, langfristigen Zielen
14. Impulsivität
15. Verantwortungslosigkeit
16. Mangelnde Bereitschaft und Fähigkeit, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen
17. Viele kurzzeitige ehe(ähn)liche Beziehungen
18. Jugendkriminalität
19. Missachtung von Weisungen und Auflagen
20. Vielschichtige Kriminalität
Feine Unterschiede:
Psychopathen haben kein Gewissen, sind nicht in der Lage, sich in andere Menschen einzufühlen (fehlende Empathie), spüren keine Schuld und kennen keine Loyalität außer zu sich selbst. So definieren es Paul Babiak und Robert Hare in ihrem Buch "Menschenschinder oder Manager - Psychopathen bei der Arbeit" (Hanser 2007).
Soziopathie ist kein offizielles Krankheitsbild. Gemeint ist damit ein Verhalten, dass die Gesellschaft insgesamt als antisozial und kriminell betrachtet, die aber von bestimmten Subkulturen als normal und notwendig betrachtet werden. Soziopathen können ein normal entwickeltes Gewissen haben, fühlen Empathie, Schuld und Loyalität, aber ihr Sinn für Richtig oder Falsch basiert auf den Normen ihrer Subkultur. Viele Kriminelle können als Soziopathen bezeichnet werden.
Antisoziale Persönlichkeitsstörung ist ein Krankheitsbild, das laut US-Definition die Psychopathie einschließt.

Verwandte Themen u.a. auch: Borderline..., Burnout, Depressionen, Schizophrenie...

Ganz unabhängig von dem gesamten, auch sehr interessantem Psychogedöns finde ich persönlich jedoch die  "Freundschaft" des ehemaligen Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten Christian Wulff zu "Carsten Maschmeyer" mehr als PEINLICH und schwer ENTLARVEND!

Ausgerechnet einer der umstrittensten Finanzmakler Deutschlands - einer, der über seine Drückerkolonnen alten Menschen ab 60, 70 Jahren aufwärts noch "geschlossene Fonds" verkauft etc....ist einer der "besten Freunde" unseres "Bundespräsidenten"...

Mir kann keiner erzählen, dass Wulff NICHTS von alledem wusste. Mir kann auch keiner erzählen, am Wenigsten der Maschmeyer, dass in dieser Super-Männerfreundschaft niemals erwähnt wurde - bzw. drüber gesprochen wurde, dass Maschmeyer über 40.000 Euro in die PR- und Marketing-Kampagne des Wulff-Buches investiert bzw. gespendet hat...

Und was sollte das am Ende auch mit der von Wulff befürworteten Privatisierung der Rente (Riester/Rürup/Maschmeyer) zu tun haben? Nichts natürlich! ;-)))

Natürlich ist im Vergleich zu anderen Ministerpräsidenten wie z.B. Berlusconi etc. unser Christian ein kleines Lamm. Kein Bunga-Bunga, keine nachweisbaren Bestechungsgelder etc.

ABER:

Unser Bundespräsident Christian Wulff "WAR", "IST" und "WIRD" (vermutlich) für Glamour, Vergünstigungen und Verquickungen durch "entsprechende Kreise" verführbar und mehr als empfänglich sein... Immer noch... Er lernt eben nicht aus seinen "Fehlern"...

FAZIT:
Jeder Mensch kann und darf mal Fehler machen. Punkt. Der Unterschied ist: Bereut der Mensch seine/ seinen Fehler aufrichtig? Bietet er Transparenz? Bittet er öffentlich um Verzeihung und Entschuldigung? Oder Laviert er einfach im juristischen Sinne so lange drum herum, bis er entweder bestätigt wird oder ihm nur noch der Rücktritt bleibt?

Diesbezüglich ist auch das Posting von Kicky #91516 sehr informativ und aufschlussreich.

Wie man es auch dreht und wendet. Egal aus welcher persönlicher, sozialer oder politischer Sicht. Wulff bleibt ein wenig "suspekt".

Vor allem aber scheint er "verführbar" zu sein. Verführbar für Glamour, Geld, Image und Prestige. Für Vergünstigungen aller Art...Und das sowohl in der Vergangenheit, in der Gegenwart und wohl auch in der Zukunft...Und - dummerweise LERNT er auch nicht aus seinen Fehlern...Nein - er begeht täglich NEUE!...

Ach ja, bin relativ entspannt, wie sich das ganze "Wulff-Drama" am Ende auflöst - weil es am Ende doch relativ nebensächlich ist und von den wirklichen Problemen nur ablenkt...

In diesem Sinne
Kosto
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