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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.914,75 +0,04% Perf. seit Threadbeginn:   +373,94%
 
wawidu:

PQ # 87368

4
03.09.11 17:29
Im April d.J. hatte ich mal den Chart der Zink-Lagerbestände an der LME mit ein paar Anmerkungen gezeigt. Diesen habe ich nun aktualisiert. Die Entwicklung seit Anfang 2009 ist mE eine Anomalie. Zwischen Anfang und Ende 2009 stieg der Kassa-Preis für die Tonne Zink von rund 1000 USD auf rund 2500 USD. Hast du dafür vielleicht eine plausible Erklärung?
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 435872
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wawidu:

DAX-"Horror"-Chart

2
03.09.11 18:18
Zwischen Anfang September 1929 und Juli 1932 fand im Chart des DJIA die letzte große A-B-C-Korrektur statt. Die Preiskurve fiel von 385 auf 40 Punkte. Welle A endete bei 200, Welle B im April 1930 bei knapp unter 300. Welle C hatte eine Ausdehnung von rund 1,38 x A. Beim DAX unmöglich? Nun ja, C = A wäre auch schon schlimm genug. Das Problem ist jedoch, dass stark extendierten B-Wellen meist "übertriebene" C-Wellen folgen. Daran dass zwischen Ende 2007 und März 2009 eine Impulswelle down (fünf Unterwellen), also eine große Korrekturwelle A und dann bis Mai 2011 eine große Up-Korrekturwelle B vorlag, kann kein Zweifel bestehen.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 435874
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Platschquatsc.:

@wawidu #87376

3
03.09.11 18:30
nein
Ich hab mich nur mit deiner Aluthese beschäftigt und nicht mit deiner Zinkanomalie.
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Keno77:

@permanent # 367

4
03.09.11 19:27

 

Der USA Bären-Thread 11490998

 

Der USA Bären-Thread 11490998

 

Ja, das ist die die Frage!  Welcher Schein wird gelten?  Zerreist es zuvor die Währungsunion (= Dein Schein) oder wird die 1 - Milliarden - Banknote doch noch von der EZB kommen?

Hier als Vorab - Exemplar schon mal die 1 Million - Euro - Banknote mit dem symbolischen Händedruck auf der Rückseite (als Dankeschön der vielen EU - Staaten an die EZB für das großzügige Kaufprogramm bezüglich ihrer Staatsanleihen).

 

Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
Antworten
wawidu:

$SPXA200R

 
03.09.11 20:09
Beachtet in diesem Chart besonders die Bedeutung von MA34!
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Der USA Bären-Thread 435882
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wawidu:

keno # 87375 - US Konjunkturprogramm

2
03.09.11 20:46
Welch enormen Erfolg das große Konjunkturprogramm von 2009 zeitigte, kann selbst ein fast Blinder dem folgenden Chart entnehmen. ;-))
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 435885
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daiphong:

wawidu, ein Blinder sieht da

2
03.09.11 21:29
einen großen Trichter.
Wie weit das Konjunkturprogramm geholfen hat, sieht am am Chart selbst nicht.
Der Chart ist zum Thema komplett überflüssig.

Man unterschätze übrigens nicht, was in den USA richtig angesetzte Konjunkturprogramme bewirken könnten. Ob sie dazu allerdings in absehbarer Zeit politisch in der Lage sind, bezweifle ich.

"Dax-Horror-Chart":  
was soll das? Blödsinn. Kannst A auch x 3 nehmen. blödsinnige Charts gibts schon genug.
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wawidu:

Fed POMOs & Commercial Repos

 
03.09.11 21:32
sind die großen Refinanzierungsinstrumente für Unternehmen (speziell Banken). Zwischen Juli 2005 und Juli 2011 hat sich deren Volumen fast verdreifacht.
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 435894
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wawidu:

daiphong # 87382

6
03.09.11 22:33
Mein Kommentar zum XLY-Chart ist mit einem augenzwinkernden Smiley versehen!

"Man unterschätze übrigens nicht, was in den USA richtig angesetzte Konjunkturprogramme bewirken könnten. Ob sie dazu allerdings in absehbarer Zeit politisch in der Lage sind, bezweifle ich."

Es geht doch nicht darum, ob die USA politisch dazu in der Lage sind, sondern ob sie fiskalisch dazu in der Lage sind. Die USA weisen aktuell eine höhere Staatsverschuldung in Relation zum GDP als am Ende des 2. Weltkriegs auf, wobei zu beachten ist, dass auch das GDP während des Krieges erheblich angestiegen war! Des weiteren ist die Verschuldung der Unternehmen und der privaten Haushalte aktuell weitaus größer als Ende des 2. Weltkriegs. Die volkswirtschaftliche Gesamtverschuldung dürfte nach meiner Berechnung in Relation zum GDP aktuell etwa bei 450 % liegen. Vor diesem Hintergrund kann man einfach keine große Konjunkturpakete mehr schnüren. Das wäre in etwa so, als wolle ein kleines Unternehmen, dessen Bilanz hochgradig negativ ist, sich mit einer Millionen-Anleihe mit einem Zinssatz von 6 % oder höher sanieren. Ich weiß, wovon ich rede: Heute habe ich mich mal als Interessent für eine bis 2016 laufende 6%-Anleihe der im Tecdax gelisteten Solar Millenium AG mit den Fundamentals dieses Unternehmens beschäftigt. Ich werde meine Finger davon lassen.
Der USA Bären-Thread 435908
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KuK Hofmarsc.:

daiphong

5
04.09.11 01:26
"Dax-Horror-Chart":  
was soll das? Blödsinn. Kannst A auch x 3 nehmen. blödsinnige Charts gibts schon genug. "

1. In einem Forum, das von der Vielfalt der Mitglieder lebt, sehe ich als grundsätzlich kontraproduktiv und anstrengend an, solche Aussagen zu lesen. Würde jeder Leser über jedes posting, mit dem er inhaltlich nicht einverstanden ist, derartige Kommentare abgeben, könnt AL das ganze hier binnen 1 Tages dichtmachen.
2. "Blödsinn" ist, will man schon zwanghaft kritisieren, ein durchaus ausbaufähiges Argument.
3. gibt es hier durchaus Mitglieder (wie Zb mich), die Interesse an solchen Charts haben.
4. Bei Desinteresse an solchen Charts empfehle ich dir das kleine Rad an der deiner Maus nach unten zu drehen. Es muss nicht alles jeden interessieren. Im Gegensatz zu dieser Möglichkeit konnte ich leider nicht auf den ersten Blick dein posting als komplett überflüssig erkennen, weil ich erst den Text lesen musste.
5. Ist es fachlicher nonsense, in einem posting, das sich ausschließlich mit möglichen Fibo-Projectionen beschäftigt, zu schreiben,  ""Kannst A auch x 3 nehmen", da der Faktor 3 hier, wie du sicher weißt, keine Rolle spielt.
6.  Wärs interessant, ob du solch einen Kommentar auch 2002 abgegeben hättest (oder hast).
7. Erlaub ich mir diesen Kommentar, weil es durchaus auch ich hätte sein können, der die angegebenen Fibo-Kursziele erwähnt.
(Verkleinert auf 33%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 435924
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Anti Lemming:

FTD zur Lage in Griechenland

4
04.09.11 08:01

www.ftd.de/politik/konjunktur/...-an-den-abgrund/60099658.html

03.09.2011, 18:31
Schuldendebakel
Griechenland rückt näher an den Abgrund

Die Lage in Griechenland wird immer dramatischer. Zentralbankchef George Provopoulos kritisiert die Regierung scharf, weil sie mit ihren Reformen zu zögerlich sei. Zudem gibt es Gegenwind für Eurobonds: Die Ratingagentur S&P sagt, sie würde diese als Ramsch bewerten. [Ist DAS die "Politik des starken Dollar" - orchestriert von US-Rating-Agenturen? A.L.] von Frank Bremser


Die Situation des griechischen Bankensektors ist schlechter als bislang gedacht. Der Chef der griechischen Zentralbank George Provopoulos sagte am Samstag, sein Haus habe im August einigen Instituten des Landes erneut Nothilfen bereit gestellt. "Seit Beginn der Krise stützt die Bank of Greece den Bankensektor mit Liquidität. Das haben wir auch im August getan", sagte Provopoulos der Zeitung "Kathimerini". Er sagte zudem, dass einige Geldhäuser nach dem angestrebten Anleihetausch ihre Kapitaldeckung massiv erhöhen müssten. Kritik übte er an der griechischen Regierung: Die Rezession wäre deutlich milder ausgefallen, wenn diese die Reformen entschlossener und schneller durchgesetzt hätte.

Unterdessen hat der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou versprochen, den Reformkurs seiner Regierung trotz Widerstands im Land fortzusetzen. Gleichzeitig erteilte er Spekulationen über eine vorgezogene Wahl eine Absage. Sie würde wie geplant 2013 stattfinden, sagte Papandreou am Samstag anlässlich einer Konferenz zum 37. Jahrestag der Gründung der sozialistischen Partei.

Der Regierungschef sagte, seine Regierung werde ihren Teil (wieso nicht alles? - A.L.) zur Reparatur des griechischen Staatshaushalts beitragen. Gleichzeitig forderte er aber auch eine koordinierte Steuerpolitik auf europäischem Niveau und attackierte das internationale Finanzsystem, das "außer Kontrolle" sei.

Zuvor hatte bereits die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) für Aufregung gesorgt: Ein Unternehmensvertreter sagte, man würde gemeinsame Anleihen der Euro-Staaten mit dem Rating des schwächsten Mitgliedslandes bewerten. "Wenn wir einen Eurobond haben, bei dem Deutschland 27 Prozent garantiert, Frankreich 20 und Griechenland zwei Prozent, dann läge das Rating des Eurobonds bei 'CC', was der Kreditwürdigkeit Griechenlands entspricht", sagte der Leiter des Länderbereichs Europa bei S&P, Moritz Krämer, am Samstag auf dem europäischen Forum in Alpbach.

Dies sei der Fall, wenn es eine gemeinsame Garantie und keine einzelne Gewährleistung der Mitgliedsländer gebe. "Vielleicht könnte dies auf eine andere Art strukturiert werden", schlug Krämer vor und betonte zugleich, S&P führe derzeit keine Gespräche mit der Europäischen Union. "Es ist nicht unsere Aufgabe, bei der Strukturierung oder Beratung zu helfen."

Krämer sagte weiter, er habe die Idee von Euro-Anleihen so verstanden, dass sie sich an den deutschen Jumbo-Pfandbriefen orientierten. [Jumbo = Elefant im griech. Porzellanladen - A.L.] Pfandbriefe gelten als besonders sicher und spielen bei der Refinanzierung der Banken in Europa eine wichtige Rolle. Bei den deutschen Jumbo-Pfandbriefen gehen Bundesländer zusammen, um Schuldverschreibungen zu emittieren, wobei sie jeweils für ihren eigenen Anteil die Garantie übernehmen.

Die Diskussion über Gemeinschaftsanleihen in der Euro-Zone dauert seit langem an. Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt Eurobonds ab und begründet dies damit, dass gemeinsame Anleihen nicht zu einer Verbesserung der Haushaltsdisziplin führten. Italien hingegen wirbt für eine gemeinsame Aufnahme von Staatsschulden [der neue EZB-Präs. Draghihihi wird es schon richten] - , was wohl zu einem mittleren Zinsniveau für alle Euro-Länder führen würde. Auch Griechenland hat bereits für Eurobonds geworben.

Deutsche Politiker warnten die Griechen davor, den Reformprozess schleifen zu lassen. Der Abbruch der Gespräche mit den Geberinstitutionen Internationaler Währungsfonds, Europäischer Union und Europäischer Zentralbank sei ein schwerer Rückschlag. Die Troika hatte am Freitag ihre Prüfung der griechischen Sparbemühungen in Athen ausgesetzt und war abgereist. Grund sind offenbar unterschiedliche Auffassungen über die Fortschritte des Landes bei der Umsetzung des Sparprogramms. Griechenland hat Probleme, die anvisierten Ziele zu erreichen. Die Prüfung durch die Troika ist Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Kredittranche für Griechenland von 8 Mrd. Euro, die Ende September ansteht.

Finanzministers Evangelos Venizelos hatte eingestehen müssen, dass das Defizitziel verfehlt werde. Das Haushaltsminus beläuft sich nach Angaben eines Regierungsvertreters 2011 auf 8,1 bis 8,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Ursprünglich waren 7,6 Prozent. geplant.

Noch harscher wurde der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler, über dessen Klage gegen die Griechenlandhilfe am Mittwoch das Bundesverfassungsgericht verhandelt. Er forderte eine "Wiederherstellung der Vertragstreue" im Euro-Raum. Gauweiler kritisierte in der "Welt am Sonntag", dass "immer neue kontinentale Verschuldungsförderungsprogramme" aufgelegt würden. Sie seien so gestaltet, dass das bereits hoch verschuldete Deutschland seinen Schuldenrahmen erhöhe, damit noch mehr verschuldete Staaten weiter Schulden machen könnten.

Gauweiler legte Griechenland eine Staatsinsolvenz nahe.
Die jetzige Politik laufe darauf hinaus, "25 oder 30 weltweit tätige Investmentbanken und ihre wahnwitzigen Geschäfte" zu stützen.

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Keno77:

Fragwürdige Statements eines ....

2
04.09.11 08:36
.... Nobelpreisträgers zur EURO - Krise in der FAZ. (Persönliche Anmekrungen in Klammern).

www.faz.net/artikel/C30638/...uro-haelt-viel-aus-30496577.html


1. was muss man also tun?

Die (EU-) Länder müssen ihre Haushalte anpassen, Geld sparen und sie müssen endlich die Verantwortung für ihre Schulden übernehmen. Dazu muss Griechenland ein Pfand bereitstellen ...  Griechenland ist sehr wertvoll, über Korfu zum Beispiel würden sich die Deutschen sicher freuen. Und dann müsste Griechenland höhere Steuern verlangen.

(Wie ist das gemeint? – Griechenland soll auf seine Inseln Grundschulden / Hypotheken als Sicherheit für EU – Kredite bestellen, Teile seines Territoriums also verpfänden mit der Folge, dass im Fall der Zahlungsunfähigkeit griechisches Staatsterritorium zugunsten anderer EU - Staaten (z. B. Deutschland) verloren geht?)



2. Sind Währungsunionen nicht einfach ein großes Problem, wenn die Wirtschaft zu unterschiedlich ist?

Nicht die festen Wechselkurse sind das Problem, sondern die flexiblen: Die Kurse schwanken heute viel zu stark, weil zu viel spekuliert wird. Es waren solche Schwankungen, die die Krise ausgelöst haben.

Es wäre schon mal ein Schritt, wenn es für den Kurs von Dollar und Euro eine Zone gäbe, aus der die Notenbanken ihn nicht ausbrechen lassen.

(Die Euro – Krise wurde also durch Spekulationen auf den Euro – Dollar ausgelöst?  Nicht durch die massiven Verschuldungs- und Zahlungsproblem einzelner EU-Mitgliedsstaaten?

Kennt der Mann die Lehren aus dem Scheitern von Bretton Woods nicht?  Da mag es viele Ursachen geben. Es daran erinnert, dass  auch das Fix – Kurssystem von Bretton Woods iu. a. an Spekulationen zerbrochen ist. Vgl. etwa die massiven Spekulationswellen gegen das Pfund in den 60er Jahren, die britischen Währungsreserven brachen drastisch ein!)


3) Langfristig sollten Euro, Dollar und chinesischer Yuan aneinander gekoppelt werden. Ungleichgewichte entstehen nicht durch fixe Wechselkurse. Die entstehen dadurch, dass manche Länder mehr Geld ausgeben, als sie haben. Und weil ihnen jemand diese Ausgaben finanziert.

(So einfach soll das sein:  einfach nur Haushaltsdiszplin wahren und feste Wechselkurs funktionieren? Zahlungsbilanzungleichgewichte, Exportüberschüsse, politische Unruhen ….. sollen keine Rolle spielen?)
Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
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Malko07:

#87387: Wie sollen

7
04.09.11 09:22
Ungleichgewichte entstehen wenn sie keiner finanziert?

Wäre die US-Verschuldung möglich gewesen wenn das Ausland sie nicht finanziert hätte? Hätte Japan und China z.B. die US-Schulden nicht finanziert, hätten sie auch nicht so viel in die USA verkaufen können. Der Handel wäre also nicht so weit auseinander gelaufen.

Die Praxis zeigt, dass sogenannte freie Devisenmärkte uns nicht gegen Ungleichgewichte schützen. Wie alle Märkte reagieren sie zu spät und dann extrem. Würden sie regulierend wirken, müssten sie schon sehr frühzeitig reagieren. Dem steht aber die Meinung und das Streben der Marktteilnehmer entgegen.

Hätten wir absolut freie und unkontrollierte Märkte, würden die Starken die Schwachen so schnell überrollen, dass es zum Zusammenbruch käme. Der Traum von Marx würde in Erfüllung gehen.

Wir haben und hatten schon immer teilregulierte Märkte. Und die Festlegung von Art und Umfang war und ist immer schon ein Kampf um den eigenen Vorteil. Werden die Vorteile partiell zu massiv und zu einseitig kommt es zu Krisen, manchmal zum Zusammenbruch. Die Regulierung muss, um das zu verhindern, eben rechtzeitig geändert werden. Das sind ganz praktische Fragen und haben mit ideologischem Brimborium nichts zu tun. Und da kann es absolut sinnvoll sein eine Zeit lang regulierte Devisenmärkte zu haben. Besser auf jeden Fall wie der heutige Zustand. Freie Devisenmärkte haben wir nämlich nicht. Wir haben nur massiv manipulierte Devisenmärkte welche zu einer riesigen Spekulationsblase geführt haben, die uns täglich in den Abgrund reißen kann.
Antworten
Malko07:

#87387: Zu den Sicherheiten

8
04.09.11 09:31
Wieso sollten Staaten, welche externe Hilfen brauchen, keine Sicherheiten stellen? Es wäre eine äußerst wirksame pädagogische Maßnahme wenn wir dies einführen würden. Wieso sollte die Akropolis nicht als Sicherheit genommen werden und dann, im Falle eines Falles, an eine Hamburgerbude verkauft werden? Wieso sollten Auslandsschulden nicht mit "privatem" Grundvermögen gesichert werden? Dann würde den Bürgern schnell klar werden, dass der Staat über dem Einzelnen steht und es doch nicht so schlecht ist, dass der Einzelne seine Steuern zahlt.
Antworten
daiphong:

vereehrter KuK,

 
04.09.11 09:39
ein nicht inflationsbereinigter Langfristchart suggeriert völlig falsche Fibo-Werte und Abwärtspotentiale. Ein Vergleich mit 1929ff müsste den Vorlauf zumindest mit einschließen.
Wenn der Vergleich denn überhaupt als Szenario legitimiert ist.
Und wenn die Börsen sehr tief fallen, an Fibonaccio jedenfalls würde es nicht liegen.
Der würde dafür keine Maße vorgeben, zur "Errechnung" künftiger Kurse nichts beitragen.
Antworten
Keno77:

@malko 87389

5
04.09.11 09:55
Dein Tenor scheint einfach nur „Anti“ zu sein – egal was man hier postet.

Was Dein Problem mit den“ Sicherheiten“ betrifft, so kann man sicherlich nicht überall ein Primat zivilrechtlicher Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gelten lassen.

Nach meiner Auffassung kann es ausschließlich nur Angelegenheit des Volkes sein über seine Staatszugehörig zu entscheiden und nicht irgendwelche Gläubiger.

Deine Vision zu Ende gedacht würde bei mir Panik verursachen. Meistbietende bei Zwangsversteigerungen  wären im Falle von Staatsgebieten i. d. R. nicht die von Dir genannten „Hamburgerbuden“. Es gibt auch sehr reiche despotische Staaten, die nicht zimperlich wären, ihr brutales und korruptes Unterdrückungssystem auch auf andere Teile dieser Welten auszubreiten. Menschen, die keine andere Lebensweise kennen als eine freiheitliche, fänden sich plötzlich in einer Diktatur wieder.

Es gibt andere Möglichkeiten das Verschuldungsproblem zu lösen.
Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
Antworten
Anti Lemming:

Haftung der Griechen bei Verzug

4
04.09.11 12:00

Eine Haftung der Griechen durch Abtretung werthaltiger Substanz (Firmen, Staatseigentum, Inseln, Territorien) im Verzugsfalle wäre ein sehr viel wirkungsvolleres Disziplinierungs-Konzept als bloße Ermahnungen, sich an vage Neuverschuldungskriterien (die D und F selber brachen) zu halten, gepaart mit ebenso vagen (und letztlich nur verschleppenden) Versprechungen der Griechen, diese fristgerecht umzusetzen.

Die Griechen zelebrieren bereits den heute auch von Garion monierten "kecken" Erpresser-Status. Tenor: Die Eurozone habe "selber Schuld", dass sie so viel Geld an die Griechen verliehen habe.

Eine solche Haltung impliziert zweierlei: 

- 1. "Wir sind daran im Prinzip unschuldig", und

- 2. "Es ist nur rechtens, wenn unsere Schulden nun von der Eurozonen-Gemeinschaft beglichen werden.

Im Artikel in # 386 hatte ich mit über die rot hervorgehobene Formulierung geärgert:

"Der (griech.) Regierungschef sagte, seine Regierung werde ihren Teil (wieso nicht alles? - A.L.) zur Reparatur des griechischen Staatshaushalts beitragen."

Durch obige Verpfändungs- und Abtretungsvereinbarungen (z. B. drohender Verlust von Kreta als Entschädigung für verpulverte 100-Milliarden-Kredite) käme in der Tat, wie Malko anmerkt, eine verbessertes Problembewusstsein bei den Griechen in Gang. Sie würden merken: Die Rest-EU toleriert nicht, dass wir auf ihre Kosten für lau leben, und lässt sich - ungeachtet der brennenden EU-Bankenprobleme - nicht zum "Zahlungs-Narren" halten. Es sieht vielmehr so aus, dass wir hier unsere eigene Substanz verballern.

Unter diesen Prämissen würden die Griechen die dringend angemahnten Reformen weitaus zügiger umsetzen und nicht im "Berlusconi-Stil" zu verschleppen versuchen.

Papa Procrastinou würde zu Papa Acceleradou.

Antworten
permanent:

Der Euro steuert auf den Eisberg zu

5
04.09.11 12:20

Der globale Abschwung seit Mitte 2011 vermischt sich mit der Schuldenkrise in Europa zu einem giftigen Cocktail. Die griechische Wirtschaft droht nach 2010 und 2011 ein drittes Jahr um rund fünf Prozent zu schrumpfen. Auch Portugal gleitet tiefer in die Krise, Spanien und Italien stecken ebenfalls in der Rezession.

Die Wirklichkeit hat somit alle Sparpläne außer Kraft gesetzt. Griechenlands Haushaltsdefizit droht 2012 die Marke von zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu übersteigen, statt wie versprochen auf fünf Prozent zu sinken. Die Inspektoren des Internationalen Währungsfonds, die regelmäßig Athens Sparfortschritte kontrollieren, drohen, die nächsten Hilfskredite zu blockieren. Die Zinsen zehnjähriger Griechen-Anleihen sind gegenüber Mitte 2011 um sieben Prozentpunkte auf 25 Prozent gestiegen.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...-zu/4569202.html

Antworten
permanent:

China Das Ende des Wachstums?

10
04.09.11 12:24

Wellenreiter-Kolumne vom 3. September 2011
China – Das Ende des Wachstums?

Europa und die USA wetteifern um den Titel „Hauptgefährder der Weltwirtschaft“. Europa hat bisher keine Antwort auf die Schuldenkrise gefunden. Die europäische Bankenlandschaft steht vor massiven Problemen. Eine gefühlte Rezession beherrscht die USA. Die gefühlte Rezession schickt sich an, in eine offizielle Rezession umzuschlagen. Auch hier scheinen die Banken den Abschreibungsbedarf nicht in vollem Maße gekennzeichnet zu haben.

Auf dem ersten Blick  erscheint das Ansinnen schizophren, China mit in den Kreis der „Gefährder der Weltwirtschaft“ aufnehmen zu wollen. Immerhin verfügt das Land über Devisenreserven von drei Billionen US-Dollar. Zudem gilt: Seitdem der wirtschaftliche Öffnungsprozess Chinas im Jahr 1978 begann, liegt das durchschnittliche jährliche reale BIP-Wachstum bei etwa 8 Prozent. Werte unter 5 Prozent wurden lediglich 1989 und 1990 notiert.

In dieser Serie liegt bereits der erste Stolperstein. Nach mehr als 30 Jahren kontinuierlichem Wachstums steigt statistisch die Wahrscheinlichkeit für Rückschläge.

Ein zweiter Punkt betrifft die chinesische Zinsstruktur. Eine inverse Zinsstruktur zeigte in der Vergangenheit für die USA, aber auch für andere Staaten eine Rezession an. Da die 10jährigen chinesischen Staatsanleihen bei 4,09% liegen, die 2jährigen inzwischen auf 3,88% gestiegen sind, beträgt die Differenz zugunsten des langen Endes lediglich noch 0,20 Prozentpunkte (nächster Chart).

 Der USA Bären-Thread 11497235

Stiege der Zinssatz 2jähriger chinesischer Staatsanleihen über die Rendite 10jähriger chinesischer Staatsanleihen, so läge eine inverse Zinsstruktur vor (die blaue Null-Linie auf dem obigen Chart wäre unterschritten). Eine Rezession würde angezeigt werden. In China wird – im Gegensatz zu den USA - keine Nullzinspolitik gefahren. Deshalb dürfte die Zinsstrukturkurve als Vorhersageinstrument funktionieren.

Der dritte Stolperstein ist die hohe Inflationsrate. Für den Juli 2011 wurde ein offizieller Wert von 6,5 Prozent ausgewiesen. Das entspricht einem ein Drei-Jahres-Hoch. Die Preise für Nahrungsmittel stiegen sogar um 14,8% gegenüber dem Vorjahresmonat.

Stellvertretend für den Anstieg der Nahrungsmittelpreise lässt sich die Entwicklung des Reispreises (US-Future) aufzeigen.

 Der USA Bären-Thread 11497235

Zwar liegt das Hoch von 2008 noch nicht in greifbarer Nähe, aber der Anstieg scheint sich zu beschleunigen. Auch die Preise für Getreidesorten wie Weizen, Mais oder Sojabohnen zeigen ebenfalls einen Aufwärtstrend.

Und viertens zeigt der chinesische Leitindex Shanghai Composite Index nach dem „Bull Run“ von 2005 bis 2007 längerfristige Verdauungsprobleme an. Das aktuelle Verlaufshoch stammt aus dem Jahr 2009. Zudem wurde eine wichtige charttechnische Aufwärtstrendlinie (blau) nach unten durchbrochen.

Der USA Bären-Thread 11497235

Fazit: China gerät in die Gefahr, von steigenden Inflationsraten und einer immer flacher werdenden Zinsstruktur in die Zange genommen zu werden. Steigende Preise reduzieren das reale BIP-Wachstum. Weder eine Markt- noch eine Planwirtschaft konnte bisher derartige Gesetzmäßigkeiten ausschalten. Der chinesische Leitaktienindex deutet ebenfalls schwierige Zeiten für China an und bestätigt das gezeichnete Bild. Eine Wachstumsverlangsamung bzw. –unterbrechung wäre nach einer derart langen Wachstumsphase nur natürlich. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzmärkte in unserer handelstäglichen Frühausgabe.

Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest

Antworten
Kicky:

Griechenland pleite vor März meint IMF-Beamter

7
04.09.11 13:43
online.wsj.com/article/...tml?mod=WSJEurope_hpp_LEFTTopStories

ein IMF Beamter erwartet,dass Griechenland  definitiv noch vor März vielleicht schon dieses Jahr einen harten Default erleiden wird.Die Chancen für einen weiteren Bailout sind dünn

.....Greece has negotiated a further official rescue package of more than €100 billion, meant to tide it through 2014, which has yet to be formally agreed by lenders.

"I expect a hard default definitely before March, maybe this year, and it could come with this program review," said a senior IMF economist who is keeping close tabs on the situation. "The chances for a second program are slim."

Failure of Greece to meet its targets, growing reluctance by some euro members to continue lending and the fact that private-sector participation in a second bailout won't significantly alter Greece's debt profile are the primary factors, the IMF official said.

Besides projected fiscal deficits widening far beyond the IMF/EU program allows, Greece has failed to reach its targets on raising revenue through privatization of state assets, and even neglected to achieve simple bureaucratic requirements, according to people familiar with the matter....

The Greek government is worried about a debt trap. It believes it is missing its budget-deficit targets mainly because the economy is weaker than expected.

Mr. Venizelos said the Greek economy will shrink by 5% this year, against a previously forecast 3.9% contraction. More spending cuts, the government fears, will weaken the economy further and thereby increase the burden of paying off debt.
Antworten
Kicky:

USB und CSFB werden als erste kippen?

5
04.09.11 13:49
und Libor steigt seit 28 Tagen

Alas, a Greek departure from the Eurozone, which now seems inevitable, will have a major impact on Europe's financial institutions. This is, however, not news to the market, which over the past few days, has sent not only the Libor-OIS spread to 70.6 bps (up 5bps overnight), or its widest level since April 2009, but has pushed Libor higher for 28 consecutive days - the longest stretch sine 2005, to its highest since August 19, 2010. Furthermore, the spread between the minimum and maximum 3 month USD Libor as self-reported to the British Banker Association, has hit a 2011 wide.
s.chart
So is the worst bank some derelict husk of toxic assets like Barclays and RBS? Yes... RBS is certainly #2 in the top three highest reported Libors, or institutions that find it most difficult to procure USD funding. So who are the other two most troubled banks: SocGen? BNP? Bank of America? Nope...
CSFB and UBS. It appears that in a parody of Biblical allegory, the first shall indeed be last, as what was once a bastion of liquidity and solvency, Switzerland and its indomitable banks, is the first to topple should Greece finally be kicked out.

And should the two biggest Swiss indeed banks go out with either a bang or a whimper, then, well, all bets are off.
www.zerohedge.com/news/...ial-i-expect-hard-greek-default-year
Antworten
KuK Hofmarsc.:

kicky

4
04.09.11 13:58
Geraten die Schweizer Banken in Schieflage (oder zumindest in medienwirksame "Schieflage"), muss wenigstens nicht die SNB nicht mehr intervenieren, dann hat sich das Wechselkursproblem von alleine erübrigt ...
Antworten
Anti Lemming:

# 396

3
04.09.11 14:11
Bei UBS geht mir auch diese ewige Schleichwerbung mit den Sticks/Stiften auf den Keks:

www.amazon.de/UBS-Stick-Star-Wars-USB-2-0/...138140&sr=8-1
Antworten
Anti Lemming:

...denn das nimmt teils perverse Formen an

5
04.09.11 14:14
Der USA Bären-Thread 435988
Antworten
KuK Hofmarsc.:

griechenland

11
04.09.11 15:00
Den Griechen wird gerne der "Erpresser"-Mantel umgehängt.
Lässt man hiermal "europäisches Denken" und Moral aussen vor, ist es nun mal so, dass sich die großen Gläubiger mit ihren to big to fail Banken selbst in eine spieltheoretisch unbequeme Ausgangslage manövriert haben. Es sein den Griechen, nunmal rein sachlich gesehen, angesichts ihrer prikären Lage durchaus zuzugestehen, ihre wenigen Möglichkeiten auch auszuspielen.

Weiters gibt es bei Kreditverhandlungen nunmal die Möglichkeit, unbesicherte und besicherte Kredite anzubieten. Normal liegt ein Angebot des Gläubigers vor, der Schuldner kann es annehmen oder auch nicht. Und auch hier herrscht nunmal keine normale Verhandlungssituation vor, da den Griechen ja politisch nicht die Möglichkeit eingeräumt wird, auf einen besicherten Kredit zu verzichten und Pleite zu gehen.
Wieso also, aus spieltheoretischer Sicht, sollten die Griechen so dumm sein, und ihre Infrastruktur oder gar staatliche Territorien verpfänden, wenn ihnen andererseits sowieso signalisiert wird, dass sie unter keine Umständen ausfallen dürfen?

Ich werte das ganze nicht. Aber der Vorteil liegt nunmal bei den Griechen, und das nur aufgrund unerzwungener Eigenfehler der Gläubiger. Schlecht gemacht, Pecht gehabt, Commerzbank-Deutschland und SocGen-Frankreich.

Davon abgesehen, sollte man bei der Diskussion um Collateral schon noch mit genug Feingefühl hantieren, ob den Unterschied zwischen Gold oder Infrastruktur/Industrie und staatlichen Territorien zu betonen. Viel Spass an deutsche Gläubiger, sollte ein default mit Verpfändung von zb Korfu schlagend werden. Ich hoffe es für die Griechen, dass sie in so einer Situation das entsprechende Feingefühl vermissen lassen, und der neuen "Territorialmacht" zeigen, wo der Unterschied zwischen der pysischen Macht des Volkes und der Macht einer korrupten, "demokratisch" legitimierten Volksvertretung liegt.
Aber bitteschön, wenn man bewusst polisch soziale Unruhen herbeiführen will, dann viel Spass mit der Verpfändung staatlicher Territorien.
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