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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Commerzbank AG

Strategie Hebel
Steigender Commerzbank AG-Kurs 4,97 9,99 15,73
Fallender Commerzbank AG-Kurs 5,03 10,10 14,59
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK7UR40 , DE000VH7HFV0 , DE000VH9NYB7 , DE000VH0XEZ6 , DE000VH10CL8 , DE000VJ2DAU1 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Kicky:

Mehrbelastung durch Eurobonds in Milliardenhöhe

6
20.08.11 20:38
Das Bundesfinanzministerium rechnet bei einer Einführung von Euro-Bonds mit Mehrbelastungen in Milliardenhöhe. Laut einem Spiegel-Bericht befürchten die Experten von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) im ersten Jahr höhere Belastungen für den Bundeshalt von bis zu 2,5 Milliarden Euro, die durch höhere Zinskosten entstehen würden. Im zweiten Jahr wären die Kosten bereits doppelt so hoch. Im zehnten Jahr würde die Mehrbelastung zwischen 20 und 25 Milliarden Euro liegen, heißt es....
Das Finanzministerium geht dem Spiegel zufolge davon aus, dass die Zinsen für Euro-Bonds rund 0,8 Prozentpunkte höher als für Bundesanleihen liegen würden. In ähnlicher Größenordnung liegt der Aufschlag auf die Anleihen, die die EU-Kommission derzeit verkauft, um ihren Anteil am Euro-Rettungsschirm zu finanzieren, über dem deutschen Zinsniveau.

Die Kalkulation des Finanzministeriums liegt damit aber deutlich unter der des Ifo-Instituts. Am Mittwoch hatte das Wirtschaftsforschungsinstitut vorgerechnet, Deutschland drohten durch Euro-Bonds jährliche Mehrkosten von 47 Milliarden Euro....

www.sueddeutsche.de/geld/...chland-milliarden-kosten-1.1133222

da fragt man sich aber doch,ob der Gedanke ,dass man das mal für 2-3 Jahre übernimmt ,nicht doch zu einer vorübergehenden Lösung führen könnte und ob der Markt das nicht so erzwingen wird
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DOOMSTER:

daiphong

7
20.08.11 20:46

Das sind keineswegs surreale Ansichten, die Umschreibung wäre eher funktionierende freie Marktwirtschaft oder Kapitalismus "light".

Und das kann man mit simplen 4 Worten Zusammenfassen "u fail, u lose".

Was die jetzt Aufziehen wollen ist keines davon, sondern Sozialismus in feinster Hochkultur und wir wissen alle das dieses nicht funktioniert hat, funktionieren wird oder funktionieren kann.

Anstatt z.B. mit banalen Mitteln einfach Investmentbanken von der eigentlichen Funktion einer Geschäftsbank zu trennen, werden Milliarden oder mittlerweile eher Billionen  in solch "Vehikel" gepumpt um diese u.a. grossen Derivate Emis (m.M. die treffendere Umschreibung wäre eher "Casinobetreiber") in Europa am Zocken zu halten.

Welchen real wirtschaftlichen Nutzen hat das gleich noch?

Oder gar welchen tollen Nutzen bringt es das die Banken Fake Gewinne ausweisen, wo doch eh jedem bekannt ist das es Ausserbilanziell doch ganz anders ausschauen dürfte und dieses lediglich dazu dient Milliarden Boni an das Management  zu transferieren.

Warum bekommt wohl die EZB die Banken nicht mehr dazu sich untereinander Geld zu Leihen, tja eben darum.

Alles was man mit jetzigen Handlungen verursacht ist Malinvestments noch mehr zu Pushen, man kann das sehr schön am Beispiel der Solarindustire erklären, da wurde hirnlos Subventioniert und am Ende sieht man ja was nun passiert, es Verabschiedet sich eine Sonnenbude nach der anderen.

Und was lernen wir daraus, das der Markt eben aus Angebot und Nachfrage besteht und nicht aus gefixten Wünschen wie die FED oder EZB meint kreieren zu können.

Die können die Zinsen Manipulieren wie sie wollen, ändert aber unterm Strich nichts dran das

a) keine Bank zu diesen Tarifen irgendwas Verleiht

b) einfach keine Nachfrage besteht

Oh da wären ja schon gleich 100% der Variablen negiert, welche man für einen freien Markt bräuchte.

Antworten
wawidu:

platschquatsch # 86769

2
20.08.11 20:47
Die Annahme einer SKS-Formation, egal ob normal oder invers, mit einer solchen "Kopf-Dimension" halte ich - sorry - für völlig "meschugge". Deinen Chart habe ich gründlich überarbeitet. Mein Fazit: Vergiss die "inverse SKS"!
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 431832
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Platschquatsc.:

@daiphong

 
20.08.11 20:48
Was sind denn pfiffige Charrts?

Wenn du auf den grünen Kanal anspielst der ist tatsächlich unwichtig. Nur hatte ich keine Lust den erst zu löschen bevor ich den Chart poste.
Es zeigt aber das du dein Intessse anscheinend auf das unwichtigste richtest wie dein Beispiel zeigt.
Was nun die Wahrscheinlichkeit angeht ergibt sich die u.a. aus Kursmustern und wenn du da eben nichts ablesen kannst was solls.
Wawidu muß mit seiner Aussage übrigens zwangläufig richtig liegen wenn sowas wie in den letzten Wochen passiert.
Und was nun mein Timing anbelangt kann ich damit leben wenn du es mir absprichst.
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Kicky:

aus dem Kommentar der FTD

3
20.08.11 20:48
von einem dessen Namen man aus juristischen Gründen nicht nennen darf LOL
.......
Europäische Anleihen würden helfen
....Wie das geht, lässt sich aus den vergangenen zwei Wochen lernen. Etwa daraus, dass die Zinsen auf Amerikas Staatsanleihen trotz viel größerer Schuldenprobleme sinken - weil in Paniksituationen einfach die Größe des Marktes beruhigt. Oder daraus, dass Europas Zentralbank angefangen hat, italienische wie spanische Staatsanleihen zu kaufen, was deutsche Gemüter erhitzt, aber Spekulation wie Panik gestoppt hat. Siehe da: Die Zinsen sinken, was Frau Merkel auf Tausend Gipfeln nicht hinkriegte.
Aus der US-Erfahrung lässt sich erahnen, wie gut es gegen die Krise helfen würde, einen ähnlich großen Anleihemarkt in Europa zu schaffen. Da wären die bösen Eurobonds im Zweifel gar nicht höher verzinst als deutsche. Just do it, Miss Merkel. Die jüngste EZB-Erfahrung zeigt derweil, dass in Notfällen auch mal die Notenbank Macht demonstrieren muss. Die Mittel hat sie. Und sie kann das Geld auch anderswo wieder abziehen, um keine Inflation zu riskieren.
Dann ließe sich auch der Merkel-Abschwung noch verhindern.
www.ftd.de/politik/konjunktur/
Antworten
daiphong:

#74 kicky, das sind dann immer "Investitionen in

9
20.08.11 21:00
die großartige Zukunft" - und die wird dann rein vorsorglich schon mal beliehen. ;-) Was man hat, das hat man.

Das gesamte Kreditwesen ist krank, wenn es die Bonität der Schuldner nicht mehr reell prüft, sondern mit Geld zustopft. Weil man selbst viel zu billig an Geld kommt und dadurch einer völlig überzogene Wachtstums- und Inflationsideologie huldigt. Leider hat die ökonomische Zunft auch in Europa US-Modelle übernommen, die nur dort eine Weile funktionieren konnten, aber Weltgeltung bekamen.
Es gab in der Europeripherie im realem Boom auch eine Euphorie, als begänne dort das (nationale oder internationale) goldenes Zeitalter - einfach so, allein durch Banken. Und Eliten, die sich sagten, was man hat, das hat man.
Antworten
Kicky:

Gold Margin Hike bei Interactive Broker

2
20.08.11 21:02
The first shot was just fired in today's battle with daily record gold prices. IB always tends to be a few minutes ahead of the CME. And following last week's 22% margin hike in gold, we are confident the CME will do everything in its power to pull a "silver" on gold. Are we about to experience a barrage of margin hikes in gold? Stay tuned and find out.
   Interactive Brokers bulletin board

    To HKFE,HKMEX,NYMEX,NYSELIFFE traders:
   Fri Aug 19 13:29:35 2011 EST

   As a result of the volatile trading environment at the present
   time, please be advised that Exchange margins and House margins are
   likely to increase over the next couple of days. For exchange-
   specific increases, please visit the respective websites. IB will
   also be increasing the gold derivatives margin. Please monitor any
   affected holdings closely and manage your risk accordingly.

www.zerohedge.com/news/...s-gold-margin-hike-imminent-cme-next
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Kicky:

Furcht steigt über Rückgang von EU-Bank-Krediten

2
20.08.11 21:07
.....
The spreads for credit default swaps – essentially the price to insure five-year bonds – have hit all-time highs in the past two weeks for the big French and Italian banks, as well as Spain’s Banco Santander. The index of five-year bank CDS’s is now trading wider than during 2008, when the collapse of Lehman Brothers froze interbank lending and sparked a credit crunch.

Three-month interbank lending rates for euros are at their highest levels since 2009, and Italian use of the European Central Bank funding facilities doubled in July to €80bn, the highest level in at least four years.

“At the centre of the problems in the market is the growing probability being [factored] into the market of a global banking crisis,” said Jeffrey Gundlach, chief executive at Doubleline, a money manager.

“Banks are lending money to other banks and other countries, and the markets are thinking about whether those loans and bonds are going to be paid back.”

The broader situation is nowhere near as severe or as unstable in 2008. Not only do US and European central banks have in place more emergency facilities and are prepared to use them. But also new data out on Friday from the Federal Reserve showed that US branches of foreign banks increased their cash assets from $758bn for the week ending August 3 to $813bn. The increase confounded analysts who had predicted a big drop that would show European banks were having trouble raising dollars. But there are some deeply ominous signs.

European banks remain far more dependent on short-term dollar funding from the wholesale markets than their US peers, so any pullback from investors tends to hit them harder. Most European banks had little trouble raising funds in the first half of the year and the largest institutions are 90 per cent through their annual fundraising process, according to a recent Morgan Stanley report.

But issuance of senior debt and covered bonds dropped off sharply in July and basically stopped in August.
“We’re not confident that the term funding markets will reopen in September with sufficient depth and good enough pricing for southern European banks. A European temporary bank funding guarantee scheme backed by the European financial stability facility could make a real difference to restore confidence,” said Huw van Steenis, Morgan Stanley banking analyst.......
www.ft.com/intl/cms/s/0/...0dc-00144feabdc0.html#axzz1Vb64Z37n
Antworten
Platschquatsc.:

wawidu

3
20.08.11 21:08
Du musst meine Charts nicht gründlich überarbeiten. Ich weiß auch so das alles was Aufwärtspotential vermuten lässt dir völlig meschugge vorkommen muß.
Antworten
daiphong:

PQ, was streitest du immer mit wawidu?

3
20.08.11 21:20
dessen Chart zeigen ganz am Ende alle gleichförmig steil nach unten (außer bei Gold).
Deine zeigen dann immer, dass es doch eigentlich hoch geht oder zumindest wenigstens steigen könnte. Damit hast du natürlich auch immer irgendwie Recht. Glückwunsch!
Nur, was solls??
Antworten
Platschquatsc.:

@daiphong

 
20.08.11 21:56
Tue ich das wenn ich etwas feststelle in # 86769?

Achja noch was zum NDX da ja anscheinend das unwichtigste als das wichtigste angesehnen wird.
Es geht zuerst um die Unterstützung/ Nackenline als möglichen Abprall und alles andere was daraus werden kann oder nicht ist erstmal völlig unwichtig bzw. ergibt sich später.
Antworten
daiphong:

na, wenns prallt...

 
20.08.11 22:21
dann wars vielleicht die Nackenlinie ;-)  

mir würde sowas absolut nicht ausreichen für mein Trading, sorry, PQ.
Wenn du damit gut fährst, was solls. Nur, dass du exakt am Crash-Top noch zu long tendiertest, lässt mich auch daran zweifeln.
Antworten
Platschquatsc.:

wo soll das denn stehen?

 
20.08.11 22:26
Antworten
daiphong:

sorry, vielleicht hab ich unseren Dialog am 23.7.

 
20.08.11 22:48
zu Divergenzen im NDX doch falsch interprtiert, und du warst gar nicht long. Irgendeine Nackenlinie oder sonstwas, was für short sprach, hattest du aber ganz sicher nicht erwhnt ;-)
Antworten
wawidu:

daiphong # 86786

 
20.08.11 23:33
Die Auseinandersetzungen mit Platschquatsch finde ich stets sehr anregend. PQ provoziert mich durchaus in positivem Sinne, da er meine charttechnische Potenz herausfordert. Diese "potenzielle Potenz" -:o) möchte ich mit der technischen Bearbeitung eines langfristigen logarithmischen NDX-Charts andeuten. Die langfristigen Verlaufsmuster der Nasdaq Indizes unterscheiden sich nämlich erheblich von denen der NYSE Indizes und des Russell 2000 Index! Dass der Kurs des MK-gewichteten NDX
aktuell nicht noch wesentlich stärker eingebrochen ist, liegt lediglich an einigen wenigen hochkapitalisierten Werten wie AAPL (vor allem), BIDU, GMCR & Co. Nur 15 Werte des NDX rangieren noch über ihren dMAs 200. AMZN, GOOG, PCLN und SINA gehören bereits nicht mehr zu dieser Gruppe, jedoch einige weitgehend unbekannte Werte aus der Pharma-, Software- und Retailszene, u.a. ALXN, BIIB, CERN, CHKP, DLTR ... Insbesondere die Einzelhandelskette Dollar Tree (DLTR) ist in Anbetracht ihrer
"kreativen" Bilanzierungsgepflogenheiten als sehr fragwürdig einzuschätzen.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 431847
Antworten
Platschquatsc.:

Stock Correlation at an All-Time High

 
21.08.11 00:13
Stock Correlation at an All-Time High

The average 50-day correlation of S&P 500 members to the index has risen to the highest levels since the market bottomed in 1987.  Check out the graph below that we published in a note this morning entitled An Ugly Market, but Attractive Stocks?.
tickersense.typepad.com/ticker_sense/2011/...ll-time-high.html
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 431850
Antworten
wawidu:

Check Point Software

 
21.08.11 00:41
Die "kreativen" Bilanzierungen an den US Börsen gelisteter israelischer Unternehmen sind mit ähnlichen Vorbehalten zu genießen wie die chinesischer Unternehmen. CHPK (in # 86790 erwähnt) war schon 1999 bis 2000 einer der größten Highflyer ohne
"Substanz"!
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 431851
Antworten
wawidu:

PQ # 86792

 
21.08.11 00:49
Und was soll uns dieser Chart zeigen?
Antworten
Malko07:

#86774: Unbestritten ist die überzogene

7
21.08.11 09:21
Rüstung von Griechenland nur ein Aspekt bei der Verschuldung. Allerdings wenn ein Land keinen Grund hat moralisch den Finger zu heben, sind wir es. Als Griechenland schon am Boden lag und um Hilfe bat flog unsere Außenministerwelle nach Athen um die Griechen zum Kauf eines zusätzlichen Unterseebootes zu motivieren.

Hätten wir proportional zu den Einwohner eine vergleichbare Armee als Griechenland wären wir auch Pleite. Relativ hat Griechenland eine der größten Armeen der Welt.
Antworten
Platschquatsc.:

wawidu

7
21.08.11 11:01
Das wir möglicherweise das Tief schon erreicht haben oder nah dran sind.
(Verkleinert auf 54%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 431897
Antworten
Dreiklang:

Da hat sich jemand schwer über Merkel geärgert

7
21.08.11 11:17

(Artikel in der Welt)  Gertrud Höhler über gebrochene Versprechen, die Abschaffung der Glaubwürdigkeit und den "Umbau der Demokratie"

Ein autoritäres Regime, das undercover arbeitet

New Leadership à la Merkel heißt: Auch das bis gestern Unverlierbare  disponibel machen. Verfassungswerte weichklopfen. Eine neue Welt  betreten, in der alles möglich ist: Das konspirative Lächeln beim Besuch  von Viktor Orbán oder Wen Jiabao ist dem staatsmännischen zum  Verwechseln ähnlich. Motto: Nie kannst du wissen, wer morgen deine  Freunde sind. Und ein Sätzchen über Menschenrechte stört in diesem  Freundschaftsszenario den Despoten längst nicht mehr.

 

Ich teile die Einschätzungen. Praktisch hat es Merkel geschafft, die  Opposition gleichzuschalten und im Orwellschen Sinn "Wahrheit" neu zu  definieren. Hierzu passt der Fall "Guttenberg" ebenso wie die ruckartige  Abschaltung nicht nur der Kernkraftwerke, sondern auch des designierten CDU-Ministerpräsidentenkandidaten von Schleswig-Holstein.

Was wir von der Beteuerung "Keine Eurobonds!" zu halten haben, dürfte ohnehin klar sein...

 

www.welt.de/debatte/kommentare/...mokratischen-Grundlagen.html

Antworten
Malko07:

So wie man selektiv

9
21.08.11 11:39
mit Fundamentaldaten umgehen kann um seine Position, oft gegenüber sich selber, zu beweisen, genau so kann man derartige Beweise mit der Charttechnik erarbeiten. Die Zukunft ist aber wesentlich komplexer und überraschender als dass man mit nur einer Methode eine ausreichende Treffsicherheit erreichen würde.

Die Vergangenheit beeinflusst sicherlich die Zukunft. Und zur Vergangenheit gehört eben nicht nur das reine Preisgeschehen an der Börse oder die Bilanz eines Konzernes. Die Politik, die wirtschaftliche Entwicklung und noch vieles mehr spielt mit. Die Vergangenheit richtig zu beurteilen ist fast so komplex wie die Zukunft zu prognostizieren. Die Komplexität übersteigt auf jeden Fall das was einfache mathematische oder graphische Methoden leisten können.

Viele Spekulanten wollen allerdings die einfache, quasi mechanische Methode haben. Sie brauchen eine mentale Stütze. So wie die Laterne dem Besoffenen nicht zur Erleuchtung dient sondern um sich daran fest zu halten, genau so dienen einfache Methoden dem Spekulanten Entscheidungen zu" rationalisieren" die er innerlich eh längst gefällt hat.

Man hat mal Untersuchungen gemacht, bei denen Charttechniker Charts interpretieren sollten. Je mehr sie über den Vorgang wussten umso unterschiedlicher wurden die Interpretationen. Bei rein anonymisierten Charts aus der Vergangenheit lagen die Aussagen zu potentiell weiteren Entwicklung leicht unter dem was der Zufall hergibt. Das ist auf Basis von Fundamentaldaten keinen Deut besser. Volkswirtschaftler, die  wegen ihrer besonderen Trefferquote auf Jahressicht ausgezeichnet werden, erreichen maximal 51% und stellen eine absolute Minderheit in ihrer Zunft dar. Dabei erreichen jedes Jahr andere die Auszeichnung. Die schwache Trefferquote hat also offensichtlich etwas mit dem Zufall zu tun.

Es mach also keinen Sinn sich über einige Fundamentaldaten oder die Auslegung einer Preiskurve zu streiten. Es ist auch nicht verwunderlich, dass alle Methoden bezüglich der Zukunft versagen. Sogar die Klimaprognosen sind inzwischen gescheitert. Nur man hält sich dabei zurück, die einen wegen fast religiösen Anschauungen und die anderen weil sie soviel Gesetze ändern müssten.
Antworten
daiphong:

Malko, das obige gilt in normalen Zeiten

3
21.08.11 12:11
da kann man etwa mit dem Sentiment traden oder nach Wirtschaftseinschätzung, und trotzdem kann man die Trefferqouten eher statistisch und taktisch verbessern.

In solchen Zeiten sind wir aber nicht. Wir haben extrem steile Anstiege und Abstürze. Wenn man die einigermaßen erwischt, sind es wahre Goldgruben.

Als vor einem Jahr QE2 angekündigt wurde, und als es im November gestartet wurde, ging an den Börsen die Post ab. Zugrunde lag auch eine geringfügige Verbesserung der Wirtschaft durch extrem hohe Staatsverschuldungsquoten und asiatische Nachfrage.

Seitdem QE nicht mehr einfach fortgesetzt werden kann, weil die Importinflation in den USA den Inlands-Konsum abwürgt, und seitdem die Staatsverschuldung samt Konsumförderung nicht mehr ausgedehnt werden kann, gehts steil bergab.

Beide Goldgruben konnte man traden, wenn man das Ausmaß ihres Börseneffektes auch nur ahnte. Dann sind das halt Elfmeter.

Völlig uninteressant sind dabei allgemeine Überlegungen, ob das "methodisch überhaupt gehen darf".
Antworten
Malko07:

daiphong, habe ich geschrieben man könnte

3
21.08.11 12:21
das Sentiment als einfache Methode hernehmen? Habe mehrfach meinen Post gelesen und nichts derartiges gefunden.  ;o)

Ich habe überhaupt keine Aussage hinsichtlich dem Funktionieren irgendeiner einfachen Methode getroffen. Und je volatiler die Börsen sind und dabei absolut überraschende Haken schlagen umso öfters versagen einfache Methoden.

Rückschauend auf die Börsenentwicklung gab es immer nur Goldgruben, wenn man richtig lag. Aber wieso realisiert die Mehrheit Verluste wenn alles so einfach ist?

Wenn man das richtige Gefühl, die richtige Ahnung hat kann man unzweifelhaft Geld verdienen. Aber das hat wiederum sehr wenig mit Charts oder mit Fundamentaldaten zu tun. Das Gespür setzte sich eben aus Daten aus vielen unterschiedlichen Richtungen zusammen und ist damit eine äußerst komplexe Auswertung. Das bedeutet allerdings nicht, dass es dadurch schon richtig liegt. Es ist immerhin der Antrieb aller Auswertungen die dann als Laternenmast  dienen sollen.
Antworten
Kicky:

Regeln um einen Crash zu überleben

7
21.08.11 12:22
www.thereformedbroker.com/2011/08/19/...for-surviving-a-crash/

wenn der Dow Jones Industrial erst mal 10% gefallen ist ,kannst Du zugeben,es ist ein Crash..deine Charts und Kalkulationen nützen dir jetzt nichts mehr...höre nicht auf Aktienpicker oder Empfehlungen von Analysten.Es wird eine Zeit geben, wo Du weisst welche Aktien,aber die Zeit ist nicht jetzt......höre nicht auf deinen Broker ,kann Morgan Stanley jemals sagen verkaufe 20% deienr Aktien,kann er nicht ,denn dann würde der Markt kollabieren......in dem Moment wenn Du merkst es ist ein Crash,schmeiss die small caps, biotechs, emerging markets etc raus,je höher die Volatilität ums schlimmer wird es,Margin calls müssen sofort raus...
auch die Rebounds sind üblich ,nutze sie um die Aktein abzustossen,auch wenn das einen Verlust bedeutet........
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