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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Commerzbank AG-Kurs | 5,03 | 9,90 | 15,02 | |
| Fallender Commerzbank AG-Kurs | 3,96 | |||
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Der neue Bundesbankchef wendet sich gegen einen Haircut gr. Anleihen, der für ihn den Einstieg in eine Transferunion und vor allem zulasten des deutschen Steuerzahlers geht.
Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis Weidmann von den Berliner Gurken auf Linie gebracht wird. Man sieht nur wieder einmal, wie bescheiden unsere Regierung, vor allem der Rolli, aufgestellt ist. Nach dem "Haircut" wird wohl auch "nach dem Bond-Crash" bedeuten. Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
www.ftd.de/politik/europa/...-und-schuldenerlass/60079916.html
(aus der Zeitschrift Marianne)
Jaques Sapir, Leiter des Centre d'études des modes d'industrialisation der französischen Universität École des hautes études en sciences sociales, rechnet schon mal den Ausstieg für Frankreich durch. Er rechnet mit einer Abwertung des Franc gegenüber dem Euro von 25%. Er geht weiterhin von einer Exposure gegenüber dem Ausland von 300 Mrd. Euro aus, so dass sich daraus (in Neo-Franc gerechnet) Kosten von 75 Mrd (Neo)Franc ergeben.
Da er den Euro ebenfalls mit 25% gegenüber dem Dollar für überbewertet hält, eröffnet das Verlassen des Euro somit Frankreich die Chance, zu realistischen Wechselkursen zurückzukehren (Wechselkurse, die letztlich durch die wenigen, aber starken Exportnationen in der EMU hochgetrieben sind 3K)
Sapir ist übrigens kein genereller Euro-Gegner. Er hätte sich eine Teil-Monetarisierung der europ. Staatsschulden über die EZB gewünscht (bis zu 60% für GR, 30% für FR) hält jedoch den Zeitpunkt für solche Maßnahmen für überschritten - man hätte das vor der Griechenland-Krise machen müssen (jetzt würde eine solche offene Maßnahme wohl ebenfalls einen Bondcrash auslösen für die Bonds, die noch im Markt verbleiben 3K)
Für Sapir ist der Euro in seiner jetztigen Form (d.h. überhaupt) nicht mehr haltbar, es kann nur noch um eine geordnete Abwicklung gehen.
http://www.marianne2.fr/...ecque-l-explosion-de-l-euro-2_a206802.html
Der Artikel hat noch einen weiteren Teil. Ich ziehe eine Übersetzung aus dem SPON des Users amideg hier hinüber: forum.spiegel.de/showthread.php?t=39929&page=4
“”Wenn wir in der Eurozone bleiben, werden die Franzosen von Monat zu Monat mit zunehmendem Mißwillen die Härte der durch Deutschland aufgezwungenen Verpflichtungen empfinden. Anti-Deutsche Gefühle werden wachsen und die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern werden immer schwieriger zu bewältigen werden. Wenn wir uns jetzt dazu bringen können, uns von uns selbst abzuwenden und die Sichtweite der Deutschen anzunehmen, müssen wir erkennen, daß es die Sichtweite eines Landes ist, dessen Bevölkerung in einen Niedergangprozess geraten ist, der nicht mehr relativ ist, sondern absolut. Für die Deutschen ist es ein Imperativ, wenn sie ihren Lebenstandard in der Zukunft aufrechterhalten wollen, dass keine neue Last sich den öffentlichen Haushälten hinzufügen darf. Die demographische Dynamik Frankreichs dagegen macht es möglich, eine intergenerationelle Verteilungsstruktur aufrecht zu erhalten, wenn die demographische Struktur Deutschlands es erfordert, eine patrimoniale Struktur anzunehmen.
Das Erhalten der Eurozone würde es nötig machen, um die schon vorhandenen Risse zu verdichten, und um zu vermeiden, daß neue entstehen, dass Deutschland jährlich zwischen 3,5 und 4% seines BIP freisetze um die südeuropäischen Ländern, darunter auch in einem gewissen Masse Frankreich, zu subventionieren. Ein Minimum an Ehrlichkeit zwingt uns, einzusehen, dass Deutschland in eine solche Anstrengung nicht einwilligen kann und es wäre falsch, es den Deutschen zu verübeln. Das ist aber auch der Grund, weil Deutschland seinen Partnern einen “Kompetitivitäts Pakt” aufgezwungen hat, der ein Pakt nur bei Namen ist, und der nichts anderes bedeutet als eine Verpflichtung der anderen Staaten, drastische Sparprogramme durchzuführen. Der Verbleib im Euro bringt mit sich die Zutaten zu einem neuen Französisch-Deutschen Konflikt. Im Gegenteil würde ein Rausgang aus dem Euro, für Frankreich sowie für Deutschland, es erlauben, unsere Beziehungen zu entschärfen.”“
(Hervorhebungen von mir)
www.marianne2.fr/...ecque-l-explosion-de-l-euro-3_a206803.html
Griechenland ist echt das kleinste Problem. Man schaue sich mal Großbritannien an: 377,7 Mrd Euro! 2.größte Position ist in Frankreich. GR kommt fast an letzter Stelle, auch hinter Schweden,das mit 26.3 Mrd auf der Aktivseite der dt. Banken dasteht.
www.spiegel.de/flash/flash-26485.html
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