Anzeige
Meldung des Tages: GOLD-AUSBRUCH: Von der PEA zum Milliarden-Potenzial
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 3370  3371  3373  3374  ...

Der USA Bären-Thread

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Intel Corp

Strategie Hebel
Steigender Intel Corp-Kurs 5,07 7,20
Fallender Intel Corp-Kurs 4,58 5,92
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ1TC55 , DE000VJ13SV3 , DE000VJ0JAF3 , DE000VJ3WX12 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.451
Zugriffe: 26.444.260 / Heute: 2.707
S&P 500 6.914,75 +0,04% Perf. seit Threadbeginn:   +373,94%
 
pfeifenlümmel:

Ätsch, angeschmiert!

 
08.07.11 21:21
Hier steht es schwarz auf weiß in einer Stellungnahme des Bundestages zur mündlichen Verhandlung über die EURo-Bailouts vor dem BVerfG am 5.7.2011:

"Der Prozessbevollmächtigte des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Franz Mayer von der Universität Bielefeld, unterstrich einleitend, dass schon erhebliche Zweifel an der Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerden bestünden, sie jedenfalls aber unbegründet seien. Die Beschwerdeführer würden sich auf ein neuartiges Recht berufen, das bisher gar nicht existiere, nämlich ein umfassendes Grundrecht auf Demokratie. Für die Anerkennung eines solchen Grundrechts und eine damit verbundene Ausweitung der Möglichkeiten zur Verfassungsbeschwerde gebe es aber keinen Anlass."

www.mmnews.de/index.php/politik/8162-grundrecht-auf-demokratie
Antworten
zaphod42:

Sicherlich etwas unglücklich formuliert #76

4
08.07.11 21:32
jedoch im Kern absolut richtig. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder hergelaufene Prof seine Grundrechte verletzt sieht, wenn die demokratisch gewählte Regierung eine Entscheidung trifft. Das Grundrecht auf Demokratie ist vorhanden, betrifft aber nur den Wahlvorgang, nicht das Reinreden in Taten der Exekutive.

Wer anderes will möge sich für plebiszitäre Elemente in der deutschen Verfassung einsetzen, dann gäbe es eine legitime Handhabe. Aber Deutschland ist nicht die Schweiz.
Antworten
Stöffen:

Und zum Genießen hier nochmals Jeremy Grantham

7
09.07.11 00:35
Ist wirklich schon eine Größe, der Kerl, und seine Statements verhallen bei mir nie so ganz ungehört ;-)) Weil eben oftmals sehr trefflich. LOL.

Ein kurzer Auszug aus einem kürzlich erfolgtem Interview, Verlinkung dazu weiter unten

Jeremy Grantham über die US-Finanzlobby, Gold und den nächsten Crash

Herr Grantham, Sie verwalten heute mit Ihrem Unternehmen GMO mehr als 100 Milliarden Dollar an Kundengeldern. Ihren Erfolg schreiben Sie der Lektüre von von Geschichtsbüchern zu. Richtig?

Jeremy Grantham: Ich versuche, über das Tagesgeschehen hinaus zu denken. Wer bei uns arbeitet, sollte sich tatsächlich für Geschichte interessieren und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in die Anlagestrategie einfliessen lassen können.

Viel Zeit widmen Sie dem Studium von Blasen an den Finanzmärkten. Ihre Haupterkenntnis dabei?

Jeremy Grantham: Blasen sind kein isoliertes Phänomen. Im Gegenteil, in den letzten hundert Jahren gab es nach unseren Erkenntnissen weltweit nicht weniger als 34 Boom-and-Bust-Phasen. Inzwischen haben wir weitere historische Daten gesichtet sowie kleinere Märkte und Anlageklassen analysiert. Dabei sind wir auf weitere 330 Blasen gestossen.

Blasen sind überall?

Jeremy Grantham: Durchschnittlich schwillt eine Blase drei Jahre lang an, bevor sie ihren Höchststand erreicht und platzt. Der Abschwung dauert weniger lang. Blasen sind insofern wichtig, als sie einen enormen Einfluss auf die Konjunktur haben. Der Eigenheimboom in den USA mündete in eine globale Finanzkrise. Hätte es die Überhitzung bei den Subprime-Krediten nicht gegeben, ginge es der Welt heute wohl bedeutend besser.

…………..

Nochmals, wann platzt die nächste Blase?

Jeremy Grantham: Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Aktienmarkt bis im Oktober 2012 nochmals 20 bis 30 Prozent zulegt, um dann abzustürzen.

Wie das?

Jeremy Grantham: Kennen Sie den Präsidentschafts-Zyklus? Anhand der Amtszeit eines US-Präsidenten lassen sich an den Märkten gewisse Entwicklungsmuster ableiten. In der Regel – seit 1932 gab es nur zwei Ausnahmen – ist das vierte Jahr einer Amtszeit nie ein Bärenmarkt. Die letzten zwölf Monate profitieren vom Aufwind, den das dritte, jeweils beste Jahr vorgelegt hat. Seit Oktober 2010 verzeichneten die Märkte ein Plus von 20 Prozent. Der Zyklus wird auch diesmal funktionieren. Die Ernüchterung folgt nach den Wahlen.

Das komplette Interview gibt's denn hier

www.finews.ch/news/finanzplatz/...gold-und-den-naechsten-crash
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Malko07:

#84278: Unabhängig vom

6
09.07.11 08:50
Präsidentschafts-Zyklus passt die Aussage

Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Aktienmarkt bis im Oktober 2012 nochmals 20 bis 30 Prozent zulegt, um dann abzustürzen.

sehr gut. Es würde auch im wesentlichen dem Konjunkturzyklus entsprechen. Der gesamte Nachholbedarf ist inzwischen fast erledigt und wie werden schon dieses Jahr wieder zu einem niedrigeren Wachstum zurückkehren. Dann halten die hohen Rohstoffpreise weiterhin die Preise hoch und nagen so kontinuierlich am Konsum. Bei einem immer stärker schwächelnden Konsum nimmt logischerweise auch die Investitionstätigkeit ab. Also neue Allzeithochs sind möglich, aber viel darüber hinaus wird man die Kurse nicht treiben können. Eine weltweit schwächelnde Konjunktur bei gleichzeitigen Allzeithochs ist eben kein Zünder um stark weiter zu steigen. Auch die Aussicht für die Zeit nach den Wahlen wird sich eintrüben. Es wird mehr gespart werden müssen.
Antworten
permanent:

China June Inflation Accelerates to 6.4% on Year,

9
09.07.11 08:55
China June Inflation Accelerates to 6.4% on Year, Above Forecasts
CHINA, BANKS, LENDING, ECONOMY, MAINLAND, LENDERS, INFLATION, CPI, PBOC, FIXED ASSET INVESTMENT, GDP, GROWTH, DATA, PREVIEW
Reuters
| 08 Jul 2011 | 10:20 PM ET

Cina's annual inflation accelerated to a three-year high in June, increasing the risk that the central bank will keep raising interest rates as price pressures spread well beyond food and energy.

The consumer price index for June rose 6.4 percent from a year earlier, slightly above economists' forecasts for a 6.3 percent increase, with sharp rises recorded in food, consumer
goods and property.

"The central bank may have to raise interest rate once more in the third quarter," said Cui Yong, an economist with GF Securities in Beijing, adding that inflation is expected to accelerate further in July.

At 3 percent, the rise in non-food prices was the highest since records began in 2002. Food prices rose 14.4 percent, driven by a spike in pork prices.

Saturday's report, which came three days after the People's Bank of China hiked interest rates, suggested inflation pressures may persist even if global commodity prices fall.

 

Many economists expect China's inflation to cool in the second-half of the year as world oil prices ease, but they are watching carefully for evidence that higher costs are filtering into a broader swathe of the economy.

China's policymakers must strike a delicate balance between sustaining powerful economic growth and ensuring inflation does not get out of hand.

Some investors worry Beijing may clamp down too hard on borrowing costs, choking off growth in one of the world's most reliable economic engines. But if prices rise too much, it could
stoke social unrest.

Last month, Premier Wen Jiabao signalled that China would struggle to meet its 4 percent inflation target this year, underlining expectations that interest rates will rise further even as economic growth slows down.

Antworten
permanent:

Die tückischen Konsequenzen monetärer Inflation

11
09.07.11 08:59
Die tückischen Konsequenzen monetärer Inflation

Es folgt ein Auszug aus einem Kommentar, der ursprünglich am 19. Juni 2011 auf www.speculative-investor.com veröffentlicht wurde.

Die meisten Menschen mit Grundkenntnissen in Wirtschaft wissen, dass eine Erhöhung des Geldangebots zu sinkender Kaufkraft des Geldes führt. Doch das Verständnis der meisten Menschen geht eben nur so weit und nicht weiter, und das erklärt auch, warum monetäre Inflation im Allgemeinen nicht wirklich unpopulär ist - solange die Lebenshaltungskosten nicht wirklich steigen. Monetäre Inflation wäre weitaus unpopulärer, würde man ihre Konsequenzen allgemein verstehen. Wir haben im Folgenden eine weiterführende Liste dieser Konsequenzen zusammengestellt.

1. Wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. Monetäre Inflation ist zum großen Teil dafür verantwortlich, dass der auf das reichste Prozent der US-Amerikaner entfallende Anteil am nationalen Gesamteinkommen der USA seit 1980 von 9% auf 25% gestiegen ist. Inflation funktioniert hier so: Anlagepreise reagieren normalerweise schneller auf ein wachsendes Geldangebot als die Lohnkosten; und je reicher man ist, desto besser wird man im Allgemeinen positioniert sein, um sich vor steigenden Preisen zu schützen oder um von ihnen zu profitieren.


2. Große mehrjährige Wirtschaftszyklen (die Boom-Bust-Zyklen). Über den ganzen Zyklus betrachtet, bleibt der wirtschaftliche Fortschritt letztendlich unter Pari - und zwar aufgrund des während der Boom-Phase verkonsumierten Vermögens.

3. Verringerte Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Wirtschaften mit relativ hohen Inflationsraten, aufgrund steigender Materialkosten sowie verzerrter Preissignale. Die durch monetäre Inflation verzerrten Preissignale sind deshalb so sehr von Bedeutung, weil sie dem Markt sagen, was und wie viel zu produzieren ist und in was zu investieren ist. Das heißt also: Im Fall irreführender Preissignale wird es jede Menge fehlgeleiteter Investitionen geben als auch eine ineffiziente Nutzung von Ressourcen.

Zu diesem Zweck kann man durchaus die Entwicklung der Produktionssektoren Deutschlands und der USA in den letzten zehn Jahren gegenüberstellen. Deutschland ist weit davon entfernt, die Bastion der wirtschaftlichen Freiheit zu sein (die deutsche Wirtschaft wird durch schwerwiegende behördliche und gesetzliche Hemmnisse beeinträchtigt) und die deutschen Lohnkosten sind hoch; und dennoch hat der deutsche Fertigungssektor seinen US-amerikanischen Gegenpart in den letzten zehn Jahren recht locker hinter sich gelassen. Den scheinbar einzigen Vorteil, den Deutschland dahingehend gehabt hatte, war das Fehlen eines inflationsgetriebenen Booms. Beachtlich, wie sich dieser Vorteil letztendlich aber auswirkte!

4. Höhere Arbeitslosigkeit (letztendlich ein Dominoeffekt der oben erwähnten Fehlallokation von Investitionen).

5. Rückgang der Reallöhne im Verlauf des inflationsinduzierten Boom-Bust-Zyklus. Selbst während der Boom-Phase des Zyklus stehen die Löhne meist ganz weit hinten an, wenn es um die Umverteilung des zusätzlichen Geldes geht. In der Wirtschaftskrise, der Bust-Phase, verschärft die hohe Arbeitslosenquote (Überangebot an Arbeitskräften) die Tendenz der Löhne zum langsameren Ansteigen - sie steigen tendenziell langsamer als die meisten anderen Preise in Reaktion auf Inflation.

Sicherlich können durchschnittlich sinkende Reallöhne die (aufgrund verzerrter Preissignale) sinkende industrielle Wettbewerbsfähigkeit teilweise wieder ausgleichen, doch unterm Strich ergibt sich daraus dennoch kein Wettbewerbsvorteil. Man dürfte intuitiv erkennen, dass eine Wirtschaft durch etwas, das auf großangelegte Geldfälschung hinausläuft, unterm Strich nie einen Wettbewerbsvorteil erzielen kann.

6. Mehr Spekulation, weniger Ersparnisse. Je höher die monetäre Inflation, desto weniger sinnvoll ist traditionelles Sparen und umso mehr Sinn ergibt Spekulation. Und das ist aus zwei Gründen problematisch: Erstens ist Sparen die Grundlage für langfristigen wirtschaftlichen Fortschritt. Und zweitens: Die meisten Menschen sind keine Experten im Bereich Finanzspekulation.

7. Schwächere Bilanzen. Denn in den Anfangsphasen der monetären Inflation (jene Phasen, in denen die Lebenshaltungskosten und die Zinssätze noch nicht steil steigen) werden die Menschen normalerweise dafür belohnt, wenn sie Hebelwirkung durch Kreditaufnahme schaffen.

8. Finanzkrisen. Ungezügelte Fehlinvestitionen, Spekulation und Schuldenanhäufung sind die Zutaten einer Finanzkrise, wie wir sie beispielsweise zwischen 2007-2008 erlebten.

Die Liste oben enthält eine Auswahl an Dingen, die letzten Endes eintreten werden, wenn Zentralbanker der Wirtschaft "zur Hilfe kommen" möchten, indem sie Geld aus dem Nichts schöpfen.


© Steve Saville
www.speculative-investor.com



Regelmäßige Finanzmarktprognosen und -analysen stehen auf unserer Webseite www.speculative-investor.com zur Verfügung.

Antworten
Anti Lemming:

"Experten" krähen schon nach QE3

11
09.07.11 09:09

Kaum kommen grottenschlechte AL-Zahlen, krähen "Experten" (Wall Street)  schon wieder nach QE3, das dem CBS-Artikel unten zufolge "im Herbst kommen soll". Vielleicht  fallen Aktien gar nicht erst (trotz der sauschlechten AL-Zahlen gestern  ging es nur -0,5 % runter, angemessen wäre -3 %), weil der Markt in seiner unendlichen  Einsicht (Einfalt) das kommende QE3 bereits im Vorfeld einpreist. Wäre  dies der Fall, könnte die QE3-Ankündigung sogar zu einer  Sell-the-good-news-Reaktion führen.

Das Ekligste an dem ganzen Geseire ist die nach wie vor unterstellte  Behauptung, QEx würde dem Arbeitsmarkt in irgendeiner Weise helfen. Wenn  dem so wäre, wieso liegt dann nach neun Monaten QE2 (von Nov. bis Juni  2011) die Zahl der neuen Stellen bei nur 18.000, obwohl sie in  dieser Phase des Recovery-Zyklus' normalerweise 10 x höher ausfallen  sollte (Rosenberg).  Die aktuellen - grottenschlechten - Zahlen stammen  ja noch aus der Zeit, in der QE2 auf vollen Touren lief.

Ich gehe davon aus, dass die Fed bzw. Bernanke sehr genau wissen,  dass der unterstellte "heilende" Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und QEx  eine Lüge ist.  Sie ähnelt Merkels "Wir müssen den Euro retten"-Lüge, bei der es in Wahrheit um das Ausbailen verzockter EU-Banken geht.

In USA hat die Arbeitslosigkeit ganz klar strukturelle Ursachen (Job-Verlagerung nach China usw.), die  politisch nicht angegangen werden und daher noch lange erhalten bleiben. Mit obiger Lüge erzeugen Fed/Geithner somit ein argumentatives Perpetuum Mobile: Die hohe Arbeitslosigkeit liefert ihnen wohlfeile Pseudo-Gründe, QEx bis in alle Ewigkeit fortzusetzen.  Und da QEx gegen Arbeitslosigkeit nicht hilft, bleiben die "Gründe" auf ewig erhalten.

Die wahren Gründe für QEx sind, das Pseudowachstum durch massive Staatsverschuldung und Dollar-Entwertung voranzutreiben. Das können Fed/Geithner/GS dem Ausland und den Wählern allerdings kaum als veritables Argument verkaufen.

Beruft sich die Fed hingegen (scheinheilig) auf die hohe Arbeitslosigkeit, kann sie sogar behaupten, genau dies sei ja ihr "Mandat". Sie müsse die AL-Quote senken und die Inflation in Schach halten. Da die übergeordnete Strategie indes "Inflationierung" ist, gelingt dieses Doppel-Kunststück nur, wenn sie die Inflation mittels lächerlicher "Kernrate" weglügt und den Arbeitsmarkt in Phasen, wo QEx läuft, mit dem Birth-Death-Model hedonistisch aufhübscht. Untern im Artikel steht der bezeichnende Satz, dass USA "noch lange negative Realzinsen braucht". Ist das wirklich so? Oder braucht die Finanzmafia sie, um sich auf Kosten der Sparer und der Menschheit (schwacher Dollar, Währungskrieg) gesundzustoßen?

Unterm Strich bleibt somit der hässliche Verdacht, dass die Fed gewillt ist, QEx mit Pseudo-Begründungen so lange weiter durchzuziehen, bis die gesamten Staatsschulden der  USA im Soma-Account der Fed versteckt sind und EUR/USD auf über 2,00 gestiegen  ist. USA hätte dann Geld gedruckt in Höhe der bisherigen Staatsverschuldung (14,3  Mrd. = 95 % des BIP) und müsste darauf keine Zinsen mehr  zahlen, weil die Fed Zinsgewinne aus den aufgekauften Staatsanleihen ja an das Schatzamt  zurücküberweist. Die damit einhergehende Dollarentwertung würde nominales Pseudo-Wachstum erzeugen (das real negativ wäre). Die Amis könnten sich sich dann selbstgefällig auf die Schulter klopfen, "immer noch" Wachstum zu erzeugen und die Lage im Griff zu haben.

All das ist Ponzi hoch drei. Amerika bedient sich zunehmend grenz-krimineller Methoden, um sich auf Kosten der Rest-Menschheit gesundzustoßen.

 



Fed will launch ‘QE3’ by fall, expert says
By Greg Robb, MarketWatch

WASHINGTON (MarketWatch) — The weak June nonfarm payrolls report will  spur the Federal Reserve to launch a third round of asset purchases,  known as quantitative easing, sometime this fall, said David  Blanchflower, a professor at Dartmouth College.

“QE3 looks increasingly on the table. What are they going to do, let  unemployment start rising again?” Blanchflower said in a telephone  interview.

Blanchflower, a former member of the Bank of England’s monetary policy  committee, said the current U.S. malaise is a rerun of the England  economy earlier this year where talk about government austerity made  consumers rein in their spending, and businesses then slammed the brakes  on investment and hiring.

The sheer talk of austerity pushed down animal spirits and raised  markedly the prospects of further QE. How else are you going to get  stimulus?” he asked.

[Das ist argumentativ der blanke Irrsinn. Wenn wegen der QE2-Folgen (Rohstoff-inflation) und explodierender Staatsverschuldung Sparbeschlüsse vorgelegt werden, können deren Wirkungen doch nicht QE3 rechtfertigen? A.L.]

Growth in England is very slow and should be a wake-up call in the U.S., he said.

“All the people arguing that fiscal contraction is expansionary are completely off track,” he said.

The Fed sees an economy that still needs negative real interest rates,  but they have to push against members of Congress “who don’t understand  that raising fears of financial collapse makes things worse,” he said.

The fiscal mess must be sorted out over a much longer time frame because  the economy needs some stimulus in the short-term, he added. (Das übliche Spiel, sich auf kurzfristige Erfolge von Geldflutungen zu kaprizieren und die Folgen auf die lange Bank zu schieben - A.L.)

The Fed will wait until after the summer to decide how to do a new round of asset purchases and what to say, he said.

The next round of quantitative easing will be similar to the past two  rounds because the Fed is extremely limited in what assets it can  purchase, he said. The Fed has the authority to buy only Treasurys,  mortgage-backed securities or short-term municipal bonds, Blanchflower  said.

The Bank of England may launch another round of asset purchases before the Fed.

Other ideas floated as easing steps for the Fed just won’t work, he said.

For instance, having the Fed promise to keep rates low even longer than an extended period “is not very credible,” he said.

Optimists hoping for good news out of the monthly jobs report have their  faith shaken, but the Street is already looking to next week's earnings  season.

“What that means is ‘we’ll keep rates low until we don’t need to keep rates low,’” he said.

Although interest rates are low, most people can’t get banks to offer them a loan because of their credit ratings, he said.


Blanchflower said the slowdown in the U.S. is due to a weak global  economy where retail sales are “in a collapse-mode” and consumers and  manufacturing data have been negative.

“The world economy is slowing. Why does everyone think the U.S. is separate from it?” he asked.

Blanchflower criticized the European Central Bank decision to raise interest rates.

There is no wage pressure and inflation is falling. This makes it harder for countries on the periphery.

“It looks like policy makers are doing exactly the wrong things,” he said.

www.marketwatch.com/story/...e3-by-fall-expert-says-2011-07-08

Antworten
relaxed:

#84277 ... nun, Professoren haben Zeit, Geld

10
09.07.11 09:45
und teilweise auch das Wissen um zu klagen ... nicht jedem Bürger stehen diese Möglichkeiten zur Verfügung.

... sollte man jedem Individuum die Möglichkeit nehmen, staatliche Entscheidungen überprüfen zu lassen? Sollte man vermeintliches Gemeinwohl oder Staatsinteresse oder das, was man gerne dafür ausgibt, prinzipiell über Individualinteressen stellen?

Demokratische Grundrechte gehen weit über den Wahlvorgang hinaus ... es ist jedoch interessant zu lesen, dass selbst die akademisch gebildete Bevölkerung dies zu vergessen scheint ... die politische Gehirnwäsche der Bevölkerung ist schon weit fortgeschritten.

Es ist ein Desaster, wie sich das Demokratieverständnis der Bevölkerung in den letzten 25 Jaheren verändert hat. Ob dies nur eine Folge der Wiedervereinigung ist, wage ich zu bezweifeln. Es ist auch eine Folge von Saturierung und Denkfaulheit.
Dieses Posting enthält keine Zitate aus der NZZ.
Dr. Relaxed Strangelove
Antworten
Anti Lemming:

Und ich dachte, QE2 wäre zu Ende??

11
09.07.11 09:50
FTD heute:

Da die US-Notenbank weiterhin mit billigem Geld die Märkte am Laufen hält, könnten die Aktienmärkte von steigenden Unternehmensgewinnen einen neuen Schub bekommen. „Die Einnahmen der Unternehmen werden über die Erwartungen hinausschießen“, prognostiziert Scott Marcouiller, Analyst bei der Wertpapiersparte der Investmentbank Wells Fargo.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...son/60076235.html

Realistisch werden die Zahlen leicht unter Erwartung liegen, weil es zumindest im April/Mai ein Loch bedingt durch das Japanbeben (fehlende Teile usw.) gegeben hat. Im Juni kamen dann zwar Nachholeffekte, aber über die drei Monate gemittelt dürften die Zahlen tiefer als prognostiziert liegen.

Für die Speku heißt das: Berichtssaison könnte erst mal wieder Rückschläge bringen, SP-500 könnte noch mal bei 1250 oder tiefer abtauchen. Danach geht es womöglich erstmal wieder höher im Schaukelmarkt, vor allem wenn als Reaktion auf die Börsenschwäche QE3 kommt. Das ist zwar rein psychologisch, aber dennoch marktbewegend.
Antworten
permanent:

Inflation in China steigt auf Drei-Jahres-Hoch

9
09.07.11 10:36

Ergänzung zu Posting 280

Inflation in China steigt auf Drei-Jahres-Hoch

China bekommt die hohe Inflation nicht in den Griff. Trotz aller Gegenmaßnahmen steigen die Preise weiter an. Es wird erwartet, dass die Notenbank erneut eingreift – es wäre die vierte Zinserhöhung in diesem Jahr.article
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...s-hoch/4375790.html

Einschätzung von HSBC zum Thema:
China: Effekt der Bremsmaßnahmen bleibt überschaubar
Die People´s Bank of China kämpft gegen eine Überhitzung der heimischen Wirtschaft.
Erst vergangene Woche hob die chinesische Notenbank bereits zum fünften Mal in den
vergangenen neun Monaten den 1-jährigen Kredit- sowie den Einlagenzins um jeweils
25 BP auf nun 6,56 % bzw. 3,5 % an. #3366ff">Dies führte bisher jedoch nur zu einer überschaubaren
Abkühlung der Nachfrage. So dürfte die Industrieproduktion im Juni zwar etwas an
Momentum eingebüßt, sich mit einem Plus von 13 % gg. Vj. aber immer noch solide
entwickelt haben. Auch die Konsumenten lassen sich von den Bremsmaßnahmen der
Regierung wenig beeindrucken. Dank der stetigen Verbesserung des Beschäftigungsniveaus
und einem ausgeprägten Lohnwachstum zeigen sich die Verbraucher in Ausgabenlaune,
und die Einzelhändler dürften im Juni ein Umsatzplus von satten 17 % gg.
Vj. verzeichnet haben.
Dank der soliden Binnennachfrage dürfte die chinesische Wirtschaft
im 2. Quartal noch um starke 9 % gg. Vj. gewachsen sein. Die im Vergleich zum
Vorquartal (Q1: 9,7 % gg. Vj.) geringere Dynamik lässt sich vor allem auf die globale
Konjunkturerlahmung zurückführen. Die Inflation scheint in China indes weiter nicht im
Zaum zu sein. Ungünstige Wetterbedingungen haben die Lebensmittelproduktion zuletzt
erschwert und dürften so für anziehende Nahrungsmittelpreise gesorgt haben. Im Juni
sollte die Teuerung deshalb von 5,5 % auf 6,4 % gg. Vj. gestiegen sein. Während die
Inflation in der Eurozone bei 2,7 % gg. Vj. verharren dürfte (siehe Seite 2), sollte sich in
den USA der Rückgang der Kraftstoffpreise um erwartete 6,2 % gg. Vm. bemerkbar
machen und zu einem Sinken der Monatsrate um 0,3 % führen. Die Entspannung an der
Preisfront dürfte den US-Konsumenten entgegenkommen und das Konsumentenvertrauen
der Universität Michigan im Juli leicht auf 73,5 Punkte anziehen. Die Einzelhandelsumsätze
(ohne Autos) dürften indes im Juni stagniert haben, während die Autohändler
wohl noch immer mit Lieferengpässen aus Japan kämpfen (Prognose: -0,2 % gg.
Vm.) erneut gesunken sein dürften. Insgesamt ist die Industrie aber auf einem guten
Weg, die Folgen der in den vergangenen Wochen belastenden Lieferknappheit wieder
wettzumachen. Wir rechnen deshalb damit, dass die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe
um 0,5 % gg. Vm. ausgeweitet werden konnte. Darauf weist u. a. der jüngste ISMIndex.
Der regionale Empire State-Index dürfte im Juli wieder in den Expansionsbereich
zurückkehren. Die halbjährliche Rede von Notenbankchef Bernanke vor dem USKongress
dürfte aufgrund der neu eingeführten Pressekonferenz im Anschluss an die
Notenbanksitzungen einen etwas geringeren Stellenwert besitzen. In der Eurozone wird
bei dem Treffen der Eurogruppe am Montag über die Konsequenzen und Einzelheiten
eines zweiten Hilfspakets für Griechenland verhandelt. Ob eine Einigung erzielt wird, ist
jedoch ungewiss.

Antworten
Keno77:

US: Kreditsäumnisse steigen weiter

9
09.07.11 10:50

Wie ein gestern publizierter Bericht der Mortgage Bankers Association (MBA) zeigte, wuchs die Anzahl der US-Bürger im ersten Quartal abermals, die Probleme damit hatten, ihre ausstehenden Schulden in Form von Kreditkarten oder anderen Darlehen zurück zu bezahlen.

Für diese Situation machte der amerikanische Hypothekenverband hauptsächlich die steigenden Benzin- und Lebensmittelpreise verantwortlich.

Viele US-Bürger stünden auch rund zwei Jahre nach dem offiziellen Ende der Rezession weiterhin unter starkem finanziellen Stress, der über kurz oder lang für eine wachsende Anzahl von Verbrauchern wahrscheinlich in der Privatinsolvenz enden werde.
 

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=12751#more-12751

 

Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
Antworten
Keno77:

zu # 84276

3
09.07.11 11:05
sehe ich wie zaphod42.

Natürlich haben wir ein Grundrecht auf Demokratie; vgl. Art. 20 Abs. 1 GG: "Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat."

Die Formulierung von Prof. Mayer ist allerdings unglücklich. Sein Akzent liegt wohl auf dem Wort "umfassend" ("Es existiert kein umfassendes Grundrecht auf Demokratie").

Das führt gerade im Web zu Aufruhr und Missverständnissen, weil er das nicht weiter erläutert. Man muss wohl Verfassungsrechtler sein, um es genau zu verstehen.
Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
Antworten
Keno77:

US-Schuldendrama

2
09.07.11 11:29

US- Schuldensituation spitzt sich zu. Einige Auszüge aus dem mm.

Amerika macht alle paar Wochen neue Schulden in Höhe des griechischen Rettungspakets. Bei 1600 Milliarden Dollar Defizit im laufenden Haushaltsjahr wächst der US-Schuldenberg täglich um 4,4 Milliarden Dollar. Das entspricht alle fünf Wochen dem Rettungspaket für Griechenland. Während das Budgetdefizit in Athen bei 13,6 Prozent liegt, erreicht es in Washington immerhin auch schon 10% des BIP.

Die aktuelle Schuldenobegrenze von 14.300 Milliarden Dollar war bereits am 16. Mai erreicht worden.

Schon 74 Mal seit dem Jahr 1962 wurde das Schuldenlimit angehoben. Doch so ernsthaft wie dieses Mal drohte die Zahlungsunfähigkeit bislang nicht.

Rund 4000 Milliarden Dollar Obam er in den kommenden zehn Jahren einsparen. Obamas Demokraten wollen hierfür auch die Steuern anheben, nicht nur Ausgaben kürzen. Die Republikaner wollen massiv die Ausgaben streichen, doch höhere Steuern lehnen sie rundweg ab.

Scheitert die Sparrunde, gibt es auch keine Anhebung der Schuldengrenze. Dann aber droht den USA zumindest auf einige der 80 Millionen Rechnungen, die der Finanzminister jeden Monat begleichen muss, ein Ausfall. In der Folge könnte der Dollar kollabieren, die Zinsen nach oben schießen, das Kredit-Rating der USA drastisch fallen, die Anleihekurse einbrechen.

http://www.manager-magazin.de/politik/...schaft/0,2828,773148,00.html

 

 

Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.
Antworten
learner:

USD/CAD

3
09.07.11 11:30
Im November 2007 war der Tiefpunkt, korrelierend zum Hochpunkt der Aktienmärkte. Gerade ist der Kurs unter eine nicht unwichtige Unterstützung bei 0.9670 gefallen.

Es scheint nicht unwahrscheinlich zu sein, dass bei weiter steigenden Kursen der Indizes im Juli, gepaart mit der anstehenden Anhebung der Schuldengrenze der Kurs weiter nachgibt.

Kann es noch schlimmer kommen? Anhebung der Schuldengrenze, QEx und weiterhin historisch niedrige Zinsen!

Sind solche Anhäufungen von negativen Aussichten nicht dazu geeignet eine Trendwende zu erwarten? Würde dies nicht auch zu dem beschriebenen Wirtschaftszyklus passen?

Die Kursschwankungen der Indizes am Freitag kann man durchaus unterschiedlich Interpretieren. Volatile Topbildung, oder Buy the Dips? Das wird sich Anfang der Woche entscheiden.
(Verkleinert auf 33%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 419122
Die Schafe gehen freiwillig zu den Wölfen.
Antworten
Malko07:

Menschen sind schlauer als Ideologen

7
09.07.11 11:55
Der USA Bären-Thread 10993965
Treibstoffe aus erneuerbaren Energien sind nicht so klimafreundlich wie bisher angenommen: Einer Studie zufolge setzt die Gewinnung von Biosprit so ...
Antworten
permanent:

Sinn rät Griechenland zum Euro-Ausstieg

10
09.07.11 12:15

Sinn rät Griechenland zum Euro-Ausstieg

Der Chef des Münchener ifo Instituts, Hans-Werner Sinn, rät Griechenland zum Ausstieg aus dem Euro. Die Situation sei ähnlich brenzlig wie in der Wirtschaftskrise der Weimarer Republik.

MünchenSinn verglich die massiven Sparanstrengungen und Lohnkürzungen in der „Wirtschaftswoche“ mit der Lage in der Weimarer Republik. „Es ist ähnlich wie in Deutschland unter (Reichskanzler Heinrich) Brüning“, sagte Sinn dem Magazin. „Deutschlands Preise fielen von 1929 bis 1933 um 23 Prozent, die Löhne sanken um etwa 30 Prozent. Das Land wurde an den Rand des Bürgerkrieges getrieben.“

Sinn sagte, auch in Griechenland sei die Lage brenzlig. Um wieder wettbewerbsfähig zu werden, müsse das südeuropäische Land um 20 bis 30 Prozent billiger werden. Das sei mit dem Euro kaum zu schaffen. Träte das Land zumindest zeitweise aus der Eurozone aus, könne es abwerten, wieder wettbewerbsfähig werden und später zu einem veränderten Wechselkurs wieder eintreten.

Zwar sei nicht auszuschließen, dass Kunden ihr Geld von den Banken abziehen, was diese in die Insolvenz treiben könne. Allerdings hätte ein Verbleib Griechenlands in der Eurozone ähnliche Folgen, warnte Sinn. Viele Bankkunden gingen dann pleite und könnten ihre Schulden nicht zurückzahlen.

„Politiker, die glauben, Griechenland könne durch einen Sparkurs gesunden, unterschätzen die Gefahren und Politiker, die glauben, Griechenland ließe sich mit neuem Geld wettbewerbsfähig machen, übersehen, dass das Geld den Anpassungsdruck nimmt und das Leistungsbilanzdefizit aufrechterhält, was unweigerlich in die Transferunion führt“, sagte er der „Wirtschaftswoche“.

Mehr dazu lesen Sie unter www.wiwo.de

Antworten
permanent:

Investitionen gegen die Revolution

5
09.07.11 12:16

Golf-Staaten: Investitionen gegen die Revolution

Die Staaten am Golf investieren kräftig in ihre eigene Infrastruktur. Damit kurbeln sie die heimische Wirtschaft an - hoffen, sich so gegen den ägyptischen Virus zu wappnen.

BerlinFührende westliche Investmentbanken schrauben die Wachstumsprognosen für die Golf-Staaten hoch. Dabei sind nicht nur die wieder stark gestiegenen Ölpreise der Auslöser, sondern insbesondere die Rebellionen in vielen arabischen Ländern. Aus Furcht vor einem Übergreifen der anhaltenden Proteste vor allem in Nordafrika, Syrien und Jemen auf ihre Länder, haben die Golf-Staaten massive Investitionsprogramme aufgelegt, die die Wirtschaft massiv ankurbeln.
"Die gewaltigen Ausgabenprogramme für Infrastrukturvorhaben sind der Schlüsselfaktor für Wirtschaftswachstum am Golf", sagte der Chefökonom für den Mittleren Osten und Nordafrika (Mena) bei der Großbank HSBC, Simon Williams. Er rechne trotz der erheblichen Wachstumsschwächen in Ägypten, Tunesien und Libyen mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in der Mena-Region um 4,5 bis fünf Prozent im laufenden Jahr. "Und die Golf-Staaten haben sogar eine noch stärkere Dynamik", ergänzte Shady Shaber von Standard Chartered. Vor allem, da dort auch die Privatinvestitionen und die Kreditvergabe durch Banken wieder anziehe.
Mit Katar wird sogar ein Golfstaat mit einem erwarteten BIP-Zuwachs von 20 Prozent laut Internationalem Währungsfonds (IWF) dieses Jahr Wachstums-Weltmeister. Doch auch Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben die Krise inzwischen abgeschüttelt - nicht nur dank der wieder gestiegenen Ölpreise.
 

 

Für Katar erhöhte die Bank of Amerika Merrill Lynch ihre Wachstumsprognose für 2012 auf 7,5 Prozent. Damit werde das Emirat, das sich zum weltgrößten Produzenten von Flüssiggas gemausert hat, auch kommendes Jahr an der Spitze der Golfregion stehen - vor Saudi-Arabien (4,9), Oman (3,7), Kuwait (3,1), VAE (2,8) und dem bis heute von Protesten der schiitischen Mehrheit gegen das sunnitisch-islamische Herrscherhaus umkämpfte Bahrain (-2,2 Prozent). Saudi-Arabien erlebe "das stärkste Wachstum seit einer Dekade", ergänzte Standard Chartered und hob die Prognose für das Königreich der Sauds auf 6,6 Prozent für 2011 an.
Er sehe "großes Investoreninteresse an der Region, weil Anleger und Industrie nun stark differenzieren zwischen den sechs Staaten des Golf-Kooperationsrats (GCC) und anderen Ländern in der Region mit ihren aktuellen Herausforderungen", sagte Shaber.

Zu dieser differenzierten Sicht auf die Region ruft auch Thomas Bach auf, der Präsident der deutsch-arabischen Industrie- und Handelskammer Ghorfa in Berlin: "Wir sollten nicht mit Blick auf die derzeit umkämpften Länder unsere Chancen in der ganzen Mena-Region vernachlässigen." Neben den rasant wachsenden Golf-Staaten wie Katar und Saudi-Arabien sollte die deutsche Wirtschaft "auch den Irak nicht aus den Augen verlieren, wo Deutschland großen Nachholbedarf hat" und große Öleinnahmen in gewaltige Investitionsprojekte flössen.
Insgesamt würden in den Golf-Staaten derzeit Bauvorhaben und Infrastruktur-Investitionen in einem Umfang von 1100 Milliarden Dollar realisiert, sagte Bernd Romanski, Vorstand bei Hochtief Solutions und Mitglied im Nah- und Mittel-Ost-Verein (Numov).


Zum Artikel

Antworten
zaphod42:

Sinn ist mal wieder von Sinnen

7
09.07.11 12:29
aber das ist ja nichts Neues, die letzten Jahre hat er sich nicht mir Ruhm bekleckert.

Wer ist der Mann überhaupt? "Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung e. V. (ifo: Akronym aus Information und Forschung) ist eine Münchner Forschungseinrichtung, die als eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands ihre Arbeit der Analyse der Wirtschaftspolitik widmet und monatlich den ifo Geschäftsklimaindex ermittelt." (Zitat: Wikipedia)

Soso, der Chef eines gemeinnützigen deutschen Vereins gibt einen Kommentar zu Griechenland ab. Der Mann hat vermutlich Wirtschaft studiert, aber das haben die Leute in der EZB und im Beraterstab des Kanzleramtes auch.

Sinn hat natürlich ein Recht auf eine eigene Meinung. Seine Aufgabe ist jedoch, die Wirtschaft zu beobachten und vorherzusagen (was er mehr schlecht als recht macht). Sich dies klarzumachen hilft, die Relevanz und vor allem möglichen Konsequenzen seiner Aussagen einzuordnen. War der Mann eigentlich schon auf der obligatorischen, für den Zuseher kostenpflichtigen Tour de Talkshow?

Wird Zeit, dass ein neues Thema auf's Tapet kommt. GR ist relativ ausgelutscht, erkennbar daran, dass nun selbst mein Postbote seinen Senf zu Thema gib.
Antworten
Malko07:

Sinn ist einer der verschrobenen

7
09.07.11 12:54
Monetaristen die glauben mit Wechselkursen alles heilen zu können. Allerdings tut bei einer eigenen Währung weder die Korruption noch die Pfründewirtschaft aufhören. Auch steigt dadurch nicht die Qualität der Staatsverwaltung. Das einzige was man erreicht, ist die Armen und jene Arbeitnehmer die noch ernsthaft arbeiten stärker und schneller zu verarmen. Die Großen haben ihr Geld eh längst im Ausland und wären nicht betroffen. Das EU-Vorhaben sorgt im Gegensatz dazu, dass auch eine innere Abwertung stattfindet, diese aber etwas gerechter vonstatten geht. Eine besser funktionierende Finanzverwaltung sorgt endlich für Steuereinnahmen und die Privatisierung sorgt für effektivere Betriebe denen die Pfründewirtschaft dann ausgetrieben wird. Aber das ist für kleine Geister wie Sinn viel zu hoch.
Antworten
ammmi:

Aufschwung USA bricht ein...

3
09.07.11 12:55

www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/...n-usa-bricht-ein-472309/

Mein Senf dazu, zwei Faktoren, die wirklich äußerst bedenklich sind: Arbeitslosenquote steigt (und das im Juni, wo diese saisonbedingt fallen sollte), 18000 Jobs anstatt 120000?!? Das ist imho ne kalte Dusche, ggf. erst der Anfang. Ob die Amis immernoch blind den DOW gegen Mond treiben können oder ob es Montags bereits weiter bergab gehen wird... wir werden es erleben.

Antworten
Malko07:

#84296: Wenn die Börsen synchron zur

8
09.07.11 13:12
wirtschaftlichen Entwicklung arbeiten würden, wäre die Spekulation ein zu einfaches Geschäft.

Bekanntlich bezweifele ich hier schon lange, dass es so etwas wie einen echten Aufschwung in den USA überhaupt gegeben hätte. Habe diesbezüglich auch schon auf mehrere Einflussgrößen hingewiesen die die BIP-Berechnung stark verfälschen. Mit der Methode wie in den USA gerechnet wird, kann die reale BIP-Entwicklung sogar gegenläufig zu den errechneten Zahlen verlaufen, in beiden Richtungen. Und dann gibt es einen hedonistischen Sockel, der prinzipiell mit herum getragen wird. Die Kurse, betrachtet man nur die US-Binnenwirtschaft, dürften also nicht dastehen wo sie jetzt stehen. Allerdings verdienen viele US-Konzerne viel Geld im Ausland und weltweit gibt es immer noch Regionen in denen die wirtschaftliche Entwicklung gut verläuft. In diesem Sinne haben wir in der kommenden Berichtsaison mit Überraschungen in beide Richtungen zu rechnen. Und für Aktienbesitzer zählen primär die heutigen und die morgigen Firmengewinne und nicht Kasperlerechnungen über die Arbeitslosenzahlen. Die Diskussion über die Veränderung der statistischen Arbeitslosenzahlen im Angesicht der wirklichen Arbeitslosenzahlen und der wirklichen Verarmung (der einzige Bereich mit starkem Wachstum in den USA) sind Ablenkungsdiskussionen und dienen nur dazu den kleinen Zocker Futter zu bieten damit sie ihre letzten Moneten verjubeln.
Antworten
relaxed:

Sinn ist ein überheblicher Selbstdarsteller,

3
09.07.11 13:43
der sich selbst für genial und die anderen für Idioten hält.

... sind sie auch, denn sie bezahlen ihn ... wofür eigentlich?
Dieses Posting enthält keine Zitate aus der NZZ.
Dr. Relaxed Strangelove
Antworten
Kicky:

12 Milliarden jetzt als Zinsen an die Hegdfonds?

4
09.07.11 14:01
...the entire amount will be promptly recycled by global financial institutions in the form of debt maturities and interest payments, which amount to €18.2 billion in the months of July and August. Simply said ECB, EU and IMF money in, money owed to bankers out. The kicker: 17.09% of the money coming from the IMF, comes from, that's right dear US taxpayer, you (and since 21% of the quota contributions allocated to the IMF are deemed "non-usable", the actual number funded by the US is likely much higher). But this plot has a bonus kicker: as we reported on Wednesday, the actual Greek debt is no longer owed by European banks to the extent it had been previously expected: a development that threatens to scuttle the entire second Greek bailout plan as currently proposed. So as the banks have been selling Greek debt, who has been buying? Mostly hedge funds, such as everyone's favorite John Paulson. So to recap: US taxpayers have just paid out about $780 million of the $4.6 billion in order to fund interest owed to... hedge funds....

www.zerohedge.com/article/...und-latest-greece-bailout-tranche

comment:it´s always good to help brothers
Antworten
pfeifenlümmel:

Nur der Wahlvorgang...

2
09.07.11 14:03
"Das Grundrecht auf Demokratie ist vorhanden, betrifft aber nur den Wahlvorgang, ..."

Wir hatten schon mal einen Staat, der seine Bürger einmauern musste, damit sie ihren demokratischen Staat DDR nicht verlassen konnten.

in der BRD verliert das Parlament zunehmend Einfluss auf und Kontrolle über die Regierung, erkennbar an den großzügigen ( unverantwortlichen ) Krediten und nun auch bei den Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien. Fraktionszwang: Fingerchen hoch und das wars.
Antworten
Kicky:

Die Bond Vigilantes direkt nach Italien

7
09.07.11 14:09
http://www.zerohedge.com/article/...lys-cds-are-biggest-risk-eurozone
Much hollow rhetoric has been uttered about the vast existential threat presented by Greek CDS. As we have reported, Greek CDS is the least of Europe's problems. When it comes to the stability of the European dominoes, it is and has always been about Italy, which is not only the second worst country in Europe after Greece on a debt/GDP basis, and also the country with the largest amount of nominal debt, but more importantly has the largest amount of net CDS outstanding. All this is summarized on the Bloomberg chart below.
http://1.2.3.10/bmi/www.zerohedge.com/sites/...draghi/Italy%20CDS.jpg
What the market is most confused by is that Spain, which everyone thought would be the next to fall after Portugal, yet which in the Cajas has the same GSE-type structure that provides a natural buffer to a housing system that is getting destroyed by its own Option ARM implosion (unlike the US' Liebor, Euribor is at 1.593% and making adjustable mortgages quite painful), the bond vigilantes decided to go straight to the gateway to Europe's core. Italy. So ignore whatever the PBoC is doing with the EURUSD, and Brian Sack is telegraphing with his ES ramp into the close: the truth is Italy is on the verge, and with all communicating vessels, the pain is only just beginning as Europe will find out very soon: as the chart below shows, there is a doozy of Treasury issuance about to be unleashed by the Italian Treasury.
http://1.2.3.9/bmi/www.zerohedge.com/sites/...hi/Italy%20issuance.jpg
Bottom line: the Italian CDS is not so much an aggregator of risk, as a beacon of where investors think risk will emanate from next. Although, to be fully objective, the biggest surge in recent months in net notional has not been at Italy, nor Spain, nor any of the other PIIGS, but.. FranceThere is, however, one country that is missing from the Y/Y surge comparison. The United States of America.


habe meine html-Befehle nicht hier
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 3370  3371  3373  3374  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Intel Corp

Strategie Hebel
Steigender Intel Corp-Kurs 5,07 7,20
Fallender Intel Corp-Kurs 4,58 5,92
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ1TC55 , DE000VJ13SV3 , DE000VJ0JAF3 , DE000VJ3WX12 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.798 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 20.01.26 19:26
469 156.450 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 17.01.26 12:01
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--