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Der USA Bären-Thread


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Malko07:

daiphong (#83324), hat sie sicherlich

 
22.06.11 19:31
nicht. Allerdings sind viele Fed-Mitglieder der ideologischen Überzeugung, dass man über eine Inflation bei Vermögenswerten die reale Wirtschaft anschieben könnte.  Hatte ja auch begrenzte Zeit mit der Immobilienblase funktioniert. Und es geht selbstverständlich auch um die Finanzierung des SNAP-Programms. Da die Amis keine Steuern zahlen wollen, wird Sozialpolitik mittels Gelddruckens betrieben - noch.
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Anti Lemming:

Danone und Abnehmen

2
22.06.11 19:49
Wenn man mehr Danone Produkte essen will, um abzunehmen, ist das wie bei den Griechen, die mehr Kredite benötigen, um das Sparen zu lernen.
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pfeifenlümmel:

Papa..

2
22.06.11 20:07
hat auf EUR/CHF offensichtlich keinen positven Eindruck gemacht. Schwitze schon ein wenig.
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pfeifenlümmel:

Weizen und Mais

 
22.06.11 20:09
heute dick im Minus, von Jim Rogers nichts zu hören ( grins ).
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pfeifenlümmel:

Beim Öl

 
22.06.11 20:11
gabs eine Punktlandung auf 110 ( leider ), bin deshalb nicht short gegangen.
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Malko07:

Die Karamanlis + die Papandreous müssen zustimmen!

7
22.06.11 20:11


Endlich mal sinnvoller Druck aus Berlin!
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pfeifenlümmel:

SCHON MAL für den Euro

 
22.06.11 20:15
daiphong:

so kommt sicher keine Euphorie auf

5
22.06.11 21:20
nix von QE3, keine zündende Idee für irgendein Voodoo. Klappt nämlich nicht mehr ohne große Schäden, wenn etwa der Dollar kippt wie Ende 2007. Den Fehler macht Bernanke nicht noch einmal (dafür sicher andere). Und wir stehen vor einer ähnlichen Situation wie Ende 2007. Schlappe Inflation, schlappes Wachstum, eher eine Art von Siechtum, das ist nix für die Financels.


US-Notenbank senkt Wachstumsprognose erneut
20:17 22.06.11
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Notenbank Fed hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr abermals gesenkt. Für 2011 werde ein Wachstum zwischen 2,7 und 2,9 Prozent erwartet, teilte die Notenbank am Mittwochabend in Washington mit. Bereits im April hatte die Notenbank ihre Prognose auf 3,1 bis 3,3 Prozent gesenkt. Für das kommende Jahr erwartet die Fed nun ein Wachstum von 3,3 bis 3,7 Prozent. Bisher lag die Spanne ebenfalls höher bei 3,5 bis 4,2 Prozent.

Die Inflationsprognose für das laufende Jahr wurde unterdessen leicht gesenkt und die Spanne deutlich eingeengt. Nachdem die Notenbank im April mit einer Teuerung von 2,1 bis 2,8 Prozent gerechnet hatte, nennt sie nun eine Spanne von 2,3 bis 2,5 Prozent. Für 2012 rechnet die Fed mit einer Inflation von 1,5 bis 2,0 Prozent, nach 1,2 bis 2,0 Prozent im April.

Die Arbeitslosenquote dürfte sich laut Fed im laufenden Jahr zwischen 8,6 und 8,9 Prozent bewegen. Im April hatte sie noch eine tiefer liegende Spanne von 8,4 bis 8,7 Prozent erwartet./bgf/he
Quelle: dpa-AFX
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musicus1:

danke ben, mein short läuft super.....

2
22.06.11 21:42
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Wago:

4,40 Cent

4
22.06.11 22:39
zahle ich als Industriekunde für das kW Strom. Plus EEG-Abgabe von 3,50 Cent und 2,05 Cent Öko-Steuer. Kommt noch der Leistungspreis von 7,80 EUR und der Messpreis dazu. Die KWK-Abgabe vom 0,3 Cent kann man vergessen.

Mal angenommen es gibt nur noch Erneuerbare Energie, wer zahlt dann die Öko-Steuer und die EEG-Abgabe? Und wo gibt es in der Wüste für unter 5 Cent Strom frei Haus? Die Netzentgelte machen mittlerweile mehr aus als der Strom selber. Und wer rubbelt die Anlagen nach dem Sandsturm wieder sauber?

Alles wahnsinnig kurz gedacht und in ein paar Jahren haut es uns die Öko-Blase und die Ohren.
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DOOMSTER:

#83333

4
23.06.11 03:02

...Klappt nämlich nicht mehr ohne große Schäden....

 

Diesen Punkt hat die FED schon längst überschritten, oder wie sagt man so schön "far beyond repair".

Da braucht Bernanke nicht mal ne Sehhilfe um die ganzen Asset Blasen die Weltweit in kürze poppen zu erkennen.

Jetzt , so langsam, ist Bernoccio eben am Punkt angekommen wo er die Wahl hat zwischen Luft ablassen und die ganzen faulen Kredite dahin zu befördern wo sie hingehören oder aber er kann natürlich noch mal ne Schippe Toilettenpapier nachlegen, was dann sofort mit einem Raketenstart der Rohstoffpreise quittiert werden dürfte.

 

Was das alles für die ohnehin schon reale Inflation von ca. 10% (nein nicht diesen fake CPI) , Arbeitslosigkeit usw. bedeutet dürfte wohl klar sein.

Tja und nun sitzen se halt alle da mit ihrem wertlosen Assets und es gibt keine Käufer mehr.

 

Mal ne kleine Anektode aus dem wirtschaftlichen Fundus des Herrn Bernanke aus dem heutigen Sinnlos "Vortrag" des Selbigen (frei Übersetzt):

"die Zinsen sind tief und damit würde man die Käuferschichten animieren in Immobilen zu gehen und damit würden sich die Preis stabilisieren"...........................ja ne is klar, nur weil die Zinsen künstlich unten gehalten werden, wobel keiner weiss wie lange die FED da noch manipulieren kann, lockt es natürlich Idioten an die sich den Schrott wohlwissentlich bei  künstlich oben gehaltenen Preise ans Knie nageln.

Über die Logik von dem Typen kann man echt nur noch schmunzeln und sowas lassen die ernsthaft die Weltleitwährung "managen".

Was soll der nochmal sein, Prof. ? LOL

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musicus1:

GBPUSD

 
23.06.11 07:34
die big boys  sind short gegangen, long in gold  und USD.......
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Anti Lemming:

5 Millionen Zugriffe auf den Bären-Thread

7
23.06.11 08:25
Postings: 83.337
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Malko07:

Manche mögen es nicht glauben,

14
23.06.11 08:54
wie z.B. Bernanke, aber auch die US-Bevölkerung ist lernfähig. Sicherlich nicht alle aber für die monetären Spielchen viel zu viele. Nach den bisherigen Erlebnissen kann man sie sehr schwer in eine weitere Verschuldung treiben. Die einen haben eh nichts außer Schulden und kriegen deshalb nichts von den Banken, die anderen haben die Gescheiterten täglich vor Augen und und versuchen ihre Schulden abzubauen respektive Reserven zu bilden. Eine neue große Runde in der Privatverschuldung wird es nicht geben. Woher soll dann sobald das große Wachstum kommen?

Die Volkswirtschaft ist keine Wissenschaft sondern eine Ideologie und mindesten so weltfremd wie manch andere Ideologie. Ideologien haben es an sich, den Menschen zu ignorieren. Findet man nicht nur in den USA. Auch bei uns gibt es nicht wenige, die glauben mit einem Schuldenerlass könnten sie Griechenland reformieren.

Es ist natürlich viel einfacher die Zinsen zu erniedrigen als die Ausbildung zu verbessern. Eine Politik, die sich hinter der Zentralbank versteckt, weil sie sich selbst nichts mehr zutraut, ist gescheitert. Anfänge in dieser Richtung haben wir auch bei uns. Weil die Politik jeweils zu spät handelte musste die EZB Pfandbriefe und später Staatsanleihen aufkaufen. Die Politik versteckte sich hinter der EZB um anschließend wieder über die bösen europäischen Institutionen schimpfen zu können. Wenn man im Blick behält wie unsere Verschuldung die letzten 12 Jahre explodiert ist und man sieht, dass man trotzdem versucht über Steuergeschenke Wähler zu kaufen, kann man nur feststellen: USA wir folgen dir!

Längerfistig wir sich mMn die USA von der restlichen Welt abkapseln und ihrem "religiösen" Fanatismus frönen. Was sonst auf der Welt passieren wird, wird die USA nicht mehr stören, Sie hätten auch nicht mehr die wirtschaftliche Möglichkeit einzugreifen. Die jetzige Finanzpolitik ist der ungewollte Wegbereiter. Sie macht die Isolationisten mehrheitsfähig. Sarah Palin und Konsorten sind nur die Vorboten. Schon jetzt ist in der USA die Mehrheit überzeugt, an ihrem Dilemma wäre das Ausland schuld.  Die wollen einfach nicht die US-Waren kaufen, welche in den USA produziert werden. Dass es diese Waren kaum noch gibt, hat die überwiegende Mehrheit bis jetzt noch nicht geschnallt.
Antworten
Anti Lemming:

Zur allgemeinen Bären-Erheiterung

6
23.06.11 09:02

Schon dass der Experte von der Sparkasse Köln-Bonn den DOW analysiert, spricht Bände. Den hat wegen der Preisgewichtung kaum ein Profi auf der Rechnung. Hinzu kommt, dass der DOW wegen der BigCaps meist als letzter Index austoppt. Kurioserweise wird im Handelsblatt der besprochene Chart gar nicht gezeigt.

 


www.handelsblatt.com/finanzen/...gst-nicht-vorbei/4302862.html


Chartgespräch
"Aufwärtstrend noch längst nicht vorbei"
von Ulf Sommer

Heiko Zülich von der Sparkasse Köln-Bonn bleibt weiterhin optimistisch. Grund dafür ist vor allem die Aufwärtsbewegung des Dow Jones.

Schuldenkrise, Inflation, schwache Konjunkturdaten - kein Wunder, dass die Aktienmärkte schwächeln. Sechs Prozent haben die wichtigen Börsenindizes wie der Dax in Deutschland und der Dow Jones in den USA seit ihren Hochs Anfang Mai verloren. Entwickelt sich daraus eine Trendwende nach unten, so wie nach dem Ausbruch der Finanzkrise 2007? Damals hatten die Börsen in nur 15 Monaten 50 Prozent eingebüßt.

Der Blick auf den wichtigsten Leitindex für alle Börsen, den amerikanischen Dow Jones, stimmt Heiko Zülch von der Sparkasse Köln-Bonn optimistisch: Der Dow habe schon viele abrupte Rücksetzer verkraftet, und er werde auch diesmal einen guten Halt finden.

"Korrektur ja, Trendwende nein", lautet sein Szenario für den weiteren Jahresverlauf. Optimistisch stimmt ihn das Chartbild. Im ersten Halbjahr 2009 hat der Dow Jones mit den 30 wichtigsten US-Unternehmen seinen Aufwärtstrend begonnen. Bis heute haben sich die Kurse nahezu verdoppelt.

Die stetig steigende Aufwärtstrendlinie verläuft bei rund 11 400 Punkten. Der Dow hält sich derzeit solide über dieser wichtigen Unterstützung. Eine weitere horizontale Unterstützungszone zwischen 11 500 und 12 000 Punkten ergibt sich aus den heftigen Kursschwankungen im Krisenjahr 2008.
Beide Unterstützungen zusammen ergeben eine starke Kreuzunterstützung. "Diese wirkt üblicherweise anziehend. Anleger werden die Tragfähigkeit testen", sagt der Analyst der zweitgrößten deutschen Sparkasse. Das bedeutet, der Dow taucht zwar in diese Zone ein, er durchbricht sie aber nicht nach unten. Optimistisch stimmt Zülch das nur durchschnittliche Handelsvolumen in der jüngsten Abwärtsbewegung. Üblicherweise endet eine mehrjährige Aufwärtsbewegung mit einem hohen Handelsvolumen. Das ist derzeit nicht zu erkennen. [A.L.: Wenn es 2 J. mit dünnem Volumen hoch ging, kann es auch nur in dünnem Volumen runtergehen, wo sollten denn sonst Verkäufer herkommen?]

Darüber sieht der Experte den Markt "stark überverkauft". [Bei -7 % nach Verdoppelung ab März 2009?? - A.L.] Die heftigen Kursverluste in den vergangenen Wochen ziehen üblicherweise eine Erholung nach sich, weil Anleger auf dem ermäßigten Niveau zugreifen - und so die Talfahrt beenden. Am Freitag erlebten Anleger solch eine Gegenbewegung.

Gutes fundamentales Umfeld

Das optimistische Szenario gerät für den Experten nur dann ins Wanken, wenn die Kreuzunterstützung wider Erwarten nicht halten sollte. "Fällt der Dow nachhaltig unter 11 500 Punkte, droht ein Rückfall, der von negativer Stimmung getrieben auch bis in den vierstelligen Punktebereich hineinführen kann." Der Grund: Bricht eine starke und gut sichtbare Unterstützung, dann dürften viele Anleger gleichzeitig verkaufen - und so die Talfahrt erst richtig in Gang setzen.

Doch Zülch favorisiert - auch wegen der jüngsten Entwicklung des Handelsvolumens - das optimistische Szenario, wonach die Talfahrt an der Kreuzunterstützung endet. Fundamental überzeugen ihn die Erwartung einer zum Jahresende nachlassenden Inflation in den USA, das fortgesetzt niedrige Zinsniveau, die starken Unternehmensgewinne und die niedrige Bewertung der Aktien - gemessen an den Nettogewinnen der Firmen.

Auf dem erwarteten Weg nach oben wittert der Analyst die erste Hürde bei 12 800 Punkten - dem Hoch vom Frühjahr. "Überspringt der Dow diese Marke, dann ist der weitere Weg in Richtung der Höchststände aus charttechnischer Sicht frei." 2007 war der Leitindex auf 14 000 Punkte gestiegen. Bis dahin sind es noch 16 Prozent.
 

 


 

Nachtrag A.L: Das Volumen-Argument in obigem Artikel trifft übrigens nicht zu. Wie man im Chart unten sieht, hat das Volumen im Abverkauf seit Mai angezogen. Im Dead Cat Bounce der letzten Tage flaute es hingegen wieder ab (meine blaue Linien zeigen die Divergenzen). Das sind eher bärische Signale, die eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung (spätestens Ende des Monats) wahrscheinlich machen. Der RSI scheint sich an der 50 "den Kopf zu stoßen". Bullisch ist allenfalls der MACD.

(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 414613
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Anti Lemming:

# 339

9
23.06.11 09:10
Malko, treffend auf den Punkt gebracht.

Nur im 4. Absatz stellt sich die Frage, ob den Amis bei einer "Abkapselung", die mit Dollar-Verfall einhergehen dürfte, nicht die Rohstoffpreise - insbesondere Öl - über den Kopf wachsen. Kann man in einer globalisierten Welt überhaupt noch Abkapselung durchziehen? Und ist USA nicht nach wie vor der Hauptmotor der Weltkonjunktur? Ich glaube nicht, dass Amerika vor die Hunde geht und die Restwelt relativ dazu floriert (Abkopplungsthese). Was macht z. B. China ohne die US-Nachfrage? Das Strohfeuer aus den Mega-Konjunkturpaketen zum Anschieben einer Binnennachfrage dürfte bald verpuffen. Und was wird aus Deutschlands Exportboom, wenn China wegen US-Schwäche einbricht?
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Eidgenosse:

Wieso man jetzt ein Fan

4
23.06.11 09:29
von diesen Wüstensolarstrom-Projekten sein soll ist mir nicht ganz klar. Aber die Bilder werden ja präsentiert: Gigantische Solarzellen und Kollektoren und dazu Hochspannungsleitungen durchs Mittelmeer *Stirnbatch*. Sowas kanns ja wohl nicht sein.
In Bayern wird doch erfolgreich an der Geothermie gearbeitet. DAS find ich mal ne Zukunftsorientierte Technik. Wir leben schliesslich auf einem glühendheissen Ball, was liegt da näher als diese Energie zu nutzen.
Auch in Basel gabs ein Projekt das aber wegen der Erdbebengefahr wieder abgebrochen wurde.

www.geopower-basel.ch/

www.stmug.bayern.de/umwelt/boden/geothermie/index.htm
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Malko07:

#83341: Wie definiert man

8
23.06.11 09:57
Motor der Konjunktur? Wie definiert man Größe. Wieso soll man Europa immer verstecken. Mindestens als wirtschaftliche Region ist es ein Riese. Der Niedergang der USA, der aus Sicht der Weltwirtschaft schon länger andauert (über 2 Jahrzehnte) führt ja nicht urplötzlich zu einem verschwinden der USA. Betrachtet man die beiden letzten Jahrzehnte (die USA in Relation zur restlichen Welt), muss man feststellen:

- Trotzdem die USA ein sehr großes Konsumland sind, geht der Konsum preisbereinigt relativ zu allen anderen zurück.

- Die Installation und Produktion von Investitionsgütern sind in dieser Zeit relativ zu allen anderen radikal eingebrochen

- Seit einigen Jahren tun andere Regionen der Welt die Schrumpfung der USA immer stärker überkompensieren.

Die Weltkonjunktur könnte auch nicht so brummen, wenn es obige Fakten nicht gäbe. Ich sprach oben von "Längerfristig" und nehme für meine Projektion in die Zukunft weitere Jahrzehnte an. Die Isolationisten werden die nächsten Wählen auch noch nicht gewinnen. Sie werden in den vorhandenen Parteien, so wie bei uns die grüne Ideologie, kontinuierlich vor sich hinwachsen und irgendwann das Ruder übernehmen. Mit der Abnahme der "Macht" der USA und ihrem wirtschaftlichen Einfluss wird auch der US-$ an Einfluss verlieren. Das ist ein ganz normaler Prozess, den wir schon seit einigen Jahren verfolgen können.

Meine Ausführungen bringen für die heutige Spekulation nur sehr wenig und wenn überhaupt, dann dies: Es ist sinnlos täglich auf unsinnige Zahlenwerke zu starren weil die große US-Erholung doch kommen könnte. Deshalb mag ich auch nichts zum Wert vom US-$ in Relation zu anderen Währungen sagen. Wenn man sich etwas weiter aus dem täglichen Geschehen zurück lehnt, erkennt man sehr einfach den schon länger andauernden Verfall.

Man darf eben nicht nach einer Analyse erwarten, die an sich richtigen Gedanken würden morgen schon voll wirken. Wirkliche Veränderungen sind sehr langsam, sie brauchen viel Zeit.
Antworten
Malko07:

Eidgenosse (#83342), wieso Fan von

6
23.06.11 10:14
irgendwas? Es geht darum, in den nächsten 50 bis 100 Jahren nicht nur den Strom sondern einen überwiegenden Anteil der gesamten Energie (Heizung, Kühlung, Mobilität) auf Solarenergie im weitesten Sinne umzusetzen. Es gibt nicht die alleinseeligmachende Lösung. In München setzt man auf fast alles gleichzeitig:

- Wasserkraft
- Geothermie
- Windkraft
- thermische Solarkraftwerke
- Photovoltaik
- Kraftwärmekopplung (Fernheizung und Strom) bei der Müllverbrennung
- moderne Gaskraftwerke

Obiges ist alles, bis auf das Gaskraftwerk (im Bau; Gas soll als Zwischenspeicher für die Sonnenenergie dienen),  schon im praktischen Einsatz und wird fleißig weiter ausgebaut.

Heute ist man schon in der Lage die privaten Haushalte zu versorgen. Innerhalb den nächsten 10 Jahren will man auch den Gewerbestrom abdecken. Auch die Fernheizung wird laufend weiter ausgebaut und man heizt immer stärker ohne Gaszulieferung. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass man in der 2. Hälfte des Jahrhundert die Energie für alle Einsätze umgestellt hat.

Beim Bezug von Strom aus der Nordsee ist die Strecke auch nicht viel kürzer als beim Bezug aus dem Süden. Neapel und Hamburg sind ungefähr gleich weit von München entfernt.
Antworten
Wostok_2:

Malko07 #83313 #83323

8
23.06.11 10:34

"Die Stadtwerke München betreiben ein derartiges Kraftwerk in Südspanien mit. Und das sind keine Spinner."

"Mir ist nicht bekannt, dass es für die hier diskutierten Kraftwerke Einspeisungsvergütungen geben würde."

 

In Spanien gibt es eine staatlicherseits mindestens 25 Jahre lang garantierte Einspeisevergütung für solarthermisch erzeugten Strom. Dabei kann sich der Betreiber zwischen zwei Vergütungsmodellen entscheiden. Bei dem ersten Modell erhält man zur Zeit rund 28,5 Cent für jede eingespeiste Kilowattstunde. Der Betrag wird jedes Jahr an die Inflationsrate angepasst. Oder er entscheidet sich für das Marktmodell, welches aus einem fixen und einem variablen Teil besteht. Dabei sinkt der fixe Anteil um etwa anderthalb Cent auf ca. 26,9 Cent. Durch den variablen Anteil kann jedoch die Gesamtvergütung bis auf maximale 36,4 Cent ansteigen.

 

Quelle: http://www.solarmillennium.de/upload/Download/...ndasol1-3deutsch.pdf 

(S.20)

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Anti Lemming:

Eurozonen PMI auf 20-Monats-Tief

5
23.06.11 10:44
Erste Veröffentlichung der Zahlen zum Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes der Eurozone für Juni 2011

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert in der ersten Veröffentlichung für Juni im verarbeitenden Gewerbe bei 52,0.



Erste Veröffentlichung der Zahlen zum Einkaufsmanagerindex des nicht-verarbeitenden Gewerbes der Eurozone für Juni 2011

Der Einkaufsmanagerindex im Bereich der Dienstleistungen für die Eurozone liegt nach der ersten offiziellen Schätzung bei 54,2, nach zuletzt noch 56,0.



Euro-zone composite PMI falls to 20-month low
By William L. Watts

FRANKFURT (MarketWatch) -- Private-sector growth across the 17-nation euro zone in June was the weakest since October 2009, led by a sharp slowdown in manufacturing activity [Folge des Japanbebens? A.L.], according to preliminary purchasing managers index data released Thursday. The Markit euro-zone PMI composite index fell to 53.6 in June, a 20-month low, from 55.8 in May. Economists had forecast a smaller decline to 55.6. A reading of more than 50 indicates growth in activity, while a figure of less than 50 signals contraction. Manufacturing PMI fell to an 18-month low of 52.0 from 54.6 in May. Services PMI declined to a six-month low of 54.2 from 56.0 in May. "The euro area's economic growth surge has lost momentum at a worrying rate in the past two months," said Chris Williamson, chief economist at Markit. "While the average PMI reading for the second quarter as a whole suggests that the economy grew by around 0.6%, down from 0.8% in the first quarter, the reading for June was consistent with a quarterly growth run rate of just 0.4%."
Antworten
Anti Lemming:

Wie relevant ist die Solar-Diskussion

 
23.06.11 10:49
für die (US-)Börsenentwicklung? Ich schlage vor, zum dem Thema ggfs. einen Talk-Thread zu eröffnen.
Antworten
Anti Lemming:

Die Erholung der letzten 2 Jahre

2
23.06.11 10:53
kommt allein aus den weltweiten, massiven, überwiegend schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen. Für D. am relevantesten war/ist das das 2-Billionen-Prog. in China zum Anschieben der Binnenkonjunktur. Wenn die letzte Geisterstadt errichtet ist, wird der DAX zusammenbrechen.
Antworten
wawidu:

SPX - aktuelles technisches Setting

4
23.06.11 10:55
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 414676
Antworten
Anti Lemming:

Wenn man genau hinhört

8
23.06.11 10:55
kommt das "Brummen" der Weltkonjunktur in Wahrheit aus der Bärenhöhle.
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