Der USA Bären-Thread

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Gruppe: Bears Cave   Forum: Börse
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S&P 500 1.621,5 -0,32% Perf. seit Threadbeginn:   +11,07%
 
wawidu: kicky # 82567 - Sino-Forest
5
10.06.11 21:23
Hier der zugehörige Chart:
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tre.png
wawidu: GMCR - ich liege auf der Lauer
7
10.06.11 21:51
Bei einem EOD unter 73 gedenke ich hierauf short zu gehen. Dieser Wert erscheint mir hochgradig reif für eine heftige Korrektur.
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gmcr8jd.png
Boxenbauer: Gibts ja nicht wawidu.
 
10.06.11 21:57
Ich bin seit 5min short. -100 Stück zu 74,29. Aber ich nehme gleich 20$ mit und kauf dann nochmal die gleiche Posi mit garantiertem SL. Das ist zwar nen bißchen teurer, aber ich dann bin ich auch sauber draussen, wenn die wieder aus irgenwelchen Gründen nen mega GAP-UP hinlegen.
MfG

Boxenbauer
Boxenbauer: So, GMCR langfristig short eingebucht
 
10.06.11 22:09
VK 74,05. Mir garantiertem SL bei 81,44. Enger ging es leider nicht, weil ich min. 10% vom Einstand weg sein muss. Dafür kostet der SL aber nicht mehr. Garantiert heißt bei IG, dass auch bei einem mega GAP übers WE niemals mehr als Differenz zum SL futsch ist. Übrigens hätte ich nicht gedacht, dass der Spread so klein ist. Mal gerade 0,01$. Bin mal gespannt, wie das läuft. Den SL kann ich später immer nachziehen, wenn GMCR fällt und die Margin liegt aktuell für die Posi bei 740$.
AL, dir schick ich ne Flasche Pernod, wenn sich das Ding innerhalb von 6 Monaten halbiert.
MfG

Boxenbauer
musicus1: sind wir hier ein einkauf und verkaufs
 
10.06.11 22:15
thread,  boxe , da gibt es doch einen thread von AL ffor bears kurzfrist.......  
Boxenbauer: Nee, das ist nicht kurzfrist, sondern
5
10.06.11 22:23
eine kleine Erklärung, wie ich mich gerade langfristig (hoffentlich > 1Jahr) positioniert habe. Außerdem musste ich gerade hier reagieren, weil wawi den Chart just 5min. nach meinem Einkauf hier reingestellt hat.

Außerdem ist es mir wichtig, das neben den ganzen "schlechten" Meldungen und bärischen Analysen auch Aktionen gepostet werden. Ich zitiere AL aus Posting #1:

"Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen.."

Also poste ich hier, wenn ich versuche min. mittelfristig im SPX oder in einzelnen US-Titeln Short zu gehen. Das dabei mal ein SL oder Notrückkauf drin dabei ist, ist doch wohl klar.
MfG

Boxenbauer
zaphod42: Die USA schauen plötzlich auf die Kosten
11
10.06.11 22:29
beim Weltpolizei-Spielen. Die Folge wird ein Rückzug aus so manchem Krieg sein. Das US-Militär macht einen erheblichen Anteil am BIP der USA aus, die Folge davon also ist ein Konjunktureinbruch. Während man eine Rezession früher eben DURCH einen Krieg verhinderte bzw. beendete gibt es diese Option am Schuldenlimit nicht mehr.

Die USA stehen komplett mit dem Rücken an der Wand, nichts anderes lese ich aus diesem Artikel hier:
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10. Juni 2011, 21:40 Uhr

Gates' Nato-Schelte

Amerika, die geizige Weltmacht

Von Gregor Peter Schmitz, Washington

Es war eine Abrechnung, wie man sie selten hört. US-Verteidigungsminister Gates wirft den Nato-Partnern Versagen vor, droht indirekt gar einen Rückzug aus dem Bündnis an. Die Brandrede zeigt Frust mit den Europäern - aber vor allem eins: Die hochverschuldeten USA können nicht mehr Weltpolizist spielen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,768032,00.html
Navigator.C: In der EU siehts kaum besser aus
5
10.06.11 22:40

Restlos gescheitert

11:59 10.06.11

Lange, lange hat es gedauert. Zig Milliarden wurden in den Sand     gesetzt und hat es den deutschen Steuerzahler gekostet und weitere     Milliarden wird es ihn noch kosten. Auch wurde die Stabilität und     der Ruf der Europäischen Zentralbank –inzwischen in Fachkreisen auch     als Bad Bank verschrien - durch den Aufkauf von Ramschanleihen     massiv beschädigt. Sogar die Verleiher des Karlspreises waren sich     nicht zu schade, demjenigen diesen europäischen Preis zu geben, der     die einstige Stabilitätstradition der Deutschen Bundesbank - ohne     Not und Verstand – und damit auch ein gutes Stück Europa auf dem     Altar der kurzfristigen (Bank-) Interessen geopfert hat. Und sich     damit auch selbst beschädigt hat. Mal im Ernst. Was ist dieser     Karspreis da noch wert?

 

Bis nun endlich die Politiker in Berlin und Brüssel begriffen haben,     was beinahe die gesamte volkswirtschaftliche Elite in Deutschland     und wir von Globalyze bzw. ich persönlich an dieser Stelle schon vor     einem Jahr feststellten. Und was man damals schon sehen konnte. Man     könnte übrigens auch den Politikern unterstellen, dass Sie zumindest     diese jetzige Situation fahrlässig herbeigeführt haben, da als ich     zahlreiche Bundestags- und Landtagsabgeordnete anschrieb und sie     wegen einer Bürgschaft für Griechenland ansprach, sie allesamt     auswichen oder schlicht nicht antworteten. Was mir zeigt, wie wenig     volksnah und unverantwortlich diese Abgeordnetenkaste agiert und mit     unseren Steuergeldern umgeht. Und wie sehr genau diese, zwischen     ihrem Geld, das sie auf unsere Kosten sichern und dem Haushalt, also     unseren Steuergeldern, unterscheiden. Und mit zweierlei Maß messen.

 

Fakt ist jedenfalls, dass das Vorgehen der EU-Kommission und unserer     Regierung in der Europäischen Schuldenkrise restlos gescheitert ist.     Und dass ein „Weiter so“ mit Griechenland nicht mehr möglich sein     darf und ein Schuldenschnitt bzw. eine Umschuldung und     wahrscheinlich auch ein übergangsweiser Austritt aus der EU     unumgänglich sein werden.

 

http://www.ariva.de/Restlos_gescheitert_c3763852

 Frank Schäffler zur 2. Griechenland-Rettung: "Wir befinden uns auf dem Weg in die Knechtschaft. Dieser führt uns von Intervention zu Intervention spiralenförmig abwärts. An seinem Ende erwartet uns ein planwirtschaftliches Europa. Mit dem planwirtschaftlichen Europa kommt die Vollendung seines ökonomischen Verfalls."

Frank Schäffler: Erklärung zur 2. Griechenland-Hilfe

Erklärung nach § 31 GOBT

zu TOP 28
Entschließungsantrag
der Fraktionen der CDU/CSU und FDP
zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundesminister der Finanzen

„Stabilität der Eurozone sichern – Reformkurs in Griechenland vorantreiben“

Drucksache 17/6163
10. Juni 2011


Am 11. Februar 2010 haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union gemeinsam geschaffenes und von allen Staaten der EU ratifiziertes Recht und damit Europäisches Recht kollektiv gebrochen.

Klarer Rechtsbruch

Es wurde angekündigt, dass man Griechenland auf jeden Fall finanziell helfen werde, falls es Griechenland im April und Mai 2010 nicht gelingen sollte, sich zu ausreichend niedrigen Kosten am Kapitalmarkt zu refinanzieren. Damit haben die Staats- und Regierungschefs am 11. Februar 2010 den Bruch der No-Bail-out-Klausel im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) verkündet. Am 7. Mai 2010 erklärte die Bundeskanzlerin, hier im Deutschen Bundestag, dass die Griechenland-Hilfe eine einmalige Hilfe sei, die absolute Ausnahme und sonst nichts.

 Lügen und falsche Versprechen

Als der Deutsche Bundestag am 21. Mai 2010 das sogenannte Euro-Rettungspaket, den vielzitierten Rettungsschirm, verabschiedete, wurde hier im Deutschen Bundestag erklärt, dass ohnehin niemand unter diesen Schirm flüchten werde. Lediglich die Finanzmärkte müssten durch ein starkes Zeichen beruhigt werden. Heute drängeln sich bereits Irland und Portugal unter diesem Schirm, Griechenland soll folgen. Im Herbst diesen Jahres soll er mangels Kapazität in seinem Ausleihvolumen weiter erhöht werden. Noch am 27. Oktober 2010 erklärte die Bundeskanzlerin zur Dauer des Rettungsschirms:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/...dem-weg-in-die-knechtschaft

Navigator.C

Navigator.C: Anleihe-Debakel für Santander
15
10.06.11 22:53

Die spanische Großbank Santander hat eine Anleihe aufgelegt, und kaum jemand will sie haben: Nur gut die Hälfte des Milliardenbonds sei laut einem Medienbericht verkauft worden. Betroffen ist auch eine deutsche Großbank.

 

Fiasko für die spanische Großbank Santander: Von einer eine Milliarde Euro schweren Anleihe, die mit Schulden spanischer Gemeinden und Regionen besichert ist, hat die Bank offenbar  nur rund die Hälfte am Markt verkauft. Das berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf mehrere Quellen. Bei Anleiheauktionen gilt bereits als Enttäuschung, wenn mehr als zehn Prozent der Bonds nicht verkauft werden.

Das trifft mehrere europäische Großbanken, die die Spanier bei dem Geschäft begleiten: Die Commerzbank, die britische HSBC und die französische Societé Générale müssten laut dem Bericht jeweils rund 100 Millionen Euro der Papiere in ihre Bücher aufnehmen. Einige der Bonds, die mit Darlehen der Bank für lokale und regionale Regierungen besichert sind, übernahmen auch Santander-Töchter.

Die fünfjährige Santander-Anleihe hatte von der Ratingagentur Moody’s die Note AAA ( lach und brüll ) erhalten. Sie wurde mit einer Rendite von 1,95 Prozentpunkten angeboten und hatte einen Zins auf den Nominalwert (Coupon) von 4,625 Prozent. Besicherte Bonds waren in der Finanzkrise ein beliebtes Instrument, um das Misstrauen in die Banken zu reduzieren.

http://www.wiwo.de/handelsblatt/anleihe-debakel-fuer-santander-469341/

Navigator.C

relaxed: #82607 ... irgendwie kann ich
9
10.06.11 23:56
den Frust von Gates auch verstehen ... die Nato, das mächtigste Miltärbündnis der Welt, das seit Wochen mit Gaddafi rumeiert, da man eben keinen Bürgerkrieg aus der Luft entscheiden kann.

Die Nato war ein Bündnis, um sich bei einem Angriff durch die Sowjets zu verteidigen und beizustehen. Da ging es um Landesverteidigung und nicht um Weltpolizei spielen.
... und mehr ist auch der europäischen Bevölkerung dauerhaft nicht zu vermitteln.
Dieses Posting enthält keine Zitate aus der NZZ.
Dr. Relaxed Strangelove
zaphod42: Kommentar zur GR-Debatte im Bundestag
4
11.06.11 08:23
Dem ist nichts hinzuzufügen..
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Bundestag biegt sich Griechenland-Hilfe zurecht
Jede Menge Heuchelei

Von Jens Borchers, HR, ARD-Hauptstadtstudio

Also, was habe ich in der Bundestagsdebatte gehört: Ehrlich gesagt – jede Menge politische Heuchelei. Die erste Heuchelei besteht darin, dass eine Fata Morgana bemüht wird. Das nach Konsolidierung in der Finanz-Wüste dürstende Volk soll glauben, es gebe eine Alternative zur Griechenland-Hilfe. Die gibt es nicht. Wenn wir nicht helfen, knallt's. Und dann stolpern auch deutsche Banken in den Abgrund.

http://www.tagesschau.de/inland/griechenland1158.html
permanent: Bankenverband offen gegenüber Gläubigerbeteiligung
3
11.06.11 10:50

Deutschlands Privatbanken können sich Finanzhilfen für Pleitekandidat Griechenland durchaus vorstellen. BdB-Geschäftsführer Kemmer erklärte Gesprächbereitschaft. Es gibt aber auch scharfe Kritik am deutschen Vorstoß.
Die deutschen Privatbanken haben Gesprächsbereitschaft für eine Beteiligung an neuen Hilfen für Griechenland signalisiert. Der Vorschlag von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble für eine Verlängerung der Laufzeiten griechischer Staatsanleihen sei im Prinzip nicht unvernünftig, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes BdB, Michael Kemmer, am Samstag im Deutschlandfunk. „Da würden unsere Mitgliedsinstitute auch mitmachen.“ Er müsse allerdings noch konkretisiert werden, etwa hinsichtlich Garantien. Auch sollte eine Beteiligung der privaten Gläubiger nur auf freiwilliger Basis passieren. Denn sonst würde unweigerlich ein Kreditereignis eintreten, das ein Einspringen der Kreditversicherungen mit erheblichen Folgen am Finanzmarkt auslösen würde.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...ung/4277468.html

learner: Falls es wirklich noch zu einem
5
11.06.11 11:00
Flash-Crash kommt wäre AUD/JPY aus der Vergangenheit heraus betrachtet ein lohnendes Short Investment. Allerdings lief es bisher eher nach Salami-Crash Modus.

Bei manchen Bären wie permanent frage ich mich als "Jungbär", wann denn der Zeitpunkt für nachhaltiges Shorten gekommen ist?

Stöffen hat gestern erst mal auf die 200-Tagelinie im Nadag 100 hingewiesen. Dort würde er nicht Short gehen! Also erst wenn es nachhaltig unter der 200er gelaufen ist? Wäre schon ein ganzes Stück vom Top entfernt!
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aud_jpy.png
I think I spider!
permanent: Schon einmal haben die USA mit
11
11.06.11 11:06

Geld geflutet. Es war in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, es war die Zeit des Wiederaufbau -in Europa- nach dem ersten Weltkrieg. Viel spekulatives Geld floss nach Deutschland, Berlin lebte und erlebte wie viele andere Metropolen dieser Welt die goldenen Zwanziger. Eine Zeit des Überschwangs so kurz nach dem verlorenen Krieg.
Damals war die Feinsteuerung der Geldströme noch nicht fortschrittlich wie heute, es gab nicht das Übermaß an Derivaten aber es gab bereits seit langer Zeit die Spekulation. Es wurde nicht über CT geredet sondern über Kredite ans Ausland oder Kapitalanlagen im Ausland, grundsätzlich war jedoch ausgehend von den USA viel heißes und spekulatives Geld im Umlauf.
Dieses Geld erlaubte es dem geschundenen Europa relativ schnell wieder aus der Asche hervorzustoßen, hinein in die fröhliche Gesellschaft.

Dann kam der Börsencrash, Geld wurde vernichtet, Geld wurde in die USA zurückgeführt, die Notenbanken zogen die Zinsen an und führten damit viele Regionen dieser Welt in die Deflation und Depression.
Aus diesem Grund  hat die FED -mit ihrem viel kritisierten QE Programm und dem ebenso stark in der Kritik stehenden Vorsitzenden Ben Bernanke- in der letzten Krise, das genaue Gegenteil dessen gemacht was zuvor fehlgeschlagen war.
Man hat Geld gedruckt, in den Umlauf gebracht und damit die Welt vor der Deflation bewahrt. Ob dieser Weg richtig war, ist heute noch nicht zweifelsfrei zu beantworten. Das wird wahrscheinlich noch Jahrzehnte dauern bis man diese Frage beantworten kann.

Ich will lediglich auf den Tatbestand hinweisen, dass mit dem Auslaufen von QE2 auch nicht alles gut ist und sicher nicht alle Gefahren gebannt sind.

Permanent

Malko07: #82612: Klar sind unsere Banken
10
11.06.11 11:07
für eine Beteiligung im Sinne einer Laufzeitverlängerung wenn die Eurozone diese neuen Laufzeiten garantiert. Also faktisch Eurobonds durch die Hintertür. Immerhin sind dabei die Zinseinkünfte wesentlich höher als bei Bundesanleihen. Ein tolles Geschäft und der geistig minderbemittelte Steuerzahler ist zufrieden weil endlich die Privaten beteiligt wurden. Unsere anderen Problemländer werden dann auch nicht mehr ohne entsprechende Garantien zurück an den Markt können. TOLL!

Unsere Gurkentruppe manövriert sich bei ihrem Vorhaben die Lufthoheit über den Stammtischen zu gewinnen voll in den Hintern der Finanzmafia. Eventuell ist das sogar gewünscht.
permanent: Schulden sind ein Zahlungsversprechen vom
5
11.06.11 11:11

Schuldner an den Gläubiger.

Im Laufe der Zeit kann sich das Standing beider Seiten ändern. Wenn der Schuldner nicht mehr in der Lage ist sein Zahlungsversprechen einzuhalten, so muss man dieses neu verhandeln. Das sollte jeder Partei klar sein.
Dies ist der einzige Weg das Zahlungsversprechen/die Schulden wieder auf eine gesunde Grundlage zu stellen.
Nur über diesen Weg ist ein Neuanfang und nicht nur eine Verschiebung der Problematik in die Zukunft möglich.

Permanent

daiphong: das war gestern wieder ein heftiger Rohrkrepierer
5
11.06.11 11:49
für die long-Seite (und intraday wie immer an solchen Tagen sehr stressig für die shorts, weil viel auf dem Spiel stand).

Nun sollten alle US-Indizes mit der 200er zu tun bekommen, der NDX direkt durchbrechen. Der Dow hat noch so 2% dorthin. können. Erst wenn er dort bounced, haben die anderen wieder eine Weile eine Chance.
zaphod42: learner
8
11.06.11 11:50
ME ist der Zeitpunkt für "nachhaltiges Shorten" bereits überschritten, er war im Dax über 7300. Unter dem GD200 sollte man keinesfalls Short gehen, es "droht" ein deutlicher Bounce über den GD200. Auch der Schnitt von GD50 mit GD 200 ist eher ein Long- als ein Shortsignal!

In einer Hausse (und in der sind wir noch!) kann man nur dann erfolgreich shorten, wenn man Spitzen shortet. Prozyklisch zu shorten ist Wahnsinn, weil die Downlegs zu kurz sind.

Die Postings in den letzten 1-2 Wochen zeigen eigentlich, dass 1) im Moment kaum einer hier im Thread "dabei" ist (z.B. auch die Shortchance am Do verpasste) und 2) bearisch noch nicht "on" ist (es gibt keine Neubären hier im Thread).

Das sind beste Voraussetzungen für weiter down. Wenn "der letzte" dann short ist (bzw. Shorten als "narrensicher" verkauft wird), geht es sofort wieder aufwärts. Same Procedure as every time.
daiphong: hm zappo, bisher wurde der Hausse nur die Spitze
2
11.06.11 12:25
abrasiert. Dann gehts aber evtl. schon relativ bald ans Eingemachte südlich der 200er, und die Hasse ist vorbei. Wir werden sehen, hängt ja auch von ein paar Umständen ab.
Anti Lemmin.: Boxenbauer + Musicus
10
11.06.11 12:43
Ich finde gut und interessant, dass Boxenbauer und Wawidu hier mittelfristige strategische Short-Posis posten. Solche Chancen wie aktuell bei Green Mountain usw. bekommt man nur alle paar Jahre. Die Lage ist ähnlich wie im März 2000 im Nasdaq. Musicus Einwand wäre berechtigt, wenn es um chartechni. Intraday-Gezocke wie im Quo Vadis ginge. Das ist aber nicht der Fall.

Musicus, ich habe Dir oben ein "uninteressant" gegeben, das war genauso übertrieben wie die beiden "uninteressant"; die Du zuvor Boxenbauer gegeben hattest. WIr sollten die "Schwarzen" mit Bedacht verwenden.

Bin auf einem kleinen "privaten Woodstock-Festival" mitten auf einem Feld in Süddeutschland, aber mit kleiner Bühne, wo ich auch selber spiele, und kann weder alles lesen noch regelmäßig posten.
zaphod42: daiphong
3
11.06.11 13:36
Das wichtigste Wort deines Postings lautet "evtl."

Nach fast 20 Jahren Börse halte ish es für einen großen Fehler, sein Wunschdenken auf die Zukunft zu projezieren. Es genügt, wenn man mit der Taschenlampe ein paar Meter weit leuchten kann und ansonsten das beurteilt, was man gut kennt: Den Weg, der bislang zurückgelegt wurde.

Oder kurz: Solange der GD 200 steigt sind wir in der Hausse und kein Top in Sicht. Basta.
pfeifenlümme.: zu 602
 
11.06.11 13:41
Wäre aber peinlich, wenn sie vor dem Ende der Williams Blair&comp.-Konferenz abstürzen. Noch etwas Geduld.
http://www.williamblair.com/Pages/firm.asp
Boxenbauer: Flash- oder Salami-Crash
9
11.06.11 14:05
Ganz oft lese ich die beiden Begriffe und es wird diskutiert, was es denn sein könnte. Mal ist ein Flash-Crash, wenn es 5% an einem Tag bei den Rohstoffen runtergeht, mal ist es ein Salami-Crash, wenn man 5 Tage am Stück ca. 1% im Dax oder Dow verliert. Aktuell sind wir mal gerade gut 20 Handelstage, also einen Monat, unter den Tops. Ich habe gutes Geld in den letzten Tagen mit Shorts verdient und davor gutes Geld verloren. Es ging dieses Jahr für mich immer hoch und runter. Aktuell liege ich deutlich vorne und vielleicht bald deutlich hinten.
Aber ich bin grundsätzlich mittelfristig bärisch enigestellt und kann deshalb auch nur so handeln. Meines Erachtens ist es die Kunst intraday eine guten Short-Einstieg zu erwischen und den abzusichern. Wenn dann der kleine Ausverkauf kommt, ist man positioniert. Gehts nach oben muss der SL seinen Job machen. Dann aber wieder schnell den nächsten Short-Einstieg suchen.
Ich habe 1999 an der Börse angefangen und gleich den Salami-Crash von 2000 - 2003 mitgemacht. Unterbrochen von vielen 500 Punkten Ups und Downs, aber es ging stetig bergab. Zwischendurch gibts dann GAUs wie den Terroranschlag, eine schlimme Naturkatstrophe oder ähnliches. Parallel werden Hypes wie damals die Logistik ausgerufen. Was ich damit sagen will, es ist immer verdammt schwer sich zu positionieren - ob long oder short - wobei long deutlich einfacher ist. Wichtig ist, das man es tut und nicht immer hinterher schaut. Davon wird man wahnsinnig.

Meines Erachtens steht uns das hier in den nächsten Jahren bevor:

MfG

Boxenbauer
daiphong: #82618 du gehst offenbar davon aus,
7
11.06.11 14:07
dass sich der Sommer so auflöst wie letztes Jahr. Na dann viel Glück  Ich halte das für reines Wunschdenken.
Damals stand der Dollar zu hoch, heute zu tief, beides hatte die Indizes ausgebremst. Nur ist die Trendumkehr bei den Währungen nun leider in die andere Richtung....

"...sind wir in der Hausse und kein Top in Sicht. Basta."
hat du in deinen 20 Jahren schon mal irgendein Top verlassen, ohne dass der 200er zunächst noch stieg?  
Dass die Situation nach unten aufgelöst werden KANN, das erlaube ich mir doch zu denken. Ich schrieb dazu neben "evtl." ja auch sehr freundlich, "Wir werden sehen, hängt ja auch von ein paar Umständen ab."
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
spx.jpg
permanent: Das schöne an der Ökonomie ist,
3
11.06.11 14:15

dass wir vieles wissen, jedoch das Meiste wissen wir nicht.

So bleibt es immer wieder spannend und lässt viel Raum für Interpretationen und Diskussionen. Gleiches gilt für die Börse und die Psyche der Menschen, es bleibt immer Raum für Spekulationen und Theorien.

Die Börsen sind angeschlagen, vergessen sollten wir in diesem Zusammenhang nicht den Verfallstag am Freitag.

Gruß


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