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Meldung des Tages: SILBER-TSUNAMI: $82/Unze – PRINCE SILVER EXPANDIERT BOHRPROGRAMM NACH HISTORISCHEM PREISANSTIEG
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Der USA Bären-Thread


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Navigator.C:

Island weist die dreisten

9
10.04.11 20:24

Erpressungversuche des Raubgesindel mit satter Mehrheit zurück. Finanzkrise damit mehr oder weniger abgehackt. Isländer lassen Icesave-Abkommen scheitern Islands Wahlberechtigte durften am Samstag zum zweiten Mal über die Schuldenrückzahlungen für die Pleitebank Icesave aus der Staatskasse abstimmen. Das überraschende Ergebnis: Abgelehnt! In den letzten Umfragen hatte sich noch die Mehrheit für das Icesave-Abkommen ausgesprochen. http://www.faz.net/s/...43A7683D77985F39CB~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Nächster EU Pleitekandidat Belgien:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...a-pleite-an-pleite-1.1082313

#79225 :"Wir sollten uns verstärkt Exportmärke außerhalb Europas suchen"

Wozu ? Jeder Cent aus diesen Einnahmen muss an die Staatsbankroteure der EU überwiesen werden.

Das schreibst Du doch im nächsten Satz selber: "Die Rückzahlung der Kredite durch die piigs wid auch nicht passieren, die dortige Bevölkerung wird sich mit Aufruhr und Streiks gegen Steuerhöhungen und weitere Belastungen zur Wehr setzen..."

 Navigator.C

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wawidu:

Zwei bezeichnende US-Posts

3
10.04.11 20:38
www.ritholtz.com/blog/2011/04/...ion-low-volume-rallies/print/

www.nytimes.com/2011/04/10/business/10comp.html?_r=1
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learner:

Komisch, jetzt wo in Japan lt. Bullenkommentaren

7
10.04.11 20:42
der große Wiederaufbau bevorsteht fällt Bauholz. Oder ist das "Sell on good news!"
Der USA Bären-Thread 394703
I think I spider!
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Anti Lemming:

Kau Bones Index

15
10.04.11 20:43

Ich hab die SKS-Formation von Wellenreiter aus # 218 mal weiter aufbereitet. Nach einem zügigen Rücksetzer auf 1000 ("Bosporus-Sintflut-Überlauf") rückt nach einer kurzen technischen Korrektur das Kursziel 10 ein Reich- bzw. Klogriff-Weite.

Es wäre ein abschließende ABC-Welle getreu der Buffett-These, dass Derivate die ABC-Waffen der Finanzindustrie sind.

(Verkleinert auf 99%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 394702
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pfeifenlümmel:

zu #226

 
10.04.11 21:05
"Wozu ? Jeder Cent aus diesen Einnahmen muss an die Staatsbankroteure der EU überwiesen werden."
Wie lange noch?
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Navigator.C:

#79230

 
10.04.11 21:37
Wie lange ?
Solange wie ein Open-End Zertifikat nun mal läuft. Bis zum St. Nimmerleinstag.

Deutschland wollte dieses Open-End Zertifikat ja unbedingt haben.
Die Ausgabebank hat mittlerweile pleite gemacht und das Emmitentenrisiko liegt nu mal beim Käufer. Doof nur ,dass das Teil unverkäuflich ist. Irgendwann sind die Pleiten alle durch. Dann geht das ganze ( mit Griechenland ?) wieder von vorne los. Was das alles für riesige Vorteile hat verstehe ich auch nicht. Am besten Du wendest dich mal an Mako07, der kann Dir das sicher erklären.
Navigator.C
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Navigator.C:

#79228: Anfänger

6
10.04.11 21:47

Das ist doch radioaktiv Verstrahlt ! Versteht Du. Verstrahlt. !

Was willst Du denn da mit Bauholz ?

Du hättst in Bleiplatten investieren sollen

Navigator.C

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wawidu:

Wasser bis zum Hals

4
10.04.11 21:51
Wie stark die US-Treasury/die Fed bereits seit 2010 in der Bredouille stecken, reflektieren wohl am schönsten die Volumenbalken zum Wochenchart des ETF auf Treasury-Langläufer (TLT).
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 394713
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wawidu:

"Rettungsaktionen" der Fed

9
10.04.11 22:50
Mittlerweile beziffert sich die Bilanz der Fed (Fed SOMA) auf sagenhafte 2421 Mrd. USD. Die Maßnahmen zur Rettung der Staatsbilanz übersteigen die zur Rettung der GSEs aktuell um rund 25 %. Dies lässt mE deutlich erkennen, wo die eigentliche "Baustelle" liegt! Ein "Treppenwitz" der Geschichte: Erst werden die quasi staatseigenen Hypothekenbanken Fannnie Mae und Freddie Mac massiv ausgebailt - und dann muss der Staat als Ganzes massiv ausgebailt werden. Vor diesem Hintergrund müssten sich die Gebeine von KEYNES aus dem Grab erheben und laut schreien: "Wer hat meine Theorie so massiv missverstanden/missbraucht?"
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learner:

Danke Navigator!

8
11.04.11 00:24
Da hatte ich wohl ein Brett vorm Kopf!
I think I spider!
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permanent:

Bundesbankpräsident erwartet drei Prozent Inflatio

9
11.04.11 06:38

Bundesbankpräsident erwartet drei Prozent Inflation

Hohe Energie- und Rohstoffpreise, aber auch die relative hohen Lohnabschlüsse, lassen die Inflationsrate klettern, befürchtet Axel Weber. Von Christoph B. Schiltz mehr...

 

Unternehmen finden kaum noch Zeitarbeiter

In der Branche wird ein zunehmender Arbeitskräftemangel beklagt. Zeitarbeitsfirmen locken Menschen mit höheren Löhnen. Von Flora Wisdorff mehr...

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learner:

Wer hat seit 2000 100% mehr Geld?

13
11.04.11 07:35
Der Benzinpreis hat sich von 2000-2010 verdoppelt. Das trifft sicher nicht alle Güterklassen, aber es gibt noch einige andere, die ebenfalls einen Verdoppler hingelegt haben.

Es sieht also nicht gut aus für die Einkommensklassen, die in der letzten Dekade inflationsbereinigt kaum Lohnsteigerungen hatten.
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 394748
I think I spider!
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Malko07:

A.L. (#79220), immer

3
11.04.11 08:13
noch daran vorbeigeschifft an der Frage: "Wo hätten sie das Geld anlegen sollen". Immerhin gelten für dich ja die ewig gültigen Regeln und damit auch der Garantiezins, den es in vielen Ländern, die ich aufgezählt habe so nicht gibt. Und was haben Landesbanken mit Garantiezins zu tun? Und wenn du glaubst Anleihemärkte wären nicht manipulierbar bitte ich dich das nächste Mal daran zu erinnern und nicht wieder über die Fed zu schimpfen. Wenn du meinst QE würde die weltweiten Anleihemärkte nicht beeinflussen bist du reichlich naiv.
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permanent:

Inflation das dominierende Thema

8
11.04.11 08:22

Nachdem die Notenbanken weltweit im Zuge der Finanzkrise einen expansiven Kurs

eingeschlagen hatten, um die Konjunktur zu stabilisieren und in einigen entwickelten

Volkswirtschaften einem Deflationsszenario entgegenzusteuern, hat sich das Blatt

gewendet: Derzeit dominieren bei den Währungshütern die Diskussionen darüber, wie

konsequent man der Gefahr eines steigenden Preisdrucks begegnen muss. So hat

China bereits im Oktober 2010 die Leitzinsen angehoben und damit begonnen, auf die

geldpolitische Bremse zu treten. Dennoch dürfte die Inflationsrate im März mit 5,2 %

auf den höchsten Stand seit August 2008 gestiegen sein (Freitag). Gleichzeitig rechnen

wir mit einer moderaten Abschwächung des Wachstumsmomentums im 1. Quartal

2011. Im Jahresvergleich sollte das BIP im Zeitraum von Januar bis März aufgrund

steigender Nahrungsmittel- und Energiepreise um 9,3 % zugelegt haben (4. Quartal

2010: 9,8 %). Trotz verschiedener Belastungsfaktoren (u. a. höhere Energiepreise,

Zinserhöhungen) gehen wir aber nicht davon aus, dass es zu einem „hard landing“ der

chinesischen Wirtschaft kommt. Vielmehr dürften die vielen Infrastrukturprojekte im

Land die Investitionstätigkeit der Unternehmen hochhalten, und auch beim Konsum

stehen die Perspektiven mit Blick auf die relativ stabile Lage am Arbeitsmarkt gut. In

den USA gab es jüngst erste Äußerungen von Notenbankmitgliedern, die sich vor dem

Hintergrund einer steigenden Teuerung für eine restriktivere Geldpolitik noch im laufenden

Jahr ausgesprochen haben. Nahrung bekommen die Falken im monetären

Entscheidungsgremium derzeit von der Preisfront. Während die Importpreise (Dienstag)

im März um satte 2,6 % gg. Vm. gestiegen sein dürften (Jahresrate: 9,3 %), rechnen

wir bei den Produzentenpreisen (Donnerstag) mit einem Monatsplus von 1,2 %

(Jahresrate: 6,2 %). Zumindest einen Teil der höheren Kosten werden die Unternehmen

dabei an die Verbraucher überwälzen, was sich in einem Anstieg der Konsumentenpreise

(Freitag) von 0,5 % gg. Vm. bemerkbar machen dürfte (Jahresrate: 2,6 %).

Die Kernrate notiert indes mit voraussichtlich 1,3 % weiter auf einem niedrigen Niveau,

so dass die Fed-Tauben, die eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr für verfrüht

halten, wohl die Mehrheit im Federal Open Market Committee behalten.

Euro jagt von Hoch zu Hoch

Der Euro setzte zum US-Dollar seinen Gipfelsturm fort und zog auf über 1,445 USD

an; wir rechnen diese Woche mit weiter steigenden Notierungen. Dabei scheint die

Gemeinschaftswährung von der geldpolitischen Wende in der Eurozone zu profitieren.

Leichter Rückenwind dürfte hierbei vom Ölpreis ausgehen, der von einem zyklischen

Hoch zum nächsten eilt. Während die EZB zuletzt auf die hieraus resultierenden

Preisgefahren hinwies, scheint bei der US-Notenbank die Sorge bezüglich der negativen

Auswirkungen auf den US-Konsumenten auch eine nicht untergeordnete Rolle zu

spielen. In den USA konnte am Freitag in letzter Minute ein Haushaltnotstand abgewendet

werden. Ohne die Einigung zwischen Demokraten und Republikanern, die

Ausgabenkürzungen beinhaltet, wäre es zur temporären Schließung einer Reihe von

öffentlichen Einrichtungen gekommen. In Sachen Schulden stehen in den USA weitere

wichtige Entscheidungen an: So muss eine Einigung bezüglich der notwendigen

Erhöhung der Schuldenobergrenzen von 14,3 Billionen US-Dollar gefunden werden.

HSBCTrinkaus

 

Inflation das dominierende Thema

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Malko07:

Der Markt hat immer

6
11.04.11 08:37
Recht und Immobilienmärkte sind angeblich zu groß um sie zu manipulieren.

Man lasse sich obige Aussage auf der Zunge zergehen! Die Immobilienblasen in den angelsächsischen Ländern, Spanien und manchen anderen sind entstanden weil der Markt pikobello funktioniert hat.

In Deutschland brummt in vielen Gegenden momentan der Immobilienmarkt. Grund soll die Inflationsangst und die niedrigen Zinsen sein. Sind die Zinsen so niedrig weil die Inflation so hoch ist und der Markt so gut funktioniert?

Na, dann ist ja alles in Ordnung und ich verstehe nicht weshalb sich einige hier beschweren.
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Anti Lemming:

Malko # 238

4
11.04.11 08:53
"Wenn du meinst QE würde die weltweiten Anleihemärkte nicht beeinflussen bist du reichlich naiv. "

QE beeinflusst die Märkte mMn lediglich psychologisch. Für eine starke Beeinflussung reichen die von der Fed aufgewendeten Summen nicht aus. Die MK des US-Staatsanleihenmarktes dürfte in der Größenordnung von schätzungsweise 30 Billionen ( 2 x US-BIP) liegen. Was können 0,6 Billionen (= 600 Mrd) für QE2 da groß ausrichten? Das ist nur etwas mehr als 2 % der MK.

Das Gleiche gilt für den Dollar. Er wird durch QE und Nullzinsen (die temporär sind) psychologisch geschwächt. Das Abwärtsmomentum kommt auch dadurch zustande, dass Trader und Hedgefonds wegen negativer Realzinsen in Risk Assets gezwungen werden, die sie per Dollar-Carrytrade finanzieren. (All dies wird bei neu aufkommenden Problemen brutal rückabgewickelt.)

Die eigentlich Stoßkraft kommt somit nicht von der Fed - sie liefert nur die psychologische Steilvorlage - , sondern von den real marktbewegenden Tradern. Dazu zählen auch die Rohstoff- und Gold-Fritzen mit ihrem "Der-Dollar-wird-wertlos"-Gesülze. Hinzu kommen Pensionsfonds u. ä., die von den Zockerbanken via Performanceangst in den Markt gesogen werden.

Der Bondmarkt hat sich bezweichnenderweise auch völlig anders entwickelt, als Bernanke es (offiziell) beabsichtigt hatte. Er wollte mit QE2 die Langlauf-Zinsen senken, um Hypo- und Firmenkredite billiger zu machen (sollte er das inoffiziell nicht gewollt haben, kann man ihn als Lügner bzw. Demagoge bezeichnen). Statt dessen sind die Zinsen am langen Ende aber steil nach oben geschossen, und der US-Hausmarkt liegt infolgedessen in Scherben.

Nachträglich stellt Bernanke seine Argumentation nun auf den Kopf und behauptet, die wirtschaftliche Erholung sei eine Folge von QE2, und diese Erholung hätte zu "stärkerer Nachfrage" und steigenden Assetpreisen geführt. Diese Preisanstiege und die Tatsache, dass der Bondmarkt nachgibt, seien  "ganz natürlich" für wirtschaftliche Aufschwungphasen. Der Fisch stinkt vom Schwanze, ebenso wie Bernankes Kausalkonstruktionen.

FAZIT: Unter dem Vorwand der "Deflationsverhinderung" hat Bernanke mit psychologischen Mitteln eine Assetpreisinflationierung losgetreten, die er als Erholung verkauft. Das eigentliche Ziel, die US-Hauspreise zu heben (dies würde die US-Bankbilanzen säubern und zig Zwangsversteigerungen ersparen) wurde hingegen in keinster Weise erreicht. Eben weil auch der US-Hausmarkt viel zu groß ist, um ihn mittels Marktmanipulation nach oben zu zocken. Man könnte auch sagen: Ein Unwind nach geplatzten Mega-Spekulationsblasen lässt sich durch Inflationierung mittelfristig nicht verhindern.

Die Idee "Wir haben Deflation, als erdrucke ich Inflation, und Alles wird gut" ist eine naive Schnapsidee. Sie wird als größter historischer Irrtum in die Annalen der Fed einfließen. Wenn die Fed nicht ohnehin zerschlagen wird, weil sie die US-Wirtschaft ruiniert hat.
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permanent:

Der Markt findet nicht den Preis weil man keinen

8
11.04.11 08:53

Markt zulässt.
Gütermärkte sind verzerrt von tarifären und nichttarifären Handelshemmnissen, von Subventionen, von Absprachen etc.
Arbeitsmärkte werden von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden dominiert.
Notenbanken sind nicht unbahängig und können so auch keine echte Preisfindung auf den Geldmärkten zustande kommen lassen.
Ratingagenturen sind Hilfstruppen die politisch motivierte Klassifizierungen vornehmen.

Der Wochenmarkt in der Mitte deiner Stadt ist wahrscheinlich der ehrlichste Markt den du kennst.

Permanent

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permanent:

Preise steigen wenn ein Gut knapp oder

9
11.04.11 09:00

aus anderen Gründen sehr begehrt ist.

Wieso sind US Staatsanleihen dann so hoch im Kurs?

Sicherheitsdenken?

Welche Sicherheit?

Permanent

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Malko07:

#79217:

2
11.04.11 09:03
... Wie viele Griechen halten denn griechische Staatsanleihen? Die "Reichen" bestimmt nicht. Die lassen ihr Geld aus genau diesen Gründen nicht einmal als Sichtguthaben bei den griechischen Banken. ...

Sollte man ungefähr wissen, wenn man darüber diskutieren will. Und ob es da Reiche oder Arme trifft und jeweils wie stark ist eine binnenstaatliche Angelegenheit. Die griechischen Banken besitzen auf jeden Fall genug um in großen Teilen nicht so einfach überleben zu können. Es würde also nicht nur ein Abschlag bei Staatsanleihen geben. Wurde alles schon angesprochen im Laufe dieser Diskussion. Wenn man sich also einmischt, ist es nicht schlecht etwas zurück zu blättern. Es ist nämlich nicht lustig laufend alles zu wiederholen.
Antworten
Malko07:

A.L. (#79241), du bist also der

5
11.04.11 09:14
Überzeugung, dass der indirekte Aufkauf fast der gesamten Neuverschuldung den Markt nicht beeinflusst? Auch am kurzen Ende hat deiner Meinung nach sicherlich der Leitzins auch keine Auswirkung. Alles nur Psychologie. Na, dann schimpfe nicht mehr auf die Fed und GS sondern schicke die Bevölkerung zum Psychiater.

Aber mir ist schon klar wie aus deiner Sicht die Märkte funktionieren. Läuft es nach deinen Wünschen funktionieren sie Prima, läuft es dem entgegen gesetzt sind sie total manipuliert. Da gibt es dann dunkle Kellerräume in denen verschworene Mächte sitzen und die Aktienkurse antreiben.

MMn sind alle Vermögensmärkte direkt und indirekt manipuliert. Nicht immer gelingen die Manipulationen nach Wunsch. Der offizielle Auftrag der meisten Notenbanken ist übrigens die Manipulation des Geldmarktes. Dabei dürfen sie alles anfassen, was "papiermäßig" handelbar ist. So kauft z.B. die japanische Notenbank seit einiger Zeit direkt Aktien.

Mit QE werden übrigens Anleihen aufgekauft und noch keine Aktien.
Antworten
Malko07:

Auch nicht in #79241 beantwortet.

 
11.04.11 09:18
"Wo hätten sie das Geld anlegen sollen".
Antworten
Kicky:

Trauer um Libyen- gegen den allgemeinen Konsens

13
11.04.11 09:24
www.freitag.de/community/blogs/gela/trauer-um-libyen

man sollte auch öfter mal was lesen, was gegen die allgemeine Meinung verstösst

Laut Wikipedia:
-         ist Libyen mit einem Human Development Index von 0,755 laut den Vereinten Nationen der höchstentwickelte Staat des afrikanischen Kontinents
-         ist in Libyen die medizinische Versorgung kostenlos
-         hat Libyen eine Witwen-, Waisen- und Altersrente eingeführt
-         besteht eine allgemeine Schulpflicht für Mädchen und Jungen zwischen sechs- und fünfzehn Jahren bei kostenlosem Unterricht
-         betrug die Lebenserwartung 74 Jahre (für afrikanische Verhältnisse ein Rekord)
-         wurde für 2008 8,8 % Wirtschaftswachstum erwartet
(dürfte zwischenzeitlich noch höher gelegen haben, dank ausgeweiteter Handelsbeziehungen mit dem Westen).

Und weiter:
-         Laut Fischer Weltalmanach hat Libyen das höchste Pro-Kopf-Einkommen Afrikas.
-         Im amnesty international report 2010 schneidet Libyen relativ gut ab
-         Und auch bei der Christenverfolgung scheint sich Gaddafi weit zurückhaltender zu geben als andere islamische Länder (allen voran das dem Westen Verbündete Saudi Arabien). Libyen findet sich im open doors Index (Forum gegen Christenverfolgung) auf Platz 25.
-         Bei Transparency International liegt Libyen auf Rang 146 von 178, immerhin noch vor Ländern wie Russland oder Kenia (übrigens nehmen Afghanistan und Irak nach jahrelangen Kriegen fast die allerletzten Plätze in dem Ranking ein).

In Libyen soll es angeblich auch Arbeitslosigkeit geben. Doch das ist sehr schwer vorstellbar bei der Menge von überdurchschnittlich gut bezahlten Gastarbeitern aus aller Herren Länder, die in Libyen in Brot und Arbeit stehen....

das Herausragende an Libyen dürfte natürlich sein Ölvorkommen sein. Während das Land in der Menge des geförderten Erdöls nur an 18. Stelle steht, liegt es bei der Menge seiner noch ausbeutbaren Ölreserven weltweit an siebter Stelle (wikipedia.org). Das weckt Begehrlichkeit.....

Allen am Anti-Gaddafi-Krieg beteiligten Staaten kann man wünschen, den libyschen Machthaber nicht zu unterschätzen. Er hat immer noch eine große Gefolgschaft, nicht nur im eigenen Land, sondern auch in den Staaten Afrikas. So beteiligten sich vor wenigen Tagen 10.000 Menschen an einem Pro-Gaddafi-Marsch in Bamako, der Hauptstadt Malis. Und auch im Tschad erfreut er sich dank der dem Land gewährter Geldspenden großer Unterstützung (SZ vom 1.4.11). Die im saharischen Länderdreieck Mali – Niger – Libyen beheimateten Tuareg konnten stets auf Gaddafis Hilfe zählen. Auch dies dürfte sich für ihn nicht gerade negativ auswirken, unter anderem im Hinblick darauf, dass die großen Schmuggeltrassen nicht nur für Waffen vom Süden kommend durch die Sahara verlaufen und somit die Schiffsblockade Libyens im Mittelmeer sicher ein netter Versuch, aber kaum besonders wirkungsvoll sein dürfte

Man kann aber keineswegs Gaddafi und seine aktuelle, durchaus westwärts gewandte Politik als Begründung für Kampfeinsätze der Nato verwenden, die allein am Samstag, den 2. April siebzig (!) Kampfeinsätze geflogen hat. Seit Beginn der Nato-Mission am 31. März seien insgesamt 218 Luftschläge gezählt worden, berichtet SZ-Online vom 4.4.11. Wie viele Menschenleben kosten diese Einsätze? Rechnen nur die zu bedauernswerten Toten, die von Gaddafis Truppen getötet werden, während die Toten der Nato-Angriffe unter Kolateral-Schäden laufen? Wer oder was wird hier bombardiert? Bomben als Argumente für Demokratie? Wie lange werden die afrikanischen und arabischen Staaten diesen Krieg, der in altbekannter Kolonialmanie einem afrikanischen Staat seine Regierung vorschreiben will, noch gutheißen? Kann dieses wahnsinnige Bombardement eines prosperierenden Landes durch irgendetwas gerechtfertigt werden? Was würde die Welt sagen, wenn der Vorschlag gemacht würde, Kalabrien und Sizilien zu bombardieren, um die Mafia zu beseitigen? ....

Es stellt sich die Frage, wie es der Allianz aus USA, Großbritannien und Frankreich überhaupt gelungen ist, die Mehrheit der UN auf ihre Seite zu ziehen oder wenigstens zu Stillschweigen sprich Enthaltungen zu bewegen. Welche Süppchen werden da hinter den Kulissen gekocht, welche Strippen gezogen?

Die Geheimdienste mischen natürlich fleißig mit..... .welche Rolle spielt die CIA bei dieser Rebellion? Bekannt ist, dass sie im Osten Libyens wohl seit längerem agiert. Vermutlich hat aber wieder einmal die USA die Lage völlig falsch eingeschätzt. Wurde angenommen, dass sich die Menschen im Land nach einer Initialzündung gemeinsam gegen Gaddafi erheben und sich dem „Aufstand“ anschließen werden – und nicht wie geschehen mit ihren Körpern Gaddafis Palast zu schützen versuchten und einen Marsch nach Bengasi organisierten? Ist die CIA ihrer eigenen Propaganda aufgesessen? ,,,,

Dies ist ein ausgesprochen dummer Krieg, angezettelt von USA, Großbritannien und Frankreich, direkt vor den Türen Europas, nur wenige Seemeilen von Malta, Zypern und den italienischen Inseln entfernt. Er wird uns mehr bewegen als die Kriege in Afghanistan und im Irak, nicht alleine durch die nun einsetzenden Flüchtlingsströme aus Afrika.

und wen dieses Thema der Flüchtlinge aus Afrika interessiert,der sollte unbedingt "Ben Alis späte Rache oder Piccola Tunisia in Italien" lesen.Denn Angelika Gutsche befindet sich derzeit in Apulien,wo jetzt die Flüchtlingslager in Zeltstädten errichtet werden
www.freitag.de/community/blogs/gela/...ccola-tunisia-in-italia
Antworten
relaxed:

Ich vestehe eure Diskussion nicht.

13
11.04.11 09:24
Ein Staat, der seine Anleihen durch seine Notenbank aufkaufen lässt, setzt den Markt außer Kraft. Früher nannte man das "Kurspflege", heute nennt man es QE.

Mit Markt, Angebot und Nachfrage oder dem restlichen Quatsch, den die Volkswirtschaft lehrt, hat das nichts mehr zu tun. Wir bewegen und hier im Fachgebiet der Manipulation oder auf Klardeutsch der "kriminellen Volksverdummung". ;-)
Dieses Posting enthält keine Zitate aus der NZZ.
Dr. Relaxed Strangelove
Antworten
Malko07:

Manche meinen, wir sollten

5
11.04.11 09:27
unsere Warenströme von den PIIGS auf andere Weltgegenden umlenken. Das ist zwar zu einem großen Teil schon erfolgt, mir ist aber unklar was das längerfristig bringen soll.

Momentan ist unser Handelsungleichgewicht wegen den hohen Energie- und anderen Rohstoffpreisen nicht mehr so weit im Ungleichgewicht. Aber diese hoch getriebenen  Preise werden mit der Zeit die Weltkonjunktur abwürgen und dann wieder zusammen klappen. Dann schwimmen wir wieder im Geld. Und wo wollen wir es dann anlegen? Zu empfehlen wäre dann wieder der US-Immobilienmarkt. Dann kommt der endlich wieder auf die Füße. Auch in der Vergangenheit haben wir dort wesentlich mehr als in den PIIGS-Staaten angelegt. Hauptsache es ist nicht bei unseren Nachbarn!
Antworten
Anti Lemming:

Aufwärts und abwärts wirken unterschiedl. Kräfte

6
11.04.11 09:40
# 240: "Die Immobilienblasen in den angelsächsischen Ländern, Spanien und manchen anderen sind entstanden weil der Markt pikobello funktioniert hat. "

Alle Immobilienblasen auf der Welt kommen dadurch zustande, dass Hauskäufer über (zu) niedrige Zinsen in einen steigenden Hausmarkt gelockt werden, der ewige Preisanstiege und "Reichtum für Alle" verheißt. Das Geld für das Aufpumpen dieser Blasen kommt - kredit-finanziert -  von zig Privatleuten und Firmen, die sich dafür immens verschulden. In USA gab es sogar sehr viele 100 % Finanzierungen, oft bei Leuten ohne jegliche Einkünfte (Ninjas).

Haupttreiber der Hausblasen sind freilich die Zentralbanken, die das Kreditgeld viel zu billig anbieten (wie Greenspan von 2002 bis 2004). Geistiger Urheber der US-Hausblase war somit ganz klar "Magier" Greenspan, die vielen 100%-Ninjas waren nur seine Vollstrecker. Die Schrottkreditverbriefung samt betrügerischen Anzapfens ausländischer Anleger hat Greenspans Pump-Exzessen dann die Krone aufgesetzt.

In der Anstiegsphase gibt es normalerweise auch keine Probleme, weil die Hausse die Hausse nährt. Bernanke hatte 2005 (vor seiner Zeit als Fed-Chef) die Hauspreisanstiege als "marktgetrieben" bezeichnet (wie jetzt bei Aktien und Rohstoffen) und behauptet, sie seien nachhaltig, weil es in der US-Historie seit der Großen Depression keine Hauspreisrückgänge mehr gegeben habe. Das ist eine Form der gedanklichen Strichverlängerung. Win-win...

Für die Banken, Fannie und Freddie sowie für die Fed waren die Pumpspielchen in der Anstiegsphase praktisch risikofrei: Zahlte ein 100-%-Finanzier seine Hypozinsen nicht, flog er halt raus, und die Bank konnte das Haus noch teurer versteigern, als sie es zuvor finanziert hatte. So lief es "wie am Schnürchen" bis Ende 2006 (das Preis-Hoch der Haus-Blase war im Sommer 2005).



In der Abstiegsphase, wenn die Hauspreise sinken, greifen - weltweit - völlig andere Mechanismen. Bankkredite werden faul, es häufen sich Zwangsversteigerungen wegen negativem Eigenkapital, neue Kredite werden wegen Risikoscheu kaum mehr vergeben, die Baisse nährt nun die Baisse. Man erkennt es trefflich an den ab dem Top um -26 % gefallenen US-Hauspreisen (der Preisrückgang ist bereits jetzt stärker als in der Großen Depression) sowie an dem damit korrespondierenden NAHB-Housing-Market-Index (unten).

Der wichtigste Unterschied zur Anstiegsphase ist, dass der Haus-Markt wegen kaum mehr zu erhaltender Bankkredite sowie fallendem Preismomentum von Käufern förmlich leergefegt ist. Damit ist die riesige zuvor preistreibende "private Hyperliquidität" weggebrochen. Und die ist erheblich. Allein Fannie und Freddie haben für 5000 Milliarden Dollar Hauskredite vergeben.

Wer also soll nun in der Abschwungphase den fallenden Hausmarkt auffangen? Die Notenbanken haben dafür nicht genügend Mittel, die Banken sind eh faktisch pleite, und "natürliche" Käufer gibt es ebenfalls kaum noch.

Die Antwort lautet. Fast NIEMAND (außer ein paar Hedgefonds und Distressed-Assets-Spekulanten). US-Neubauverkäufe sind nicht ohne Grund auf dem tiefsten Stand seit dem 2. Weltkrieg.



FAZIT: Immoblasen lassen sich "nach oben" problemlos aufpumpen, wobei die Zentralbanken durch zu tiefe Zinsen die Haupttreiber sind. "Nach unten" (beim Unwind) hingegen sind die Zentralbanken fast machtlos, weil eine gigantische Kreditblase geplatzt ist und nicht einmal die Zentralbank (als Staatsinstitution) die Heerscharen an verzockten Hauskäufern ausbailen kann. Die Staatsknete reicht dafür nicht, nicht mal inkl. dem, was die Fed "aus dünner Luft" dazudruckt.

Womit ich wieder bei meiner Kernthese angelangt bin: Der fällige Unwind nach geplatzen Mega-Spekulationsblasen lässt sich durch Inflationierungsversuche nicht verhindern.
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 394770
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